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Samstag, 2. Juli 2016

Weinblätter-Limonade

Wenn es im Sommer so heiß ist, will man nur eines: trinken. Und obwohl ich sonst eigentlich das Süße bevorzuge, kann es im Sommer auch mal weniger süß sein. Warum das bei mir so ist, weiß ich auch nicht so genau aber meiner Gesundheit soll´s recht sein. Zucker ist ja nicht so gut, egal welchen Zucker man verwendet. Ob es nun raffinierter Zucker, brauner Rohrzucker, Traubenzucker, Vollrohrzucker oder Milchzucker ist, man findet immer irgendwo eine Info, daß jede Art etwas Negatives in sich trägt.

In der Konsequenz heißt das, daß man Wege finden muß, ohne Zucker auszukommen. Schwer genug, aber der Weg ist das Ziel. Auf diesem Weg bin ich auf ein Getränk gestoßen, was man auch ganz gut ohne Zucker trinken kann:

Weinblätter-Limonade

Wer in seinem Garten oder am Haus Weinstöcke hat, der sollte einmal ein paar Blätter mit Stielen pflücken (ich hatte ca. eine Handvoll für eine Liter-Kanne Wasser), diese klein schneiden und mit Wasser ansetzen, 24 Stunden kühl stellen und dann trinken.
Am Anfang ist es vielleicht ungewohnt aber das Getränk hat was! Je länger es gekühlt steht, umso intensiver wird der frische Geschmack. Eine leicht säuerliche Note ist wohl für diesen angenehm frischen Geschmack verantwortlich. Den ihm nachgesagten leichten Bananengeschmack konnte ich nicht wirklich feststellen, zumindest nur mit sehr viel Phantasie.

Das entscheidendste Kriterium ist wohl eher für mich an diesem Getränk, daß man aus Weinblättern, die an den Weinstöcken in großer Anzahl wachsen, ein gutes Getränk machen kann. Sozusagen roh vegan, wenn man Wert darauf legt. Mir schmeckt es einfach, weil ich generell die säuerliche Note in Getränken mag.

In Weinblättern gegarter Reis ist ja in südlichen Ländern Gang und Gäbe, ich mag das nicht, ist mir zu fade. In Weinblättern gegrillter Fisch, das hab ich noch nicht ausprobiert. Könnte aber sinnvoll sein, weil dann der Fisch nicht so leicht verbrennt, die Weinblätter aber durch das Grillen intensiver und knuspriger sind. Vielleicht komme ich ja noch mal dazu, das auszuprobieren. Bis dahin bleibe ich bei meiner Weinblätter-Limonade.


Frische ungespritzte Weinblätter


Die kleingeschnittenen und mit Wasser angesetzten Weinblätter
Gut gekühlt ein schönes Sommergetränk

Zum Wohl!

Die Weinblätter kosten nichts, ergeben aber ein gutes Getränk. Probiert es aus!

Also bis bald
Eure Petra K.
Der Weinstock gute Reben bringt,
bis sie reifen, man aus Blättern Limonade trinkt.
(Petra K)


Kommentare:

  1. Danke, die Limonade werde ich gleich probieren ;-)

    Ich verarbeite die Blätter neben diversen bekannten Rezepten auch als Spinatersatz.

    LG

    Nicole

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    1. Weinblätter als Spinatersatz klingt gut. Könnte mir vorstellen, daß man da die Stiele, die ja so herrlich säuerlich schmecken, dann nicht mit verwenden sollte, sonst gibt es einen sauren Spinat, oder? Müßte man probieren. Vielleicht auch nur die jungen Blätter, denn die größeren sind doch schon etwas härter, dann muß der Spinat so lange kochen. Aber vom Ansatz her ein guter Gedanke, man kann ja vieles als Spinatersatz nehmen, warum nicht die Weinblätter.
      Ich seh es schon kommen, die Leute werden sich wieder viel mehr damit beschäftigen, was man womit ersetzen kann. Und dabei werden sie erkennen, daß man viel Geld sparen und auch viel gesünder leben kann, wenn man auf die Naturprodukte zurückgreift. Geschmacklich muß das überhaupt keinen Nachteil bringen, ganz im Gegenteil.

      LG Petra K.

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  2. Ich nehme alle Blätter, abeer keine Stiele für den Spinat.

