Sonntag, 17. Mai 2015

Kräuter-Rundgang Nr. 4

Wie wärs mit einem neuen Kräuter-Rundgang? Ich hab mal wieder etwas geknipst, was ich gerne im Wildkräutersalat oder im Tee verwende.

Das zarte Vergissmeinnicht,
es ist essbar 
Ich verwende aber nur die hübschen Blüten für den Salat


 Auch die weiße Taubnessel ist essbar,
schmeckt herrlich mild
Ich nehme die Spitzen und die Blüten für den Salat


Neulich hab ich im Wald den Gundermann entdeckt
Auch da nehme ich die Spitzen und die Blüten für den Salat
Der Gundermann ist etwas bitter, ich nehme daher nicht allzu viel davon


Himbeerblätter kommen bei mir getrocknet in den Tee


Die Pfefferminze wuchert auch gerne vor sich hin
eindämmen kann man das nur durch Aufessen
Frische Spitzen kommen mit in den Salat
Getrocknet darf sie natürlich im Tee nicht fehlen


Ich nehme davon die Blüten und Blätter für den Tee
Achtung: Nicht während der Schwangerschaft anwenden!


Das ist die Melde
schmeckt herrlich mild im Salat
Ich nasche sie auch gerne mal einfach im Vorbeigehen


Auch vom Borretsch kommen ein paar junge Blättchen in den Salat
Die herrlich blauen Blüten sind eine sehr hübsche Dekoration und auch essbar


Den Kümmel kann man sehr einfach selbst anbauen
Für den Salat nehme ich immer ein Blättchen mit dazu
Die Samen kommen als Gewürz an die Speisen


Zur guten Verdauung darf auch der Fenchel nicht fehlen
Ich nehme immer zum Salat ein Blättchen mit dazu,
geerntet wird von unten nach oben
Natürlich kann man auch den Samen als Gewürz oder im Tee nutzen
 
 Das Klettenlabkraut darf in einem Wildkräutersalat nicht fehlen
Es wächst auch fast das ganze Jahr
Ich nehme nur die zarten Spitzen davon


Auch Margeriten sind essbar
Ich nehme da nur die jungen Blättchen oder zur Deko im Salat die Blüten


Der Sauerklee darf in meinem Salat nicht fehlen,
ist ein guter Zitronenersatz


Den Rotklee kennt bestimmt auch jedes Kind
Ich nehme die frischen Blüten für den Salat,
trockne die Blüten aber auch gern für den Tee, 
die Blätter sind mir zu bitter, die verwende ich nicht

Also bis bald zum nächsten Kräuter-Rundgang
Eure Petra K.
Unkraut nennt man Pflanzen, deren Vorzüge noch nicht erkannt worden sind
(Ralph Waldo Emerson, amerikanischer Schriftsteller und Philosoph, 1803-1882)

Freitag, 15. Mai 2015

Leichter Kartoffelsalat für die Grillsaison

Gestern haben wir anläßlich des Männertages angegrillt. Es war zwar etwas kühl und wir haben in der Laube gegessen und nicht auf der Terrasse aber es ist eben bei uns Tradition, daß zum Männertag angegrillt wird und es ist auch immer sehr schön.

Die Schwiegermutter hatte sich von uns einen leichten Kartoffelsalat gewünscht und das machen wir doch glatt. Also keine Majonaise. Und so haben wir etwas im Netz recherchiert, was man da so machen könnte. Uns schwebte eine säuerliche Variante vor und das Ergebnis war echt lecker.

Die Zutaten sind ca-Zutaten, denn eigentlich wollte ich gar keinen Post draus machen aber weil er uns so gut geschmeckt hat, mache ich doch noch einen Beitrag draus, denn oft ist es dann so, daß man es wiedermal machen will und nicht mehr weiß, was man alles dazu genommen hat. Auf meinem Blog finde ich es dann immer wieder. Aber jeder sollte natürlich dann nach eigenem Gusto abschmecken, bis es paßt.


