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Dienstag, 17. Juli 2018

Mehltau bei Zucchini? - mit Wasserstoffperoxid behandeln

Es ist jedes Jahr das gleiche Drama. Man kauft Pflanzen, die im Geschäft noch schön grün aussehen und schon wenige Wochen später wird das Blattwerk grau und unansehnlich. Liest man auf verschiedenen Seiten, kriegt man auch verschiedene Auskünfte zu den Ursachen - 10 Seiten, 10 Meinungen. Nicht nur in Sachen Pflanzen ist das übrigens so. Man kann dann nur ausprobieren, was wirklich hilft und man kann keine Garantie dafür geben, ob das ggf. beim Nachbar genau so gut oder schlecht wirkt, wie bei einem selbst. So ist das eben.

Ich hab dieses Jahr mal Zucchinipflanzen gekauft, weil ich kein Saatgut mehr hatte und eigentlich wollte und konnte ich auch gar keine Pflanzen selbst heranziehen, da mein Mann die Fensterbretter mit seinen Orchideen zustellt. Ich muß da wirklich sehr fordernd sein, wenn ich zum Beispiel Platz für die Anzucht von ein paar Kürbispflanzen haben will. Aber na ja, seine Orchideen sind auch wirklich sehr schön. Also bin ich in die Gärtnerei gefahren, um dort ein paar Zucchinipflanzen zu holen, die sind ja auch nicht wirklich teuer.

Und was entdecke ich in der Gärtnerei? Junge Pflanzen, die schon Mehltauansätze hatten, nicht zu fassen! Man bezahlt also den Mehltau schon mit, wenn man Pflanzen kauft. Das soll mir eine Lehre sein. Mein Mann wird mit diesem Argument im nächsten Jahr sicher ein Fenster räumen müssen, denn ich werde bestimmt nie wieder Gärtnereipflanzen kaufen, denn Mehltau ist einfach nur gräßlich!

Trotz daß ich schöne, kräftig grüne, scheinbar nicht mehltaubefallene Pflanzen ausgesucht hatte, haben auch diese irgendwann graue, häßliche Blätter bekommen und ich war stinkesauer.
Doch was tun? Mein Mann, der Gott sei Dank sehr belesen ist, hatte einen Vorschlag - Wasserstoffperoxid -.
Mein promptes Argument: "Ich hatte eigentlich nicht vor, blonde Zucchinis zu kriegen".
Ja, das ist wohl der landläufig einzige Verwendungszweck, den der kleine Bürger für Wasserstoffperoxid kennt. Die Frauen färbten sich früher damit die Haare in ein strahlendes blond. Sogar bis in die Schlagerwelt, sprich, bis zu Reinhard Fendrich - Blond - hat es das Wasserstoffblond geschafft:
https://www.youtube.com/watch?v=QwSyDTJTQOk

Es gibt viele Verwendungszwecke für H2O2, schaut mal hier. Ich hab es ausprobiert und die Blätter alle paar Tage mit H2O2 besprüht, ganz pur, mit der handelsüblichen 3-prozentigen Lösung. Und siehe da, jetzt habe ich wieder schöne grüne Blätter an meinen Zucchinipflanzen. Erfolg auf der ganzen Linie. Ein Liter kostet da ca. 3 Euro, nicht wirklich spottbillig aber das war es mir wert, denn wir lieben die Zucchinis als Sommergemüse und wenn wir das kaufen müßten, wäre es auch nicht umsonst.

Vor der H2O2-Behandlung sahen die Pflanzen so aus:


Mehltau auf Zucchinipflanze


Und so sehen jetzt unsere Pflanzen aus:


 Mehltau-Behandlung mit Wasserstoffperoxid,
endlich wieder grüne, gesunde Blätter

Nun steht unserem Sommer-Lieblingsessen nichts mehr im Wege

Also bis bald
Eure Petra K.







Samstag, 14. Juli 2018

Getränkepulver-Torte - schnell und einfach gemacht

Kennt Ihr noch die schnelle DDR-Torte? Die hat uns früher über so manche Verlegenheit hinweg geholfen, wenn sich überraschend Besuch angekündigt hatte oder mal ein Backversuch schief gegangen war. Dann mußte schnell die Getränkepulver-Torte herhalten. Und dabei war das weißgott keine Verlegenheitstorte, denn die hat richtig gut geschmeckt.
Die Wende kam und die Torte wurde vergessen, denn jetzt hatte man ja alles an Früchten, woran zu DDR-Zeiten gar nicht zu denken war.
Ich bin erst vor Kurzem wieder darauf gestoßen und ich bin der Meinung, daß sie jetzt nicht wieder in Vergessenheit geraten soll.


Das sind die Zutaten:

1 Tortenboden (Biskuit oder Rührteigboden)

1 Beutel Getränkepulver (Orange, Himbeere o.ä.)
3/4 Liter Wasser
2 Pckg. Puddingpulver (Vanille oder je nach Geschmack)
3-4 Äpfel (je nach Größe)
ca. 4 EL Zucker (je nach persönl. Gusto)

1 Pckg. Paradiescreme
300 ml kalte Milch

Zuerst die Getränkepulvermasse zubereiten. Dazu von dem Wasser etwas abnehmen, darin das Puddingpulver anrühren. Im restlichen Wasser das Getränkepulver einrühren, das löst sich sehr schnell auf. Dann zum Kochen bringen und das eingerührte Puddingpulver zugeben, aufkochen lassen, dabei schön rühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Den Pudding vom Herd ziehen und abkühlen lassen.
Die Äpfel vierteln und vom Kerngehäuse befreien, dann grob raspeln, dabei die Schale nicht mit raspeln - schmeckt einfach besser.
Die Paradiescreme mit der Milch nach Anleitung zubereiten und auf dem Tortenboden verteilen.
Tortenring um den Tortenboden drum rum oder oben drauf setzen.
Die geraspelten Äpfel mit dem Pudding vermischen, die Masse auf dem Tortenboden über der Paradiescreme verteilen und ca. 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen. Fertig!


