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Freitag, 5. April 2019

Kann man ohne Geld leben?

Um es gleich vorweg zu nehmen und Euch nicht unnötig lange auf das Ergebnis warten zu lassen:  Nein, das kann man nicht! Trotzdem kann man schon ein Stück weit in diese Richtung gehen, etwas guten Willen und auch eine gehörige Portion Selbstdisziplin vorausgesetzt.

Ich habe heute Morgen zum Frühstück mal meine Zeit, die ich nun schon seit Jahren zu Hause verbringe, ohne auf Arbeit zu gehen, Revue passieren lassen. Und dabei hab ich festgestellt, daß man wirklich sehr wenig Geld braucht, wenn man den Selbstversorger-Gedanken mal bis zum Ende durchspielt. Doch mit dem inzwischen "üblichen" Leben wird das natürlich nix. Da muß man schon ganz anders leben und wirken, sich von vielen Gewohnheiten verabschieden, die unser aller Leben beherrschen.

Es war aber nicht nur der Selbstversorger-Gedanke, den ich hatte, als ich aufgehört habe, auf Arbeit zu gehen. Da steckte nämlich auch der Gedanke dahinter, daß man viel mehr für seine Gesundheit und für ein streßfreies Leben tun kann, wenn man nicht im täglichen Hamsterrad steckt.

Fazit: Man muß irgend eine Geldquelle haben, womit man die Grundkosten für Miete, Strom, Wasser, Auto & Co. finanzieren kann, wenn man nicht die Möglichkeiten hat, auch diese Kosten irgendwie ab zu schaffen.

Das könnte man schon ein Stück weit alles realisieren, ist aber in der Regel in einer Mietwohnung nicht der Fall, denn welcher Vermieter schafft schon die Erlaubnis oder die Voraussetzungen, Photovoltaik-Paneels auf dem Dach zu installieren, damit man eigenen Strom hat? Und daraus ergibt sich dann auch wieder die Frage: Ist der Strom für alles ausreichend? Da muß man aber schon wieder darüber nachdenken, und es auch umsetzen, Wege zu finden, wie man den Strombedarf senken und stromfreie Alternativen finden kann, denn da ist durchaus Vieles möglich. Man muß es nur TUN!

Nächste Frage: Wo läuft schon ein sauberer Bach auf dem Grundstück entlang, aus dem man stets Wasser beziehen kann, um Trinkwasser aufzubereiten oder den Gemüsegarten zu bewirtschaften?

Und wenn wir schon beim Garten sind - wer ist denn wirklich bereit, den Ekelfaktor des eigenen "Düngers" beiseite zu legen und z.Bsp. eine Kompost-Toilette zu benutzen, damit man keinen Dünger kaufen muß? Ich kenne schon einige Leute, die das vernünftiger Weise praktizieren, aber im Normalfall ist das eben regelrecht ausgeschlossen. Da wird eben der Dünger gekauft. In meinen Augen ist sowas absolut irre und totale Geldverschwendung! Und das ist nur ein Beispiel, wo wir die Kreislaufwirtschaft absolut missachten.

Ein ganz wichtiger Punkt zum Thema Dünger ist auch, daß bei Tier-Dung, der ja hier vorwiegend verwendet wird, wenn man schon auf Kunstdünger verzichtet, mit dem Dung der Tiere auch die Energie und die energetische Information der Tiere in die Erde und damit an die Pflanzen gerät. Die Pflanzen erarbeiten also das, was das TIER von der Pflanze braucht (es herrscht ein Energiefluß vom Tier-Dung zur Pflanze), nicht aber das, was der MENSCH aus der Pflanze beziehen sollte und könnte, wenn er denn menschlichen Dung und damit menschliche energetische Information in die Erde bringen würde. Dann würde die Pflanze das energetische Spektrum produzieren, was der Mensch braucht, denn diese Information bezieht die Pflanze aus dem entsprechenden Dung.

Wie unbedarft doch der Mensch manchmal sein kann, oder? Und es wird medial systemseitig sehr viel dazu getan, daß das Thema Energie und wie sie wirkt, was sie auslöst, auch gar nicht bekannt gemacht wird. Gott sei Dank gibt es die alternativen Medien, durch die sich solche Informationen in den letzten Jahren sehr gut verbreitet haben und immer weiter verbreiten. Es ist ein hoch interessantes Feld, sich mit dem Thema Energieen zu beschäftigen.

