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Freitag, 22. September 2017

Pilzschnitzel aus Riesenbovist

Neulich war ich wiedermal in den Pilzen. Geregnet hatte es zwar nicht aber ich dachte: schau doch mal, ob was steht. Und siehe da, viele Pilze fanden den Weg in einen 10-Liter-Eimer. Das ist recht selten bei uns, daß wir mit dem Wassereimer ernten können. Gefreut hab ich mich auf jeden Fall.

Neben etlichen Birkenpilzen, Maronen, Butterpilzen, Rotfußröhrlingen, Steinpilzen und Schopftintlingen, aus denen ich wieder Pilz-Brotaufstrich als Wintervorrat eingekocht habe, hab ich da auch einen größeren Bovist gefunden. Nun ja, groß ist relativ, ein kleiner Riesenbovist war es mit ca. 10-12 Centimeter Durchmesser. Genug, um mal Pilzschnitzel draus zu machen.


ein kleiner Riesenbovist


hier seht Ihr, wie frisch und unschuldig weiß der Bovist ist,
so muß er sein, wenn man ihn essen will


mit Salz und Pfeffer gewürzt, in verquirltem Ei und Semmelbrösel oder Mehl gewälzt,
und in Kokosfett bei mittlerer Hitze 4-5 Minuten von jeder Seite gebraten

Ein veganes Abendessen aus der Natur

Wurst gespart, Butter gespart, Brot gespart und absolut satt geworden


Also bis bald
Eure Petra K.
Pilze,
jetzt stillt se
(Verfasser unbekannt)



Mittwoch, 20. September 2017

Zehn Jahre nach Kerner: Eva Herman packt aus.

 

Ohne Kommentar, es spricht für sich selbst...

Also bis bald
Eure Petra K.

Fernsehen,
früher hab ich´s gern gesehen
(Petra K.)

PS: Bei mir funktionieren seit einem Firefox-Update die Videos auf Firerfox nicht mehr. Wem es ähnlich geht, dem sei Google-Chrome zu empfehlen, dort funktioniert es - NOCH!

 

Sonntag, 17. September 2017

Gelbe Briefe rechtskräftig? - Niemals!

Es gibt mal wieder was aus dem BRD-Kasperletheater. Fast Jeder weiß, daß das, was uns hier vorgespielt wird, ein einziges Kasperletheater ist und jeglichem Recht(s)verständnis, was auch noch dazu rechtlich belegt werden kann, widerspricht. Aber das ist ja nicht neu. Schade nur, daß es die Leute zum Großteil nicht verstehen oder einfach keinen Bock haben, sich damit zu beschäftigen, weil sie ihre Ruhe haben wollen. Und das kann ich sogar voll verstehen und nachvollziehen. Dumm ist nur, daß genau diejenigen, die es nicht interessiert, erst ein Schlüsselerlebnis brauchen, wo sie selber zur Abzocke durch das System rangezogen werden und dann ganz schnell anfangen, etwas finden zu wollen, was zur allgemeinen Kommunikation mit den "Behörden" dienlich wäre. Das geht natürlich in den meisten Fällen nach hinten los, weil dieser BRD-Sumpf ein vielschichtiger "Karnickelbau" ist. Jeder sei gut damit beraten, diesen Karnickelbau gar nicht erst zu betreten.

Nehmen wir da mal den sog. gelben Brief, den man gern von Systemseite verschickt, um einen amtlichen und rechtskräftigen Schein beim Abzockvolk zu erwirken. Es muß Jedem klar sein, daß ALLES, was das System tut, der Abzocke des kleinen Bürgers dient. Man will Geld verdienen, nicht mehr und nicht weniger. Und der kleine Bürger tut gut daran, auf diese Vertragsangebote gar nicht sofort zu reagieren, denn das ist die Vertragsannahme, wie es sich dieses Lumpenpack vorstellt.
Die haben grundsätzlich absolut kein Recht, auch nur irgendwas zu verlangen und die stecken alle unter einer Decke, keine Krähe hackt der anderen ein Auge aus. Die Gerichte und die Gerichtsvollzieher sind dann die Krönung der Rechtlosigkeit, die aber willkürlich den finalen Endstoß der Rechtlosstellung des Bürgers geben.

Doch zur Sache! Was ist denn da auf den gelben Briefen zu lesen? Förmliche Zustellung. Das Gesetz kennt keine Förmliche Zustellung.
Wenn es eine amtliche Zustellung wäre, wie es noch vor Kurzem im Gesetzeswerk verlangt wurde (da hat das nicht legitimierte Pack schnell mal drin rumgeschmiert), dann müßte da auch Amtliche Zustellung draufstehen. Steht aber nicht drauf. Kann auch gar nicht drauf stehen, denn es gibt hier nirgendwo weder ein Amt, noch einen Beamten. Schon seit 1949, mit Gründung der BRD, gibt es hier keinen Beamten mehr. Woher soll er auch kommen? Wo es keinen Staat gibt, kann es kein Hoheitsrecht geben, auch nicht, wenn es von der Gegenseite immer wieder so behauptet wird, daß die BRD ein Staat ist, daß es Behörden gibt und Beamte.

Die Alliierten Besatzungsmächte, die hier immer noch das Sagen haben, haben hier keinen Staat erschaffen, sie haben in der Proklamation Nr. 2 lediglich vermerkt, daß sich die BRD als Staat bezeichnen kann, sie ist aber kein Staat nach Staatsrecht. Das ist ein großer Unterschied.
Und wenn ich mich als Kaiser von China bezeichne, dann bin ich das auch noch lange nicht. Genau so verhält es sich mit der BRD. Es ist eine Verwaltung, hier herrscht Firmenrecht/Handelsrecht. Und jede Firma kann in ihre Stellenbezeichnung auch Beamte/r reinschreiben, es liegt an uns, das als Täuschung im Rechtsverkehr zu erkennen. Und jede Firma kann auch in ihre AGB´s reinschreiben, was sie will, man muß ja mit dieser jeweiligen Firma keinen Vertrag abschließen und da ich kein Angestellter dieser Firma bin, gehen mich die betriebsinternen Geschäftsbedinungen auch nichts an. Man tut also gut daran, immer nach dem Vertrag, den man mit diesem Unternehmen zum jeweiligen Sachverhalt handschriftlich unterzeichnet haben soll, wie es im Vertragsrecht Usus ist, sich zeigen zu lassen.

Aber weiter! Der gelbe Brief wird meist gleich in den Briefkasten geworfen, weil die Überbringer sich inzwischen der verbalen Kommunikation mit den Empfängern entziehen wollen. Die wissen inzwischen genau, daß sie nicht amtlich (hoheitlich) agieren dürfen, auch wenn ihnen vom Arbeitgeber bestimmt das Gegenteil eingeredet wird (Das System muß ja erhalten werden).
Wenn eine amtliche Zustellung (von mir aus können die das auch Förmliche Zustellung nennen) aber, ohne persönliche Übergabe mit Unterschrift des Empfängers, gleich in den Briefkasten geworfen wird, dann ist das rechtswidrig. Keiner kann dann nachweisen, daß der gelbe Brief zugegangen ist (und wir unterscheiden hier auch grundsätzlich Zustellung und Zugang), weil nur die Unterschrift das beweisen kann.
Da nützt auch keine Zustellungsurkunde, die der Briefträger ausfüllen und an den Absender zurücksenden muß, etwas. Er hätte klingeln und die persönlichen Daten des Empfängers sichten müssen, unterschreiben lassen und die Post an ihn übergeben müssen. Ersatzzustellung in den Briefkasten ist also schon mal hinfällig, auch wenn es von der ZPO gedeckelt wird. Der Empfänger hat es eben nicht empfangen (und bitte auch nur mit dem Wort "empfangen" agieren, nicht argumentieren!, damit verliert man sich im Karnickelbau, man hat es nicht empfangen, Basta! Das Gegenteil muß erst mal bewiesen werden und das kann es nicht, wenn es keine Unterschrift des Empfängers gibt).