1 Tortenboden 


Getränkepulver + Paradiescreme 


und fertig ist eine schnell gemachte Torte

Diese Torte hat uns sehr gut geschmeckt und wir haben danach in den Geschichten der "guten alten Zeit" geschwelgt und viel gelacht und gescherzt. Nach dem Motto: Damals war´s...

Die Paradiescreme gehörte zum DDR-Rezept nicht dazu. Uns schmeckt es aber besser, wenn auf dem Tortenboden ein bisschen Creme drauf ist. 

Der größte Vorteil dieser Torte ist aber in meinen Augen, daß man nicht den Backofen anheizen muß. Gerade in der Sommerzeit, wenn man die Küche nicht so aufheizen will, ist das die perfekte Art, um zu einem guten Kuchen für die Kaffeetafel zu kommen.
Da es beim Getränkepulver und auch bei der Paradiescreme verschiedene Geschmacksrichtungen gibt, kann man natürlich auch variieren, welche Früchte man dazu nimmt. Es muß ja nicht immer nur Apfel sein. Ich könnte mir da z.Bsp. auch sehr gut die Stachelbeeren vorstellen oder Himbeeren. Egal, das Ding ist ausbaufähig und wird es bei mir zukünftig wieder öfters geben.

Also bis bald
Eure Petra K.
Nachtrag 15.07.2018:
Ich hab mir mal nach dieser Torte Gedanken gemacht, wie ich den Kauf, und damit das Geld ausgeben für Getränkepulver, vermeiden kann. Herausgekommen ist ein Saft mit Fruchtfleisch, der sich für diese Tortenart bestens eignet. Da ich einen Eimer Spillinge (Pflaumenart) geschenkt bekam, hab ich es ausprobiert. Heraus gekommen sind 5 Liter Spillingesaft, die ich ausgekocht, gewürzt und nur durch ein grobes Sieb gefiltert habe. Nun hab ich die Grundlage für eine schnelle Torte im Vorratslager. Wieder einen Kauf vermieden...


Spillinge-Saft mit Fruchtfleisch,
bester Getränkepulver-Ersatz


Mittwoch, 11. Juli 2018

Goldener Sonnenuntergang - Laßt uns mehr Natur erleben

Gestern abend mußte ich einfach mal schnell den Fotoapparat zücken. Seit Jahren habe ich keinen so schönen Sonnenuntergang mehr gesehen. Alles war in goldenes Licht getränkt, wunderschön. Und dabei hatte es fast den ganzen Tag geregnet - ENDLICH! Ein perfekter Tag ging zu Ende, Regen und abends ein so stimmungsvolles Licht. Herz, was willst Du mehr...

Laßt uns doch wieder mehr Natur erleben, es erhöht die eigene Frequenz, die eigene Schwingung und füttert das morphogenetische Feld mit schönen Dingen. Wir alle "ernähren" uns vom morphogenetischen Feld - völlig unbewußt. Ist Gutes drin, nehmen wir Gutes auf. Ist Negatives drin, nehmen wir auch dieses auf und verinnerlichen das, was wir unbewußt aufnehmen.
Die Medien wissen dies sehr genau und machen sich zunutze, die Schwingung der Massen mit Negativmeldungen zu senken, denn damit ist der Mensch sehr gut beherrschbar. Machen wir ihnen doch einfach einen Strich durch die Rechnung und registrieren und beachten wir doch wieder mehr die schönen Dinge und seien sie noch so klein. Die Natur ist eine wunderbare Möglichkeit, die Schwingung zu erhöhen und damit das morphogenetische Feld mit Gutem zu füttern. Da haben alle was davon.


goldener Sonnenuntergang über meiner Heimat

Es sind solche kleinen Dinge, die das Herz erfreuen 

Also bis bald
Eure Petra K.





Montag, 9. Juli 2018

Marillensaft selbst gemacht

Marillen, die 3.! Nachdem ich aus den herrlichen Marillenfrüchtchen schon Kompott gemacht habe und der Likör auf der Fensterbank seinem besten Geschmack entgegen feiert, gibts nun auch noch etwas Marillensaft.

Ich hatte ja bei der Vorbereitung die Früchte halbiert, gegensätzlich gedreht und in >mit Stein< und >ohne Stein< sortiert. Das klappt ganz wunderbar, denn vor zwei Jahren hab ich mir noch die Mühe gemacht und jeden Kern einzeln aus der Frucht herausgeschnitten und gepuhlt. NIE WIEDER! Das ist mir denn doch zu viel Arbeit. Aber auf diese Weise hat man ratz fatz einen Wassereimer Marillen fertig. Ohne Stein wird Kompott, mit Stein wird Likör und eben jetzt auch noch Saft gemacht und schon ist das Sortiment wieder vollständig.

Das sind die Zutaten für unseren Marillensaft:

2,5 kg frische Marillen mit Stein
2,5 L Wasser

200 g Zucker
1 EL Zitronensäuregranulat
3 Pckg. Vanillezucker (je 8 Gramm)
1 TL gem. Zimt
½  TL gem. Nelken
¼  TL gem. Sternanis
2-3 Prisen ger. Muskat

Die Marillen waschen, halbieren, mit Wasser aufgießen und ca. 1 Std. leicht köcheln lassen. Vom Herd ziehen, ca. 12 Std. durchziehen lassen.
Den Sud durch ein Tuch abseihen, der Rest aus Frucht und Kernen geht in den Kompost.
Die Gewürze in den Sud geben und unter Rühren zum Kochen bringen, dabei nochmal nach persönlichem Gusto abschmecken.
Den Saft in sterilisierte Flaschen füllen, verschließen und auskühlen lassen. Etikett ran, fertig!

Marillensaft selbst gemacht

sowas von köstlich!

Ich hab aus diesen Zutaten 3,5 Liter feinsten Saft raus bekommen mit einem ganz tollen Geschmack. Sicher könnte man auch etwas mehr Wasser nehmen, damit noch mehr herauskommt aber da leidet der Geschmack drunter, es wird dann einfach zu wäßrig. Also lieber etwas weniger Saft, in der Qualität aber ein hervorragendes Ergebnis. Und ob man dann den Saft pur trinkt oder ihn mit etwas Wasser verdünnt und im heißen Sommer noch ein paar Eiswürfel rein kommen, das kann ja dann jeder selbst entscheiden. 

