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Mittwoch, 22. November 2017

Wenn die Maske der Richter fällt

Früher war ich immer der Meinung, daß Prozeßbeobachter lediglich der Rechtsbeugung von Richtern nur zusehen können, also nur die Ohnmacht durch den Rechtsbankrott in diesem Land spüren können und damit nur noch depressiver werden. Man kann ja mit Prozeßbeobachtung eh nichts ändern oder gar beeinflussen. Man sitzt nur da und schaut zu, wie dem Richter in Ausübung seiner Macht faktisch einer abgeht.

Doch die Zeiten haben sich geändert. Irgendein Wind muß durch die Richterreihen geweht sein. Die Macht der Richter kann nur noch mit großen Anstrengungen nach außen getragen werden. Und wie sich das bemerkbar macht, konnte ich neulich selbst erkennen. Weil mich ein gewisses Thema sehr interessiert hatte, hab ich mich als Prozeßbeobachter auf den Weg gemacht, um zu sehen, was dabei rauskommt.

Nein, an dem Punkt, wo ein Richter Recht spricht, wo Recht ist, sind wir noch nicht. Mit JEDEM Verfahren beugen sie das geschriebene Recht. TAG für TAG! Das muß einem bewußt sein, wenn man dort aufschlägt. Wir leben schließlich in einer Diktatur.

Was ich aber an diesem Tag für einen Eindruck über Richter bekommen habe, war für mich mehr als verwunderlich, es war ein Offenbarungseid ob der Tatsache, daß die Macht der Richter so gravierend schwindet, daß man es schon beinahe belustigend finden kann, was da abgeht. Es hatte für mich wahrlich höchsten Unterhaltungswert und das will schon was heißen.

Der Kläger hatte, noch bevor er sich setzen wollte, den Richter davon in Kenntnis gesetzt, daß dieser das Verfahren nicht führen kann, weil dem Kläger die Einsicht in den Original-Geschäftsverteilungsplan verwehrt wurde. Ja, das ist durchaus die Norm, denn damit wird inzwischen alles ad absurdum geführt, was in Gerichten so abgeht.

An diesem Punkt, wo jemand auch nur ansatzweise den GVP erwähnt, benimmt sich der Richter, wie die Katze auf dem heißen Blechdach. Er kreischt und keift, droht mit Ordnungswidrigkeitsstrafen, sofortige Hafteinlieferung etc. und bei diesen Tobsuchtsanfällen tropft ihm regelrecht der Angstschweiß von der Stirn und den Schläfen. Es ist dem Herrn in dem schwarzen "Nachthemd" mit der weißen Schleife absolut klar, daß er nichts dagegen setzen kann. Er weiß, daß seine Macht mit dem Aufwachen der Masse endlich ist, es ist für ihn faktisch nur noch zum Schreien.

Wie heißt es immer so schön: Wer schreit hat Unrecht. 

Der Kläger hat sich davon gar nicht beeindrucken lassen, er hat es sich auf dem bequemen Stuhl gemütlich gemacht, hat ohne mentale Regung den Richter toben lassen und gleich noch eins drauf gesetzt, nämlich, daß jeder Richter verfassungswidrig, ohne Beachtung der Gewaltentrennung, auf seinen Sessel gehoben wurde. Ich hab so was von abgefeiert, der Kläger hatte ja recht. Jeder Richter wird vom Justizminister in seinen Sessel gehoben und der Justizminister gehört zur Exekutive (ausführende Gewalt). Und da keiner mehr Recht übertragen kann, als er selbst hat, kann die ausführende Gewalt eben auch keine rechtsprechende Gewalt übertragen. Woher hat also der Richter, der die rechtsprechende Gewalt inne hat (oder zumindest haben sollte), seine Legitimation?

Er hat keine Legitimation
und er kann diese Wahrheit nur mit Schikane und Willkür übertünchen. 

Aber auch das ist nur noch eine Frage der Zeit. Dieser Prozeß hat mir förmlich die Schuppen von den Augen rieseln lassen. Es hat mir Hoffnung und Zuversicht gegeben und die Einsicht, daß noch nie eine Gewaltherrschaft eine Ewigkeitsgarantie hatte. Auch diese hier herrschende Diktatur wird enden!
Zeit spielt dabei nicht die größte Rolle, auch wenn sich jeder Aufgewachte natürlich sehnlichst nach einem Ende sehnt, was für mich absolut nachvollziehbar ist.

Aber seht es doch mal so: Der Weg ist das Ziel und steter Tropfen höhlt den Stein. Wir haben jetzt die einmalige Chance, mitzuerleben, wie ein System und ihre Macht zusammenbrechen. In solchen Prozessen können wir es erleben. Nach außen wirkt so ein Richter immer noch mächtig, wenn man sich davon beeindrucken läßt. Aber schaut Euch in diesen Prozessen mal an, mit welchem Aufwand der Schwarzkittel nur noch seine Fassade aufrecht erhalten kann, innerlich ist der schon längst FERTIG!

Es tut mir leid (oder auch nicht), mein Mitleid hält sich in Grenzen. Zu lange wurden wir von diesen Systemlingen diskriminiert, jetzt kommen wir auf unsere Kosten. Jetzt können wir hautnah am Verfall eines Lügen- und Willkür-Systems teilhaben. Für mich gibt es gar kein schöneres Schauspiel, als das, was uns da grade geliefert wird. Ich werde mich bestimmt bald wieder mal auf den Zuschauerrang dieser Systemtheater setzen und einfach nur genießen! Und dafür muß ich nicht mal Eintritt bezahlen...

Der Hammer an diesem Prozeß war, daß der Richter dem Kläger vollkommen Recht gegeben hat. Er sagte, daß er (der Kläger) doch schon alles weiß, was er denn überhaupt noch hier wöllte und für dieses Wissen gäbe es ja schließlich nachlesbare Gesetze. Für mich war das eine eindeutige Aufforderung, Gesetze zu lesen.
Die halten es regelrecht nicht mehr aus, daß immer mehr Leute bei Gericht aufkreuzen und ihnen den Spiegel ihrer Lügen vorhalten. Mir kam es so vor, als wäre dieser Richter am liebsten aus dem Raum geflüchtet. Schon wieder einer da, der am Stuhlbein seiner vermeintlichen Macht sägt...

Der Oberhammer aber war, daß der Schwarzkittel einen Prozeßbeobachter aus den Zuschauerreihen nach seinen kurzen mündlichen, leise in Richtung Kläger mitgeteilten Stichpunkten aufgefordert hat, sich doch als Prozeßbeauftragter des Klägers zur Verfügung zu stellen und das hat er auch in aller Ruhe gemacht. Sowas war ja noch nie der Fall, die Richter akzeptieren doch nur systemstallgehaltene Rechtsanwälte. Da war jedoch nicht mal eine Vollmacht des Klägers an den Prozeßbeauftragten notwendig.
Aber der Richter war offensichtlich derart überfordert, daß er alles gemacht hätte, damit er mal kurz Luft holen kann. Mir hat noch nie ein Prozeß so viel Spaß bereitet...

Man kann sich nur wünschen, daß die große Masse es diesem Kläger dort vor Gericht nachmacht, den Richter sachlich mit den unbestreitbaren Fakten konfrontiert und dabei auch noch recht ruhig bleibt. Es ist herrlich zu sehen, wie lächerlich sich so ein vorgeblich Mächtiger machen kann.
Wenn das Volk zusammenhält, zwingt es diese Schwarzkittel aber sowas von in die Knie. Man darf sich nur nicht einschüchtern lassen und immer schön locker bleiben. Das müßte doch machbar sein, oder?