Weder die Deutsche Post, noch weitere, wie es in der ZPO heißt: beliehene Unternehmen, haben Hoheitsrecht, was sie haben müßten, um amtliche Zustellungen machen zu dürfen. Und wer will sie denn mit Hoheitsrecht ausstatten? Die Verwaltung des vereinigten Wirtschaftsgebietes, die ohne ein verfassungskonformes Wahlgesetz an die Macht gekommen ist und bei jeder Gesetzesentscheidung die Gewaltentrennung nicht beachtet - siehe Tillesen Urteil -? Oder die Alliierten Besatzungsmächte? Niemand hat hier Hoheitsrecht und sowohl die Post, als auch die beliehenen Unternehmen sind eben nur Firmen, keine Behörden, und sie haben auch keine wirklichen Beamten. Es fehlt also das Hoheitsrecht.
Und wenn es heißt: Beamte/r i.S. (im Sinne) des Beamtengesetzes - alles Bullshit! - in welchem Sinne? Es gibt keine rechtskräftigen Beamten in diesem Land, Basta! Und deshalb gibt es auch keine amtliche Zustellung, denn die muß von einem rechtskräftigen Beamten gemacht werden.
Eine Förmliche Zustellung ist keine Amtliche Zustellung!

Man ist immer gut beraten, sich auf nichts einzulassen, was von "Behörden", "Gerichten" oder sonstigen Systeminstitutionen kommt. Es ist einfacher, zu behaupten, daß man nichts empfangen hat, als sich in den Karnickelbau zu begeben und Recht und Gesetz zu zitieren und sich ggf. damit zu verheddern. Da müßte man dann wirklich sehr wasserfest sein. Die Gegenseite wird immer etwas aus dem Ärmel ziehen, was sie gegen uns verwenden kann (nur damit verdient sie ihr Geld). Und das Rechtswerk ad hoc aus dem Hinterstübchen zu holen, womit man das, was die Gegenseite vorbringt, widerlegen könnte, ist ein schier auswegloses Unterfangen für die Meisten von uns. Es ist eigentlich auch nicht unsere Aufgabe, Gesetze auswendig zu lernen und uns gegen eine "Staats"gewalt wehren zu müssen. Das wäre Aufgabe der wirklichen Beamten, denn diese waren einst dafür da, den kleinen Bürger vor staatlicher Willkür zu schützen und zu prüfen, ob ein Vorgang rechtmäßig ist. Daß dies heute nicht mehr so ist, zeugt schon zu 100 % davon, daß die vorgeblichen Beamten gar keine Beamten im rechtlichen Sinne (mit Bestallungsurkunde) sein können, denn sie ziehen das Unrecht, was von "staatlicher" Seite kommt, durch.

Ich kann es aus meiner Sicht nur so darlegen:

* Keiner vom obrigen Pack hat eine Legitimation für das, was er tut, egal was er tut.
* Mit einer Firma müßte ich einen Vertrag abgeschlossen haben. Hab ich aber nicht und Verträge zu Lasten Dritter sind verboten.
* KEINER kann mir beweisen, daß ich einen gelben Brief (oder auch sonstiges Schriftwerk) empfangen habe, wenn ich nicht dafür unterschrieben habe, also kann ich auch gar nicht drauf reagieren, erspare mir hiermit auch verbale Rechtskommunikation.
* Gerichte sprechen eh kein Recht mehr für den, der Recht hat, es geht nur darum, Geld zu verdienen (es wird mMn favorisiert, daß es über mehrere Instanzen geht, damit es richtig teuer wird, darum wird absichtlich Unrecht gesprochen), man braucht sich also heutzutage nicht mehr auf die "Gerichte" verlassen. Man wird mit deren Ergüssen nur beschäftigt. Wer bin ich, daß ich mich von denen beschäftigen lasse?
* Jegliche Gesetzesnormen wurden seit 1949 von Nichtlegitimierten beschlossen, also braucht man auch keine Gesetzesnorm zu nennen, die sog. Gerichte und Behörden ignorieren das alles sowieso.
* Jeder hat das Recht zur Aussageverweigerung und das sollte man tunlichst nutzen! Nur ein Satz: Man hat nichts empfangen...

Wir sind im Rechtsbankrott. Alles, was wir sagen oder schreiben, wird gegen uns verwendet, weil man uns nur duldet, wenn man an uns verdienen kann.
Besinnen wir uns also auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, nämlich der nicht empfangenen Post. Das ist beherrschbar und kommunikativ vertretbar, auch für die Gegenseite. Es ist momentan der wohl einzige Weg, sich die Abzocke vom Hals zu halten. Von Außen werden wir keine Hilfe erwarten können. Wir müssen uns selbst helfen. Also tun wir doch das, was wir können - Postempfang bestreiten. Das hat noch am ehesten Erfolg gegen die Willkürwirtschaft des obrigen Packs.

Also bis bald
Eure Petra K.

Lieber ein armer Straßenkeher,
Der ausfüllt seinen Posten,
Als ein reicher Kapitalsverzehrer,
Der lebt auf der Mitmenschen Kosten
(Friedrich Pesendorfer - 1867-1935)
Österreichischer Theologe



Donnerstag, 7. September 2017

Was man aus grünen Tomaten alles machen kann

Es ist jedes Jahr das gleiche Theater. Man sät, topft um, hätschelt und verwöhnt die Tomatenpflanzen, man freut sich, wenn sie blühen, wachsen und gedeihen, jeden Tag schaut man, ob die kleinen, grünen Pummelchen wieder etwas gewachsen sind und dann, wenn sie kurz vor dem Reifwerden sind, kommen ein paar Regentage und die Braunfäule ist da. Wenn man jetzt nicht jeden Tag durchgeht und die kleinsten braunen Ansätze entdeckt, ist alles zu spät, innerhalb von 2-3 Tagen sind die Früchte hin und haben alle anderen Tomaten angesteckt. Vorbei der Traum von einer reichen Tomatenernte. Auch bei uns war das jetzt wieder so. Kiloweise Tomaten dran aber eben noch grün und die Braunfäule unerbittlich.


grüne und halbreife Tomaten


Und nun? Was macht man denn mit all den grünen Tomaten? Natürlich - essen!

Sofern jetzt der Eine oder Andere schon tief Luft holt, nach der "Herr Lehrer ich weiß was" Masche, und mir vom bösen Solanin was erzählen will - Luft wieder raus lassen, ich kenne das Problem. Ich kann Euch beruhigen, denn ich habe nicht vor, jeden Tag kiloweise die grünen oder halbroten Tomaten zu essen, und genau das müßte man nämlich tun, wenn man in einen kritischen, weil unbekömmlichen oder sogar toxischen Bereich kommen wöllte.
Aber ich werde sie auch nicht wegwerfen, wenn ich es irgendwie verhindern kann und noch was Gutes draus machen kann.

Ich habe in den letzten Tagen mal probeweise alles ausprobiert, was man so draus machen könnte. Und das waren meine Ergebnisse.

1. Gebratene "Schnitzel" aus grünen Tomaten:

Die Tomaten in Scheiben schneiden (ca. 0,5 - 1 cm stark), mit Salz, Pfeffer und Chilli würzen, in Mehl wenden, dann in einem verquirlten Ei wenden und nochmal in Mehl wenden, in Öl braten.


gebratene grüne Tomatenscheiben


2. Nudelsoße aus grünen Tomaten - die Zutaten:

2 kg grüne Tomaten
ca. 3 Zwiebeln
ca. 200 ml Öl
3 EL Himalaya-Salz
2 Knoblauchzehen
1 Pckg. passierte Tomaten
1 EL Thymian
1 TL gem. Rosmarin
1 EL Selleriekraut
2 EL gem. Liebstöckelkraut
1 EL gem. Ingwer 
1 EL getr. Oregano
1 EL getr. Basilikum (oder frisch zum Ende der Kochzeit zugeben)
2 EL Senf (mittelscharf)
2 EL Rosenpaprika (scharf)
1 EL gem. schw. Pfeffer
1 TL RAS EL HANOUT
3 TL Pilzpulver
1 - 2 TL Chilli (je nach gewünschter Schärfe)
1 Lorbeerblatt
½ TL ger. Muskatnuß
¼ TL gem. Bohnenkraut
¼ TL gem. Gewürznelken
¼ TL gem. Piment

Das Öl erhitzen, die klein geschnittenen Zwiebeln darin hellbraun anrösten, die klein geschnittenen Tomaten und die Gewürze hinzugeben. Unter Rühren aufkochen, mit den passierten Tomaten ablöschen und ca. 1 Std. mit geschlossenem Deckel leicht köcheln lassen, immer mal umrühren, dann das Lorbeerblatt wieder rausfischen und die Masse pürrieren. 
In saubere, sterile Gläser abfüllen, Twist-off-Deckel drauf, fest zuschrauben und auf einem Holzbrettchen abkühlen lassen. Etikett ran, fertig ist ein Vorrat an Nudelsoße!

