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Freitag, 29. Juni 2018

Geschmortes Rinderherz - eine preiswerte Fleischmahlzeit

Die Fleischpreise sind aktuell jenseits von gut und böse. Da muß man lange suchen, bis man etwas halbwegs preisgünstiges gefunden hat. Wir essen nicht viel Fleisch aber ab und zu möchten wir nicht darauf verzichten. Dann schauen wir aber auf´s Geld und auf die Qualität, das ist uns wichtig. Fündig geworden sind wir diesbezüglich bei Rinderherz, schön geschmort, zart, saftig und absolut lecker.
Wir werden das auch bestimmt mal wieder kochen, wenn wir beim Metzger Rinderherz bekommen können. Meist muß man es extra bestellen. Und damit ich beim nächsten Mal das Rezept gleich finde und meine lieben Leser das auch ausprobieren können, werde ich hier mal veröffentlichen, wie wir es zubereitet haben.

Zutaten:

1,5 kg Rinderherz
3-4 Zwiebeln (geschält, klein geschnitten)
2 Knoblauchzehen (geschält, sehr fein geschnitten)
ca. 8 Kartoffeln (je nach Größe - fest kochende Sorte)
1 Bund Suppengrün
1 kg Möhren
200 g gewürfelten Speck
1 Pckg. passierte Tomaten
n. B. getr. Pilze (stückig)

ca. 1 EL Kokosfett zum anbraten
n.B. Wasser


Gewürze:

2-3 EL Himalaya-Salz
1-2 TL Pfeffer
1-2 Lorbeerblätter
1 EL getr. Oregano
1 EL getr. Liebstöckel
1 EL gem. Kurkuma
1 EL getr. Majoran
1 TL getr. Selleriekraut
1 TL getr. Thymian
1 TL getr. Bohnenkraut
1/4 TL gem. Rosmarin
1/4 TL gem. Koriandersamen
1/2 TL Rosenpaprika (scharf)
1 TL edelsüßer Paprika
1 TL gem. Kümmel
1 Prise Kreuzkümmel
n.B. etwas scharfe Gulaschcreme (aus der Tube)
1 ganz winzige Msp. extrem scharfes Chilipulver (600.000 Scoville)

Das Herz möglichst gleich beim Metzger von den Sehnen, Adern etc. befreien lassen.
Das Herz waschen, in kleine mundgerechte Stücke schneiden.
Die klein geschnittenen Speckwürfel im Kokosfett auslassen, Zwiebeln und Knoblauch zugeben, leicht anrösten.
Herzstückchen und Gewürze zugeben, ca. 10 Minuten unter Rühren andünsten, mit passierte Tomaten ablöschen, ggf. etwas Wasser zufügen, hochkochen und ca 1,5 Std. mit geschlossenem Deckel leicht köcheln lassen, ab und zu umrühren.
Inzwischen das Suppengrün, Möhren und Kartoffeln putzen, schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Das Gemüse zugeben wenn das Herz fast fertig gegart ist. Hochkochen lassen und ca. 10-15 Minuten weiter garen. Nochmal nach persönlichem Gusto abschmecken, fertig!


geschmortes Rinderherz - absolut köstlich

Guten Appetit!

Das Herz bekommt man nur seltenst im Supermarkt. Wir gehen da zum Fleischer unseres Vertrauens. Der hält die Tiere auf seinen eigenen Weiden und das Ergebnis unterscheidet sich wie Tag und Nacht vom Supermarktfleisch. Es ist zarter und läßt sich auch viel besser schneiden. 
Das Herz hat pro Kilo etwas über 4 Euro gekostet. Suppengemüse, Möhren, Kartoffeln und die Gewürze kosten nicht die Welt. Alles in allem eine recht preiswerte Angelegenheit, wenn man auf Fleisch nicht grundlegend verzichten möchte. Und wer das Gemüse und ein paar Gewürze im eigenen Garten anbaut, der profitiert natürlich noch mehr. 