Das ist für mich die neue, gewaltfreie Revolution!
Und ich gehöre zu den Glücklichen, die dies zum zweiten Mal in ihrem Leben erleben dürfen
1989 zum ersten Mal,
2017 zum zweiten Mal

Vielleicht können wir in zwei Jahren behaupten, daß wir den 30-jährigen Krieg zum zweiten Mal erlebt haben?

Also bis bald
Eure Petra K.
Der Mensch neigt dazu, seine Macht zu missbrauchen, 
solange, bis er Schranken findet
(Charles de Montesquieu)
 

Sonntag, 19. November 2017

Porree-Kartoffel-Auflauf mit Kochschinken und Speck

Man kann ja nicht nur Eintopf essen. So gut er auch schmeckt aber manchmal will man in der kalten Jahreszeit auch was Anderes und das soll natürlich auch möglichst gut von innen wärmen, also deftig und kräftig. Das mögen Andere anders sehen, wir sehen es aber so. Und deshalb gab es bei uns heute Mittag Porree-Kartoffel-Auflauf mit Kochschinken und Speck. Wir hatten ja schon diese Woche mal einen herzhaften Porree-Eintopf. Weil aber mein Mann im Vorfeld mit gefühlten 5 Kilo Porree nach Hause kam, mußte der irgendwie vertan werden. Himmel, was macht man mit so viel Porree? Na eben einen großen Topf Eintopf, einen Auflauf und fermentiert hab ich auch. Da kommt noch ein Beitrag dazu, der muß noch etwas durchziehen, mal sehen wie das schmeckt.
Aber jetzt gibts hier erstmal das Rezept für unseren Porree-Kartoffel-Auflauf:

Das sind die Zutaten:

ca. 800 g Porree (das waren 2 große Stangen)
ca. 500 g Kartoffeln
2 mittl. Zwiebeln
etwas Speck
200 g Kochschinken
2 EL Branntweinessig
1 EL Himalaya-Salz
1 EL Majoran
1 TL gem. schw. Pfeffer
1 TL Paprika edelsüß
1 TL gem. Kümmel
1 TL Thymian
1 TL Salbei
½ TL scharfer Paprika
½ TL Curry
1-2 Msp. Chilli
2 Msp. gem. Rosmarin
1-2 Msp. ger. Muskat
etwas Öl (Sonnenblumenöl)
etwas Zitronensaft

150 - 200 ml Milch (3,5 %)
1 Ei
ca. 200 g Käse (Gouda mittelalt)
ein paar Butterflocken
etwas Alufolie

Den Porree kurz abbrausen, etwas abtropfen lassen und in ca. 1 cm dicke Ringe schneiden. Die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. In eine Schüssel geben und mit etwas Zitronensaft beträufeln, gut verrühren. Die Gewürze zugeben, ca 1-2 Stunden durchziehen lassen, dabei immer mal umrühren.
In einem größeren Topf Öl erhitzen, den klein geschnittenen Speck auslassen, die kleingeschnittenen Zwiebeln zufügen und goldbraun anrösten, dann das gewürzte Gemüse zugeben, ca. 10-15 Minuten bei mittlerer Hitze anköcheln, dabei immer mal umrühren, damit nichts anbrennt (evtl. noch zusätzlich Öl dazugeben, falls es zu trocken erscheint).
Inzwischen die Auflaufform (Größe oben ca. 30 cm) ausbuttern, das Kochgut in einer ersten Schicht einfüllen, die Hälfte des klein geschnittenen Kochschinkens darüber geben, dann die nächste Schicht Kochgut einfüllen, den Rest des Kochschinkens drauf verteilen. Den geriebenen Käse drüber verteilen.
Die Milch mit einem darin verquirlten Ei über die Masse geben, ein paar Butterflöckchen drüber und mit Alufolie bedecken. Den Herd auf 200 Grad vorheizen, den Auflauf ca. 30 Minuten im unteren Drittel des Backofens garen lassen, dann die Alufolie abnehmen und bei Grillstufe auf mittlerer Schiene des Backofens noch ca. 10 Minuten grillen, bis die Käsemasse eine bräunliche Farbe annimmt. Aus dem Herd nehmen und ca. 5-10 Minuten ein bisschen abkühlen lassen, damit man sich nicht die Zunge verbrennt. Dann ab auf die Teller und etwas Worchester-Soße dazu reichen. Fertig ist ein leckerer Auflauf.


 Porree-Kartoffelauflauf mit Kochschinken und Speck

Dieser Auflauf hat uns hervorragend geschmeckt. Gut gewürzt, alles noch schön bißfest und der gegrillte Käse total lecker. Von den Zutaten her ist er nicht sehr kostenintensiv, wir sind absolut satt  geworden und können auch morgen nochmal davon essen. Man kann ihn dann einfach in der Backröhre nochmal aufwärmen. Dazu wieder Alufolie drüber legen und bei 200 Grad erhitzen, dürfte in ca. 40 - 45 Minuten erledigt sein. 
Das i-Tüpfelchen an diesem Auflauf ist hierbei wirklich, daß man das Gemüse und die Gewürze durchziehen läßt, perfekt!

Also bis bald
Eure Petra K.

Donnerstag, 16. November 2017

Wilde Ernte - Nachtkerzensamen

Wer kennt sie nicht, diese wunderschönen gelben Blüten der Nachtkerze, die, wie der Name schon sagt, sogar nachts ihre Blüten offen läßt und damit eine Nahrungsquelle für viele Nachtfalter ist. Sie ist äußerst anspruchslos, wächst beinahe auf jedem Schutthaufen & Co.
Sie ist aber nicht nur schön, ihre Blüten sind nicht nur lecker, der Hammer unter den Gesundheitsbringern sind jedoch ihre Samen. Das ist die Quelle für die Gamma-Linolensäure.

So wie ich es gelesen habe, hilft sie wohl sehr gut bei Hautproblemen, Neurodermitis, bei erhöhtem Blutdruck, Akne, Allergien, Streß, Asthma, Unfruchtbarkeit, Juckreiz, Arthritis, Hämorrhoiden, Wechseljahresbeschwerden, PMS und Menstruationsbeschwerden.
Ob es wirklich so ist, kann ich nicht sagen, ich bin schließlich kein Arzt aber wenn es von Sachkundigen so geschrieben wird, dann kann man wohl davon ausgehen, daß es stimmt.

Da ich kaum unter irgendwelchen Krankheiten leide, kümmert mich diese Liste nicht in dem Maße, wie es vielleicht jemanden interessiert, der unter diesen Krankheiten leidet. In der Schulmedizin werden bekanntlich meist nur die Symptome behandelt, an die Wurzel des Übels geht kaum einer ran. Ist ja auch nicht gewollt, die Ärzte sind die Erfüllungsgehilfen der Pharmamafia und diese verdient nur an Kranken, nicht aber an Gesunden. Und wenn man das erstmal begriffen hat, dann hat man auch begriffen, daß die meisten Krankheiten nur Mangelerscheinungen sind und diese kann man mit der Ernährung von wirklichen Lebensmitteln (deshalb heißen sie ja auch Lebensmittel - Mittel zum Leben - und nicht nur Nahrung) gut ausgleichen. Wildkräuter sind in meiner Ernährung ein sehr wichtiger Bestandteil und die Nachtkerze ist auch ein Wildkraut.

