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Schneeflocken

Mittwoch, 6. November 2013

Was macht man mit den Kohlblättern?

Nun ist die Zeit, wo man im Garten den Kohl aberntet. Eigentlich wäre diese Zeit schon längst dran gewesen aber durch den schönen goldenen Oktober, den wir in diesem Jahr hier hatten, habe ich alles noch wachsen lassen, was auf Grund des langen letzten Winters und dem dann folgenden trockenen Sommer noch Nachholebedarf hatte. Man konnte gießen, wie man wollte, es hat einfach nicht dem Sommerregen das "Wasser reichen können".

Ich bin ja als Selbstversorger (zumindest weitestgehend) daran interessiert, alles zu verwerten, was da im Garten wächst und da nicht jeder in meiner Familie sich von Wildkräutern ernähren will (was ich sehr schade finde), muß nun mal eben auch für das Mittagessen gekocht werden.

Ach, was könnte man sparen, wenn sich alle von der Wiese ernähren würden. Und keiner wäre mehr krank, weil man mit dem Verzehr von gesunden Wildkräutern eben nicht krank werden kann.
Da käme aber die Pharmamafia arg in die Pretuillie, die Armen..., eine Dose Mitleid schon jetzt für sie.
Was für ein volkswirtschaftlicher Nutzen ergäbe sich, wenn die ganzen Kosten für Ärzte, Apotheker, Medikamente, Forschung, Transporte und weiß der Geier, was mit der fehlenden Gesundheit und dem gesamten "Lebensmitteltransport" noch alles in Zusammenhang steht, gespart werden könnte.

Aber da kann ich die "Mutti" (der die das Merkel) & Co. schon hören, wie sie zetern, daß die Menschen alle hundert Jahre und älter werden, was das kostet. Ich möchte wetten, daß es nur einen Bruchteil von dem kostet, was jetzt als Umsatz in Krankenkassen und Pharmamafia entsteht. All diese Kosten könnten in ein funktionierendes Rentensystem gesteckt werden und gesunde Menschen brauchen auch nicht in Alters-oder Pflegeheimen "entsorgt" zu werden. Sie hätten eine Aufgabe, so wie es früher ganz normal war, daß in Mehrgenerationenhäusern jeder einen Beitrag zur Allgemeinheit eingebracht hat. Da haben die älteren Leute die Arbeiten gemacht, für die die jungen Leute keine Zeit hatten. Das waren viele kleine, leichte aber eben mitunter sehr zeitaufwändige Arbeiten, die nur jemand machen kann, der die Zeit und auch die Geduld dazu hat. Und das ist eben meistens erst im Alter der Fall.

Fakt ist, daß ein Mensch, der zu tun hat, keine Zeit hat, in sich hineinzuhören und damit auf die Krankheiten zu warten, damit er endlich mal zu einem Arzt gehen kann, weil er niemanden hat, mit dem er sich sonst unterhalten kann. Es ist eine furchtbare Gesellschaft, in der wir momentan leben und man hat den Eindruck, es wird immer schlimmer. Das Schlimmste aber ist, daß die Menschen so geistig degeneriert werden, daß sie das alles gar nicht sehen. Ich sehe es und ich gebe zu, daß ich sehr darunter leide.

Auch deshalb habe ich mich aus der Gesellschaft zurückgezogen und stelle mich lieber in meinen Garten und baue das an, was wir zum Leben brauchen, als mich dieser Degeneration zu unterziehen.

Wieder einmal habe ich mich dabei ertappt, auszuschweifen und der Eine oder Andere wird mit dem, was ich hier so schreibe, gar nichts anzufangen wissen. Er steckt eben im Hamsterrad und ist vor lauter Strampelei gar nicht in der Lage, mitzukriegen, was man mit ihm macht und wie man ihn ausnutzt. Irgendwann wird es ihm wie Schuppen von den Augen fallen aber dann ist es meistens zu spät, am Ende seiner Kraft und krank von lauter vollen Tellern. Was für ein Wahnsinn!!!

Doch zurück zu den Kohlblättern. Die hat man ja reichlich, auch wenn beim Kohlrabi manchmal nur kleine oder gar keine Knollen gebildet werden, so wie ich das dieses Jahr feststellen mußte. Wer weiß, was ich da falsch gemacht habe, vielleicht auch nur zu eng gepflanzt aber Kraut in Hülle und Fülle. Na, da muß man doch was daraus machen können.

Ich habe mal gelesen, daß alles Grünzeug jede Menge Chlorophyll hat und damit äußerst gesund ist, weil der grüne Pflanzenfarbstoff unserem Blut sehr ähnlich ist. Also haben wir die kleinen Kohlrabi-Knollen für einen leckeren Gemüseeintopf genutzt, von dem wir nun etliche Tage gut essen können. Noch ein paar Kartoffelstückchen und einige Möhren mit rein und dem guten Geschmack der Fleischverfechter zu liebe auch ein paar Stückchen geräuchertes Bauchfleich. Aber hauptsächlich sind in dem Eintopf die Kopfstücken vom Rosenkohl, den man ja zum Ausreifen der kleinen Knuppelchen "köpfen" soll.

Dieses Grünkraut hat mich auf die Idee gebracht, doch mal aus den Kohlrabiblättern Saft  zu machen.