Also bis bald
Eure Petra K.





Freitag, 6. Juli 2018

Marillen-Kompott für Eisbecher & Co.

In diesem Jahr haben mal wieder die Marillenbäume reichlich Früchte gehabt. Marillen sind ja die Aprikosen des Nordens oder wie man auch sagt, die Aprikosen des kleinen Mannes. Mir ist das eigentlich egal, wie man sie nennt, Hauptsache sie schmecken und das tun sie definitiv.

Natürlich hab ich sofort wieder Likör angesetzt, nachdem er vor zwei Jahren der absolute Renner meiner bisherigen Likörserie war.

In diesem Jahr hab ich aber auch mal Marillen-Kompott gemacht und das schmeckt auf einem Eisbecher als Fruchthaube sehr gut. Da gibt es auch gar nicht so viel dazu zu schreiben, wie es gemacht wird. Ich denke, wohl Jeder hat schon mal Kompott eingekocht. Wer das erst noch ausprobieren will, der sollte das auf jeden Fall tun.

In Kurzform: Marillen waschen, halbieren, die beiden Hälften gegensätzlich etwas drehen. Dabei ist eine Hälfte mit Kern, die andere ohne Kern. Die mit Kernen hab ich gleich als Likör angesetzt, denn die Arbeit mit dem Auspuhlen der Kerne mach ich mir nicht mehr und die Kerne bringen einen guten Mandelgeschmack in den Likör, absolut köstlich und dabei gleich zwei "Fliegen" mit einer Klappe geschlagen - Kompott und Likör.

Die Marillenhälften ohne Kern in sterile Gläser geben, zuvor auf den Boden der Gläser jeweils 1-2 Gewürznelken legen (je nach persönlichem Geschmack).
Während des Füllens mit dem Handballen ein paar Mal auf den unteren Glasboden klopfen, damit sie zusammenrutschen. 1 EL Zucker oben drauf, noch eine Prise gemahlenes Nelkenpulver, evtl. eine Prise gem. Sternanis und/oder Zimt (auch wieder nach eigenem Geschmack) dazu und mit kaltem Wasser bis fast zum Glasrand auffüllen. Die Marillen aber nur bis 2/3 des Glases befüllen. Möglichst auch nur Gläser nehmen, die oben einen etwas schmaleren Hals haben, damit die Marillen drunter hängen bleiben, wenn Wasser aufgegossen wird.
Dann nur noch die sterilen Deckel drauf und fest zumachen.

In einen großen Topf kaltes Wasser geben, die Gläser so hineinstellen, daß sie nicht gegeneinander anschlagen. Zum Kochen bringen und max. 20-25 Minuten leicht köcheln lassen, damit es kein Brei wird. Herd abschalten (Nachkochzeit beachten!), die Gläser im Topf auskühlen lassen, den Topf dabei nicht bewegen. Und fertig ist das Kompott oder die Fruchthäubchen für den Eisbecher. Der Fruchtsaft macht sich auf Vanilleeis besonders gut.

Uns schmeckt das sehr. Nicht zu süß, schön fruchtig und eine gewisse Säure, perfekt! Und ein kleiner Vorrat für die Zeit bis zur nächsten Ernte ist auch immer gut.


Marillen-Kompott

Also bis bald
Eure Petra K.


Dienstag, 3. Juli 2018

Kohlrabischnitzel - leichte, leckere Sommermahlzeit

Ist diese langanhaltende Trockenperiode nicht der absolute Wahnsinn? Das ist nicht mehr lustig, nur noch nervend! Alles welkt, das Gras und sogar das Unkraut verbrennen, überall wird aus Grün Braun. Man kann gießen wie man will (solange man noch etwas in der Regentonne drin hat), es wächst einfach nichts mehr weiter. Absolute Stagnation.
Mein Selbstversorgerprojekt muß ich spätestens jetzt als gescheitert betrachten. Kein Wasser - kein Garten - keine Ernten.

Ob man wohl extra für die Fußball-WM bei der Nato das schöne Wetter bestellt und bezahlt hat, damit die Leute in den Biergärten, auf den Fan-Meilen oder wo auch immer publik-viewing erleben können? In der Hoffnung, daß die Leute nicht mitkriegen, was gerade im Politkabinett gegen das eigene Volk durchgewunken wird? Fußball ist da immer gut.
Na bloß gut, daß die mMn überheblichen Mitglieder der Mannschaft, die sich ja nicht mehr Nationalmannschaft nennen darf, weil sie ja alles andere als national ist, aus dem Geschehen raus geschmissen wurde. Ich wage sogar zu vermuten, daß das ein abgekartetes Spiel war. Es würde so gänzlich in das momentane politische Szenario zur Vernichtung Deutschlands und vor allem zur Vernichtung der Deutschen passen - quasi als Botschaft. Für mich ist das ein sehr prägnantes Zeichen, worüber man mal nachdenken könnte. Die Hintergrundmächte dieser Welt lieben solche Theaterstücke.
Man kann es so sehen oder auch nicht. Was wissen wir schon wirklich? Nichts! Aber wundern würde es mich nicht. Jetzt hat der Löw wieder Zeit, sich im stillen Kämmerlein am Sack zu scharren und muß das nicht mehr vor Millionenpublikum tun. Sorry, aber das sind so Dinge, die man einfach nicht haben muß.

Was soll´s, die Hitze und die Trockenheit nerven. Ernten wir also das, was noch einigermaßen gewachsen und verwertbar ist. Ich hab das jetzt mal mit dem Kohlrabi gemacht. Das größte Exemplar wog reichlich 400 Gramm. Da kann man schon was draus machen. Deshalb gab es bei mir vor ein paar Tagen Kohlrabischnitzel. Hatte ich noch nie gemacht aber schon viel Positives drüber gelesen. Zeit, das mal auszuprobieren.

