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Konsumboykott, und der damit verbundene Energieentzug, ist meine Antwort auf die Machenschaften des Systems. Selbstversorgung fast kostenfrei ist mein Ziel. Ich lade Sie ein, meinen Weg mit zu gehen und dabei die schönen Seiten des Lebens nicht zu vergessen.

Samstag, 30. September 2017

Pilze Pilze und nochmals Pilze

Es ist ein Traum, seit Jahren hatten wir nicht mehr soviel Pilze, wie in diesem Jahr. Ein paar davon hab ich mal fotografiert.


eine wunderschöne Rotkappe
(sehr guter Speisepilz)


ein riesen Exemplar von Steinpilz
(sehr guter Speisepilz)


(essbar, solange sie noch jung und weiß sind)


(essbar-ich ziehe aber die glitschige Oberhaut ab)


(essbar-solange sie noch jung und weiß sind)


ein Musterexemplar von Steinpilz
(sehr guter Speisepilz)


ein herrlicher Birkenpilz
(sehr guter Speisepilz)


eine Marone
(auch essbar)


sogar den echten Pfifferling hab ich zum ersten Mal gefunden
(essbar)


 Parasolpilz
(essbar)


nicht essbar aber schön anzusehen,
ein Krempling


ein herrlicher Fliegenpilz,
schöner Farbtupfer aber auch nicht essbar

Also bis bald
Eure Petra K.





Dienstag, 26. September 2017

Bohnenkraut-Ernte

Die Herbst-Tag und Nacht-Gleiche ist vorbei. Jetzt geht es merklich abwärts, mit dem Tageslicht und auch mit den Temperaturen. Die Natur bereitet sich auf ihre Ruhephase vor. Genauso wie wir, wenn wir abends müde ins Bett fallen, so hat die Natur ihren "Schlaf" verdient. Und genauso wie wir abends im Bett noch nicht sofort einschlafen, sondern noch einmal den Tag Revue passieren lassen oder an dieses oder jenes denken, so macht dies auch die Natur so. Sie denkt nochmal über das Jahr nach, denkt an warme Tage und die herrliche Vegetation, die alle ernährt - körperlich, geistig und seelisch. Dieses Revue passieren lassen ist der Herbst, wo es immer noch warme Tage und herrliche Vegetation gibt, die Ernte eingefahren wird aber der Natur-Schlaf nicht mehr aufzuhalten ist. Gönnen wir es ihr, sie hat ihr Bestes gegeben, nun darf sie sich erholen.

Wenn Erntezeit ist, dann gehört auch die Ernte von Gewürzen dazu. Bei mir war jetzt die Bohnenkraut-Ernte dran. Ich hatte ja in diesem Jahr zum ersten Mal mit Bohnenkraut gemulcht und dadurch keine einzige Bohnenlaus an den Stangenbohnen gesehen. Ich werde im nächsten Jahr auch an anderen lausgefährdeten Pflanzen einen Test mit Bohnenkraut-Mulch machen. Mal sehen, wie sich das auswirkt. Wäre auf alle Fälle eine Chance, um auf chemische Spritzmittel, die auch ziemlich kostenintensiv sind, verzichten zu können. Ich habe dabei auch noch zusätzlich an eine Bohnenkraut-Jauche gedacht, wo man z.Bsp. Rosenknospen etwas verdünnt damit einpinseln könnte. Nicht umsonst sagt man, daß für alles ein Kraut gewachsen ist. Wir werden sehen, was dabei herauskommt.

Hauptsächlich nehmen wir das Bohnenkraut als Gewürz für Suppen, Soßen und Eintöpfe. Die Eintopfzeit bricht nun an und wir haben schon die ersten Pläne gemacht, wann und was es demnächst für einen Eintopf als ersten der Saison geben soll. Das Bohnenkraut darf da als Gewürz nicht fehlen, es bringt einen kräftigen Geschmack in die Suppen und Eintöpfe und kurbelt die Verdauung an. Wir machen da immer gleich einen großen Topf, den können wir auf der verlängerten Küche, sprich dem Balkon, aufbewahren, denn in unseren Kühlschrank passt so ein großer Topf nicht. Deshalb gibt es bei uns auch den Eintopf nur in der kühlen Jahreszeit. Ich freu mich schon drauf, denn wir lieben Eintopf.



das Bohnenkraut blüht


Bohnenkraut-Ernte
 
 
abgezuppelt und getrocknet


 
in verschlossenen Gläsern aufbewahrt


Nachschub gesichert!
Die Eintopfzeit kann kommen
 
Für diese Ernte mußte ich nichts tun, einfach nur wachsen lassen. Ein Preisvergleich war auch ganz interessant. Da kosten doch tatsächlich z.Bsp. bei Edeka 15 Gramm Bohnenkraut fast 2 Euro. Das ist in meinen Augen schon beinahe Wucher. Man sollte also wirklich die Gewürze nach Möglichkeit selbst im Garten anbauen. Wenig Arbeit - viel gespart. So muß es sein.
 