Im Sommer nasche ich gern die Blüten, sie schmecken herrlich süßlich. Manchmal kommen mir da aber die kleinen schwarzen Käferchen zuvor, die wissen eben auch was gut schmeckt und ich muß mir andere Blüten suchen oder die Käferchen ausschütteln. Aber wenn man die Blüten nascht, können sich keine Samen bilden. Bloß gut, daß die Nachtkerze so viele Blüten bildet, daß man es gar nicht schafft, alle zu verputzen und so hat man immer noch ein paar Samenkapseln am Ende des Jahres.

Ich hab vor Kurzem die Samenkapseln geerntet, ein paar Tage auf der Heizung trocknen lassen und dann durch ein grobes Sieb die kleinen schwarzen Samen herausgeschüttelt. Zur Ölgewinnung würde das sicher nicht reichen aber ich bin der Meinung, daß man auch schon was erreichen kann, wenn man peu a peu immer mal eine kleine Menge der Samen entweder in das Müsli oder in den Smoothy versenkt. Schaden kann es wohl nicht, es wirkt dann vielleicht eher vorbeugend gegen Mangelerscheinungen. Na, und das ist doch auch schon was, oder? Hippokrates wäre wohl sehr zufrieden mit mir, denn wie sagte er einst so zutreffend: 

"Laßt die Nahrung Eure Medizin sein und die Medizin Eure Nahrung". 

Na ja, er konnte ja nicht ahnen, daß man ein paar Jahrhunderte später die Nahrung von Lebensmitteln stark differenzieren muß. In seiner Zeit gab es NUR BIO-Nahrung und etwas anderes als BIO-Nahrung sollte es auch meiner Meinung nach gar nicht geben. Aber sagt das mal denen, die sich im Supermarkt den Einkaufswagen voll packen und auch noch der Meinung sind, daß sie sich damit absolut etwas Gutes tun. Solche Leute sollten sich mal fragen, warum es bei diesem umfangreichen, vorgeblich gesundem Nahrungsangebot, bei diesen vielen Medikamenten und Fachärzten überhaupt volle Wartezimmer und jede Menge Kranke gibt. Da kann doch etwas nicht mit rechten Dingen zugehen!

Was solls, an mir verdient weder ein Arzt, noch ein Apotheker etwas und wenn ich ehrlich bin, bin ich da auch ein bisschen stolz drauf. Und jetzt hole ich mir meinen Smoothy aus dem Kühlschrank und rühre einen Löffel Nachtkerzensamen hinein.


ein Eimerchen voll Samenkapseln der Nachtkerze


kleine feine Nachtkerzensamen

Zum Wohlsein!

Hier gibt es weitere Infos zur Nachtkerze und Gamma-Linolensäure:


Also bis bald
Eure Petra K.
Dem Fröhlichen ist jedes Unkraut eine Blume, dem Betrübten jede Blume ein Unkraut.
(Finnisches Sprichwort)



Sonntag, 12. November 2017

Rauchsalz selbst gemacht - riesige Würzkraft

Im Handel wird es mitunter als gebranntes Salz verkauft und es ist schandteuer. Warum es so teuer ist, hatte sich mir nie so recht erschlossen und auch nicht der Sinn dahinter. Und das war so, bis wir mal von einem Bekannten selbstgebranntes Salz bekommen haben. Natürlich hat er es nicht gebrannt, mit Flamme oder sonst einer bestimmten Technik. Er hat es im Smoker gemacht. Auf ein feuerfestes Tablett ausgestreut und im Smoker eine Weile "räuchern" lassen, denn es ist nichts anderes als räuchern, wie es herkömmlich mit anderen Dingen gemacht wird. Es gibt nur einen ganz gravierenden Unterschied. Es wird seeehr intensiv salziger. So salzig, daß wir das Essen, was wir damit gewürzt hatten, wirklich nicht essen konnten, total übersalzen. Und da wußte ich dann auch, wozu Salz gebrannt wird, man braucht nur ein paar Krümel. Man spart sich also jede Menge teures Salz.

Wer noch das "Streusalz" aus dem Supermarkt kauft, wird das nicht nachvollziehen können, denn das ist ja spottbillig, zumindest wenn man das Tafelsalz benutzt. Für uns kommt das aber nicht in Frage, auch nicht das jodierte Salz, was etwas teurer ist. Das ist künstlich hergestelltes Jod und sowas lehnen wir grundsätzlich ab. Selbst natürliches Jod kommt für uns spätestens seit Fukushima nicht mehr in Frage, die Meere sind seit dieser Katastrophe radioaktiv verseucht, auch wenn in den Medien nicht mehr darüber gesprochen wird (und das sollte einem immer stutzig machen, wenn über etwas NICHT gesprochen wird). Man kann sich ja mal mit dem Thema Halbwertzeiten beschäftigen. Spätestens dann weiß man, warum man auch den Fischkonsum verringern oder gar einstellen sollte.

Wie funktioniert das nun mit dem Rauchsalz?

Nun, man gibt gutes Himalaya-Salz/Steinsalz auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und stellt es bei 120 bis 200 Grad für ca. 3 Stunden in den Smoker. Bestückt wird er mit verschiedenen Holzsorten, je nachdem welchen Geschmack man damit erreichen will. Sehr gut geeignet soll wohl das Holz der Kirsche sein. Die Birke bringt einen lieblichen Geschmack in das Salz, mit Robinie wird es kräftiger und Walnussholz soll wohl auch der Hammer sein. Unser Bekannter hatte drei Sorten Holz verwendet und das Ergebnis war sensationell. Man braucht viel viel weniger Salz zum Würzen und das ist gut so, denn Himalaya-Salz ist wirklich recht kostenintensiv. Da lohnt es sich schon, das Salz dieser Prozedur zu unterwerfen. Der Smoker braucht keinen Strom, das Holz kann man sich zusammensammeln und man muß das Salz immer nur mal etwas umrühren.


 Rauchsalz selbst gemacht

Wir haben im Internet mal einen Preisvergleich angestellt. Da kommen Preise von ca. 9 Euro aufwärts zutage für nur 100 Gramm Rauchsalz. Es lohnt sich also auf jeden Fall, das Rauchsalz selbst herzustellen. Kein großer Aufwand aber viel Ergebnis. So muß es sein...
 
Also bis bald
Eure Petra K.
Salz-
Gott erhalt´s
(Verfasser unbekannt)


Mittwoch, 8. November 2017

Würziger Rote Beete Salat - Nahrung oder Medizin?

Rote Beete - meine Mutter schwört darauf. Hat sie doch vor längerer Zeit mal erwähnt, daß sie keine Blutdruck-Medikamente mehr braucht, seit sie täglich eine Schüssel Rote-Beete-Salat zum Abendessen verzehrt. Nanu? Das hatte ich auch noch nicht gehört. Aber warum nicht? Schon Hippokrates sagte ja: "Laßt die Nahrung Eure Medizin sein und die Medizin Eure Nahrung". Es ist alles eine Frage der Ernährung.

Nun muß ich zugeben, daß Rote Beete nicht wirklich mein Geschmack ist. Irgendwie schmeckt mir das zu süß und auch irgendwie zu seifig. Nicht mein Ding, deshalb gibt es auch bei uns nur sehr selten Rote Beete. Der gesundheitliche Aspekt der roten Knollen ist nun mal aber nicht von der Hand zu weisen und da wir gerne gesund leben und uns gesund ernähren, soll auch mehr Rote Beete bei uns Einzug halten. Alles eine Frage der Gewürze, ob ein Essen schmeckt oder nicht, das ist meine Devise. Und deshalb haben wir jetzt solange probiert, bis ein sehr gut schmeckender Rote-Beete-Salat draus geworden ist. Ob es gegen hohen Blutdruck auch hilft, wird sich noch erweisen, denn ich habe ja durch meinen Gesundheits-Cocktail kaum noch Bluthochdruck. Da müßte ich schon alles andere weglassen um herauszufinden, ob Rote Beete auch bei mir hilft. Wichtig ist für mich jedoch an aller erster Stelle, daß Rote Beete sehr gesund ist, regional anbaubar, die Knollen also nicht durch die halbe Welt gekarrt werden müssen und vorallem, daß es ein sehr preisgünstiges Gemüse ist. So viele "Fliegen" mit einer Klappe geschlagen, wenn das nichts ist...

