Dies ist eine Seite für ganzheitliches, gesundes und unabhängiges Leben.

Diese Seite soll Allen Mut machen, die glauben, daß man nicht gut leben kann, wenn man arbeitslos und mittellos ist. Es kann sehr herausfordernd sein aber Mittellosigkeit macht kreativ und Sie haben einen großen Vorteil - Sie haben Zeit!
Zeit, die Andere nicht haben - Nutzen Sie Ihre Zeit und Sie werden Ihre Freiheit gewinnen!
Nur wer autark ist, ist auch frei. Frei von Abzocke und Willkür des Systems.
Es zeugt von Naivität, den Politikern zu unterstellen, daß sie lediglich Fehler begehen. Alles, was sie tun, tun sie in vollster Absicht und es machen ALLE mit und das Volk muß es finanzieren und ausbaden.
Konsumboykott, und der damit verbundene Energieentzug, ist meine Antwort auf die Machenschaften des Systems. Selbstversorgung fast kostenfrei ist mein Ziel. Ich lade Sie ein, meinen Weg mit zu gehen und dabei die schönen Seiten des Lebens nicht zu vergessen.

Dienstag, 10. Oktober 2017

Pilze einkochen als Vorrat

Was haben wir doch in diesem Jahr für ein Glück mit den Pilzen. Sie sprießen reichlich und sind noch dazu meist ohne Maden im Inneren. Maximal laben sich mal ein paar Schnecken an den Pilzen aber das kann man ja wegschneiden.

So richtig los ging es wirklich erst ab September. Ich war nur vorher etwas zu ungeduldig und dachte, wenn es schon so schön regenet und auch herrlich warm ist, dann müßten doch die Pilze auch schon eher sprießen. Aber es hat eben alles seine Zeit. Es gibt auch im Spätsommer schon Pilze, nur eben nicht so viele wie ab September. Als es dann allerdings los ging, da ging es auch richtig dolle los.

Seit dem Jahre 2013 hatte ich keine Pilze mehr eingekocht, weil es in unserem "Wüstengebiet" einfach immer zu trocken war. Meine letzten Reserven waren auch schon aufgebraucht. Es wurde Zeit, daß wiedermal etwas mehr Regen runter kam. Endlich waren es wieder genug Pilze, um einzukochen.

Ich mach mir da nicht wirklich viel Arbeit. Die Pilze putzen, schnipseln, in saubere und sterilisierte Gläser füllen (Gläser max. bis 3 Zentimeter unter den Rand befüllen), mit dem Handrücken immer mal kräftig von unten gegen das Glas klopfen, damit die Pilze zusammenrutschen, einen Teelöffel Himalaya-Salz drauf (Salzmenge entspricht jeweils großen Gläsern - 750 ml bis 1 Liter) und wenn die Gläser vom Sterilisieren wieder abgekühlt sind, kaltes Wasser drüber geben (das Wasser muß die Pilze bedecken und immer bedenken, daß die Pilze das Wasser wie ein Schwamm aufsaugen - also evtl. nochmal Wasser nachgießen), saubere und auch sterilisierte Deckel drauf, fest zuschrauben, in einen großen Topf stellen, den Topf bis ca. zur Hälfte der gefüllten Gläser mit kaltem Wasser füllen (deshalb möglichst gleich große Gläser verwenden), Deckel drauf und eine Stunde (incl. Aufwärmzeit) bei hoher Temperatur (ich nehme von 6 möglichen Stufen die Stufe 4-5; am Anfang hohe Stufe, wenn es kocht regle ich runter auf 4). 10 Minuten vor dem Ende der Kochzeit Herd abschalten, um die Nachkochzeit zu nutzen und den Topf nicht mehr bewegen. Im Allgemeinen knacken die Gläser nach dem Abschalten des Herdes irgendwann, dann ist der Inhalt vakuumiert und man kann sicher sein, daß alles geklappt hat. Ist der Topf kalt, kann man die Gläser rausnehmen, abtrocknen und ein Etikett rankleben.

Nun hab ich wieder einen gewissen Pilzvorrat aber keine großen, leeren Gläser mehr. Es muß also bis zur nächsten Pilzernte reichen. Kleine Gläser habe ich noch und in die kommt nun der Pilz-Brotaufstrich. Auch gut, da brauchen wir für das Abendbrot keinen Käse oder sonstwas zu kaufen.


eingekochte Pilze


eingekochter Pilz-Brotaufstrich

Den Pilz-Brotaufstrich gebe ich auch nach der Zubereitung (siehe hier) kalt in die Gläser und verfahre genau so, wie beim Einkochen von frischen Pilzen. Man muß da nur acht geben, daß sich beim Befüllen der Gläser mit dem Aufstrich möglichst keine Luftblasen im Glas bilden. Man kann aber sicher auch noch heißen Pilz-Brotaufstrich in die Gläser füllen. Dann muß man aber heißes Wasser in den Einkochtopf gießen, damit die Gläser nicht platzen. Ich teile mir die Arbeit immer so ein, daß ich nicht zu viel Arbeit auf einmal habe, deshalb kommt bei mir der Aufstrich kalt in die Gläser.

So hat man auch in der pilzfreien Zeit immer etwas da, wenn man mal Appetit auf Pilze hat. Den Aufstrich auf´s Brot und die gesalzenen, eingekochten Pilze als Fleischersatz über Spagetti & Co. Das gibt ein schnelles und preiswertes Mittagessen. Man braucht ja die gesalzenen Pilze nur ein bisschen warm zu machen, vielleicht noch eine Rahmsoße dazu. Fertig!

Guten Appetit!

Also bis bald
Eure Petra K.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen