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Konsumboykott, und der damit verbundene Energieentzug, ist meine Antwort auf die Machenschaften des Systems. Selbstversorgung fast kostenfrei ist mein Ziel. Ich lade Sie ein, meinen Weg mit zu gehen und dabei die schönen Seiten des Lebens nicht zu vergessen.

Donnerstag, 19. Oktober 2017

Einbau von "intelligenten Stromzählern" verhindern

Das SmartMeter, die neueste Erfindung, um das "gefährliche Volk" vollständig zu kontrollieren und auszuspionieren, ggf. die "Systemstörer" mit schädlichen Frequenzen zu eleminieren (und das ist definitiv keine Verschwörungstheorie). In diesem Herbst sollte es losgehen mit dem Einbau. Der Großteil der Masse wird es über sich ergehen lassen. Big Brother is watching you, das stört sie nicht und sicher lebt man mit dieser Einstellung ruhiger. Daß hier alles abgehört, wohl jede E-Mail gelesen, über Computerkamera die Wohnungen ausspioniert werden, Gespräche in den Wohnungen mitgehört werden um zu erfahren, wie sie ticken und/oder entsprechende Werbung dem potentiellen Kunden unterzujubeln, das ist ja inzwischen hinlänglich bekannt. Man könnte sich scheckig lachen, was die da oben für eine Angst vor dem Volk haben und was für ein Zwang zum Konsum hier offengelegt wird, nur damit die Mehrwertsteuer rollt.

Aber egal, man muß es ja nicht mitmachen. Man muß kein Smartphone haben, wo einem die Fingerabdrücke abgenommen werden, man muß auch nicht konsumieren, wenn man das nicht will und man braucht auch keinen "intelligenten Stromzähler", der sich SmartMeter nennt, was die häuslichen Gewohnheiten ausspioniert und mitunter auch nicht mal korrekte Messwerte bringt. Und dieses Beispiel zeigt uns wiedermal, daß man die Ausdrücke, die uns hier vorgelegt werden, erstmal grundsätzlich umdrehen muß, um herauszufinden, was wirklich dahinter steckt. Intelligent ist daran nur, daß es der Großteil nicht erkennt und man ihnen deshalb alles aufschwatzen kann, was gut klingt, was aber alles andere als gut ist und das Selbstbestimmungsrecht, was ein Grundrecht jedes Menschen ist, mit Füßen tritt.

Wir haben uns das Recht herausgenommen, den Einbau des SmartMeter zu verhindern und wir hatten gute Gründe dafür. Die braucht man auch, wenn man diesen Intelligenzpfosten verhindern will.

Der Einbau braucht Voraussetzungen, an die sich der Energieversorger halten muß und genau diese Tatsache muß man sich zunutze machen:

1.) Der Stromverbrauch sollte in Privathaushalten unter 10.000 kWh Jahresstromverbrauch liegen, ab 2020 kann bei 6.000 kWh Jahresstromverbrauch eingebaut werden.

2.) Eingebaut werden kann auch bei Vorhandensein einer Wärmepumpe oder

3.) eine PV-Anlage ist installiert

4.) wenn das BSI festgestellt hat, daß mind. 3 voneinander unabhängige Unternehmen zertifizierte Geräte anbieten (das ist z. Z. noch nicht der Fall)

Wenn diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind, kann der Einbau abgelehnt werden. Ich stelle Euch hiermit mal die Möglichkeit eines Mustertextes zur Verfügung, den man zur Ablehnung des SmartMeter-Einbaus´s verwenden kann. Bei uns hat es funktioniert.

Mustertext:

Vorname Familienname

Straße, Hausnr.

PLZ Ort





Anschrift Einbau-Unternehmen von SmartMeter

Str. Hausnr

PLZ Ort

Fax: xxxx-xxxxx                                                                                          Ort, TT.MM.JJJJ 
 



Zählernummer: XXXXXXX

Betr.: Ihr Termin TT. MM. JJJJ



Anfechtung des Rechtsgeschäftes gem. § 143 BGB

Unterlassungsanordnung



Sehr geehrte Damen und Herren,



grundsätzlich gilt, kein Schreiben ist ohne Unterschrift rechtskräftig gültig. Die Rechtsprechung geht davon aus, dass Willenserklärungen etc. generell zu unterschreiben sind. Auf einem nichtigen Rechtsgeschäft kann kein Rechtsgeschäft aufgebaut werden. Ihr einseitiges Rechtsgeschäft gilt als angefochten, auf §142 BGB wird verwiesen.