Das sind unsere Zutaten für den Rote-Beete-Salat:

1 kg Rote Beete (gekocht)
1 kl. Apfel (geschält und entkernt)
1½ - 2 Zwiebeln (je nach Größe)
5 EL Kräuteressig
1-1½ EL Himalaya-Salz
1½  TL Senf (Bautzener mittelscharf)
3 EL Zitronensaft
½ TL gem. schwarzer Pfeffer
½ TL gem. Kümmel
2 Msp. gem. Ingwer
1 Msp. gem. Nelken
2-3 Prisen ger. Muskat
3 EL Öl (wir hatten Olivenöl, es geht aber auch einfaches Öl)

Die Rote Beete, Zwiebeln und den Apfel in kleine mundgerechte Stücke schneiden, Gewürze zufügen und umrühren, Öl zugeben und unterrühren. Noch mal nach persönlichem Gusto abschmecken. Den Salat ca. 24 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen, ab und zu nochmal umrühren.


würziger Rote-Beete-Salat

Guten Appetit!

Der Salat ist sehr gut gewürzt und damit schmeckt man auch diese Süße und das Seifige nicht mehr heraus. Alles gut! Jetzt hat der hohe Blutdruck bei mir wahrscheinlich überhaupt keine Chance mehr. 

Hier gibts noch weitere Infos zur Heilkraft und Verwendung der Rote Beete:
Rote Beete als leckere und würzige Gemüsebeilage hatten wir hier: 

Übrigens: Die grünen Blätter der Rote Beete passen hervorragend in einen Smoothy, klein geschnitten aufs Brot, über die Kartoffeln als Petersilienersatz oder in Suppen.

Also bis bald
Eure Petra K.



Montag, 6. November 2017

Wirsing-Chips zum Naschen

Unser kalte-Jahreszeit-Speiseplan sieht ja immer jede Menge Eintopf vor. Wir lieben es einfach, ein großer Topf und jeden Tag schmeckt er besser. Vielseitig soll es aber auch sein und so kam mein Mann jetzt mal auf die Idee, Wirsingeintopf zu machen. Und weil er gerne ißt, hatte er beim Einkaufen die Augen wohl größer als den Magen. Mit zwei großen Wirsingköpfen kam er nach Hause und ich habe die Hände über den Kopf zusammen geschlagen und mich gefragt, wer das wohl alles essen soll. Na ja, einen Kohlkopf haben wir im Eintopf untergebracht, der zweite muß jetzt noch vertan werden. Ich hab mir vorgenommen, den dritten Versuch mit Sauerkraut zu machen, da geht bestimmt auch Wirsing dazu.

Da ich ja auch schon gute Kohl-Chips aus Grünkohl gemacht habe, die übrigens überaus lecker waren, wollte ich jetzt noch Wirsing-Chips ausprobieren, genug Grünmasse ist ja da. Also etwas Öl auf das Backblech, ein paar Wirsingblätter abgemacht, die dicke Mittelrippe ausgeschnitten, etwas zerzupfen, auf´s Blech, etwas im Öl von beiden Seiten wälzen, bisschen Salz und Chilli drauf, rein in den Backofen und bei ca. 200 Grad ungefähr 5 - 8 Minuten auf mittlerer Schiene des Backofens ausbacken. Schmeckt auch sehr gut, ist aber durch die kleinen Rippen der Wirsingblätter etwas grober als bei Grünkohl. Macht aber nix, Ballaststoffe sind immer gut und Kohl ist immer eine gesunde Sache. Es wird nie langweilig in unserer Küche.


Wirsingblätter für Chips


ausgebackene Wirsing-Chips

Guten Appetit!

Für so einen großen Kohlkopf haben wir 1,30 Euro bezahlt und damit kann man jede Menge gesunde Chips herstellen. Wer Wert drauf legt, die sind sogar vegan. Preiswert und gesund. Herz, was willst Du mehr? Wirsing ist übrigens auch recht verdauungsfördernd, gut so, wird der Bauch schnell etwas flacher... 

Zur Heilwirkung des Wirsing gibt es hier weitere Infos:

Also bis bald
Eure Petra K.


Samstag, 4. November 2017

Eicheln, Mais, Kürbis und Unkraut als Hühnerfutter

Da hab ich doch neulich nicht schlecht gestaunt, als die Selbstversorgerfamilie in Schweden Eicheln gesammelt haben und diese den Hühnern zu fressen geben wollten. Das hatte ich noch nie gehört.
Nun ja, wir betreiben auch keine Tierzucht. Wir könnten beide wohl niemals ein Tier schlachten.

Aber das Thema Hühnerfutter ist für Tierhalter sicherlich interessant, denn die Eierproduktion hat auch ihren Preis und in meinen Augen ist es ein Verlustgeschäft, wenn man Futter kaufen muß, nur um Eier zu erhalten, das rechnet sich für mich nicht. Wenn man dieses Futter selbst anbaut, sieht es schon anders aus aber dann hat man eben auch die Arbeit damit. Was vielleicht noch einigermaßen ergiebig ist, könnte die Hirse sein, die sich ziemlich problemlos anbauen läßt, denn so ganz ohne Körner gibt es keine Eier oder zumindest nicht so viele.

Wenn man fast kostenfrei an Futter kommen will, dann gibt es da schon eher Probleme. Neulich hab ich auf den abgeernteten Maisfeldern ein älteres Ehepaar Maiskolben stoppeln sehen, bestimmt für die Hühner. Haben wir früher, als ich noch Kind war, auch gemacht aber damals gab es auch selbstverständlich noch gutes Saatgut. Heute ist das doch, wie ich mal von einem privaten Landwirt gehört habe, zu 98 % genverändert. Na, und das würde ich meinen Hühnern niemals freiwillig antun. Was weiß man denn, wie sich das auswirkt, auf das Tier selbst und im Umkehrschluß dann auch auf den Menschen, der die Eier essen will und auch das Fleisch. Aber wenn man danach geht, könnte man auch das Supermarktfleisch niemals essen. Was weiß man denn, was die als Futter bekommen haben und wieviel Antibiotika & Co. das Tier zwangsweise verabreicht bekam, um überhaupt verkauft werden zu können. Es ist ein Drama, hier läuft alles so falsch auf diesem schönen blauen Planeten. Ich frag mich immer, warum die Menschen das so mitmachen. Bei selbstangebautem Mais, BIO-Saatgut vorausgesetzt, kann man da schon eher etwas beruhigter sein. 

Aber kommen wir zurück zum Thema. Eicheln als Hühnerfutter. Ja, das soll wohl den Hühnis ganz gut schmecken. Man muß die Eicheln etwas zerdrücken, damit die Schale aufplatzt und die Hühner alles schön herauspicken können. Da spielt es auch keine Rolle, ob da ein paar Maden in den Eicheln drin sind, ganz im Gegenteil, das ist für die ein Fest. Wenn man die Eicheln etwas zerschlägt, dann sieht man ja auch, ob sie innen evtl. verschimmelt sind. Das kommt natürlich als Futter nicht in Frage.

