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Montag, 11. Juni 2018

Sauerkirsch-Likör angesetzt

Ein kleines Likörchen wenn man abends in lustiger Grillrunde zusammensitzt, das ist doch was Feines. Im Garten unseres neuen Vermieters steht ein Sauerkirschbaum. Als unser alter Vermieter gestorben ist, hat der Garten keine Pflege und auch kein Wasser mehr bekommen und manchmal hatte ich auch den Verdacht, daß der bisherige Hausbesitzer seine letzte Rache uns gegenüber in Form eines Gartenfluches auferlegt hat. Daß nur ja niemand mehr einen Nutzen aus seinem Grundstück herausholt. Eine verlorene Seele eben, Gott hab ihn selig, möge er in der Anderswelt seinen Frieden finden.

Am Sauerkirschbaum hingen in diesem Jahr nur sehr sehr kleine Kirschleins dran, wohl auch, weil im letzten Jahr die Kirschmonilia sich breit gemacht hatte. Ich hab den Baum beschnitten, so daß alles Schadhafte weg war. Irgendwie muß es funktioniert haben, denn dieses Jahr waren nur noch ganz ganz vereinzelt ein paar Moniliastückchen zu sehen. Was man bei YouTube alles so lernen kann...

Ich hab den neuen Vermieter gefragt, ob er für die piepsigen Sauerkirschen eine Verwendung hat, hatte er nicht und so hab ich ihm den Vorschlag gemacht, die vollreifen Kirschen als Likör anzusetzen. Da hat er nicht Nein gesagt und nun freut er sich auf ein Likörchen, wenn es soweit ist.

Ich hab noch nie zuvor Kirsch-Likör gemacht, da wurde es doch endlich mal Zeit, das auszuprobieren.

Die Zutaten:

1 kg Sauerkirschen
500 g Zucker
4 Pckg. Vanillezucker
1 Liter Doppelkorn (38%)

Die Kirschen ohne Stiel waschen, in ein verschließbares Glas geben, Zucker drüber, den Korn auffüllen,
ca. 2 - 3 Wochen am Fenster ziehen lassen, dabei jeden Tag mal etwas schwenken, damit sich der Zucker auflöst. Dann durch ein Tuch abgießen und in Flaschen abfüllen. Etikett ran, fertig!


frischer Sauerkirschlikör-Ansatz 


5 Tage später - der Likör nimmt Farbe an

Ich hab bei den Kirschen die Steine drin gelassen, das gibt einen schönen Mandelgeschmack in dem Likör. Mal sehen, ob ich wirklich so lange warten muß. Ich glaub das nicht, es wurde aber in verschiedenen Rezepten so geschrieben. Der Zucker ist schon aufgelöst und ein herrliches Amarettoaroma kommt durch, wenn man mal kostet. Ich denke, in ca. einer Woche werde ich probehalber abseihen. Dann noch eine Weile kühl und dunkel reifen lassen - die nächste Grillparty kann kommen.

Prost!

Und was haben wir mit den Schnapskirschen gemacht? 
Natürlich ein Vanilleeis mit beschwipsten Kirschen




Ich hab bei meiner Recherche zu diversen Likören auch noch Zitronenlikör und Milchlikör gefunden. Das wäre doch nochmal eine interessante Nummer, oder? Setzt Ihr auch selbst Likör an?

Also bis bald
Eure Petra K.

Nachtrag 14.06.2018:
Heute hab ich den Likör abgefüllt, es sind 1,5 Liter herausgekommen. Ein herrlicher Kirsch-Mandel-Geschmack. Nicht zu süß, nicht zu mandelig, genau richtig und absolut süffig...
Es hat lediglich 6 Tage gedauert, dann war er fertig, also nichts mit 2-3 Wochen, wie in diversen anderen Rezeptenvorschlägen angegeben. Das hatte ich ja schon vermutet, denn die Kirschen waren so klein, daß das natürlich alles viel schneller geht. Der Likör steht nun dunkel, einen kühlen Raum haben wir allerdings, mangels Keller, nicht. Was soll´s, der wird sowieso nicht alt.


Sauerkirsch-Mandel-Likör
soooo lecker!

Nachtrag 05.07.2018:
Weil der Likör so vorzüglich geschmeckt hat, hab ich nochmal einen zweiten Ansatz mit etwas größeren Kirschen gemacht, die zur Zeit des ersten Ansatzes noch nicht reif waren. Hier mußte ich feststellen, daß der Likör doch noch etwas länger hätte durchziehen können, also durchaus diese 2-3 Wochen, die in diversen Rezeptvorschlägen vermerkt sind, gebraucht hätten. Ich hatte es aber, wie beim ersten Ansatz nach reichlich einer Woche abgeseiht. Dadurch fehlte etwas der köstliche Mandelgeschmack, der Likör ist aber trotzdem herrlich fruchtig. Im nächsten Jahr werde ich doch öfters mal kosten, damit ich den besten Zeitpunkt zum perfekten Geschmack finde.



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