Nudelsoße aus grünen Tomaten


3. würzige Grillsoße aus grünen Tomaten:

1,5 kg grüne Tomaten
500 g Zwiebeln
50 g Salz zum Einsalzen des Ansatzes

1 EL Senf (mittelscharf)
1 EL Pilzpulver
100 ml Weinessig
50 g Zucker
¾ EL gem. Kurkuma
¼ EL Currypulver
¼ TL gem. Koriander
ca. 80 g scharfe Gulaschpaste aus der Tube
1 TL gem. Ingwer
2 Knoblauchzehen
½ TL gem. schw. Pfeffer
n.B. Salz
n.B. Wasser

Die Tomaten und Zwiebeln klein schneiden, gut einsalzen und ca. 15-20 Std. in einer Schüssel mit geschl. Deckel durchziehen lassen. Dann die Masse gut ausdrücken, das Wasser wegschmeißen. 
Die Masse in einem Topf mit den Gewürzen vermischen, anbraten lassen, ggf. Wasser hinzufügen, damit nichts anbrennt und ca. 45-60 Minuten garen lassen, dabei immer umrühren. Dann die Masse pürrieren. Jetzt je nach gewünschter Konsistenz weiter einreduzieren lassen, dann in saubere, sterile Gläser abfüllen, saubere sterile Twist-off-Deckel drauf, fest zuschrauben und auf Holzbrettchen auskühlen lassen. Etikett ran - fertig ist eine prima Grillsoße als Vorrat. Die Gläser ca. 4 Wochen kühl stehen lassen, damit die Masse noch etwas durchziehen kann.


würzige Grillsoße aus grünen Tomaten

Update 16.09.2017: Ich hab jetzt mal die Grillsoße auf Würstchen und als Brotaufstrich probiert. Schmeckt ganz fantastisch, irgendwas zwischen Paprika und Tomate, obwohl gar keine Paprikas drin sind, sehr lecker. Zum Grillen werden wir wohl in diesem Jahr nicht mehr kommen.

4. Mein absoluter Favorit - Reibekuchen aus grünen Tomaten:

300 g grüne Tomaten
100 g rohe Kartoffeln
1 Ei
1 EL Himalaya-Salz
2-3 Prisen gem. Chilli
ger. Muskatnuß (je nach pers. Geschmack)
etwas Kartoffelstärke
ein paar Krümel Backpulver
n.B. Zucker zum Bestreuen

Die Tomaten und Kartoffeln grob reiben, in eine Schüssel geben, einsalzen, ca. 8 Std. mit geschlossenem Deckel stehen lassen, damit die Masse Saft zieht. Dann die Masse durch ein Tuch gut ausdrücken, das Wasser wegschmeißen. Ei dazugeben, mit der Masse gut vermischen. Kartoffelstärke und Backpulver zugeben, gut verrühren. In einer Pfanne Öl erhitzen und die Masse jeweils esslöffelweise hineingeben, etwas flach drücken und in Form bringen, von beiden Seiten jeweils ca. 5 Minuten bei mittl. Hitze gut anbraten. 



Reibekuchen aus grünen Tomaten


5. Konfitüre aus grünen Tomaten, Orangen und Zitrone:

Hier hab ich bereits davon berichtet:

 
6. Süße Kuchenfüllung als Apfelersatz:

1 kg grüne Tomaten
80 g Zucker
1 geh. TL Zimt
¼ TL gem. Sternanis
2-3 Prisen gem. Gewürznelken
ca. 1 TL Zitronensäuregranulat (oder Zitronensaft)
n.B. etwas ger. Muskat

Die Tomaten grob reiben (bei großen Mengen sollte man das mit einer Küchenmaschine machen oder kleingeschnitten im Mixer mit viel Wasser auf niedriger Stufe kurz mixen), die Masse durch ein Tuch ausdrücken, die Flüssigkeit wegschmeißen.
Zucker und Gewürze zufügen, gut vermischen, dann in ein sauberes, steriles Glas geben, Twist-off-Deckel drauf (natürlich auch sauber und steril gemacht) und ca. 60 Minuten (incl. Aufwärmzeit) bei mittlerer Hitze einkochen. 
Schmeckt fast wie Apfelmasse, die man in einem Kuchen verarbeiten kann oder evtl. auch im Joghurt etc.. 
 

süße Kuchenfüllung als Apfelersatz


7. Rührkuchen mit grünen Tomaten:

300 g frische grüne Tomaten
120 g Kokosfett
300 g Zucker
2 Eier
250 g Mehl
1 TL Backpulver
¼ TL Himalaya-Salz
70 g Sultaninen
2-3 EL Birnenlikör 
ca. 50 g fein gehackte Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse, Paranüsse)
1 TL gem. Zimt
¼ TL ger. Muskatnuß
ca. ¼ TL gem. Sternanis
2-3 Msp. gem. Gewürznelken
2 Prisen gem. Kardamom
n.B. Puderzucker zum Bestreuen

Die Tomaten klein schneiden, in einen Mixer geben, so viel Wasser zugeben, daß die Tomaten damit bedeckt sind, kurz anmixen, die Masse in ein mit einem Tuch ausgelegten Sieb gießen, gut ausdrücken, das Wasser wegschmeißen.
Die Sultaninen in Birnenlikör etwas einweichen und immer mal umrühren.
Kokosfett und Zucker mit den Knetwedeln des Rührgerätes vermischen, die Eier zugeben, zu einer cremigen Masse verrühren.
Das Mehl mit den Gewürzen, Backpulver und Salz vermischen, zu der bereits verrührten Teigmasse hinzufügen, die Nüsse und Sultaninen samt Likör noch dazu, den Teig nochmals gut verrühren, dann die Tomatenstückchen unter den Teig heben.
Die Masse in eine kleine, ausgefettete und mit Mehl ausgekleidete Königskuchenform (26 cm obere Länge) geben, bei 180 Grad ca. 60-70 Minuten im unteren Drittel des Backofens backen, unbedingt Stäbchenprobe machen. Sollte der Kuchen obendrauf zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken.

Dieser einfache Kuchen hat schon beinahe eine weihnachtliche Note und ist schön feucht. Uns schmeckt er sehr gut.


 Rührkuchen mit grünen Tomaten
  
Guten Appetit!


Ihr seht, man kann also auch aus grünen Tomaten noch allerhand sehr gut Essbares machen.
Indem man die Tomaten z. Bsp. mit Wasser kurz vermixt oder einsalzt und den Saft dann wegschmeißt, hat man auch einen großen Teil des Solanins mit entsorgt. Man kann also bedenkenlos schlemmen. Mal sehen, ob ich noch weitere Rezepte finde, dann werde ich die hier noch nachträglich reinsetzen. Wer da Ideen hat - immer her damit, ich experimentiere gern.

Ich habe für diese Ergebnisse keine Pflanzen kaufen müssen und dank des Regens konnte ich auch zu 100 % mit Regenwasser gießen, die Erde war zum größten Teil eigener Kompost.
Fazit: So gut wie nichts investiert, bis jetzt bereits 8 Kilogramm geerntet und es hängt noch allerhand dran an den Pflanzen. Es wird wahrscheinlich auch nichts mehr ausreifen, ich werde also noch eine ganze Menge grüne Tomaten verarbeiten können.   

Also bis bald
Eure Petra K.

