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Dienstag, 20. November 2018

Schach Matt den Behörden - abgenickt durch die Bundesregierung

Die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), beauftragt durch Brüssel, in Landesrecht umgesetzt und jetzt nochmal erneut direkt durch die Bundesregierung bestätigt. Fluch und Segen in Einem, je nachdem, auf welcher Seite man steht oder agiert. Und die Obrigen haben scheinbar keinerlei Ahnung, was für eine Lunte da aus Brüssel kommend unter die hiesigen "Amts"stuben gelegt wurde.

Es ist definitiv das Schach Matt für Behörden und Unternehmen und ich bin mir sehr sicher, daß dies genauso gewollt wurde. Auch Brüssel wird von Hintergrundmächten beeinflußt und es scheint wohl im großen kosmischen Plan nun an der Zeit zu sein, daß die "Bombe" hochgeht. Und es ist so herrlich, zu sehen, daß die Behördler & Co. absolut keine Ahnung von dem haben, was da gerade passiert und wie tief jeder einzelne mit drin im Geschehen steckt und daher auch ganz privat aber sowas von abgemahnt und zur Kasse gebeten werden kann. Jubel, Jubel, Juchheisassa!

Aber nun mal ganz konkret, um was geht es? Die Bundesregierung hat auf ihrer Homepage öffentlich bestätigt, daß Behörden und Unternehmen die persönlichen Daten NUR nach deren Zustimmung erheben, verarbeiten und speichern dürfen.

Hier kann man es nachlesen:
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/persoenliche-daten-besser-geschuetzt-1008076

Zitat:
„Unternehmen und Behörden dürfen persönliche Daten, wie Name, Adresse, E-Mail-Adresse oder Ausweisnummer grundsätzlich nur erheben, wenn die Betroffenen zustimmen“.
Zitatende.

Was heißt das für uns? Es heißt, daß wir, sobald ein sog. "Bettelbrief" oder sonstige systemische Grütze, z.Bsp. von Stadtverwaltungen & Co. kommt, grundsätzlich sofort der "Bettler" oder dessen Chef darauf hingewiesen werden kann (und auch sollte), daß man ihm keine Zustimmung zur Erhebung, Verarbeitung oder Speicherung der persönlichen Daten erteilt hat und dies auch in Zukunft nicht tun wird. Er hat somit wissentlich gegen die Vorgaben der DSGVO verstoßen, da man davon ausgehen muß, daß er von seiner Behörde rechtlich zumindest grundgeschult sein muß, um die entsprechende Tätigkeit auszuführen.

Wie wollen es denn die Behördler rechtfertigen, wenn sie sich einen Dreck um die Anweisungen der Bundesregierung scheren? Auch wenn die immer behaupten, daß die sich nicht an die Anordnungen aus der DSGVO halten müssen, weil sie eine Behörde seien - Es gibt kein Gesetz und keine rechtstaatliche Anordnung, daß sie die DSGVO ignorieren dürften. Punkt Aus! Die arbeiten ALLE illegal, sie ignorieren in Landesrecht umgesetztes EU-Recht. Basta! Und genau an dieser Stelle werden sie jetzt am Schlips gezogen. Nach dem Motto: So nicht mein Freundchen!

Hätte man nicht allen Grund, zu vermuten, daß der entsprechende Behördler die Bundesrepublik Deutschland NICHT als Staat anerkennt, weil er die Gesetze der Bundesrepublik nicht anerkennt? Weil er die Rechtmäßigkeit der gewählten Regierung und deren Beschlüsse und Vorgaben nicht anerkennt? Wird das nicht immer von den vorgeblichen Reichsbürgern behauptet? Ach nein, das Wort Reichsbürger wird ja jetzt gar nicht mehr gerne verwendet, seit es wohl, wie wir gehört haben, gerichtlich beschlossen wurde, daß dies eine Beleidigung der Person ist. Jetzt wird dann ja doch lieber wieder der Nazi und/oder der Neonazi aus der Schublade geholt... Sarkasmus aus!

Zurück zum Thema DSGVO. Es geht noch viel tiefer in den Kaninchenbau. Denkt mal über folgende Gedankengrundsätze nach:

– Muß ich dann, bei z.B. einer „Allgemeinen Verkehrskontrolle“ meinen Führerschein, meine Wagenpapiere, meinen Personalausweis zeigen? – Muß ich dann, z.B. vorgeladen zur Abgabe der Vermögensauskunft, meine persönlichen Daten angeben oder reicht es, wenn ich namenlose „Schuldzettel“ vorlege und kann meine persönlichen Daten verschweigen? – Muß ich dann, z.B. bei einem aktuell laufendem „Mikrozensus“ überhaupt Angaben machen? – Muß ich dann, z.B. nach Ablauf meines Personalausweises und einer damit zwingend notwendigen Neubeantragung meine persönlichen Daten angeben?

- Habe ich dann nicht auch das Recht, und sogar die Pflicht, einen Richter, der bei Prozeßbeginn, noch dazu in einem öffentlichen Verfahren, meine persönlichen Daten bestätigt haben will, meine finanziellen Verhältnisse wissen will, um zu erfahren, wie hoch er mich mit Prozeßkosten abzocken kann, darauf hinzuweisen, daß ich ihm keine Zustimmung erteilt habe, meine persönlichen Daten zu erheben, zu verarbeiten oder zu speichern, geschweige denn diese öffentlich zu machen?
Damit ist ein Antrag auf Aussetzung jedes Verfahrens, was gegen einem angestrebt wird, berechtigt. Interessiert den das nicht und er macht weiter, gibts ne Abmahnung und er wird zur Kasse gebeten.

- wie kommen Richter und Staatsanwälte z.Bsp. dazu, einem einfach so eine Anklageschrift zukommen zu lassen, ohne der Zustimmung des vorgeblich Angeklagten zur Nutzung seiner persönlichen Daten? Und dann auch noch ohne vorheriges Ermittlungsverfahren, was heutzutage grundsätzlich usus, wohlgemerkt aber rechtswidrig ist, denn es muß vor jeder Anklage ein Ermittlungsverfahren geführt werden, wo man erstmal dazu gehört werden muß - nicht erst nach Anklageschrift!


Sind dann nicht ALLE BRD-Behörden, Institutionen, System-Unternehmen & Co. ARBEITSLOS und ÜBERFLÜSSIG?!


Was für eine grandiose Vorstellung - und von Brüssel legitimiert!

Wir sollten dem sehr intensiv nachgehen, indem wir die o.g. Mitteilung der Bundesregierung sehr ernst und sehr wörtlich nehmen!!
Wir haben es uns zur Angewohnheit gemacht, auf den inhaltlichen Schmarrn der Bettelbriefe & Co. nicht mehr einzugehen und nur noch mit den Ausführungen der DSGVO zu argumentieren. Etwa in folgender Form:

"Sie verstoßen mit Ihrem Handeln gegen Kapitel III Abschnitt 1 Artikel 17 der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Ich habe Ihnen zu keinem Zeitpunkt wissentlich erlaubt, meine personenbezogenen Daten zu erheben, zu benutzen, zu verarbeiten, zu speichern oder weiter zu geben. Ich fordere Sie hiermit auf, jegliche Daten, welche in Ihrem Hause über mich gespeichert sind oder weitergegeben wurden, zu löschen. Ich widerspreche explizit der Erhebung, Nutzung und/oder Weitergabe meiner personenbezogenen Daten. Zuwiderhandlungen stellen einen Straftatbestand dar.
Sofern ich eine Einwilligung zur Verarbeitung meiner Daten erteilt haben sollte, widerrufe ich diese hiermit, bzw. lege gem. Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein. Dies gilt ebenso für das Profiling gem. Art. 22 DSGVO.

Sofern Sie meine personenbezogenen Daten öffentlich zugänglich gemacht haben und gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet sind, haben Sie angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um sämtliche Empfänger meiner Daten darüber gem. Art. 19 DSGVO zu informieren, daß ich die Löschung zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien dieser personenbezogenen Daten verlangt habe.

Mit frdl. Grüßen ....." (wir sind ja sowas von freundlich)


Und wenn das die sog. Behörden, die ja immer ganz erpicht darauf sind, daß sie schließlich eine Behörde sind und das alles dürfen, was sie glauben dürfen zu können, dann gibt´s ´ne Unterlassungsanordnung mit einer Unterlassungssumme, die ungefähr 2-3 Monatsgehälter der Pappenheimer hoch ist. Macht er dann immer noch weiter, dann wird ein Abmahnanwalt eingeschaltet und zur Kasse gebeten. 