Die Zutaten:

1 großer Kohlrabi (pro Person sollte man einen rechnen - je nach Größe)
Salz
Pfeffer
etwas Chili
1 Ei
Mehl
Wasser
1-2 EL Kokosfett

Den Kohlrabi schälen, in ca. 1 Zentimeter dicke Scheiben schneiden. In eine beschichtete Pfanne etwas Wasser gießen (bodenbedeckt), ein bisschen Salz hinzugeben und die Scheiben für ca. 4-5 Minuten von jeder Seite garen. Das Wasser sollte dabei ganz verkochen, damit das Salz einziehen kann. Die Kohlrabischeiben herausnehmen, etwas abkühlen lassen, dann mit Pfeffer und etwas Chili von beiden Seiten würzen, im verschlagenen Ei wälzen, danach im Mehl wälzen (oder umgedreht). In der Zwischenzeit das Kokosfett erhitzen und die Kohlrabischeiben von beiden Seiten goldbraun anbraten. Fertig!




Kohlrabi-Schnitzel - eine leckere Sommermahlzeit

Guten Appetit!

Ich hab das zum Abendessen, ohne irgend was dazu, gemacht, könnte mir aber auch vorstellen, das mit Kartoffelpüree als Mittagessen zu machen. Schmeckt wirklich sehr gut. Schön leicht und gut gewürzt.
Testweise hatte ich eine Scheibe pur gebraten, die anderen in Panade. Mir persönlich hat fast das unpanierte "Schnitzel" noch besser geschmeckt als die panierten. Man muß sich also nicht zwangsläufig die Mühe machen, sie in Ei und Mehl zu wälzen. Da käme dann sogar ein veganes Essen dabei raus.

Die Blattstiele hab ich in kleine Stückchen geschnitten und eingefrostet, die kommen im Winter mit in die Eintöpfe. Die Blätter sahen nicht mehr so berauschend aus, alles verwelkt oder von der weißen Fliege stückweise zerfressen. Die konnte ich nur noch in den Kompost werfen. Wenn sie noch gut gewesen wären, hätte ich sie ebenfalls geschnipselt und eingefrostet.

Aber selbst wer keinen Garten hat und das Gemüse kaufen muß, kann den Kohlrabi im Sommer sehr günstig im Laden bekommen und dann dieses Gericht draus machen. Macht nicht viel Arbeit und geht auch recht schnell. 

Also bis bald
Eure Petra K.




Freitag, 29. Juni 2018

Geschmortes Rinderherz - eine preiswerte Fleischmahlzeit

Die Fleischpreise sind aktuell jenseits von gut und böse. Da muß man lange suchen, bis man etwas halbwegs preisgünstiges gefunden hat. Wir essen nicht viel Fleisch aber ab und zu möchten wir nicht darauf verzichten. Dann schauen wir aber auf´s Geld und auf die Qualität, das ist uns wichtig. Fündig geworden sind wir diesbezüglich bei Rinderherz, schön geschmort, zart, saftig und absolut lecker.
Wir werden das auch bestimmt mal wieder kochen, wenn wir beim Metzger Rinderherz bekommen können. Meist muß man es extra bestellen. Und damit ich beim nächsten Mal das Rezept gleich finde und meine lieben Leser das auch ausprobieren können, werde ich hier mal veröffentlichen, wie wir es zubereitet haben.

Zutaten:

1,5 kg Rinderherz
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
4 Kartoffeln
1 Bund Suppengrün
100 g gewürfelten Speck
Salz
Pfeffer
1-2 Lorbeerblätter
4 EL Tomatenmark
4 EL milde Paprikapaste (aus der Tube)
n.B. Majoran
n.B. Thymian
ca. 500 ml Wasser
ca. 1 EL Kokosfett zum anbraten


Das Herz möglichst gleich beim Metzger von den Sehnen, Adern etc. befreien lassen.
Das Herz waschen, in mundgerechte Stücke schneiden.
Die klein geschnittenen Zwiebeln, Knoblauch und Speckwürfel im Kokosfett anrösten.
Herzstückchen zugeben, mit Salz und Pfeffer anbraten. Dann Tomatenmark, Paprikapaste, Gewürze und das Wasser dazugeben, ca. 1 Std. bei mittlerer Hitze und geschlossenem Deckel schmoren lassen, dabei öfters umrühren.
Inzwischen das Suppengrün waschen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Das Gemüse, die geschälten, klein geschnittenen Kartoffeln noch weitere ca. 30 Minuten mitgaren. Es muß also alles in allem ungefähr 1,5 Stunden geschmort werden. Nochmal nach persönlichem Gusto abschmecken, fertig!


geschmortes Rinderherz - absolut köstlich

Guten Appetit!

Das Herz bekommt man nur seltenst im Supermarkt. Wir gehen da zum Fleischer unseres Vertrauens. Der hält die Tiere auf seinen eigenen Weiden und das Ergebnis unterscheidet sich wie Tag und Nacht vom Supermarktfleisch. Es ist zarter und läßt sich auch viel besser schneiden. 
Das Herz hat pro Kilo etwas über 4 Euro gekostet. Suppengemüse, Kartoffeln und die paar Gewürze kosten nicht die Welt. Alles in allem eine recht preiswerte Angelegenheit, wenn man auf Fleisch nicht grundlegend verzichten möchte. 

Wir haben von diesen Zutaten zu zweit vier Tage zu Mittag gegessen, es war köstlich und das zu dem Preis...
Als Beilage gab es Salzkartoffeln. Ich könnte mir aber auch Kartoffelpüree dazu vorstellen. Die Soße ist der absolute Knaller. Wenn davon etwas übrig bleibt, sollte man sich diese unbedingt einfrieren, damit man es zu einem nächsten Essen mitverwenden kann. 


Also bis bald
Eure Petra K.