Nachtrag 10.09.2017: 
Ich habe bis jetzt jedes dieser Rezepte verköstigt und nicht mal ansatzweise irgendein Bauchgrummeln, geschweige denn eine toxische Reaktion bei uns feststellen können. Irgendwas muß ich richtig gemacht haben.
Mein Fazit: Nichts wird so heiß gegessen, wie es in den Medien hochgekocht wird. Aber wer glaubt denn schon noch den Medien?!



Freitag, 1. September 2017

Kornelkirschen-Fruchtmus für Joghurt oder Kuchenfüllung

Ich hab mal wieder Kornelkirschensaft gemacht und diesmal waren die Kornellen richtig reif, sie haben wohl nur auf mich gewartet und wie bei Frau Holle gerufen: "Pflücke mich, pflücke mich, wir sind alle schon reif". Und da ich das dann auch getan habe, hab ich mich wie die "Goldmarie" gefühlt, denn der Herrgott hat sie schließlich auch für uns geschaffen.

Der Saft war um Längen besser, als der Saft, den ich vor zwei Jahren gemacht habe, da waren die Kornellen noch nicht so ganz reif. Diesmal waren sie fast schwarz, zumindest aber tief dunkelrot, perfekter Zeitpunkt. Ich mußte ganz vorsichtig pflücken, sonst wären sie alle runter gefallen.

Doch was sollte ich nach dem Abgießen des Saftes mit den gekochten Früchten machen? Kompott essen wir höchst selten. Und mit den Kernen ist das auch etwas umständlich zu essen, diese Spuckerei mit den Kernen mag ich nicht. Also hätte ich sowieso die Kerne rauspuhlen müssen. Na, und wenn ich das schon machen muß, da sieht doch die Kornelle auch eher wie Matschpampe aus, nicht aber wie eine appetitliche Kornelle.

Da ich mir schon länger vorgenommen hatte, mal Fruchtmus für Joghurt oder für Kuchenfüllungen zu machen, kam mir die Idee, die Kornellen dafür zu nutzen. Und das war eine sehr gute Idee.

Das sind die Zutaten für den Kornellen-Fruchtmus:

250 g Kornelkirschen
3 EL Zucker
2 TL Zitronensäuregranulat (oder Zitronensaft)
1 Pckg. Vanillezucker
ca. 1,5 L Wasser zum Kochen

Die Kornellen waschen. Die Kornellen mit dem Wasser lt. Rezept zum Kochen bringen und ca. 45 Minuten leicht köcheln, vom Herd nehmen und ca. 12 Std. ziehen lassen. Alles durch ein mit einem Küchentuch ausgelegten Sieb abgießen, den Sud dabei auffangen und als Saft weiterverarbeiten.
Die abgetropften Kornellen vom Stein befreien (ich mach das per Hand). Das Fruchtfleisch nun mit den Gewürzen und dem Zucker vermischen, noch mal nach persönl. Gusto abschmecken und in kleinen Gefäßen einfrosten.

Solche Fruchtmusarten kann man natürlich auch von anderem Obst herstellen. Joghurt könnte also zukünftig die Geschmacksknospen jubeln lassen und die Zusatzstoffe-Industrie zum Schwitzen bringen...


gekochte Kornellen,
Ihr seht, wofür meine T-Shirt-Küchentücher gut sind


Fruchtmus aus Kornelkirschen
Ideal zum Mischen mit Naturjoghurt oder als Kuchenfüllung

Sehr lecker!

Der Naturjoghurt ist viel preiswerter als Fruchtjoghurt. Wenn man selbst die Früchte rein mischt, weiß man, was drin ist und man hat sich jede Menge an künstlichen Inhaltsstoffen gespart. 
Denkt bitte dran, daß der Fruchtmus auch noch den Joghurt mit würzen muß, also entsprechend gut gewürzt und gesüßt sein sollte. Es soll ja auch schmecken. Für Kuchenfüllung gilt das natürlich ebenso. 

Ich gebe zu, daß das Auspuhlen der Kerne schon etwas zeitaufwendig ist, je mehr man Fruchtmus haben will oder verarbeiten muß aber das Ergebnis macht alles wieder wett und ich habe solche stupiden Arbeiten für mich als reinste Meditation erkannt und genieße es somit als Entspannungsarbeit. 

Laßt es Euch schmecken!

Also bis bald
Eure Petra K.



Mittwoch, 30. August 2017

Würziger Pilz-Brotaufstrich - vegan

Hier in unserer "Wüstengegend" fällt ja viel zu wenig Regen, auch wenn es in diesem Jahr nicht ganz so gravierend war, wie in den Jahren zuvor, es ist einfach zu wenig. In diesem Jahr hatten wir das Glück, wenigstens ab und zu mal ein paar Pilze zu finden. Wo andernorts ob des vielen Regens man mit der Sense ernten konnte, da freu ich mich schon, wenn ich ein paar wenige Pilze finde.

Doch was macht man aus den Pilzen, wenn es für eine Mahlzeit nicht reicht? Das weiß man ja vorher nicht, wieviel man findet. Trocknen und dann zermahlen ist immer gut, da hat man ein schönes Soßenpulver mit Pilzgeschmack. Es gibt aber auch Pilze, die man nicht so gut trocknen kann, wie z.Bsp. die Wiesenchampignons oder die Rotfußröhrlinge, auch die Flaschenboviste sind nichts zum Trocknen. Man kann trotzdem etwas Gutes draus machen, nämlich einen Pilzaufstrich für´s Brot.
Ich hab das dieses Jahr zum ersten Mal gemacht und ich finde das sehr lecker.

Das sind die Zutaten für unseren Pilz-Aufstrich:

150 g frische Pilze
150 g kleingeschnittene Zwiebeln
50 - 100 ml Öl ( je nach Feuchtigkeit der Pilzsorten)
ca. ½ EL Himalaya-Salz (je nach persönl. Geschmack)
½ TL gem. Chilli
1 TL gem. schw. Pfeffer
1 TL gem. Kümmel
½ TL Currypulver
¼ TL gem. scharfer Paprika
n.B. gem. Pilzpulver (aus getrockneten u. gemahlenen Pilzen - je nach Ölmenge)
n.B. gem. Kurkuma
n.B. ger. Majoran
n.B. Rosmarin

Das Öl erhitzen (erstmal mit ca. 50 ml beginnen), die Zwiebeln leicht braun anbraten, kleingeschnittene Pilze und die Gewürze zugeben, unter Rühren gar köcheln lassen. Wenn die Masse zu trocken erscheint, noch Öl zugießen. Sind die Pilze gar, mit dem Pürrierstab pürrieren, noch mal nach persönlichem Gusto abschmecken. In ein sauberes, verschließbares Glas geben, abkühlen lassen und dann im Kühlschrank aufbewahren oder einkochen (bei größeren Mengen).


 veganer Pilz-Brotaufstrich

Schmeckt uns sehr gut!

Auf diese Weise kann man auch kleinere Pilzmengen verarbeiten. Man braucht keine Butter auf dem Brot, es ist ja genug Öl drin. Ich konnte mir von dieser kleinen Menge an Zutaten vier Tage lang jeden Abend eine Schnitte mit diesem Brotaufstrich machen. Die Kosten dafür sind im Centbereich und er ist wirklich sehr lecker.

Also bis bald
Eure Petra K.

Montag, 28. August 2017

2 + 4 Vertrag = Souveränität? Niemals!

Es bleibt Euch nicht erspart, heute gibts mal wieder was aus dem Politkasperletheater. Als ich mit diesem Blog angefangen habe, hatte ich mir ja u.a. auf die Fahnen geschrieben, komplizierte Dinge, die der kleine Bürger nicht versteht, weil nicht hinterfragt und weder Zeit noch Muse hat, dies zu tun, kurz und verständlich zu beleuchten. Ich geb mir Mühe, das auch betreffs des 2 + 4 Vertrages zu tun.

Der 2 + 4 Vertrag wird ja vom ReGIERungs- und Behördenpack immer als das Totschlagargument benutzt, um eine vorgebliche Souveränität der BRD zu beweisen.

Alles Schwachsinn!
Hier war niemals etwas souverän und wird es auch nie sein!