Der von Ihnen favorisierte Einbau des sog. intelligenten Meßsystems (SmartMeter) wird vom Verfasser abgelehnt.



Auf der Internetseite der Bundesnetzagentur finden sich die Voraussetzungen, die einen Wechsel verpflichtend machen würden.






(Zitat)Ab 2017 kann grundsätzlich mit dem Einbau intelligenter Messsysteme (iMSys) begonnen werden bei:

  • Verbrauchern ab 10.000 kWh Jahresstromverbrauch
  • Verbrauchern, die ein verringertes Netzentgelt für eine steuerbare Verbrauchseinrichtung (Wärmepumpe) vereinbart haben
  • Erzeugern (Haushalten mit einer PV-Anlage) zwischen 7 und 100 kW installierter Leistung“

Grundlegende Voraussetzung für den Pflichteinbau intelligenter Messsysteme ist, dass das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) die technische Möglichkeit der Ausstattung feststellt. Erst nach dieser Feststellung kann die flächendeckende Einführung (auch Roll-out genannt) der intelligenten Messsysteme starten und die jeweiligen Realisierungsfristen der Pflichteinbaufälle beginnen ab diesem Zeitpunkt zu laufen. Die Feststellung wird das BSI auf seinen Internetseiten veröffentlichen, wenn mindestens drei voneinander unabhängige Unternehmen intelligente Messsysteme anbieten, die den Anforderungen des Messstellenbetriebsgesetzes genügen“. (Zitatende) 



Für den Haushalt des Verfassers wird keiner dieser Punkte erfüllt, so daß ein Wechsel obsolet ist.



Weiter wird auf die Internetseite des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) verwiesen. https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/DigitaleGesellschaft/SmartMeter/SmartMeterGateway/Zertifikate24Msbg/zertifikate24MsbG_node.html



Dort findet sich zusätzlich ein Hinweis, daß es noch keine zertifizierten Meßsysteme gibt:

Kommunikationseinheit eines intelligenten Messsystems (Smart Meter Gateway)


aufsteigend sortieren   absteigend sortieren Zertifizierungsnummer
aufsteigend sortieren   absteigend sortieren  Produktname
aufsteigend sortieren   absteigend sortieren  Antragsteller
aufsteigend sortieren   absteigend sortieren Datum
Zur Zeit keine zertifizierten Produkte.

(aktueller Stand TT..MM.JJJJ ) auf Homepage Bundesnetzagentur einzusehen - https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/DigitaleGesellschaft/SmartMeter/SmartMeterGateway/Zertifikate24Msbg/zertifikate24MsbG_node.html
 
Dies bedeutet in vergleichbarer Form, ein Arzt verschreibt ein nicht zugelassenes Medikament.

Es gibt also absolut keinen Grund für einen Zählerwechsel.



Es wird des Weiteren darauf hingewiesen, daß zwischen Ihnen und dem Verfasser kein Vertragsverhältnis besteht.



Ihre genannte Rechtsgrundlage, wie bundesweit gültige eichrechtliche Vorschriften oder Niederspannungsanschlußverordnung, widersprechen höherwertigem Recht.



Bei der bürgerbelastenden Gesetzesanwendung ist jedoch das Tillessen-Urteil zu beachten. Danach sind alle BRD-Gesetze, Verordnungen, Normen etc. nichtig, die von einem verfassungswidrig zusammengesetzten Bundes- oder Landtag erlassen wurden. Das dürfte durchgehend der Fall gewesen sein, da stets Exekutivbedienstete (Kanzler, Vizekanzler, Minister und parlamentarische Staatssekretäre) gewaltentrennungswidrig stimmberechtigt in den Parlamenten saßen und über Gesetze, Verordnungen, Normen etc. abgestimmt haben. Gegenteilige Meinungen sind mit dem jeweiligen Abstimmungsergebnis dem Verfasser vorzulegen.



Alle Gesetze, Verordnungen. Normen etc. verstoßen somit gegen das Gewaltentrennungsgebot des Grundgesetzes. Rechtsbeugung zu widerrechtlicher Willkür wird vom Verfasser abgelehnt.



