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Donnerstag, 20. September 2018

Erste Pilzfunde 2018

Unverhofft kommt oft - so heißt es. Für mich hatte es sich bewahrheitet, denn ohne daß es ausgiebig geregnet hätte, nur vor etlichen Tagen mal kurz und nicht sehr intensiv. Aber es muß wohl ausreichend gewesen sein. Trotzdem hatte ich nichts erwartet in Sachen Pilze.

Das Kuriose daran war, daß ich ein YouTube-Video von Snokri gesehen hatte, der herrliche Pilze gefunden hatte. Und als ob es gar nichts anderes gäbe, habe ich zu mir selbst gesagt: "Ich gehe jetzt in die Pilze." Nichts erwartend, wie gesagt. Einfach nur: Jetzt gehts los!

Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie freudig überrascht ich war. Ich hab mich bei den Pilzen und beim Universum so sehr bedankt. Und wieder einmal mußte ich erkennen: Gedanken schaffen Materie...


herrliche Rotkappen

Wir haben zwei Tage lang abends übervolle Teller Pilzpfanne gegessen. Es war köstlich. 

Also bis bald
Eure Petra K.



Freitag, 14. September 2018

Apfelgebäck schnell und einfach selbst gemacht

Es ist Apfelzeit! Endlich gibt es wieder baumgereifte Äpfel, denn die künstlich gereiften aus dem Supermarkt verschmähe ich inzwischen gänzlich, sie schmecken einfach nicht wie die natürlich am Baum Gereiften.

Was kann man nicht alles aus Eva´s "Sündenobst" machen, die Liste ist wohl endlos lang. Ich hab jetzt mal Apfelgebäck gemacht. Einfache Zutaten, die man meist zu Hause hat, schnell zusammengeknetet, kurze Backzeit, fertig ist eine leckere Nascherei.

Das sind die Zutaten für unser Apfelgebäck:

110 g Mehl (405-er)
100 g Äpfel (ohne Kerngehäuse)
50 g  zimmerwarme Butter
1 Ei
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
2 Packungen Vanillezucker
1/4 TL gem. Zimt
n.B. etwas gem. Sternanis
etwas Zitronensaft

Den Apfel waschen, Kerngehäuse entfernen, kleinschneiden (ca. 0,5 cm). Die Apfelstückchen in eine Schüssel mit etwas Zitronensaft geben und alles gut vermischen, damit sie schön hell bleiben.
Die trockenen Zutaten vermischen, das Ei zugeben und entweder mit dem Rührgerät oder gleich per Hand vermischen. Die Apfelstückchen unterheben.
Mit einem Esslöffel Teigmasse aufnehmen und auf dem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen, dabei nicht zu eng verteilen, da das Gebäck noch etwas aufgeht. Bei Bedarf die kleinen Teighäufchen noch etwas in Form bringen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad für 10-12 Minuten backen. Wenn sie obendrauf etwas Farbe bekommen haben, sind sie perfekt. Das Backblech aus dem Herd nehmen und alles abkühlen lassen.


Apfelgebäck

Lecker!

Durch die Apfelstückchen bleibt das Gebäck schön saftig, hängt aber von der Apfelsorte ab. Ich hab aus dieser Menge 7 Gebäckteilchen heraus bekommen. Wenn man also mehr braucht, mehr Zutaten nehmen. Mir war die Menge grad richtig, um etwas Abwechslung auf den Kaffeetisch zu bringen. Man sollte auch nur die Menge machen, die man gleich verbrauchen kann, denn sonst saften sie noch mehr nach, wenn man sie länger liegen hat. Schmeckt zwar gut, das Gebäck wird dann aber weicher.
Natürlich kann man auch noch eine kleine Glasur aus Puderzucker und evtl. Zitronensaft machen, um sie noch über das Gebäck zu träufeln. Da hatte ich aber keine Lust dazu. Mir schmecken sie auch so sehr gut. Wenig Aufwand und sehr gutes Ergebnis. So muß es sein. Da macht Naschen Spaß...

Also bis bald
Eure Petra K.



Mittwoch, 12. September 2018

Eiszapfentag - Radieschen Brotaufstrich selbst gemacht

Langweilige Radieschen! Das ist immer mein Gedanke, wenn Gärtner voller Stolz einen Bund Radieschen hoch halten. Einfach nicht mein Ding. Mir sind sie zu scharf und etwas Anderes als Radieschensalat hab ich in diversen Kochforen auch noch nicht gefunden. Das kann doch nicht alles gewesen sein. Da muß sich doch noch was andres draus machen lassen, oder?

Daß ich mich überhaupt mit dieser Frage beschäftigt habe, war der Tatsache geschuldet, daß ich nach meiner Kohlrabiernte in meinem Samenfundus noch ein uraltes Samentütchen für Eiszapfen gefunden hatte. Ich meine, daß da wohl als Datum irgendwas von 2012! drauf stand. Also längst über das Verfallsdatum hinausgeschossen. Ich hätte niemals gedacht, daß da was draus werden könnte. Aber wenn ein paar kleine Samenkernleins sooo lange darauf warten, von mir entdeckt zu werden, dann müssen sie ihre Chance bekommen, oder?

Also, dachte ich, rein ins Beet, komme, was da wolle oder auch nicht. Und es kam! Zuhauff!
Jetzt mußte ich sie ernten, denn sie fingen schon an zu blühen. Höchste Zeit also, damit sie nicht holzig werden. Doch was macht man mit Radieschen, wenn man sie eigentlich gar nicht mag? Zeit für ein Küchenexperiment. Und was ist dabei herausgekommen?

Ein 
Eiszapfen-Brotaufstrich
vorerst!


Das sind die Zutaten für unseren Eiszapfen/Radieschen-Brotaufstrich:

250 g Eiszapfen/Radieschen
250 ml Wasser
1 TL Brühpulver (Gemüsebrühe)
1 Prise Himalaya-Salz
1/4 TL Kurkuma
1/4 TL Curry
1 Prise gem. schwarzer Pfeffer
1 Prise Rosenpaprika (scharf)
1 Prise edelsüßer Paprika
n.B. Öl (ich hatte Sonnenblumenöl)

Die Eiszapfen/Radieschen waschen, ggf. etwas mit dem Messer abreiben, klein schneiden, mit Wasser aufgießen, Brühpulver und sonstige Gewürze zugeben, zum Kochen bringen und ca. 10-15 Minuten bei mittlerer Hitze ohne Deckel gar köcheln. Wenn das Wasser fast verkocht ist, pürrieren. Noch mal nach persönlichem Gusto abschmecken, ggf. noch etwas nachköcheln lassen, wenn es nach dem Pürrieren noch zu flüssig sein sollte. Das Öl unterrühren. Den Brotaufstrich im Kühlschrank noch ein paar Stunden durchziehen lassen. Fertig!


Eiszapfen/Radieschen 


Eiszapfen/Radieschen Brotaufstrich mit indisch gewürzter Note,
schmeckt richtig gut 


ein Paar Pflanzen lasse ich zur Samenzucht blühen.
Sehen sie nicht wunderschön aus?

Wenn ich gewußt hätte, daß das so gut, und vor allem so einfach ist, hätte ich bestimmt schon viel eher das langweilige Radieschen als Küchenzutat angebaut und verarbeitet. Aber lieber spät als nie!