Wir haben von diesen Zutaten zu zweit vier Tage zu Mittag gegessen, es war köstlich und das zu dem Preis. Und wie immer: Gut durchgezogen schmeckt es jeden Tag immer besser...

Die Soße ist der absolute Knaller. Wenn davon etwas übrig bleibt, sollte man sich diese unbedingt einfrieren, damit man es zu einem nächsten Essen mitverwenden kann. 


Also bis bald
Eure Petra K.

Samstag, 23. Juni 2018

Sauerkirschsaft selbst gemacht

Die Kirschbäume unseres verstorbenen Vermieters wurden wahrscheinlich niemals ordentlich verschnitten und das sah man ihnen auch an. Kaum noch Früchte dran und alles nur ewig lange, dünne Triebe, wo am Ende mit etwas Glück zwei winzig kleine Kirschleins dran hingen mit minderer Qualität, und die Kirschmonilia hatte sich auch eingenistet. Ich hatte ja hier schon darüber berichtet.

Der neue Vermieter hat sich da nicht ran getraut. Ich hab da weniger Skrupel, hab mir auf YouTube Filmchen angeschaut, wie man Kirschbäume schneiden muß und los gings. Mehr als schief gehen konnte es nicht, es gab sowieso kaum was zu ernten. Der Schaden würde sich also in Grenzen halten. Aber ich hab mir gesagt: Wenn es was wird, dann kann ich vielleicht auch in den nächsten Jahren wieder beim Vermieter Kirschen ernten und für uns alle was draus machen.

Und so hab ich nochmal die restlichen Kirschbäume beerntet, wieder aus einem Teil Likör angesetzt und aus den restlichen verkrüppelten Kirschen Saft gemacht und das war eine hervorragende Idee, denn der ist vorzüglich im Geschmack. Schade, daß ich nicht mehr Kirschen hatte. Ich hätte da gern noch etwas mehr gemacht, denn der Vermieter und wir, teilen uns die Ergebnisse meiner Küchenevents. Aber das paßt schon...

Da mein Sauerkirschsaft so gut geschmeckt hat, laß ich mal mein Rezept hier auf dem Blog. Da weiß ich, wo ich es wiederfinde und meine lieben Leser haben auch was davon.

Das sind unsere Zutaten für den Saft:

750 g frische Sauerkirschen
1,5 L Wasser
6 EL Zucker
3 Pckg. Vanillezucker
1 EL Zitronensäuregranulat

Die Sauerkirschen ohne Stiele waschen, etwas abtropfen lassen, in einem Topf mit dem Wasser zum Kochen bringen und ca. 30 - 45 Minuten leicht köcheln lassen. Vom Herd ziehen, mit dem Kartoffelstampfer schön zerdrücken und die Masse ca. 12 Stunden durchziehen lassen, abfiltern, dabei den Sud auffangen.
Dem Sud die Gewürze zufügen, rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat, noch mal nach persönlichem Gusto abschmecken, aufkochen und in sterilisierte, möglichst noch heiße Flaschen, die auf einem feucht-warmen Tuch stehen, abfüllen und verschließen. Auf Holzbrettchen auskühlen lassen, Etikett ran und fertig ist ein kleiner Vorrat oder ein wunderbares Mitbringsel für gute Freunde.


Sauerkirschsaft vom Allerfeinsten

Ich hab aus dieser Menge knapp zwei Liter Saft herausbekommen. Das ist zwar nicht all zu viel aber die Qualität macht alles wett und vorallem weiß ich, was drin ist. 
Ein wirklich guter Saft ist im Laden auch nicht für Peanuts zu bekommen, wenn man ihn überhaupt noch bekommt, ohne daß man davon ausgehen muß, daß da zum größten Teil nur künstliche Aromen und Farbstoffe drin sind, wie es heutzutage schon Trend ist, damit man auch noch was dran verdient. Na ja, so ist das eben.
Mal schauen, was die Zukunft bringt, vielleicht komme ich ja nach meiner Verschneidungsaktion nochmal dazu, so einen köstlichen Saft zu machen. 

