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Donnerstag, 28. Februar 2019

Erste Wildkräuter-Ernte 2019

Das Universum meint es wirklich sooo gut mit uns. Seit ca. 3 Wochen können wir tagsüber, wenn die Sonne scheint - und das tut sie derzeit sehr oft - schon die Heizung abdrehen. Die Wärme, die zum Fenster herein kommt, reicht aus, um den ganzen Raum aufzuheizen. Erst abends muß man wieder hochdrehen. Die Heizkostenabrechnung wird es danken.

Und noch etwas freut mich so sehr. Ich konnte heute meine ersten Wildkräuter in diesem Jahr sammeln. Sie wachsen schon längst, wir hatten ja kaum richtigen Winter. Ich war nur bis jetzt zu faul, um los zu ziehen. Ja, ich bin eben auch nicht immer fleißig. Manchmal siegt der innere Schweinehund. 😲

Was solls, heute war es soweit. Heute abend kann ich die ersten Wildkräuterbrote essen. Oh, wie ich mich da drauf freue. Endlich ist es wieder soweit.


erste Wildkräuter-Ernte im Jahr 2019

Was hab ich da nicht alles schon wieder gesehen? Hätte nicht erwartet, daß sie schon so reichhaltig sprießen. Mal sehen, ob ich alles zusammen bekomme, was ich da auf meiner Wildkräuter-Tour so gefunden habe.

Efeublättriger Ehrenpreis, Vogelmiere, Rainkohl, Taubnessel, Klatschmohnblätter, Gartenkresse, gewöhnlicher Feldsalat, Löwenzahn, Rukola, Schafgarbe, Ahornsprossen, Oregano, Fenchel, Futterwicke, Sauerampfer und natürlich auch Winterschnittlauch.

Selbst gebackenes Brot, selbst gemachte "Butter", Wildkräuter, ein paar Krümel Himalaya-Salz drüber und die Welt ist in Ordnung...

Habt Ihr bei Euch auch schon Wildkräuter gefunden? Erzählt mir doch mal, was bei Euch momentan schon so wächst.

Hier gibt es weitere Infos zum Thema gesundes und heilendes Blattgrün:
https://www.allesistenergie.net/chlorophyll-die-magie-des-blattgruen-pures-licht-biophotonen-heilung-fuer-unsere-zellen/

Also bis bald
Eure Petra K.
🌱
🥗😃

Tages-Ereignisse:
die ersten Lupinen werden grün
im Garten blühen immer mehr Krokusse
ganz leckeren Kartoffelgulasch gekocht
Amaryllis fängt zu blühen an


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Mittwoch, 27. Februar 2019

Mango-Kokos-Likör selbst gemacht

Zur Verkostung bereit gestellt und weg war er - mein Mango-Kokos-Likör. Nun muß ich schon wieder neuen ansetzen.

In unserer Lausitzer Gegend wird ja jedes Jahr um diese Zeit kräftig gezampert. Ich kannte das aus meiner erzgebirgischen Heimat überhaupt nicht, denn da gibt es nur die Faschingsfeten. Überhaupt nicht mein Ding - das Faschings-Gedöns. Doch auch wenn das Verkleiden und albern sein, törö-Getute & Co., für mich einfach nur abartig ist, dient das Zampern doch einem guten Zweck. Da wird in bunten und lustigen Kostümen mit viel Musik von der Blaskapelle für ortsinterne Dinge Geld gesammelt, und sei es nur für die Ausrichtung eines Frühlingsfestes, wo die, die gespendet haben, eine kostenfreie Eintrittskarte bekommen. Jeder spendet wie er kann oder will. Der Eine schmiert Speckfett-Brote, ein Anderer hat köstliche Leckereien parat oder macht, wie ich, mal einen Likör für die bunte Truppe. Und wenn man gespendet hat, gibts mit dem "Zampermeister" oder einer "Zampermeisterin" ein Tänzchen und wer es mag, auch einen ausgegeben.

Ich hab in diesem Jahr meinen Mango-Kokos-Likör dazu spendiert und der kam sehr gut an. Ich stell mein Rezept hier mal ein. Kann ja sein, daß das auch für meine lieben Leser eine Idee ist, denn der ist wirklich sehr köstlich, absolut süffig und herrlich fruchtig, dabei in der Herstellung total einfach und schnell gemacht.


Das sind die Zutaten für unseren Mango-Kokos-Likör:

1 L Mangosaft
700 ml Doppelkorn (38%)
15 Pckg. Vanillezucker
2 EL Kokosraspel
4 EL heller Rohrzucker
2 Prisen gem. Sternanis
1 Prise gem. Kardamom
1 Zimtstange

Die Zutaten verrühren bis sich der Zucker aufgelöst hat, die Zimtstange für ca. 2 Stunden hineinlegen, ab und zu mal umrühren, dann durch ein, in einem Sieb liegenden Tuch abfiltern. In eine schöne Flasche füllen, fertig ist ein spitzen Likör! Vor Gebrauch dann mal kurz etwas schütteln, damit sich wieder alles schön vermischt.


