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Sonntag, 28. Oktober 2018

Pilzeintopf mit Kartoffeln und Gemüse- leckeres Herbstessen

Was gibt es Schöneres, als zur Herbstzeit durch die bunte Blätterwelt zu wandeln und so ganz nebenbei nach Pilzen Ausschau zu halten. Da kommt bei mir die urzeitliche Programmierung des Jägers und Sammlers durch, wobei ich mich dann doch lieber in die Kategorie der Sammler einordne.

In diesem Jahr ist es total verrückt, kein Regen - oder zumindest ganz ganz selten - aber auf einem einzigen Fleckchen wachsen die Pilze wie in einem Paralleluniversum. Ich frag mich, warum sie dort wachsen und sonst nirgendwo. Kaum jemand in unserem Bekanntenkreis findet dieses Jahr Pilze, nur ich schicke dann gern die Fotos meiner Funde herum. Ich gebe allerdings auch zu, daß ich meine geheimen Stellen auch nicht verrate und es ist wirklich eine kaum zu findende Stelle und leicht zu ernten sind sie auch dort nicht, denn manchmal muß ich regelrecht auf allen vieren zu den Pilzen kriechen, damit ich sie ernten kann. Aber was soll´s, ich finde sie körbeweise und dann werden sie eben geputzt und verarbeitet.

Neulich haben wir mal einen wunderbaren Pilzeintopf gemacht, weil es so viele waren. Wir hatten sogar Freunde, Nachbarn und Bekannte gefragt, ob sie welche haben wollen aber die haben nur rumgedruckst. Wahrscheinlich hatten sie dann doch keine Lust zum Pilze putzen. Soll mir auch recht sein, ich habe gefragt, mehr kann ich nicht tun. Nun kann wenigstens keiner behaupten, ich wäre egoistisch. Ein gutes Gefühl, zu wissen, daß man etwas Gutes tun wollte. Man muß dann wenigstens kein schlechtes Gewissen haben, wenn man den eigenen Gefrierschrank füllt und Andere eben nicht. Muß jeder selbst wissen...

Der Pilzeintopf hat uns ganz wunderbar geschmeckt. Deshalb setze ich jetzt mal das Rezept hier rein. Vielleicht komme ich ja wieder mal dazu, so einen Eintopf zu machen und dann finde ich gleich das Rezept dazu. Dieser Blog ist ja auch für mich so eine Art Bibliothek.

Das sind die Zutaten für unseren Pilzeintopf:

ca. 1 - 1,2 kg frische Waldpilze
1 Pckg. frisches Suppengemüse
1 kg Kartoffeln
4 Cabanossi
3 mittelgroße Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
50 g Speck
2 EL Kokosfett
ca. 1 L Wasser (je nach gewünschter Konsistenz)

Gewürze:

2 EL Himalaya-Salz
1-2 EL Senf (Bautzner mittelscharf)
2 Brühwürfel (ich hatte Gemüsebrühe)
2 Lorbeerblätter
1 EL Kümmel (ganz)
2 EL Pilzpulver
1 EL Liebstöckelkraut
1,5 TL gem. Selleriekraut
2 TL ger. Majoran
1 TL gem. schw. Pfeffer
1 TL getr. Oregano
1 TL Currypulver
1 TL getr. Thymian
1/2 TL Kurkuma
1 -2 Prisen Chillipulver
1 Prise Rosenparika (scharf)
1 Prise edelsüßer Paprika
1 Prise gem. Bohnenkraut
1 Prise gem. Rosmarin
etwas Petersilie oder Giersch zum Bestreuen

Die Pilze putzen und klein schnipseln, die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Das Gemüse abspülen, ggf. schälen und ebenso klein schneiden, die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und klein schneiden. Die Cabanossi auch in mundgerechte Stücke schneiden, den Speck klein schneiden.

In einem großen Topf das Kokosfett erhitzen, den Speck auslassen, die Zwiebel und den Knoblauch anrösten. Dann in der Reihenfolge Cabanossi, diese ca. 5-10 Minuten in den Zwiebeln mit anschmoren lassen, dabei immer mal umrühren und ggf. etwas Wasser zugeben. Dann die Möhren, Sellerie, Pilze, Kartoffeln, Lauch und Gewürze zugeben, alles kurz mitdünsten, dabei immer umrühren, damit nichts anbrennt. Mit Wasser bis zur gewünschten Konsistenz auffüllen, Brühwürfel dazu und kurz hoch köcheln lassen. Das Gemüse sollte noch bißfest sein. Sobald der Eintopf anfängt zu köcheln, den Herd abschalten, den Topf aber auf der heißen Herdplatte belassen und die Nachkochzeit nutzen. Bei mir sind das immer ca. 10 Minuten. In dieser Zeit gart auch das Gemüse und die Pilze noch nach. Der Eintopf darf dann gerne noch längere Zeit durchziehen. Noch mal nach persönlichem Gusto abschmecken, fertig!


herrliche frische Waldpilze,
Rotkappen, Steinpilze, Maronen 


eine ganze Schüssel Pilzschnipsel 


Pilzeintopf vom Allerfeinsten

Sehr lecker!

Es lohnt sich eben immer wieder, nach Pilzen Ausschau zu halten. Sie wachsen gratis und bescheren uns ein sehr gutes Mittagessen für mehrere Tage. 

Wollt Ihr einen Tipp von mir? Bedankt Euch immer bei den Pilzen, beim Wald und beim Universum, daß sie wachsen, Euer Herz erfreuen und Euch satt machen. Ich bin der festen Überzeugung, daß ich Dank dieses Brauches, der mir nicht weh tut, immer wieder fündig werde. Die Natur liebt solche kleinen Gesten, dann gibt sie auch gern und wenn dieser Dank von Herzen kommt, dann wird er auch gehört. Es ist ein Zeichen der neuen Zeit, daß sich das immer wieder bewahrheitet. Wird nicht Jeder so sehen wie ich, muß er auch nicht, aber ich habe es verstanden und bin sehr glücklich über dieses Wissen.

Also bis bald
Eure Petra K.

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Kommentare:

  1. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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    1. ich kann diesen Kommentar hier nicht so recht zu meinem Post zuordnen, da ich in den oben genannten Zutaten keinen hier genannten Gesellen mit verarbeitet habe. Nach dem Motto: "die Geister, die ich rief..." wird dieser Kommentar daher gelöscht, er wird hier nicht gebraucht.

      Nur wer nicht in der Mitte ist, geht in die Dualität und braucht gut und böse, Teile und Herrsche. Das Gesetz der Resonanz zieht aber das in unser Leben, dem wir Energie durch Aufmerksamkeit schenken. Ich möchte meine Leser gerne vor der von Ihnen gestreuten Information bewahren, da Viele noch nicht damit umgehen können. Daher wird dieser Kommentar vorsichtshalber gelöscht. Ich bitte um Verständnis dafür.

      Liebe Grüße in Ihre Welt
      Petra K.

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