Es ergeht eine Unterlassungsanordnung gegen Sie und eingesetzte Beauftragte zum beabsichtigten Einbau. Bei Zuwiderhandlung greifen die AGB des Verfassers.



Mit freundlichen Grüßen





                                                                                                           
Vorname Familienname

(Mustertext Ende)


PDF Mustertext hier:  



Hier gibt es weitere Info´s zum Thema SmartMeter:







Also bis bald
Eure Petra K.



Sonntag, 15. Oktober 2017

Herrlicher Herbst 2017

Ich liebe den Herbst - vielleicht auch, weil ich selbst im Herbst des Lebens angekommen bin und daher die Schönheit und Fülle des Herbstes ganz anders einzuschätzen vermag. Schaut doch nur, was der Herbst zu bieten hat. Welcher Frühling könnte das denn vorweisen?


die Herbstastern sind die Boten, daß der Sommer vorbei ist.
Sie blühen in rosa,


in kräftigem Lila


und auch in einem schönen Rot


Die Dreimasterblume hat noch farbenprächtige Blüten


die Rosen sind auch noch am Blühen


die mehrjährige Wicke habe ich nicht gepflanzt,
keine Ahnung wie sie den Weg in unseren Garten gefunden hat


die Wegwarte,
das Mädchen mit den blauen Augen, 
was am Wegesrand vergebens auf den schönen Jüngling wartete
und deshalb aus Mitleid in eine Blume verwandelt wurde


die Berberitzen haben jede Menge knallrote Früchte
aber doch viel zu klein, um was draus zu machen,
ich überlasse sie den kleinen Vögelchen als Schmankerl


die Hortensien genießen auch noch die Herbstsonne


kräftig große Hagebutten


ein Baum in grün, rot und gelb, herrlicher Farbenmix
und man fragt sich, wie das die Natur so hinbekommt


der wilde Wein ist im Herbst ein Farben-Feuerwerk


ein Hokkaido-Kürbis,
noch nicht ganz ausgereift aber er wird sich bestimmt auch noch ins rötliche verfärben

Genießt den Herbst mit seinen schönen Seiten, trüb wird es noch zeitig genug.

Also bis bald
Eure Petra K.


Donnerstag, 12. Oktober 2017

Bohnenschalen für Tee

Ich habe in diesem Jahr mal die Bohnen zu einem Teil richtig ausreifen lassen. Sprich, sie fingen schon an, aufzuplatzen, als ich sie geerntet habe. Die Kerne wollte ich als Saatgut für das nächste Jahr haben, sie sind inzwischen getrocknet und in einem Glas aufbewahrt. Es waren noch allerhand Kerne, ich kann also im nächsten Jahr den gesamten Zaunbereich mit Bohnen bestücken, denn wir essen sehr gerne Bohnen als Gemüse. Und da es doch so einfach ist, Saatgut auf diese Weise zu gewinnen, kann ich mir das teure Saatgut aus dem Baumarkt o.ä. sparen.

Nun hatte ich irgendwo im Zusammenhang mit meiner Recherche zur Verwendung von Bohnenschalen mal gelesen, daß wohl früher die Schalen getrocknet und als Mehl zum Backen mit verwendet wurden, jedoch nur ein gewisser Teil der Mehlmenge durch Bohnenschalenmehl ersetzt wurde. Da das für mich in dem Moment aber nicht in Frage kam, hab ich mir das auch nicht so genau gemerkt, wieviel Bohnenschalenmehl prozentual dafür genutzt wurde. Es war jedenfalls nicht viel. Wenn ich mich richtig erinnere, waren es wohl nur 10 % der Menge an Brotmehl. Aber früher war eben das Brot ein ganz wichtiges Lebensmittel, manchmal das Einzige, was es bei Manchem zu essen gab. Da ist man sicher immer froh gewesen, wenn man das wertvolle Mehl mit irgendwas strecken konnte, und wenn es Bohnenschalen waren, diese anzubauen war ja nicht schwer.