Mango-Kokos-Likör

Immer eine kleine Sünde wert!
Wenn man ihn dann noch etwas reifen läßt, wird er immer besser und harmonischer.

Nun wißt Ihr auch, warum ich immer mal ein Likör-Rezept hier einstelle. So Mancher hat sich vielleicht schon gefragt, ob ich ein kleiner Alki bin. Nein, das bin ich wahrlich nicht. Die meisten Liköre koste ich nur. Ich mach die eigentlich hauptsächlich für Andere und freu mich dann, wenn sie geschmacklich gut ankommen.

PS: Nach diesem Rezept hab ich auch schon Ananas-Likör und Maracuja-Likör gemacht. Dabei hab ich ganz individuell die Zuckermengen und auch den Vanillezucker etwas angepaßt, hängt ja immer  von dem Saft ab, den man dafür verwendet. Bei Ananas und Maracuja hab ich auch noch etwas Zitronensäure zugegeben, war geschmacklich einfach bissl "gerundeter". Aber vom Prinzip her kann man mit Saft ganz leicht einen guten Likör ansetzen. Und wenn der Saft dann noch im Angebot und deshalb sehr preisgünstig war, ist es noch besser.


Und hier gibts noch ein paar Zamper-Bilder:




Eine schöne Lausitzer Tradition

Tages-Erlebnisse:
Hab heute den ersten Zitronenfalter dieses Jahres gesehen
Wieder Winterschnittlauch geerntet
Herrliches Sonnenbad im Garten genossen
Zu Mittag gabs endlich wieder leckeren Topinambur-Kartoffel-Auflauf

Also bis bald
Eure Petra K.


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Donnerstag, 21. Februar 2019

Die wilden Krokusse blühen

Meine Güte, es will mit aller Macht Frühling werden da draußen. Und dabei haben wir erst Februar. Die Natur hat es wirklich eilig dieses Jahr. Im letzten Jahr hatten wir um diese Zeit Minus 17 Grad. In diesem Jahr hab ich bei 17 Grad Plus im Garten schon die ersten herrlichen Sonnenbäder genossen. Unglaublich! Die wilden Krokusse blühen jetzt so wunderschön. Ich zeig Euch mal das Neueste aus meinem Garten.


zart lila Krokusse 








Hier kommt schon der erste Allium gigantum-Sproß 


Und hier hab ich eine Bienentränke gebastelt.
Die vielen Bienen, die jetzt schon aktiv sind, haben sie aber wohl noch nicht entdeckt,
ich hab noch keine Biene auf den Steinen dort gesehen.
Mal sehen, ob sie es annehmen,
ansonsten baue ich eine "Treppe", damit die Zauneidechse draus trinken kann,
die hat auch immer Durst


Hier baue ich gerade wieder ein neues Hochbeet
Da sollen mal ein paar Erdbeerpflanzen um die Wurzel herum wachsen,
stell ich mir gedanklich schön vor

Also bis bald
Eure Petra K.


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Dienstag, 19. Februar 2019

500.000 Blog-Zugriffe - ein Leben zwischen Bloggerin und oppositionellem Dasein

Heute war es nun soweit, die halbe Million wurde geknackt. Nein, ich habe nicht im Lotto gewonnen, denn dazu müßte ich erstmal Lotto spielen. Auf meinem Blog haben sich bis jetzt 500.000 Leser "getummelt". Und dafür möchte ich heute ein ganz großes Dankeschön aussprechen.

Im August 2013 hatte ich die plötzliche Idee, einen Blog zu eröffnen. Im Wissen um die selbst gemachte Erfahrung, wie man von diesem System gnadenlos ins Abseits geschossen werden kann und vor allem, wie schnell so was gehen kann, sollte es auf diesem Blog darum gehen, wie man damit umgehen kann, wenn einem plötzlich Knüppel vor das "Schienbein" geschmissen werden, die einem regelrecht zu Fall bringen, nur weil man in der Lage ist, seinen eigenen Geist zu benutzen, ein gewisses Gerechtigkeitsempfinden hat, Gesetze lesen und verstehen kann und man sich nicht mit medialer und systemseitiger Verblödungsmaschinerie abfinden und die Augen davor zu verschließen. Ja, diese Leute gibt es noch!