Samstag, 23. Juni 2018

Sauerkirschsaft selbst gemacht

Die Kirschbäume unseres verstorbenen Vermieters wurden wahrscheinlich niemals ordentlich verschnitten und das sah man ihnen auch an. Kaum noch Früchte dran und alles nur ewig lange, dünne Triebe, wo am Ende mit etwas Glück zwei winzig kleine Kirschleins dran hingen mit minderer Qualität, und die Kirschmonilia hatte sich auch eingenistet. Ich hatte ja hier schon darüber berichtet.

Der neue Vermieter hat sich da nicht ran getraut. Ich hab da weniger Skrupel, hab mir auf YouTube Filmchen angeschaut, wie man Kirschbäume schneiden muß und los gings. Mehr als schief gehen konnte es nicht, es gab sowieso kaum was zu ernten. Der Schaden würde sich also in Grenzen halten. Aber ich hab mir gesagt: Wenn es was wird, dann kann ich vielleicht auch in den nächsten Jahren wieder beim Vermieter Kirschen ernten und für uns alle was draus machen.

Und so hab ich nochmal die restlichen Kirschbäume beerntet, wieder aus einem Teil Likör angesetzt und aus den restlichen verkrüppelten Kirschen Saft gemacht und das war eine hervorragende Idee, denn der ist vorzüglich im Geschmack. Schade, daß ich nicht mehr Kirschen hatte. Ich hätte da gern noch etwas mehr gemacht, denn der Vermieter und wir, teilen uns die Ergebnisse meiner Küchenevents. Aber das paßt schon...

Da mein Sauerkirschsaft so gut geschmeckt hat, laß ich mal mein Rezept hier auf dem Blog. Da weiß ich, wo ich es wiederfinde und meine lieben Leser haben auch was davon.

Das sind unsere Zutaten für den Saft:

750 g frische Sauerkirschen
1,5 L Wasser
6 EL Zucker
3 Pckg. Vanillezucker
1 EL Zitronensäuregranulat

Die Sauerkirschen ohne Stiele waschen, etwas abtropfen lassen, in einem Topf mit dem Wasser zum Kochen bringen und ca. 30 - 45 Minuten leicht köcheln lassen. Vom Herd ziehen, mit dem Kartoffelstampfer schön zerdrücken und die Masse ca. 12 Stunden durchziehen lassen, abfiltern, dabei den Sud auffangen.
Dem Sud die Gewürze zufügen, rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat, noch mal nach persönlichem Gusto abschmecken, aufkochen und in sterilisierte, möglichst noch heiße Flaschen, die auf einem feucht-warmen Tuch stehen, abfüllen und verschließen. Auf Holzbrettchen auskühlen lassen, Etikett ran und fertig ist ein kleiner Vorrat oder ein wunderbares Mitbringsel für gute Freunde.


Sauerkirschsaft vom Allerfeinsten

Ich hab aus dieser Menge knapp zwei Liter Saft herausbekommen. Das ist zwar nicht all zu viel aber die Qualität macht alles wett und vorallem weiß ich, was drin ist. 
Ein wirklich guter Saft ist im Laden auch nicht für Peanuts zu bekommen, wenn man ihn überhaupt noch bekommt, ohne daß man davon ausgehen muß, daß da zum größten Teil nur künstliche Aromen und Farbstoffe drin sind, wie es heutzutage schon Trend ist, damit man auch noch was dran verdient. Na ja, so ist das eben.
Mal schauen, was die Zukunft bringt, vielleicht komme ich ja nach meiner Verschneidungsaktion nochmal dazu, so einen köstlichen Saft zu machen. 

Jedem, der irgendwie an Sauerkirschen kommt oder die Bäume im eigenen Garten hat, dem empfehle ich auf jeden Fall, selbst Saft zu machen. Es ist ein Geschmackserlebnis, was man im Laden nicht mehr bekommt.

Also bis bald
Eure Petra K.


Dienstag, 19. Juni 2018

Kohlweißlinge? - Mit Kaffeesatz ablenken

Igitt! Manchmal sieht es auf den Kohlblättern in der Sommerzeit aus, als hätten sie ihren Darm ausgelehrt. Das muß man nicht haben.

Ich hab mich deshalb oft gefragt, was man wohl gegen die Vermehrungslust der Kohlweißlinge tun kann. Sie sehen ja putzig aus, wenn sie so schön im Garten umherflattern. Wenn sie allerdings den Kohl so strapazieren, daß man ihn nicht mehr verwenden kann oder will, dann hört die Freundschaft auf.

Was tun, sprach Zeus.

Ich habs mal mit Kaffeesatz versucht. Hab die Blätter einfach mit getrocknetem Kaffeesatz bestreut.


Mit Kaffeesatz überstreute Kohlblätter

Die Kohlblätter sind recht glatt, deshalb kann man nicht das ganze Blatt mit Kaffeesatz bestreuen aber auf vielen Stellen bleibt er liegen, bis der nächste starke Wind kommt. Macht aber nix, Kaffeesatz fällt ja in den meisten Haushalten immer genug an. Da kann man ja immer mal wieder neu drauf streuen und der Garten freut sich auch über die Kaffeedüngung. Der Kaffee wurde im Laden bezahlt, also kann und sollte man ihn auch vollständig verwerten.

Man kann die Kohlweißlinge nicht zu 100 Prozent fern halten aber man sieht, daß sie stark irritiert werden, sie suchen den Kohl und finden Kaffeegeruch, damit kann man sie ein stück weit ablenken. Zumindest habe ich festgestellt, daß nur noch recht wenige Kohlweißlinge über den Kohlpflanzen herumschwirren. Das ist doch auch schon mal ein Erfolg, oder?

Ich hab inzwischen so viele Verwendungszwecke für Kaffeesatz, daß er schon kaum noch reicht. Gegen die Schnecken verwende ich ihn inzwischen auch. Auch das funktioniert. 


Also bis bald
Eure Petra K.





