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Dienstag, 16. April 2019

Heizkosten sparen - Renaissance des guten alten Holzofens

Die Heizperiode geht nun langsam aber sicher dem Ende zu, zumindest in unserer Gegend hier, in der Lausitz. Wir hatten am Wochenende Freunde aus Sachsen zu Besuch. Dort waren noch minus 9 Grad und auch noch Schnee zu finden. Und bei uns hier grünt und blüht alles schon so wunderschön. Was für Unterschiede. Ich bin immer wieder froh, daß ich aus Sachsen "ausgewandert" bin.

Während es bei uns hier schon angenehm warm ist, die Sonne wieder den Raum gut heizt, können wir zwar tagsüber die Heizung abschalten aber abends, wenn die Sonne am Horizont verschwunden ist, ist es immer noch kalt. Und da wir die Gemütlichkeit sehr zu schätzen wissen, mach ich dann gerne einen "Lauscher" (wie wir Sachsen das nennen) im Zimmer. Man fühlt sich einfach wohler, wenn es zum Abendfilmchen angenehm warm ist. Und im Gegensatz zu einem Heizkörper, der nur warm macht, wenn man ihn kostenpflichtig aufdreht, bleibt ein Ofen mit guter Schamotte auch noch Stunden später herrlich warm, wenn man schon längst nichts mehr verheizt hat. Zusätzlich muß ich auch immer wieder betonen, daß die Wärme einer Ofenheizung gänzlich anders und viel viel angenehmer ist, als die Wärme von Öl,- oder Gasheizungen. Ofenwärme ist eine trockenere Wärme. Genau diese trockenere Wärme ist der Grund, warum man sich bei einem Ofenfeuer so wohl und geborgen fühlt.

Eine Heizungsanlage ist sicherlich eine saubere Sache, sie hat aber einen großen Nachteil. Der Heizungsfühler, der sich meist an der Nordwand befindet, macht da öfters einen Strich durch die Rechnung. Er sagt: "Nix da, noch zu warm, ich liefere keine Heizungswärme".  Blöder Kerl! Er tut sich immer so zickig, gerade in der Übergangszeit. Als ob er sich dran freuen würde, wenn er die Macht darüber hat, ob man sich wohl fühlt oder in Jacke, Decke und zwei paar Socken herum sitzt.
So nicht! 

Was bin ich immer froh, daß wir bei Einzug in unsere Wohnung ganz gezielt auf die zusätzliche Möglichkeit einer Ofenheizung ausgerichtet waren. Gerade in der Übergangszeit, wenn die Heizung nur auf Sparflamme, oder gar nicht arbeitet, danke ich diesem kleinen "Kerl", unserem Ofen, jeden Tag, daß es ihn gibt und daß wir uns dank ihm so wohl fühlen dürfen, wenn sich schon die Heizung so zickig tut.

Ein Holzofen ist goldwert! Nicht nur, wenn der Strom mal weg ist, denn dann bleibt auch die Heizung kalt. Das mußten wir in der Vergangenheit schmerzlich feststellen, mehrfach! "Gerettet" hat uns dann immer unser kleiner Ofen. Wir haben damals auch kluger Weise einen ausgesucht, auf dem man notfalls sogar kochen oder mal einen Topf Wasser erhitzen kann, denn auch der Wasserkocher, der Elektroherd oder die Kaffeemaschine funktionieren bei Stromausfall nicht mehr.

Gefüttert wird dieser Ofen mit allen möglichen größeren und kleineren Holzresten, die so vielfach herumliegen. Auch das viele Knüllpapier kann so Müllkosten sparend entsorgt werden. Bei mir wird alles gesammelt, was ich das ganze Jahr über so finden kann.

Die vielen Stürme, die es leider (oder für mich Gott sei Dank) in immer größerer Zahl gibt, machen es mir auch leicht, Nachschub zu finden. Bei meinen Wanderungen und Spaziergängen liegen fast immer ein paar Ästchen, manchmal auch größere Äste mitten auf dem Weg. Sie rufen mich beinahe, sie mit zu nehmen. Na ja, wenn ich Lust darauf habe mach ich das mal, aber auf dem Grundstück gibt es auch genügend Holz für unsere Bedürfnisse. Ich bin dankbar für diese Fülle und eine schlanke Heizkostenabrechnung zeigt uns, daß ich dazu auch allen Grund habe.

Es ist unglaublich, wieviel man sparen kann, wenn man sich darauf besinnt, was uns die Natur alles schenkt. Wir müssen nur zugreifen, ein bisschen Arbeit zum Schnipseln der Ästchen investieren oder auch mal die Säge rausholen, wenn es größere Stämme sind. Aber ich habe ja die Zeit und auch die Lust dazu, das alles zu machen. Es tut mir nicht weh, es schafft körperliche Ausarbeitung, ich bin an der frischen Luft und tanke Vitamin D dabei.