Und plötzlich ist nichts mehr wie vorher. Da spielt es keine Rolle, ob man im Beruf gute Arbeit geleistet, niemals krank war, kundenorientiert gearbeitet hat, dem Kunden einen wirklichen Nutzen gebracht hat, wegen dem er sich an das Unternehmen gewandt hat. Die Firmen tun sich ja immer ganz groß mit ihrer angeblichen Kundenorientierung. Pustekuchen!

Das spielt alles keine Rolle mehr, wenn die Chefs auch nur ansatzweise ahnen, daß man nicht zu 100 Prozent politisch korrekt denkt und lebt. Meinungsfreiheit? Nicht in diesem Land! Auch wenn es ein Grundrecht für uns alle ist, heißt das noch lange nicht, daß sich die Chefs und deren Hintermänner an die vielgepriesene "Verfassung", der dieses Grundrecht entspringt, auch halten. Schaut mal hin, wie es wirklich aussieht, nicht nur bei den Chefs, sondern auch bei allen Systeminstitutionen! Ein einziger Sumpf...

Egal! Es ist, wie es ist. Ich bin raus! Und im Wissen darum, was mit den Menschen hier im Staate deutsch gemacht wird, hab ich beschlossen, das Hamsterrad auch nur noch von außen zu betrachten. Hab so manchen  finanziellen "Nachteil" meines Oppositionslebens hingenommen, um mir selbst zu beweisen und auch Anderen in ähnlichen Situationen Mut zu machen, daß es Alternativen gibt, die man sich zwar hart erarbeiten muß aber es ist machbar und das muß absolut nicht heißen, daß das Leben nicht mehr lebenswert oder nicht mehr schön und gut wäre, nur weil man keinen Job mehr hat. Ganz im Gegenteil! Das Leben geht plötzlich ganz andere Wege, nicht immer einfache Wege, und Steine liegen da auch jede Menge rum. Aber diese Steine gibt es genauso auch auf den Wegen der Berufstätigen. Alles schick, alles gut!

Niemals hätte ich damit gerechnet, daß mein Blog, von dem ich immer gedacht habe, daß dies schließlich kein Weltverbesserer-Blog ist, bei den Lesern so gut ankommt. Irgendwas muß ich aus meiner bescheidenen Sicht wohl richtig gemacht haben, irgend einen "Mehrwert" muß er meinen Lesern gebracht haben. Und es macht mir auch immer noch Spaß, geistig kreativ zu werden, eingefahrene Gleise zu verlassen, vorgesetzte Phrasen zu hinterfragen, andere Wege zu gehen. Das kann absolut erfüllend sein. Wie wenig es bedarf, um zufrieden zu sein, wie weit plötzlich der Geist ist, wenn er sich entfalten darf, wie in sich ruhend der Mensch sein kann, wenn er sich nicht mehr vor dem EGO und der eingepflanzten Ideologie verbiegen muß. Das ist für mich immer wieder faszinierend.




500.000 Blog-Zugriffe. Das ist für mich durchaus ein Grund zum Feiern. Andere, größere Blogs mögen vielleicht darüber schmunzeln, weil sie viel frequentierter sind. Ich bin zufrieden, mit mir, mit meinem Blog und mit meinem Leben. Und ich danke meinen geschätzten Lesern für ihr Interesse, egal, ob sie nun Ideen zum Kochen, backen, braten gesucht haben, ob sie eine virtuelle Wanderung in Gottes schöne Natur machen wollten, Wildkräuter, Bücher als PDF suchten oder sie sich mehr oder wenig tiefgründig recherchierte Systemfakten zu Gemüte führen wollten. Manche schauen nur kurz vorbei, Andere kommen immer wieder. Möge es auch in Zukunft so weiter gehen...


Also bis bald
Eure Petra K.


Nur wenige Menschen können im Alter rückblickend sagen, ich habe ein glückliches und erfolgreiches Leben geführt.
Wenn du herausfinden willst wie das geht, musst Du wissen, dass
98 von 100 Menschen
Dir sagen können, wie es nicht funktioniert.
98 von 100 Menschen
Dir einreden werden, dass Du es auch nicht schaffen wirst.
98 von 100 Menschen
Deinen Misserfolg benötigen, um nicht erklären zu müssen, warum sie es selbst nicht geschafft haben.
Also frage Niemanden mehr, und mache jeden Tag etwas für deinen Erfolg!
(Verfasser unbekannt)


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Sonntag, 17. Februar 2019

Vegetarische "Butter" - schnell, einfach, preisgünstig und schmeckt

Ja, man könnte es auch als Margarine bezeichnen aber handelsübliche Margarine schleppt so ein Schmuddelimage von lauter abartiger Chemie mit sich herum. Da möchte ich lieber nicht dran denken und schon gar nicht reinbeißen. Ich bin eben schon ein bisschen anspruchsvoll, was meine Ernährung betrifft. Zu 100 Prozent kann man die Chemie nicht vermeiden, das ist klar, aber man kann schon viel tun, um sich so vernünftig wie möglich zu ernähren.