Ich könnte mir auch vorstellen, daß Radieschenpürree als Beilage z.Bsp. zur gebratenen Leber ganz gut schmeckt. Vielleicht halbe halbe mit Kartoffelpürree. Das muß ich aber erst noch ausprobieren aber der Gedanke steht!

Preislich sind Radieschen in einem Brotaufstrich natürlich Peanuts im Gegensatz zu Wurst oder Käse. UND: Dieser Brotaufstrich ist sogar vegan, für den, der Wert drauf legt. Für mich steht das nicht so sehr im Fokus aber es ist gesund und es schmeckt. Damit bin ich schon zufrieden. Der größte Vorteil von Radieschen ist, daß der Anbau schnell, unkompliziert und wohl auch absolut gelingsicher ist. 

Und was macht man aus dem Radieschen-Blätterwald? Natürlich grüne Chips!

Radieschenblätter waschen, auf ein Backblech legen,
ggf. die Stiele entfernen, wer soviel Ballaststoffe nicht mag,
von beiden Seiten mit Öl bepinseln, etwas Salz und Chilli drüber 


bei 200 Grad für ca. 5 Minuten im Backofen brutzeln lassen

Fertig sind gesunde Chips für den Fernsehabend

PS: Als Versuch hab ich auch ein paar Streifen Eiszapfen zum Fermentieren angesetzt. Die brauchen aber noch ca. 1 Woche. Mal sehen, wie das schmeckt. Ich werde dann hier berichten.
Update 19.09.2018: Die fermentierten Eiszapfen sind nun fertig und sie schmecken ganz hervorragend!


fermentierte Eiszapfen mit Kümmel und Thymian

Nix mehr mit langweilige Radieschen!


Also bis bald
Eure Petra K.



Sonntag, 9. September 2018

Wildbeerensaft selbst gemacht

In letzter Zeit wurde lt. meiner Blogstatistik der Beitrag zum Kornelkirschensaft sehr oft aufgerufen. Das sagte mir, daß jetzt wohl die Kornelkirschen reif sind und die Leute nach Verarbeitungsvarianten suchen.

Da wir so einen derart heißen und trockenen Sommer hatten, wäre ich nie auf die Idee gekommen, daß hier bei uns überhaupt was an Wildobst gewachsen ist aber ich wollte es ganz genau wissen. Also bin ich mal losgewandert, eine kleine Schüssel in der Hand, für den Fall, daß ich vielleicht doch etwas finde.

Na ja, die Kornelkirschen waren zum größten Teil direkt am Strauch vertrocknet aber ein paar konnte ich noch ernten. Gleich daneben standen ein paar Schlehensträucher und welch ein Glück, die Vögelchen hatten sie noch nicht entdeckt. Das war nämlich der Grund, warum ich hier noch nie etwas aus Schlehen Gemachtes veröffentlicht habe. Sie waren immer schon von den Vögelchen vernascht, wenn ich dachte, daß sie nun reif sein könnten. In diesem Jahr bin ich ihnen zuvor gekommen. Nix da mit erstmal Frost brauchen, damit sie schmecken, die waren perfekt. Ich hab sie extra gleich vor Ort gekostet. Sie schmecken so ähnlich wie Pflaumen aber viel urtümlicher.

Ehrlich gesagt, hatte ich beim Pflücken ein richtig schlechtes Gewissen. Es gibt hier so gut wie nichts mehr, womit die Tiere satt werden könnten, ich darf gar nicht dran denken, wie die unter diesen Voraussetzungen den Winter überleben wollen. Ich befürchte, daß sie zu Tausenden sterben werden, weil sie keinen "Speck" ansetzen konnten. Und nun komme auch ich noch und nehme ihnen ein paar Früchte weg. Ich hoffe, sie verzeihen mir das und deshalb hab ich auch nur ganz wenig von allem mitgenommen. Auch die Sanddornsträucher sehen in diesem Jahr sehr "übersichtlich" aus. Gar nicht viele Beeren dran. Es ist ein Jammer. Deshalb, und auch weil sie sich gar so schwermütig pflücken lassen, hab ich auch vom Sanddorn nur ganz wenige Beeren abgemacht. Das war meine Ausbeute:


Wildbeeren für Saft
Kornelkirschen, Schlehen und Sanddorn

Eigentlich dachte ich, daß es sich gar nicht lohnt, einen Beitrag darüber zu machen, so wenig war es. Ich hab einfach so viel Wasser über die Beeren gegossen, daß sie reichlich bedeckt waren, eine Zimtstange mit rein und für ca. 60 Minuten leicht köcheln lassen, daß nur ja nicht zu viel verdampft. Dann auskühlen lassen, ca. 12 Stunden durchziehen lassen, wie ich eben immer meinen Saftansatz mache. Dann durch ein Tuch abgefiltert, noch kräftig ausgedrückt, damit alles raus kommt, was ich kriegen konnte und mit Zucker, 5 Packungen Vanillezucker, 1 TL gem. Sternanis, 1 TL gem. Zimt und jeweils eine Prise gemahlene Gewürznelken und gem. Kardamom vermischt. Leider hab ich den Zucker nicht abgewogen, nur einfach immer so viel zugegeben bis es mir geschmeckt hat. Wie gesagt, ich wollte keinen Beitrag drüber machen. Dann nur noch mal kurz aufkochen lassen, in eine sterilisierte Flasche gegeben und auskühlen lassen. 

Es war auch nur ein Liter dabei raus gekommen. Aber dieser Liter hat mir soooo fantastisch geschmeckt. Es ist für mich der wohl leckerste Wildobstsaft der Welt. Ich hatte erwartet, daß er recht herb ist, wie das beim Mahoniensaft in etwa ist. Aber das war nicht der Fall, nur ganz leicht herb, durch den Vanillezucker und den sonstigen Gewürzen sehr harmonisch und absolut süffig. Ich muß mich richtig zurückhalten, daß ich die Flasche nicht auf EX austrinke. Gigantisch! Das ist der pure Urgeschmack. Und man kann sich sicher sein: Sowas kriegt man in keinem Laden der Welt. Ich kann nur hoffen, daß im nächsten Jahr mehr für mich zu holen ist, denn das ist Saft der allerersten Wahl! Er ist mir so heilig, daß ich ihn sogar halbe halbe mit Wasser mische, damit ich mehr davon habe. Ihr merkt schon, ich komme richtig ins Schwärmen. Und so sieht er aus:


Wildbeerensaft
aus Kornelkirschen, Schlehen und Sanddornbeeren

Der wohl beste Saft der Welt

Prost!

Wie gut müßte da eigentlich Likör davon schmecken? Das wäre ja auch mal eine tolle Nummer, oder? Aber leider, es hat nur für eine Flasche Saft gereicht. Nicht traurig sein, Petra, der Saft ist einzigartig. Und wißt Ihr, warum ich diesen Beitrag doch noch gemacht habe? Ich möchte Euch dazu inspirieren, hinaus zu gehen in die Natur, Euch darüber Gedanken zu machen, was Ihr aus ihren Früchten alles so zaubern könntet, ja, ihre Gaben überhaupt erstmal wieder sehen und schätzen zu lernen. 