Aufruf an alle Anwälte: 
An alle taffen Anwälte, und im Bewußtsein dessen, daß hier gerade die alte Ära zu Ende geht und eine vollkommen neue Zeitrechnung auch für Anwälte beginnt:

Sie können sich schon mal melden. Nun können Sie richtig Kohle machen! 
Und ausnahmsweise trifft es endlich mal die Richtigen, die zur Kasse gebeten werden. 
Auf geht´s! Die Zeit ist mehr als reif!

Aber ist es nicht großartig, daß sich jetzt so etwas wie ausgleichende Gerechtigkeit einstellt? Ich meine, es ist ja bekannt, daß, wenn es eine Seite so dermaßen übertreibt, wie es das hiesige System momentan ganz offensichtlich und unverholen tut und jeden Tag seinen Steuerzahlern und sonstigen Untergebenen den nassen Waschlappen um die Ohren pfeifft und damit auch dem letzten Systemhörigen die Augen aber sowas von öffnet, daß sich dann irgendwann einmal der kosmische Ausgleich einstellt. Polarität beinhaltet immer auch zum richtigen Zeitpunkt den Ausgleich. 
Wenn also der auf der Wippe sitzende Übergewichtige seine Macht, das Leichtgewicht auf dem anderen Wippensitz stets und ständig in der Luft zappeln zu lassen, zu sehr übertreibt, dann wird das selbst dem Übergewichtigen irgendwann mal zu langweilig. Genau diesen Zeitpunkt haben wir jetzt erreicht. Und ausgerechnet Brüssel, was nur dafür geschaffen wurde, um die Nationalitäten abzuschaffen, nationale Währungen und damit Eigenständigkeit und Unabhängigkeit abzuschaffen, ist die Kraft, welche uns so ein großartiges Geschenk wie die DSGVO gemacht hat. Ich frage mich nur, wer da im Hintergrund die Strippen dazu gezogen hat. Ich würde mich gern mal bei denen bedanken, denn Brüssel hat mit der DSGVO definitiv den Abbruch des Systems mit all seinen Widerwärtigkeiten beschlossen. Gut gemacht! 

Den Rest zum Fall des Systems kriegen wir doch auch noch hin, oder? Und ich freu mich auf die Gesichter der jetzigen Großkotze, wenn sie von ihren Stühlen fliegen, wo sie sich immer noch sooo sicher fühlen, wenn sie in der Gosse liegen, sich winden, behaupten, daß sie nichts von all dem gewußt haben, wenn die Wendehälse aus allen Ecken gekrochen kommen und behaupten, daß sie schon immer auf der anderen Seite standen aber daß sie eben nicht so konnten, wie sie wollten. 
DOCH, sie konnten, denn wir alle haben sie darauf hingewiesen, wir haben es schwarz auf weiß! 
Und diesmal nageln wir sie an ihrem selbst geschaffenen Unheil fest. Nochmal lassen sich die gelernten DDR-Bürger nicht dazu benutzen, für Bananen eine Bananenrepublik zu erschaffen. Diesmal gibt es auch keinen Bananenersatz. Diesmal passen wir besser auf, denn man macht einen Fehler niemals zweimal, versprochen!

Also bis bald
Eure Petra K.



Sonntag, 18. November 2018

Knusperquark

Heute gibts mal eine schnelle Nascherei bei uns. Ich hatte von dem letzten Backwerk noch einiges übrig und hab das schnell als Quarkspeise zusammengerührt. Hat sehr gut geschmeckt.

Das sind die Zutaten für unseren Knusperquark:

250 g Quark (Magerstufe)
1 Ei
3 Pckg. Vanillezucker
ca. 1/2 TL Zitronensäuregranulat (optional - oder Zitronensaft)
ca. 2 EL Rosinen (wer es mag, kann sie auch in Schnaps einweichen)
ca. 2-3 EL gehackte Haselnüsse

Quark mit dem Ei und Gewürze verrühren, Rosinen und Haselnußsplitter noch unterrühren, nochmal nach persönlichem Gusto abschmecken, in kleine Schüsselchen füllen und ggf. etwas garnieren. Fertig!
Gut gekühlt schmeckt das absolut lecker. Ich hab die ganze Menge auf einmal vernascht 😲


Knusperquark
mit Rosinen und gehackten Haselnüssen
(funktioniert auch gut mit Walnüssen)

Eine einfache und preisgünstige Nascherei oder auch ein schnell gemachtes Kompott

lecker!

Also bis bald
Eure Petra K.



Samstag, 10. November 2018

Südsee-Likör angesetzt

Es mußte mal wieder schnell eine Lösung her. Ein "Event" steht an und plötzlich hieß es: "Petra, mach doch mal einen Likör dazu."

Ach herrje, wie soll man denn innerhalb von 3-4 Tagen einen Likör zaubern? Aber: es geht! Man muß allerdings schon etwas über seinen Schatten springen. Die Lösung: handelsüblicher Saft, etwas Doppelkorn und noch bissel nach persönlichem Geschmack würzen. Das Ergebnis hat mich verblüfft, das ist ja richtig süffig. Na da haben die aber was angerichtet. Ich schwöre, ich wäre nie auf so eine Idee gekommen aber das war eine richtig gute Idee.

Das sind die Zutaten für unseren "Südsee-Likör":

750 ml Orange-Maracuja-Mango Saft
250 ml Doppelkorn (38%)
100 ml Wasser
2 EL brauner Rohrzucker
5 Pckg. Vanillezucker
1 TL Zitronensäuregranulat

Das Wasser etwas erwärmen, darin den Zucker und die Zitronensäure auflösen, mit dem Saft und dem Doppelkorn vermischen. Fertig!


Südsee-Likör
schnell gemacht und absolut süffig

Prost!

Also bis bald
Eure Petra K.


Dienstag, 6. November 2018

Gebrannte Walnüsse selbst gemacht - Fast wie Weihnachten

Man oh man, so ein Suchtpotential. Und ja, für die schlanke Linie ist es auch nichts - aber sooo lecker! Wenn ich so weiter mache, dann sind meine Walnüsse schon bald aufgebraucht, und ich hatte in diesem Herbst wirklich viele schöne große Walnüsse aufgesammelt. Aber: Nach dem Motto: erst die Arbeit, dann das Vergnügen - hab ich mir doch das eine oder andere "Leckerli" verdient, oder? Erst stundenlang gesammelt, dann stundenlang geknackt und ausgepuhlt, und jetzt stundenlang genießen! Man gönnt sich ja sonst nix.

Die Idee, gebrannte Walnüsse zu machen, stammt ehrlich gesagt nicht von mir. Auf dem YouTube-Kanal von Stefans Hobby-Garten hab ich es entdeckt. Und weil er das so präzise und detailliert beschrieben hat, konnte das ja eigentlich auch gar nicht schief gehen. Ich habs nachgemacht und für sehr gut befunden. Auch meine Schwiegereltern, die als "Versuchskarnickel" ausgewählt wurden, haben kräftig zugelangt. Es müssen nicht immer gebrannte Mandeln sein, mit denen man sich in der dunklen Jahreszeit belohnt. Walnüsse schmecken genau so gut und wachsen meist vor der Haustür und in diesem Jahr sind so viele Walnüsse gewachsen, da kann der Winter ruhig lang werden, da haben wir Zeit zum Schlemmen (allerdings sieht es momentan noch gar nicht nach Wintereinbruch aus). "Diät" machen wir erst im nächsten Jahr wieder. Vorausgesetzt, ich komme in den Genuß einer Diätenerhöhung, dann mach ich auch eine Diät. 🤣

Das sind die Zutaten für unsere gebrannten Walnüsse:

200 g frische Walnüsse (geknackt)
100 g weißen Zucker
100 g braunen Rohrzucker
125 ml Wasser
1 Pckg. Vanillezucker
½ TL gem. Zimt
n.B. etwas gem. Sternanis (optional)

Zucker, Zimt und Vanillezucker mischen. Wasser in eine beschichtete Pfanne geben, die Zucker-Zimt-Mischung dazu geben, unter Rühren zum Kochen bringen, der Zucker muß sich dabei auflösen. Die geknackten und ausgepuhlten Walnüsse in die Pfanne geben, ca. 13-15 Minuten bei mittlerer Hitze ständig rühren (am besten eignet sich da ein Holzlöffel), bis die Walnüsse anfangen zu glänzen. So lange rühren, bis sie vollständig schön braun glänzen, sie dürfen aber nicht zu dunkel werden.
Die gebrannten Walnüsse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und mit Holzlöffel und einer weiteren Gabel die Nüsse etwas auseinander ziehen, damit sie einzeln auskühlen können und nicht zu Klumpen aneinander kleben. In die Pfanne dann Wasser geben, damit sich die klebrigen Zuckerreste auflösen, den Holzlöffel auch mit rein legen.


frisch gesammelte, getrocknete Walnüsse 


Zutaten für gebrannte Walnüsse 


leckere gebrannte Walnüsse

Yam, jam jam!
Da werd ich auf jeden Fall nochmal welche machen

Weihnachtsmarkt für zu Hause oder als kleine Geschenke für gute Freunde

Und was macht man mit den Schalen? Wir verheizen sie mit, denn im Kompost wollen die nicht so recht verrotten. Das dauert mir zu lange. Aber wer sie auch im Ofen verheizen will, dem rate ich, immer nur mal eine kleine handvoll zu nehmen, denn die brennen wie Zunder. Wir wollen ja nicht die Esse zum Glühen bringen, oder? Aber so peu a peu werden die schon mal mit verbraucht werden.