Ich bin nicht wirklich der große Butter-Fan. Als junges Mädchen hab ich sogar die Butter regelrecht gehaßt, war mir einfach zuwider dieser fettige Geschmack. Was war ich damals froh, als es in der DDR die erste Margarine gab, die man nicht nur zum Backen genommen, sondern die man auch aufs Brot schmieren konnte. Ich weiß gar nicht mehr, wie die damals hieß. Für mich war es Befreiung pur. Ich mußte mir die heimlich kaufen und in meinem Zimmer verstecken, weil mir meine Mutter immer was Gutes tun wollte, wenn sie mir extra dick die Butter auf die Schulbrote geschmiert hatte. Diese Brote sind dann geflissentlich irgendwohin verschwunden. Ich sag´s Euch: Es war auch nicht alles gut in der DDR. Da mußte man auch sehen wie man kommt, und wenn es nur beim Butterbrot war 😉

Irgendwann, als ich die alten Zeiten hinter mir gelassen und konsequent ein neues Leben begonnen hab, mit mehr Verantwortung für mich und meine Ernährung, hab ich auch wieder angefangen Butter zu essen. Jetzt konnte ich sie mir ja so dünn aufstreichen, wie ich es für angenehm gehalten habe. Trotzdem hab ich seit jener neuen Zeit doch oftmals lieber einen selbstgemachten Brotaufstrich gegessen, wo ich mir die Butter sparen konnte.

Sparen ist auch ein gutes Stichwort. Die Butter ist in letzter Zeit so exorbitant teuer geworden, daß man doch nur noch mit einem schlechten Gewissen zugreift. Über zwei Euro für das Stück Butter! Man, das sind vier D-Mark, in DDR-Mark-Relationen will ich da gar nicht zurückrechnen.
Das ist in meinen Augen Wucher! Auch wenn ich für die Milchbauern Verständnis habe, aber die kriegen doch von dem Verkaufspreis nur ein paar Cent. Und wieviel Milch man verarbeiten muß, um Butter herstellen zu können, da kann ich ja auch inzwischen mitreden. Hab ja auch schon Butter selbst gemacht. Der Preis an sich ist also durchaus berechtigt, mir aber trotzdem viel zu hoch.

Und wie es der Zufall so will, stoße ich doch vor ein paar Tagen im großen weiten Netz tatsächlich mal auf ein Rezept für vegane "Butter". Na ja, vegan zu leben, ist nicht wirklich mein Ziel. Da scheiden sich auch bekanntlich die Geister, ob das sinnvoll ist oder nicht. Aber das kann ja jeder so machen, wie er will. Hauptsache er fängt nicht an, die ganze Welt missionieren zu wollen, denn das funktioniert sowieso nicht. Nun ja, mit Soja (die in dem Rezept drin war) steh ich auf "Kriegsfuß". Da schwirrt mir immer der Gedanke von genverändertem Soja im Kopf rum. Und so hab ich etwas rumgebastelt bis ich einen wohlschmeckenden Butterersatz kreiert hatte. Nicht vegan, aber immerhin vegetarisch. Vielleicht interessiert Euch das ja auch und deshalb stelle ich mal das Rezept hier ein.

Das sind die Zutaten für unsere vegetarische "Butter":

150 ml Rapsöl
90 - 100 g Kokosöl (je nach gewünschter Festigkeit)
2 EL Milch (3,5 %)
2 -3 Prisen Himalaya-Salz
2-3 Prisen gem. Kurkuma

Kokosöl schmelzen, wieder etwas abkühlen lassen, dann mit den anderen Zutaten 1-2 Minuten mixen (ich hatte einen Pürrierstab dazu).
Die Masse ca. 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen, dann nochmals durchmixen.
In ein verschließbares Gefäß geben und im Kühlschrank aufbewahren. Fertig ist die vegetarische "Butter"!


vegetarische "Butter" selbst gemacht


Sieht aus wie Butter, schmeckt fast genau so wie Butter, läßt sich perfekt auf das Brot streichen, läuft gut gekühlt auch nicht gleich davon, ist superschnell gemacht und preislich unschlagbar. Geht doch!

Probiert es aus!

Ich habe von dieser Zutaten-Menge reichlich 3 Wochen abends mein Brot bestreichen können. Mal grob gerechnet hab ich für diese 3 Wochen ca. 80 Cent an Kosten gehabt. Und nun sagt mir, warum man jetzt noch Butter für über 2 Euro das Stück kaufen soll, wenn es auch für 80 Cent geht. Das mag für den Einen oder Anderen "Kleinkram" darstellen. Aber: Rechnet das mal auf eine ganze Familie hoch und dann noch auf das ganze Jahr gerechnet. Da kommt ganz schön was zusammen...