Sogar Gollum Schäuble spricht es unverhohlen aus, daß hier seit 1945 niemand mehr souverän ist:
https://www.youtube.com/watch?v=3TV2OpCmlJc&html5=1
Und er wird ja wohl wissen, wovon er spricht...

Ich möchte auch wetten, daß keiner vom hiesigen Behördenpack jemals den 2 + 4 Vertrag auch nur ansatzweise gelesen hat (zumindest die ursprüngliche Fassung).

Doch gehen wir mal zum Anfang zurück. 2 + 4 - wer waren die eigentlich? 
Die 2 waren die DDR und die BRD. 
Die 4 waren die vier Besatzungsmächte: Amerika, Frankreich, Großbritannien, Sowjetunion.

Weder die DDR, noch die BRD waren seit 1949 jemals souveräne Staaten, sondern Sektoren der alliierten Besatzungsmächte. 

1. Frage: Wie können zwei Besatzungskonstrukte völkerrechtsgültige Staatsverträge mit 4 Staaten abschließen? In Bezug auf Deutschland als Völkerrechtssubjekt.

Käme dies im bürgerlichen Recht vor, daß zwei Unmündige mit vier Mündigen einen rechtskräftigen Vertrag abschließen könnten, so würde dieses Rechtsgeschäft  jeder Rechtsanwalt anfechten und auch Recht bekommen. 

Im Artikel 8 des 2 + 4 Vertrages (ursprüngliche Fassung) heißt es: "...die Ratifikation erfolgt auf deutscher Seite durch das vereinigte Deutschland". Das hat man dann später einfach mal auf vereintes Deutschland geändert. Ist ja auch überhaupt nichts dabei, den Vertragstext eines geschlossenen Vertrages einfach mal im Nachhinein zu ändern, oder? Straftat? Ach wo, die Obrigen begehen doch keine Straftaten, oder?

Ein vereinigtes Deutschland gibt es bis zum heutigen Tag nicht, da der Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes gem. Art. 23 (alte Fassung) nicht erfolgt ist. Somit konnte auch keine Ratifikation des Vertrages durch ein "Vereinigtes Deutschland" erfolgen. Aus diesem Grunde ist der 2 + 4 Vertrag auch bis heute nicht in Kraft getreten. Aber selbst ein vereintes Deutschland gibt es nicht, mit gleicher Begründung.

2. Frage: Wer war eigentlich zu der Zeit Präsident des Vereinigten Deutschlands? 

Die Ratifikationsurkunde zum 2 + 4 Vertrag wurde zwar von einem Präsident unterzeichnet (Herrn Weizsäcker) aber war dieser Mann jemals Präsident des Vereinigten Deutschlands? Wohl kaum! Auch wenn Wikipedia ihn als Präsident des vereinten Deutschlands präsentiert. Es sind die kleinen Feinheiten, und manchmal ist das eben nur ein einziger Buchstabe, wie es z.Bsp. auch bei  Bestellung und Bestallung der Fall ist, die staatsrechtlich Welten unterscheiden. 
Es hat nie eine Vereinigung gegeben, der Art. 23 des Grundgesetzes war ja am 03.10.1990 schon gestrichen. Ich habe das ja in vorherigen Artikeln dieses Blogs bereits ausführlich erklärt.

3. Frage: Wer war eigentlich zu der Zeit, und bis heute, die Regierung des Vereinigten Deutschlandes? 

4. Frage: Auf welchem Globus oder welcher Landkarte gibt es den Staat Vereinigtes Deutschland?

Das gab es alles nicht und das gibt es bis heute nicht!
Alles Opium fürs Volk! 

Der 2 + 4 Vertrag regelt nichts für die Deutschen und/oder für das Völkerrechtssubjekt Deutschland. Er regelt, wer die Wirtschaftszone wie verwaltet, wie die Besatzungszonen weiter funktionieren und wer sie ausplündert.... 

Aber wer will es denn einklagen? Die Deutschen schlucken es, weil sie es nicht verstehen und auch gar nichts davon wissen wollen (man will ja seine Ruhe haben). 
Und wo will man es denn einklagen, wenn es keinen internationalen Gerichtshof gibt? Es gibt nur den internationalen Strafgerichtshof und der ist dafür nicht zuständig. 

Somit wird es wohl bis zum Sankt Nimmerleinstag so weitergehen wie gehabt. 

Ein ham´mer noch. Vielleicht ist es Euch auch schon aufgefallen, daß im öffentlichen Sprachgebrauch aus ReGIERungskreisen oder aus den Medien mal von der BRD gesprochen wird und manchmal von Deutschland. Hat eigentlich jemals Jemand von einem vereinigten Deutschland als Staat gesprochen? Also ich hab da noch nix von gehört. Wenn das der offizielle Staatsname ist, warum benutzt ihn dann keiner?!

Könnt Ihr Euch noch dran erinnern, wenn der Herr Honecker seine Reden gehalten hat, dann hätte er niemals mal das Eine oder mal das Andere gesagt, bei ihm wurde stets der "Staatsbegriff " Deutsche Demokratische Republik genutzt. Er hätte ja auch DDR benutzen können, nein, nicht mal das, es mußte immer Deutsche Demokratische Republik gesagt werden. So viel Zeit mußte sein, auch wenn es einem auf den Keks ging. Heutzutage kann man sich den Staatsbegriff nach gut dünken auswählen. Mal BRD, mal Deutschland, in den Gesetzen ist noch das Deutsche Reich zu finden etc..Wie man´s grade braucht. Ist doch nicht so wichtig, wie sich dieser "Staat" nennt, oder?

Heutzutage spricht man von der BRD, wenn man die Verwaltung des Deutschen Reiches nach HLKO im Auftrag der Alliierten meint. 
Spricht man von Deutschland, dann meint man die technische Bezeichnung für das Deutsche Reich in den Grenzen von 1937 - also Hitlerzeit!

Und die BRD ist NICHT Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches. Und daß es zwischen dem Deutschen Reich und dem 3. Reich einen himmelweiten Unterschied gibt, das verstehen auch viel zu Wenige, leider!
In den Schulen werden ja die zukünftigen Erfüllungsgehilfen des Systems damit abgespeist, daß das Deutsche Reich sowieso nur als das 3. Reich verstanden wird. Die Frage, wann das Deutsche Reich gegründet wurde, können die nicht beantworten oder es kommt prompt die gewünschte Antwort: 1933!

Es soll doch bitteschön keiner so tun, als ob er scharf drauf wäre, in den Grenzen von 1937 zu leben. Die Einzigen, die das von den vorgeblich selbsternannten Reichsbürgern behaupten, das ist das obrige Pack, denn die sind nicht fähig zu begreifen, daß sogar im Grundgesetz Art. 116 geschrieben steht, daß ALLE hier Lebenden sich in den Grenzen des Deutschen Reiches von 1937 befinden, auch das obrige Pack selbst. Die vorgeblichen Reichsbürger, die ja nur herhalten müssen, weil man nach dem Mauerfall ein Feindbild brauchte und bis heute noch braucht, mit dem man die Leute gegeneinander aufhetzen kann, würden niemals freiwillig in den Grenzen von 1937 leben wollen. Und wo steht eigentlich die Definition von Reichsbürgern? Es gibt keine, es ist im Hinblick auf das Tillesen-Urteil von Rastatt ein Kunstbegriff, den man nur gar zu gerne unters Volk schmeißt. Aber das wollen, können und dürfen die Obrigen nicht zugeben.

Wer sich den 2 + 4 Vertrag in der "Schmierfinkenausgabe" (denn die ursprüngliche Fassung darf ja keiner aus dem Volk kennen) mal reinziehen will, der kann dies hier tun:
http://www.documentarchiv.de/brd/2p4.html

Ich könnte mich über den Begriff des vereinten Deutschlands scheckig lachen, denn weder von einem vereinigten Deutschland oder einem vereinten Deutschland kann die Rede sein. Wie sollte es auch? Es gab nie eine Vereinigung.

Also bis bald
Eure Petra K.