Hier gibt es Info´s zur Verwendung und Heilkraft von Bohnenkraut:

Also bis bald
Eure Petra K.





Sonntag, 24. September 2017

Wahl ist Verrat!

Heute werden wieder vom nichtwissenden oder nichtwissenwollendem Volk die Hochverräter gewählt.


Legitimiert Ihr auch den Verrat am Volk? Glaubt auch Ihr, daß Ihr etwas verändert, wenn Ihr wählen geht?


"Wenn Wahlen etwas änderten, wären sie verboten"
(Kurt Tucholski, 1890 -1935)

So lange schon ist dieses Zitat geschrieben worden und noch immer haben es die Leute nicht verstanden. Haben wir deshalb genau das verdient, was hier von "Oben" gegen die Menschen losgetreten wurde und wird? 

Ich würde mir wünschen, daß es die Menschen endlich einmal begreifen würden...

Hier gibt es ein interessantes Statement vom alten Herrn Adenauer:

Also bis bald
Eure Petra K.
 Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der,
der den Schmutz macht
(Kurt Tucholkski)
 






Freitag, 22. September 2017

Pilzschnitzel aus Riesenbovist

Neulich war ich wiedermal in den Pilzen. Geregnet hatte es zwar nicht aber ich dachte: schau doch mal, ob was steht. Und siehe da, viele Pilze fanden den Weg in einen 10-Liter-Eimer. Das ist recht selten bei uns, daß wir mit dem Wassereimer ernten können. Gefreut hab ich mich auf jeden Fall.

Neben etlichen Birkenpilzen, Maronen, Butterpilzen, Rotfußröhrlingen, Steinpilzen und Schopftintlingen, aus denen ich wieder Pilz-Brotaufstrich als Wintervorrat eingekocht habe, hab ich da auch einen größeren Bovist gefunden. Nun ja, groß ist relativ, ein kleiner Riesenbovist war es mit ca. 10-12 Centimeter Durchmesser. Genug, um mal Pilzschnitzel draus zu machen.


ein kleiner Riesenbovist


hier seht Ihr, wie frisch und unschuldig weiß der Bovist ist,
so muß er sein, wenn man ihn essen will


mit Salz und Pfeffer gewürzt, in verquirltem Ei und Semmelbrösel oder Mehl gewälzt,
und in Kokosfett bei mittlerer Hitze 4-5 Minuten von jeder Seite gebraten

Ein veganes Abendessen aus der Natur

Wurst gespart, Butter gespart, Brot gespart und absolut satt geworden


Also bis bald
Eure Petra K.
Pilze,
jetzt stillt se
(Verfasser unbekannt)



Mittwoch, 20. September 2017

Zehn Jahre nach Kerner: Eva Herman packt aus.

 

Ohne Kommentar, es spricht für sich selbst...

Also bis bald
Eure Petra K.

Fernsehen,
früher hab ich´s gern gesehen
(Petra K.)

PS: Bei mir funktionieren seit einem Firefox-Update die Videos auf Firerfox nicht mehr. Wem es ähnlich geht, dem sei Google-Chrome zu empfehlen, dort funktioniert es - NOCH!

 

Sonntag, 17. September 2017

Gelbe Briefe rechtskräftig? - Niemals!