Ihr werdet bestimmt genauso überrascht sein wie ich.

Also bis bald
Eure Petra K.





Freitag, 7. September 2018

Freie Stelle in der Vollstreckung - WidZs 07.09.2018

Meine Rubrik WidZs - Was in der Zeitung steht - hat mal wieder etwas Wundersames gefunden. Man könnte es auch, wenn man der deutschen Rechtschreibung nicht so mächtig ist, als Witz betiteln aber wir sind ja anständig und nehmen es so, wie es da steht, an. Als ein Stellenangebot.



So weit so gut. 

Beim Lesen fiel mir jedoch das in Klammern Gesetzte auf - (m/w/d) - was bedeutet denn das > d < ?

Mein Mann wußte das natürlich. Es bedeutet neben den rechtlichen Vorgaben der Gleichberechtigung von männlich und weiblich nun auch die Vorgabe zur Gleichberechtigung von divers. Was sind denn Diverse? Ich gebe es zu, daß ich an dieser Stelle mindestens leicht schmunzeln mußte ob der neuen Gendermasche.

Aber alles politisch korrekt, kein Problem, hat halt jeder sein Päckchen zu tragen heutzutage.
NIX DA! Mein Mann wußte es besser. Das "Problem" der Diversen gibt es schon seit langer Zeit, nämlich schon mindestens seit der Zeit des Preußischen Landrechtes (1794), was übrigens heute immer noch gültiges Landrecht ist und auch zeitweise bei Rechtsprechungen herangezogen wird und im Übrigen auch erklärt, warum bei Gerichtsprozessen immer > in Sachen... < geschrieben steht (Nanu? Nix mit BRD-Recht, warum Preußisches Landrecht?). Dort drin steht u.a., wie z.Bsp. Zwitter rechtlich zu behandeln sind (siehe Allgemeines Landrecht für die Preußischen Staaten - Erster Theil § 19 ff).

Ich hatte mir überlegt, ob ich mich da nicht vielleicht bewerben sollte. Eine Arbeit in der Stadtverwaltung, wo man recht ordentlich verdient und mal ausnahmsweise ein Stellenangebot, was nichts mit Migration zu tun hat, was für eine Seltenheit heutzutage.

Aber NEIN! Das geht ja gar nicht. Ich bin zwar nicht divers ABER: Ich wäre ja als Vollstrecker mein bester Kunde...  🤣  Das wäre dann ja doch keine so gute Idee, oder?

Wenn wir schon mal beim lauthals Lachen sind: Ein ham´mer noch: "Steffen Königer zum Genderwahnsinn". Soll keiner sagen, daß die Diversen eine zu unterschätzende Minderheit wären...

https://www.youtube.com/watch?v=HMzzuJ08PwM


Also bis bald
Eure Petra K.
Mit einer Zeitung,
die ausschließlich politisch Vorgeschriebenes bekömmlich aufbereitet,
lässt sich der Ofen auch gut heizen
(Stefan Rogel (1965), Autor, Herausgeber und Kolumnist)

Dienstag, 4. September 2018

Möhren-Apfel-Salat mit Rosinen

Oh ja, da kommen Kindheitserinnerungen auf. Möhren-Apfel-Salat mit Rosinen, mein Gott, ich hätte es bergeweise verdrücken können, so lecker war das immer. Und doch hatte ich es regelrecht vergessen. Erst heute, als vom Bohneneintopf, wo ich auch gern ein paar Möhren mit rein schnipsle, noch zwei große Möhren übrig waren, hab ich wieder dran gedacht. Weggeschmissen wird ja bei uns nichts, also hab ich nach Ideen zur Verarbeitung von einer kleinen Menge Möhren gesucht. Jetzt bin ich regelrecht glücklich, daß mir die Idee zum Möhren-Apfel-Salat gekommen ist, denn dieser ist absolut köstlich.

Das sind unsere Zutaten:

300 g Möhren
150 g Äpfel
1 EL Rosinen/Sultaninen
1 EL Zucker
4 EL Zitronensaft
1 Prise Himalaya-Salz
1 EL Öl (ich hatte neutrales Sonnenblumenöl)

Die Möhren schälen, die Äpfel waschen, vierteln und Kerngehäuse entfernen.
Möhren und Äpfel grob reiben, Rosinen, Zucker, Zitronensaft und Salz zugeben, umrühren, das Öl unterrühren. Noch ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen, fertig!


Möhren-Apfel-Salat mit Rosinen

Lecker und sooo gesund!

Diesen Salat wird es heute bei mir zum Abendessen geben und für morgen reicht es bestimmt auch noch. Da lasse ich jede Wurst oder Käse aber sowas von stehen. Ich freu mich schon drauf. 
So schnell und einfach zubereitet, das kann jeder. Die Zutaten hat man größtenteils im Garten und selbst derjenige, der keinen Garten hat, bekommt das spottbillig im Laden. In diesem Jahr ist auch so Mancher froh, wenn er die Apfelflut aus seinem Garten verschenken kann. Macht was draus!

Also bis bald
Eure Petra K.


Dienstag, 28. August 2018

Blutiges Stadtfest - Oder: Wie funktioniert Politik?

Eigentlich interessiert mich das tägliche Politkasperletheater nur noch herzlich wenig. Zu durchscheinend, weil: immer nach der selben Masche gestrickt, zu abstrus, zu korrupt, einfach nur noch abstoßend. Im Fall des Chemnitzer Stadtfestes läuft es ebenso wieder nach der alten, vorgegebenen Masche ab.

Jeder hat es sicher in den Nachrichten schon indoktriniert bekommen. Ein paar Neubürger haben sich über deutsche Mädchen hergemacht, die Mädchen hatten die politische Order, mehr Zeit mit Geflüchteten zu verbringen, wohl anders verstanden, denn Zeit verbringen hieß in ihrem Verständnis nicht, sich freiwillig vergewaltigen zu lassen, und sie wehrten sich gegen den politischen Freifahrtschein für die Neubürger. Ein paar deutsche Landsleute bekamen das mit und eilten den Mädchen zu Hilfe, was wohl Jeder nachvollziehen kann, denn das ist eigentlich erste Bürgerpflicht, einem in Not Geratenem zu helfen.

Nicht so im Staate deutsch. Hier läuft das anders. Aber genau hier, in Chemnitz, scheint die Bürgermeisterin nun von ihrer Vergangenheit eingeholt zu werden und das könnte in eine Richtung gehen, die sie wohl nie erwartet hätte und das, obwohl sie anfänglich doch recht menschlich reagiert hatte, nämlich, das Stadtfest nach diesem Vorfall aus Pietätsgründen vorzeitig als beendet zu erklären.

Bei dem besagten Überfall kamen zwei der Helfer zu Tode, abgestochen durch die Neubürger, denn so, wie hierzulande der Mensch als mitgeführte Grundeinheit das Smartphone bei sich hat, so trägt der Neubürger außer dem, von wem auch immer gesponsertem Smartphone, auch stets ein Messer bei sich. Immer bereit, die politische Order, hier einen Bürgerkrieg anzuzetteln, denn dafür (aber nicht nur dafür) werden sie ins Land geholt.
Ja, man braucht sie auch, weil man mit jeder Registrierung ein Wertpapier schafft, was an den Börsen gehandelt werden kann (auf daß es nur ja den Banken immer recht gut gehe) und die "Staats"pleite damit noch etwas hinaus gezögert wird. Es hat also jede Seite was davon.