Montag, 11. Juni 2018

Sauerkirsch-Likör angesetzt

Ein kleines Likörchen wenn man abends in lustiger Grillrunde zusammensitzt, das ist doch was Feines. Im Garten unseres neuen Vermieters steht ein Sauerkirschbaum. Als unser alter Vermieter gestorben ist, hat der Garten keine Pflege und auch kein Wasser mehr bekommen und manchmal hatte ich auch den Verdacht, daß der bisherige Hausbesitzer seine letzte Rache uns gegenüber in Form eines Gartenfluches auferlegt hat. Daß nur ja niemand mehr einen Nutzen aus seinem Grundstück herausholt. Eine verlorene Seele eben, Gott hab ihn selig, möge er in der Anderswelt seinen Frieden finden.

Am Sauerkirschbaum hingen in diesem Jahr nur sehr sehr kleine Kirschleins dran, wohl auch, weil im letzten Jahr die Kirschmonilia sich breit gemacht hatte. Ich hab den Baum beschnitten, so daß alles Schadhafte weg war. Irgendwie muß es funktioniert haben, denn dieses Jahr waren nur noch ganz ganz vereinzelt ein paar Moniliastückchen zu sehen. Was man bei YouTube alles so lernen kann...

Ich hab den neuen Vermieter gefragt, ob er für die piepsigen Sauerkirschen eine Verwendung hat, hatte er nicht und so hab ich ihm den Vorschlag gemacht, die vollreifen Kirschen als Likör anzusetzen. Da hat er nicht Nein gesagt und nun freut er sich auf ein Likörchen, wenn es soweit ist.

Ich hab noch nie zuvor Kirsch-Likör gemacht, da wurde es doch endlich mal Zeit, das auszuprobieren.

Die Zutaten:

1 kg Sauerkirschen
500 g Zucker
4 Pckg. Vanillezucker
1 Liter Doppelkorn (38%)

Die Kirschen ohne Stiel waschen, in ein verschließbares Glas geben, Zucker drüber, den Korn auffüllen,
ca. 2 - 3 Wochen am Fenster ziehen lassen, dabei jeden Tag mal etwas schwenken, damit sich der Zucker auflöst. Dann durch ein Tuch abgießen und in Flaschen abfüllen. Etikett ran, fertig!


frischer Sauerkirschlikör-Ansatz 


5 Tage später - der Likör nimmt Farbe an

Ich hab bei den Kirschen die Steine drin gelassen, das gibt einen schönen Mandelgeschmack in dem Likör. Mal sehen, ob ich wirklich so lange warten muß. Ich glaub das nicht, es wurde aber in verschiedenen Rezepten so geschrieben. Der Zucker ist schon aufgelöst und ein herrliches Amarettoaroma kommt durch, wenn man mal kostet. Ich denke, in ca. einer Woche werde ich probehalber abseihen. Dann noch eine Weile kühl und dunkel reifen lassen - die nächste Grillparty kann kommen.

Prost!

Und was haben wir mit den Schnapskirschen gemacht? 
Natürlich ein Vanilleeis mit beschwipsten Kirschen




Ich hab bei meiner Recherche zu diversen Likören auch noch Zitronenlikör und Milchlikör gefunden. Das wäre doch nochmal eine interessante Nummer, oder? Setzt Ihr auch selbst Likör an?

Also bis bald
Eure Petra K.

Nachtrag 14.06.2018:
Heute hab ich den Likör abgefüllt, es sind 1,5 Liter herausgekommen. Ein herrlicher Kirsch-Mandel-Geschmack. Nicht zu süß, nicht zu mandelig, genau richtig und absolut süffig...
Es hat lediglich 6 Tage gedauert, dann war er fertig, also nichts mit 2-3 Wochen, wie in diversen anderen Rezeptenvorschlägen angegeben. Das hatte ich ja schon vermutet, denn die Kirschen waren so klein, daß das natürlich alles viel schneller geht. Der Likör steht nun dunkel, einen kühlen Raum haben wir allerdings, mangels Keller, nicht. Was soll´s, der wird sowieso nicht alt.


Sauerkirsch-Mandel-Likör
soooo lecker!

Nachtrag 05.07.2018:
Weil der Likör so vorzüglich geschmeckt hat, hab ich nochmal einen zweiten Ansatz mit etwas größeren Kirschen gemacht, die zur Zeit des ersten Ansatzes noch nicht reif waren. Hier mußte ich feststellen, daß der Likör doch noch etwas länger hätte durchziehen können, also durchaus diese 2-3 Wochen, die in diversen Rezeptvorschlägen vermerkt sind, gebraucht hätten. Ich hatte es aber, wie beim ersten Ansatz nach reichlich einer Woche abgeseiht. Dadurch fehlte etwas der köstliche Mandelgeschmack, der Likör ist aber trotzdem herrlich fruchtig. Im nächsten Jahr werde ich doch öfters mal kosten, damit ich den besten Zeitpunkt zum perfekten Geschmack finde.



Freitag, 8. Juni 2018

fruchtige Pfannkuchen mit Apfel und Banane

Bei uns wird wegen der momentanen Hitze möglichst nur abends gekocht, damit sich die Wohnung nicht noch mehr aufheizt. Leider stehe ich damit bei meinem Mann auf verlorenem Posten, denn er will Gekochtes zu Mittag, nicht abends. Aber heute ist er zum Stammtisch. Das heißt, ich konnte heute Abend machen, was ich wollte. Na, und da probier ich gerne mal was aus, wo ich nicht weiß, was dabei raus kommt. Die Küche ist dann ein großes Experimentierfeld.

Heute hab ich fruchtige Pfannkuchen gemacht und das hat nicht schlecht geschmeckt. Daß meine Wahl gerade darauf fiel, war einer überreifen Banane und einem Apfel, dessen beste Zeit auch überschritten war, geschuldet. Also macht die Petra das weltweite Web auf und holt sich diese oder jene Inspiration. Ein bisschen von dem Rezept und ein bisschen von einem anderen Rezept. Irgendwas findet man immer, was man sich auf der Zunge gut vorstellen kann.