Also bis bald
Eure Petra K.


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Dienstag, 12. Februar 2019

Wo blühen die ersten Schneeglöckchen?

Na hier bei uns in der Lausitz! Da, wo der Sommer schier endlos erscheint, wo es den für mich schönsten Herbst gibt und Winter, die ihrem Namen kaum zur Ehre gereichen. Es ist schön bei uns, das steht fest aber heute hab ich mich wiedermal ganz besonders gefreut. Heute sind die ersten Schneeglöckchen aufgeblüht. Schon am letzten Wochenende sah ich die grünen Spitzen hervor lugen. Und nur zwei Tage später blühen sie. Schaut doch nur:


 Schneeglöckchen wohin man schaut.
Letzte Woche hab ich Schnee geschippt, 
heute sind die Frühlingsboten da










 Das Grün der Krokusse kommt auch schon durch


Auch bei den Traubenhyazinthen wird es grün 


Haselnußblüten fallen schon wieder ab 


die Forsythie steht in den Startlöchern 


Ob hier der Osterhase schon mal den Transport probiert hat?
Das scheint noch nicht so richtig geklappt zu haben.
Oder hat er einen Lehrling losgeschickt?  


Die Wildschweine beherrschen ihr Fach allerdings bestens,
der ganze Wald ist durchgepflügt 


Aber was kümmern uns die Wildschweine
wenn es Frühling werden will

Und weil das alles so schön ist,
kam auch grad noch die Sonne hervor
und schenkt uns einen blau-weißen Frühlingshimmel


Märchenstunde gefällig? Hier ist das Märchen vom Schneeglöckchen von Hans Christian Andersen:

Und hier gibt´s einfach gemachte Schneeglöckchen zum Basten:

Also bis bald
Eure Petra K.

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Sonntag, 10. Februar 2019

Himbeer-Likör aus Getränkepulver gemacht

Nein, das ist nicht wirklich so gaaanz gesund, es ist schon einen kleine Sünde. Aber: Er ist jede Sünde wert, das könnt Ihr mir glauben!

Schon lange schwirrte mir die Idee im Kopfe herum, so einen Getränkepulver-Likör anzusetzen. Genau gesagt, seit ich mal einen Kuchen mit diesem Pulver gemacht habe. Da dachte ich mir, daß das doch auch als Likör funktionieren müßte. Und es hat funktioniert.

In unserem Garten sind ja durch den permanenten Wassermangel auch die Himbeersträucher eingegangen. Das tut mir in der Seele weh, denn Himbeeren sind sooo lecker! Aber was soll´s. Ich kann es nicht ändern. Ich kann nur akzeptieren, daß es eben so ist, wie es ist. Und mit dieser Einstellung kommt man sowieso am besten durch das Leben. Nach dem Motto: "Verändere die Situation, entziehe dich der Situation oder akzeptiere die Situation". So hat es einst ein kluger Mann gesagt. Recht hat er! Ich kann es nicht ändern, weg ziehen will ich nicht, also akzeptiere ich es und gut ist...

Und deshalb gibt es eben jetzt bei uns ausnahmsweise mal einen Likör aus nicht ganz so gesunden Quellen (zumindest muß man davon ausgehen, daß das so ist), die auch mal aufgebraucht werden mußten. Ich rechtfertige es mit der Begründung, daß man ja Likör grundsätzlich nur ganz selten trinkt, wenn man mal gemütlich zum Grillen zusammensitzt, mit Freunden oder Bekannten diesen oder jenen Geburtstag feiert (als ob es da was zu feiern gäbe, wenn einem Jahr für Jahr eine höhere Zahl auf dem Lebensmaßband vor Augen geführt wird 😲 ) oder mit den Hausnachbarn den jährlichen "Weihnachtsfrühschoppen" feiert. Wenn man will, findet man immer einen Grund zu feiern aber das alltägliche Leben sorgt schon dafür, daß man gar nicht so kann, wie man evtl. gern möchte.

Ich hab wieder einen feinen Likör, der herrlich himbeerig schmeckt und eine wahnsinns Farbe hat. Was will man mehr?

