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Mittwoch, 23. April 2014

Löwenzahn loswerden? - Einfach die Knospen aufessen

Eine bittere Wahrheit ist: Der Mensch wird den Kampf gegen die Natur immer verlieren, denn die Natur braucht den Menschen nicht. Aber der Mensch braucht die Natur.

Das sogenannte Unkraut wird also immer wieder sprießen, es sei denn, wir zupfen täglich jedes Blättchen heraus und arbeiten mit allen möglichen Unkrautvernichtern, Flammenwerfern oder was es noch alles so Schreckliches gibt, um einen sterilen Garten zu bekommen.

Für mich kommt das nicht in Frage. Natürlich muß man das Unkraut irgendwie in Schach halten, sonst überwuchert es alles. Und daher ist es doch naheliegend, wenn ich sage: Einfach das Unkraut aufessen. Zumindest das, was essbar ist. Und es ist in der Natur weitaus mehr essbar, als es für uns schädliche Pflanzen gibt.

Mein Motto: Jeder Euro, den ich nicht ausgebe, ist ein Euro, den ich nicht verdienen muß.

Die Natur liefert so viel Essen, daß man wahrlich kaum etwas im Supermarkt kaufen muss. Vorausgesetzt, man macht sich gerne die Arbeit und geht in die Natur, um das Essen zu sammeln.

Ich habe mir heute die Arbeit gemacht, Löwenzahnknospen zu sammeln. Die gab es heute Mittag bei uns als Gemüsebeilage zu Kartoffelpüree. Es war einfach absolut lecker. Nur noch waschen, in etwas Kokosfett ein paar Zwiebelwürfel glasig anbraten lassen, die Löwenzahnknospen hineingeben und etwas Gemüsebrühenfond als Soße zugießen. Wir hatten noch etwas Paprika dazu gegeben, weil der noch vom letzten Kochen übrig war und so hatten wir heute ein sehr gesundes und übrigens auch ein sehr preiswertes Mittagessen. Für die Fleischesser-Liga gab es noch eine Scheibe gebratenen Leberkäse dazu. Wer es vegetarisch mag, kann da gerne drauf verzichten. Die Löwenzahnknospen sind sehr zart, leicht herb aber sehr zu empfehlen. Probieren Sie es doch einmal aus. Sie haben damit ein gutes Essen und die Flut von Löwenzahnblüten wird auch eingedämmt.





Na dann, Guten Appetit!


Noch mehr Rezepte für Löwenzahn gibts hier: http://www.chefkoch.de/rs/s0/l%F6wenzahn/Rezepte.html



Kommentare:

  1. Nimmt man die noch blühenden oder die abgeblühten?

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    1. Da werden die noch nicht aufgeblühten Knospen genommen. Also weder blühend noch abgeblüht. Die Knospen sind die kleinen fingernagelgroßen grünen und fest verschlossenen Knubbelchen, daraus werden dann Blüten, wenn man sie aufblühen läßt. Ist aber viel zu schade, sie aufblühen zu lassen, weil sie megalecker sind. Übrigens hat nicht jede Pflanze zu jeder Zeit Knospen dran, also man muss da ein bissel suchen. Man findet auch nie alle Knospen gleich auf den ersten Blick, es gibt also trotzdem noch genug Blüten auf der Wiese damit man Blütengelee machen kann. Ich hatte ja darüber einen Beitrag geschrieben. Und der Gelee schmeckt ganz hervorragend. Löwenzahn ist also immer ein guter Tipp für gesunde Schmankerl.

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  2. Wahre Worte. Ich esse die Knospen sogar roh von der Wiese, erst gestern wieder. Sehr lecker.

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  3. Gestern habe ich im Selbstversorger-Forum gelesen, daß man da auch noch Kapernersatz draus machen kann. Das finde ich ja auch ganz großartig und werde noch mal auf die Suche nach den Knospen gehen und diese dann in Essig einlegen, denn Kapern werden auch immer teurer und gehören damit auf den Prüfstand der Alternativsuche. Und Kapern sind meiner Meinung nach unerläßlich, wenn man z.Bsp. Kartoffelsalat machen will. Es gäbe sicher noch viele andere Anwendungsgebiete, die ich aber bisher eben aus Kostengründen nicht avisiert habe. Nun, wo ich weiß, daß man auch aus Löwenzahnknospen Kapern machen kann, könnte ich mir vorstellen, diese auch im täglichen Wildkräutersalat oder auch in vielen anderen Gerichten mit zu verwenden.
    Na und als Rohkost, so wie Alexander Glas das hier geschrieben hat, ist natürlich oberste Priorität, denn roh ist immer gut, schon wegen der Enzyme.

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