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Mittwoch, 16. Januar 2019

Läßt Duschgel uns stinken?

Eine gewagte Hypothese, oder? Und doch sollte man sich damit beschäftigen. Es könnte nämlich durchaus sein, daß man dadurch einen absoluten Aha-Effekt erlebt.

Kein Mensch will vor sich hin müffeln. Das eigene Selbstbewußtsein gründet sich ja auch zu einem nicht unerheblichen Teil auf der Tatsache, daß man sich im Gespräch mit anderen Anwesenden sicher sein kann, daß kein unangenehmer Geruch von einem selbst ausströmt. Und das ist auch gut und richtig so. Trotzdem hab ich seit geraumer Zeit getestet, wie sich mein Körper nach der Benutzung von Duschgel, von Seife oder einfach nur mit klarem Wasser verhält. Ich gebe zu, ich war überrascht.

Wie ich das schon bei den Haaren erlebt hatte, als ich vor nunmehr drei Jahren angefangen hatte, diese nur mit Wasser zu waschen, war der Anfang absolut gruselig. Die Haare sahen struppig aus, fühlten sich auch so an, sie waren nicht mehr so fein und seidig, wie bei der Benutzung von Shampoo. Ich war drauf und dran, damit wieder aufzuhören und wieder das gute Shampoo zu benutzen aber ich habe weiter gemacht. Und siehe da, nach ein paar Wochen wurde das Haar auch ohne Shampoo wieder fein seidig. Kein Problem mehr, die Haare in Form zu halten. Ich brauchte dann keinerlei Pflege- oder Stylingprodukte mehr. Auch keinen Fön, um das Haar zu frisieren. Alles paßte wieder und sah topp gepflegt aus. Es war wie ein Wunder.
Der Grund dafür war, daß sich mit der Zeit, der syntetische Film, den das Shampoo um das einzelne Haar herum gelegt hatte, ausgewaschen wurde. Das Haar konnte plötzlich wieder frei "atmen". Ich hatte meine Haare faktisch auf den Weg in die Freiheit geschickt. Was für eine treffende Assoziation zu meinem Blognamen...

Irgendwann stellte sich mir natürlich die Frage, ob sich die Erfahrungen mit dem Shampoo auch auf das ach so geliebte Duschgel übertragen lassen. Und ich habe es ausprobiert.

Was gibt es nicht alles für verschiedene Sorten von Duschgel. Die Drogeriemärkte sind voll davon. Tausende von Farben, Formen und Duftrichtungen. Pflege hier, Wellness da und was haste nicht gesehen! Drogeriemärkte machen glücklich, zumindestens den Menschen, der ein willfähriges Werbeopfer ist und sich gerne einreden läßt, daß das alles nur zu seinem Besten produziert wurde, er braucht nur noch zuzugreifen - und natürlich zu bezahlen. Denn nur dafür wird es schließlich hergestellt. Das ist ein Milliardenmarkt und keiner fragt sich offenbar, warum es so viele Pflege- und Schönheitsprodukte gibt, wenn sie denn doch alle das halten würden, was sie versprechen. Nämlich, die schönste glatte Haut, das duftendste geschmeidigste Haar was man sich denken kann, verführerisches Aussehen, dem der Partner niemals widerstehen kann. Nach dem Motto: "Nur wenn Du mich kaufst, wirst Du schön, glücklich und begehrt sein". Was für eine herrliche Traumwelt - Träum weiter!

Und dann mache eine Schwenk in die Realität. Schau Dir die Leute auf der Straße an, denen Du begegnest. Müde, verbrauchte, verquollene Gesichter, oftmals zugekleistert mit Make-up. Und wo ist jetzt das Ergebnis zu finden, was die Werbung und die Drogeriemarkt-Produkte versprechen? Also ich kann da nicht viel finden. Die Haut runzelt immer noch zusammen, wenn die Leute älter werden, egal, ob sie nun diese Chemiepalette nutzen oder nicht.

Und was sagt uns das?
Die ganzen Produkte halten nicht ansatzweise das, was sie versprechen
Sie ziehen uns nur das Geld aus den Taschen!

Wenn man das aber nun erkannt hat, dann ist es doch eine logische Konsequenz, darüber zu befinden, ob man nun diesem Milliardenmarkt weiter das eigene Geld in den Rachen schiebt oder nicht. Und so habe ich angefangen, zu testen, was ich so peu a peu weglassen kann und wie mein Körper darauf reagiert. Und wieder einmal war ich überrascht, denn man braucht offensichtlich nicht mal halb so viele Reinigungs- und Pflegeprodukte, wie man denkt.

Angefangen hab ich letzten Sommer, als es so überdurchschnittlich heiß und trocken war. Da schwitzt man ja schon, obwohl man noch gar nichts gemacht hat. Ich springe da auch schnell mal unter die lauwarme Dusche, um wieder ein frisches Gefühl zu bekommen. Mir kam dabei die Idee, das Duschgel einfach mal weg zu lassen und nur mit Wasser zu spülen, denn wenn man in so extremen Zeiten mehrmals am Tag duschen muß, dann muß man nicht zwangsläufig immer wieder Duschgel nehmen. Man ist ja nicht direkt schmutzig, man will sich nur wieder frisch fühlen. Und das funktioniert auch ohne Duschgel.

Was ich dabei festgestellt habe, war, daß, je öfter ich Duschgel benutzt habe, die kleinen fleißigen Bakterien umso schneller wieder ihr vernichtendes Werk begonnen haben.
Hab ich jedoch eine gute Seife benutzt und auch mal einfach nur Wasser, hab ich viel länger vor diesen kleinen Stinke-Biestern Ruhe gehabt. Nanu? Ist doch eigenartig, oder? Ich teste das nun schon ein halbes Jahr und es ist immer das Gleiche. Duschgel macht, daß ich am nächsten Tag schon wieder nachlegen muß. Nehme ich nur Wasser und bisschen Seife, dann brauch ich danach manchmal 1-2 Tage lang nicht mal Seife zu benutzen, da reicht einfaches Wasser, um wieder frisch und sauber zu sein.

Das wird sich so Mancher überhaupt nicht vorstellen können. Die indoktrinierte Konditionierung der Werbeindustrie hat bei den Meisten tiefe Anker gesetzt, wo sich der implantierte "Film" des stinkenden, vor Fett triefenden Neandertalers vor dem inneren Auge abspult. Ihr könnt den Film rausschmeißen, er hat seinen Dienst getan, Ihr braucht ihn nicht mehr!

Sauberkeit und Wohlgeruch kann so einfach sein, auch ohne Duschgel, was ähnlich dem Shampoo einen synthetischen Film auf der Haut hinterläßt und dadurch die Haut gar nicht mehr richtig atmen läßt. Besorgt Euch ein gutes Stück Seife, ansonsten mal zwischendurch nur Wasser benutzen. Das ist absolut ausreichend und mit dem dabei gesparten Geld weiß man doch sicher auch was anderes anzufangen, oder?

Auch das Zentrum der Gesundheit hat sich schon mit diesem Thema beschäftigt:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-koerperpflegemittel.html

Und auch hier hat jemand meine Erfahrungen gemacht (vom kommerziellen Müll abgesehen):
https://www.welt.de/gesundheit/article152162974/Wie-der-Hygienewahn-der-Hautgesundheit-schadet.html

https://www.t-online.de/leben/mode-beauty/id_68820064/warum-sie-auf-duschgel-und-seife-verzichten-koennen.html

Also bis bald
Eure Petra K.

Wasser ist das Shampoo des kleinen Mannes
(Petra K.)


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Freitag, 11. Januar 2019

Speckfett mit Röstzwiebeln und Apfel - selbst gemacht

Im Gegensatz zum Sommer, wo wir bei Brotaufstrichen doch eher die leichte Kost bevorzugen, darf es im Winter bei uns gern etwas deftiger sein und deshalb mach ich da ab und zu mal ganz einfach Speckfett. Geht schnell, ist recht preiswert, man hat lange einen guten Brotaufstrich und spart sich damit die teure Wurst oder Käse. Die Haushaltskasse freut sich...