Es gibt mal wieder was aus dem BRD-Kasperletheater. Fast Jeder weiß, daß das, was uns hier vorgespielt wird, ein einziges Kasperletheater ist und jeglichem Recht(s)verständnis, was auch noch dazu rechtlich belegt werden kann, widerspricht. Aber das ist ja nicht neu. Schade nur, daß es die Leute zum Großteil nicht verstehen oder einfach keinen Bock haben, sich damit zu beschäftigen, weil sie ihre Ruhe haben wollen. Und das kann ich sogar voll verstehen und nachvollziehen. Dumm ist nur, daß genau diejenigen, die es nicht interessiert, erst ein Schlüsselerlebnis brauchen, wo sie selber zur Abzocke durch das System rangezogen werden und dann ganz schnell anfangen, etwas finden zu wollen, was zur allgemeinen Kommunikation mit den "Behörden" dienlich wäre. Das geht natürlich in den meisten Fällen nach hinten los, weil dieser BRD-Sumpf ein vielschichtiger "Karnickelbau" ist. Jeder sei gut damit beraten, diesen Karnickelbau gar nicht erst zu betreten.

Nehmen wir da mal den sog. gelben Brief, den man gern von Systemseite verschickt, um einen amtlichen und rechtskräftigen Schein beim Abzockvolk zu erwirken. Es muß Jedem klar sein, daß ALLES, was das System tut, der Abzocke des kleinen Bürgers dient. Man will Geld verdienen, nicht mehr und nicht weniger. Und der kleine Bürger tut gut daran, auf diese Vertragsangebote gar nicht sofort zu reagieren, denn das ist die Vertragsannahme, wie es sich dieses Lumpenpack vorstellt.
Die haben grundsätzlich absolut kein Recht, auch nur irgendwas zu verlangen und die stecken alle unter einer Decke, keine Krähe hackt der anderen ein Auge aus. Die Gerichte und die Gerichtsvollzieher sind dann die Krönung der Rechtlosigkeit, die aber willkürlich den finalen Endstoß der Rechtlosstellung des Bürgers geben.

Doch zur Sache! Was ist denn da auf den gelben Briefen zu lesen? Förmliche Zustellung. Das Gesetz kennt keine Förmliche Zustellung.
Wenn es eine amtliche Zustellung wäre, wie es noch vor Kurzem im Gesetzeswerk verlangt wurde (da hat das nicht legitimierte Pack schnell mal drin rumgeschmiert), dann müßte da auch Amtliche Zustellung draufstehen. Steht aber nicht drauf. Kann auch gar nicht drauf stehen, denn es gibt hier nirgendwo weder ein Amt, noch einen Beamten. Schon seit 1949, mit Gründung der BRD, gibt es hier keinen Beamten mehr. Woher soll er auch kommen? Wo es keinen Staat gibt, kann es kein Hoheitsrecht geben, auch nicht, wenn es von der Gegenseite immer wieder so behauptet wird, daß die BRD ein Staat ist, daß es Behörden gibt und Beamte.

Die Alliierten Besatzungsmächte, die hier immer noch das Sagen haben, haben hier keinen Staat erschaffen, sie haben in der Proklamation Nr. 2 lediglich vermerkt, daß sich die BRD als Staat bezeichnen kann, sie ist aber kein Staat nach Staatsrecht. Das ist ein großer Unterschied.
Und wenn ich mich als Kaiser von China bezeichne, dann bin ich das auch noch lange nicht. Genau so verhält es sich mit der BRD. Es ist eine Verwaltung, hier herrscht Firmenrecht/Handelsrecht. Und jede Firma kann in ihre Stellenbezeichnung auch Beamte/r reinschreiben, es liegt an uns, das als Täuschung im Rechtsverkehr zu erkennen. Und jede Firma kann auch in ihre AGB´s reinschreiben, was sie will, man muß ja mit dieser jeweiligen Firma keinen Vertrag abschließen und da ich kein Angestellter dieser Firma bin, gehen mich die betriebsinternen Geschäftsbedinungen auch nichts an. Man tut also gut daran, immer nach dem Vertrag, den man mit diesem Unternehmen zum jeweiligen Sachverhalt handschriftlich unterzeichnet haben soll, wie es im Vertragsrecht Usus ist, sich zeigen zu lassen.

