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Schneeflocken

Freitag, 19. September 2014

Schnittsellerie für die Eintopfsaison

Nun geht sie ja bald los - die Eintopfsaison. Sobald es nicht mehr so warm ist, wird bei uns vermehrt Eintopf gekocht. Wir sind eben Fans davon. Er kocht fast von allein, ist preiswert und man kann einige Tage davon essen. Und die Varianten sind so vielseitig, das ist schon der Hammer, was man da alles machen kann.
Wir kochen immer gleich einen großen Topf, der kann dann durchziehen und das Ergebnis schmeckt jeden Tag besser. Der große Topf steht dann schön zugedeckt auf dem Balkon und wenn Essenszeit ist, dann wird die benötigte Menge rausgeschöpft, damit man nicht immer den großen Topf aufkochen muß und womöglich alles zu Matsch verkocht. Nein nein, da sind wir schon anspruchsvoll.

Es geht ja auch um den Stromverbrauch. Ein kleiner Topf ist schneller warm als ein großer und hoppla hopp ist das Essen fertig. Das ist das Schöne an der kalten Jahreszeit. Im Sommer machen wir so gut wie gar keinen Eintopf, weil der Kühlschrank nicht groß genug ist, um einen 8-Liter-Topf reinzukriegen.

Eines der typischen Eintopfgewürze ist der Sellerie. Nicht nur die Knollen sind fast unerläßlich, nein, auch das Grün ist wichtig. Es hat den typischen Geruch und auch den Geschmack von Sellerie. Man kann es trocknen und dann mahlen oder zumindest rebeln und schon hat man bestes Suppengewürz.
In der Vergangenheit habe ich nur Knollensellerie angebaut. Das war mir aber nicht ergiebig genug, es hat nie gereicht und wir mußten immer zusätzlich Sellerie samt Knolle und Grün kaufen. Ich möchte aber für so profane Dinge, die man ja auch ohne Probleme selbst anbauen kann, kein Geld mehr ausgeben, denn das Geld braucht man für Dinge, die man alternativlos bezahlen muß, wie z.Bsp. Miete, Strom, Wasser, Auto etc., das sind ja so ziemlich die größten Geldfresser im Monat.

Schluß mit unnötig Geld ausgeben, jetzt wird gespart, wo man kann! Gewürze kosten Geld und sie werden immer teurer (wie fast alles andere auch). Selbst wenn man vielleicht eine preiswerte Packung Gewürze für 1 Euro kaufen kann, so ist mir dieser Euro zu schade, wenn ich das Gewürz ohne Probleme im Garten anbauen kann und im besten Fall dieses Gewürz jedes Jahr wieder wächst, ohne daß ich dafür Samen kaufen muß. Und die Menge, die ich für einen Euro bekommen kann, ist jenseits von Gut und Böse. Das reicht hinten und vorne nicht. Also selbst anbauen und das in Größenordnungen, die unserem Verbrauch entspricht. Und das ist nicht wenig.

Schnittsellerie soll ja winterhart sein und jedes Jahr wieder kommen. Ich werde mich überraschen lassen, ob das auch wirklich so ist aber gut wäre das schon.

Ich habe also in der Hoffnung, unseren Selleriebedarf zukünftig selbst decken zu können, in diesem Jahr Schnittsellerie gesät. Jetzt ist er erntereif und er sieht gut aus! Ich hab zwar vor Kurzem gelesen, daß man ihn mehrmals im Jahr ernten kann, wußte ich aber vorher nicht. Ich hab ihn wachsen lassen und er ist richtig kräftig dunkelgrün. In den nächsten Tagen werde ich ihn abschneiden, möglichst so um Vollmond herum, weil da ja angeblich die Pflanzen die meiste Kraft haben sollen, und dann wird er geschnipselt und getrocknet, dann gerebelt und fertig ist ein super Eintopfgewürz.

Der Schnittsellerie ist auf unserer neuen Gartenfläche gewachsen. Da ist so gut wie kein Humus drauf und trotzdem sieht er gut aus. Wie es scheint, ist er sehr anspruchslos, denn ich konnte in diesem Jahr nicht mal mit Brennesseljauche düngen, weil der Hagel im Mai alles umgesäbelt hatte und dann hat es Ewigkeiten gedauert, bis wieder etwas gewachsen ist. Die neuen Brennesselpflanzen wollte ich dann nicht abschneiden, weil ich die wenigen Pflanzen, die dann in guter Qualität kamen, wenigstens bis zur Samenreife bringen wollte, denn das ist ein großartiger Vitaminlieferant. Überhaupt habe ich die Brennessel zu meinem Heiligtum erklärt, einfach absolut wertvoll für unsere Gesundheit.

Nach dem Motto: Die Brennessel hält den Garten und den Gärtner gesund.

Aber in diesem Jahr gab es keine Brennesseljauche, weil nicht genug da war. Ein Fiasko, wenn man nicht auf Kunstdünger zurückgreifen will.

Den Schnittsellerie hat es nicht gestört, Glück gehabt! Andere Pflanzen, wie z. Bsp. der Kohl und auch die Tomaten haben meinen natürlichen Dünger aus Brennesseln sehr vermißt. Was soll´s, wir haben Sellerie - die Eintopfsaison kann kommen!


Das ist unser Schnittsellerie
Ein bisschen Dill wächst auch dazwischen und eine Studentenblume lugt auch am Rand hervor,
das stört aber den Sellerie nicht
Und nun können wir leckeren Eintopf kochen

Hier gibt es noch zusätzlich einige Infos zum gesundheitlichen Wert des Sellerie:

Bis bald
Eure Petra K.


Kommentare:

  1. Wir essen auch gern Eintöpfe, sogar im Sommer! Schnittsellerie klingt gut - den Geruch habe ich jetzt praktisch in der Nase! :)
    Danke für deine tollen Tipps hier, ich bin noch Gartenneuling und freue mich über alles, was ich demnächst dann ausprobieren kann!
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Regina

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    1. Dir auch ein schönes Wochenende, liebe Regina und viel Erfolg beim Sellerieanbau.

      LG Petra K.

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