Das sind unsere Zutaten:

400 g Speck (mit Schwarte)
250 g Schweineschmalz
200 g Zwiebeln (geschält und klein geschnitten)
200 g Apfel (entkernt und klein geschnitten)
ca. 2 EL ger. Majoran
ca. 1 EL getr. Oregano
ca. 1/2 TL getr. Thymian
ca. 1/2  - 1 TL Chili
ca. 1-2 TL gem. schw. Pfeffer
n.B. gem. Rosenpaprika (scharf)
n.B. Himalaya-Salz

Den Speck klein schneiden, in einem hohen Topf erhitzen (damit es nicht so spritzt) und bei mittlerer Hitze auslassen bis die Speckwürfelchen nur noch ganz winzig sind. Die Zwiebeln zugeben (oder separat anrösten), möglichst etwas bräunlich anrösten, dann noch die klein geschnittenen Apfelstückchen zufügen. Die Gewürze je nach eigenem Gusto zugeben und mit dem Speckfett vermischen, zum Schluß noch das Schweineschmalz hinein geben und mit erhitzen. Alles immer schön rühren, nochmal abschmecken, am Schluß die Speckschwarte rausnehmen. Wer sich nicht dran stört, kann sie auch drin lassen, bringt auf alle Fälle einen guten Geschmack rein.
Das fertige Speckfett etwas abkühlen lassen, in ein verschließbares Gefäß geben (ich hab da immer so ein kleines Liter-Eimerchen vom handelsüblichen Kokosfett) und bis zum völligen Erkalten immer wieder mal umrühren, damit sich alles schön vermischt und sich nichts oben oder unten absetzt. Man will ja beim Geschmack von allem was auf dem Brot haben, sprich: deftig, zwiebelig und süß-saurer Apfelgeschmack. Eine tolle Kombi. Uns schmeckt´s! Und im Kühlschrank kann man es auch eine ganze Weile frisch halten.



Zutaten für Speckfett

Ich hab von dieser Menge etliche Wochen abends jeweils eine Scheibe "Spackfettbemm" gegessen, es ist also sehr ergiebig. Vor allem aber sehr lecker! Und: Man spart sich noch zusätzlich die teure Butter. Speckfett paßt also genau in meinen Küchenplan. Ich muß es nicht das ganze Jahr über haben aber wer hier öfters mitliest, der weiß ja, daß es auf diesem Blog schon viele Rezepte für abwechslungsreiche Brotaufstriche gibt. Ein bisschen Abwechslung muß schon sein und jetzt ist eben Speckfett-Zeit...

Mein Mann hat mal zur Oktoberfest-Zeit aus dem Laden Speckfett mitgebracht. Ich war entsetzt, was der Hersteller damit dem Kunden zumutet. Absolut grauslich, schmeckte irgendwie nach allem und nichts, niemals nach Speckgrieben, viel zu ungewürzt, von der Konsistenz her hatte man das Gefühl, man beißt auf kleine Steinchen. Nur die Tasse, wo das Zeug drin war, war es wert, gekauft zu werden und die ist meinem Mann wahrscheinlich auch "in´s Auge gestochen". Ich hab das grusliche Zeug dann so nach und nach beim Anbraten mit vertan aber ich kann hier nur davon abraten, Speckfett im Laden zu kaufen, selbst gemachtes schmeckt immer besser! Da weiß man, daß wirklich Speck drin ist und kein Schrot und man kann es so würzen, wie es einem selbst am besten schmeckt. Gebt Euch also nicht mit dem Trabant ab, wenn Ihr den Mercedes haben könnt!

Noch ein kleiner "erzgebirgischer Absacker" gefällig? Hier gibt´s: "De Spackfettbemm" - Die heimliche Hymne aus meiner alten Heimat. Früher hab ich kein Fantreffen der Randfichten ausgelassen - 
Herrlich war´s...

Also bis bald
Eure Petra K.

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Dienstag, 8. Januar 2019

Warum Frauen nicht mehr kochen und Männer nicht mehr handwerkeln können

Keine Angst, ich will hier nicht alle in einen Topf schmeißen und der allgemeinen Unfähigkeit bezichtigen. Es gibt sie schon noch, die haushaltlichen Handwerker und die Gerne-Köchinnen. Aber seien wir doch mal ehrlich, es hat schon den Anschein, daß dies eine "aussterbende Art" ist, oder?

Schauen wir uns doch mal um, in der Familie, der Verwandschaft, im Bekanntenkreis, in der jüngeren Generation. Wer von den Männern beherrscht es denn noch, wie ein Gartentor repariert wird, ein Zaun gebaut und gesetzt wird, wie gemauert oder geputzt wird? Von der Fähigkeit, Handwerkszeug selbst herzustellen ganz zu schweigen. Vor allem aber, wie weit her ist es mit der Fähigkeit, anstehende Männerarbeit auch wirklich von selbst zu sehen und ohne Aufforderung los zu legen?

Oder welche junge Frau kann denn zum Beispiel zu Weihnachten noch aus dem Handgelenk heraus eine schmackhafte Gans braten? Man kann sie doch an einer Hand abzählen, oder? Und vor allen Dingen: Macht sie es, wenn ja, nur aus Pflichtgefühl, weil auch sie Hunger hat, oder weil sie dem Mann oder der Schwiegermutter gefallen will? Macht sie es aus Überzeugung wirklich gerne? In den meisten Fällen wohl kaum...

Warum ist das so? Warum haben denn die jungen Frauen nicht mal ansatzweise Lust zum Kochen? Und da meine ich nicht, daß ich in den Gefrierschrank greife und ein Fertiggericht oder vorgegartes Gemüse heraushole, auftauen lasse, etwas erhitzen und ab auf den Teller.
Gegen das Tiefkühlgemüse ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden. Das ist sauber, in guter Qualität, schnell gemacht und preislich immer noch erschwinglich, absolut topp. Darum geht es mir auch nicht.

Ich hab nur schon oft auch über mich selbst nachgedacht und meine Selbsterkenntnis hat mich auf die Idee gebracht, das Thema hier auf diesem Blog mal zu beleuchten.

Ehrlich gesagt, koche ich erst seit wenigen Jahren so richtig gerne. Früher war das eine leidige Pflicht für mich.

Zu DDR-Zeiten mußte man ja kochen, da gab´s kaum Fertiggerichte. Ja, es gab Fischstäbchen & Co., keine Frage, aber die Qualität wurde mit den DDR-Jahren auch immer schlechter. Am Schluß hatte man doch nur noch Semmelgeschmack mit ein bisschen Fisch drum rum im Mund. Das mußte man doch auch nicht wirklich haben, oder? Zum Glück gab es aber die Betriebsküchen und die Schulküchen, wo noch richtig gut gekocht wurde.

Und genau da liegt der Hase im Pfeffer, wie man so schön sagt. Genau dort ist die Wurzel der heutigen Offensichtlichkeiten, was das Kochen betrifft.

Die Frau ist die ganze Woche auf Arbeit gegangen und gut bekocht worden. Die Kinder hatten in der Schule ihr ordentliches Mittagessen. Das wurde noch direkt in der Schulküche oder der Betriebsküche geputzt, geschält, geschnippelt und zubereitet. Da gab es keine Großküchen, die tonnenweise Essen produziert und dann geliefert haben. Es ist doch kein Wunder, daß die heutige Jugend das Großküchenessen verschmäht. Der Preisdruck dieser Firmen mit Ausrichtung auf das gewünschte betriebswirtschaftliche Ergebnis erlaubt doch gar kein richtig gutes und gesundes Essen mehr. Farbe, Gewürze und Geschmack, zu einem großen Teil nur noch künstlich hergestellt. Anders funktioniert das doch gar nicht mehr, anders können die Essen-produzierenden-Unternehmen doch gar nicht mehr überleben oder Gewinn erzielen.

Und was macht Mann heutzutage, nachdem die guten Betriebsküchen dicht gemacht haben? Er geht zum Fleischer um die Ecke, die längst das gewinnbringende Potenzial erkannt und schnellen Imbiss zu einigermaßen erträglichen Preisen anbieten. Und wer das nicht hat, kann evtl. zum Döner oder auch zum Bäcker gehen und schnell ein belegtes Brötchen reinspachteln. Alles kein Problem - solange man finanziell mithalten kann...

Betrachten wir es aber mal von Anfang an. Ursache und Wirkung - wann hat es angefangen? Worin liegt die Ursache des heutigen "Dilemma´s"?

Ich begründe es mal so: Ich gehöre zu der ersten Generation, deren Mütter angefangen haben, im großen Stil berufstätig zu werden. Und ich verstehe es gut.

Für unsere Elterngeneration war es eine regelrechte Befreiung, auf Arbeit zu gehen. Raus aus dem Haus, mit all der Knechtschaft und der vielfältigen, oft auch harten Arbeit, die von den vorherigen Generationen mit all ihren Pflichten, ausging. Es war für meine Elterngeneration pure Freiheit! Endlich konnten sich die Frauen selbst verwirklichen und dem tagfüllenden häuslichen Moloch entfliehen. Man ging ein paar Stunden auf Arbeit, dann hatte man Freizeit und am Monatsende kam der Lohn, für den man in Urlaub fahren oder sich einen Handwerker leisten konnte, wenn mal was kaputt ging.
Kochen mußte man nur noch am Wochenende und der Mann konnte auch mal alle Viere grade sein lassen, denn wenn der Handwerker wieder ging, war´s geklärt. Man war ein paar Mark los aber dafür ging man schließlich arbeiten. Und so ist es bis heute geblieben. Nicht nur geblieben, es hat sich stetig weiter entwickelt.

Die Wende war ein nächster Schritt in die Freiheit. Schöne neue Welt mit einzigartigen Möglichkeiten. Supermärkte mit unvorstellbarem Angebot, Freizeitmöglichkeiten ohne Ende, Urlaub in der ganzen Welt. Selbstverwirklichung pur! Dagegen ist nichts einzuwenden.