Laßt Euch die gebrannten Walnüsse schmecken!
Ist mal was Anderes...

Also bis bald
Eure Petra K.


Freitag, 2. November 2018

Falsche Käse-Spätzle-Suppe

Eigentlich hatte ich nur einige Ideen gesucht, um den großen Rest an Fleischbrühe zu verarbeiten, der noch vom vorher gekochten Fleisch übrig war. Das Einfachste wäre natürlich gewesen, die Brühe einzufrosten, aber der Gefrierschrank war voll. Auf unserem herrlichen Nord-Balkon, wo es immer um einiges kühler ist, als auf der Südseite, konnten wir sie auch nicht zwischenparken. Der Kühlschrank ist für so große Töpfe einfach zu klein und voll war er auch fast. Also hieß es essen, bis ein kleinerer Topf in den Kühlschrank paßte.

Das Wetter hatte uns nämlich einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn nachdem in den letzten Wochen nach einem wunderschönen, goldenen Oktober, nun doch schon mal für ein paar Tage die Winterklamotten samt Handschuhe aus dem Schrank geholt wurden und wir uns schon auf die Eintopfsaison ausgerichtet hatten, in der wir den großen Topf gern auf dem Balkon kühl stellen und der Eintopf damit mehrere Tage schön frisch bleibt, wurde es plötzlich wieder um die 20 Grad draußen. Das bekommt einer Fleischbrühe aber bekanntlich nicht besonders gut und man muß damit rechnen, daß die Brühe "kippt" und das wäre natürlich zu schade, wenn sie mangels Platz im Kühlschrank, auf dem Balkon stehen muß und auf Grund der höheren Temperaturen dann vergammelt.
Zum Einkochen hatte ich ehrlich gesagt auch keine richtige Lust. Schon manchmal sind mir die Gläser hochgegangen, wenn ich eingekocht habe und dann tat mir der verbrauchte Strom weh und es kam die Einsicht: "Hätte ich es doch lieber gleich gegessen".

Und genau das wollte ich diesmal tun - gleich essen. Natürlich hätten wir eine einfache Brühe mit einem Eierstich draus machen können, war aber nicht gerade eine Herausforderung für mich, gibt es ja öfters mal, wenn Brühe übrig bleibt. Also hab ich diverse Kochforen durchstöbert und bin bei Riebelesuppe hängen geblieben. Was ist denn das? Das kenne ich überhaupt nicht, noch nie gehört das Wort. Na gut, war auch ein österreichisches Rezept und ich stamme aus dem Erzgebirge. Und plötzlich war sie da - die Herausforderung. Das wollte ich wissen. Ganz einfache Zutaten und gute Kritiken dazu. Los ging´s! Und das, was dabei herausgekommen ist, hat uns sehr gut geschmeckt, trotz all der Einfachheit, oder vielleicht gerade deswegen.

Der erste Löffel schmeckte wie ein bisschen Buchstabensuppe aber zunehmend kam dann auch ein bisschen Spätzlegeschmack durch. Und deshalb hab ich das Werk auch Falsche Spätzlesuppe genannt, und weil noch etwas Parmesanersatz drüber kam, der auch mal verbraucht werden mußte, heißt diese Suppe eben jetzt bei mir Falsche Käse-Spätzle-Suppe. Dem Begriff kommt das Ergebnis wohl am nächsten.

Das sind die Zutaten für unsere Falsche Käse-Spätzle-Suppe:

ca. 2 L Fleischbrühe
250 g Mehl
ca. 1,5 TL Himalaya-Salz
3 Eigelb
2 Eiweiß
n.B. etwas ger. Muskat
n.B. ger. Parmesanersatz
n.B. Schnittlauch

Mehl und Salz in eine Schüssel geben, die Eier und Eiweiß dazu, alles gut vermischen und zu einem großen, festen Klumpen verkneten. Den Teigklumpen auf einer Reibe, grobe Reibefläche, immer nur in eine Richtung reiben oder einfach zwischen den Handflächen zerreiben. Die Teiggriesel auf etwas Papier oder einem sauberen Geschirrtuch (Papier ist aber wohl besser) ca. 1-2 Stunden antrocknen lassen.
Die Fleischbrühe aufkochen, die Teiggriesel hineinlaufen lassen, warten, bis sie von allein hochkommen, dann nur kurz mal mit nem Löffel leicht durchrühren. Es dauert nur einen kurzen Moment, bis die Griesel hochkochen, dann ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen, zum Schluß Schnittlauch rein geben. Fertig! Die Suppe in die Teller füllen und ggf. mit geriebenem Käse überstreuen.


trocknende "Riebele" 


köchelnde "Riebele"

und dann schmeckt es wie Spätzle,
noch etwas Käse drüber und schon hat man so eine Art Käse-Spätzle-Suppe

Hat uns sehr gut geschmeckt!

Wir haben diese Suppe zum Abendessen dazu gehabt, da spart man sich viel Wurst oder Käse, ist wirklich lecker. Kann ich nur empfehlen. Und wiedermal hat es sich bewiesen: Einfach kann so gut sein!

Die Teigstückchen sind am 2. Tag natürlich noch etwas aufgequollen, da konnte ich dann noch etwas zusätzliche Brühe dazugeben, denn im ursprünglichen Rezept waren nur 1,5 Liter Brühe vermerkt. Ich hab deshalb in meinem obigen Rezept gleich 2 Liter Brühe geschrieben. 

Was ich bei diesem Rezept festgestellt habe, war, daß diese Riebele/falsche Spätzle oder wie auch immer man das Ergebnis nennen will, auch nach mehrmaligem Aufkochen (wir haben zu zweit 4 Tage davon gegessen) nicht matschig wurden, wie man das öfters mal bei Nudeln hat. Die Riebele/falsche Spätzle blieben schön fest, sie laufen damit in meiner Essens-Hitliste den Nudeln den Rang ab, sie sind eindeutig besser, zumal ich sowieso nicht wirklich ein Nudel-Fan bin.

Fazit: Diese Suppe wird auf jeden Fall wieder gemacht.

PS: Das übrig gebliebene Eiweiß haben wir dann doch am letzten Tag noch verquirlt in die Suppe gegeben. Wird eben alles verbraucht bei uns...

Also bis bald
Eure Petra K.



Dienstag, 30. Oktober 2018

Herbstmomente

Meine Hommage an den Herbst als Video:



Herbstmomente

Ihr findet dieses Video auch auf meinem YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/watch?v=tUG-BCvAO_4
Leider ist zur Zeit auf YouTube bei allen Videos (zumindest die, die ich in letzter Zeit angeschaut habe) eine sehr bescheidene Qualität festzustellen. Hat YouTube ein Energieproblem? Alexander Wagandt sprach ja schon vor Jahren davon, daß sich hier in allgemeiner Sicht ein Energieproblem abzeichnet. Nur gut, daß dieses Video aus meinem persönlichen Speicher kommt, da klappt auch die Qualität... (zumindest hier auf meinem Blog).

Also bis bald
Eure Petra K.

Sonntag, 28. Oktober 2018

Pilzeintopf mit Kartoffeln und Gemüse- leckeres Herbstessen

Was gibt es Schöneres, als zur Herbstzeit durch die bunte Blätterwelt zu wandeln und so ganz nebenbei nach Pilzen Ausschau zu halten. Da kommt bei mir die urzeitliche Programmierung des Jägers und Sammlers durch, wobei ich mich dann doch lieber in die Kategorie der Sammler einordne.

In diesem Jahr ist es total verrückt, kein Regen - oder zumindest ganz ganz selten - aber auf einem einzigen Fleckchen wachsen die Pilze wie in einem Parraleluniversum. Ich frag mich, warum sie dort wachsen und sonst nirgendwo. Kaum jemand in unserem Bekanntenkreis findet dieses Jahr Pilze, nur ich schicke dann gern die Fotos meiner Funde herum. Ich gebe allerdings auch zu, daß ich meine geheimen Stellen auch nicht verrate und es ist wirklich eine kaum zu findende Stelle und leicht zu ernten sind sie auch dort nicht, denn manchmal muß ich regelrecht auf allen vieren zu den Pilzen kriechen, damit ich sie ernten kann. Aber was soll´s, ich finde sie körbeweise und dann werden sie eben geputzt und verarbeitet.