Die für mich viel eher in Frage kommende Verwendung wäre da schon der Teeaufguß. Soweit ich es gelesen habe, sind Bohnenschalen wohl im Blasen- und Nierentee ein Bestandteil. Und da diese Körperorgane auch meine Schwachstellen sind, da tu ich mir doch lieber mal etwas Gutes, indem ich die Bohnenschalen für eine "Tea-Time" verwende. Er soll wohl harntreibend sein. Na, da bin ich doch jetzt bestens vorbereitet. Vielleicht hilft dieser Tee ja auch, wenn ich in der Sommerhitze mal dicke Füße bekommen sollte, passiert bei mir auch gerne mal. Bis jetzt hab ich da die Füße und die Waden immer kalt abgeduscht, das hilft bei mir sehr gut aber ich könnte das ja auch mal mit diesem Bohnenschalen-Tee unterstützen. Mal sehen, ob es hilft, jetzt ist ja die große Sommerhitze erstmal vorbei aber ich freu mich natürlich immer, wenn ich das, was der Garten oder die Natur hervorbringen, in der Gänze verarbeiten kann. Hat für mich auch immer die Genugtuung, daß ich das alte Wissen damit wieder in Erinnerung bringen kann. Schließlich hat man früher ausschließlich mit natürlichen Mitteln geheilt. Es ist eben für und gegen alles ein Kraut gewachsen, wie es immer so schön heißt.


ausgereifte Bohnen als Saatgutlieferanten


trocknende Bohnenkerne als Saatgut für´s nächste Jahr


 
trocknende Bohnenschalen,
ich hab sie dann später noch klein geschnipselt, damit sie besser trocknen

Hier gibt es weitere Infos zur Heilkraft der Bohnenschalen:


Also bis bald
Eure Petra K.


Dienstag, 10. Oktober 2017

Pilze einkochen als Vorrat

Was haben wir doch in diesem Jahr für ein Glück mit den Pilzen. Sie sprießen reichlich und sind noch dazu meist ohne Maden im Inneren. Maximal laben sich mal ein paar Schnecken an den Pilzen aber das kann man ja wegschneiden.

So richtig los ging es wirklich erst ab September. Ich war nur vorher etwas zu ungeduldig und dachte, wenn es schon so schön regenet und auch herrlich warm ist, dann müßten doch die Pilze auch schon eher sprießen. Aber es hat eben alles seine Zeit. Es gibt auch im Spätsommer schon Pilze, nur eben nicht so viele wie ab September. Als es dann allerdings los ging, da ging es auch richtig dolle los.

Seit dem Jahre 2013 hatte ich keine Pilze mehr eingekocht, weil es in unserem "Wüstengebiet" einfach immer zu trocken war. Meine letzten Reserven waren auch schon aufgebraucht. Es wurde Zeit, daß wiedermal etwas mehr Regen runter kam. Endlich waren es wieder genug Pilze, um einzukochen.

Ich mach mir da nicht wirklich viel Arbeit. Die Pilze putzen, schnipseln, in saubere und sterilisierte Gläser füllen (Gläser max. bis 3 Zentimeter unter den Rand befüllen), mit dem Handrücken immer mal kräftig von unten gegen das Glas klopfen, damit die Pilze zusammenrutschen, einen Teelöffel Himalaya-Salz drauf (Salzmenge entspricht jeweils großen Gläsern - 750 ml bis 1 Liter) und wenn die Gläser vom Sterilisieren wieder abgekühlt sind, kaltes Wasser drüber geben (das Wasser muß die Pilze bedecken und immer bedenken, daß die Pilze das Wasser wie ein Schwamm aufsaugen - also evtl. nochmal Wasser nachgießen), saubere und auch sterilisierte Deckel drauf, fest zuschrauben, in einen großen Topf stellen, den Topf bis ca. zur Hälfte der gefüllten Gläser mit kaltem Wasser füllen (deshalb möglichst gleich große Gläser verwenden), Deckel drauf und eine Stunde (incl. Aufwärmzeit) bei hoher Temperatur (ich nehme von 6 möglichen Stufen die Stufe 4-5; am Anfang hohe Stufe, wenn es kocht regle ich runter auf 4). 10 Minuten vor dem Ende der Kochzeit Herd abschalten, um die Nachkochzeit zu nutzen und den Topf nicht mehr bewegen. Im Allgemeinen knacken die Gläser nach dem Abschalten des Herdes irgendwann, dann ist der Inhalt vakuumiert und man kann sicher sein, daß alles geklappt hat. Ist der Topf kalt, kann man die Gläser rausnehmen, abtrocknen und ein Etikett rankleben.