Eigentlich kann ich ja froh sein, daß es der Allgemeinheit noch so gut geht. Wer würde sich schon freiwillig die Arbeit machen, Stöckchen zu sammeln oder gar jeden vertrockneten Pflanzenstrunk zu schnipseln, wenn es doch viel bequemer ist, die Heizung auf zu drehen. Wir leben eben immer noch in einer Wohlstandsgesellschaft. Noch!

Für mich ist es jedoch immer wieder wie Meditation, mich mit dem Holz oder dem ganzen vertrockneten Pflanzenkram zu beschäftigen. Ich bedanke mich gern bei ihnen, daß sie so vielfach für mich gewachsen sind und uns in der Heizungsperiode oder in der Übergangszeit so viel Wohlfühl-Charakter schenken. Das mag jetzt vielleicht ein bisschen ins Spirituelle gehen, aber wie sag ich immer so schön: "Wer die Welt verstehen will, muß sie durch das Auge der Spiritualität betrachten". Wird der Eine oder Andere nicht verstehen können, ist aber auch egal. Hauptsache ich hab´s verstanden. Für mich ist das wie mit dem Pilze suchen, immer dem Universum danken für das, was es uns schenkt und die Fülle sehen, in der wir im jeweiligen Moment leben dürfen, wenn wir sie denn erkennen können. Das Gesetz der Resonanz erledigt dann den Rest von ganz allein. Für mich immer wieder ein großes Wunder.

Ich danke dem Universum für mein wunderbares und erfülltes Leben. 

Was den guten alten Holzofen betrifft, muß man auch diesen nur zu schätzen wissen. Ja, man hat nach dem Heizen wieder Asche aus zu fegen aber die kann man wieder als Dünger verwenden und ja, da versteckt sich auch manchmal ein kleines Tierchen in den Holzvorräten. Muß man auch damit leben können. Und wiederum, ja, man muß auch einmal mehr Staub wischen. Aber ist das wirklich so schlimm? Also so lange man körperlich fit genug dazu ist, stellt sich das für mich nicht als unzumutbar dar. Wenn es nach mir ginge, würde ich den Heizungsanbietern generell das Geld versagen und grundsätzlich voll mit dem Ofen heizen aber dann artet das wirklich richtig in Arbeit aus. Schließlich muß man in unseren Breiten mit 5-6 Monaten Heizungsperiode rechnen. Und nicht jeder Winter ist so lau, wie der Vergangene. Aber zumindest für die Übergangszeit ist es absolut ok.


eine handvoll Zapfen ist immer eine gute Grundlage für ein kräftiges Feuerchen 


soviel Pflanzenschnittgut hab ich im letzten Jahr gesammelt und geschnipselt 


säckeweise Kleinholz stapelt sich im trockenen und luftigen Carport,
es wird höchste Zeit, daß es mal verfeuert wird,
ist aber auch immer eine gute Reserve für evtl. "schlechte Zeiten" 😲


keine Bange,
bei uns gibt´s nicht nur Kleinholz,
kalte Tage müssen wir also nicht fürchten


auch die Walnußschalen werden mit verfeuert,
da muß man aber aufpassen, daß man nicht zuviel davon nimmt,
die heizen wie Hanne! 


die nächsten Vorräte liegen schon wieder zur Verarbeitung bereit,
Nachschub für das nächste Jahr, denn Holz muß trocken sein, wenn es wärmen soll

Fazit: Wer die kostenpflichtige Heizung ersetzen kann oder zumindest einen großen Teil selbst erwirtschaften kann, hat sehr viel zur finanziellen Freiheit getan, denn Heizkosten sind ein großer Posten auf der Betriebskostenrechnung. Eine Überlegung, ob man nicht besser in eine Gegend umzieht, wo man die Voraussetzungen hat, einen Holzofen zu betreiben, natürlich auch im Hinblick auf eigenes Holz oder eine Quelle, wie man zu kostenfreiem Holz kommt, ist also grundlegend existenzsichernd. Es ist unglaublich, wieviel man da spart.

Frei nach dem Motto:
Zahlst Du noch, oder genießt Du schon?

Also bis bald
Eure Petra K.

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1 Kommentar:

  1. Hallo, liebe Petra,

    heute habe ich mal ganz gezielt nach deinem Blog geschaut.

    Ich blogge schon seit zwei Jahren nicht mehr. Nach dem unser Sohn verstorben war, war nichts mehr, wie es war.
    Seit einem Jahr lebe ich in der sächsischen Landeshauptstadt und vor einer Woche wurde unsere Ehe geschieden.. Blöde Geschichte...Hätte ich nie nie nie gedacht.

    Ich versuche hier, mein neues Leben aufzubauen und zu leben. Ich habe eine tolle Arbeit, die brauche ich auch, um überleben zu können...

    Liebe Grüße von elsie

    Erreichen kannst du mich unter SoheimlichätwebPunktde

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