Aber weiter! Der gelbe Brief wird meist gleich in den Briefkasten geworfen, weil die Überbringer sich inzwischen der verbalen Kommunikation mit den Empfängern entziehen wollen. Die wissen inzwischen genau, daß sie nicht amtlich (hoheitlich) agieren dürfen, auch wenn ihnen vom Arbeitgeber bestimmt das Gegenteil eingeredet wird (Das System muß ja erhalten werden).
Wenn eine amtliche Zustellung (von mir aus können die das auch Förmliche Zustellung nennen) aber, ohne persönliche Übergabe mit Unterschrift des Empfängers, gleich in den Briefkasten geworfen wird, dann ist das rechtswidrig. Keiner kann dann nachweisen, daß der gelbe Brief zugegangen ist (und wir unterscheiden hier auch grundsätzlich Zustellung und Zugang), weil nur die Unterschrift das beweisen kann.
Da nützt auch keine Zustellungsurkunde, die der Briefträger ausfüllen und an den Absender zurücksenden muß, etwas. Er hätte klingeln und die persönlichen Daten des Empfängers sichten müssen, unterschreiben lassen und die Post an ihn übergeben müssen. Ersatzzustellung in den Briefkasten ist also schon mal hinfällig, auch wenn es von der ZPO gedeckelt wird. Der Empfänger hat es eben nicht empfangen (und bitte auch nur mit dem Wort "empfangen" agieren, nicht argumentieren!, damit verliert man sich im Karnickelbau, man hat es nicht empfangen, Basta! Das Gegenteil muß erst mal bewiesen werden und das kann es nicht, wenn es keine Unterschrift des Empfängers gibt).

Weder die Deutsche Post, noch weitere, wie es in der ZPO heißt: beliehene Unternehmen, haben Hoheitsrecht, was sie haben müßten, um amtliche Zustellungen machen zu dürfen. Und wer will sie denn mit Hoheitsrecht ausstatten? Die Verwaltung des vereinigten Wirtschaftsgebietes, die ohne ein verfassungskonformes Wahlgesetz an die Macht gekommen ist und bei jeder Gesetzesentscheidung die Gewaltentrennung nicht beachtet - siehe Tillesen Urteil -? Oder die Alliierten Besatzungsmächte? Niemand hat hier Hoheitsrecht und sowohl die Post, als auch die beliehenen Unternehmen sind eben nur Firmen, keine Behörden, und sie haben auch keine wirklichen Beamten. Es fehlt also das Hoheitsrecht.
Und wenn es heißt: Beamte/r i.S. (im Sinne) des Beamtengesetzes - alles Bullshit! - in welchem Sinne? Es gibt keine rechtskräftigen Beamten in diesem Land, Basta! Und deshalb gibt es auch keine amtliche Zustellung, denn die muß von einem rechtskräftigen Beamten gemacht werden.
Eine Förmliche Zustellung ist keine Amtliche Zustellung!

Man ist immer gut beraten, sich auf nichts einzulassen, was von "Behörden", "Gerichten" oder sonstigen Systeminstitutionen kommt. Es ist einfacher, zu behaupten, daß man nichts empfangen hat, als sich in den Karnickelbau zu begeben und Recht und Gesetz zu zitieren und sich ggf. damit zu verheddern. Da müßte man dann wirklich sehr wasserfest sein. Die Gegenseite wird immer etwas aus dem Ärmel ziehen, was sie gegen uns verwenden kann (nur damit verdient sie ihr Geld). Und das Rechtswerk ad hoc aus dem Hinterstübchen zu holen, womit man das, was die Gegenseite vorbringt, widerlegen könnte, ist ein schier auswegloses Unterfangen für die Meisten von uns. Es ist eigentlich auch nicht unsere Aufgabe, Gesetze auswendig zu lernen und uns gegen eine "Staats"gewalt wehren zu müssen. Das wäre Aufgabe der wirklichen Beamten, denn diese waren einst dafür da, den kleinen Bürger vor staatlicher Willkür zu schützen und zu prüfen, ob ein Vorgang rechtmäßig ist. Daß dies heute nicht mehr so ist, zeugt schon zu 100 % davon, daß die vorgeblichen Beamten gar keine Beamten im rechtlichen Sinne (mit Bestallungsurkunde) sein können, denn sie ziehen das Unrecht, was von "staatlicher" Seite kommt, durch.