Zutaten:

ca. 2 kg Kartoffeln
250 ml Brühe
1 EL Senf
1 gr. Zwiebel
Salz
Pfeffer
Muskat
ca. 2 - 3 EL Essig (Kräuteressig)
Öl (Keimöl)
viel Schnittlauch (die Blüten schmecken auch hervorragend - wie Kapern, also mit benutzen)
Paprikapulver edelsüß und scharf
1 Glas Gewürzgurken
etwas Gurkensud

So haben wir den Kartoffelsalat zubereitet:

Die Kartoffeln noch etwas bißfest kochen, damit sie nicht zerfallen. Dann abpellen, abkühlen lassen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die heiße Brühe mit dem Senf verrühren und über die Kartoffeln gießen. Kleingeschnittene Gewürzgurken und die übrigen Gewürze zufügen und umrühren. Wenn es noch nicht locker genug ist, mit dem Sud der Gewürzgurken nachgießen. Einige Stunden kühlgestellt ziehen lassen. Nochmal abschmecken, fertig ist ein leichter Kartoffelsalat für die Grillsaison.
Wir hatten eine ähnliche Variante mal mit angedünsteten Paprikaschoten. Hat auch sehr gut geschmeckt aber diesmal wollten wir etwas mit sauren Gurken. Uns hat es sehr gut geschmeckt.


 Leichter Kartoffelsalat mit sauren Gurken und Schnittlauch

Guten Appetit!

Also bis bald
Eure Petra K.


Liegt ein Kartoffelsalat im Magen

Kommt ein Ouzo dazu.

Fragt der Kartoffelsalat:
"Wo kommst Du denn her?"
Der Ouzo antwortet:
"Mich hat der Otto spendiert."
 
Denkt sich der Kartoffelsalat:
`Netter Kerl, der Otto.`

Auf einmal kommt ein Klarer in den Magen.

Fragt der Kartoffelsalat:
"Wo kommst Du denn her?"
Der Klare antwortet:
"Mich hat der Otto spendiert."

`Nobel, nobel,` denkt der Kartoffelsalat.

Da kommt ein Cognac in den Magen.

"Und wo kommst du her?",
fragt wieder der Kartoffelsalat.
"Mich hat der Otto spendiert",
antwortet der Cognac.

Darauf der Kartoffelsalat:
"Jungs, macht mal Platz, ich will mir
mal den Otto ansehen!"



Donnerstag, 14. Mai 2015

Ein Hoch auf die Herren der Schöpfung

Ein Tipp an die Frauen: Lobt Eure Männer dreimal am Tag und Eure Ehen werden super laufen.

Das hab ich mal gelesen aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß es funktioniert. Die Herren brauchen das und wir geben ihnen doch gern, was sie brauchen, oder? Also schenkt ihnen heute zu ihrem Ehrentag ein paar schöne Momente, sie danken es, in dem sie kaum noch, wie früher, allein oder in der Männerclique losziehen, sondern den Himmelfahrtstag lieber mit der Familie verbringen. Und das ist gut so...








Eure Petra K.

Ja, ja! Wo wären wir Männer wohl heute ohne die Frauen?-Ich meine im Paradies!
(Verfasser unbekannt)

Dienstag, 12. Mai 2015

Kartoffeln aus der Kiste

Meine letzte Kartoffelernte war ja bekanntlich ein Flop. Ich hatte hier davon berichtet. Nun hab ich im Garten kein Wasser mehr, um im großen Stil zu gießen. Da ist nix mehr mit großartigem Kartoffelanbau, denn wir haben im Ergebnis der schlechten Ernte uns mal belesen, was Kartoffeln wirklich so brauchen, um gut zu wachsen. WASSER! Täglich 1,5 Liter pro Pflanze, hätte ich nicht gedacht. Und nun: Kein Wasser - keine Kartoffeln. Ich mußte mich also nicht wundern, daß das hier in unserem "Wüstengebiet" nichts geworden ist.

Was soll´s, ich muß damit klar kommen, es kommen auch wieder bessere Zeiten. Und insgeheim, da bin ich ganz ehrlich, freue ich mich ein bisschen auf ein mögliches Szenario, wo unser Vermieter angekrochen kommt und fragt, was er denn essen könnte, weil die Läden zu haben und kein Ende in Sicht. Ich frag mich, wie ich dann wohl reagieren würde. Tja, ohne Wasser, Herr Vermieter, kein Essen...

Wenn man aber nun so viel Zeit hat, wie ich und mangels Wasser nichts im Garten machen kann, dann kommt man auf die unmöglichsten Ideen. Meine Idee: Kartoffeln aus der Kiste

Gehört und gelesen hatte ich das schon oft. Irgendwie ist es mir nicht so recht logisch, daß das was werden soll aber wenn man es nicht probiert hat, dachte ich, kann man auch nur spekulieren.