Wer also Hühner hat, der sollte mal einen Herbstspaziergang machen und dabei Eicheln sammeln. Auch Kinder machen das sehr gerne und damit kann man sie leicht vom Fernseher oder vom Computer weglocken. Wer gute Eier essen will, muß also etwas dafür tun. Es sollten natürlich nur die braunen Eicheln gesammelt werden, nicht die grünen und auch nur in kleineren Mengen verfüttert werden, weil da Gerbsäure drin ist und das ist überdosiert schädlich. Nicht umsonst wässern die Menschen die Eicheln erst ein paar Tage, bevor sie sich den leckeren Eichelkaffee brühen.

Eicheln sind sowieso nur ein Saisonprodukt, die gibt es eben nur im Herbst aber wer am Futter sparen will oder muß und vorallem nur BIO-Futter verabreichen will, der muß dafür was tun. Aber was kann schöner sein, als an einem sonnigen Herbsttag mal ein paar Eicheln zu sammeln, um den Hühnern ein Leckerli zukommen zu lassen. Kleinvieh macht auch Mist.

Hühner sind ja praktisch Allesfresser. Eine gute Alternative zu gekauftem Futter sind auch Kürbisse. Halbiert und den Tierchen vorgesetzt, stürzen sie sich nur so drauf. Und mit Kürbissen hat man auch nicht viel Arbeit aber viel Masse, darauf kommt es ja letztendlich an, wenn man die Hühner satt bekommen will. Mit Rüben ist es ähnlich. Und aus Zuckerrüben kann man sogar selbst Zucker machen. Wer rohe Kartoffelschalen vom Mittagessen hat, der kann sie, statt auf den Kompost zu geben, auch kurz mit Wasser aufkochen, dann im Topf abkühlen lassen und ab auf die Hühnerweide oder in den Futtertrog (Hühnerweide ist besser, damit die Mäuse oder Ratten nicht die Futterquelle entdecken).

Ja, Tiere wissen eben, was gut schmeckt. Schaut Euch mal um, wieviel samentragendes Unkraut es gibt. Das ist für die Hühner ein absolutes Schmankerl und das Unkraut steht fast das ganze Jahr über bereit. Nutzt es, die Natur schenkt es kostenlos. Man muß Hühner nicht nur mit Weizen mästen, es gibt Alternativen.

Habt Ihr vielleicht noch gute Ideen, wie man Hühner fast kostenfrei füttern kann, damit sie gut wachsen, gedeihen und viele BIO-Eier legen können? Nur so würde meiner Meinung nach die Hühnerzucht Sinn machen.

Hier ist das Video von der lieben Selbstversorgerfamilie in Schweden zum Thema Hühnerfutter:
https://www.youtube.com/watch?v=wg2EWODcpQM

Das mit den Eicheln als Hühnerfutter ist hier zu sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=qP5g8d_PdYM

Zum Thema Eicheln als Futter, gibt es hier eine ganz interessante Diskussion:
http://selbstversorgung.phpbb8.de/futter-f53/eicheln-ein-fast-vergessenes-futtermittel-t139.html


Bei uns in der Lausitz gibt es dieses Jahr kaum Eicheln. Was sagt uns das? Es wird keinen harten Winter geben. Wieder eine Sorge weniger, oder?

Also bis bald
Eure Petra K.


 

Montag, 30. Oktober 2017

Pfifferlinge - wie putzt man sie richtig?

Diese kleinen schlüpfrigen Scheißerchen - nein, ich meine nicht die Pampers-Generation, ich meine diese hübschen kleinen Pfifferlinge. So schön wie sie sind und so lecker sie auch schmecken, es ist ein Drama, sie zu putzen.

Ich bin ja, was Pfifferlinge betrifft, ein absoluter Neuling. In diesem Jahr hab ich sie tatsächlich zum ersten Mal gefunden. Im Erzgebirge, wo ich groß geworden bin, da gab es wohl gar keine Pfifferlinge. Zumindest hab ich nie welche gefunden. Laut Snokri sollen die wohl eher nur im Kiefernwald wachsen und da es im Erzgebirge meist nur Fichten gibt, wundert es mich nicht, daß ich keine gefunden habe. Vor ein paar Wochen hab ich durch Zufall in meiner "neuen" Heimat die ersten Pfifferlinge gefunden, war in einem Waldstück unterwegs, wo ich noch nie vorher nach Pilzen Ausschau gehalten habe, schön tiefgelb und in großer Zahl. Doch so schön, wie sie sind und so lecker, wie sie schmecken, so schwierig lassen sie sich putzen. Der Waldboden scheint sich in den Gabelungen der Lamellen sehr zu Hause zu fühlen. Es dauert ewig, bis man sie sauber hat. Ich frag mich echt, wie das die Polen oder die Tschechen machen, daß sie an den Straßenrändern Pfifferlinge zu hauff anbieten und jedes von ihnen wie aus dem Ei gepellt aussieht. Gibt es einen Trick, wie man die ohne stundelanges Putzen sauber bekommt?

Als ich heute wieder in den Pfifferlingen war und mit reicher Beute heim kam, hatte mein Mann die Idee, sie mit dem Backpinsel zu bearbeiten. Das schien mir eine gute Idee, der ist biegsam, nicht zu hart und ich konnte damit die Pilze auch schneller sauber bekommen, zumindest hat es heute nicht zwischen den Zähnen geknirscht beim Essen.

Ich frag jetzt einfach mal in die Runde: Wie kriegt Ihr die Pfifferlinge am besten sauber? Vielleicht gibt es da einen Trick, den ich nicht kenne, verrät ihn mir jemand?


 
Pfifferlinge mit dem Backpinsel sauber gemacht


PS: Noch eine Frage: Habt Ihr auch schon beobachtet, daß die Pilze hauptsächlich bei zunehmendem Mond wachsen? Mir fällt das immer wieder auf, irgendwas muß da dran sein...

Also bis bald
Eure Petra K.



Freitag, 27. Oktober 2017

Geschäftsverteilungsplan - Knackpunkt in Gerichtsprozessen

Wer in diesem Land gegen das Unrecht kämpft, was sich hier sehr häuslich eingenistet hat, der kann ein Lied davon singen, wie schwer man es hat, hier Recht zu bekommen, obwohl man alles mit rechtlichen / gesetzlichen Grundlagen und Gerichtsurteilen bis hoch zum Bundesverfassungsgericht belegen kann. Es interessiert niemanden, weder in den sog. Behörden, und schon gar nicht bei Gericht. Ich hatte ja schon mehrfach auf diesem Blog über den allgemeinen Rechtsbankrott berichtet.

Was man auch als BRD-Rechtsgrundlage vorlegt, es wird ignoriert, die Meinung des Vortragenden kann angeblich nicht nachvollzogen werden (wozu haben die studiert - und vorallem, reden wir hier über Meinungen oder über Gesetze...), schlußendlich wird die "Reichsbürgermasche" aus der Schublade geholt und das wars. Es folgt die Ausfertigung/beglaubigte Abschrift eines Beschlusses, natürlich ohne Unterschrift des Richters, ohne Ausfertigungsvermerk / Beglaubigungsvermerk etc. - was sonst, und wiedermal ist das Problem vom Tisch gefegt worden, die horrende Gerichtskosten-Rechnung folgt auf dem Fuße. An einen Rechtsanwalt braucht man sich nicht zu wenden - eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus und die stecken alle unter einer Decke.