Jedem, der irgendwie an Sauerkirschen kommt oder die Bäume im eigenen Garten hat, dem empfehle ich auf jeden Fall, selbst Saft zu machen. Es ist ein Geschmackserlebnis, was man im Laden nicht mehr bekommt.

Also bis bald
Eure Petra K.

Dienstag, 19. Juni 2018

Kohlweißlinge? - Mit Kaffeesatz ablenken

Igitt! Manchmal sieht es auf den Kohlblättern in der Sommerzeit aus, als hätten sie ihren Darm ausgelehrt. Das muß man nicht haben.

Ich hab mich deshalb oft gefragt, was man wohl gegen die Vermehrungslust der Kohlweißlinge tun kann. Sie sehen ja putzig aus, wenn sie so schön im Garten umherflattern. Wenn sie allerdings den Kohl so strapazieren, daß man ihn nicht mehr verwenden kann oder will, dann hört die Freundschaft auf.

Was tun, sprach Zeus.

Ich habs mal mit Kaffeesatz versucht. Hab die Blätter einfach mit getrocknetem Kaffeesatz bestreut.


Mit Kaffeesatz überstreute Kohlblätter

Die Kohlblätter sind recht glatt, deshalb kann man nicht das ganze Blatt mit Kaffeesatz bestreuen aber auf vielen Stellen bleibt er liegen, bis der nächste starke Wind kommt. Macht aber nix, Kaffeesatz fällt ja in den meisten Haushalten immer genug an. Da kann man ja immer mal wieder neu drauf streuen und der Garten freut sich auch über die Kaffeedüngung. Der Kaffee wurde im Laden bezahlt, also kann und sollte man ihn auch vollständig verwerten.

Man kann die Kohlweißlinge nicht zu 100 Prozent fern halten aber man sieht, daß sie stark irritiert werden, sie suchen den Kohl und finden Kaffeegeruch, damit kann man sie ein stück weit ablenken. Zumindest habe ich festgestellt, daß nur noch recht wenige Kohlweißlinge über den Kohlpflanzen herumschwirren. Das ist doch auch schon mal ein Erfolg, oder?

Ich hab inzwischen so viele Verwendungszwecke für Kaffeesatz, daß er schon kaum noch reicht. Gegen die Schnecken verwende ich ihn inzwischen auch. Auch das funktioniert. 


Also bis bald
Eure Petra K.



Montag, 11. Juni 2018

Sauerkirsch-Likör angesetzt

Ein kleines Likörchen wenn man abends in lustiger Grillrunde zusammensitzt, das ist doch was Feines. Im Garten unseres neuen Vermieters steht ein Sauerkirschbaum. Als unser alter Vermieter gestorben ist, hat der Garten keine Pflege und auch kein Wasser mehr bekommen und manchmal hatte ich auch den Verdacht, daß der bisherige Hausbesitzer seine letzte Rache uns gegenüber in Form eines Gartenfluches auferlegt hat. Daß nur ja niemand mehr einen Nutzen aus seinem Grundstück herausholt. Eine verlorene Seele eben, Gott hab ihn selig, möge er in der Anderswelt seinen Frieden finden.

Am Sauerkirschbaum hingen in diesem Jahr nur sehr sehr kleine Kirschleins dran, wohl auch, weil im letzten Jahr die Kirschmonilia sich breit gemacht hatte. Ich hab den Baum beschnitten, so daß alles Schadhafte weg war. Irgendwie muß es funktioniert haben, denn dieses Jahr waren nur noch ganz ganz vereinzelt ein paar Moniliastückchen zu sehen. Was man bei YouTube alles so lernen kann...

Ich hab den neuen Vermieter gefragt, ob er für die piepsigen Sauerkirschen eine Verwendung hat, hatte er nicht und so hab ich ihm den Vorschlag gemacht, die vollreifen Kirschen als Likör anzusetzen. Da hat er nicht Nein gesagt und nun freut er sich auf ein Likörchen, wenn es soweit ist.