Mein Mann kam mit ein paar vergessenen Kartoffeln aus dem Vorratslager, die riesige Keime hatten, schon recht schrumplig waren und kaum noch zu verarbeiten gingen, um daraus ein Mittagessen zu machen. Wegschmeißen ist nicht! Da mußte eine Lösung gefunden werden. Und die war schnell gefunden. Kartoffeln aus der Kiste. Dafür reicht das Wasser und ich kann nun ausprobieren, ob das was wird oder nicht. Natürlich werde ich hier im Herbst davon berichten.

Aber erstmal hieß es: Säcke suchen, denn Kisten hab ich nicht in dieser Größenordnung und in Säcken soll das wohl auch gehen. In die Säcke ein paar Löcher unten rein gebohrt, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann, etwas Erde in die Säcke rein, Kartoffeln drauf, mit Erde zuschütten, etwas angießen. Und immer, wenn Kartoffelgrün rausschaut, wieder Erde drauf geben. Ich hab jetzt noch gar keine Ahnung, ob man das Grün dann immer vollständig zuschütten muß oder ob man das Laub rausschauen lassen muß und nur die Strünke mit Erde auffüllt. Dazu muß ich nochmal recherchieren. Auf jeden Fall soll es wohl so sein, daß, je höher die Erde kommt, an den Strünken Seitentriebe wachsen, wo wieder Kartoffeln dran wachsen. Im Gartenland kann man das ja nicht unbegrenzt in die Höhe wachsen lassen, soviel Erde hat man ja gar nicht. Aber in einer Kiste oder in einem Sack geht das. Also probieren wir das doch jetzt mal aus, ob man auch aus Säcken Kartoffeln ernten kann. Probieren geht über studieren. Ich hab pro Sack nur ca. 6 Kartoffeln reingekriegt. Mal sehen, was man davon ernten kann. Ich erwarte mir da keine riesigen Mengen aber zum Probieren reicht es allemal, um mitreden zu können. Los geht´s! Von nix wird nix.

Keimende, schrumplige, vergessene Kartoffeln
Da mußte eine Verwendung dafür gefunden werden


   Kartoffeln aus der Kiste - so hieß das Zauberwort
Nun gut, es ist keine Kiste, nur ein Sack
Mal sehen, was man daraus ernten kann

Hier gibt es ausführliche Infos zum Thema: https://www.youtube.com/watch?v=2Fz0qiVzQ7o

Also bis bald
Eure Petra K.
Kartoffeln mit Liebe schmecken besser als Bratwürste mit Zank
(Sprichwort)


Sonntag, 10. Mai 2015

Alles Gute zum Muttertag

Ich wünsche allen Müttern heute einen schönen Tag. Laßt Euch von Euren Lieben mal so richtig verwöhnen.



Passend dazu habe ich einen Filmtipp (wenn Sie dem österreichischen Dialekt mächtig sind):

Muttertag


Also bis bald
Eure Petra K.
Muttertag ist ein Tag, an dem sich Väter bewußt machen, wie sehr sie ihren Beruf schätzen
(Gudrun Kropp (*1955), Lyrikerin, Aphoristikerin, Kinder- und Sachbuchautorin)


Freitag, 8. Mai 2015

Giersch-Gemüse mit Kartoffeln und Spiegelei

Zu welcher Fraktion gehören Sie? Zu denen, die den Giersch mit aller Macht bekämpfen oder zu denen, die den Giersch als eines der wertvollsten und gesündesten Wildkräuter lieben gelernt haben?

Ich gehöre natürlich zur zweiten Fraktion, ist ja klar. Ich hab ihn nicht im Garten, sondern muß in den naheliegenden Wald gehen, um ihn zu sammeln. Somit wuchert er auch nichts im Garten zu. Ich kann ja bis zu einem gewissen Grad auch die konventionellen Gärtner verstehen, die lieber einen 5-Centimeter-Rasen lieben, als wenn da Giersch wächst. Wenn sie dann aber zum Doktor rennen, weil sie ständig irgendwelche Zipperlein haben, dann wünschte ich mir, sie würden den Wert von Giersch & Co. endlich verinnerlichen und ihre Ernährung umstellen.

Mein Motto: Es gibt keine Krankheiten, es gibt nur falsche Ernährung!

Und weil ich mein Möglichstes tun möchte, um die Menschen zu dieser Einsicht zu bringen, gibt es diesen Blog. Die Einen interessiert es, die Anderen nicht. So ist das Leben. Und selbst, wenn es niemanden interessieren würde, könnte ich am Ende meines Lebens sagen: "Ich habe es versucht".