Neulich haben wir mal einen wunderbaren Pilzeintopf gemacht, weil es so viele waren. Wir hatten sogar Freunde, Nachbarn und Bekannte gefragt, ob sie welche haben wollen aber die haben nur rumgedruckst. Wahrscheinlich hatten sie dann doch keine Lust zum Pilze putzen. Soll mir auch recht sein, ich habe gefragt, mehr kann ich nicht tun. Nun kann wenigstens keiner behaupten, ich wäre egoistisch. Ein gutes Gefühl, zu wissen, daß man etwas Gutes tun wollte. Man muß dann wenigstens kein schlechtes Gewissen haben, wenn man den eigenen Gefrierschrank füllt und Andere eben nicht. Muß jeder selbst wissen...

Der Pilzeintopf hat uns ganz wunderbar geschmeckt. Deshalb setze ich jetzt mal das Rezept hier rein. Vielleicht komme ich ja wieder mal dazu, so einen Eintopf zu machen und dann finde ich gleich das Rezept dazu. Dieser Blog ist ja auch für mich so eine Art Bibliothek.

Das sind die Zutaten für unseren Pilzeintopf:

ca. 1 - 1,2 kg frische Waldpilze
1 Pckg. frisches Suppengemüse
1 kg Kartoffeln
4 Cabanossi
3 mittelgroße Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
50 g Speck
2 EL Kokosfett
ca. 1 L Wasser (je nach gewünschter Konsistenz)

Gewürze:

2 EL Himalaya-Salz
2 EL Senf (Bautzner mittelscharf)
2 Brühwürfel (ich hatte Gemüsebrühe)
2 Lorbeerblätter
1 EL Kümmel (ganz)
2 EL Pilzpulver
1 EL Liebstöckelkraut
1,5 TL gem. Selleriekraut
2 TL ger. Majoran
1 TL gem. schw. Pfeffer
1 TL getr. Oregano
1 TL Currypulver
1 TL getr. Thymian
1/2 TL Kurkuma
1 -2 Prisen Chillipulver
1 Prise Rosenparika (scharf)
1 Prise edelsüßer Paprika
1 Prise gem. Bohnenkraut
etwas Petersilie oder Giersch zum Bestreuen

Die Pilze putzen und klein schnipseln, die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Das Gemüse abspülen, ggf. schälen und ebenso klein schneiden, die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und klein schneiden. Die Cabanossi auch in mundgerechte Stücke schneiden, den Speck klein schneiden.

In einem großen Topf das Kokosfett erhitzen, den Speck auslassen, die Zwiebel und den Knoblauch anrösten. Dann in der Reihenfolge Möhren, Sellerie, Pilze, Kartoffeln, Lauch und Gewürze zugeben, alles kurz anrösten, dabei immer umrühren, damit nichts anbrennt. Mit Wasser bis zur gewünschten Konsistenz auffüllen und ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen. Das Gemüse sollte noch bißfest sein. Ich ziehe dann gern den Topf von der Herdplatte und laß den Eintopf noch längere Zeit durchziehen. In dieser Zeit gart auch das Gemüse und die Pilze noch nach. Dann nochmal nach persönlichem Gusto abschmecken, fertig!


herrliche frische Waldpilze,
Rotkappen, Steinpilze, Maronen 


eine ganze Schüssel Pilzschnipsel 


Pilzeintopf vom Allerfeinsten

Sehr lecker!

Es lohnt sich eben immer wieder, nach Pilzen Ausschau zu halten. Sie wachsen gratis und bescheren uns ein sehr gutes Mittagessen für mehrere Tage. 

Wollt Ihr einen Tipp von mir? Bedankt Euch immer bei den Pilzen, beim Wald und beim Universum, daß sie wachsen, Euer Herz erfreuen und Euch satt machen. Ich bin der festen Überzeugung, daß ich Dank dieses Brauches, der mir nicht weh tut, immer wieder fündig werde. Die Natur liebt solche kleinen Gesten, dann gibt sie auch gern und wenn dieser Dank von Herzen kommt, dann wird er auch gehört. Es ist ein Zeichen der neuen Zeit, daß sich das immer wieder bewahrheitet. Wird nicht Jeder so sehen wie ich, muß er auch nicht, aber ich habe es verstanden und bin sehr glücklich über dieses Wissen.

Also bis bald
Eure Petra K.



Donnerstag, 25. Oktober 2018

Google ärgert mich

Habt Ihr Euch schon gewundert? Mein Blog-Design hat sich verändert. 😒

Ich hab das nicht gewollt. Leider ist mein bisheriges Design mit der schönen Landschaft im Hintergrund und der Straße, auf der meine virtuelle Katze so viele Jahre gelustwandelt ist, wahrscheinlich nicht mehr verfügbar, obwohl es im Layout noch angezeigt wird. Schade, es hatte mir besser gefallen, als das, was jetzt nur noch zur Anwendung bereit steht.

Ich hab mich für das blaue Design entschieden, damit es einigermaßen so aussieht, wie vorher. Ich werde damit leben müssen. Vielleicht ist es ja ein Zeichen, daß die technische Welt nicht das Credo in meinem Leben sein soll. Das ist es Gott sei Dank auch nicht aber es sagt mir, daß es auch noch andere, wichtigere Dinge im Leben gibt und das ist gut so. Irgendwann wird dieser, oder auch andere Blogs, nicht mehr gebraucht werden, weil die Zukunft ganz andere Voraussetzungen bereit hält, die Technik oder sonstigem Materialismus gar nicht mehr bedarf. Und in so einer Welt würde ich mich ausgesprochen gut zu Hause fühlen, das geb ich ehrlich zu.

Wir sind auf dem Weg in das geistige, spirituelle Zeitalter. Ein Zeitalter, wo wir von wirklicher Freiheit sprechen können und damit bewahrheitet sich der Titel meines Blogs, der da heißt:

 "... Auf dem Weg in die Freiheit"

Vielleicht wußte ich ja damals schon, als ich den Blog ins Leben gerufen habe, was mein, und unser aller Weg ist, wo die "Reise" hingeht. Wird nicht jeder verstehen, macht aber nix, wird schon noch!

Mein Blog wird auch trotz des neuen Designs weiter existieren, könnte aber sein, daß es zukünftig auch Themen hier geben wird, die sich von den jetzigen etwas unterscheiden. Ich hatte ja schon bei Blogeröffnung oben vermerkt, daß ich Euch einlade, meinen Weg mitzugehen und die schönen Seiten des Lebens nicht zu vergessen. Ich erkenne grade, wie recht ich damit hatte, aber wie unbewußt ich das einst geschrieben habe. Da sieht man mal wieder, wie aktiv das Unterbewußtsein ist und wie sich alles, was passiert, in die richtige Richtung entwickelt. Für mich, die ich ja doch auch etwas spirituell veranlagt bin, ist das wiedermal ein großer Aha-Effekt. Es bleibt spannend...

Hier wird durch Axel Burkart zu diesem spirituellen Thema noch viel weiter ausgeholt:
https://www.youtube.com/watch?v=_TEFxl7Ma_8

Also bis bald
Eure Petra K.
Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen,
man weiß nie, was man kriegt
(Verfasser unbekannt)

Nachtrag 26.10.2018:
Hurra, mein altes Design funktioniert wieder 😃 Na, vielleicht war es ja nur eine technische Störung und die wollten mich gar nicht wirklich ärgern, dann will ich mal nichts gesagt haben...
Jetzt muß ich nur noch meine virtuelle Katze nach Hause holen. Mal sehen wo sie steckt...


Sonntag, 21. Oktober 2018

Herbstfeeling, Holz machen und Garten aufräumen

Ja, man hat schon massenhaft zu tun. Soll keiner sagen, man hätte als Arbeitslose keine Arbeit. Und jetzt im Herbst ist die Zeit, wo man nochmal richtig durchziehen muß (oder darf), bevor man sich entspannt zurücklehnen und es sich auf der Couch gemütlich machen kann, wenn es dann draußen all zu ungemütlich wird.