Man muß das Wahre immer wiederholen, 
weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird 
und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, 
in Zeitungen, Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. 
Überall ist der Irrtum obenauf, 
und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, 
die auf seiner Seite ist. 
(Johann Wolfgang von Goethe)


Freitag, 25. August 2017

Bohnenläuse? - mit Bohnenkraut mulchen

In den vergangenen Jahren hatte ich bei Stangenbohnen stets mit Bohnenläusen zu kämpfen. Es heißt immer, daß man zur Vorbeugung einige Bohnenkrautpflanzen zwischen die Bohnen setzen soll. Es hat auch ein Stück weit geholfen aber wer hat schon so viele Bohnenkrautpflanzen, um überall welche hin zu pflanzen? Ich nicht. In unserem Garten wächst das Bohnenkraut wie irre aber nicht in einzelnen Pflanzen, sondern als riesiger Teppich. Wie soll man den denn zwischen die Bohnen pflanzen. Ich kann da nur abschneiden, wenn ich Bohnenkraut brauche.

Und genau das brachte mich auf die Idee, das Bohnenkraut abzuschneiden und damit unter den Bohnenpflanzen zu mulchen. Gesagt, getan. Und siehe da, es hat sich noch keine Bohnenlaus blicken lassen.

Wenn das Mulchgut vertrocknet ist, schneide ich neues ab und mulche wieder dick obendrauf. Es funktioniert, ich bin begeistert. Keine Läuse mehr, nichts klebt mehr. Alles schick, alles gut. So laß ich mir das gefallen, Bohnenkraut hab ich schließlich genug.


im Frühling hat das Bohnenkraut schön geblüht, ein Schmetterlingsparadies,
eine Pfefferminze hat sich auch eingeschmuggelt


Bohnen dick gemulcht mit Bohnenkraut


 es blüht, wächst und gedeiht
den ersten Schwung Bohnen hab ich schon geerntet

Gespart hab ich auch dabei, denn ich mußte keine Bohnenkrautpflanzen kaufen und wir können uns nun weiterhin auf viel gutes Bohnengemüse freuen.

Also bis bald
Eure Petra K.


Mittwoch, 16. August 2017

Wilde Ernte - Getreidenachlese für Sprossen

Kennt Ihr das auch noch, daß die früheren Generationen stoppeln gingen? Ich kenne das noch sehr gut und es hat immer riesen Spaß gemacht. Da wurden Kartoffeln gelesen, Maiskolben und auch die Ähren vom Getreide. Bis auf die Kartoffeln, die wir für den eigenen Bedarf gestoppelt haben, waren die anderen Feldfrüchte meist nur für Hühnerfutter vorgesehen. Wie auch immer, es hat ein Stück weit geholfen, nicht soviel kaufen zu müssen.

Heutzutage werden so gut wie gar keine Kartoffeln mehr angebaut, wer weiß wo die jetzt aus der globalisierten Welt herkommen. Rechnet doch eh keiner mehr damit, die Bevölkerung im E-Fall mal von den eigenen Feldern ernähren zu müssen. Der Gutmensch vertraut da schon auf die Politiker, die sich um das Wohl des Volkes kümmern werden. Na, die werden sich noch umgucken, wenn sie mal dahinter kommen, was hier wirklich gespielt und favorisiert wird. Das soll aber heut nicht mein Thema sein. Da reg ich mich nur auf.
Maiskolben kann man heute auch nicht mehr mit gutem Gewissen nachstoppeln, denn man weiß ja nie, ob es nicht doch genverändertes Zeug ist. Aber in der Hoffnung, daß das Getreide noch wirklich gutes Getreide ist, hab ich jetzt mal Ähren nachgelesen.

Lange mußte ich warten bis die Mähdrescher das Feld abmähen konnten. Es hat auch bei uns hier mehr als üblich geregnet. Für mich ein Segen, für die Landwirte ein Desaster, denn immer, wenn sie dachten, daß sich das Korn vom letzten Regenschauer erholt hatte und wieder einigermaßen getrocknet war, kam der nächste Regen. Wieder nichts mit Getreide dreschen. Gestern ging es nun doch mal los. Ich denke eher, daß es eine Verzweiflungsaktion war, nachdem schon etliche Stellen zu sehen waren, wo das Getreide darnieder lag. Man hat aber extra bis Mittag gewartet, damit das Korn noch etwas trocknen konnte.

Abends bin ich dann mal losgezogen, um zu schauen, wie es aussah. Na ja, genauso, wie ich es vermutet hatte. Da konnte man schon die Sprossen vom Feld ernten. Die armen Landwirte...

Seit Jahren versuche ich, Sprossen zu ziehen aber wenn man im Supermarkt z.Bsp. Weizenkörner kauft, dann keimen die einfach nicht. Die sind bestimmt mit irgendeinem Keimhemmer behandelt worden und da wird dann eben nix. Also hab ich mir gedacht, stoppeln zu gehen, sobald das Feld abgeerntet ist. Ich war sogar recht erfolgreich. Auf dem Feld selbst lag nicht viel und wenn, dann waren die Ähren schon wieder am Keimen. Das nützt mir aber nichts, denn die Sprossen möchte ich in der kalten Jahreszeit haben, wenn sonst keine Frischware zu finden ist. Also hab ich mal an den Feldrändern geschaut, denn da kommen die Erntemaschinen manchmal nicht bis an die letzten Halme heran und siehe da, dort standen noch einige Halme mit schönen Ähren dran.

Ein Verlust ist das für die Landwirte nicht, das wird eh alles umgepflügt. Keiner macht sich heute noch die Arbeit, eine Nachlese zu veranstalten. Da wäre die Arbeitskraft viel teurer, als das, was dabei raus kommt. Nun, ich bin mal eine Stunde am Rand entlang gelaufen und habe mein Körbchen gefüllt. Mal sehen, wie weit ich damit komme. Und nun kann ich Sprossen ziehen.


Getreideähren für Sprossenzucht


keimende Sprossen


Wie man die Ähren bearbeitet, um nur noch gute Körner zu haben, wird hier verständlich erklärt:

Also bis bald
Eure Petra K.

Nachtrag 17.08.2017:
Vor zwei Tagen war ich Ähren lesen, heute war schon alles umgepflügt. Man sollte also wahrlich schnell sein, wenn man auf diese Art zu ein paar Ähren gelangen will. Vielleicht will ja der Landwirt noch eine zweite Saat machen.

Nachtrag 28.08.2017:
Nachdem ich die Ähren wie in den obigen Links "gedroschen" und von den Spelzen befreit habe, haben sich 300 Gramm reine Körner ergeben. Nicht sehr viel aber mal sehen, wie weit ich mit dieser Erntemenge komme.



Sonntag, 6. August 2017

Mein Blog ist 4 Jahre geworden

Wie die Zeit vergeht. Seit vier Jahren blogge ich nun und hab immer noch nicht genug davon. Es gibt zwar nicht mehr ganz so viele Themen, das Meiste ist ja schon gesagt und geschrieben aber zu meiner eigenen Verwunderung findet sich immer noch das Eine oder Andere, was zum Grundgedanken dieses Blogs dazu paßt. Doch heute feiere ich erstmal den 4. Geburtstag und dann schau mer mal, was es da in Zukunft weiterhin zu berichten gibt.





Also bis bald
Eure Petra K.

Donnerstag, 3. August 2017

Gurken-Smoothie mit Wildkräutern und Banane

Ich bin auf den Smoothie-Trip gekommen. Lange hab ich es vor mir hergeschoben. Der Grund dafür war, daß es immer heißt, daß da möglichst viele Früchte, wie Heidelbeeren oder Himbeeren etc. mit rein sollen und die muß ich kaufen, das will ich aber nicht mehr. Es mußte also ein Kompromiß her.

Daß ich mich überhaupt wieder mit dem Thema Smoothie beschäftigt habe, war dem Umstand geschuldet, daß die lieben Schwiegereltern in ihrem Garten jede Menge Gurken hatten. So viel, daß sie es unmöglich schaffen konnten, diese alle zu essen oder zu verarbeiten. Und so haben wir einen ganzen Korb Salatgurken bekommen. Jetzt war es an der Zeit, das Smoothie-Projekt anzugehen, denn selbst meine geliebten Gurkenschnitten hätten dieses Aufkommen nicht zu vertilgen geschafft. In solchen Zeiten stelle ich immer wieder fest, in welcher Fülle wir leben und ich bin sehr dankbar dafür.