Es geht hier schon lange nicht mehr um Recht oder Unrecht, es geht ums Geldverdienen - was sonst! Wenn hier denn irgendwas staatlich wäre, dann würde es der Staat auch zahlen aber da das hier alles Wirtschaftsunternehmen sind, muß der kleine Bürger blechen (nur dafür werden wir geduldet). Nicht umsonst bekommt man eine Rechnung, wo man in Staatlichkeit einen Kostenbescheid bekommen würde, wenn es denn irgendetwas zu bezahlen gäbe.

Definition Rechnung (Gabler Wirtschaftslexikon):

Kurzerklärung:
Faktura; Mitteilung des aufgrund des Kaufvertrags etc. fälligen Entgelts. Bestandteile sind der Kopf: Empfängeranschrift, Zeichen und Datum der Bestellung, eigenes Zeichen des Auftrags, Nummer und Datum der Rechnung und der Kern: Bezeichnung der Leistung bzw. der Ware mit Stückzahl oder sonstiger Mengenbezeichnung; Positionsnummern; Einzel-, Gesamt- und Endpreis sowie die Zahlungsbedingungen und andere Vorschriften....
Quelle: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/rechnung.html

Man kann sich ja mal darüber Gedanken machen, was man denn mit einem Gericht für einen Kaufvertrag abgeschlossen hat (Handelsrecht! - nix mit staatlich). Aber das sei nur mal so am Rande erwähnt. Es soll ja heute nicht um Rechnungen gehen, sondern um den Geschäftsverteilungsplan der Gerichte.

Der Geschäftsverteilungsplan (GVP) ist die Handlungsgrundlage eines jeden Gericht´s und die Arbeitsvoraussetzung eines jeden Richters. Soweit ich das mal gelesen habe, gibt es wohl im ganzen Land keinen einzigen GVP, welcher zu 100 % der gesetzlichen Norm entspricht. Das Schöne daran ist, daß sich sogar Landgerichte, Oberlandesgerichte bis hoch zum Bundesverfassungsgericht damit beschäftigen, wenn es um nicht gesetzeskonforme GVP´s geht und da auch im Ergebnis, wenn gut vorgetragen wird, sogar mal dem kleinen Bürger Recht gegeben wird. Es geschehen eben doch so dann und wann noch Zeichen und Wunder. Und weil ich ein lieber Mensch bin, möchte ich Jedem, der vom System drangsaliert wird, die Möglichkeit geben, das Unrecht in Recht umwandeln zu können, wir haben es uns verdient. Und wir tun es nicht nur für uns, wir tun es auch für unsere Kinder und Kindeskinder...Mögen sie es einmal leichter haben als wir, und das Leben nicht nur als Kampf und Krampf verstehen müssen.

Der Geschäftsverteilungsplan wird bei jedem Gericht gemäß § 21 e GVG vom Präsidium des Gerichts jedes Jahr im Voraus für die Dauer des Geschäftsjahres (Geschäft - daran sieht man schon, daß es ein Wirtschaftsunternehmen ist) beschlossen. Im GVP wird die Besetzung der Spruchkörper bestimmt und die Vertretung geregelt. Zudem werden die Geschäfte nach allgemeinen Merkmalen auf die Richterinnen und Richter oder Spruchkörper verteilt. Hierdurch ist bereits beim Eingang eines Antrages, einer Klage etc. festgelegt, welche/r Richter/in oder Spruchkörper dafür zuständig ist. Dies ist erforderlich, um dem Verfassungsgebot des gesetzlichen Richters zu genügen (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 Grundgesetz). Ist der GVP mangelhaft, wird der gesetzliche Richter entzogen - batsch!, aus und vorbei mit der Unrecht-Sprechung. Nichtigkeit besteht z.Bsp. wenn das Gericht nicht vorschriftsmäßig besetzt war oder ein Richter kraft Gesetz ausgeschlossen war.

Ist der GVP nichtig, so ist auch der Richter kraft Gesetz ausgeschlossen. Niemand darf seinem gesetzlichen Richter entzogen werden. Grundsätzlich ist die Zuständigkeit eines Falles vom Richter im Vorwege von Amts wegen zu prüfen (BVerfGE 40, 356). Da der Richter es unterlassen hat, zu prüfen, ob der GVP gesetzeskonform ist, ist jedes Verfahren ad absurdum geführt, wenn der GVP nicht stimmt. Richterliche Entscheidungen von nichtgesetzlichen Richtern sind ex tunc (von Anfang an) nichtig.

Den Original-GVP muß man im Gericht einsehen. Hier entscheidet sich, ob die Richter ihr Unrecht in diversen Prozessen durchziehen oder ob sie ausgebremst werden können.
Worauf man bei GVP-Einsicht Wert legen sollte, steht hier in einem Protokoll (Mustertext) beschrieben:

https://drive.google.com/file/d/0B20ih7WMcAz5WnIzUmVIS29VckU/view?usp=sharing

Mit Hilfe dieses Protokoll´s kann man eine Nichtigkeitsklage (so ziemlich alles, was hier gemacht wird, ist nichtig!) formulieren und anstreben. Es empfiehlt sich, in der Klage diverse Grundrechtsverletzungen zu vermerken (und die sind immer vorhanden), derer sich die üblichen Verdächtigen schuldig gemacht haben (und das machen sie immer!). Mit folgendem Satz kann man in einer angestrebten Nichtigkeitsklage erreichen, daß man finanziell nicht in Vorleistung gehen muß:

"... Da der Bundesgesetzgeber, abgesehen von der Vorschrift in § 34 Abs. 1 BVerfGG, bisher keine eindeutigen Kostenregelungen im Sinne des Bonner Grundgesetzes getroffen hat, sind diese aus Gründen der Rechtssicherheit zu erlassen. Kollidierende Vorschriften sind aufzuheben."
Quelle Zitat Grundrechtepartei: 
https://drive.google.com/file/d/0B20ih7WMcAz5X3ZjaUYtRDFLWDg/view?usp=sharing

Der GVP ist das Zünglein an der Waage, ob man Recht bekommt/das Verfahren eingestellt wird/zurück an das Amtsgericht o.a. Gericht verwiesen wird und dort erneut verhandelt werden müßte aber nicht verhandelt werden kann, weil die keinen gesetzeskonformen GVP vorlegen können (oder dürfen).

Der Wächter oder die Wächterin der GVP´s sind oftmals regelrecht genervt, wenn jemand kommt und Einblick in den Original-GVP haben will und verweist deshalb gerne auf die Online-Version. Diese ist schön und gut, hat aber weder Unterschriften, noch sonst etwas Rechtskräftiges. Man sollte sich da nicht abwimmeln lassen, denn meist wird sogar auf der jeweiligen Homepage der Gerichte vermerkt, daß nur das Original die Rechtsverbindlichkeit beweist, ansonsten gibt man das der Tippse zu verstehen. Man kann die schon mal etwas wuschig machen und sagen, daß man die Unterschriften sehen will, dann werden die regelrecht zickig. Na, und das sehen wir doch gar zu gerne, wenn auch denen mal der Angstschweiß von der Stirn läuft. Ihr könnt es mir glauben, die haben alle viel mehr Angst, als wir zu glauben bereit sind. Die wissen ganz genau, daß sie jeden Tag Rechtsbruch begehen und daß sie ihr Geld mit Straftaten verdienen. Aber was soll´s, wir kämpfen für die Einhaltung und Umsetzung von Recht und Gesetz, irgendwann ist man an dem Punkt, wo einem so ein kleines Zicklein nicht mehr beeindrucken kann und wo es einem ein innerer Vorbeimarsch ist, wenn sie vor lauter Angst rumzicken. Und wenn sie wirklich den Einblick in den Original-GVP verweigern, dann hat man doch schon wieder die Rechtsmittel in der Tasche, besser gehts doch gar nicht. Dann müssen die im Rahmen einer Nichtigkeitsklage den Original-GVP auf den Tisch legen und da finden sich garantiert herrliche Fehler und maximal ein paar verbotene Paraphen anstelle von rechtskräftigen Unterschriften (bei einer rechtskräftigen Unterschrift müssen mindestens 3 Buchstaben lesbar sein). Alles, was man für solche Klagen braucht, sind ein paar Gerichtsurteile, wo geurteilt wurde, daß Paraphen den GVP oder andere Beschlüsse lediglich als unnützes Papier ausweisen (wir haben da genügend "Futter" vorzuweisen).