Was gibt es auch schöneres, als bei herrlichstem Sonnenschein und besten Temperaturen draußen zu werkeln und alles hübsch zu machen. Das bildet Vitamin D und davon haben wir bekanntlich alle viel zu wenig. Chemischer, sprich künstlich hergestellter Abklatsch, als gesundes Vitamin D verkaufter Humbug, kommt bei mir nicht in die Tüte. Ich möchte auf natürliche Art gesund sein und das heißt: Raus an die frische Luft und ab in die Sonne - natürlich ohne Sonnenschutzmittel - ich falle schließlich nicht mehr auf das Geschwurbel der Pharmamafia mit all ihren gefälschten Gutachten herein. Und da ich seit Jahren, genau gesagt, seit ich so lebe, wie ich jetzt lebe, nicht mehr erkältet oder sonst irgendwie krank war, muß ich wohl mit meiner Lebensweise was richtig machen. Ich kann jedenfalls nicht klagen. Und das soll erstmal einer von sich behaupten können, der im sog. Hamsterrad steckt.

Jetzt sind die Temperaturen in dem Bereich, wo man wieder Luft holen kann, wo einem nicht mehr die "Suppe" läuft, wenn man im Garten mal was macht. Jetzt ist meine liebste Jahreszeit da - der Herbst. Ich hab in letzter Zeit ein paar Fotos "geschossen", wo Ihr sehen könnt, wie sich hier der Herbst zeigt und was ich da so den ganzen Tag über mache.


mit diesen hohen Temperaturen stand der diesjährige Herbst in den Startlöchern,
25 Grad im Schatten (und das Mitte Oktober!) - für mich immer noch viel zu warm 


den kleinen gelben Hornveilchen gefällt das Wetter ganz gut,
 auch ein Holunderbeerstrauch will hier im Blumenkübel wachsen.
Ich hab ihn nicht gepflanzt, der hat sich wild eingeschlichen,
ich hab nichts dagegen.
Wenn er größer ist, werde ich bestimmt ein gutes Plätzchen für ihn finden


die hübschen lila Herbstastern blühen um die Wette
und sind ein Eldorado für Bienen, Hummeln und alle möglichen Flugtierchen 


ein riesiger Korb mit lauter herrlichen Rotkappen
Ich hätte nicht gedacht, daß bei dieser Trockenheit überhaupt ein Pilz wachsen würde.
Unverhofft kommt oft... 


heute sehen die Temperaturen schon ganz anders aus,
8 Grad, das ist schon eher ein Zeichen des Herbstes 


was für wunderschönes buntes Herbstlaub,
ich lege sie gern in große schwere Bücher zum Trocken,
dann nutzen wir sie als Untersetzer für Getränke wenn mal Gäste kommen,
sorgt immer für einen Aha-Effekt 


 die mehrjährigen Wicken haben doch tatsächlich nach dem letzten Regen den Eindruck,
daß jetzt ihre Zeit angebrochen wäre, zu wachsen.
Mal sehen, wo die noch hinwollen und wie weit sie kommen


die Glockenheide ist ein Farbtupfer auf dem Balkon
und ein Topfuntersetzer dient als Vogeltränke.
Die Meisen tun sich jeden Morgen ein Gutes dran,
manchmal baden auch die Amseln drin 


hier lasse ich die Samen der Eiszapfen ausreifen
Nächstes Jahr will ich wieder fermentieren, denn das war richtig lecker.
Die Blüten hab ich nun gekappt 


und hier sind diese Blüten auf einem bunten Käsebrot gelandet,
schmeckt sehr gut und sieht hübsch aus 


doch jetzt muß Ordnung gemacht werden,
struppiges Strauchwerk muß weg.
Ich lasse es trocknen und im nächsten Jahr wird es zum Verheizen klein geschnitten.
Ja, bei mir wird alles verwertet, was die Natur mir zur Verwertung schenkt 


und so sieht es nach meiner Arbeit aus,
sauber und ordentlich
Das Strauchwerk darf jetzt auf einem Hügel weiter austrocknen.
Bei der hiesigen Trockenheit verrottet es nämlich sowieso nicht 


hier hab ich angefangen, Holz zu sägen.
Alles in Handarbeit, mir macht das Spaß, es ist mein Fitneßtraining
und das alles ohne Monatsbeitrag im Fitneßcenter 


jedes kleine oder größere Ästchen wird bei mir gesammelt
damit es zum Anfeuern verwendet werden kann.
Man sollte nicht glauben, wieviel davon über das Jahr so anfällt 


der Holzschuppen ist voll,
der Winter kann kommen 


Mauerbau bei Petra K.
ein neues Hochbeet entsteht 


und nach getaner Arbeit gehe ich gern wandern,
ich brauch das für mein Seelenheil
und manchmal lassen sich sogar die Rehe an der Wildtränke fotografieren 


ein bisschen Herbstdeko darf es auch sein,
wenn man draußen alles wieder hübsch macht 


und so sieht es jetzt bei uns auf den Wiesen aus,
lauter buntes, schönes Herbstlaub.
Man fühlt sich kindesgleich, wenn man darin wandelt 
und es unter den Schuhen raschelt

Nehmt den Herbst an, wie er ist
- bunt und schön - 
genießt ihn und freut Euch, daß er da ist

Also bis bald
Eure Petra K.


Donnerstag, 18. Oktober 2018

Unbedenklichkeitsbescheinigung als "Waffe" gegen das System

Jeder, der mit offenen Augen, mit wachem, nicht mediengesteuertem Verstand durch das Leben geht, wird es kennen, wie schwer man es hier im Lande hat, Recht zu bekommen wo man Recht hat oder Vorgänge und Handlungen gegen einem selbst oder Angehörige abzuwehren, weil man gute Gründe dafür hat, gesundheitliche Bedenken oder man es einfach nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann und will, was einem von Systemseite so aufgezwungen und abgepreßt wird.

Wir leben definitiv in einer Diktatur, einhergehend mit täglichem Rechtsboykott / Rechtsbankrott derer, die eigentlich das geschriebene Recht durchsetzen müßten, die eigentlich zum Wohle des Volkes agieren müßten oder zum Erhalt der Gesundheit der Menschen hier im Lande arbeiten müßten. Das tun sie aber nicht, unabhängig davon, ob sie bewußt oder unbewußt handeln. Oftmals ist es ja nur das bewußte Verschließen von Augen, Ohren und Hirn, damit sie beruflich, und damit existenzmäßig, nichts an ihrem Tun oder Lassen ändern müssen.

Doch wie wehrt man sich gegen das Unrecht, was uns allen hier tagtäglich widerfährt? Wo doch die, selbst per Gesetz verbotene Willkür gang und gäbe ist, wo man beim geringsten Widerstand, selbst bei logischster Erklärung, Vorlegung von gesetzlichen Grundlagen, gerichtlichen Rechtsprechungen oder dem Verweis auf das verbriefte Recht zur Meinungsfreiheit, sofort als Reichsbürger verschrien wird, weil die Gegenseite keine anderen Argumente hat, gegen die vom Bürger vorgebrachte Wahrheit und die gesetzlichen Grundlagen, an denen sich die Hüter des Gesetzes und all ihre Untertanen in den vorgeblichen Behörden, Institutionen & Co. halten müßten. Wo Kinder ihren Eltern entzogen werden, weil diese z.Bsp. gesundheitliche Bedenken gegenüber der Impfpflicht etc. haben. Ja, da wird die Erziehungsberechtigung, die der vorgebliche Staat den Eltern großzügig einräumt (solange sie systemkonform mitspielen), gleich mal entzogen, weil es nicht den Interessen diverser Lobbyisten oder einflußreichen Hintergrundmächten in den Kram paßt und sie ihre finanziellen Pfründe, vor allem aber ihre damit einhergehende Macht nicht verlieren wollen, wenn es Schule machen würde, was da vorgebracht wird.

Mit welchem Recht wird aber z.Bsp. Eltern, die das Kind selbst gezeugt, unter Schmerzen zur Welt gebracht, tagtäglich für das Kind gesorgt haben, damit es gesund, satt, fröhlich und zufrieden aufwachsen kann, das Recht abgesprochen, einzuschätzen oder auch nur der Meinung zu sein, daß eine Impfung mit nachweislich giftigen und/oder gesundheitlich schädlichen Inhaltsstoffen, wo jeder Arzt nicht mal ansatzweise die Inhaltsstoffe nennen kann oder will, weil er sie entweder selbst gar nicht kennt oder nicht den Schneid hat, darüber zu befinden, was er dem Menschen mit dieser Impfung in Wirklichkeit antut. Oftmals sind es doch nur wirtschaftliche Interessen, die den Arzt dazu bringen, zusätzliche Einnahmequellen zu generieren, damit sein "Unternehmen" floriert oder es ist die Abhängigkeit von der Pharmamafia, dessen Erfüllungsgehilfe er ist, bewußt oder unbewußt.
Weigern sich die Eltern dann, diese Impfung zuzulassen, geht hoppla hopp eine Meldung an das Jugendamt und diese freuen sich, wieder ein Kind aus ihrer beschützten Welt herauszureißen, weil sie am Umsatz und der Auslastung von z.Bsp. Kinderheimen oder sonstigen Aufbewahrungsorten bis hin zum Kindesmißbrauch, Kinderhandel und/oder Organhandel, beteiligt sind.