Ich hab noch nie zuvor Kirsch-Likör gemacht, da wurde es doch endlich mal Zeit, das auszuprobieren.

Die Zutaten:

1 kg Sauerkirschen
500 g Zucker
4 Pckg. Vanillezucker
1 Liter Doppelkorn (38%)

Die Kirschen ohne Stiel waschen, in ein verschließbares Glas geben, Zucker drüber, den Korn auffüllen,
ca. 2 - 3 Wochen am Fenster ziehen lassen, dabei jeden Tag mal etwas schwenken, damit sich der Zucker auflöst. Dann durch ein Tuch abgießen und in Flaschen abfüllen. Etikett ran, fertig!


frischer Sauerkirschlikör-Ansatz 


5 Tage später - der Likör nimmt Farbe an

Ich hab bei den Kirschen die Steine drin gelassen, das gibt einen schönen Mandelgeschmack in dem Likör. Mal sehen, ob ich wirklich so lange warten muß. Ich glaub das nicht, es wurde aber in verschiedenen Rezepten so geschrieben. Der Zucker ist schon aufgelöst und ein herrliches Amarettoaroma kommt durch, wenn man mal kostet. Ich denke, in ca. einer Woche werde ich probehalber abseihen. Dann noch eine Weile kühl und dunkel reifen lassen - die nächste Grillparty kann kommen.

Prost!

Und was haben wir mit den Schnapskirschen gemacht? 
Natürlich ein Vanilleeis mit beschwipsten Kirschen




Ich hab bei meiner Recherche zu diversen Likören auch noch Zitronenlikör und Milchlikör gefunden. Das wäre doch nochmal eine interessante Nummer, oder? Setzt Ihr auch selbst Likör an?

Also bis bald
Eure Petra K.

Nachtrag 14.06.2018:
Heute hab ich den Likör abgefüllt, es sind 1,5 Liter herausgekommen. Ein herrlicher Kirsch-Mandel-Geschmack. Nicht zu süß, nicht zu mandelig, genau richtig und absolut süffig...
Es hat lediglich 6 Tage gedauert, dann war er fertig, also nichts mit 2-3 Wochen, wie in diversen anderen Rezeptenvorschlägen angegeben. Das hatte ich ja schon vermutet, denn die Kirschen waren so klein, daß das natürlich alles viel schneller geht. Der Likör steht nun dunkel, einen kühlen Raum haben wir allerdings, mangels Keller, nicht. Was soll´s, der wird sowieso nicht alt.


Sauerkirsch-Mandel-Likör
soooo lecker!

Nachtrag 05.07.2018:
Weil der Likör so vorzüglich geschmeckt hat, hab ich nochmal einen zweiten Ansatz mit etwas größeren Kirschen gemacht, die zur Zeit des ersten Ansatzes noch nicht reif waren. Hier mußte ich feststellen, daß der Likör doch noch etwas länger hätte durchziehen können, also durchaus diese 2-3 Wochen, die in diversen Rezeptvorschlägen vermerkt sind, gebraucht hätten. Ich hatte es aber, wie beim ersten Ansatz nach reichlich einer Woche abgeseiht. Dadurch fehlte etwas der köstliche Mandelgeschmack, der Likör ist aber trotzdem herrlich fruchtig. Im nächsten Jahr werde ich doch öfters mal kosten, damit ich den besten Zeitpunkt zum perfekten Geschmack finde.

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Freitag, 8. Juni 2018

fruchtige Pfannkuchen mit Apfel und Banane

Bei uns wird wegen der momentanen Hitze möglichst nur abends gekocht, damit sich die Wohnung nicht noch mehr aufheizt. Leider stehe ich damit bei meinem Mann auf verlorenem Posten, denn er will Gekochtes zu Mittag, nicht abends. Aber heute ist er zum Stammtisch. Das heißt, ich konnte heute Abend machen, was ich wollte. Na, und da probier ich gerne mal was aus, wo ich nicht weiß, was dabei raus kommt. Die Küche ist dann ein großes Experimentierfeld.