Das sind die Zutaten für unseren Getränkepulver-Likör:

150 ml Doppelkorn (38 %)
ca. 3 EL Wasser
3 TL Getränkepulver Himbergeschmack
4 geh. TL brauner Zucker
3 Pckg. Vanillezucker
1/4 TL Zitronensäuregranulat (oder Zitronensaft nach gewünschter Säure)
1 Zimtstange

Die Zutaten verrühren, bis sich der Zucker und die Zitronensäure aufgelöst haben, die Zimtstange für 1-2 Stunden in den Ansatz hineinlegen, immer mal etwas verrühren bis die gewünschte Zimtnote erreicht ist. Der Zimt sollte auch nicht vorschmecken, nur geschmacklich etwas unterstützen.
Dann in eine schöne, durchsichtige Flasche füllen, damit man auch die herrliche Farbe sehen kann. Kühl und dunkel aufbewahren.


Himbeer-Likör aus Getränkepulver

Lecker!

Ich hab ganz bewußt erstmal nur eine kleine Menge gemacht, weil ich nur probieren wollte, ob und wie das schmeckt. Und das tut es definitiv. Ein klasse Likör, einfache und preisgünstige Zutaten, schnell gemacht, so muß es sein bei mir.

Prost!

Also bis bald
Eure Petra K.


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Mittwoch, 6. Februar 2019

Wetterbericht ist jetzt Modellgeflüster - Posse des Tages

Laßt uns doch mal übers Wetter reden. Habt Ihr auch öfters den Eindruck, daß sich die Wettervorhersagen stündlich ändern? Da gibt es sogar Vorhersagen für 7 Tage oder für 14 Tage, aber mal ehrlich, die wissen doch nicht mal, wie sich das Wetter in den nächsten 3-4 Stunden entwickelt. Schaut man auf´s Handy, da steht, daß es aktuell schneit und wie sieht es wirklich aus? Wir haben herrlichen Sonnenschein. Die umgekehrte Version des Wettervorhersage-Wahnsinns gibt es natürlich auch.

Was machen die Wetterleute eigentlich den ganzen Tag? Und dafür werden die auch noch fürstlich bezahlt. Sitzen vor den Computern und berechnen Luftströme, Temperaturentwicklungen, Feuchtigkeit und was haste nicht gesehen. Und was kommt dabei raus? Früh machste nen Plan und abends hat der Hund drauf geschissen, sorry...

Jetzt sind aber wahrscheinlich diese Wetterfritzen endlich mal zu der Einsicht gekommen, daß sie trotz, oder vielleicht sogar wegen der hochmodernen und immens teuren Technik, Satelliten & Co. absolut nicht in der Lage sind, das Wetter vorherzusagen - nicht mal für EINEN Tag!

Und deshalb gibt es jetzt einen neuen Begriff. Nix mehr mit Wetterbericht, Wettervorhersage etc. 

Modellgeflüster 
so heißt das neue Zauberwort


Ja, nehmt mal die Sandförmchen in die Hand und baut mal ein paar Modelle.

Da gibt es zum Beispiel das Modellförmchen Sonne und dann haben wir noch das Förmchen Regentropfen, auch ein Wirbelsturmförmchen liegt da noch rum und siehe da, auch eine Schneeflockenform ist zu finden. Oh, beim Wolkenförmchen ist eine Ecke abgebrochen. Da ist bestimmt der dicke Peter mit dem Bagger drüber gefahren. Egal, geht schon noch! Na, da haben wir doch alles gefunden. Und nun spielen wir mal bisschen damit. Wer kann die schöneren Sandburgen - ääähm Wetterburgen bauen? Iiiich! Nee, gar nicht, meine ist viiiel schöner? äääh, bin nich mehr dein Freund.... 

Sarkasmus aus!

Was für ein Kindergarten, diese Modellflüsterer!
Schickt sie mal lieber wieder in den Sandkasten zurück, denn dort gehören sie hin...

Aber zurück zum Thema. Modellgeflüster. Ist das nicht ein herrlicher Begriff? Und so wunderbar zutreffend, oder? Diesen Begriff hab ich heute zum ersten Mal in einer Wetterübersicht gefunden.


Modellgeflüster als WetterNews

Endlich haben es scheinbar auch die Wetterpropheten gemerkt, daß sie nichts wirklich wissen - gar nichts! Und schon gar nicht können die das Wetter vorhersagen. Da ändert auch die teuerste Technik nichts dran.

Wie sag ich immer so schön: 10 Seiten, 10 Meinungen! Und das trifft auch auf die Wettervorhersagen zu. Jede im Netz zu findende Wetterseite hat ihre eigenen Ansichten, wie das Wetter angeblich werden soll. Man kann es sich raussuchen, welcher Seite man glaubt, oder auch nicht.

Mal ehrlich, wäre es nicht besser, bei den Aussagen zu bleiben, die wir zu DDR-Zeiten jeden Tag in der Zeitung lesen konnten?:

"Teils sonnig, teils wolkig, strichweise Regen."

Da war alles drin und jeder wußte am Ende des Tages, ob er auf dem Strich 😲 war oder nicht. Es hat sich eben nichts geändert seither, auch nicht beim Wetter...