Nur eines ist dabei auf der Strecke geblieben - die eigenen hausgemachten Fähigkeiten. Man braucht sie auch einfach nicht mehr in dem Maße, wie sie unsere Vorgänger-Generationen gebraucht haben um über die Runden zu kommen. Und unter diesem Aspekt muß man sich nicht wundern, warum in alter Zeit ein Leben mit so wenig Geld überhaupt möglich war. Man hat fast alles, was irgendwie möglich war, selbst gemacht. Auf dem Feld oder im Garten das angebaut, was zum Essen gebraucht wurde und mit dem Rest das Geld verdient, was man gebraucht hat für Dinge, die man selbst nicht schaffen konnte. Der Vater hat dem Sohne das handwerkliche Geschick mit gegeben, was er für sein späteres Leben gebraucht hat und die Mutter hat der Tochter das Kochen gelernt. Hat sie es aber nicht mehr gelernt bekommen, was will diese Tochter denn ihren Kindern lernen??? Ist doch kein Wunder, daß diese Kinder schnell beziehbares Fastfood als einzige Ernährungsquelle ansehen und dessen künstlich hergestellter, auf Gewinnmaximierung ausgerichteter Geschmack, der einzig gekannte Geschmack ist, oder?

Weiter geht´s. In meiner Generation gibt es jetzt schon genügend Männer, die von ihren Vätern das handwerkliche Geschick nicht mehr gelernt bekommen haben, weil der Mann den gewerblichen Handwerker bezahlen konnte und sich selbst die Finger nicht mehr schmutzig machen mußte. Und machen wir uns nichts vor, die Frau ist doch auch froh, wenn der Mann mehr Zeit für die Familie hat oder im Haushalt mal etwas mit anpackt, sogar freudig den Kochlöffel schwingt. In älteren Generationen hätte ein Mann dafür niemals Zeit gehabt, weil er mit Männerarbeit beschäftigt war.

Alles hat seinen Preis! 

Aber warum beschäftigt mich dieses Thema? Weil ich eine Richtung sehe mit einem Ziel, wo diese Rechnung einfach nicht mehr aufgeht und alles im Fiasko landen wird.

Sehen wir doch mal genau hin. Die Lohnentwicklung kennt aktuell nur eine Richtung - nach unten! In allen Branchen! Die Abgabenforderungen und sonstige finanzielle Ausgaben, die man nur schwer verhindern kann, zielen in die andere Richtung - nur nach oben!
Handwerkerrechnung sind schon jetzt kaum noch bezahlbar aber der Mann von heute kann mitunter nicht mal mehr einen Klodeckel festziehen. Und ob das nicht doch von den Herstellern genau so gewollt und die Produkte nicht extra so konzipiert wurden, damit wieder Neues gekauft wird, sei auch zu beleuchten. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Und was kommt dabei raus? Jeder gegen Jeden, weil nichts mehr auf die Reihe gebracht werden kann und Jeder dem Anderen die Schuld dafür gibt und keiner mehr weiß, wie die Probleme und Geldnöte behoben werden können. Das ist die Richtung, in die es geht. In meiner Betrachtung eine fatale Entwicklung. Und schlußendlich die Frage: Qui bono - wem nützt es? Gewollte Schaffung von Abhängigkeiten? Wenn keiner mehr etwas kann, kann sich auch keiner mehr aus diesen Abhängigkeiten zur Sicherung seiner Existenz befreien!

Können wir das Ruder noch herumreißen? Sagt Ihr es mir...

Also bis bald
Eure Petra K.


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Samstag, 5. Januar 2019

In jedem Winter steckt ein schlummernder Frühling

Jahreszeitlich ist er da, der Winter, nur sehen tut man ihn nicht, zumindest hier in der Lausitz. Aber das ist ja nichts Neues. Zur Zeit haben wir eher Schmuddelwetter, ab und zu mal etwas Nieselregen. Ein paar Schneeflocken darunter vermischt zu entdecken, ist da schon ein großes Glück.

Ich mag den Schnee, ist wohl noch meiner erzgebirgischen Kindheitsprägung geschuldet. Ich liebe es, Schnee zu schippen. Nichts bringt mehr frische Luft und guten Sauerstoff in den Körper, als beim Schnee schippen. Man fühlt sich danach topfit, trotz daß man kräftemäßig ausgepowert wurde.

Ich hab mir in den letzten Tagen mal die Kamera geschnappt und nach der hiesigen Vegetation Ausschau gehalten. Man sollte nicht glauben, was da schon wieder alles so wächst. Von wegen Winter! Das ist doch wohl eher Vorfrühling, oder?


die Hornveilchen blühen immer noch 


sogar ein kleiner Butterpilz ist nochmal gewachsen 


junger zarter Erdrauch 


Fliederknospen überall 


Frühlingsiris mitten im Winter 


die Futterwicke ist auch schon wieder da
- absolut köstlich! -


Gartenkresse - frisch, knackig aber scharf 


gewöhnlicher Feldsalat
schmeckt ein bisschen wie Haselnuß
- eines der besten und mildesten Wildkräuter für den Salat - 


Glockenblumen treiben schon wieder aus 


Johanniskraut  


junge Brennesseln 


frischer Rainkohl 


rote Farbtupfer in grauen Hecken 


Rukola frisch im Garten gewachsen 


junge Taubnesseln
laßt sie wachsen, es ist das erste Bienenfutter im Jahr,
- dann habt Ihr auch Bienen im Garten -


prachtvolle, frische Vogelmiere 


weiße Taubnesseln blühen schon wieder
- oder immer noch! -


Türkischer Riesenmohn
ich freu mich schon wieder auf die großen knallroten Blüten

Wer beklagt sich hier eigentlich über einen Winter?!
Ja, wo isser denn?

Also bis bald
Eure Petra K.


Winterzeit ist Eintopfzeit

Winterzeit ist Eintopfzeit
mach den großen Topf bereit
Zwiebelchen in Fett gebraten
etwas Speck würd ich dazu noch raten

Schnell mal in den Garten gehen
ob da wohl noch ein paar Möhren stehen?
Klar doch, jede Menge
und in des Beetes grünem Gedränge
sogar noch ein Kohlrabi steht

Ach ja, da ist auch Petersilienwurzel
Was kommt beim Graben denn da noch gepurzelt?
Ein paar Kartoffelchen zart und fein
nun geh ich mit meiner Ausbeute rein

Ich wärm mich am kleinen Ofen auf
mal etwas frieren, das nehm ich in Kauf
Hausschuh und dicke Socken
die schönsten Winterfreuden mir entlocken

Ich muß nicht zur Arbeit
hab meine Ruh
von drinnen seh ich den Gestreßten zu

Ich nehm mein Gemüse und fang an zu schnipseln
manchmal ist´s ein arges Gepipsel
Doch ist´s aus dem Garten
knackig und frisch
und bald steht der Eintopf auf unserm Tisch


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Montag, 31. Dezember 2018

Gedanken zum Jahreswechsel - Die Schaffung der neuen "Religion"

Meine Güte, wo ist das Jahr denn schon wieder hin? Gerade erst haben wir auf den Frühling gewartet, den heißen, trockenen Sommer grad so überstanden, aufgeatmet, als es endlich Herbst mit all seinen schönen Farben wurde und nun ist Winter, von dem man noch nichts sieht oder spürt. Und zack, schon wieder überlegen wir uns, ob wir noch Sekt da haben, was wir als Neujahrsbraten machen, freuen uns drauf, daß die lieben Schwiegereltern zum Neujahrskaffee kommen. Und so wird auch das nächste Jahr in seinen gewohnten Bahnen verlaufen.

Jetzt ist die Zeit, wo sich Viele über die Vorsätze für das neue Jahr Gedanken machen. Und was bringt es? Meistens nichts! Nach ein paar Wochen spricht kein Mensch mehr drüber. Also laß ich das gleich ganz sein. Schade um die Zeit. Da weiß ich Besseres damit anzufangen.

Aber was bewegt mich zum Jahreswechsel? Was sind meine Gedanken? Was sind meine Träume?

I have a dream...

So hat es einstmals ein Farbiger gesagt. Er wollte einen farbigen Präsidenten haben. Na, und den hat er ja später dann auch bekommen. Sein Traum ist also wahr geworden. Seine Gedanken sind Materie geworden.

Auch ich habe einen Traum...

Ich stelle mir eine Welt vor, wo sich die Menschen allein aus ihren Gedanken und ihren Visionen heraus ihre eigene Welt schaffen, so, wie sie diese haben möchten, denn Gedanken schaffen Materie!