Das sind die Zutaten für meinen Gurken-Smoothie: 

½ Salatgurke
ca. 70 g Wildkräuter (siehe weiter unten)
ca. 250 ml vorbereitetes Wasser für den Wildkräutersaft (ozonisiert, gefiltert, mit Borax und Kalium)
1 Banane
evtl. noch etwas vorbereitetes Wasser für den Smoothie
2-3 EL Zitronensaft
1-2 Pckg. Vanillezucker (je nach persönl. Geschmack)

Und so hab ich den Smoothie zubereitet:

Als erstes Wildkräuter sammeln, diese waschen, in den Mixer geben, 250 ml Wasser zufügen und ca. 1-2 Minuten erst auf niedriger, dann noch mal kurz auf hoher Stufe mixen. Die Masse durch ein Sieb geben und mit dem Löffelrücken den Sud durchstreichen bis nur noch eine fast trockene Masse übrig ist. Den Wildkräutersaft im Kühlschrank "zwischenparken".
Die Gurke klein schneiden (mit Schale und Kerne - wer die Schalen nicht verträgt, kann sie auch schälen). In den Mixer geben, die Banane klein schneiden, auch in den Mixer geben, den Vanillezucker (oder ein anderes Süßungsmittel) zugeben, mit dem Wildkräutersaft, und wer es etwas  dünnflüssiger mag, noch mit weiterem Wasser auffüllen und ebenfalls wieder 1-2 Minuten mixen (Stufen wie beim Wildkräutersaft).
Den Smoothie in einen verschließbaren Behälter geben und dann gut gekühlt trinken.

Als Wildkräuter habe ich dazu genutzt:

Löwenzahnblätter, Lindenblätter, Portulak, Franzosenkraut, Brennesselspitzen, einige Pfefferminzblätter, Mädesüßblatt, Vogelmiere, junge Himbeerblätter, junge Brombeerblätter, Sauerampfer, Sauerklee, 1 kl. Stück Beinwellblatt, Estragon, 2 Lavendelblütenspitzen, Zitronenmelisse, Oreganospitzen, Melde, Spitzwegerich, Rotkleeblätter, Schafgarbenblätter, Borretschblätter, 2 -3 Salbeiblätter,

Und tadaa...so sieht er aus


Gurken-Smoothie mit Wildkräutersaft und Banane

Leute, das ist die volle Breitseite Gesundheit im Glas!

Gerade jetzt bei diesen hohen Temperaturen ist dieser Smoothie herrlich lecker und erfrischend. Und wenn ich irgendwann einmal ganz mutig bin, werde ich meinem Hauskoch suggerieren müssen, daß ich die Mittags-Kochkost gegen so einen Smoothie eintauschen werde. Mein Gutster wird dafür wahrscheinlich überhaupt kein Verständnis haben, denn er kocht gern und gut und noch lieber ißt er. Aber irgendwann werde ich Prioritäten setzen müssen, denn nur ich bin für meine Gesundheit verantwortlich. Und ein Smoothie macht auch sehr satt, man muß ihn regelrecht kauen. Gut so, dann ist der Magen ja beschäftigt und der Darm freut sich über diese Putzerkolonne...

Hier gibts noch mehr Infos zur Heilkraft der Gurke:

Also bis bald
Eure Petra K.
Nachtrag 10.08.2017:
Die Gurkenschwemme ist wohl erstmal vorüber. Ich hab deshalb jetzt mal die Gurke durch einen kleingeschnittenen Apfel mit Schale (Kerngehäuse entfernen) ersetzt, ansonsten alles wie gehabt. Das schmeckt ganz wunderbar fruchtig. Sehr zu empfehlen. Und da die Kürbiszeit bald losgeht, werde ich dann auch den Kürbis mit im Smoothy verarbeiten, denn der ist überaus gesund und sehr preiswert, wenn man ihn mangels Garten kaufen muß.


Dienstag, 1. August 2017

Keine Brötchen mehr zum Frühstück

Irgendwie hab ich momentan so einen Schub - hin in Richtung gesunde Ernährung. Nicht weil es modern ist, sondern weil es mir einfach gut tut, ich mich nicht so vollgestopft fühle, nicht so schlapp nach dem Essen. Essen ist Energie und wenn man nach dem Essen nicht energiegeladen ist, Mancher sogar wie die kleinen Kinder Mittagsschlaf machen muß, dann kann in der Mahlzeit nicht viel Energie drin gewesen sein. Zumindest ist das meine Ansicht. Ist diese Ansicht wirklich so weit hergeholt? Ist doch irgendwie logisch, oder?

Schon lange hab ich den Wunsch, weg zu kommen von allem, was meine Zellen verstopft, was mich verschleimt, was mich zu dick sein läßt. Einfacher gesagt, als getan! Der Weg zu urgesunder Ernährung ist ein langer Weg, man ist schließlich seit Kindheitstagen konditioniert. Noch schwieriger ist es, wenn der Partner zur "Schnitzelfraktion" gehört. Da trifft man mit rohköstlichen Absichten meist auf taube Ohren, er ist eben auch konditioniert.

Ich war mal ganz mutig und hab meinem Mann vor geraumer Zeit gesagt, daß ich zum Frühstück kein Brötchen mehr essen werde. Und während mein Mann sich nach wie vor noch sein Frühstücksbrötchen mit Butter und Honig beschmiert, schneide ich mir einen Apfel. Eine Tasse grünen Tee dazu - das ist mein Frühstück. Ich hätte nie gedacht, daß man davon satt werden kann - aber man wird! Es ist wohl doch nur eine Angewohnheit, soviel zu essen, wir sind es eben so gewöhnt. Nicht mehr und nicht weniger.

Soweit ich das verstanden habe, entgiftet der Körper in den Vormittagsstunden. Und wenn das wirklich so ist, dann werde ich ihn nicht daran hindern. Unterstützen kann ich ihn am besten, wenn ich ihn in dieser Zeit nicht belaste mit großartiger Verdauungsarbeit. Also trinke ich vormittags lieber viel, damit das, was raus will, auch raus transportiert werden kann. Und wenn man viel trinkt, hat man auch keinen Hunger.

Daß einfaches Weißmehl die Zellen verkleistert, ist bestimmt hinlänglich bekannt. Und wenn eine Zelle verkleistert ist, dann kann nichts rein und schon gar nichts wieder raus. Die Zellen können also ihre Arbeit, die sie im Körper auszuführen haben, wofür sie vorgesehen sind, nicht mehr erledigen, sie verkümmern regelrecht. Die Auswirkungen dessen spüren wir natürlich nicht von heute auf morgen aber irgendwann haben wir damit eben den Nährboden für Krankheiten geschaffen. Muß ich mir das wirklich antun, nur weil das Frühstücksbrötchen so gut schmeckt? Nein! Ich will schließlich irgendwann mal meine Rente mit guter Gesundheit genießen. Und dabei hilft mir kein Arzt oder Apotheker. Ich bin die Einzige, die dafür selbst verantwortlich ist, niemand sonst.

Nun ist das schon eine ganze Weile her, daß ich die Brötchen verbannt habe und die ersten positiven Auswirkungen haben sich bei mir schon bemerkbar gemacht. Ich hatte morgens nach dem Frühstück bis weit in den Vormittag hinein immer einen "Frosch im Hals", den ich versucht habe, abzuhusten. Und der "Frosch" ist vermutlich ganz normaler Schleim. Seit ich aber keine Brötchen mehr esse, ist dieser "Frosch" weg, er wird sich wohl eine andere "Prinzessin" gesucht haben. Da ich in meiner Ernährung ansonsten kaum etwas verändert habe, schiebe ich diesen Erfolg mal auf die weg gelassenen Brötchen. Das kann richtig oder auch falsch sein und ob das bei Anderen auch so ist, kann ich nicht beurteilen. Bei mir hat es geholfen.