Aber bleiben wir mal bei dem Hobby, oder von mir aus auch Auftrag, deutsche Mädels zu vergewaltigen, denn niedere Instinkte gehören wohl scheinbar zum Neubürgertum, wie die Verdummung der Deutschen durch die hiesigen Medien. Aber das ist heute nicht das Thema.

Schauen wir uns mal an, wie es abgelaufen ist, was nun der kleinen Barbara Ludwig - Oberbürgermeisterin von Chemnitz - als Knüppel zwischen die Beine zu geraten scheint - Ausgang ungewiß!

Wie gesagt, Mädels geraten in Not, ihnen wird geholfen, dadurch sterben die Helfer durch Messerstiche. Klein Barbara beendet das Stadtfest aus Pietätsgründen mit Blick auf die Getöteten.

Das ist aber politisch nicht korrekt und deshalb wurde postwendend die Nazikeule aus der Schublade geholt. Jetzt hieß es plötzlich, daß eine rechte Demo das Stadtfest zum Abbruch gebracht hat (Quelle hier ). Jetzt wird nur noch am Rande erwähnt, daß es anfänglich aus Pietätsgründen abgeblasen wurde. Ja was denn nun, Pietät oder rechte Demo?

Ich gehe mal einfach davon aus, daß der kleinen Barbara gar keine andere Wahl blieb, denn sie ist erpressbar - wie jeder andere Politiker und Systemerfüller übrigens auch. Denn nur wenn genug Dreck dran ist, kommen sie nach oben, denn damit hat man sie in der Hand und sie tun und lassen, was von ihnen erwartet wird. Politik wird bekanntlich ganz woanders gemacht, als es üblicherweise deklariert wird.

Klein Barbara wurde umgedreht, nix mehr mit Pietät, jetzt heißt es: Die gewaltbereiten Rechten ziehen durch die Stadt. Die Toten spielen jetzt keine Rolle mehr. Jetzt hat man das, was man in der großen Politik haben will, der vorgebliche Reichsbürger ist auf den Plan gerufen, das gewünschte Chaos kann zelebriert werden. Die Logistik rollt. Wie bestätigte einst der "Rollstuhlgollum" so treffend: "Ordnung aus dem Chaos" - was auch immer das für eine Ordnung sein soll.

Wenn ich nicht genau wüßte, wie schwer es ist, den Deutschen hinter dem Ofen hervor zu locken, ihn vom Fernseher, mit der Flasche Bier auf der Couch liegend und sich mit dem Systemmüll berieseln lassend, auf die Straße zu bringen. Vergiß es! Null Bock! Mein Fernseher, mein Bier, mein Fastfood, mehr braucht er nicht und zu mehr ist er in der Überzahl auch nicht bereit. Also stellt sich doch die Frage:

Woher waren plötzlich diese ganzen Demonstranten? 

Zehntausend gestern zur Demo in Chemnitz! Die Polizei hoffnungslos überfordert. Es lassen sich doch zuuuu offensichtlich die Parallelen z. Bsp. zu den PEGIDA-Ergüssen ziehen, wo auch ganze Busladungen organisiert waren, um genügend Demonstraten zu bekommen, wohl wissentlich für beide Lager! Demo und Gegendemo! Wer steckt hinter dieser Logistik? Und wer bezahlt das? Der Steuerzahler natürlich!

Aber was hat das nun mit klein Barbara zu tun? Nun, sie hat einen dunklen Fleck auf ihrer "weißen" Weste. Einst hat sie mal in einer Fußgängerzone einen Rollstuhlfahrer übersehen, hat ihn mit dem Auto überfahren (Hallo? Auto? Fußgängerzone?) und er ist daraufhin verstorben (Quelle hier). Jeder andere wäre dafür in den Knast gegangen. Nicht so bei Erfüllungsgehilfen des Systems, sie ist nicht mal vorbestraft, weil sie mit 90 Tagessätzen davon kam. Vorbestraft ist man erst, wenn es über diesen Satz hinaus geht. Die Medien haben damals großzügig weg geschaut, nichts wurde davon publik gemacht - was hätte man auch anderes erwartet? Doch jetzt wird es auf einmal wieder hochgekocht - Zufall? Wohl kaum! Und klein Barbara, vermutlich nichts ahnend, daß sie gerade politisch abgeschossen wird, zieht nun mittels der ausgeleierten Reichsbürgertour über die Demonstranten her.

Ist sie wirklich so naiv, daß sie nicht erkennt, daß sie sich damit auf die Seite der Mörder stellt? Tut sie das, weil sie selbst jemanden zu Tode gebracht hat?! Eine gewagte Vermutung, oder? Und genau das könnte ihr politisches Ende sein. Natürlich nur vor dem Vorhang des 3-D-Theaters. Dahinter wird ein ganz anderes Spiel gespielt. Ich bin mir sicher, daß da im Hintergrund schon längst ein neuer OB-Kandidat parat steht und das Aus von klein Barbara längst besiegelt ist.

Aber keine Angst, die Obrigen fallen in diesem System immer wieder auf die Füße. Irgendwo gibt es immer jemanden, der einem einen Gefallen schuldig ist und der auch mit dem Dreck an seinem Stecken erpressbar ist und damit gerne einen gut dotierten Posten schafft.

Kann ja auch sein, daß dies alles ein abgekartetes Spiel ist und das blutige Stadtfest ganz gut in ihren Karriereplan paßt. Schließlich will oder soll klein Barbara ja weltbeste Bürgermeisterin werden, wie Freie Presse erst vor Kurzem schrieb. Na, und da muß man doch auch nachweisen können, daß man den sog. Rechten Paroli bieten kann, oder? Ja ja, mit dem Recht ist das so eine Sache...

Was auch immer passiert, es wird so kommen, wie es die Hintergrundmächte wollen, denn in der Politik passiert nichts, ohne daß es auch genau so passieren soll. Schade nur, daß dafür Menschen, die einfach nur helfen wollten, sterben mußten.

Hier kann man auch davon lesen:
https://www.mmnews.de/vermischtes/87151-chemnitz-was-wird-da-verschwiegen

Also bis bald
Eure Petra K.

Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit,
an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepaßt zu sein.
(Jiddu Krisnamurti)

Nachtrag 30.08.2018:
Soeben wurde bekannt, daß der Wikipedia-Eintrag über die Todesfahrt der Chemnitzer Bürgermeisterin vom Jahr 2002 gelöscht wurde. Bis gestern war er noch verfügbar. Da brat mir doch einer ´nen Storch, wenn da nicht wieder irgendwas vertuscht werden soll...
Was muß bloß das System und vor allem die Systemlinge für eine riesen Angst haben, daß sie ihre ach so einträglichen Pfründe verlieren, oder? Es lebe der Tag, wo alle Lügen unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen...
Das Gute an solchen Vertuschungsaktionen ist, daß bei jeder Aktion wieder einer aufwacht, und wieder einer, und wieder einer....