Die nächste Posse kommt bestimmt!

Definition "Posse" (Auszug):
Eine Posse ist ein Bühnenstück, das ... Lachen erzeugen soll. Im modernen Sprachgebrauch wird der Begriff in übertragenem Sinn auch genutzt, um als grotesk empfundene Vorgänge in Gesellschaft und Politik ... zu beschreiben.
Quelle: Wikipedia (Stand 06.02.2019) https://de.wikipedia.org/wiki/Posse

Also bis bald
Eure Petra K.

Schluß mit dem schlechten Wetter.
Schafft die Meteorologen ab
(Walter Ludin - Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker u. Buchautor,
Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner)

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PS: Durch die Abschaltung von google Plus (G+) vom 04.02.2019 ist es scheinbar nun nicht mehr möglich, daß meine Follower, die nun einfach mal von meinem Blog verschwunden sind, automatisch über neueste Beiträge dieses Blogs informiert werden. Leider habe ich darauf keinen Einfluß. Ich kann nur um Verständnis bitten, wenn Ihr von nun an nicht mehr unmittelbar erfahrt, wann es neue Post´s von mir gibt. Wir werden damit leben müssen. 😒


Montag, 4. Februar 2019

Kürbis-Kokos-Saft selbst gemacht

Wenn es irgendwas gibt, was geschmacklich so richtig gut harmoniert, dann ist das wohl Kürbis mit Kokos. Ich liebe es.

Meine letzten beiden gelagerten Kürbisse aus eigener Ernte hab ich jetzt mal verarbeitet. Einer wollte an einem kleinen Fleckchen die "Grätsche" machen und deshalb war er nun dran. Und damit sich der letzte Kürbis nicht so einsam fühlt, hab ich auch den gleich noch mit ran geholt. Hokkaidos sind eben doch nicht so lange lagerfähig wie z.Bsp. Butternut-Kürbisse.

Der größte Teil von diesen Kürbissen, sprich, das gute Fruchtfleisch, ging wieder in unseren heiß geliebten Kürbis-Möhren-Eintopf, von dem wir nun schon seit einigen Tagen zu Mittag essen.

Das faserige Innenfleisch der Kürbisse, was wohl von den Meisten entsorgt wird, und einen Teil der Kerne hab ich wieder, Ihr kennt das ja von mir, zu Saft gemacht. Aber diesmal kam mir die Idee, den Saft konzentrierter zu machen, um eine gute Basis für Kürbislikör zu haben und auch gleich noch einen leckeren Kokosgeschmack mit rein zu bringen.

Leider kam mir die Idee mit dem Kokosgeschmack erst während der Saftzubereitung, also, als ich schon am Würzen des Saftes war. Wäre mir die Idee schon vorher gekommen, hätte ich im Vorfeld natürlich selbst Kokosmilch gemacht. Das geht ja ganz einfach. Aber egal. Ich mußte da zwar ein paarmal mehr filtern, damit man den Saft nicht kauen muß, doch geschmacklich ist er allererste Sahne, das könnt Ihr mir glauben. Und weil er uns so gut schmeckt, stell ich hier mal das Rezept dafür ein.

Das sind die Zutaten für unseren Kürbis-Kokos-Saft:

Sud-Vorbereitung:

Innereien und Reste von 1-2 Hokkaido Kürbissen (je nach Größe)
n.B. Wasser

Saftzutaten:

2 L Kürbis-Sud (gefiltert)
8 geh. EL Zucker
3-4 EL Kokosraspel (je nach gewünschter Geschmacksintensität)
5-6 Pckg. Vanillezucker
ca. 3 EL Zitronensäuregranulat (je nach gewünschter Säure)
ca. 1 EL gem. Zimt
1/4 TL gem. Sternanis
1 Prise gem. Kardamom
1-2 Prisen gem. Gewürznelken
1 Prise gem. Ingwer
1 Prise gem. Koriander
n.B. 1 Prise gem. Muskat

Die Kürbisse waschen, die Kürbisreste (wie z.Bsp. das faserige Innenfleisch, Kerne etc.) in einen Topf geben, Wasser bis ca. 2 fingerbreit unter den Kürbisresten auffüllen, ca. 1 Stunde zugedeckt leicht köcheln lassen. Vom Herd ziehen, ca. 12 Stunden durchziehen lassen, dann durch ein in einem Sieb liegenden Tuch abfiltern.
Dem so gewonnenen Sud Kokosraspel und Gewürze zugeben, nochmal kurz hoch köcheln lassen, dabei immer mal umrühren, wieder durch ein Tuch oder ein feines Sieb abfiltern, damit keine Kokoskrümel mehr im Saft sind. Das dauert etwas, weil der Fruchtsatz und vor allem das Kokosraspel das Tuch zusetzen, da muß man immer mal mit dem Löffel ein bisschen rühren, damit der Saft weiter ablaufen kann. Nochmal nach eigenem Gusto abschmecken.
Wiederum kurz hochkochen, in sterilisierte Flaschen füllen, verschließen und auf Holzbrettchen auskühlen lassen. Etikett ran, damit man weiß, was drin ist. Fertig ist ein ganz leckerer Saft mit Suchtpotenzial.  👌


Kürbis-Kokos-Saft

lecker!