Ich betone hier auch unmißverständlich, daß dies meine ganz persönliche Meinung ist, welche dem verbrieften Recht auf Meinungsfreiheit unterliegt. Wer es anders sieht, kann es gerne anders sehen, das akzeptiere ich, aber ich verlange, daß man auch meine Sicht der Dinge akzeptiert. Punkt Aus!

Doch wie wehrt man sich nun gegen all das, was man nicht will oder nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann? Ich empfehle da, demjenigen, der eine Handlungsabsicht gegen den Bürger vorhat, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung zukommen und unterzeichnen zu lassen.

Hier ist ein Mustertext dazu:

als doc-Dateihttps://drive.google.com/file/d/1O_r9rluY2e-3r3eOAvN6fFeOa1SPCEwW/view?usp=sharing

als PDFhttps://drive.google.com/file/d/1gDgpgpj0zPeBG-uVcuS6LJ88RaDIYnLG/view?usp=sharing

Ganz egal, was man Euch aufdrängeln will - Impfungen, Einbau von neuen/intelligenten Stromzählern nach dem sog. Messstellenbetriebsgesetz, Einbau von Rauchmeldern u.a. in Schlafzimmern mit Kamera- und Tonfunktion, Kindesentzug, Abpressen von Geldern, Zwangsenteignung, weiteren Zwangsmaßnahmen etc. - hiermit geht der Handlungsbeabsichtigende in die volle private Haftung, auch im Hinblick auf die neue DSGVO (Datenschutzgrundverordnung). Und da springt auch jeder Rechtsanwalt an, denn das ist absolut legal. Von Brüssel verordnet, in Landesrecht umgesetzt und es gibt noch KEIN Gesetz, was es den Behörden oder sonstigen Institutionen erlaubt, die DSGVO zu umgehen, auch wenn das gerne behauptet wird. Also immer die Frage stellen: Wo steht das geschrieben? Die werden darauf keine Antworten haben.

Und selbst wenn sich das mal irgendwann ändern sollte und sie sich irgend ein willfähriges "Gesetz", meist jedoch nur eine Verordnung o.ä. schaffen würden, so sind die Regierenden etc., die diese Werke schaffen, immer noch nicht legitimiert, diese wirklich schaffen zu dürfen und somit in Rechtskraft zu bringen, da  sogar das Bundeverfassungsgericht geurteilt hat, daß seit 1956 keine Wahl in der BRD verfassungskonform war/ist und somit kein einzig Regierender legal an die Macht gekommen ist und/oder somit das Recht hätte, etwas zu beschließen oder gar in Rechtskraft zu bringen. Und da ändert auch das neue Wahlgesetz nichts dran, es wurde genauso wenig verfassungskonform geschaffen, wie das vorherige. Laßt Euch also am besten auf gar keine Diskussion mit denen ein, ist eh alles nur Gülle zur Erhaltung der Macht und dem Generieren von Geld.

Nutzt die Unbedenklichkeitsbescheinigung, damit Ihr wenigstens ansatzweise Eure Ruhe vor dem System habt. Und selbst wenn Ihr nicht mal damit Ruhe bekommt, so habt Ihr doch zumindest für die Zeit danach - nach dem Tag X, wenn der Wind sich dreht - etwas in der Hand, um die "Menschlichkeitsvergewaltiger" im Nachhinein für ihr Fehlverhalten ran zu ziehen.

Wir bekommen unser Recht! Versprochen! Es ist nur eine Frage der Zeit. Und das Schöne ist: Sie wissen es...

Also bis bald
Eure Petra K.

Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, 
an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein.
(Jiddu Krisnamurti)
PS: Hier gibt es noch weitere Kuriositäten zum Thema Datenschutz & Co.:



Nachtrag 19.10.2018:
Nachdem ich die Unbedenklichkeitsbescheinigung als doc-Datei über google Drive hochgeladen, den dazugehörigen Link für alle öffentlich im web eingestellt hatte und hier im Beitrag hinterlegt hatte, mußte ich feststellen, daß von irgendeiner anderen Stelle aus, die Nutzungs-Einstellung auf privatem Zugriff verändert wurde. Ich habe dies nur bemerkt, weil ich viele Zugriffsanfragen erhalten habe. Nachdem ich sofort die Einstellung wieder auf öffentlich gesetzt habe, mußte ich heute früh erneut feststellen, daß der Link wieder auf privat zurückgesetzt wurde. Also hab ich wiederum auf öffentlich eingestellt.
Nun brat mir doch einer nen Storch, wenn das alles auf Zufall beruhen sollte. Ein Schelm, der Böses dabei denkt... Für wen ist wohl diese Unbedenklichkeitsbescheinigung so derart bedenklich, daß man die Zugriffe auf diese Art und Weise unbedingt verhindern will??? Irgendwas muß an dieser Unbedenklichkeitsbescheinigung richtig sein, denn nur wer vom System bekämpft wird, kann sich sicher sein, daß er etwas richtig macht!



Dienstag, 16. Oktober 2018

Knackig frischer Herbstsalat - selbst gemacht

Es ist Mitte Oktober und draußen sind 25 Grad. Man oh man, das sind Sommertemperaturen - mitten im Herbst. Nix mit Eintopfzeit, auf die ich mich jedes Jahr so freue, jetzt kann man schon wieder kühlende Lebensmittel zu sich nehmen. Verrücktes Wetter! Aber auf der anderen Seite wiederum gut, denn wir mußten bis jetzt kaum mal heizen. Nur in der einen Woche, wo es wirklich mal kühl war, da haben wir morgens und abends mal kurz die Heizung aufgedreht. Gut so, das spart Heizkosten, der Winter wird noch lang genug...

Aber ich wollte ja gar nicht übers Wetter schreiben, sondern über einen ganz leckeren Herbstsalat, den ich mir neulich mal zur eigentlichen Kürbisverwertung gezaubert habe und der mir sehr gut geschmeckt hat.

Möhren-Apfel-Kürbis-Walnuss-Salat
Ich nenne ihn einfach: 
Herbstsalat

Das sind die Zutaten:

200 g Möhren
200 g Kürbisfleisch (ich hatte Hokkaido)
200 g Apfel
50 g Walnüsse (Mengenangabe ohne Schale)
5-6 EL Zitronensaft
1 EL Zucker
1 Pckg. Vanillezucker
ca. 3 EL Öl
n.B. Rosinen

Saubere Möhren, Kürbisfleisch, Apfel (ohne Stiel, Blüte und Kerngehäuse) grob reiben, Walnüsse knacken und so fein wie möglich hacken. Zutaten vermischen, Gewürze zugeben, Öl dazu und nochmal kurz vermischen. Im Kühlschrank einige Stunden durchziehen lassen. Fertig!


knackig frischer Herbstsalat

Einfache Zubereitung, sehr lecker und sehr preiswert!

Wer einen Garten hat, wird die meisten Zutaten wahrscheinlich selbst anbauen. Aber im Laden kann man sie, bis auf die Walnüsse, die doch recht teuer sind (und dann auch noch geschwefelt), meist auch sehr preiswert einkaufen. 

Walnüsse gibt es dieses Jahr en masse, man muß nur mal losziehen und auflesen, dann sind auch diese kostenfrei. Nachdem ich bereits in Wald und Flur Walnüsse gesammelt hatte, durften wir bei  einer Bekannten nochmal Nüsse auflesen, weil sie schon säckeweise geerntet hatten und immer noch welche runter kamen. Nutzt so ein reiches Vorkommen, man weiß nie, ob es nächstes Jahr wieder so viele gute Walnüsse gibt. Die Bäume tragen nicht jedes Jahr so gut. Haselnüsse gibt es nämlich z.Bsp. in diesem Jahr hier gar keine.

Ich habe festgestellt, daß ich nach dem abendlichen Verzehr dieses Salates nachts öfters als sonst, raus mußte. Ich hab das auf den Kürbis geschoben, denn bei meinem Möhren-Apfel-Salat hab ich das nicht festgestellt. Und Kürbis ist ja etwas harntreibend. Macht aber nix, es ist kein Schaden, der Blutdruck freut sich, wenn weniger Wasser eingelagert wird. Hauptsache ist aber, daß es schmeckt und das tut dieser Salat definitiv.

Hier gibt es weitere Infos zum gesundheitlichen Wert von Kürbis und Kürbiskernen:


Also bis bald
Eure Petra K.