Dunkle Kräfte tun das seit Jahrmillionen, und es funktioniert bestens, wie man sieht. Das Dunkle beherrscht die Welt, es beherrscht auch die Menschen. Dunkle Kräfte streuen Informationen, Mißgunst, Neid, Teile und Herrsche, ganz nach dunkler Manier und die Menschen saugen es auf wie ein Schwamm, als ob es nix Besseres gäbe! Warum tun sie das? Eigentlich will doch der Mensch eine gute und friedliche Welt. Warum zieht er sich dann das Ungute rein? Warum beschäftigt er sich damit? Er müßte doch eigentlich inzwischen die kausale Kette von Ursachen und Wirkung begriffen haben. Warum läßt er das Ungute nicht einfach aus seinem Leben heraus, läßt es an der gedanklichen Plexiglaswand um ihn herum einfach abprallen, wie die Regentropfen draußen an der Fensterscheibe.

Warum läßt sich der Mensch mit Negativität beschäftigen? Weiß er nichts Besseres mit sich anzufangen? Hat er nichts Besseres zu tun? Warum fängt er nicht endlich einmal an, das Gute, das Friedvolle, das Schöne in sein Leben zu lassen?

Wenn ich etwas nicht haben will, dann muß ich es mir doch nicht anschauen, oder? Ich gehe doch auch nicht in den Zoo, wenn ich für Affen & Co. nichts übrig habe, oder?
Ist doch klar, daß, wenn ich es mir anschaue, es mich dann auch beschäftigt. Wenn ich den Zootieren beim Kacken zusehe, beschäftigt mich die Kacke oder das "primitive Tier", was auf so vulgäre Weise mir den Anblick verschafft, den ich eigentlich gar nicht sehen will. Sorry, aber manchmal muß man sehr direkte Vergleiche suchen, damit die Botschaft dahinter bei den Menschen ankommt und hängen bleibt.

Der uns von den um uns herum lebenden "Zoowärtern" präsentierte buchstäbliche "Haufen" schafft Gedanken und genau diese Gedanken schaffen die Materie, die folgliche Realität. Wir leben hier mitten im "Zoo" und um uns herum existiert "Kacke"! Wir werden von dunklen "Zoowärtern" gefüttert, mit dunkler "Nahrung". Was glauben denn da die Menschen, was dabei herauskommen soll, wenn nicht ausschließlich Dunkles? Das ist doch eigentlich vollkommen logisch, oder?

Ich habe einen Traum. Heute ist der beste Tag dafür, diesen Traum öffentlich zu machen. Altes geht zu Ende, Neues entsteht. Heute rufe ich die neue "Religion" aus. Die einzige Religion, die dem großartigen Schöpferwesen Mensch gerecht wird.

Ich nenne die neue Religion: 
Gedankenfreiheit für Gutes

Die Gedanken sind frei, so lautet ein altes Sprichwort. Nehmt diese Freiheit für Euch in Anspruch. Schafft gute Gedanken und es wird Gutes in Euer Leben ziehen. Das ist das Gesetz der Resonanz, ein uraltes Wissen. Warum liegt es unter Bergen von "Negativschutt" begraben? Holt es hervor!

Es ist nicht damit getan, mal von Gutem zu reden. Es ist auch nicht damit getan, für Gutes zu beten. Es bedarf der dahinterliegenden Verinnerlichung. Nicht nur Glaube, sondern Wissen ist hier vonnöten.

Macht es genauso, wie es das System oder die Kirchen mit Euch jeden Tag machen. Sie waren unsere besten Lehrmeister, sie haben gebetsmühlenartig ihre dunklen Absichten in unsere Gehirne gedroschen, uns als ihr Handwerkzeug benutzt, damit sie selbst nicht dafür zur Verantwortung gezogen werden können, immer und immer wieder, bis wir uns damit verbunden, es verinnerlicht und gelebt haben. Sie haben erreicht, was sie wollten. Wir glauben an die Dunkelheit als die beste Religion, als das Beste, was uns passieren kann. Wie schizophren ist das denn bitte???!!!

Aber: Es ist doch schon mal gut, daß wir es erkannt haben, oder? Nach dem Motto: Problem erkannt, Problem gebannt!

So, und an dieser Stelle darf das Neue auf den Plan treten. Das Gute darf in unser Leben treten und wenn es unsere Realität werden soll, dann muß man erstmal gedankliche Saat in den Boden bringen.

Denn, wie heißt es so schön: "Am Anfang war der Gedanke"! Und nicht, wie es später von instrumentalisierten Pfaffen mittels einer tausendfach gefälschten Bibel gesagt wurde: "Am Anfang war das Wort". Nein, vor jedem Wort steht der Gedanke. Ohne Gedanke gibt es kein Wort...

Wir machen das genauso, wie es uns das System in tausenden von Jahren gelehrt hat. Nur, daß wir eben keine "dunkle Saat" mehr in den Boden bringen, die uns von dunklen Kräften in die Hand gegeben wurde. Tun sie das, dann sagen wir ab jetzt immer: Nein Danke! Lernt Nein zu sagen...

Wir säen gute, helle, schöne Gedanken, bedecken diese Saat mit fruchtbarem Boden, indem wir uns immer wieder vorstellen, wie es ist, wie es aussieht, wenn diese gute Saat aufgeht. Wie wir durch diese guten Felder hindurchwandeln, dabei immer aufpassen, daß wir sie nicht selbst wieder mit unseren eigenen Füßen zertreten, mit den Händen die aufgehende Saat berühren, sie anschauen, mit ihr sprechen wie gut sie ist, wie gut sie uns tut. Immer und immer wieder, gebetsmühlenartig. Das ist die neue Zeit, in die wir gehen wollen.

Die Zeit, uns mit Dunklem und mit Negativität zu beschäftigen, haben wir jetzt gar nicht mehr, denn wir sind mit der neuen Saat ausreichend beschäftigt. Diese ist es wert, sich damit zu beschäftigen.  Sagt Euch immer wieder: Warum soll ich mich vom System mit Negativität beschäftigen lassen, wenn es mir und der gesamten Gemeinschaft doch gar nicht gut tut, wenn ich mich nicht wohl damit fühle? Warum sollen wir Geld dafür ausgeben, Dinge zu kaufen, die uns nicht gut tun? Zeitungen, Nachrichten, schädliche Frequenzen  - WARUM?

Es gibt etwas viel Besseres! Und nur das lassen wir ab jetzt noch in unser Leben. Es bedarf keines Kampfes, es bedarf keiner Diskussionen, was richtig oder nicht richtig ist. Niemand muß missioniert werden. Es ist viel einfacher. Laßt das, was nicht gut ist, einfach links liegen. Straft das Ungute mit Nichtbeachtung. Aufmerksamkeit schenkt Energie und alles ist Energie! Lernt, diese zu steuern.

Nichts ärgert die dunklen Kräfte mehr, als Nichtbeachtung! 

Das sind alles "Rampensäue", die wollen im Rampenlicht stehen und daran erkennt man sie auch am besten. Je weniger man sie beachtet, um so mehr offenbaren sie ihre wahren Ziele. Lernt, deren Machenschaften und das Schauspiel, das sie uns liefern, zu belächeln. Macht dann aber auf dem Absatz kehrt, um so wütender werden sie und das macht sie immer lächerlicher. Freut Euch, daß sie sich immer mehr entlarven.

Lernt wieder, auf Euer Bauchgefühl (auf Eure Intuition) zu hören. Es ist schneller als der Verstand und deshalb auch nicht vom Verstand beeinflußbar. Vertraut wieder auf die einzige Bastion, die sich nicht vom Außen und deren Konditionierung beeinflussen läßt. Das Bauchgefühl hat immer die Nase vorn, der von außen konditionierte und beeinflußte Verstand hat immer das Nachsehen. Warum sollten wir uns mit diesem Looser einlassen?! Mit dem Gewinner sind wir doch viel besser dran!

Übt diese neue Religion! Jeden Tag! Beschäftigt Euch mit dem Moment (Eckhart Tolle), denn mit dem Moment kann der Verstand nichts anfangen. Wenn der Verstand versucht, den Moment in üblicher, meist verwerflicher, weil konditionierter Weise beeinflussen zu wollen, ist er schon wieder entwischt, keine Chance! Ein schöner Gedanke, oder? Schaut Euch doch mal den jeweiligen Moment an. Meistens ist doch da alles in Ordnung. Unordnung schafft nur die Vergangenheit oder die Angst (oder der Zweifel) an eine ungewisse Zukunft. Aber: Die Vergangenheit können wir nicht mehr ändern, die Zukunft ist noch gar nicht da. Wozu also damit beschäftigen?

Leben und leben lassen! Es ist nicht unsere Aufgabe, zu bewerten, zu urteilen oder gar zu verurteilen, was andere machen oder nicht machen. Laßt die Anderen in Ruhe und sie werden es Euch gleich tun. Das ist der beste Anfang. Ihr werdet sehen, wie herrlich ruhig und unbeeinflußt plötzlich Euer Leben werden wird. Vielleicht ungewohnt. Worüber redet man denn dann noch, wenn man sich nicht mehr das Maul über Andere zerfetzt? Aber glaubt es mir, wenn Ihr das laßt, dann lassen es die Anderen auch. Das ist der Anfang von wahrem Frieden, denn Frieden beginnt in uns selbst, er strahlt aus und kommt zu uns zurück. Wer das Gesetz der Resonanz verstanden hat, hat seine wahre Aufgabe verstanden.