Nun hab ich wieder einen gewissen Pilzvorrat aber keine großen, leeren Gläser mehr. Es muß also bis zur nächsten Pilzernte reichen. Kleine Gläser habe ich noch und in die kommt nun der Pilz-Brotaufstrich. Auch gut, da brauchen wir für das Abendbrot keinen Käse oder sonstwas zu kaufen.


eingekochte Pilze


eingekochter Pilz-Brotaufstrich

Den Pilz-Brotaufstrich gebe ich auch nach der Zubereitung (siehe hier) kalt in die Gläser und verfahre genau so, wie beim Einkochen von frischen Pilzen. Man muß da nur acht geben, daß sich beim Befüllen der Gläser mit dem Aufstrich möglichst keine Luftblasen im Glas bilden. Man kann aber sicher auch noch heißen Pilz-Brotaufstrich in die Gläser füllen. Dann muß man aber heißes Wasser in den Einkochtopf gießen, damit die Gläser nicht platzen. Ich teile mir die Arbeit immer so ein, daß ich nicht zu viel Arbeit auf einmal habe, deshalb kommt bei mir der Aufstrich kalt in die Gläser.

So hat man auch in der pilzfreien Zeit immer etwas da, wenn man mal Appetit auf Pilze hat. Den Aufstrich auf´s Brot und die gesalzenen, eingekochten Pilze als Fleischersatz über Spagetti & Co. Das gibt ein schnelles und preiswertes Mittagessen. Man braucht ja die gesalzenen Pilze nur ein bisschen warm zu machen, vielleicht noch eine Rahmsoße dazu. Fertig!

Guten Appetit!

Also bis bald
Eure Petra K.



Freitag, 6. Oktober 2017

Wenn der Strom weg ist

Gott sei Dank, wir haben es überstanden. Über 15 Stunden kein Strom. Da kommt man definitiv an seine Grenzen.

Wieder einmal mußten wir erkennen, daß das tägliche Leben an einem seidenen Faden hängt. Und dieser Faden ist der Strom. Fällt er aus, bricht auch das tägliche Leben beinahe in sich zusammen. Aber nur beinahe, denn wir sind auf solche Eventualitäten gut vorbereitet. Ich predige ja auch schon seit Jahren, daß man sich darauf vorbereiten sollte, um am Tag X nicht in´s Chaos zu verfallen.

Der gestrige Sturm hatte den Strom zum Erliegen gebracht, nichts ging mehr. Oder fast nichts. Keine Heizung, kein warmes Wasser, kein Kühlschrank, keine Gefrierschrank, keine Kaffeemaschine, kein Toaster, keine Ozonisierung für den Wasserfilter, kein Computer, kein Licht. Das war gestern abend gegen 17 Uhr.

Gott sei Dank hatten wir wenigstens Leitungswasser, das lief. Das war mein größtes Bedenken, denn wenn kein Wasser mehr läuft, dann wird es haarig und da denke ich mal nur an die Toilettenspülung.

Aber ich kann ja allem etwas Gutes abringen (wenn ich will). Wir konnten den Ernstfall proben und haben gemerkt, was noch fehlt. Kerzen zum Beispiel. Wir haben zwar noch welche aber für einen längeren Stromausfall hätte es vielleicht nicht gereicht. Also müssen heute Kerzen gekauft werden.

Ansonsten war es ein sehr schöner Abend. Herrlich ruhig. Keine Computer, vor denen man den ganzen Abend verbringt. Kein Abendfilm, zeitiger Abendbrot gemacht, damit wir noch im Hellen essen konnten, vor dem Kaminofen gesessen und den herrlichen Flammen zugesehen und uns endlich wieder einmal ohne Ablenkung von Computern einfach nur unterhalten. Ich habe das sehr genossen. Wir hatten eine warme Wohnung, die Kerzen brannten wunderschön in einem warmen Licht, Couchpotato ohne schlechtes Gewissen.