Ich kann es aus meiner Sicht nur so darlegen:

* Keiner vom obrigen Pack hat eine Legitimation für das, was er tut, egal was er tut.
* Mit einer Firma müßte ich einen Vertrag abgeschlossen haben. Hab ich aber nicht und Verträge zu Lasten Dritter sind verboten.
* KEINER kann mir beweisen, daß ich einen gelben Brief (oder auch sonstiges Schriftwerk) empfangen habe, wenn ich nicht dafür unterschrieben habe, also kann ich auch gar nicht drauf reagieren, erspare mir hiermit auch verbale Rechtskommunikation.
* Gerichte sprechen eh kein Recht mehr für den, der Recht hat, es geht nur darum, Geld zu verdienen (es wird mMn favorisiert, daß es über mehrere Instanzen geht, damit es richtig teuer wird, darum wird absichtlich Unrecht gesprochen), man braucht sich also heutzutage nicht mehr auf die "Gerichte" verlassen. Man wird mit deren Ergüssen nur beschäftigt. Wer bin ich, daß ich mich von denen beschäftigen lasse?
* Jegliche Gesetzesnormen wurden seit 1949 von Nichtlegitimierten beschlossen, also braucht man auch keine Gesetzesnorm zu nennen, die sog. Gerichte und Behörden ignorieren das alles sowieso.
* Jeder hat das Recht zur Aussageverweigerung und das sollte man tunlichst nutzen! Nur ein Satz: Man hat nichts empfangen...

Wir sind im Rechtsbankrott. Alles, was wir sagen oder schreiben, wird gegen uns verwendet, weil man uns nur duldet, wenn man an uns verdienen kann.
Besinnen wir uns also auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, nämlich der nicht empfangenen Post. Das ist beherrschbar und kommunikativ vertretbar, auch für die Gegenseite. Es ist momentan der wohl einzige Weg, sich die Abzocke vom Hals zu halten. Von Außen werden wir keine Hilfe erwarten können. Wir müssen uns selbst helfen. Also tun wir doch das, was wir können - Postempfang bestreiten. Das hat noch am ehesten Erfolg gegen die Willkürwirtschaft des obrigen Packs.

Also bis bald
Eure Petra K.

Lieber ein armer Straßenkeher,
Der ausfüllt seinen Posten,
Als ein reicher Kapitalsverzehrer,
Der lebt auf der Mitmenschen Kosten
(Friedrich Pesendorfer - 1867-1935)
Österreichischer Theologe



Donnerstag, 7. September 2017

Was man aus grünen Tomaten alles machen kann

Es ist jedes Jahr das gleiche Theater. Man sät, topft um, hätschelt und verwöhnt die Tomatenpflanzen, man freut sich, wenn sie blühen, wachsen und gedeihen, jeden Tag schaut man, ob die kleinen, grünen Pummelchen wieder etwas gewachsen sind und dann, wenn sie kurz vor dem Reifwerden sind, kommen ein paar Regentage und die Braunfäule ist da. Wenn man jetzt nicht jeden Tag durchgeht und die kleinsten braunen Ansätze entdeckt, ist alles zu spät, innerhalb von 2-3 Tagen sind die Früchte hin und haben alle anderen Tomaten angesteckt. Vorbei der Traum von einer reichen Tomatenernte. Auch bei uns war das jetzt wieder so. Kiloweise Tomaten dran aber eben noch grün und die Braunfäule unerbittlich.


grüne und halbreife Tomaten


Und nun? Was macht man denn mit all den grünen Tomaten? Natürlich - essen!

Sofern jetzt der Eine oder Andere schon tief Luft holt, nach der "Herr Lehrer ich weiß was" Masche, und mir vom bösen Solanin was erzählen will - Luft wieder raus lassen, ich kenne das Problem. Ich kann Euch beruhigen, denn ich habe nicht vor, jeden Tag kiloweise die grünen oder halbroten Tomaten zu essen, und genau das müßte man nämlich tun, wenn man in einen kritischen, weil unbekömmlichen oder sogar toxischen Bereich kommen wöllte.
Aber ich werde sie auch nicht wegwerfen, wenn ich es irgendwie verhindern kann und noch was Gutes draus machen kann.

Ich habe in den letzten Tagen mal probeweise alles ausprobiert, was man so draus machen könnte. Und das waren meine Ergebnisse.

1. Gebratene "Schnitzel" aus grünen Tomaten:

Die Tomaten in Scheiben schneiden (ca. 0,5 - 1 cm stark), mit Salz, Pfeffer und Chilli würzen, in Mehl wenden, dann in einem verquirlten Ei wenden und nochmal in Mehl wenden, in Öl braten.


