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Montag, 4. Februar 2019

Kürbis-Kokos-Saft selbst gemacht

Wenn es irgendwas gibt, was geschmacklich so richtig gut harmoniert, dann ist das wohl Kürbis mit Kokos. Ich liebe es.

Meine letzten beiden gelagerten Kürbisse aus eigener Ernte hab ich jetzt mal verarbeitet. Einer wollte an einem kleinen Fleckchen die "Grätsche" machen und deshalb war er nun dran. Und damit sich der letzte Kürbis nicht so einsam fühlt, hab ich auch den gleich noch mit ran geholt. Hokkaidos sind eben doch nicht so lange lagerfähig wie z.Bsp. Butternut-Kürbisse.

Der größte Teil von diesen Kürbissen, sprich, das gute Fruchtfleisch, ging wieder in unseren heiß geliebten Kürbis-Möhren-Eintopf, von dem wir nun schon seit einigen Tagen zu Mittag essen.

Das faserige Innenfleisch der Kürbisse, was wohl von den Meisten entsorgt wird, und einen Teil der Kerne hab ich wieder, Ihr kennt das ja von mir, zu Saft gemacht. Aber diesmal kam mir die Idee, den Saft konzentrierter zu machen, um eine gute Basis für Kürbislikör zu haben und auch gleich noch einen leckeren Kokosgeschmack mit rein zu bringen.

Leider kam mir die Idee mit dem Kokosgeschmack erst während der Saftzubereitung, also, als ich schon am Würzen des Saftes war. Wäre mir die Idee schon vorher gekommen, hätte ich im Vorfeld natürlich selbst Kokosmilch gemacht. Das geht ja ganz einfach. Aber egal. Ich mußte da zwar ein paarmal mehr filtern, damit man den Saft nicht kauen muß, doch geschmacklich ist er allererste Sahne, das könnt Ihr mir glauben. Und weil er uns so gut schmeckt, stell ich hier mal das Rezept dafür ein.

Das sind die Zutaten für unseren Kürbis-Kokos-Saft:

Sud-Vorbereitung:

Innereien und Reste von 1-2 Hokkaido Kürbissen (je nach Größe)
n.B. Wasser

Saftzutaten:

2 L Kürbis-Sud (gefiltert)
8 geh. EL Zucker
3-4 EL Kokosraspel (je nach gewünschter Geschmacksintensität)
5-6 Pckg. Vanillezucker
ca. 3 EL Zitronensäuregranulat (je nach gewünschter Säure)
ca. 1 EL gem. Zimt
1/4 TL gem. Sternanis
1 Prise gem. Kardamom
1-2 Prisen gem. Gewürznelken
1 Prise gem. Ingwer
1 Prise gem. Koriander
n.B. 1 Prise gem. Muskat

Die Kürbisse waschen, die Kürbisreste (wie z.Bsp. das faserige Innenfleisch, Kerne etc.) in einen Topf geben, Wasser bis ca. 2 fingerbreit unter den Kürbisresten auffüllen, ca. 1 Stunde zugedeckt leicht köcheln lassen. Vom Herd ziehen, ca. 12 Stunden durchziehen lassen, dann durch ein in einem Sieb liegenden Tuch abfiltern.
Dem so gewonnenen Sud Kokosraspel und Gewürze zugeben, nochmal kurz hoch köcheln lassen, dabei immer mal umrühren, wieder durch ein Tuch oder ein feines Sieb abfiltern, damit keine Kokoskrümel mehr im Saft sind. Das dauert etwas, weil der Fruchtsatz und vor allem das Kokosraspel das Tuch zusetzen, da muß man immer mal mit dem Löffel ein bisschen rühren, damit der Saft weiter ablaufen kann. Nochmal nach eigenem Gusto abschmecken.
Wiederum kurz hochkochen, in sterilisierte Flaschen füllen, verschließen und auf Holzbrettchen auskühlen lassen. Etikett ran, damit man weiß, was drin ist. Fertig ist ein ganz leckerer Saft mit Suchtpotenzial.  👌


Kürbis-Kokos-Saft

lecker!

Ich hab knapp 2 Liter Saft daraus gewonnen und den heb´ ich mir für ganz besondere Gelegenheiten auf. 

Wenn ich das nächste Mal diesen Saft mache, koche ich ihn gleich mit selbstgemachter Kokosmilch. Macht sich bestimmt auch ganz gut. Die Fettschicht vom Kokosfett ist bei der Kokosmilch schon abgenommen, setzt sich also nicht mehr am oberen Flaschenrand ab und man kann sich das viele Abfiltern ersparen. 
Bei meiner jetzigen Zubereitungsart setzte sich beim Abkühlen oben noch etwas Kokosfett ab und das noch verbliebene feine Kürbis-Fruchtfleisch, was man auch aus geschmacklichen Gründen unbedingt mit drin haben sollte, senkt sich nach unten ab. Das schadet zwar nicht, ist aber für mich ein optischer Mangel. Man sollte also vor Gebrauch die Flasche etwas schütteln, damit sich alles wieder schön vermischt und man den Geschmack von allen Zutaten im Glas hat. 

Und schon hat man wieder einen Saft, den man in Supermärkten wohl vergebens sucht. Sowas Feines muß man einfach selbst machen, weil es das nirgendwo gibt. Und die Zeit, die man am Herd oder mit der Vorbereitungszeit zugebracht hat, macht der einzigartige Geschmack auf alle Fälle wieder wett. Dafür wird man Euch lieben und niemand wird glauben wollen, daß dieser Saft eigentlich hauptsächlich aus Kürbis"abfällen" gemacht ist. 

Also bis bald
Eure Petra K.


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