Also: Los geht´s! Heute ist der beste Tag dafür...

Ich wünsche allen meinen Lesern einen schönen Jahresabschluß 
und ein wunderschönes Jahr 2019

Bis bald
Eure Petra K.

Du bist, was Du denkst, 
was Du denkst, strahlst Du aus, 
was Du ausstrahlst, ziehst Du an, 
und was Du anziehst, bestimmt Dein Leben 
(Verfasser unbekannt)

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Freitag, 28. Dezember 2018

Schmerzen weg mit Reflexzonenmassage

Als ich im letzten Jahr zum ersten Mal im Kieferbereich wahnsinnige Schmerzen hatte, die aus dem Nichts zu kommen schienen und die derartig gigantisch schlimm waren, wußte ich noch nicht, daß diese durch die maschinelle Zahnsteinentfernung des Zahnarztes ausgelöst worden waren. Ich war in der Zeit bei mehreren Zahnärzten, um die Ursache dafür abklären zu lassen, aber keiner konnte etwas finden. Gesamtige Aussage, wie auch schon beim vorausgegangenen "Zahn-TÜV": Alles in Ordnung...

Da nichts gefunden wurde, mußte ich mit den Schmerzen leben, die sich anfühlten, als ob man mich an´s Starkstromkabel angeschlossen hätte. Essen und Trinken waren beinahe unmöglich, eine Zeit des absoluten Leidens. Gott sei Dank war der Spuk nach ein paar Wochen vorbei und ich hatte es abgehakt. In diesem Jahr, wieder nach dem "Zahn-TÜV" mit Zahnsteinentfernung, ging es wieder los. Wieder wahnsinnige Schmerzen und wieder half selbst das stärkste Schmerzmittel und auch Rotlicht nichts. Zu einem Zahnarzt braucht ich nicht zu gehen, denn auch dieses Jahr beim  vorangegangenen "Zahn-TÜV" wieder die Erkenntnis des Zahnarztes: "Alles in Ordnung an den Zähnen." Der Schmerz folgte prompt!

So geht das nicht weiter, dachte ich mir und ich hab angefangen, zu recherchieren. Wo kommen diese Schmerzen her? Was ist die Ursache dessen und vor allem, wie werde ich sie wieder los?

Das Ergebnis:
Trigeminus-Neuralgie
ausgelöst durch die Vibrationen der maschinellen Zahnsteinentfernung.

Schmerzmittel helfen da erfahrungsgemäß nicht, werden aber durch Schulmediziner vorbeugend empfohlen und verabreicht (ja natürlich, was will man auch von Schulmedizinern anders erwarten, von nichts eine Ahnung aber im weißen Kittel gescheit daher reden - Übrigens hat der Hausarzt meines Mannes klipp und klar erwähnt, daß ein Rezept lediglich eine MedikamentenEMPFEHLUNG ist! Was heißt das? - Keine Haftung! Hammer, oder?).
Ich hab gelesen, daß bei Trigeminus-Neuralgie wohl sogar Operationen angeboten werden. Kann zwar dann eine Gesichtslähmung die Folge sein, aber Hauptsache gut dran verdient...

Ich sag´s Euch: Was hier in der Schulmedizin vom Stapel gelassen wird, ist absolut haarsträubend und mir tut Jeder leid, der sich in der Hoffnung auf Heilung vertrauensvoll an die Weißkittel-Liga wendet. Das ist zumindest meine Meinung, die einfach auf meinen Erfahrungen gründet. Muß nicht bei Jedem so sein und wer zum Arzt gehen will, der darf das auch gerne tun aber für mich hat sich diese Liga erledigt.

Ich mußte andere Wege finden, um Heilung zu erlangen. Und ich habe sie gefunden. Zwei Möglichkeiten haben sich mir aufgetan.

Der erste Weg: 
CBD-ÖL auf Hanfsamenbasis
(20 % iges)

Sauteuer! In meinem finanziellen Budget eigentlich überhaupt nicht drin, aber: erfolgreich!

Ein paar Tropfen unter die Zunge und zusätzlich äußerlich auf den Nervenbereich oder die entsprechend schmerzende Stelle aufgebracht, so konnte man es aushalten, der Schmerz wurde damit gut betäubt aber ganz weg war es nicht.

Nun bin ich so ein Mensch, der grundsätzlich bis zur Findung der Ursache recherchiert, wenn schon ein Arzt nicht dazu bereit oder fähig ist, an die Wurzel des Übels zu gehen oder diese zu suchen, wenn er schon nicht auf wirkliche Heilung ausgebildet wurde, was schon schlimm genug ist.

Symptombehandlung ist mir nicht genug. Ich erwarte, daß mich ein Arzt heilt, aber das tun sie nicht, weil sie Geld verdienen wollen und müssen und weil sie als Erfüllungsgehilfen der Pharmamafia Chemieprodukte verkaufen müssen oder den Krankenhäusern zu wirtschaftlich profitabler Auslastung verhelfen müssen. Das ist nun mal meine feste Meinung, die sich für mich immer wieder bestätigt. Und unter dieser Betrachtung ist Heilung weder möglich, noch gewollt, sorry!

Wie heißt der alte Spruch so schön:
"Zwei Dinge bringen den Arzt um sein Brot. Das eine ist die Gesundheit, das andre der Tod. 
Drum hält er dich, auf daß er lebe, beständig zwischen beidem in der Schwebe."

Dem ist nichts hinzu zu fügen...

Also weitersuchen! Es muß doch etwas geben, was hilft. Es ging damit kein Weg an der Frage vorbei, die man sich immer stellen soll:

Was will mir mein Körper damit sagen? 

Es heißt: Wenn die Seele Dir etwas sagen will und Du sie nicht beachtest, dann schickt sie Dir  Krankheiten. Dann mußt Du sie anhören, weil Du sonst die Krankheiten nicht los wirst, wenn Du die Seelenschmerzen nicht angehst.

Und plötzlich war die Antwort da. Natürlich, ich lebe ein Leben und einen "Kampf", der an die Nerven geht. Meine Nerven sind buchstäblich bis zum Bersten angespannt. Es sind also die Nerven, die ich beruhigen muß. Entweder muß ich meinen Kampf, vom System die Einhaltung und Umsetzung von Recht und Gesetz einzufordern, aufgeben, was vielleicht der einfachste Weg wäre, weil dieser Kampf sicher notwendig, aber augenscheinlich aussichtslos ist. Oder ich muß den anderen Weg gehen, nämlich lernen, wie man Nerven beruhigt.

Und das ist der zweite Weg:
Reflexzonenmassage

Kostenfrei! Na, wer sagt´s denn, geht doch. So muß es sein. In der Natur ist alles einfach, wir müssen nur wieder lernen, es der Natur nachzumachen.

Ich habe herausgefunden, daß die einfache Reibung der aufeinanderliegenden Handflächen, verbunden mit ein paar Mal Händeklatschen, die Nervenmeridiane stimuliert. Und seit ich das mache, hab ich Ruhe.

Der Schmerz ist weg!

    Hurra, Problem geklärt...

Wer in dieser Situation ist, kann es ja mal ausprobieren. Vielleicht hilft es ja auch bei ihm. Für mich jedenfalls ist es der beste Weg gewesen. Also: Hände reiben und applaudieren! Seltsame Heilung, oder? Aber absolut wirkungsvoll.

Mehr zu alternative Schmerzbehandlung bei Trigeminus-Neuralgie durch Liebscher&Bracht gibt´s hier:
https://www.liebscher-bracht.com/schmerzlexikon/trigeminusneuralgie/

Hier ist der YouTube-Kanal von Liebscher&Bracht:
https://www.youtube.com/channel/UCt3pGaMM9F40McD-SnAym0g


Ich werde nun aber im Ergebnis meiner Recherchen beim nächsten "Zahn-TÜV" die Zahnsteinentfernung dankend ablehnen müssen. Mal sehen, ob ich dann Ruhe vor diesen unerträglichen elektrisierenden Schmerzen habe, unter denen ich wochenlang gelitten habe. Aber wenigstens weiß ich jetzt, was ich dagegen tun kann. Man kann auch Zahnstein auf natürliche Art los werden, auch dazu braucht man keinen Arzt, aber das ist ein anderes Kapitel, das muß ich erst noch selbst testen, da stehe ich noch ganz am Anfang. Hat jemand von Euch Erfahrungen damit, wie man Zahnstein selbst weg bekommt oder er gar nicht erst entsteht? Und gibt es vielleicht einen Reflexzonenpunkt, womit man Schulter- und Nackenverspannungen weg bekommt? Dazu bin ich noch nicht fündig geworden. Ich wäre dankbar für jeden Tipp.
(Update 13.01.2019: hab die Punkte gefunden!)