Heute hab ich fruchtige Pfannkuchen gemacht und das hat nicht schlecht geschmeckt. Daß meine Wahl gerade darauf fiel, war einer überreifen Banane und einem Apfel, dessen beste Zeit auch überschritten war, geschuldet. Also macht die Petra das weltweite Web auf und holt sich diese oder jene Inspiration. Ein bisschen von dem Rezept und ein bisschen von einem anderen Rezept. Irgendwas findet man immer, was man sich auf der Zunge gut vorstellen kann.


Die Zutaten:

1 Banane (vollreif)
½  Apfel
1 Ei
2 geh. EL Dinkelmehl (1050-er)
5-6 EL Milch (3,5 %)
1 Pckg. Vanillezucker
3 Prisen Backpulver
2 Prisen Himalaya-Salz
Öl zum Ausbacken
n.B. Zucker
n.B. Zucker-Zimt-Mischung zum Bestreuen

Die Banane schälen u. in kleine Würfel schneiden, den Apfel waschen, von Stiel und Kerngehäuse befreien, ebenfalls in sehr kleine Stückchen schneiden.
In einer Schüssel die Früchte, das Ei, Mehl, Milch, Backpulver, Salz, Vanillezucker, ggf. etwas Weißzucker (für die süße Fraktion) vermischen.
In einer beschichteten Pfanne das Öl erhitzen (ich hatte Stufe 4 von 6). Mit einer Schöpfkelle die Masse portionsweise in die Pfanne geben und ausbacken. Wenn die Pfannkuchen am Rand schön Farbe angenommen haben, mit einem Pfannenwender und einem Messer umdrehen und die zweite Seite ausbacken. Auf einen Teller geben, ggf. noch mit Zucker und Zimt-Mischung bestreuen.


Pfannkuchen mit Banane und Apfel

Man kann diese Pfannkuchen sowohl warm als auch kalt essen, sie sind auch durch das Backpulver  schön fluffig. Bei mir waren sie heute lauwarm, genau richtig bei dieser Hitze und jetzt kann ich die Türen und Fenster aufmachen, damit es über Nacht wieder angenehm kühl wird in der Wohnung.

Was esst Ihr denn, wenn es so warm ist? Habt Ihr da auch grundsätzlich weniger Hunger? Na ja, die Hüften freuen sich...

Also bis bald
Eure Petra K.



Dienstag, 5. Juni 2018

Erdbeersaft selbst gemacht

Es ist Erdbeerzeit, hurra! So ein feiner Geschmack und soviel Gesundheit stecken in diesen knallroten Beeren. Da muß man einfach was draus machen, denn es wird nicht lange dauern, da ist die Erbeerzeit vorbei. Dann hat man höchstens noch ein paar Monatserdbeeren zum gelegentlichen Naschen.

Da wir nun keine Marmelade mehr brauchen, weil wir zum Frühstück nur noch Obst essen, mußte ich mir eine andere Verwendung ausdenken. Natürlich gibt es jetzt Erdbeerknietsch und vor Jahren hab ich auch Erdbeersirup gemacht aber der so ganz feine Geschmack der Beeren geht da etwas unter und deshalb hab ich jetzt mal Erdbeersaft gemacht. Und ich muß sagen, das war eine meiner besten Entscheidungen, denn der ist oberlecker!