Heute früh mußte ich nur etwas früher aufstehen um erstmal den Ofen herzurichten, denn ohne Strom geht die Heizung auch nicht. Also den Ofen von Asche befreit, ein paar Zeitungsseiten rein, eine handvoll Zapfen drauf, kleines Geäst und ein paar stärkere Aststückchen oben drauf. Streichholz ran und einen Topf mit kaltem Wasser drauf. Wir wollten ja wenigstens einen Cappucino trinken, wenn mein Mann schon auf seinen Morgenkaffee verzichten mußte. Eigentlich wollte er gestern abend noch baden, weil er heute vormittag einen Arzttermin hatte. Nix da, der Durchlauferhitzer funktioniert nur mit Strom und der war weg. Und so mußten wir uns heute morgen kalt waschen. Das muß man wirklich nicht haben, denn das ist verdammt unangenehm, wenn man das nicht gewöhnt ist. Und warten, bis der Topf auf dem Ofen heiß wird, dauerte zu lang. Der Arzt wartete. Mein Mann hat dort erstmal angerufen, mit Handy, denn Festnetz ging ja auch nicht, ob die Strom haben und überhaupt Sprechstunde abhalten können. Aber dort war alles ok. Also konnte er auch diesen Termin angehen.

Was sagt uns das? Man muß vorbereitet sein! 

Man braucht auf jeden Fall eine Wohnung, wo wenigstens für den Ernstfall ein Ofen angeschmissen werden kann, damit man warmes Wasser kochen und eine warme Mahlzeit drauf gekocht werden kann. Bei den meisten Öfen ist das schon gar nicht mehr möglich, da zählt nur der Kamineffekt. Wenn alles ausfällt ist das zu wenig. Unser Ofen gewinnt vielleicht keinen Schönheitswettbewerb aber er heizt innerhalb einer halben Stunde die ganze Wohnung aus und wir können drauf kochen und trotzdem den schönen Flammen zuschauen. Jeder, der sich einen Ofen anschafft, sollte also diese Parameter mit einbeziehen. Wir haben uns vor Jahren für dieses Modell entschieden und es noch nie bereut, denn er hat eine gigantische Heizkraft. Wir haben den Ofen auch nicht direkt an der Wand stehen, sondern noch ca. 50 cm Ofenrohr von der Wand bis zum Ofen. Man verschenkt nämlich die Wärme an die Esse, wenn man den Ofen direkt am Essenzugang aufstellt. Wenn man ein Stück Ofenrohr hat, dann heizt dieses schon mal mächtig den Raum durch. Nicht umsonst gingen in früheren Zeiten riesige Ofenrohre durch den Raum und erst dann zum Essenausgang.

An was sollte man also denken:

Ofen
jede Menge Brennholz
voller Wassertank für Brauchwasser
Wasserflaschen als Trinkwasservorrat
Kerzen
Streichhölzer
Campingkocher mit Gaskartuschen
Lebensmittelvorräte

Also, bereitet Euch gut vor. Ein Stromausfall wird nicht angekündigt, er ist plötzlich da und dann muß man einfach nur noch funktionieren. Wer nicht vorbereitet ist, wird im Chaos versinken und das muß man ja nun wirklich nicht haben.

Also bis bald
Eure Petra K.



Dienstag, 3. Oktober 2017

Die rote oder die blaue Pille

Wer den Film "Die Matrix" gesehen hat, kennt den Spruch.

(Zitat)
"...Du wurdest wie alle in die Sklaverei geboren. Du lebst in einem Gefängnis, das Du weder anfassen, noch riechen kannst. Ein Gefängnis für Deinen Verstand..."
"...Schluckst Du die blaue Kapsel, ist alles aus. Du wachst in Deinem Bett auf und glaubst das, was Du glauben willst.
Schluckst Du die rote Kapsel, bleibst Du im Wunderland und ich führe Dich in die tiefsten Tiefen des Kaninchenbaus..." 
(Zitatende)


Und nun seht Euch mal das heutige Google-Cover an:





Erinnert das nicht an die rote oder die blaue Kapsel? Glaubt Ihr etwa an dieser Stelle noch an Zufall? Hier geschieht nichts durch Zufall! Uns werden hier zur Zeit so dermaßen die Augen geöffnet, aber sowas von...