Wenn ich es mal aus der finanziellen Perspektive betrachte, dann habe ich mir nicht nur das Geld für das tägliche Brötchen gespart, die ja auch immer teurer werden, ich hab mir zusätzlich die Butter und den Honig gespart oder den Zucker für die Marmelade. Und wenn wir grade bei der Marmelade sind, dann hab ich mir auch die Arbeit mit Marmelade kochen und den Strom dafür gespart. Wenn man dann noch das Glück hat, Leute zu kennen, von denen man die Frühstücks-Äpfel beziehen kann oder diese sogar im eigenen Garten wachsen, dann hab ich damit schon einen guten Schnitt gemacht. Und so ganz nebenbei hab ich auch schon das eine oder andere Kilo abgenommen. Es ist eben doch alles eine Frage der Ernährung.

Wie ungesund Weißmehl ist, wird hier gut erklärt:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/mehl.html

Also dann doch lieber einen Apfel. Wie heißt es immer so schön:

one apple a day keeps the doctor away

Na, dann kann doch jetzt gar nichts mehr schief gehen.

Also bis bald
Eure Petra K.

Nachtrag 22.09.2017:
Ich habe, seit ich morgens keine Brötchen mehr esse, bereits 10 Kilo abgenommen. Nicht schlecht, oder? Das bestätigt also, daß Brötchen signifikant dick machen.


Sonntag, 23. Juli 2017

Mal wieder ein Wildblumenstrauß

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Sonntag. Bei uns regnet es doch tatsächlich mal etwas. Umso mehr freue ich mich, daß ich kurz vor dem Regen noch einen kleinen Wildblumenstrauß gepflückt habe. Ich liebe diese Naturblumen und sie kosten keinen Cent.


Wildblumenstrauß

Was ich dazu alles gesammelt habe:

Gemeiner Schneeball (die roten Früchte)
Mahoniebeeren
Mädchenauge
Rainfarn
grüne Ginsteräste
rosa Skabiosen
Sauerampferblüten
Breitwegerichblütenstände
Blüten der wilden Möhre
Schafgarbenblüten
Lavendelblüten
Oreganoblüten
weiße Phloxblüte

Man muß eben auch mit wenig Geld nicht auf Blumensträuße verzichten. Inzwischen gefallen sie mir viel besser, als die gekauften Blumensträuße. Mit ein bisschen Phantasie kann man sich damit schöne Farbtupfer und Natur pur in die Wohnung holen. Man war in der Natur, konnte die Sonne genießen und man wird schön braun dabei. Da braucht man auch kein Solarium mehr.


Also bis bald
Eure Petra K.


Donnerstag, 20. Juli 2017

Sommer - es wächst und gedeiht

Nun gut, wieder einmal heißt es, es wäre der heißeste Sommer aller Zeiten. So hieß es auch im letzten Jahr, im Vorletzten, im Vorvorletzten und so weiter und so fort. Vielleicht sollten die einfach mal HAARP & Co. ausschalten, um die Atmosphäre nicht noch mehr aufzuheizen, anstatt den braven Bürgern die Mär vom Klimawandel aufzutischen. Glaubt doch eh keiner mehr. Wenn die nicht so das Wetter manipulieren würden, dann hätten wir vielleicht wieder ganz normale Sommer und Winter, wie wir das aus unserer Kindheit noch kennen.
Doch Stopp, ich mutiere schon wieder zum "Verschwörungstheoretiker". Und das sind ja die ganz Bösen und die ganz Gefährlichen. Und deshalb machen wir einfach das Beste aus den Sommern und Wintern, wir können die Wahnsinnigen im Hintergrund sowieso nicht ändern. Wir haben wenigstens die Gewissheit, daß die mit ihrem Tun auch sich selbst auslöschen.

Ich hab mal wieder etwas geknipst und Jeder kann, wenn er mag, sich dran freuen.


aus ein paar Tomatenscheiben wurden 14 stattliche Pflanzen,
hier sind sie allerdings noch klein


 inzwischen blühen sie


und Tomaten hängen auch schon dran,
obwohl ich erst sehr spät angefangen habe (28.04.2017), haben sie sehr gut aufgeholt


die Palmlilie hat sehr schön geblüht


der Lavendel ist wie jedes Jahr DER Magnet 
für Bienen, Hummeln und alle möglichen Schmetterlingsarten,
davor zu sitzen und das Treiben zu beobachten, ist wie Meditation


eine Hortensienblüte


die kleine rote Rose zeigt sich von ihrer besten Seite


diesen Heil-Ziest hab ich auf einem Spaziergang gefunden,
er sieht wirklich sehr grazil aus


von einem Bekannten wurden wir mit einer 40-Centimter großen Zucchini beglückt,
wir haben tagelang davon gegessen,
überbackene Zucchinitaler und Zucchinipfanne sind unsere liebsten Sommerschmankerl


auch die Gurken machen vorwärts,
obwohl ich die Samen wegen des kühlen Frühlings erst sehr spät stecken konnte


Auch mit den Kürbissen ging es aus genannten Gründen erst spät los
und siehe da, da kommt doch tatsächlich eine kleine Kugel,
mal sehen, was draus wird


Bohnen werden bei uns als Sichtschutz gesteckt,
inzwischen sind sie natürlich ein ganzes Stück größer
und wenn dann noch ein paar Bohnen dran wachsen, dann gehe ich gerne ernten


auch der blühende Oregano ist Magnet für meine geflügelten Freunde,
er samt sich selbst aus und ich laß ihn wachsen, wo er eben wachsen will
und ganz nebenbei nutze ich ihn in der Küche


 doch bei allen Sommerfreuden zeigt uns der Kirschbaum, daß auch dieser Sommer endlich ist

Nutzt die noch verbleibenden Sommer-Sonnenstunden,
irgendwann ist auch dieser Sommer wieder vorbei
und bestimmt ist es uns dann auch wieder nicht recht, wenn es wieder kühler wird

Also bis bald
Eure Petra K.


Dienstag, 11. Juli 2017

Erste Pilzmahlzeit 2017

Unser Sonntagsspaziergang führte uns durch Feld und Flur. Tags zuvor hatte es geregnet, nicht viel aber dennoch scheinbar genug, um Pilze wachsen zu lassen. Und was für Pilze! Drei große Beutelboviste und zwei Wiesenchampignons haben wir gefunden. Leider hatte ich keinen Fotoapparat dabei und auch zu Hause hab ich vergessen, mal ein Foto von diesen schönen "Burschen" zu machen, denn ich mußte mich beeilen, sie zu putzen und zu schnipseln, damit es noch zum Abendessen fertig wurde.

Daß Wiesenchampignons essbar sind, ist ja landläufig bekannt. Bei den Bovisten (Stäublingen) sieht das schon anders aus. Da hält sich das Gerücht hartnäckig, daß diese nicht essbar, ja sogar giftig wären. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Die Beutelboviste sind, solange sie noch jung, weiß, fest und innen mild riechend sind, eine Delikatesse. Die "Burschen", die wir gefunden hatten, hatten einen Durchmesser von ca. 15 Centimetern und waren auch ca. 10 Centimeter hoch. Zusammen mit den beiden großen Wiesenchampignons war das eine äußerst leckere Delikatesse.

Und damit Ihr seht, daß ich recht damit habe, daß die Beutelboviste essbar sind, hab ich mit dem posten dieses Beitrags extra bis heute (Dienstag) gewartet. Uns geht es nach dem Verzehr sehr gut. Wer sie findet, kann sich auf einen ganz vorzüglichen Geschmack freuen. In etwas Zwiebel gedünstet, wer mag, macht ein paar Schinkenwürfel mit rein, nach Bedarf Salz, Pfeffer, etwas Schnittlauch drüber und dann:

Guten Appetit!


Pilzmahlzeit aus Beutelboviste und Wiesenchampignons

Exzellent im Geschmack!

Wir hatten Jeder einen recht großen Teller und waren richtig satt danach. Mal sehen, ob wir wiedermal die Boviste finden, sie rangieren vom Geschmack her auf dem vordersten Platz.

Ein gutes Essen, was beinahe kostenfrei ist.

Hier könnt Ihr Euch einen Beutel-Stäubling (Bovist) mal anschauen:
https://www.pilzlexikon.eu/pilzarten/58-beutel-staeubling.html


Also bis bald
Eure Petra K.