Doch nun stellt Euch mal Zeiten vor, wo die globale Wirtschaft, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr so wie jetzt funktioniert oder gar zusammenbricht. Wo es nicht mehr selbstverständlich ist, daß es im Laden alles zu kaufen gibt, was das Herz begehrt und was das Leben so herrlich einfach macht. Dann bricht auch die hiesige Wirtschaft und vor allem das gesamte Finanzsystem zusammen. Dann ist hier Sense - auf allen Ebenen. Wer ist denn schon wirklich auf diesen Fall vorbereitet?

Ich weiß nicht, ob es mal so kommen wird oder wann es mal soweit sein wird. Es gibt Leute, die warten schon seit Jahrzehnten auf diesen Tag X und ziehen sich jeden Tag die Negativmeldungen des Systems rein, um Anzeichen zu finden, die auf jenen Tag X hindeuten. Ich betrachte dies als Zeitverschwendung. Ich bin der Meinung, daß man die jetzige Zeit, wo wir alle Voraussetzungen haben, um uns vorzubereiten - auf was auch immer - nutzen sollten, denn Diskutierclubs gibt es viel zu viele, da kommt doch nichts dabei raus!

Jetzt haben wir die Zeit, zu lernen, was auf der Wiese oder in der Natur wächst und gedeiht. Jetzt können wir in den Baumarkt gehen und für ein paar Euros Bäume und Sträucher kaufen, die in ein paar Jahren gute Erträge liefern. Alternative dazu ist, sich um das Thema Stecklinge & Co. zu kümmern. Wer gibt vielleicht Pflanzen ab oder welche Gärtnerei schmeißt unverkaufte Überproduktion weg? Freundlich fragen und interessiert über den Gartenzaun schwatzen ist da sehr hilfreich.
Jetzt können wir uns auch am Computer Videos anschauen, wie so Manches zu bauen geht, welche Alternativen man realisieren kann, um gut durch das Leben zu kommen, sich handwerkliche Fertigkeiten anzueignen, die man nicht nur nach dem Tag X unbedingt braucht, immer in dem Wissen, daß man dann nicht erst anfangen kann, Erfahrungen zu machen und dies und jenes auszuprobieren. Mißerfolge können dann existenzvernichtend sein!

Und daß dieses zukünftige Leben ein gänzlich anderes sein wird, als das, was wir jetzt und hier so selbstverständlich leben, ist ohne jeden Zweifel. Und nur wer die Scheuklappen ganz dicht zu zieht, wird das nicht so sehen. Das kann ich aber auch nicht ändern, die gehen dann eben mal hopps. Man braucht sich nur mal die letzte Wende in Erinnerung zu rufen. Wieviele sind da über die Klinge gesprungen, weil sie mit dem neuen System absolut nicht klar kamen, weil ihre bisherige Gesinnung es nicht erlaubte, sich in das Neue einzufügen und plötzlich den einstigen Feind als großen Freund zu betrachten.

Ich kann nur mein eigenes Leben gestalten, genau wie jeder Andere auch, aber ich bin gern vorbereitet und habe immer gern einen Plan B in der Schublade. Ob ich ihn brauche sei dahin gestellt aber es ist bestimmt kein Schaden, all das zu tun, was man tun kann, um so gut und so preiswert wie möglich, streßfrei durchs Leben gehen zu können. Zu wissen, wie etwas geht oder nicht geht, was schmeckt oder nicht schmeckt, ist immer gut, auch in jetzigen Zeiten.

Wie läuft mein derzeitiges, so schönes Leben, eigentlich so ab? Ich kann Euch ja mal einen kleinen Einblick geben, wie weit ich inzwischen gekommen bin. Was brauche ich zum Leben, das ist dabei die wichtigste Komponente, oder was brauche ich inzwischen nicht mehr? Ich geb Euch mal ein paar Stichpunkte:

Frühstück: Keine Brötchen mehr, es gibt nur noch einen Apfel zum Frühstück und im Laufe des Vormittags klares Wasser, Vitamin C-supplementiert, mit Natron und Magnesium, damit man gesundheitlich ein gutes Fundament hat. Das funktioniert bei mir inzwischen super. Medikamente adé! Ich bin absolut gesund.

Mittagessen: Da wird handmade gekocht, vorrangig mit Gemüse aus dem eigenen Garten. Da hat man auch mal Pilze aus dem Wald oder man hilft irgendwem und bekommt im Tausch dafür Naturalien, die man selbst nicht erwirtschaften kann. Tauschhandel ist ein ganz wichtiger Faktor. Hilfst Du mir, helf ich Dir. Funktioniert immer! Jeder hat irgendwelche Fähigkeiten, die er in die Waagschale werfen kann.