gebratene grüne Tomatenscheiben


2. Nudelsoße aus grünen Tomaten - die Zutaten:

2 kg grüne Tomaten
ca. 3 Zwiebeln
ca. 200 ml Öl
3 EL Himalaya-Salz
2 Knoblauchzehen
1 Pckg. passierte Tomaten
1 EL Thymian
1 TL gem. Rosmarin
1 EL Selleriekraut
2 EL gem. Liebstöckelkraut
1 EL gem. Ingwer 
1 EL getr. Oregano
1 EL getr. Basilikum (oder frisch zum Ende der Kochzeit zugeben)
2 EL Senf (mittelscharf)
2 EL Rosenpaprika (scharf)
1 EL gem. schw. Pfeffer
1 TL RAS EL HANOUT
3 TL Pilzpulver
1 - 2 TL Chilli (je nach gewünschter Schärfe)
1 Lorbeerblatt
½ TL ger. Muskatnuß
¼ TL gem. Bohnenkraut
¼ TL gem. Gewürznelken
¼ TL gem. Piment

Das Öl erhitzen, die klein geschnittenen Zwiebeln darin hellbraun anrösten, die klein geschnittenen Tomaten und die Gewürze hinzugeben. Unter Rühren aufkochen, mit den passierten Tomaten ablöschen und ca. 1 Std. mit geschlossenem Deckel leicht köcheln lassen, immer mal umrühren, dann das Lorbeerblatt wieder rausfischen und die Masse pürrieren. 
In saubere, sterile Gläser abfüllen, Twist-off-Deckel drauf, fest zuschrauben und auf einem Holzbrettchen abkühlen lassen. Etikett ran, fertig ist ein Vorrat an Nudelsoße!

Nudelsoße aus grünen Tomaten


3. würzige Grillsoße aus grünen Tomaten:

1,5 kg grüne Tomaten
500 g Zwiebeln
50 g Salz zum Einsalzen des Ansatzes

1 EL Senf (mittelscharf)
1 EL Pilzpulver
100 ml Weinessig
50 g Zucker
¾ EL gem. Kurkuma
¼ EL Currypulver
¼ TL gem. Koriander
ca. 80 g scharfe Gulaschpaste aus der Tube
1 TL gem. Ingwer
2 Knoblauchzehen
½ TL gem. schw. Pfeffer
n.B. Salz
n.B. Wasser

Die Tomaten und Zwiebeln klein schneiden, gut einsalzen und ca. 15-20 Std. in einer Schüssel mit geschl. Deckel durchziehen lassen. Dann die Masse gut ausdrücken, das Wasser wegschmeißen. 
Die Masse in einem Topf mit den Gewürzen vermischen, anbraten lassen, ggf. Wasser hinzufügen, damit nichts anbrennt und ca. 45-60 Minuten garen lassen, dabei immer umrühren. Dann die Masse pürrieren. Jetzt je nach gewünschter Konsistenz weiter einreduzieren lassen, dann in saubere, sterile Gläser abfüllen, saubere sterile Twist-off-Deckel drauf, fest zuschrauben und auf Holzbrettchen auskühlen lassen. Etikett ran - fertig ist eine prima Grillsoße als Vorrat. Die Gläser ca. 4 Wochen kühl stehen lassen, damit die Masse noch etwas durchziehen kann.


würzige Grillsoße aus grünen Tomaten

Update 16.09.2017: Ich hab jetzt mal die Grillsoße auf Würstchen und als Brotaufstrich probiert. Schmeckt ganz fantastisch, irgendwas zwischen Paprika und Tomate, obwohl gar keine Paprikas drin sind, sehr lecker. Zum Grillen werden wir wohl in diesem Jahr nicht mehr kommen.

4. Mein absoluter Favorit - Reibekuchen aus grünen Tomaten:

300 g grüne Tomaten
100 g rohe Kartoffeln
1 Ei
1 EL Himalaya-Salz
2-3 Prisen gem. Chilli
ger. Muskatnuß (je nach pers. Geschmack)
etwas Kartoffelstärke
ein paar Krümel Backpulver
n.B. Zucker zum Bestreuen

Die Tomaten und Kartoffeln grob reiben, in eine Schüssel geben, einsalzen, ca. 8 Std. mit geschlossenem Deckel stehen lassen, damit die Masse Saft zieht. Dann die Masse durch ein Tuch gut ausdrücken, das Wasser wegschmeißen. Ei dazugeben, mit der Masse gut vermischen. Kartoffelstärke und Backpulver zugeben, gut verrühren. In einer Pfanne Öl erhitzen und die Masse jeweils esslöffelweise hineingeben, etwas flach drücken und in Form bringen, von beiden Seiten jeweils ca. 5 Minuten bei mittl. Hitze gut anbraten. 