Die Zutaten:

1 Banane (vollreif)
½  Apfel
1 Ei
2 geh. EL Dinkelmehl (1050-er)
5-6 EL Milch (3,5 %)
1 Pckg. Vanillezucker
3 Prisen Backpulver
2 Prisen Himalaya-Salz
Öl zum Ausbacken
n.B. Zucker
n.B. Zucker-Zimt-Mischung zum Bestreuen

Die Banane schälen u. in kleine Würfel schneiden, den Apfel waschen, von Stiel und Kerngehäuse befreien, ebenfalls in sehr kleine Stückchen schneiden.
In einer Schüssel die Früchte, das Ei, Mehl, Milch, Backpulver, Salz, Vanillezucker, ggf. etwas Weißzucker (für die süße Fraktion) vermischen.
In einer beschichteten Pfanne das Öl erhitzen (ich hatte Stufe 4 von 6). Mit einer Schöpfkelle die Masse portionsweise in die Pfanne geben und ausbacken. Wenn die Pfannkuchen am Rand schön Farbe angenommen haben, mit einem Pfannenwender und einem Messer umdrehen und die zweite Seite ausbacken. Auf einen Teller geben, ggf. noch mit Zucker und Zimt-Mischung bestreuen.


Pfannkuchen mit Banane und Apfel

Man kann diese Pfannkuchen sowohl warm als auch kalt essen, sie sind auch durch das Backpulver  schön fluffig. Bei mir waren sie heute lauwarm, genau richtig bei dieser Hitze und jetzt kann ich die Türen und Fenster aufmachen, damit es über Nacht wieder angenehm kühl wird in der Wohnung.

Was esst Ihr denn, wenn es so warm ist? Habt Ihr da auch grundsätzlich weniger Hunger? Na ja, die Hüften freuen sich...

Also bis bald
Eure Petra K.




Dienstag, 5. Juni 2018

Erdbeersaft selbst gemacht

Es ist Erdbeerzeit, hurra! So ein feiner Geschmack und soviel Gesundheit stecken in diesen knallroten Beeren. Da muß man einfach was draus machen, denn es wird nicht lange dauern, da ist die Erbeerzeit vorbei. Dann hat man höchstens noch ein paar Monatserdbeeren zum gelegentlichen Naschen.

Da wir nun keine Marmelade mehr brauchen, weil wir zum Frühstück nur noch Obst essen, mußte ich mir eine andere Verwendung ausdenken. Natürlich gibt es jetzt Erdbeerknietsch und vor Jahren hab ich auch Erdbeersirup gemacht aber der so ganz feine Geschmack der Beeren geht da etwas unter und deshalb hab ich jetzt mal Erdbeersaft gemacht. Und ich muß sagen, das war eine meiner besten Entscheidungen, denn der ist oberlecker!

Zutaten:

ca. 4 kg frische Erdbeeren (vollreif)
ca. 4 L Wasser
ca. 450 g Zucker
5 Pckg. Vanillezucker (je 8 g)
2-3 EL Zitronensäuregranulat (oder Zitronensaft - je nach gewünschter Säure)

Die Erdbeeren verlesen, damit nichts Schlechtes dran ist, waschen, das grüne Stielblatt kann dran bleiben, es beeinflußt den Geschmack nicht, erspart aber viel Arbeit.
Die Erdbeeren in einem großen Topf (10 Liter) mit Wasser übergießen, zum Kochen bringen und auf kleiner Stufe ca. 45 Minuten köcheln lassen. Herd abschalten, runter köcheln lassen, dann mit dem Kartoffelstampfer die Beeren zerdrücken. 12 Stunden ziehen lassen, durch ein großes Tuch abgießen, dabei den Sud auffangen. Die Beeren nicht nochmal ausdrücken, dann bleibt der Saft klarer.
Gewürze zugeben, verrühren, nochmal nach persönlichem Gusto abschmecken, aufkochen (evtl. entstehenden Schaum abschöpfen). Den fertigen Saft in sterilisierte, warme Flaschen füllen. Saubere Deckel oder Gummikappen drauf und auf Holzbrettchen abkühlen lassen. Etikett ran, fertig!


feiner Erdbeersaft

Nach diesem Ergebnis werd´ ich auf jeden Fall noch mal pflücken gehen.

Ich hab aus den Zutaten reichlich 6 Liter Saft herausgeholt. Ein Teil davon geht zum Inhaber des Erdbeerfeldes zurück, denn er hat keine Zeit zum Pflücken. Und so haben wir einen kleinen Tauschhandel ins Leben gerufen. Ich habe die Zeit, kann aber auf Grund des fehlenden Wassers in unserem Garten keine Erdbeeren anbauen. Und deshalb gibt es Erdbeeren von seinem Feld, ich mach die Verarbeitung und zurück kommt der Saft, von dem wir ja auch profitieren. Es hat also jeder was davon. 

Also bis bald
Eure Petra K.



Freitag, 1. Juni 2018

Kühlendes Detox-Wasser bei Hitze

Bei dieser momentanen Hitze möchte man am liebsten den ganzen Tag unter der Gartenbrause stehen. Man kann sich aber auch mit den entsprechenden Lebensmitteln von innen kühlen. Wir haben uns zu diesem Zweck ein großes 5-Liter-Glas mit Deckel und Auslaufhahn zugelegt, war diese Woche bei unserem Netto-Markt im Angebot.

Gefüllt haben wir das Glas mit ozonisiertem und gefiltertem Wasser, Gurkenscheiben, Zitronenscheiben, Ingwerscheiben, Pfefferminzblättern und Melisseblättern. Zwei Stunden durchziehen lassen, dann etliche Eiswürfel rein und schon hat man ein sehr gut schmeckendes, kühlendes Getränk.