Ich interpretiere das mal aus meiner Sicht:

Die rote Kapsel stellt mit dem alten VW-Käfer die BRD dar, die blaue Kapsel symbolisiert mit dem himmelblauen Trabant die DDR. 
Die blaue DDR wurde mittels einer Annexion ins Aus geschickt (siehe Zitat). Das kann man aber nur so erkennen, wenn man nicht die blaue Kapsel geschluckt hat und damit das glaubt, was man glauben will (wohl eher, was man glauben soll).
Mit der roten BRD leben wir im "Wunderland" (siehe Zitat) und wir graben uns immer tiefer in den Kaninchenbau vor. Was wir dort vorfinden, wundert uns allerdings schon lange nicht mehr. 
Daß wir in die Sklaverei hineingeboren wurden, merkt man spätestens dann, wenn man den Besatzungszustand erkannt hat und daß alle anderen Länder auch nur die Hand aufhalten und sich vom dummen Steuerzahler bedient, der am Ende seines Lebens nur eine mickrige Rente bekommt, weil sich der vorgebliche Staat BRD großzügig an der Rentenkasse vergreift - sieht man auch nur, wenn man die blaue Kapsel verschmäht hat.
Unser Verstand ist ein Gefängnis, die Gefängniswärter, das sind die Medien, die von früh bis spät gebetsmühlenartig den Verstand mit dem füttern, was der Verstand aufnehmen soll. Und das tun doch die Blau-Kapsel-Schlucker liebend gern. Es ist ja auch so praktisch, wenn man nicht selbst den Verstand bemühen muß. Das Leben ist doch viel zu kurz zum Selberdenken, oder?

Vereinigt haben sich der Trabant und der VW-Käfer nicht, sie schauen sich nur etwas bedäppert an, nach dem Motto: Was will der Trabi auf der Überholspur? Der sollte doch schon längst im Aus sein. 
Aber jeder von ihnen ist bedäppert, denn beide haben die Besatzerflagge an die Karre gebastelt, natürlich mit den Farben der Weimarer Republik. Doch jeder von ihnen scheint nur ein Placebo erhalten zu haben, denn wer ist schon so blöd, die Zustände hier zu erkennen und dann noch freudig die bunten Wimpel zu schwingen. Ich sags ja, der Verstand ist ein Gefängnis und keiner von denen hat die echte Pille geschluckt. Mühsam müssen wir uns alles erarbeiten, um irgendwie über die Runden zu kommen und das Sklavendasein zu überstehen. 

Aber wir arbeiten dran...
Versprochen!


Hier gibt´s einige Info´s zur Annexion der DDR:

Also bis bald
Eure Petra K.


Montag, 2. Oktober 2017

Wilde Ernte - Pfirsiche

Im letzten Jahr hatte ich bei einer Wanderung durch Feld und Flur einen wilden Pfirsichbaum entdeckt. Zumindest hatte ich anhand der spitzen Blätter vermutet, daß es ein Pfirsichbaum sein müßte, denn Früchte hingen keine dran. Er war wohl doch noch etwas zu jung. Als ich in diesem Herbst wieder dort entlang spaziert bin, fiel mir der Pfirsichbaum wieder ein und siehe da, es hingen doch tatsächlich ein paar Früchte dran. Nicht viele und einen Schönheitspreis hätten sie wohl auch nicht gewinnen können aber immerhin. Ich wäre vielleicht gar nicht auf die Idee gekommen, sie zu ernten, da aber an ein paar Früchten schon die Wespen genascht hatten, mußten sie wohl gut schmecken. Also hab ich sie gepflückt und zu Hause mal probiert.

Sie waren etwas herber als die im Supermarkt erhältlichen Früchte aber ansonsten vom Geschmack her gar nicht schlecht. Und: sie haben mich nichts gekostet und jemand anderes wollte sie wohl auch nicht haben. Mal sehen, ob sie nächstes Jahr auch wieder tragen. Man sollte eben in der Natur immer die Augen aufhalten. Es gibt vieles, was einfach vergammelt, weil sich keiner mehr die Mühe macht, darüber nachzudenken, was man aus der Natur alles verwerten kann. Schade eigentlich...


wilde Pfirsiche

Ich bedanke mich für die Fülle, in der wir leben,
wenn wir sie denn sehen und vorallem, sehen wollen...

Also bis bald
Eure Petra K.


