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Sonntag, 21. September 2014

Pfefferersatz?

Wenn man überall Alternativen sucht, um relativ kostengünstig leben zu können, dann kommt man an den Gewürzen nicht vorbei. Ich hab ja hier schon von meinem Korianderanbau geschrieben, von Schnittsellerie, mein Ingwerexperiment und Pilzgranulat.  In unserem Garten steht nun neben Kümmelpflanzen auch ein Blumentopf mit ein paar Senfpflanzen, damit ich selber Kümmel und Senfkörner ernten kann. Mal sehen, ob das klappt. Liebstöckel, Oregano, Dill und Schnittlauch gehören wohl bei fast allen Gärtnern in Sachen Gewürze zum Standardsortiment.

Und was ist mit Pfeffer?

Der Pfeffer wird um die halbe Welt gekarrt, damit wir unsere Speisen würzen können. Da darf ich ja gar nicht an die Ökobilanz denken. Wieviel Benzin oder Diesel wurde da in die Luft geblasen, wieviele LKW-Fahrer werden von ihren Chefs gestriezt, um die Fahrten effektiv zu machen, wieviele Leute arbeiten dann in den Supermärkten als Minijobber (Lohnsklaven) zum Einräumen der Gewürze, und das nur, damit uns das Essen schmeckt. Nein, das befürworte ich nicht. Es muß auch anders gehen!

Seit Wochen surfe ich in den Weiten des Internet nach Alternativen für gekauften Pfeffer. Man findet da auch vieles. Nicht alles ist dann auch ein wirklicher Pfefferersatz. Zuerst hatte ich das Pfefferkraut erkoren. Das klang ganz gut und es wächst auch sehr anspruchslos. Also das Richtige für Leute, denen der grüne Daumen fehlt. Nun hab ich aber gelesen, daß man das Pfefferkraut nicht für heiße Suppen etc. verwenden sollte, weil es da bitter wird. Also wieder nichts gewesen, denn gerade für die warme Küche brauche ich ja den Pfefferersatz. Aber was haben denn früher die Leute genommen, als es noch keinen Supermarkt gab und die Waren aus weit entfernten Ländern noch nicht massenweise importiert wurden? Also hab ich mal nach solchen Stichpunkten gesucht. Und ich bin fündig geworden.

Wasserpfeffer!

Den Wasserpfeffer hat man wohl noch bis in die Nachkriegszeit hier bei uns angebaut. Es war der "Arme Leute Pfeffer". Na, das ist dann ja wohl das Richtige für uns.
Und der Warnhinweis, daß es nichts für Schwangere ist, ist ja in unserem Alter sowieso hinfällig.

Besonders die Samen sollen wohl recht scharf sein. Leider ist die Pflanze nicht winterhart, das ist der größte Nachteil aber sonst sehr! wuchsfreudig, wenn er an feuchten, sonnigen Stellen wachsen kann. Also wer solche Stellen hat, der braucht zukünftig wohl keinen Pfeffer mehr zu kaufen. Ein paar Samen für das nächste Jahr aufheben und wieder aussäen. Ich habe einen Anbieter gefunden, der diese Pflanzen für reichlich 3 Euro verkauft. Das ist nicht gerade wenig. Auf der anderen Seite vielleicht doch eine lohnenswerte Investition, um keinen Pfeffer mehr kaufen zu müssen. Ein Versuch ist es wert. Ich werde im nächsten Jahr nochmal nach Anbietern schauen. Wir haben hier zwar alles andere als Wassergrundstücke aber vielleicht kann ich ja die Pflanze in einem großen Kübel halten, wo sich die Feuchtigkeit besser als im Garten hält. Mal sehen.
Es würde sich natürlich auch als Zimmerpflanze eignen, manche haben das ja schon in den Weiten des Netzes so mitgeteilt. Aber wenn das so wuchert, wie es beschrieben wurde, dann weiß ich nicht, ob das so eine gute Idee ist.

Früher hatten ja auch nicht alle ein Wassergrundstück und sie wollten trotzdem Pfeffer haben. Das wird dann eben das Experiment im nächsten Jahr. Und ich werde natürlich davon berichten, ob Zimmerpflanze, Kübel oder Garten, versprochen!

Hier gibt es noch mehr Infos zum Thema Pfeffer: http://www.biothemen.de/Gewuerz/pfeffer/pfefferpflanzen.html

Also bis bald
Eure Petra K.




Kommentare:

  1. Als schnellen Tip: Schafgarbenbllätter sollen pfefferartig schmecken (weiß ich leider nicht aus eigener Erfahrung). Und auch die Blüten schmecken lecker würzig.

    Ah seh schon, kennst Du. Vielleicht schmecken ältere Blätter ja herber/schärfer?

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  2. Oh, ja, liebe hilte, die Schafgarbe ist schon ein seeehr gutes Kraut. Ich brauche gefühlte Unmengen für meinen täglichen Frühstückstee und auch für meinen Wildkräutersalat. Übers Jahr gerechnet kommt da einiges an Bedarf zusammen. Das, was ich sammle, reicht hinten und vorne nicht. Ich muß übers Jahr immer mehrfach sammeln gehen, damit ich genug Schafgarbe habe. Sie schmeckt auch sehr gut, aber nur, wenn sie jung ist. Ältere Exemplare schmecken einfach nur strohig und sind recht zäh. Ich kann es aber mal probieren, die älteren Blätter zu trocknen und dann zu mahlen. Mal sehen, wie das Ergebnis schmeckt, das hab ich noch nicht probiert. Es ist wie immer: Versuch macht klu(g)ch...

    LG Petra K.

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