Kohl ist ja ansich schon sehr gesund. Also habe ich den Kohlrabi geerntet, der nicht mehr so viel "wert" ist, weil zu kleine Knollen (und die sind trotz allem in dem Eintopf gelandet), aber die Blätter waren für einen Test hervorragend geeignet. Ich wollte mal sehen, wie grüner Saft schmeckt. Es war wirklich mühselig, die einzelnen Stängel mit den Blättern zu entsaften. Ich hatte so viele Blätter, daß ich sie gleich in der Badewanne gesäubert habe und da war der Wannenboden mehr als voll.
Was dabei herausgekommen ist, war nicht allzuviel Saft aber jede Menge grüne Rohmasse, die nun "leider" auf dem Kompost landet, obwohl mir der Wert meines Komposters und dem, was dabei herauskommt, sehr bewußt ist, habe ich doch dieses Jahr zum ersten Mal Kompost "geerntet" und auf der Gartenfläche verteilt. Dafür mußte ich kein Geld ausgeben, um an gute Gartenerde zu kommen, so wie das Andere machen.

Die Leute sind ja so blöd und stecken das Gras oder die Laubabfälle in die Mülltonne, wo sie die Leerungen bezahlen müssen und kaufen dann im Gartenmarkt, zu dem sie auch noch mit dem Auto hinfahren müssen und damit Benzingeld ausgeben, die teure Gartenerde. Na ja, sie ist nicht wirklich sooo teuer, daß man es sich gar nicht leisten könnte aber es ist Geld, das ich nicht mehr ausgeben möchte, wenn ich für eine kostenlose Alternative sorgen kann. Nennen wir es gesunden Geiz...

Die Grasabfälle, die nicht in den Komposter passen, landen bei mir auf einem großen Haufen, wo sie nach und nach verroten können. Ich hab vor, im nächsten Jahr auf diesen Haufen Erde zu schütten und dort dann Gurken und/oder Kürbisse zu pflanzen. Mal sehen, was dabei raus kommt. Zumindest hätte ich dann die Gartenecken genutzt, wo sonst nicht so viel wächst. Und ich habe eine Art Hochbeet nur aus Gartenabfällen. Ich freu mich schon drauf.

Aber um den Bogen wieder zum Kohl zu spannen, muß man der Ehrlichkeit halber sagen, daß der Geschmack von reinem Kohlsaft mehr als gewöhnungsbedürftig ist, weil er einfach nach nichts schmeckt. Also habe ich noch 1 Kilo Möhren zu Saft verarbeitet und auch noch bestimmt knapp zwei Kilo Äpfel versaftet. Mein Entsafter hatte also gestern einen "Großkampftag".

Ich habe zusätzlich jeweils in ein großes Glas Saft noch ein Päckchen Vanillezucker und eine Messerspitze Zitronensäure dazu gegeben. Das Ergebnis war genial. Ich werde das also auf jeden Fall wieder machen. Es lohnt sich also auf jeden Fall, aus einem kleinen Samentütchen massenhaft "Grünware" entstehen zu lassen. Die Gesundheit wird es danken. Und nur darauf kommt es mir ja an.

Ganzheitlich, gesund und unabhängig. So soll es sein und nur so ist es vom Universum vorgesehen.



Also dann, Guten Appetit!


Nachtrag 22.07.2014:
Zerdrückte Kohlblätter helfen auch bei Wespen- und Insektenstichen. Einfach den Saft der zerdrückten Blätter auf die Stichstelle reiben.

Quelle: http://www.einfach-natuerlich.de/




1 Kommentar:

  1. Bezgl. der Kohlrabiblätter hätte ich ein Rezept anzubieten.
    Gebratene Kohlrabiblätter bzw. Kohlrabiblatt-Gemüse

    1 Bündel Kohlrabi - Blätter von 4 - 5 Kohlrabi
    1 Zwiebel(n), gewürfelt
    2 Zehe/n Knoblauch, gehackt, evtl.
    n. B. Öl, neutrales oder Olivenöl
    Salz und Pfeffer

    Zubereitung
    Die Kohlrabiblätter (auch die kleinen Blätter verwenden!) waschen und mit einem Messer von den Stielen und den dicken Blattadern befreien. In Streifen schneiden.

    Einen guten Schuss Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel und ggf. den Knoblauch darin anbraten. Die Kohlrabiblattstreifen zufügen und mitbraten. Hin und wieder wenden. Salzen und pfeffern.

    Wenn die Kohlrabiblätter nach etwa 20 - 25 Minuten gar sind, nochmals abschmecken und servieren.

    Die Menge an Kohlrabiblättern, die verwendet werden, hängt davon ab, ob es eine Beilage oder ein Hauptgericht (wie Spinat) werden soll. Sie sollte dann entsprechend erhöht (verdoppelt bzw. verdreifacht) werden sowie auch die Menge der Zwiebeln.

    Als Beilage für 2 Personen nehme ich alle Blätter von 4 - 5 Kohlrabi sowie eine Zwiebel, wie im Rezept angegeben. Ich verwende hierzu alle Blätter des Kohlrabis - sowohl die großen, als auch die kleinen.

    Auch für Kohlrouladen sind Kohlrabiblätter bestens geeignet, sehr schmackhaft.

    Und vor allem die dicken Stiele der Blumenkohlblätter sind eine Delikatesse. Man kann sie wie Spargel kochen und mit Sauce Hollandaise oder Schinken und Butter servieren.

    http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/geniessen/ernaehrung-auch-kohlrabi-blaetter-mitverwenden_aid_552819.html

    http://www.heilpraxisnet.de/naturheilpraxis/gesunder-kohlrabi-auch-blaetter-sind-essbar-90003.php


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