Hier gibt´s schon mal einen guten Tipp zur Zahnsteinentfernung mit Hausmitteln:
https://www.wunderweib.de/so-entfernst-du-dir-selbst-zahnstein-14163.html

So, wie ich gerade gelesen habe, hilft auch das Zähneputzen mit gemahlenem schwarzen Tee oder das essen von rohen Erdnüssen.
Oder: 2 EL Wasserstoffperoxid, 125 ml Wasser, vermischen, 2-3 x tgl. Mund spülen

Also dann: Auf schmerzfreie Zeiten...

Hier gibt es eine gute Vorlage für Reflexzonenmassage:
https://drive.google.com/file/d/1f408zmrJhQzKEalbcC39pgJjn58j0aK8/view?usp=sharing

Übrigens hab ich auf dieser Vorlage auch Punkte gefunden, wo man z.Bsp. Bluthochdruck und Schlaflosigkeit weg massieren kann und ich durfte feststellen, daß das sogar sehr wirkungsvoll ist. Das wäre ja, wenn dies ein stetiger Zustand ist, der Oberhammer. Dann bräuchte ich auch keine  Zuckerrohr-Melasse mehr, die ja auch nicht grad wenig kostet, von der schlechten Ökobilanz ganz abgesehen. Von den Zuzahlungen für Bluthochdruck-Medikamente will ich da gar nicht reden, zumal ja auch jedes Medikament Nebenwirkungen hat, die man sich dann auch ersparen könnte, weil man dank Reflexzonenmassage gar keine Medikamente mehr nehmen muß. Das wäre doch ein Kracher, oder? Die Pharma wird mich dafür hassen... Aber wenn´s hilft!
(Bluthochdruck: Update 13.01.2019: Ich reibe links und rechts vom Ohr bis zum Schlüsselbein an der Halsschlagader ein paar mal hintereinander auf und ab - hilft bei mir sofort und auch noch mehr, als die üblichen Reflexzonenpunkte zu massieren).

Bis bald
Eure Petra K.

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Sonntag, 23. Dezember 2018

Schon wieder Weihnachten!

Und schon ist es wieder soweit. Weihnachten kommt aber auch immer so plötzlich, oder?

Das ganze Jahr hätten die Leute Zeit gehabt, in aller Ruhe und so ganz nebenbei ein paar hübsche kleine Geschenke zu besorgen und auch gleich zu verpacken - was weg ist, brummt nicht mehr -, aber nein, sie rennen erst ein paar Tage vor dem Fest los. Keinen Plan, was sie schenken sollen, in den Läden überall das "Gleichstellungsangebot", nicht mal auf einem Weihnachtsmarkt gibt es was "Besonderes" mehr. Also hetzen die Leute in die Läden, immer die "Angst" im Nacken, daß es nichts mehr gibt und sie damit alle verhungern müssen - zumindest kriegt man den Eindruck, wenn man jetzt die Leute einkaufen, wohl eher hamstern, sieht -, sie schleppen, hetzen, sind genervt und fauchen sich gegenseitig an. Die Kinder schrauben die Ansprüche an ihre Dienstleister, sprich ihre Eltern, immer höher und zetern und keifen herum, wenn sie auch nur ansatzweise ausgebremst werden. Jeder ist genervt, weil die ganzen Familienbesuche unter einen Hut gebracht werden müssen, damit keiner vor lauter "Im-Stich-gelassen-Mentalität" beleidigt ist, weil er nicht an erster Stelle steht. Und wenn dann der Tisch gedeckt ist, sollen alle wieder lieb Kind spielen und dankbar lächeln... Das ist die moderne Weihnachtszeit. Was für ein Wahnsinn!

Gott sei Dank machen wir uns in dieser, für viele so anstrengenden Zeit, keinen Streß mehr. Den Stollen hab ich letzte Woche schon gebacken, sauber gemacht wird so ganz nebenbei jeden Tag mal was, eingekauft wurde auch das nötigste, wir brauchen ja eh nicht so viel und die ganzen überlieferten "Traditions-Auflagen" können mir mal gepflegt den Buckel runter rutschen.

Ich kann mit Fug und Recht behaupten:

Wir werden eine ruhige und besinnliche Weihnachtszeit erleben

Und genau das wünsche ich auch allen meinen Lesern

Fröhliche Weihnachten



Für alle, die noch ein lustiges Gedicht für den Weihnachtsmann oder für die lustige Familienrunde suchen, hab ich hier noch was:

Also bis bald
Eure Petra K.



Montag, 10. Dezember 2018

Flaschen sammeln als Wirtschaftsfaktor? - definitv!

Mal ehrlich, wie oft läuft man durch die Straßen, sieht bedürftig aussehende Leute in Abfallbehälter schauen, immer auf der Suche nach Pfandflaschen. Und wie oft erwischt man sich dabei, über jene Sammler zumindest etwas die Nase zu rümpfen, weil man das sog. Pennermilieu vor sich vermutet. Da schaut man doch lieber in eine andere Richtung, oder?

In einem der angeblich reichsten Länder der Welt sollte es doch sowas gar nicht geben und schnell ist man dabei, den Flaschensammler als sog. verkrachte Existenz abzustempeln. Nach dem Motto: Selbst schuld, hätteste was aus Deinem Leben gemacht, wärst Du jetzt nicht in dieser Situation.

Das mag ein Stück weit alles richtig sein. Aber es ist eben nicht die ganze Wahrheit. Fakt ist, die BRD gehört schon seit langem nicht mehr zu den reichsten Ländern der Welt. Ganz im Gegenteil, sie ist ziemlich weit hinten angesiedelt im Wohlstandsranking. Da stehen Länder, die man immer zu den Verlierern gezählt hat, sehr viel weiter oben. Schon das sollte nachdenklich machen.

Aber wie sag ich immer so schön: Solange die Leute noch den Kühlschrank voll machen können, wird sich hier im Denken nichts ändern, von den Handlungen mal ganz zu schweigen. Es ist ja auch sehr viel einfacher, mit dem Finger auf Andere zu zeigen, als den Dreck vor der eigenen Tür zu fegen. Und solange das noch so ist, wird das von "Oben" gewollte und gesteuerte Teile und Herrsche funktionieren.

Wißt Ihr eigentlich, warum das hier herrschende System funktioniert? Weil die Obrigen zusammenhalten!!! Das System kann es sich leisten, das Volk ausbluten zu lassen, weil das Volk nicht zusammenhält und die Obrigen schauen vom "Balkon" herunter und lachen sich scheckig über das Volk, was sich aus EGO-Gründen gegenseitig zerfleischt! Immer schön nach dem Motto: "Ich bin besser als der da..."
Herr, vergib Ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. Ein alter Bibelspruch, heute aktueller denn je.

Es ist also unaufhaltsam, daß erst alles zusammenbrechen muß und es vor allem auch JEDEN treffen muß. Erst dann wird JEDER daran interessiert sein, daß es wieder angepackt werden muß, um es in die richtige Richtung zu bringen. Bis es soweit ist, wird es die Flaschensammler geben. Aber sind es wirklich immer nur die sog. Penner, die nach Pfandflaschen Ausschau halten? Schon lange nicht mehr! Es sind auch jene, die sich damit einen kleinen Luxus finanzieren oder sich einfach mal etwas leisten können oder wollen, was sonst nicht drin ist oder worauf man verzichtet, weil andere Dinge wichtiger sind.

Auch ich zähle mich seit Längerem zu den Flaschensammlern. Wobei ich den Vorteil habe, daß ich nicht durch eine Stadt laufen muß und von Leuten gesehen werde, die mich evtl. kennen. Das wäre auch mir ehrlich gesagt peinlich. Man muß schon sehr über seinen Schatten springen können, wenn man sich über diesen faden Beigeschmack, der den sog. Pennern anhaftet, hinwegsetzen will. Und ich ziehe den Hut vor Jedem, der dies geschafft hat oder dem das alles total egal ist, was Andere denken.

Ich kenne ein paar Plätzchen auf freiem Flur, wo sich scheinbar jeden Morgen irgendjemand auf dem Weg zur Arbeit erst mal ein oder mehrere Flaschen Bier reinzieht, damit er vermutlich überhaupt den harten Arbeitsalltag übersteht. Und damit die Mutti zuhause nichts davon merkt, wandern die leeren Flaschen in den Graben. Man muß da mal drüber nachdenken, wie weit wir hier schon in Sachen Eigenvernichtung gekommen sind, daß es Leute gibt, die das Arbeitsleben nur noch mit einer gewissen Dröhnung überstehen. Und das alles nur, damit sie vor den Nachbarn, Freunden und Bekannten einen gewissen Status nach außen kehren können, damit man sie in ihren Kreisen duldet. Der Mensch ist eben ein soziales Wesen, er braucht die Anerkennung von Außen, um sich selbst gut zu fühlen. Die braucht er aber nur, wenn er nicht in seiner Mitte ist, wenn er nicht im Moment lebt, wo der Verstand keinen Zutritt hat, denn der Verstand kann mit dem Moment nichts anfangen, er kann ihn nicht beherrschen, weil er nicht darauf eingerichtet ist. Und genau das muß uns bewußt werden, wenn wir in die Mitte kommen wollen. Wer in seiner Mitte ist, ist von außen nicht angreifbar. Der Moment beschützt uns vor dem vom Außen beeinflußten Verstand. Dort herrscht die Konditionierung und alle damit einhergehenden Folgen und Auswirkungen. Der Moment kennt keine Konditionierung. Man muß nur lernen, sein Denken auf den Moment auszurichten, dann würde hier vieles besser werden.