Zutaten:

ca. 4 kg frische Erdbeeren (vollreif)
ca. 4 L Wasser
ca. 450 g Zucker
5 Pckg. Vanillezucker (je 8 g)
2-3 EL Zitronensäuregranulat (oder Zitronensaft - je nach gewünschter Säure)

Die Erdbeeren verlesen, damit nichts Schlechtes dran ist, waschen, das grüne Stielblatt kann dran bleiben, es beeinflußt den Geschmack nicht, erspart aber viel Arbeit.
Die Erdbeeren in einem großen Topf (10 Liter) mit Wasser übergießen, zum Kochen bringen und auf kleiner Stufe ca. 45 Minuten köcheln lassen. Herd abschalten, runter köcheln lassen, dann mit dem Kartoffelstampfer die Beeren zerdrücken. 12 Stunden ziehen lassen, durch ein großes Tuch abgießen, dabei den Sud auffangen. Die Beeren nicht nochmal ausdrücken, dann bleibt der Saft klarer.
Gewürze zugeben, verrühren, nochmal nach persönlichem Gusto abschmecken, aufkochen (evtl. entstehenden Schaum abschöpfen). Den fertigen Saft in sterilisierte, warme Flaschen füllen. Saubere Deckel oder Gummikappen drauf und auf Holzbrettchen abkühlen lassen. Etikett ran, fertig!


feiner Erdbeersaft

Nach diesem Ergebnis werd´ ich auf jeden Fall noch mal pflücken gehen.

Ich hab aus den Zutaten reichlich 6 Liter Saft herausgeholt. Ein Teil davon geht zum Inhaber des Erdbeerfeldes zurück, denn er hat keine Zeit zum Pflücken. Und so haben wir einen kleinen Tauschhandel ins Leben gerufen. Ich habe die Zeit, kann aber auf Grund des fehlenden Wassers in unserem Garten keine Erdbeeren anbauen. Und deshalb gibt es Erdbeeren von seinem Feld, ich mach die Verarbeitung und zurück kommt der Saft, von dem wir ja auch profitieren. Es hat also jeder was davon. 

Also bis bald
Eure Petra K.

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Freitag, 1. Juni 2018

Kühlendes Detox-Wasser bei Hitze

Bei dieser momentanen Hitze möchte man am liebsten den ganzen Tag unter der Gartenbrause stehen. Man kann sich aber auch mit den entsprechenden Lebensmitteln von innen kühlen. Wir haben uns zu diesem Zweck ein großes 5-Liter-Glas mit Deckel und Auslaufhahn zugelegt, war diese Woche bei unserem Netto-Markt im Angebot.

Gefüllt haben wir das Glas mit ozonisiertem und gefiltertem Wasser, Gurkenscheiben, Zitronenscheiben, Ingwerscheiben, Pfefferminzblättern und Melisseblättern. Zwei Stunden durchziehen lassen, dann etliche Eiswürfel rein und schon hat man ein sehr gut schmeckendes, kühlendes Getränk.

Zutaten:

2 Liter Wasser
1 Gurke
½ - 1 BIO-Zitrone (je nach Geschmack und Größe der Zitrone)
3-4 Ingwerscheiben (je nach Geschmack und Stärke der Wurzel)
3-4 Pfefferminz-Stiele
3-4 Zitronenmelisse-Stiele
n.B. Eiswürfel


kühlendes Detox-Wasser

Übrigens: es muß nicht zwangsläufig eine BIO-Zitrone sein. Man kann das konventionelle Obst und Gemüse auch von evtl. Pestiziden befreien, indem man z.Bsp. in einen Kaffeepot kaltes Wasser gibt, einen halben Teelöffel Natron dazu und etwas umrühren. Dann die Zitrone rein legen und ca. 15 Minuten drin liegen lassen, evtl. die Zitrone mit der aus dem Wasser herausragenden Seite umdreht, denn sie schwimmt ja immer oben. Nach dieser Pestizid-"Befreiungsaktion" die Zitrone nochmals unter fließendem Wasser schön abspülen und fertig ist der Lack. So kann man auch konventionelles Obst und Gemüse zu gesundem Gemüse machen.

Hier gibt es eine Liste von kühlenden Lebensmitteln:

Kommt gut durch die Hitzewelle!

Also bis bald
Eure Petra K.