Samstag, 30. September 2017

Pilze Pilze und nochmals Pilze

Es ist ein Traum, seit Jahren hatten wir nicht mehr soviel Pilze, wie in diesem Jahr. Ein paar davon hab ich mal fotografiert.


eine wunderschöne Rotkappe
(sehr guter Speisepilz)


ein riesen Exemplar von Steinpilz
(sehr guter Speisepilz)


(essbar, solange sie noch jung und weiß sind)


(essbar-ich ziehe aber die glitschige Oberhaut ab)


(essbar-solange sie noch jung und weiß sind)


ein Musterexemplar von Steinpilz
(sehr guter Speisepilz)


ein herrlicher Birkenpilz
(sehr guter Speisepilz)


eine Marone
(auch essbar)


sogar den echten Pfifferling hab ich zum ersten Mal gefunden
(essbar)


 Parasolpilz
(essbar)


nicht essbar aber schön anzusehen,
ein Krempling


ein herrlicher Fliegenpilz,
schöner Farbtupfer aber auch nicht essbar

Also bis bald
Eure Petra K.





Dienstag, 26. September 2017

Bohnenkraut-Ernte

Die Herbst-Tag und Nacht-Gleiche ist vorbei. Jetzt geht es merklich abwärts, mit dem Tageslicht und auch mit den Temperaturen. Die Natur bereitet sich auf ihre Ruhephase vor. Genauso wie wir, wenn wir abends müde ins Bett fallen, so hat die Natur ihren "Schlaf" verdient. Und genauso wie wir abends im Bett noch nicht sofort einschlafen, sondern noch einmal den Tag Revue passieren lassen oder an dieses oder jenes denken, so macht dies auch die Natur so. Sie denkt nochmal über das Jahr nach, denkt an warme Tage und die herrliche Vegetation, die alle ernährt - körperlich, geistig und seelisch. Dieses Revue passieren lassen ist der Herbst, wo es immer noch warme Tage und herrliche Vegetation gibt, die Ernte eingefahren wird aber der Natur-Schlaf nicht mehr aufzuhalten ist. Gönnen wir es ihr, sie hat ihr Bestes gegeben, nun darf sie sich erholen.

Wenn Erntezeit ist, dann gehört auch die Ernte von Gewürzen dazu. Bei mir war jetzt die Bohnenkraut-Ernte dran. Ich hatte ja in diesem Jahr zum ersten Mal mit Bohnenkraut gemulcht und dadurch keine einzige Bohnenlaus an den Stangenbohnen gesehen. Ich werde im nächsten Jahr auch an anderen lausgefährdeten Pflanzen einen Test mit Bohnenkraut-Mulch machen. Mal sehen, wie sich das auswirkt. Wäre auf alle Fälle eine Chance, um auf chemische Spritzmittel, die auch ziemlich kostenintensiv sind, verzichten zu können. Ich habe dabei auch noch zusätzlich an eine Bohnenkraut-Jauche gedacht, wo man z.Bsp. Rosenknospen etwas verdünnt damit einpinseln könnte. Nicht umsonst sagt man, daß für alles ein Kraut gewachsen ist. Wir werden sehen, was dabei herauskommt.

Hauptsächlich nehmen wir das Bohnenkraut als Gewürz für Suppen, Soßen und Eintöpfe. Die Eintopfzeit bricht nun an und wir haben schon die ersten Pläne gemacht, wann und was es demnächst für einen Eintopf als ersten der Saison geben soll. Das Bohnenkraut darf da als Gewürz nicht fehlen, es bringt einen kräftigen Geschmack in die Suppen und Eintöpfe und kurbelt die Verdauung an. Wir machen da immer gleich einen großen Topf, den können wir auf der verlängerten Küche, sprich dem Balkon, aufbewahren, denn in unseren Kühlschrank passt so ein großer Topf nicht. Deshalb gibt es bei uns auch den Eintopf nur in der kühlen Jahreszeit. Ich freu mich schon drauf, denn wir lieben Eintopf.



das Bohnenkraut blüht


Bohnenkraut-Ernte
 
 
abgezuppelt und getrocknet


 
in verschlossenen Gläsern aufbewahrt


Nachschub gesichert!
Die Eintopfzeit kann kommen
 
Für diese Ernte mußte ich nichts tun, einfach nur wachsen lassen. Ein Preisvergleich war auch ganz interessant. Da kosten doch tatsächlich z.Bsp. bei Edeka 15 Gramm Bohnenkraut fast 2 Euro. Das ist in meinen Augen schon beinahe Wucher. Man sollte also wirklich die Gewürze nach Möglichkeit selbst im Garten anbauen. Wenig Arbeit - viel gespart. So muß es sein.
 
Hier gibt es Info´s zur Verwendung und Heilkraft von Bohnenkraut:

Also bis bald
Eure Petra K.