Aber kommen wir mal zurück auf das Thema Flaschenpfand. Wenn schon der Flaschenwegschmeißer sich nicht überlegt, daß er damit auch Geld wegschmeißt, für das er eine Arbeit machen muß, die er vielleicht nicht mal gerne macht. Mal ganz davon abgesehen, daß er nach dieser morgendlichen Dröhnung auch noch weiter am Straßenverkehr teilnimmt und da wer weiß was passieren könnte, er muß ja nicht mal dran schuld sein. Alkohol macht immer schuldig...

Aber: Des einen Leid ist des Anderen Freud. Wieso sollte ich mir das nicht zunutze machen? Ich brech mir keinen ab dabei, diese Flaschen auf zu heben, ab zu geben und mir damit etwas zu leisten, was ich mir sonst vielleicht nicht leisten könnte oder wo ich sonst vielleicht an anderer Stelle sparen müßte, damit ich es mir leisten kann.

Ich mache das jetzt schon eine ganze Weile und ich kann definitiv sagen, daß sich das für mich wirklich lohnt. Ich bin an der frischen Luft, bin in Bewegung und auf das Jahr gerechnet kommt soviel zusammen, daß ich mir davon sämtliche Klamotten kaufen kann, die ich mir wirklich kaufen muß, weil ich die halt mal brauche. Sicherlich brauche ich nicht so viele Klamotten oder Schuhe, wie die Leute, die jeden Tag auf Arbeit was anderes anziehen müssen oder wollen, um ein frisches Outfit zu generieren. Die brauchen natürlich mehr und meist auch aus EGO-Gründen die neueste Mode, weil, man ist ja wer und man kann ja.

Ich hab das alles nicht mehr nötig. Wenn ich in den Garten gehe, brauche ich keine neuen Modetrends und im Haushalt auch nicht. Diese allgemeinen Zwänge habe ich hinter mir gelassen und kann mir trotzdem, den Flaschenwegschmeißern sei Dank, alles leisten, was ich brauche. Alles schick, alles gut...


Flaschenfund
(keine Werbung)

Flaschen sammeln ist also definitiv ein Wirtschaftsfaktor! Und mit ein bisschen Überwindung kann man sich diesen zu Nutze machen. Warum auch nicht?

Also bis bald
Eure Petra K.

Dienstag, 4. Dezember 2018

Liköre für unsere Stammtisch-Weihnachtsfeier

Wer hier öfters mitliest, der weiß ja, daß ich in Sachen Liköre schier unerschöpfliche Ideen habe. Nicht immer ist das Ergebnis so zufriedenstellend, daß ich es jemand anderem anbieten könnte, das geb ich zu. In den meisten Fällen jedoch bastle ich solange, bis was ordentliches dabei rauskommt und mit den Jahren und der Zahl an "kreativen Ergüssen" klappt das aber auch zunehmend besser.

In diesem Jahr hab ich wieder etliche Liköre angesetzt. Zur Stammtisch-Weihnachtsfeier werden sie verkostet. Mal sehen, wie es den "Stammtischlern" schmeckt. Hier mal eine kleine Auswahl:



selbst gemachte Liköre,
die schmecken tausendmal besser, als die gekauften
und preiswerter ist es sowieso!


Und was haben wir da alles so gemacht?

Spillinge-Likör - ein Likör aus einer Pflaumenart,
Mädelsabend-Likör - ein Likör aus Mango-, Maracuja-, und Orangensaft, 
leicht und süffig für die Mädels 
und eine straffere Variante für die großen Jungs 
Pfefferminz-Likör - aus selbstgemachtem Minze-Sirup, 
Apfel-Likör - aus selbst gemachtem Apfelsaft, 
Bier-Likör - gemacht aus Honigbier, Zimtstange und 
wie bei allen anderen Likörsorten auch: Doppelkorn 
und je nach Sorte mehr oder weniger Zucker, Zitrone oder diverse Gewürze

Alles bereit für die Stammtisch-Weihnachtsfeier!

Jungs und Mädels, Ihr könnt Euch also hier schon mal Appetit holen  😉

Ich überlege gerade noch, ob ich vielleicht auch schnell noch einen Kürbislikör ansetze, hab ja schon genügend Saft zubereitet. Da könnte ich bestimmt eine Flasche abzweigen, um noch eine weitere Likör-Sorte in mein Repertoir aufzunehmen. Mal sehen, sind ja noch ein paar Tage Zeit und ein Likör aus Saft gemacht, geht ja ruck zuck.

Also bis bald
Eure Petra K.


Dienstag, 20. November 2018

Schach Matt den Behörden - abgenickt durch die Bundesregierung

Die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), beauftragt durch Brüssel, in Landesrecht umgesetzt und jetzt nochmal erneut direkt durch die Bundesregierung bestätigt. Fluch und Segen in Einem, je nachdem, auf welcher Seite man steht oder agiert. Und die Obrigen haben scheinbar keinerlei Ahnung, was für eine Lunte da aus Brüssel kommend unter die hiesigen "Amts"stuben gelegt wurde.

Es ist definitiv das Schach Matt für Behörden und Unternehmen und ich bin mir sehr sicher, daß dies genau so gewollt wurde. Auch Brüssel wird von Hintergrundmächten beeinflußt und es scheint wohl im großen kosmischen Plan nun an der Zeit zu sein, daß die "Bombe" hochgeht. Und es ist so herrlich, zu sehen, daß die Behördler & Co. absolut keine Ahnung von dem haben, was da gerade passiert und wie tief jeder einzelne mit drin im Geschehen steckt und daher auch ganz privat aber sowas von abgemahnt und zur Kasse gebeten werden kann. Jubel, Jubel, Juchheisassa!

Aber nun mal ganz konkret, um was geht es? Die Bundesregierung hat auf ihrer Homepage öffentlich bestätigt, daß Behörden und Unternehmen die persönlichen Daten NUR nach deren Zustimmung erheben, verarbeiten und speichern dürfen.

Hier kann man es nachlesen:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/persoenliche-daten-besser-geschuetzt-1008076

Zitat:
„Unternehmen und Behörden dürfen persönliche Daten, wie Name, Adresse, E-Mail-Adresse oder Ausweisnummer grundsätzlich nur erheben, wenn die Betroffenen zustimmen“.
Zitatende.

Was heißt das für uns? Es heißt, daß wir, sobald ein sog. "Bettelbrief" oder sonstige systemische Grütze, z.Bsp. von Stadtverwaltungen & Co. kommt, grundsätzlich sofort der "Bettler" oder dessen Chef darauf hingewiesen werden kann (und auch sollte), daß man ihm keine Zustimmung zur Erhebung, Verarbeitung oder Speicherung der persönlichen Daten erteilt hat und dies auch in Zukunft nicht tun wird. Er hat somit wissentlich gegen die Vorgaben der DSGVO verstoßen, da man davon ausgehen muß, daß er von seiner Behörde rechtlich zumindest grundgeschult sein muß, um die entsprechende Tätigkeit auszuführen.

Wie wollen es denn die Behördler rechtfertigen, wenn sie sich einen Dreck um die Anweisungen der Bundesregierung scheren? Auch wenn die immer behaupten, daß die sich nicht an die Anordnungen aus der DSGVO halten müssen, weil sie eine Behörde seien - Es gibt kein Gesetz und keine rechtstaatliche Anordnung, daß sie die DSGVO ignorieren dürften. Punkt Aus! Die arbeiten ALLE illegal, sie ignorieren in Landesrecht umgesetztes EU-Recht. Basta! Und genau an dieser Stelle werden sie jetzt am Schlips gezogen. Nach dem Motto: So nicht mein Freundchen!

Hätte man nicht allen Grund, zu vermuten, daß der entsprechende Behördler die Bundesrepublik Deutschland NICHT als Staat anerkennt, weil er die Gesetze der Bundesrepublik nicht anerkennt? Weil er die Rechtmäßigkeit der gewählten Regierung und deren Beschlüsse und Vorgaben nicht anerkennt? Wird das nicht immer von den vorgeblichen Reichsbürgern behauptet? Ach nein, das Wort Reichsbürger wird ja jetzt gar nicht mehr gerne verwendet, seit es wohl, wie wir gehört haben, gerichtlich beschlossen wurde, daß dies eine Beleidigung der Person ist. Jetzt wird dann ja doch lieber wieder der Nazi und/oder der Neonazi aus der Schublade geholt... Sarkasmus aus!