Zutaten:

2 Liter Wasser
1 Gurke
½ - 1 BIO-Zitrone (je nach Geschmack und Größe der Zitrone)
3-4 Ingwerscheiben (je nach Geschmack und Stärke der Wurzel)
3-4 Pfefferminz-Stiele
3-4 Zitronenmelisse-Stiele
n.B. Eiswürfel


kühlendes Detox-Wasser

Übrigens: es muß nicht zwangsläufig eine BIO-Zitrone sein. Man kann das konventionelle Obst und Gemüse auch von evtl. Pestiziden befreien, indem man z.Bsp. in einen Kaffeepot kaltes Wasser gibt, einen halben Teelöffel Natron dazu und etwas umrühren. Dann die Zitrone rein legen und ca. 15 Minuten drin liegen lassen, evtl. die Zitrone mit der aus dem Wasser herausragenden Seite umdreht, denn sie schwimmt ja immer oben. Nach dieser Pestizid-"Befreiungsaktion" die Zitrone nochmals unter fließendem Wasser schön abspülen und fertig ist der Lack. So kann man auch konventionelles Obst und Gemüse zu gesundem Gemüse machen.

Hier gibt es eine Liste von kühlenden Lebensmitteln:

Kommt gut durch die Hitzewelle!

Also bis bald
Eure Petra K.






Mittwoch, 30. Mai 2018

Kassenzettel deckt auf - Posse des Tages 30.05.2018

Es gibt mal wieder was zu lachen im Staate Absurdistan. Ein Kassenzettel ging durch die Verteiler und man glaubt es kaum: es gibt noch Geschäfte in diesem Land, welche die Wahrheit unters Volk bringen. Gut so!

Zitat:
Das Finanzamt freut sich riesig, heute mit Ihnen am Tisch gesessen zu haben. 
Von Ihren 5,19 EUR wird zum Beispiel:
der Berliner Flughafen gebaut, 
Banken gerettet, Politiker honoriert 
& Grosskonzerne liebkost
vielen Dank dafür!
Zitatende.

Ist das nicht herzallerliebst? Ob die 5,19 EUR den BER noch retten können? Ich glaub da nicht dran. Na, und den Banken ist mit diesen Peanuts sicher auch nicht geholfen. Und Politiker? Ich seh hier keine wirklichen Politiker. Und die Großkonzerne? Die sind durch das Fressen der Kleinen auch ganz gut satt geworden, oder? Aber das Schärfste ist das Wort Finanzamt - als ob es hier irgendwo ein Amt gäbe...

Mein erster Gedanke war, daß sowas doch nur mit einem Bildbearbeitungsprogramm gemacht worden sein kann. Aber nein, man sieht es auch an dem Knick in der Schrift, daß das wirklich auf einem handelsüblichen Kassenzettel drauf steht. Das sind doch bestimmt alles sog. Reichsbürger, die hier das aussprechen, was Phase ist - böse böse! Sarkasmus aus!

Irgendwie erinnert mich das an die letzten DDR-Monate, wo auch alles verboten wurde, sich Jeder von irgendwas distanzieren mußte und trotzdem alle Bescheid wußten und hinter vorgehaltener Hand der Buschfunk funktionierte. Ja, von der DDR lernen, heißt siegen lernen...
Und genauso, wie der DDR ihre Lügen um die Ohren gepfiffen wurden, werden auch der BRD ihre Lügen um die Ohren gepfiffen werden. Das läßt uns doch hoffen, oder?


Kassenzettel der Wahrheit

Ich habe keine Ahnung, von welchem Geschäft dieser Kassenzettel stammt aber: Respekt!

Die nächste Posse kommt bestimmt.

Also bis bald
Eure Petra K.



Es kommt der Tag, an dem werden all die Lügen unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen 



Donnerstag, 24. Mai 2018

Bananen-Sahne Eis

Der Planet brennt wiedermal. Bloß gut, daß ein bisschen Wind kommt, da kann man es draußen wenigstens etwas aushalten. Überall ist wieder Unwetter samt Überschwemmungen, bei uns kommt kein einziger Tropfen runter. Ich sag´s ja, wer Urlaub ohne Regen haben will, sollte ihn in der Lausitz verbringen.

Da wir kein Eis mehr im Gefrierschrank hatten, hab ich kurzerhand selber welches gemacht. Ich hatte noch zwei kleine Bananen, die schon eine recht braune Schale hatten. Die mußten vertan werden und da kam mir die Idee mit dem Bananeneis. Das ist recht einfach.

Die Zutaten:

2 kl. Bananen
200 g Schlagsahne
2 Pckg. Vanillezucker (je 8 Gramm)
ca. 3 EL Zitronensaft
n.B. etwas Milch

Die Bananen schälen, halbieren und in sehr schmale Scheibchen schneiden, auf einen Deckel o.ä. flach auslegen und für ca. 2-3 Stunden in den Gefrierschrank geben. Auch die Schlagsahnepackung in den Gefrierer legen, jedoch immer mal etwas schütteln, so daß sie nicht zusammenklumpt, die Sahne muß sich in der Packung noch etwas hin und her drücken lassen.
Dann die gefrosteten Zutaten in den Mixer geben, den Zitronensaft und Vanillezucker zufügen.
Man sollte das alles ein klein wenig antauen lassen, dann vermischt es sich besser. Man kann auch noch etwas Milch zugeben, wenn es noch zu gefroren ist. Ein guter Mixer ist da besser geeignet, als so ein billiges Ding. Wenn er zum Eis crashen geeignet ist, dann paßt es. Alles vermixen, dabei drauf achten, daß gerade am Anfang nur kurz angemixt und gleich wieder aus geschalten wird, damit er nicht durchdreht und evtl. kaputt geht. Auf diese Art und Weise mehrmals verfahren, bis es eine homogene Masse ist. Nochmal nach persönlichem Gusto abschmecken, fertig ist das Eis.
Das so entstandene Softeis in Schälchen füllen und nochmals für 10 bis 15 Minuten in den Frost stellen.


Bananeneis selbst gemacht

Dieses Eis hat zwar durch die Schlagsahne kräftig Kalorien in sich, was man mit einfacher Milch auch etwas kompensieren kann aber viel weniger Zucker, wie in gekauftem Eis und man kann sich auch sicher sein, daß wirklich Bananen drin sind und nicht durch Aromastoffe und sonstigem chemischen Kram ersetzt wurde. 
Anstelle von Bananen kann man auch jegliches andere Obst verwenden.

Laßt es Euch schmecken!

Also bis bald
Eure Petra K.