Zum Thema GVP kommt erschwerend hinzu, daß der Direktor des Gerichts mit seiner Unterschrift den GVP in Kraft setzen muß (per Inkraftsetzungsbeschluß). Dabei gibt es wieder einen Punkt, der eine Nichtigkeitsklage absolut rechtfertigt. Der Direktor eines Gerichts (außer Bundesverfassungsgericht) wird im jeweiligen Bundesland vom Minister der Justiz auf seinen Sessel berufen. Dieser Minister ist Vertreter der Exekutive (ausführende Gewalt). Ein Gerichtsdirektor ist bis zu einem bestimmten Prozentsatz Richter, also rechtsprechende Gewalt. Niemand kann Rechte übertragen, die er selbst nicht hat. Der Vertreter der Exekutive (Minister) kann also NUR ausführende Gewalt übertragen, niemals aber rechtsprechende Gewalt, weil er diese selbst nicht hat. Wenn nun der Gerichtsdirektor z.Bsp. 95 % Richter ist (entsprechender Prozentsatz wird im GVP ausgewiesen) und die restlichen 5 % nicht ausgewiesen sind, so ist davon auszugehen, daß er mit 5 % der Exekutive beauftragt ist. Das jedoch widerspricht dem Verfassungsgrundsatz der Gewaltentrennung. Man könnte sich ja auch zusätzlich mal die Frage stellen, woher denn der Direktor die Legitimation für die 95 % Richtertätigkeit hat - wurde er durch Volkswahl, wie es das Gesetz für einen Richter vorschreibt, ins "Amt" berufen? Wohl kaum! Also ist keine/r legal im Richterdienst tätig. Daß die das nicht hören wollen, ist nur zu verständlich, es geht ums Geld! Rechtfertigt dieser Umstand aber die Tatsache, gegen das Gesetz zu wirken?! Wohl kaum!

Ja, ich weiß, daß wir keine Verfassung haben aber die Obrigen reden uns ein, daß das Grundgesetz unsere Verfassung sei und da sag ich mir: denen ihr Sandkasten, denen ihre Spielförmchen - da spiel ich doch mal mit. Was wollen die denn dagegen sagen? Alles ganz anders, nichts ist hier so, wie es scheint?! Das werden die nicht tun, denn dann klappt das Kartenhaus sofort in sich zusammen. Man muß sie also mit ihren eigenen "Waffen" schlagen. Und wenn das alles nur Lügen sind, was sie uns erzählen, dann bekommen die eben ihre eigenen Lügen um die Ohren gepfiffen...Die haben inzwischen so viel Angst vor der Wahrheit, daß sie fast nur noch Fehler machen, man muß nur noch aufsammeln, die liefern uns alles, was wir brauchen. Ein herrliches Spiel, zu sehen, daß bald alles zusammenkracht, weil die nicht mehr können! Man muß da auch kein schlechtes Gewissen haben. Keiner von denen fragt uns, wie wir jahrelang unter Drohung, Nötigung, Betrug und Willkür gelitten haben und immer noch leiden...

Die Amtsgerichte sind unterste Schublade, dort wird wahrscheinlich nie Recht gesprochen, wo Recht ist (dort geht es NUR um´s Geld verdienen). Laßt sie doch beschließen, was sie wollen. Ihr habt Rechtsmittel, z.Bsp. die Möglichkeit zur Nichtigkeitsklage (auch wenn euch dieses Rechtsmittel niemals freiwillig angeboten werden wird - warum wohl nicht?). In einer Nichtigkeitsklage werden wieder die nichtigen Details, die Grundrechteverletzungen und der nichtige GVP vermerkt und das Spiel geht von vorne los.

Bei Berufung oder Revision vor einem höheren Gericht braucht man einen Rechtsanwalt und die kann man mit Blick auf deren Abhängigkeiten zur Rechtsanwaltskammer (Kammerzwang), wo denen die Linie gewiesen wird, wie sie dem System (oder besser gesagt der bestehenden Diktatur) zu dienen haben, vergessen. Bringt nichts und kostet nur einen Haufen Geld. Da könnt Ihr doch gleich die Scheine über die Balkonbrüstung schmeißen. Es geht auch anders! Im Übrigen kennt das Grundgesetz keine Kammern und schon gar keinen Kammerzwang. Also wieder alles nichtig, was die treiben und ein herrliches Argument, wenn sich ein vorgeblicher Rechtsanwalt (der weitaus zutreffendere Begriff wäre da wohl eher Unrechtsanwalt) vor Euch aufplustert...

Laßt Euch nicht unterkriegen!
Laßt uns zusammenhalten und zusammen kämpfen!
Die Obrigen halten schließlich auch zusammen und nur deshalb können sie tun, was sie tun!

Alles wird gut!
   Nur eine Frage der Zeit...

Also bis bald
Eure Petra K.
“...Und wenn Euch Eure Kinder fragen Was habt Ihr dagegen getan? 
Wollt Ihr dann wieder sagen: Wir haben nichts gewußt?“
(Gewissensfrage)
Nachtrag 06.11.2017:
Eine Nichtigkeitsklage kann in zivilrechtlichen Verfahren gemacht werden. Wie es in Strafprozessen gehandhabt werden muß, da bin ich noch am Studieren. Meiner Meinung nach ist es aber vollkommen egal, was man macht, die machen sowieso was sie wollen und urteilen gem. ihres Auftrages, was dabei rauskommen soll und was es finanziell bringen soll. Wir leben schließlich in einer Diktatur!



Donnerstag, 19. Oktober 2017

Einbau von "intelligenten Stromzählern" verhindern

Das SmartMeter, die neueste Erfindung, um das "gefährliche Volk" vollständig zu kontrollieren und auszuspionieren, ggf. die "Systemstörer" mit schädlichen Frequenzen zu eleminieren (und das ist definitiv keine Verschwörungstheorie). In diesem Herbst sollte es losgehen mit dem Einbau. Der Großteil der Masse wird es über sich ergehen lassen. Big Brother is watching you, das stört sie nicht und sicher lebt man mit dieser Einstellung ruhiger. Daß hier alles abgehört, wohl jede E-Mail gelesen, über Computerkamera (die fremdgesteuert aktiviert werden können) die Wohnungen ausspioniert werden, Gespräche in den Wohnungen mitgehört werden um zu erfahren, wie sie ticken und/oder entsprechende Werbung dem potentiellen Kunden unterzujubeln, das ist ja inzwischen hinlänglich bekannt. Man könnte sich scheckig lachen, was die da oben für eine Angst vor dem Volk haben und was für ein Zwang zum Konsum hier offengelegt wird, nur damit die Mehrwertsteuer rollt.