Reibekuchen aus grünen Tomaten


5. Konfitüre aus grünen Tomaten, Orangen und Zitrone:

Hier hab ich bereits davon berichtet:

 
6. Süße Kuchenfüllung als Apfelersatz:

1 kg grüne Tomaten
80 g Zucker
1 geh. TL Zimt
¼ TL gem. Sternanis
2-3 Prisen gem. Gewürznelken
ca. 1 TL Zitronensäuregranulat (oder Zitronensaft)
n.B. etwas ger. Muskat

Die Tomaten grob reiben (bei großen Mengen sollte man das mit einer Küchenmaschine machen oder kleingeschnitten im Mixer mit viel Wasser auf niedriger Stufe kurz mixen), die Masse durch ein Tuch ausdrücken, die Flüssigkeit wegschmeißen.
Zucker und Gewürze zufügen, gut vermischen, dann in ein sauberes, steriles Glas geben, Twist-off-Deckel drauf (natürlich auch sauber und steril gemacht) und ca. 60 Minuten (incl. Aufwärmzeit) bei mittlerer Hitze einkochen. 
Schmeckt fast wie Apfelmasse, die man in einem Kuchen verarbeiten kann oder evtl. auch im Joghurt etc.. 
 

süße Kuchenfüllung als Apfelersatz


7. Rührkuchen mit grünen Tomaten:

300 g frische grüne Tomaten
120 g Kokosfett
300 g Zucker
2 Eier
250 g Mehl
1 TL Backpulver
¼ TL Himalaya-Salz
70 g Sultaninen
2-3 EL Birnenlikör 
ca. 50 g fein gehackte Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse, Paranüsse)
1 TL gem. Zimt
¼ TL ger. Muskatnuß
ca. ¼ TL gem. Sternanis
2-3 Msp. gem. Gewürznelken
2 Prisen gem. Kardamom
n.B. Puderzucker zum Bestreuen

Die Tomaten klein schneiden, in einen Mixer geben, so viel Wasser zugeben, daß die Tomaten damit bedeckt sind, kurz anmixen, die Masse in ein mit einem Tuch ausgelegten Sieb gießen, gut ausdrücken, das Wasser wegschmeißen.
Die Sultaninen in Birnenlikör etwas einweichen und immer mal umrühren.
Kokosfett und Zucker mit den Knetwedeln des Rührgerätes vermischen, die Eier zugeben, zu einer cremigen Masse verrühren.
Das Mehl mit den Gewürzen, Backpulver und Salz vermischen, zu der bereits verrührten Teigmasse hinzufügen, die Nüsse und Sultaninen samt Likör noch dazu, den Teig nochmals gut verrühren, dann die Tomatenstückchen unter den Teig heben.
Die Masse in eine kleine, ausgefettete und mit Mehl ausgekleidete Königskuchenform (26 cm obere Länge) geben, bei 180 Grad ca. 60-70 Minuten im unteren Drittel des Backofens backen, unbedingt Stäbchenprobe machen. Sollte der Kuchen obendrauf zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken.

Dieser einfache Kuchen hat schon beinahe eine weihnachtliche Note und ist schön feucht. Uns schmeckt er sehr gut.


 Rührkuchen mit grünen Tomaten
  
Guten Appetit!


Ihr seht, man kann also auch aus grünen Tomaten noch allerhand sehr gut Essbares machen.
Indem man die Tomaten z. Bsp. mit Wasser kurz vermixt oder einsalzt und den Saft dann wegschmeißt, hat man auch einen großen Teil des Solanins mit entsorgt. Man kann also bedenkenlos schlemmen. Mal sehen, ob ich noch weitere Rezepte finde, dann werde ich die hier noch nachträglich reinsetzen. Wer da Ideen hat - immer her damit, ich experimentiere gern.

Ich habe für diese Ergebnisse keine Pflanzen kaufen müssen und dank des Regens konnte ich auch zu 100 % mit Regenwasser gießen, die Erde war zum größten Teil eigener Kompost.
Fazit: So gut wie nichts investiert, bis jetzt bereits 8 Kilogramm geerntet und es hängt noch allerhand dran an den Pflanzen. Es wird wahrscheinlich auch nichts mehr ausreifen, ich werde also noch eine ganze Menge grüne Tomaten verarbeiten können.   

Also bis bald
Eure Petra K.