    Für Gemüse oder Suppeneinlage die Blätter grob hacken. Selbst die großen Blätter werden weich ;-)

    Für Spinatlasagne (und ähnliche Gerichte) die Blätter kurz blanchieren, dann mit den anderen Zutaten in eine Auflaufform schichten.

    Bei uns sehr beliebt ist eine Pilzspinatsauce mit (selbstgemachten) Nudeln.

    1 Zwiebel - hacken u. in butter oder Öl anrösten
    1 Pfd frische Pilze (was es gerade zu sammeln gibt) in mundgerechten Stücken zugeben, mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und Liebstöckel würzen und kurz köcheln lassen
    etwas 400 - 500 Gramm "Spinat" zugeben (vorher blanchieren und pürieren)
    1 Becher Sahne zugießen und alles nochmal auf kleiner Flamme durchziehen lassen.
    Am Ende noch mit frischer Petersilie bestreuen und servieren.

    Wer es herzhafter mag, kann zu Anfang gewürfelten Bauchspeck anbraten.


    Saucenreste lassen sich gut in Twist-off-Gläsern einfrieren für pilz- und blätterarme Zeiten.


    Unsere Motivation ist dabei weniger das Sparen, sondern gesunde Ernährung. Die Bücher von Galina Schatalova taten einen Teil dazu.

    LG

    Nicole

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    1. Spinatlasagne mit Weinblättern, sehr gute Idee.
      Gehen denn die Twist-off-Gläser beim Einfrieren nicht kaputt?

      LG Petra K.

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  3. Die Gläser eignen sich sehr gut! Vor allen Dingen benötigt man kein Plastik, was für mich der Hauptgrund ist. Mag keine Schadstoffe in meinen Lebensmitteln. Außerdem ist mein Geld zu schade um mit diesem unnützen Kram die Industrie zu unterstützen, den Müllberg zu vergrößern und die Umwelt zu verschmutzen ;-)

    Z.B. obiges Rezept in ein hohes, schlankes Glas in dem ursprünglich Schattenmorellen waren. Den geraden Glashals mit dem Gewinde läßt man ja immer frei. Soll das Glas in den TK, bleibt man mit der Füllung noch 1 Fingerbreite unter dem Glashals. Deckel zu und Du hast ein Fertiggericht.

    Flüßiges Gefriergut braucht etwas mehr Platz. Wir trinken zwar keinen Wein, kochen aber gerne damit. Im Kühlschrank würden die Reste schlecht. Also das "Kirsch"-glas zu gut 3/4 befüllen und einfrieren. Portionen je nach Bedarf mit einem Löffel entnehmen und sofort wieder zurück in den TK.

    Wichtig: Das Gefriergut dehnt sich etwas aus und man darf deshalb nicht ganz befüllen.


    Schönen Abend noch

    Nicole

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    1. Liebe Nicole, ich danke Dir für die schnelle Rückinfo. Hab mir nie getraut, in Gläsern einzufrosten, nun kann ich das wohl doch machen. Danke.

      LG Petra K.

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  4. Liebe Petra, toller Tip, schmeckt sehr lecker! Probiere doch auch mal Wasser mit einem Brennnesselzweig. Braucht man nicht klein schneiden, einfach reinhängen und ca. 2 bis 3 Stunden ziehen lassen. Schmeckt ähnlich wie Weinblätter.
    Schönen Tag
    Gruß Miriam

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    1. Brennesselwasser, ich bin immer wieder begeistert über diese wertvollen Tipps. Ich empfinde das alles immer wieder als so ungeheuer wertvoll, solche kleinen Dingr zu wissen.
      Wir sind von all diesem Wissen so weit abgetrennt, daß wir nun, da sich unser Bewußtsein wieder damit beschäftigt, all diese Dinge mühsam wieder erarbeiten müssen. Und ich freue mich so derart drüber, daß hier so gute Tipps und Erfahrungen kommen, die uns allen so sehr von Nutzen sind.
      Ihr seid alle so großartig, Danke!

      LG Petra K.

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  5. Hier ist eine Seite mit vielen interessanten Tipps:

    http://www.smarticular.net/kategorie/gesuender-leben/

    LG

    Nicole - Mel

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    1. Holla, die Seite hat es aber in sich. Danke dafür. Ich bin grade am stöbern.

      LG Petra K.

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