Nachmittagskaffee: Kein Kuchen mehr, auch wieder nur einen Apfel. Den Cappuccino konnten wir allerdings noch nicht lassen. Aber Äpfel sind grundlegend eine ganz wichtige Ernährungsalternative. Und sooo gesund! Die Supermarkt-Äpfel gehören für mich allerdings nicht zur Kategorie Gesunde Äpfel, da müssen es schon heimische, am Baum in der Sonne gereifte Äpfel sein ohne künstlichen Dünger und Pestizide en masse...

Abendessen: Wildkräuter oder selbst gemachte Brotaufstriche auf selbst gebackenem Brot. Nix mehr mit Wurst oder Käse, braucht man nicht, geht viel einfacher und preiswerter. Und vor allem ist es gesünder.

Getränke: Kann man weitestgehend alles selbst machen. Es würde mir nicht im Traum einfallen, z.Bsp. Wasserflaschen zu bezahlen, wenn man doch das Wasser aus dem Hahn hat, der eigene Saft oder Likör viel besser schmeckt als das gekaufte Zeug. Grundsätzlich wird bei uns aber das Leitungswasser ozonisiert und gefiltert. Das ist ein Muß!

Hygiene: Shampoo abgeschafft, Duschgel abgeschafft, Zahnpasta abgeschafft. Das war ein großer Schritt aber wohl kaum jemand aus dem Hamsterrad-Dasein würde sich vorstellen können, wie gut das funktioniert, wie gut sich Haut und Haare fühlen, wie gesund das Zahnfleisch wird, wenn man all die käuflichen Krankmacher aus dem Leben verbannt. Wasser ist etwas ganz Wunderbares. Hätte ich selbst nie für möglich gehalten. Keine Angst, man müffelt dann auch nicht mehr, es ist unglaublich, wie gut das funktioniert. Ein gutes Stück Seife reicht bei mir zum Waschen ewig. Und im Zahnputzwasser reicht ein Tropfen ätherisches Heilpflanzen-Öl.

Urlaub? Brauch ich nicht. War für mich eh immer nur stressig, zu bestimmten Zeiten zum Essen zu gehen, zu bestimmten Zeiten an Ausflügen teil zu nehmen, vorbestimmte Zeiten für dies oder das auferlegt zu bekommen. Heute steht das auf dem Plan, morgen jenes. Für mich ein Horror, niemals aber Urlaub. Meist hätte ich nach dem Urlaub immer erstmal Urlaub machen müssen, um mich davon zu erholen. Das kann ich immer noch am besten zu Hause, in meinem Bett, an meinem Tisch, in meinem zeitlichen Selbstverständnis.

Auto? Könnte ich abschaffen. Würde mir lieber ein Fahrrad anschaffen. Damit kann man auch vieles erledigen. Ist oft nur ein Bequemlichkeitsfaktor.
(Update 11.04.2019: Ich habe ein Fahrrad geschenkt bekommen - Danke liebe Schwiegermama!)

Klamotten? Wofür? Zuhause ist kein Laufsteg der Schönen und Reichen. Da hat man ein paar gute Sachen aber hauptsächlich trägt man "Funktionsware". Es ist unglaublich, wie wenig Geld man plötzlich nur noch für Klamotten braucht und trotzdem kann man sich sehen lassen. Dazu braucht man nicht die neueste Mode, ist eh nur ein kurzlebiges Relikt. Vieles kann man auch selbst schneidern oder umarbeiten. Das kann sehr erfüllend sein, selbst etwas zu schaffen, was man sonst hätte kaufen müssen. Man muß es eben wiederum nur TUN!

Arbeiten, um Geld für Geschenke zu verdienen? Schenkt Euch gemeinsame Zeit, das ist viel mehr wert!

Das soll aber erstmal reichen, ist eh schon wieder viel zu lang geworden dieser Beitrag. Aber Respekt wer es bis hierher geschafft hat dran zu bleiben. Vielleicht habe ich ja etwas im Umdenken bewirkt. Es soll Euer Schaden nicht sein...

Wer es richtig angeht, viel selbst macht, Alternativen sucht, indoktrinierte Gewohnheiten abschafft, den Faktor Wohnen und Heizen ganz neu überdenkt, kann es erreichen, mit z.Bsp. einem Minijob finanziell zurecht zu kommen und dabei das Leben selbst viel mehr genießen zu können, Zeit zu haben und eine ungeahnte Erfüllung in dem zu finden, was man tut. Und das ist ein sehr schönes Gefühl. Ich lebe dieses Leben und bin sehr dankbar dafür.

Also bis bald
Eure Petra K.

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