Sonntag, 26. August 2018

Rund um den Mutzoka-Teich - Laßt uns mehr Natur erleben

Mein Sonntagsspaziergang führte mich zum Mutzoka-Teich, nicht weit von uns entfernt. Dieses mystische Plätzchen hat es mir angetan. Kommt, ich nehme Euch mit dorthin...


Slideshow - Rund um den Mutzoka-Teich

Ihr findet dieses Video auch auf meinem YouTube-Kanal:
https://youtu.be/SyrGxIpEhA8

Also bis bald
Eure Petra K.

Samstag, 25. August 2018

Kartoffel-Lauch-Suppe

Hurra, es hat sich etwas abgekühlt. Endlich gehen wir wieder normalen Zeiten entgegen. Jetzt schmeckt auch mittags wieder ein warmes Essen. Meinen Mann wird es freuen, denn mit kalter Gemüsesuppe konnte er sich, im Gegensatz zu mir, dann doch nicht so recht anfreunden, leider! Nicht, daß es ihm nicht geschmeckt hätte, nein, er hat es gar nicht erst probieren wollen. Selbst schuld! Er kann halt schlecht von seinen Standardessen abweichen. Neues, und vielleicht sogar viel Schmackhafteres oder viel Gesünderes auszuprobieren ist eben nicht sein Ding.

Was soll´s, jetzt gibt es wieder eine unserer Lieblingssuppen - Kartoffel-Lauch-Suppe - und für die Fleischfraktion sind auch ein paar Knackwürstchen und deftiger Speck drin. Was tut man nicht alles, um die holde Männlichkeit zufrieden zu stellen...

Das sind die Zutaten für unsere Kartoffel-Lauch-Suppe:

1 kg Kartoffeln
1 Stange Lauch (ca. 300 g)
150 g Speck
3-4 Knackwürstchen
2 Zwiebeln
ca. 500 ml Wasser
etwas Fett zum Anbraten

1 EL getr. Liebstöckel
1 TL getr. Oregano
1/2 TL gem. schw. Pfeffer
1/2 TL Rosenpaprika (scharf)
1/4 TL getr. Bohnenkraut
1/4 TL gem Kurkuma
1/4 TL gem. Curry
1 Prise ger. Muskat
1 Prise getr. Thymian
1 Prise gem. Chili
1 Prise getr. Selleriekraut
1 Prise Knoblauchgranulat

Die Kartoffeln waschen, schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Den Lauch waschen, halbieren und in ca. 0,5 cm dicke Ringe schneiden. Zwiebeln und Speck klein schneiden.
In dem Fett den Speck auslassen, die Zwiebel darin anrösten.
Kartoffeln, Lauch, Gewürze und die klein geschnittenen Knackwürstchen zugeben, kurz anbraten, Wasser auffüllen und alles bißfest garen. Nochmal nach persönlichem Gusto abschmecken, fertig! Das geht alles ratz fatz.


Kartoffel-Lauch-Suppe-Ansatz

Lecker!

Von diesen Zutaten werden wir sicher wieder mindestens 2 bis 3 Tage zu Mittag essen und preislich ist das, bis auf die paar Knackwürstchen, absolut im Rahmen meiner Vorstellung von guter und preiswerter Küche. Einmal gekocht und dann jeden weiteren Tag nur das aus dem großen Topf heraus geschöpft und erhitzt, was man für diesen Tag braucht. Das spart Strom, es spart aber vor allem viel Zeit am Herd und letztendlich spart man sich auch einiges an zu spülendem Geschirr, wenn man nicht jeden Tag mehrere Töpfe, Schüsseln & Co. einmatscht. Am wichtigsten aber ist, daß es schmeckt und das tut es auf jeden Fall.

Also bis bald
Eure Petra K.



Dienstag, 21. August 2018

Kalte Gemüsesuppe - Essen bei Hitze

Es ist immer noch brütend heiß bei uns. So langsam geht mir der Sommer so richtig auf den Keks! Aber ein Gutes hat er doch gebracht. Nachdem ich seit Jahren auf der Suche war, was man im Sommer als kaltes Essen auf den Tisch bringen kann und was vor allem auch mein Mann mit essen würde, denn er ist ein typischer "Mittags-Warm-Esser", jetzt habe ich es gefunden. Ich hab einfach mal etwas experimentiert, ohne Rücksicht auf Verluste. Dabei herausgekommen ist eine kalte Gemüsesuppe, vegan, fast Rohkost, ohne fettige Sahne & Co. Absolut lecker!

Das sind die Zutaten für unsere kalte Gemüsesuppe:

150 g Hokaido-Kürbis (netto - ohne Schale und faserigem Innenfleisch)
100 g Zucchini (geschält, ggf. ohne Kerne)
200 g Tomate
50 g Salatgurke (geschält)
250 ml Wasser
1 Brühwürfel (Gemüsebrühe)
1 TL Himalaya-Salz
2 Prisen Rosenpaprika (scharf)
1 Prise getr. Bohnenkraut
1 Prise getr. Thymian
1 Prise getr. Basilikum
1 Prise Chilipulver
n.B. schwarzer Pfeffer
n.B. Dill, Schnittlauch und/oder Petersilie zum Bestreuen

Wasser erhitzen, den Brühwürfel darin auflösen und wieder etwas abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit das vorbereitete Gemüse klein würfeln (ca. 1 cm). Von der Tomate ca. 1/4 als Deko zur Seite legen, später direkt auf die Suppe geben.
Gemüse und Gewürze im Mixer versenken, Gemüsebrühe zugeben, das Ganze ca. 1-2 Minuten erst auf kleiner Stufe, zum Schluß nochmal kurz auf hoher Stufe durchmixen.
Nochmal nach persönlichem Gusto abschmecken, in einem verschließbaren Gefäß im Kühlschrank aufbewahren, damit es noch etwas durchziehen und weiter abkühlen kann. Fertig!


Zutaten für eine kalte Gemüsesuppe 


kalte Gemüsesuppe

Absolut lecker!

Kühl, rohes Gemüse, die Vitamine und Ballaststoffe bleiben erhalten, leicht und lecker. So muß es sein. Natürlich kann man auch anderes Gemüse auswählen. Ich könnte mir da auch Paprika, vielleicht auch etwas Ingwer gut drin vorstellen, hatte ich aber grad nicht vorrätig. Es hat aber auch so sehr gut geschmeckt. Das Beste aber ist wohl an diesen kalten Suppen, daß man den Herd nicht aufheizen muß. Im Wasserkocher geht das Erhitzen für die Gemüsebrühe ratz fatz!

Ich wollte das erstmal ausprobieren, wie es funktioniert und ob sowas schmeckt, denn ich hab noch nie eine rohe Suppe gegessen. Deshalb hab ich auch, entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten, nur eine kleine Menge an Zutaten genommen. Herausgekommen ist dabei die Menge für zwei Suppenteller. Wer also mehr braucht, sollte mehr Zutaten einplanen.

Das perfekte Essen bei Hitze - kalte Gemüsesuppe.

Also bis bald
Eure Petra K.