Aber egal, man muß es ja nicht mitmachen. Man muß kein Smartphone haben, wo einem die Fingerabdrücke abgenommen werden, man muß auch nicht konsumieren, wenn man das nicht will und man braucht auch keinen "intelligenten Stromzähler", der sich SmartMeter nennt, was die häuslichen Gewohnheiten ausspioniert und mitunter auch nicht mal korrekte Messwerte bringt. Und dieses Beispiel zeigt uns wiedermal, daß man die Ausdrücke, die uns hier vorgelegt werden, erstmal grundsätzlich umdrehen muß, um herauszufinden, was wirklich dahinter steckt. Intelligent ist daran nur, daß es der Großteil nicht erkennt und man ihnen deshalb alles aufschwatzen kann, was gut klingt, was aber alles andere als gut ist und das Selbstbestimmungsrecht, was ein Grundrecht jedes Menschen ist, mit Füßen tritt.

Wir haben uns das Recht herausgenommen, den Einbau des SmartMeter zu verhindern und wir hatten gute Gründe dafür. Die braucht man auch, wenn man diesen Intelligenzpfosten verhindern will.

Der Einbau braucht Voraussetzungen, an die sich der Energieversorger halten muß und genau diese Tatsache muß man sich zunutze machen:

1.) Der Stromverbrauch sollte in Privathaushalten unter 10.000 kWh Jahresstromverbrauch liegen, ab 2020 kann bei 6.000 kWh Jahresstromverbrauch eingebaut werden.

2.) Eingebaut werden kann auch bei Vorhandensein einer Wärmepumpe oder

3.) eine PV-Anlage ist installiert

4.) wenn das BSI festgestellt hat, daß mind. 3 voneinander unabhängige Unternehmen zertifizierte Geräte anbieten (das ist z. Z. noch nicht der Fall)

Wenn diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind, kann der Einbau abgelehnt werden. Ich stelle Euch hiermit mal die Möglichkeit eines Mustertextes zur Verfügung, den man zur Ablehnung des SmartMeter-Einbaus´s verwenden kann. Bei uns hat es funktioniert.

Mustertext:

Vorname Familienname

Straße, Hausnr.

PLZ Ort





Anschrift Einbau-Unternehmen von SmartMeter

Str. Hausnr

PLZ Ort

Fax: xxxx-xxxxx                                                                                          Ort, TT.MM.JJJJ 
 



Zählernummer: XXXXXXX

Betr.: Ihr Termin TT. MM. JJJJ



Anfechtung des Rechtsgeschäftes gem. § 143 BGB

Unterlassungsanordnung



Sehr geehrte Damen und Herren,



grundsätzlich gilt, kein Schreiben ist ohne Unterschrift rechtskräftig gültig. Die Rechtsprechung geht davon aus, dass Willenserklärungen etc. generell zu unterschreiben sind. Auf einem nichtigen Rechtsgeschäft kann kein Rechtsgeschäft aufgebaut werden. Ihr einseitiges Rechtsgeschäft gilt als angefochten, auf §142 BGB wird verwiesen.



Der von Ihnen favorisierte Einbau des sog. intelligenten Meßsystems (SmartMeter) wird vom Verfasser abgelehnt.



Auf der Internetseite der Bundesnetzagentur finden sich die Voraussetzungen, die einen Wechsel verpflichtend machen würden.






(Zitat)Ab 2017 kann grundsätzlich mit dem Einbau intelligenter Messsysteme (iMSys) begonnen werden bei:

  • Verbrauchern ab 10.000 kWh Jahresstromverbrauch
  • Verbrauchern, die ein verringertes Netzentgelt für eine steuerbare Verbrauchseinrichtung (Wärmepumpe) vereinbart haben
  • Erzeugern (Haushalten mit einer PV-Anlage) zwischen 7 und 100 kW installierter Leistung“

Grundlegende Voraussetzung für den Pflichteinbau intelligenter Messsysteme ist, dass das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) die technische Möglichkeit der Ausstattung feststellt. Erst nach dieser Feststellung kann die flächendeckende Einführung (auch Roll-out genannt) der intelligenten Messsysteme starten und die jeweiligen Realisierungsfristen der Pflichteinbaufälle beginnen ab diesem Zeitpunkt zu laufen. Die Feststellung wird das BSI auf seinen Internetseiten veröffentlichen, wenn mindestens drei voneinander unabhängige Unternehmen intelligente Messsysteme anbieten, die den Anforderungen des Messstellenbetriebsgesetzes genügen“. (Zitatende) 



Für den Haushalt des Verfassers wird keiner dieser Punkte erfüllt, so daß ein Wechsel obsolet ist.



Weiter wird auf die Internetseite des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) verwiesen. https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/DigitaleGesellschaft/SmartMeter/SmartMeterGateway/Zertifikate24Msbg/zertifikate24MsbG_node.html



Dort findet sich zusätzlich ein Hinweis, daß es noch keine zertifizierten Meßsysteme gibt:

Kommunikationseinheit eines intelligenten Messsystems (Smart Meter Gateway)


aufsteigend sortieren   absteigend sortieren Zertifizierungsnummer
aufsteigend sortieren   absteigend sortieren  Produktname
aufsteigend sortieren   absteigend sortieren  Antragsteller
aufsteigend sortieren   absteigend sortieren Datum
Zur Zeit keine zertifizierten Produkte.

(aktueller Stand TT..MM.JJJJ ) auf Homepage Bundesnetzagentur einzusehen - https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/DigitaleGesellschaft/SmartMeter/SmartMeterGateway/Zertifikate24Msbg/zertifikate24MsbG_node.html
 
Dies bedeutet in vergleichbarer Form, ein Arzt verschreibt ein nicht zugelassenes Medikament.

Es gibt also absolut keinen Grund für einen Zählerwechsel.



Es wird des Weiteren darauf hingewiesen, daß zwischen Ihnen und dem Verfasser kein Vertragsverhältnis besteht.



Ihre genannte Rechtsgrundlage, wie bundesweit gültige eichrechtliche Vorschriften oder Niederspannungsanschlußverordnung, widersprechen höherwertigem Recht.



Bei der bürgerbelastenden Gesetzesanwendung ist jedoch das Tillessen-Urteil zu beachten. Danach sind alle BRD-Gesetze, Verordnungen, Normen etc. nichtig, die von einem verfassungswidrig zusammengesetzten Bundes- oder Landtag erlassen wurden. Das dürfte durchgehend der Fall gewesen sein, da stets Exekutivbedienstete (Kanzler, Vizekanzler, Minister und parlamentarische Staatssekretäre) gewaltentrennungswidrig stimmberechtigt in den Parlamenten saßen und über Gesetze, Verordnungen, Normen etc. abgestimmt haben. Gegenteilige Meinungen sind mit dem jeweiligen Abstimmungsergebnis dem Verfasser vorzulegen.



Alle Gesetze, Verordnungen. Normen etc. verstoßen somit gegen das Gewaltentrennungsgebot des Grundgesetzes. Rechtsbeugung zu widerrechtlicher Willkür wird vom Verfasser abgelehnt.



Es ergeht eine Unterlassungsanordnung gegen Sie und eingesetzte Beauftragte zum beabsichtigten Einbau. Bei Zuwiderhandlung greifen die AGB des Verfassers.



Mit freundlichen Grüßen



                                                                                                           
Vorname Familienname

(Mustertext Ende) 
Leider hat mir hier die Formatierung einen Streich gespielt, es ist sehr weit auseinandergezogen und ich kann es auch nicht verändern. Bitte nutzt die PDF des Mustertextes.


PDF Mustertext hier:  



Hier gibt es weitere Info´s zum Thema SmartMeter:







Also bis bald
Eure Petra K.