Samstag, 13. Oktober 2018

Apfelsaft und Apfelmus selbst gemacht

Wer in meiner Blog-Rubrik Getränke so durchscrollt, der weiß ja, daß ich schon sehr viele verschiedene Säfte oder Sirup-Sorten hergestellt habe. Wir mögen es eben, daß man weiß, was im Saft drin ist, daß da wirklich eine Frucht oder echte Kräuter verarbeitet wurden und nicht nur Aroma-, und Farbstoffe mit viel Chemie drum rum. Außerdem ist es ein großer Vorteil, daß man keine Flaschen aus oder in den Laden schleppen muß. Das Wasser kommt aus dem heimischen Hahn, wird ozonisiert und gefiltert. Auf diese Weise kann man schon viel dazu tun, daß man ein gutes Getränk zu sich nimmt. Aber über den wohl entscheidendsten Punkt, nämlich dem Thema Mehrwertsteuer und dem grundsätzlichen Thema Getränke hatte ich mich ja schon hier ausgelassen. Inzwischen betrachte ich jedoch den ganzen Systemmüll, der dort u.a. angeschnitten wird, sehr viel gelassener als in dem früheren Beitrag. Was auch durchblicken läßt, wie sich mein Weg  inzwischen entwickelt hat und das ist gut so.

Was in meiner Getränkerubrik noch gefehlt hat, war der Apfelsaft. Eigentlich undenkbar, wo doch der Apfel hierzulande in der Lebensmittelverarbeitung unverzichtbar ist aber irgendwie hatte es sich noch nicht ergeben, den mal zu machen. Es wurde also Zeit.

Wir haben in unserem Garten keine Apfelbäume mehr, da wir ja ein Wasserproblem haben und ohne zu gießen, wächst hier in diesem Wüstengebiet rein gar nichts. Und so bin ich drauf angewiesen, daß uns jemand seinen Apfel-Überschuß überläßt, damit ich was draus machen kann. Ich revanchiere mich dann auch gern mal mit einer Saft-, oder Likörprobe und das kommt immer gut an und so hat auch jeder was davon.

In diesem Jahr haben wir sehr viel Glück, denn es gibt massenweise Äpfel und es tut mir in der Seele weh, wenn manche Leute diese herrlichen Früchte einfach vom Baum fallen und vergammeln lassen, weil sie keine Äpfel mögen oder es einfacher ist, welche im Laden zu kaufen, denn da muß man sich nicht bücken oder sich die Zeit nehmen, diese zu verarbeiten.

Was für ein Wahnsinn! Wie kann man nur einen am Baum in der Sonne gereiften Apfel gegen einen nach nichts schmeckenden, künstlich gereiften und/oder quer durch die Welt mit stinkenden LKW´s transportierten Apfel eintauschen? Das kann nur Wahnsinn sein! Aber diesen Wahnsinn muß jeder selbst erst erkennen. Hoffen wir mal, daß dieser Erkenntnisvorgang, nicht nur in Sachen Äpfel, nicht mehr allzu lange braucht und die Menschen lernen, über den Tellerrand hinaus zu schauen. Zeit wär´s...

Das sind die Zutaten für unseren Apfelsaft:

ca. 4 - 5 kg Äpfel (Fallobst paßt da gut, ohne Stiel und Blüte, schadhafte Stellen ausschneiden)
Wasser bis das Obst bedeckt ist (ich nehme immer einen 10-Liter-Topf für solche Events)

Gewürze für ca. 5 Liter Apfel-Sud (nach dem Kochvorgang):

ca. 250 g Zucker (je nach Süßegrad der genutzten Apfelsorte)
ca. 2,5 EL Zitronensäuregranulat (je nach gewünschter Säure)
5-6 Pckg. Vanillezucker
1 TL gem. Sternanis
1 TL gem. Zimt
1/4 TL gem. Nelken
2-3 Prisen gem. Muskat
2 Prisen gem. Cardamom

Die Äpfel waschen, Stiel und Blüte sowie ggf. schadhafte Stellen ausschneiden und etwas geschnipselt in einen großen 10-Liter-Topf geben. Mit Wasser auffüllen, zum Kochen bringen, ca. 45-60 Minuten leicht köcheln lassen. Herd abschalten, die Masse ca. 12 Stunden durchziehen lassen.
Dann die Masse durch ein grobes Sieb geben, damit die Apfelmasse dann noch zu Mus verarbeitet werden kann. Damit es ein feiner Saft mit möglichst wenigen Schwebstoffen wird, den aufgefangenen Sud dann nochmals durch ein Tuch abfiltern. Ich bekomme auf diese Weise meist ca. 5 Liter heraus.
Die Gewürze dem Sud zugeben, nochmal kurz aufkochen, dabei immer mal umrühren, damit sich Zucker und Zitronensäure auflösen und nicht am Topfboden anbrennen.
Inzwischen die Flaschen und Deckel/Gummikappen säubern und im Backofen sterilisieren, Gummikappen lege ich in einen kleinen Topf mit Wasser, der auch in den Backofen mit rein gestellt wird.
Den Saft nochmal nach persönlichem Gusto abschmecken und in die Flaschen abfüllen, dabei ggf. nochmals ein Sieb in den Filter hängen, damit gröbere Gewürzstückchen aufgefangen werden können.
Deckel oder Kappe drauf, fest verschließen und die Flaschen auf Holzbrettchen auskühlen lassen. Nach dem Auskühlen Etikett noch ran kleben, damit man weiß, was drin ist. Fertig ist ein köstlicher Vorrat an selbst gemachtem Apfelsaft.


Die Apfelmasse, die von der Saftherstellung im groben Sieb zurückgeblieben ist, durch die Flotte Lotte drehen. Somit kann man sie noch zu Apfelmus verarbeiten.

Das sind unsere Zutaten für den Apfelmus nach der Saftherstellung:

ca. 2 kg Apfelmus aus der Flotten Lotte
ca. 200 g Zucker
ca. 2 EL Zitronensäuregranulat
2 Pckg. Vanillezucker
1 TL gem. Zimt
1 TL gem. Sternanis
1/4 TL gem. Gewürznelken
2 Prisen Cardamom
1 Prise ger. Muskat
n.B. etwas Apfelsaft oder Wasser (wenn das Mus zu dick sein sollte)

Den abgekühlten Apfelmus, den man mit der Flotten Lotte gewonnen hat, würzen, in saubere, sterilisierte Gläser füllen, dabei drauf achten, daß sich keine Luftblasen beim Einfüllen bilden. Saubere, sterilisierte Deckel drauf, fest zuschrauben und einkochen. Somit hat man einen Vorrat an Apfelmus, den man übrigens auch sehr gut zum Backen nutzen kann oder einfach zum Naschen. Da aus der Masse ja schon Saft herausgeholt wurde, kann es ggf. nötig sein, dem Mus etwas Saft oder Wasser zuzugeben, damit er nicht zu dick wird. Ich nutze den aber hauptsächlich zum Backen und da ist es besser, wenn er etwas dicker ist.


Fallobst für Apfelsaft und Apfelmus 


Apfelsaft und Apfelmus, 
selbst gemacht ohne Obstpresse oder Entsafter

Funktioniert wunderbar!

Man muß sich nicht zwangsläufig eine teure Obstpresse oder einen Entsafter kaufen, zumindest nicht, wenn man den Saft nur in Familiengrößen herstellen will. Es ist kein 100 Prozent-Saft, weil er ja mit Wasser angesetzt wird und trotzdem ist er absolut köstlich. 

Ich hab aus diesen Zutaten 4 Liter Saft herausbekommen und auch 4 Gläser Apfelmus gemacht. Den Rest an Apfelmus, der nicht mehr in die Gläser gepaßt hat, haben wir gleich verzehrt. 

Jede Apfelsorte hat natürlich ihren eigenen Geschmack. Augustäpfel bringen z.Bsp. einen anderen, leichteren Geschmack als Äpfel, die erst im September oder Oktober richtig reif sind. Entsprechend ist natürlich auch ein feinerer oder kräftigerer Geschmack beim Saft oder beim Mus aber den Apfelmus nehme ich meist nur zum Backen. Wir essen ihn nur sehr selten als Kompott oder nachmittags zum Naschen. 

Der Saft ist aber inzwischen bei uns eine feste Größe geworden, den wir immer im Vorratslager haben wollen. Man kann den Saft natürlich pur trinken. Wir strecken ihn aber trotzdem mit etwas Wasser, damit er nicht zu schnell aufgebraucht wird, denn ich muß mich immer sehr zurückhalten, damit ich ihn nicht auf Ex austrinke. Ist schon echt was Feines, so ein selbst gemachter Saft.

Also bis bald
Eure Petra K.
Nur wo der Wurm wohnt, steht BIO am Klingelschild
(Petra K.)