Donnerstag, 16. August 2018

Aronia-Saft selbst gemacht

Was gibt es doch für liebe Menschen unter der Sonne, richtige kleine Engel, im Wesen und auch in der Ausstrahlung. Man spürt es, daß sie engelsgleich sind, denn man umgibt sich gern mit ihnen, sie sind ausgeglichen und strahlen so eine innere Ruhe aus, sehr angenehm.

Bei solch einem Engelchen waren wir neulich im Garten eingeladen, zum Spillinge aufsammeln. Als wir so durch den Garten geschlendert sind, blieb ich vor dem Aroniastrauch stehen, denn ehrlich gesagt, hatte ich noch nie einen Aroniastrauch in echt gesehen, immer nur auf Bildern und so kamen wir über Aronia ins Gespräch. Die Beeren waren noch nicht ganz reif aber vor ein paar Tagen stand plötzlich eine Schüssel mit Aroniabeeren vor unserer Tür. Da gab es für mich kein Halten mehr, jetzt mußte mal Aronia-Saft gemacht werden, der soll ja unglaublich gesund sein. Gesagt, getan! Und das war eine sehr gute Idee...

Das sind die Zutaten für unseren Aronia-Saft:

2 kg frische reife Aroniabeeren
3 L Wasser

500 g Zucker
4 - 4 ½ EL Zitronensäuregranulat
5-6 Pckg. Vanillezucker
1 TL gem. Zimt
½ TL Sternanis
3 Prisen gem. Kardamom
1 Prise ger. Muskat
1 Prise gem. Gewürznelken

Die reifen Beeren waschen (die kleinen Stiele können dran bleiben), mit dem Wasser aufgießen, ca. 1 Stunde leicht köcheln lassen, dann Herd abschalten und die Masse ca. 12 Stunden durchziehen lassen. Wenn es etwas abgekühlt ist, mit einem Kartoffelstampfer die Beeren im Sud zerstampfen. Nach dieser Zeit durch ein Tuch abfiltern, den Sud auffangen.
Dem Sud Zucker und Gewürze zugeben und unter Rühren zum Kochen bringen. Noch mal nach persönlichem Gusto abschmecken, dann in sterilisierte Flaschen abfüllen und verschließen. Auf einem Holzbrettchen o.ä. auskühlen lassen, Etikett ran und fertig ist ein etwas herber aber großartiger Saft, den man auch gut verdünnen kann, wenn man ihn leichter haben will.


Aronia-Saft
etwas herb aber sehr lecker und sooo gesund!

Ich hab aus den Zutaten reichlich 3 Liter Saft gewonnen, der sehr gut schmeckt, wenn man die herbe Note mag. Die obige Zuckerdosis wird also durchaus gebraucht, um etwas Schmackhaftes draus zu zaubern - vorausgesetzt, daß man zur süßen Fraktion gehört.

Die frischen Aronia-Beeren hab ich auch genascht aber da hatte ich das Gefühl, daß sie gar nicht richtig in Richtung Magen rutschen wollten, keine Ahnung warum, vielleicht waren die Gerbsäuren dran schuld. Ich denke mal, Saft zu machen, ist da die beste Variante. 

Aber Vorsicht! Spritzer gehen kaum wieder weg, so intensiv ist der Saft. Wenn es doch mal passiert, dann hilft DMSO (vom gesundheitlichen Wert mal ganz abgesehen) auch hervorragend als Anti-Fleckenmittel. Ich mußte da etliche Flecken auf diese Weise entfernen. Also am besten beim Abfiltern gar nicht erst die Masse großartig ausdrücken, lieber länger austropfen lassen. Das Abseihtuch hat übrigens eine fantastische Farbe dadurch bekommen und das geht wahrscheinlich nie wieder raus. Bloß gut, daß ich da inzwischen nicht mehr die Geschirrtücher dafür nutze, sondern ausrangierte T-Shirts oder alte Kopfkissenbezüge.

Sicher wäre ein Aroniastrauch auch was für unseren Garten, denn die kommen wohl auch mit Trockenheit ganz gut zurecht. Das richtige für unser "Wüstengebiet". Selbstbefruchtend, anspruchslos und frosthart sind sie ja auch. Ich denk mal drüber nach. Vielleicht hat ja jemand einen Ableger. Die Aroniabüsche sollen da wohl recht emsig sein, Nachwuchs zu produzieren. Wenn Gott will, dann werd´ ich eine Möglichkeit bekommen, zu so einem Strauch zu kommen. 

Hier gibt es Infos über den gesundheitlichen Wert der Aronia-Beeren:

Also bis bald
Eure Petra K.




Samstag, 11. August 2018

Fermentiertes Gemüse - gesunder Vorrat für den Winter

Seit letztem Jahr blubbert und zischt es bei uns. Ich hab jede Menge verschiedenes Gemüse fermentiert. Nicht alles ist so ganz mein Geschmack, es hat auch nicht jedes Ferment funktioniert, wie man hier bereits lesen konnte. Aber genau zu diesem Zweck, herauszufinden, was funktioniert und was nicht, was schmeckt und was nicht schmeckt, habe ich damit angefangen. Früher wurde bei mir nicht fermentiert, nun war es an der Zeit, die Testreihe zu starten. Und das ist dabei herausgekommen:


fermentierter Wirsing
geschmacklich wohl das Beste, was man machen kann,
zumindest aus meiner Sicht 


fermentierter Porree,
sehr guter Geschmack, nur etwas fester in der Konsistenz, 
da ich auch das dunkle Grün mitverwendet habe, ist eben Rohkost 


fermentierter Kürbis
geschmacklich nicht ganz so mein Ding und zwei Gläser sind mir auch hoch gegangen 


fermentierte Möhren
auch nichts geworden 


fermentierte Gurkenstifte
kann man essen aber es gibt Besseres,
liegt wohl daran, daß saure Gurken nicht grundsätzlich auf meiner Bestseller-Liste stehen 


fermentierte Steckrübe
sehr guter Geschmack 


fermentiertes Rotkraut
ist gut, ich muß da aber noch an den Gewürzen feilen,
beim nächsten Mal kommt auf jeden Fall noch Kümmel ran 


fermentierte Zucchinis,
ist durch Chili und Ingwer eine scharfe Sache geworden
aber absolut lecker


fermentierter Portulak
ganz vorzüglich im Geschmack


fermentierte Bohnen
sie sind zwar inzwischen fertig, hab aber noch nicht probiert
auf Geschmack und Konsistenz bin ich gespannt


fermentierte Eiszapfen/Radieschen
ganz hervorragender Geschmack, kräftig würzig

Ihr seht, es gibt immer was zu tun bei mir. Solche Experimente sind in meinen Augen sehr wichtig. Fermentiertes ist außerordentlich gesund, hat viele Vitamine und noch viel wesentlicher: viele essentiell wichtige Enzyme, die der Körper nicht selbst produzieren kann und in heutigen Lebensmitteln oder handelsüblichen Nahrungsmitteln gar nicht mehr zu finden sind, weil die Böden durch Mineraldünger alle durchweg "tot" sind oder die Enzyme durch industrielle Verarbeitung kaputt gemacht wurden - wie z.Bsp. beim handelsüblichen Sauerkraut. 