Ich hab knapp 2 Liter Saft daraus gewonnen und den heb´ ich mir für ganz besondere Gelegenheiten auf. 

Wenn ich das nächste Mal diesen Saft mache, koche ich ihn gleich mit selbstgemachter Kokosmilch. Macht sich bestimmt auch ganz gut. Die Fettschicht vom Kokosfett ist bei der Kokosmilch schon abgenommen, setzt sich also nicht mehr am oberen Flaschenrand ab und man kann sich das viele Abfiltern ersparen. 
Bei meiner jetzigen Zubereitungsart setzte sich beim Abkühlen oben noch etwas Kokosfett ab und das noch verbliebene feine Kürbis-Fruchtfleisch, was man auch aus geschmacklichen Gründen unbedingt mit drin haben sollte, senkt sich nach unten ab. Das schadet zwar nicht, ist aber für mich ein optischer Mangel. Man sollte also vor Gebrauch die Flasche etwas schütteln, damit sich alles wieder schön vermischt und man den Geschmack von allen Zutaten im Glas hat. 

Und schon hat man wieder einen Saft, den man in Supermärkten wohl vergebens sucht. Sowas Feines muß man einfach selbst machen, weil es das nirgendwo gibt. Und die Zeit, die man am Herd oder mit der Vorbereitungszeit zugebracht hat, macht der einzigartige Geschmack auf alle Fälle wieder wett. Dafür wird man Euch lieben und niemand wird glauben wollen, daß dieser Saft eigentlich hauptsächlich aus Kürbis"abfällen" gemacht ist. 

Also bis bald
Eure Petra K.


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Freitag, 1. Februar 2019

WidZs Nr. 8 - Amtsdirektor vs. Firmenchef?

Meine Rubrik WidZs - Was in der Zeitung steht - bringt mich gerade in einen argen Gewissenskonflikt. Ich glaube, ich benötige da mal kompetente Hilfe 🤷‍♀️

Stets auf der Suche nach einem lukrativen und interessanten Beruf - nein, ich suche keinen Job sondern einen Beruf -, bei dem ich mich voll einbringen kann aber nicht tot machen muß 😜, hab ich wiedermal die Stellenangebote durchforstet. Und siehe da, da war doch was. Schaut mal, das ist doch vielversprechend, oder?



Amtsdirektor. Das ist doch was! 

Da ich es mir aber in Zeiten wirtschaftlicher Pleitewellen zur Angewohnheit gemacht habe, zu recherchieren, ob jemand, bei dem ich mich bewerben möchte, finanziell auf soliden Beinen steht, bin ich auf die Suche gegangen. Doch was ist das?! Das Amt Döberner Land, vertreten im UPIK-Firmenverzeichnis? Was hat denn ein Amt in einem Firmenverzeichnis zu suchen?


Das Amt Döberner Land im UPIK-Firmenregister
(Stand 01.02.2019)

Nanu?

Ach ja, da gab es ja mal so eine herrliche Erklärung dafür: Weil die ja z.Bsp. auch Toilettenpapier brauchen, was sie einkaufen müssen, brauchen sie den Eintrag in einem Firmenregister - wegen der Steuer! Na siehste! Ist doch alles in Ordnung. Wer wöllte denn den Angestellten des Amtes auch das Kacken verbieten, oder?

Moment mal. Wie jetzt! Angestellte bei einem Amt? 
Sind das denn nicht alles Staatsdiener in einem Amt? Also Beamte? 

Ich komme da grad nicht so richtig mit. 

Könnt Ihr es mir erklären? 

Ich will ja schließlich wissen, ob ich nun zukünftig in einem Amt agieren werde oder Firmenchef eines Wirtschaftsunternehmens bin. Wäre ja bestimmt wichtig zu wissen, bevor ich mich dort bewerbe, oder???

Sarkasmus aus.

Heute schon gelächelt?
WidZs machts möglich!

Also bis bald
Eure Petra K.

Mit einer Zeitung,
die ausschließlich politisch Vorgeschriebenes bekömmlich aufbereitet,
lässt sich der Ofen auch gut heizen
(Stefan Rogel (1965), Autor, Herausgeber und Kolumnist)

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