Zurück zum Thema DSGVO. Es geht noch viel tiefer in den Kaninchenbau. Denkt mal über folgende Gedankengrundsätze nach:

– Muß ich dann, bei z.B. einer „Allgemeinen Verkehrskontrolle“ meinen Führerschein, meine Wagenpapiere, meinen Personalausweis zeigen? – Muß ich dann, z.B. vorgeladen zur Abgabe der Vermögensauskunft, meine persönlichen Daten angeben oder reicht es, wenn ich namenlose „Schuldzettel“ vorlege und kann meine persönlichen Daten verschweigen? – Muß ich dann, z.B. bei einem aktuell laufendem „Mikrozensus“ überhaupt Angaben machen? – Muß ich dann, z.B. nach Ablauf meines Personalausweises und einer damit zwingend notwendigen Neubeantragung meine persönlichen Daten angeben?

- Habe ich dann nicht auch das Recht, und sogar die Pflicht, einen Richter, der bei Prozeßbeginn, noch dazu in einem öffentlichen Verfahren, meine persönlichen Daten bestätigt haben will, meine finanziellen Verhältnisse wissen will, um zu erfahren, wie hoch er mich mit Prozeßkosten abzocken kann, darauf hinzuweisen, daß ich ihm keine Zustimmung erteilt habe, meine persönlichen Daten zu erheben, zu verarbeiten oder zu speichern, geschweige denn diese öffentlich zu machen?
Damit ist ein Antrag auf Aussetzung jedes Verfahrens, was gegen einem angestrebt wird, berechtigt. Interessiert den das nicht und er macht weiter, gibts ne Abmahnung und er wird zur Kasse gebeten.

- wie kommen Richter und Staatsanwälte z.Bsp. dazu, einem einfach so eine Anklageschrift zukommen zu lassen, ohne der Zustimmung des vorgeblich Angeklagten zur Nutzung seiner persönlichen Daten? Und dann auch noch ohne vorheriges Ermittlungsverfahren, was heutzutage grundsätzlich usus, wohlgemerkt aber rechtswidrig ist, denn es muß vor jeder Anklage ein Ermittlungsverfahren geführt werden, wo man erstmal dazu gehört werden muß - nicht erst nach Anklageschrift!


Sind dann nicht ALLE BRD-Behörden, Institutionen, System-Unternehmen & Co. ARBEITSLOS und ÜBERFLÜSSIG?!


Was für eine grandiose Vorstellung - und von Brüssel legitimiert!

Wir sollten dem sehr intensiv nachgehen, indem wir die o.g. Mitteilung der Bundesregierung sehr ernst und sehr wörtlich nehmen!!

Wir haben es uns zur Angewohnheit gemacht, auf den inhaltlichen Schmarrn der Bettelbriefe & Co. nicht mehr einzugehen und nur noch mit den Ausführungen der DSGVO zu argumentieren. Etwa in folgender Form:

"Sie verstoßen mit Ihrem Handeln gegen Kapitel III Abschnitt 1 Artikel 17 der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Ich habe Ihnen zu keinem Zeitpunkt wissentlich erlaubt, meine personenbezogenen Daten zu erheben, zu benutzen, zu verarbeiten, zu speichern oder weiter zu geben. Ich fordere Sie hiermit auf, jegliche Daten, welche in Ihrem Hause über mich gespeichert sind oder weitergegeben wurden, zu löschen. Ich widerspreche explizit der Erhebung, Nutzung und/oder Weitergabe meiner personenbezogenen Daten. Zuwiderhandlungen stellen einen Straftatbestand dar.
Sofern ich eine Einwilligung zur Verarbeitung meiner Daten erteilt haben sollte, widerrufe ich diese hiermit, bzw. lege gem. Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein. Dies gilt ebenso für das Profiling gem. Art. 22 DSGVO.

Sofern Sie meine personenbezogenen Daten öffentlich zugänglich gemacht haben und gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet sind, haben Sie angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um sämtliche Empfänger meiner Daten darüber gem. Art. 19 DSGVO zu informieren, daß ich die Löschung zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien dieser personenbezogenen Daten verlangt habe.

Mit frdl. Grüßen ....." (wir sind ja sowas von freundlich)


Und wenn das die sog. Behörden, die ja immer ganz erpicht darauf sind, daß sie schließlich eine Behörde sind und das alles dürfen, was sie glauben dürfen zu können, dann gibt´s ´ne Unterlassungsanordnung mit einer Unterlassungssumme, die ungefähr 2-3 Monatsgehälter der Pappenheimer hoch ist. Macht er dann immer noch weiter, dann wird ein Abmahnanwalt eingeschaltet und zur Kasse gebeten. 

Aufruf an alle Anwälte: 
An alle taffen Anwälte, und im Bewußtsein dessen, daß hier gerade die alte Ära zu Ende geht und eine vollkommen neue Zeitrechnung auch für Anwälte beginnt:

Sie können sich schon mal melden. Nun können Sie richtig Kohle machen! 
Und ausnahmsweise trifft es endlich mal die Richtigen, die zur Kasse gebeten werden. 
Auf geht´s! Die Zeit ist mehr als reif!

Aber ist es nicht großartig, daß sich jetzt so etwas wie ausgleichende Gerechtigkeit einstellt? Ich meine, es ist ja bekannt, daß, wenn es eine Seite so dermaßen übertreibt, wie es das hiesige System momentan ganz offensichtlich und unverholen tut und jeden Tag seinen Steuerzahlern und sonstigen Untergebenen den nassen Waschlappen um die Ohren pfeifft und damit auch dem letzten Systemhörigen die Augen aber sowas von öffnet, daß sich dann irgendwann einmal der kosmische Ausgleich einstellt. Polarität beinhaltet immer auch zum richtigen Zeitpunkt den Ausgleich. 
Wenn also der auf der Wippe sitzende Übergewichtige seine Macht, das Leichtgewicht auf dem anderen Wippensitz stets und ständig in der Luft zappeln zu lassen, zu sehr übertreibt, dann wird das selbst dem Übergewichtigen irgendwann mal zu langweilig. Er steigt ab und läßt das Leichtgewicht herunterplumsen und hart aufschlagen. Das ist sein letzter innerer Vorbeimarsch.
Genau diesen Zeitpunkt haben wir jetzt erreicht. Und ausgerechnet Brüssel, was nur dafür geschaffen wurde, um die Nationalitäten abzuschaffen, nationale Währungen und damit Eigenständigkeit und Unabhängigkeit abzuschaffen, ist die Kraft, welche uns so ein großartiges Geschenk wie die DSGVO gemacht hat. Ich frage mich nur, wer da im Hintergrund die Strippen dazu gezogen hat. Ich würde mich gern mal bei denen bedanken, denn Brüssel hat mit der DSGVO definitiv den Abbruch des Systems mit all seinen Widerwärtigkeiten beschlossen. Gut gemacht! 

Den Rest zum Fall des Systems kriegen wir doch auch noch hin, oder? Und ich freu mich auf die Gesichter der jetzigen Großkotze, wenn sie von ihren Stühlen fliegen, wo sie sich immer noch sooo sicher fühlen, wenn sie in der Gosse liegen, sich winden, behaupten, daß sie nichts von all dem gewußt haben, wenn die Wendehälse aus allen Ecken gekrochen kommen und behaupten, daß sie schon immer auf der anderen Seite standen aber daß sie eben nicht so konnten, wie sie wollten. 
DOCH, sie konnten, denn wir alle haben sie darauf hingewiesen, wir haben es schwarz auf weiß! 
Und diesmal nageln wir sie an ihrem selbst geschaffenen Unheil fest. Nochmal lassen sich die gelernten DDR-Bürger nicht dazu benutzen, für Bananen eine Bananenrepublik zu erschaffen. Diesmal gibt es auch keinen Bananenersatz. Diesmal passen wir besser auf, denn man macht einen Fehler niemals zweimal, versprochen!

PS: Eine "Dose Mitleid" für die hiesigen bedauernswerten Datenschützer:
https://www.t-online.de/digital/id_84813238/dsgvo-chaos-deutschland-droht-eu-verfahren-wegen-datenschutz.html

Noch was zum Thema Klingelschilder/Briefkasten aus DSGVO-Sicht:
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.diskussion-ueber-klingelschilder-eigentuemerverband-namen-wegen-datenschutz-entfernen.749322d2-e246-4354-ab5e-619b8edb115f.html

https://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Datenschutz-Namen-an-Klingelschildern-und-Briefkaesten-sind-zulaessig-id52481056.html
Zitat:
"Namen von Mietern an Klingelschildern und Briefkästen seien ohne Einwilligung der Mieter aus Datenschutzgründen möglicherweise unzulässig..."
Zitatende.


Also bis bald
Eure Petra K.