Fermentieren ist eine recht einfache Sache. Man muß nur herausfinden, was einem schmeckt und Übung macht dann bekanntlich den Meister. Der Winter kann kommen, ich bin auf die vitaminarme Zeit gut vorbereitet. Ihr auch? Was habt Ihr denn zum Thema Fermentieren noch für Ideen? Immer her damit, ich experimentiere gern etwas herum.

Hier gibt es noch weitere Infos zum Thema Fermentieren:
https://schrotundkorn.de/ernaehrung/lesen/sk0003e5.html

Also bis bald
Eure Petra K.



Mittwoch, 1. August 2018

Spätzle-Salat - Essen bei Hitze

Man oh man, langsam ist es nicht mehr lustig. Wie lange müssen wir denn diese Hitze noch aushalten? Weiß das jemand? Und mittags kochen? Das geht gar nicht! Man kriegt ja nicht mal mehr nachts die Bude wieder kühl, selbst wenn man alle Fenster oder Türen auf macht. 25 Grad nachts, man, das waren früher mal Tages-Höchsttemperaturen im Sommer. Jetzt haben wir diese Hitze auch schon nachts. Nicht auszuhalten!

Aber auch bei dieser Hitze kommt eben irgendwann mal der kleine oder große Hunger und wenn die Küche "kalt" bleiben soll, dann hat man ein Problem. Gut, man könnte sich einfach ein Brot machen, geht auch mal aber für die Dauer, und wir reden hier inzwischen wirklich von Dauer, will man mittags auch wieder mal was Richtiges essen. Wenn die Hitze nicht gehen will, dann muß es eben was Kaltes geben. Oder man geht einen Kompromiß ein, macht was Kaltes und dazu nur mal ein Spiegelei oder eine Bratwurst. Da wird die Küche nicht so aufgeheizt.




Bei uns gab es neulich Spätzle-Salat mit gebratener Bockwurst. Also der berühmte Kompromiß, kalt, sommerlich bunt und was Warmes dazu.


Das sind die Zutaten für unseren Spätzle-Salat:

500 g getrocknete Spätzle
2,5 - 3 L Wasser
n.B. Salz (für das Kochwasser)

1 Stange Lauch (ca. 300 Gramm)
2 Paprika (rot und gelb)
2-3 Prisen gem. Chili
n.B. schw. gem. Pfeffer
n.B. Rosenpaprika (scharf)
100 g Speck
5 - 7 EL Sonnenblumenöl (oder je nach eigenem Geschmack)
n.B. Himalaya-Salz


Marinade:

3 EL Kräuteressig
ca. 1 - 1,5 EL Senf (Bautzner mittelscharf)
n.B. zusätzlich etwas Öl, Wasser oder Brühe (je nach gewünschter Homogenität)


Die Spätzle nach Packungsanleitung bißfest garen (ca. 10-12 Minuten), auf einem Sieb abtropfen und auskühlen lassen.
Die Paprikaschoten in mundgerechte Stücke schneiden, dann entweder roh oder kurz angedünstet zu den kalten Spätzle geben.
Den Lauch säubern, halbieren und in schmale Streifen schneiden, auch nur ganz kurz anschwitzen, das ist alles nur Minutensache. Das dunklere Grün vom Lauch ist geschmacklich intensiver, sollte also unbedingt mit in den Salat, muß aber nur ein klein bisschen länger gegart werden.
Den Speck klein schneiden, so daß er auch schnell im Öl ausgelassen ist. Das Gemüse, den Speck, das Öl und die Gewürze mit den Spätzle vermischen.
Eine Marinade aus Essig, Senf und ggf. weiterer Flüssigkeit herstellen, gut verrühren, bis keine Klümpchen vom Senf mehr zu sehen sind, dann über die Spätzle-Gemüse-Masse geben und gut vermischen, evtl. noch zusätzlich Öl je nach persönlichem Gusto zugeben. Über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen, nochmal abschmecken. Fertig ist ein sommerbuntes Hitze-Essen, was absolut köstlich schmeckt.


Spätzle-Salat

Wir haben von diesen Zutaten zu zweit drei Tage lang zu Mittag gegessen. Und dazu nur ein kurz angebratenes Bockwürstchen gereicht. Das war bei dieser Hitze absolut ausreichend. 

Geschmacklich schlägt der Spätzle-Salat den Nudelsalat oder Kartoffelsalat um Längen! Für mich steht er auch bei Grillabenden jetzt an erster Stelle. Den gibt es bestimmt bald wieder.

Und was gibt es bei uns als nächstes Hitze-Essen? Natürlich Kartoffeln und Quark. Zwiebelquark für den Göttergatten und süßen Quark für mich. Ja ja, die Süße unter dem Himmelszelt...

Was esst Ihr denn so bei Dauerhitze?

Also bis bald
Eure Petra K.



Samstag, 28. Juli 2018

Vom Mangokern zur Zimmerpflanze

Manchmal gönnen wir uns etwas Spielerei, wo wir nicht wissen, was dabei rauskommt. Diese Spielerei nahm ihren Anfang, als wir vor einigen Wochen von den Schwiegereltern mal eine köstliche Mangofrucht bekamen. Die war, im Gegensatz zu manch anderem handelsüblichem Obst vom Geschmack her, alles andere als, wie ich es oft bezeichne, eine Kartoffel. Das künstlich gereifte Zeug schmeckt doch niemals wie eine Frucht, die am Baum reifen durfte. Das fängt bei Apfel an und hört bei Zitrone auf, meist nur "Kartoffeln". Kein Wunder, daß immer weniger Obst gegessen wird, es schmeckt einfach nicht, zumindest, wenn man nur handelsübliches Obst der Discounter konsumiert.

Die mitgebrachte Mango allerdings war reif, richtig reif, natürlich gereift und das schmeckt man.

Mein Mann kam auf die Idee, den Kern keimen zu lassen und mal zu schauen, was geschieht. Läßt sich auch in unseren Breiten Mango ziehen? Egal, dann wird es eben eine Zimmerpflanze. Und jetzt haben wir eine schöne Zimmerpflanze mit immergrünen Blättern, die hoffentlich auch immer weiter wächst. Und das war wirklich nicht schwer.


Mangokern in feuchtem Tuch eingewickelt
und eine Gefriertüte fest zugezurrt an einem sonnigen Platz


Nach 3 Wochen, ohne die Tüte zu öffnen, war eine Art Keim zu sehen.
Was ich nicht wußte, es war die Wurzel, nicht der nach oben wollende Keim 


 nach insgesamt knapp 4 Wochen ist auch der junge Trieb zu sehen


und jetzt wollte es die Mangopflanze richtig wissen,
sie wächst jeden Tag mindestens 1 bis 2 Zentimeter 


nach 5 Wochen seit der Gefriertüten-Zeit sind schon sehr schöne Blätter gewachsen 


nach 10 Wochen 
eine sehr schöne Zimmerpflanze
und sie wächst und wächst und wächst...

Versuch geglückt!

Man kann sich eben auch selbst Zimmerpflanzen auf diese Art ziehen. Mal sehen, wie sie weiter macht. Irgendwann in naher Zukunft werde ich sie umtopfen müssen, denn die Mangopflanze bildet eine lange Pfahlwurzel, braucht also einen hohen Pflanztopf. Mal sehen, wie sich das in hiesigen Breiten auswirkt. Temperaturmäßig hat ihr natürlich die momentane Hitze und ein Platz am Südfenster sehr gefallen, ist eben eine Tropenpflanze und wird deshalb auch jeden Tag besprüht, braucht aber für die Erde gar nicht so viel Wasser, wie ich dachte. Ich geb nur alle paar Tage mal einen kleinen Schwung Wasser ran. Ein Düngestäbchen hat sie allerdings schon bekommen.