Mittwoch, 10. Oktober 2018

Hilfe - Wir sind verwanzt!

Himmel Herrgott, wiedermal eine neue Plage. Habt Ihr sie auch schon gesehen? Diese riesigen Mutanten mit Absender Amerika? Ja, von dort kommen sie. In Heerscharen ziehen und fliegen sie übers Land. Die Rede ist von den Riesenviechern, die hier zur Zeit überall an den Häuserwänden hochklettern und bei jeder Tür, bei jedem Fenster und noch so kleinem Schlitz, Einlaß begehren, weil sie ein warmes Überwinterungsplätzchen suchen. Noch nie vorher hier zu sehen gewesen, jetzt haben sie sich eingeschlichen. Na ja, was haben wir auch erwartet. Alles, was jemals Negatives und ohne, daß wir es jemals gebraucht hätten, über uns herein brach, kam aus Amerika...

Darf ich vorstellen:
Die amerikanische Kiefernwanze


die amerikanische Kiefernwanze

Nein, sie tut nichts wirklich Böses, sie greift uns auch nicht an. Sie stinkt auch nicht gen Himmel, wie so manch anderer Vertreter der Wanzen-Gattung. Wenn man sie erwischt, duften sie sogar nach Apfel und Zitrone. Nein, in dieser Hinsicht sind sie kein Problem. Sie sind eben einfach nur da, in all ihrer Größe und "Herrlichkeit". Eine Wanze eben. Wer braucht aber schon eine oder hunderte Wanzen? Nicht mal die "Reichsbürgerjäger" brauchen die noch. Das geht heutzutage alles online, keiner muß da mehr die Wanze unter der Tischplatte oder hinter der Scheuerleiste suchen und die Mobilfunk- und Smartphone-Anbieter stellen ja gerne ihre Technik zur Verfügung, daß dies auch alles erfolgreich ist, oder, Ihr lieben Mitleser im Hintergrund? Aber nein, das ist heut nicht das Thema. Wir bleiben heute bei der amerikanischen Kiefernwanze.

Ich mußte lange gockeln, bis ich gefunden hatte, was das für ein Vieh war. Sie leben wohl in allen möglichen Nadelbäumen, nicht nur in Kiefern, wie der Name es glauben lassen möchte. Ein bestimmtes Pheromon sorgt dafür, daß sich die jungen Lümmel in regelrechten Hundertschaften zusammenfinden, wohl so eine Art Kindergarten. Die sind jetzt, in diesem Jugendstadium schon ca. 5-6 Zentimeter groß, nix da mit 1,5 bis 2 Zentimeter, wie es in einschlägigen Interntplattformen heißt. Wo wollen die hin, wenn sie erwachsen sind? Oder sind sie jetzt schon ausgewachsen? Ich habe keine Ahnung aber sie stören mich. Wer will schon gerne verwanzt sein?! Na ja, vielleicht macht ja die Parfümindustrie ein gutes Apfel-Zitronen-Deo draus und verdient damit Millionen. Ich brauch sie nicht aber ich eröffne gerne eine Sammelstelle für die Parfümindustrie, wenn ich am Umsatz beteiligt werde...  😜

Sogar bis in die Musikindustrie hat es die Wanze schon geschafft:

Hier gibt es weitere Infos zum Thema Kiefernwanze:

Also bis bald
Eure Petra K.

Wanze im Bett, ist Beischlaf mit Tieren
(Manfred Schröder - deutsch-finnischer Dichter, Aphoristiker und Satiriker)




Sonntag, 7. Oktober 2018

Ananassaft aus Fruchtresten selbst gemacht

Heute wäre der Tag der Republik, der ehemalige Nationalfeiertag, den wir jährlich zu DDR-Zeiten gefeiert haben oder notgedrungen feiern mußten. Und während damals für die obligatorische Militärparade jede DDR-Mark vorhanden war, sah es in den Konsum-Läden in Sachen Südfrüchte sehr bescheiden aus. Unter dem Ladentisch bekam man, beste Beziehungen vorausgesetzt, schon mal 1-2 Bananen pro Person, nimmt man aber mal die Ananas her, dann hörte es da schon auf. Selbst die Konserven waren Mangelware.

Militärparaden gibt es nicht mehr, die DDR auch nicht mehr und ich will sie auch nicht zurück haben.
Südfrüchte & Co. gibt es inzwischen so viele, daß sich die Regale in den Supermärkten regelrecht verbiegen. Nur, daß eben in der heutigen Zeit für vieles, was es gibt, kein Geld mehr übrig ist, auch wenn das die Meisten nur höchst ungern offen zugeben und sich selbst lieber, den Supermarktregalen gleich, bis zum Äußersten verbiegen, nur um sich selbst und Anderen zu beweisen: Man hat und man kann! Was für eine Heuchelei, um das EGO zu bedienen...

Aber egal! Wird schon noch! Ich bediene mein EGO nur noch höchst selten. Und weil das so ist, gebe ich gerne zu, daß ich kein Geld habe und dadurch ein ganz neues Leben angefangen habe, Prioritäten neu gesetzt und Alternativen gesucht. Das kann sehr erfüllend sein.

Zu diesen Prioritäten gehört es auch, aus allem, was da ist, das Beste und das Meiste zu machen, nachhaltig zu wirtschaften. Und daß die Ergebnisse dessen nicht schlechter sein müssen, wenn nicht sogar viel besser, als das, was man im Laden zu kaufen bekommt, das versuche ich hier auf diesem Blog auszudrücken.

Heute geht es um die Ananas, um den Bogen über die Einleitung mal wieder zum Thema zu bringen.

Wenn man eine rohe Ananas essen will, dann wird jeder wissen, wieviel Fruchtreste dabei übrig bleiben. Mir kam neulich, als uns die Schwiegereltern mal wieder eine solche Frucht mitbrachten, die Idee, aus den Resten einen Saft anzusetzen, so, wie ich das auch z.Bsp. beim Kürbis mache. Ich war überrascht, wie gut so ein "Reste-Saft" schmecken kann.


Das waren die Zutaten für unseren Ananassaft:

Schalen-Reste und Strunk von einer Ananas
ca. 1,5 bis 2 Liter Wasser (ergibt nach der Kochzeit ca. 0,5 Liter Sud)

ca. 1-2 EL Zucker (je nach persönlicher Vorliebe)
1 Pckg. Vanillezucker
ca. 1 TL Zitronensäuregranulat (je nach gewünschter Säure)
1-2 Prisen gem. Zimt
1 Prise gem. Sternanis
1 Prise gem. Kardamom

Die Schalen und sonstige Fruchtreste in einen Topf geben, mit Wasser auffüllen und ca. 1 Stunde leicht köcheln lassen. Dann den Herd abschalten und ca. 12 Stunden durchziehen lassen. Optimaler Weise wäre es natürlich am besten, wenn man eine Art Rocket Stove hätte, damit man die Stromkosten sparen kann.
Den Sud dann durch ein Tuch abfiltern, den Sud dabei auffangen, die weich gekochten Fruchtreste noch etwas ausdrücken.
Zucker und Gewürze zugeben, nochmal kurz aufkochen, in eine saubere, sterilisierte Flasche füllen oder einfach im Kühlschrank aufbewahren, wenn man den Saft gleich trinken möchte.


Fruchtreste der Ananas als Saftansatz 


feinster Ananassaft,
hergestellt aus den Fruchtresten einer frischen Ananas

Dafür, daß der Saft nur aus Resten gemacht wurde, schmeckt er sehr "ananassig". Hätte ich gar nicht gedacht. Und so habe ich auch das, was sonst üblicher Weise ungenutzt auf dem Kompost oder gar im Müll landet, noch in ein Schmeckerchen umgewandelt. Und nun haben wir neben köstlichem Ananas"fleisch" auch noch einen guten Saft, der garantiert nicht alt wird. So soll es sein!

PS: Ein bisschen Küchenspielerei hab ich mir auch wieder gegönnt und den grünen Schopf der Ananas zur Bewurzelung in ein Wasserglas gestellt. Mal sehen, ob das was wird, soll ja angeblich ganz einfach sein, was jedoch von so Manchem, der es ausprobiert hat, widerlegt wurde.


Ananasschopf zur Bewurzelung im Wasserglas

Probieren geht über studieren!

Also bis bald
Eure Petra K.

Nachtrag 27.10.2018:
Den Ananasschopf habe ich in den Komposter entsorgt, er hat nur noch gemüffelt, obwohl ich alle paar Tage das Wasser erneuert habe. Was soll´s, sollte nicht sein... Hatten also doch diejenigen recht, die schon solche Erfahrungen gemacht haben und der Meinung sind, daß das in unseren Breiten nix wird. Egal, das Leben geht weiter...