Nachtrag 10.09.2017: 
Ich habe bis jetzt jedes dieser Rezepte verköstigt und nicht mal ansatzweise irgendein Bauchgrummeln, geschweige denn eine toxische Reaktion bei uns feststellen können. Irgendwas muß ich richtig gemacht haben.
Mein Fazit: Nichts wird so heiß gegessen, wie es in den Medien hochgekocht wird. Aber wer glaubt denn schon noch den Medien?!



Freitag, 1. September 2017

Kornelkirschen-Fruchtmus für Joghurt oder Kuchenfüllung

Ich hab mal wieder Kornelkirschensaft gemacht und diesmal waren die Kornellen richtig reif, sie haben wohl nur auf mich gewartet und wie bei Frau Holle gerufen: "Pflücke mich, pflücke mich, wir sind alle schon reif". Und da ich das dann auch getan habe, hab ich mich wie die "Goldmarie" gefühlt, denn der Herrgott hat sie schließlich auch für uns geschaffen.

Der Saft war um Längen besser, als der Saft, den ich vor zwei Jahren gemacht habe, da waren die Kornellen noch nicht so ganz reif. Diesmal waren sie fast schwarz, zumindest aber tief dunkelrot, perfekter Zeitpunkt. Ich mußte ganz vorsichtig pflücken, sonst wären sie alle runter gefallen.

Doch was sollte ich nach dem Abgießen des Saftes mit den gekochten Früchten machen? Kompott essen wir höchst selten. Und mit den Kernen ist das auch etwas umständlich zu essen, diese Spuckerei mit den Kernen mag ich nicht. Also hätte ich sowieso die Kerne rauspuhlen müssen. Na, und wenn ich das schon machen muß, da sieht doch die Kornelle auch eher wie Matschpampe aus, nicht aber wie eine appetitliche Kornelle.

Da ich mir schon länger vorgenommen hatte, mal Fruchtmus für Joghurt oder für Kuchenfüllungen zu machen, kam mir die Idee, die Kornellen dafür zu nutzen. Und das war eine sehr gute Idee.

Das sind die Zutaten für den Kornellen-Fruchtmus:

250 g Kornelkirschen
3 EL Zucker
2 TL Zitronensäuregranulat (oder Zitronensaft)
1 Pckg. Vanillezucker
ca. 1,5 L Wasser zum Kochen

Die Kornellen waschen. Die Kornellen mit dem Wasser lt. Rezept zum Kochen bringen und ca. 45 Minuten leicht köcheln, vom Herd nehmen und ca. 12 Std. ziehen lassen. Alles durch ein mit einem Küchentuch ausgelegten Sieb abgießen, den Sud dabei auffangen und als Saft weiterverarbeiten.
Die abgetropften Kornellen vom Stein befreien (ich mach das per Hand). Das Fruchtfleisch nun mit den Gewürzen und dem Zucker vermischen, noch mal nach persönl. Gusto abschmecken und in kleinen Gefäßen einfrosten.

Solche Fruchtmusarten kann man natürlich auch von anderem Obst herstellen. Joghurt könnte also zukünftig die Geschmacksknospen jubeln lassen und die Zusatzstoffe-Industrie zum Schwitzen bringen...


gekochte Kornellen,
Ihr seht, wofür meine T-Shirt-Küchentücher gut sind


Fruchtmus aus Kornelkirschen
Ideal zum Mischen mit Naturjoghurt oder als Kuchenfüllung

Sehr lecker!

Der Naturjoghurt ist viel preiswerter als Fruchtjoghurt. Wenn man selbst die Früchte rein mischt, weiß man, was drin ist und man hat sich jede Menge an künstlichen Inhaltsstoffen gespart. 
Denkt bitte dran, daß der Fruchtmus auch noch den Joghurt mit würzen muß, also entsprechend gut gewürzt und gesüßt sein sollte. Es soll ja auch schmecken. Für Kuchenfüllung gilt das natürlich ebenso. 

Ich gebe zu, daß das Auspuhlen der Kerne schon etwas zeitaufwendig ist, je mehr man Fruchtmus haben will oder verarbeiten muß aber das Ergebnis macht alles wieder wett und ich habe solche stupiden Arbeiten für mich als reinste Meditation erkannt und genieße es somit als Entspannungsarbeit. 

Laßt es Euch schmecken!

Also bis bald
Eure Petra K.