Die Blätter wachsen so schnell, schneller als der Stamm, deshalb muß ich die Blätter über den Übertopf hinaus hängen lassen, damit sie nicht auf der feuchten Erde liegen. 

Es heißt, daß nur die Mangokerne keimen, die von einer hochreifen Frucht kommen und von Früchten, die nicht radioaktiv bestrahlt wurden. Upps! Soviel zur sog. Verschwörungstheorie, daß Obst und Gemüse in den künstlichen Reifungsanlagen angeblich radioaktiv bestrahlt würden, damit sie länger "frisch" aussehen und damit natürlich auch länger verkauft werden können... 

Na dann, Guten Appetit!

Bloß gut, daß es auch noch andere Wege gibt, an köstliches Obst zu kommen

Also bis bald
Eure Petra K.



Dienstag, 24. Juli 2018

Kohlrabi-Kartoffel-Auflauf

Die aktuelle Dürrekatastrophe hat weit und breit auch das letzte Erntegut dahingerafft, nachdem auf den Beeten im Garten schon alles eingegangen war. Und so habe ich vor ein paar Tagen noch schnell meine Kohlrabis geerntet, damit wir wenigstens noch was draus zaubern konnten und ich das tägliche Gießen nicht umsonst gemacht habe. Traurig aber wahr.

Ich glaube kaum, daß sich der Großteil überhaupt ansatzweise darüber Gedanken macht, was hier gerade passiert. Hier bricht gerade die gesamte Landwirtschaft zusammen, nicht nur hierzulande.
Es gibt NICHTS mehr zu ernten, kein Getreide, kein Gemüse, kein Gras, nicht mal eine Gründüngung keimt. Die Tiere können nicht mehr ernährt werden, die Schlachthöfe sind wegen der Notschlachtungen auf Monate hinaus ausgebucht. Wer seine Tiere nicht selbst schlachten kann, muß zusehen, wie sie elendig verhungern. Was für eine Katastrophe...

Hier gibt es einen Überblick, was grade, auch aus Sicht der Selbstversorgung, abgeht:
https://www.youtube.com/watch?v=YGMSnyEkkWQ&t=2s

Aber wen interessiert´s? Solange die Supermärkte noch voll sind...

Was soll´s, ich kann es nicht ändern und ich könnte auch eine menschgemachte Wettermanipulation, die dazu dient, höhere Lebensmittelpreise zu rechtfertigen, vor allem aber Abhängigkeiten zu schaffen bzw. zu erhalten, nicht beweisen. Was wissen wir denn schon wirklich? Nichts! Wollen wir es denn überhaupt wissen? Und selbst wenn ich es wüßte, ändern könnte ich es trotzdem nicht. Die Technik, die den Regen bringt, habe ich nicht. Und ja, es gibt diese Technik...

Also hab ich mich über meine Kohlrabis her gemacht und einen guten Kohlrabi-Kartoffel-Auflauf zusammengebastelt. Gab´s bei uns noch nie, nun war es an der Zeit und es hat wirklich sehr gut geschmeckt.

Das waren die Zutaten:

ca. 500-600 g Kohlrabi (geschält)
ca. 500-600 g Kartoffeln (geschält)
2 Zwiebeln (mittelgroß)
200 g Speck (oder Schinkenwürfel)
ca. 1 EL Himalaya-Salz
ca. 1 TL gem. schw. Pfeffer
1 EL getr. Majoran
1 EL getr. Oregano
1 TL edelsüßer Paprika
1 TL getr. Bohnenkraut
1 TL gem. Kümmel
½ TL Rosenpaprika (scharf)
½ TL Curry
½ TL getr. Thymian
½ TL gem. Kurkuma
½ TL gem. Selleriekraut
2-3 Prisen gem. Chilipulver
1-2 Prisen gem. Muskat
1 Prise gem. Rosmarin

2 EL Zitronensaft
3 EL Kräuteressig

etwas Kokosfett zum Anbraten
etwas Butter für die Auflaufform
Alufolie zum Abdecken

150 ml Milch (3,5 %)
1 Ei
200 g ger. Käse (Gouda mittelalt)

Kohlrabi und Kartoffeln in mundgerechte Stücke schneiden, mit Zitronensaft und Essig marinieren, damit sie schön hell bleiben. Die Gewürze zugeben, vermischen und ca. 2 Stunden in einem geschlossenen Gefäß durchziehen lassen, dabei immer mal umrühren.
Inzwischen die Zwiebeln schälen und kleinschneiden.
In einem Topf Kokosfett erhitzen, die Zwiebel glasig dünsten, den Speck auslassen.
Die durchgezogene Gemüsemasse in den Topf geben, ca. 8 - 10 Minuten anköcheln lassen, dabei öfters mal umrühren, dann in die ausgebutterte Auflaufform geben, den geriebenen Käse drüber verteilen.
Milch und Ei verquirlen, über den Käse geben, ein paar Butterflöckchen drauf. Mit Alufolie abdecken und in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen stellen (Ober/Unterhitze), den Rost auf mittlerer Höhe.
Nach ca. 30 Minuten die Alufolie abnehmen, noch ca. 10 Minuten auf Grillstufe stellen, damit der Käse Farbe annimmt. Aus dem Backofen holen und noch ca. 10 Minuten abkühlen lassen. Fertig!



die letzten Kohlrabis vor der Dürre gerettet 


und einen vorzüglichen Auflauf draus gemacht

Lecker!

Diesen Auflauf gibt es bei uns bestimmt mal wieder, allerdings werde ich dann wohl den Kohlrabi im Laden kaufen müssen oder auf das nächste Jahr warten, in der Hoffnung, daß es dann wieder Regen gibt.

Nur mal so ein Gedanke:
Wir haben von diesen Zutaten zu zweit zwei Tage Mittagessen gehabt. Für diese zwei Tage habe ich reichlich drei Monate Wasser geschleppt, Hochbeete gezimmert, Kompost angesetzt, umgesetzt, Mist geholt, Äste gesucht, Blätter des Vorjahres zusammengesucht, Erde ran geschafft etc.
Soll keiner sagen, man hätte keine Arbeit wenn man arbeitslos ist. Vor allem aber sollte man wieder den Wert, der hinter dem Lebensmittel steht, sehen. Und nun, im Anbetracht der Dürre, denke man mal weiter, wenn niemand mehr etwas produzieren kann, weil es einfach nicht regnen will oder darf... Wovon lebt dann Mensch und Tier?!

Man spricht wiedermal von einem Jahrhundertsommer. Der letzte Jahrhundertsommer war im Jahr 2003. Ich muß wohl die letzten Jahrzehnte verpennt haben, sind schon wieder 100 Jahre vorbei? Man, da seh´ ich doch noch richtig gut aus in diesem hohen Alter. Wie die Zeit vergeht...

Also bis bald
Eure Petra K.