Apropos Versuch. Gestern habe ich wiedermal etwas herumexperimentiert. Natürlich mit Giersch. Wir hatten gestern Mittag Gierschgemüse, dazu Kartoffeln und Spiegelei. Ich wollte doch mal sehen, wie der Giersch als Gemüse schmeckt. Da wir ja in diesem Jahr im Garten kein Wasser aus der Leitung haben, kann ich keinen Spinat o.ä. anbauen. Was soll´s. Es gibt eine höhere Macht, die sich ihr Urteil über das Verhalten unseres Vermieters bilden wird, das muß ich nicht tun. Vielleicht ist es ja wieder für irgendwas gut und vielleicht soll ich ja genau aus diesem Grund lernen, mit Wildkräutern zu kochen, weil mir genau das noch fehlt. Wer weiß...

Also gab´s gestern Gierschgemüse bei uns. Ich hatte ein großes Körbchen voll, ca. eine Stunde war ich unterwegs, natürlich wurden nur die jungen Gierschblätter gepflückt, deshalb hat es etwas länger gedauert. Nun dachte ich, die Menge wird reichen, um zwei Tage davon zu essen. Nix da, das Zeug ist so zusammengeschnappt, daß wir es in einem Ritt aufgefuttert haben. Und es hat gut geschmeckt!

Der Giersch wurde nach dem Sammeln in der Badewanne gewaschen. In einem Topf etwas Fett und Speck auslassen, Zwiebelwürfelchen darin anschwitzen und rein mit den ganzen Gierschblättern. Mit Salz, Pfeffer, Selleriekraut, Liebstöckel, Bohnenkraut, Oregano, etwas Chillipulver und auch ein bisschen Rosmarin gewürzt und etwa 15 - 20 Minuten in Brühe köcheln lassen.

Der erste Bissen war etwas ungewöhnlich, kann auch nicht beschreiben, wie ich das erklären müßte, eben einfach ungewöhnlich. Doch dann konnte man es kaum von Spinat unterscheiden. War echt gut. Ich werde beim nächsten Mal vielleicht nur Blätter und keine langen Stiele pflücken, denn die brauchen beim Köcheln länger als die Blätter.

Fazit: Gierschgemüse schmeckt und gesund ist es sowieso.

 
Gierschgemüse mit Salzkartoffeln und Spiegelei

Lecker!
Also bis bald
Eure Petra K.
Fortschritt ist, wenn das Gemüse wieder wie zu Großmutters Zeiten nach Gemüse schmeckt
(Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor, Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner)



Mittwoch, 6. Mai 2015

Kräuter- Rundgang Nr. 3

Es ist mal wieder Zeit für einen kleinen Kräuter-Rundgang. Und diesmal habe ich wieder einige wichtige Kräuter gefunden, die man auch essen kann.

Fangen wir wie üblich wieder mit etwas Einfachem an
Das Gänseblümchen kennt wohl jeder
Ich nehme für meinen Wildkräutersalat gern die Blätter
und die kleinen Blütenknospen schmecken auch sehr gut


Nicht nur Kräuter, sondern auch Blätter können sehr gut schmecken
Das hier sind junge Blätter der Linde
sie schmecken sehr mild und kommen mit in den Salat
oder werden auch gleich mal im Vorbeigehen genascht



 Zum ersten Mal habe ich am Wegesrand Knoblauchsrauken gesehen
Ich bin kein großer Knoblauch Fan
aber im Vorbeigehen mal ein Blättchen lasse auch ich mir schmecken


Am Waldrand wächst hier in diesem Jahr auch das Wiesenschaumkraut
es ist auch essbar
Für mich ist es jedoch vom Duft her eine der schönsten Pflanzen


Wer kleine Kinder hat, wird sich daran erinnern, daß bei Husten gern ein Spitzwegerich-Saft verschrieben wird
Bei mir wird er getrocknet und kommt mit in den Tee
manchmal kommt aber auch ein Blatt mit in den Salat


Wer gern wandern geht, sollte sich ein Blatt Breitwegerich in die Schuhe legen, dann gibt´s keine Blasen
Man kann ihn aber auch essen
ein junges Blättchen gibt´s bei mir gern im Salat


Auch das Acker-Stiefmütterchen ist essbar
Ich trockne sie meist für den Tee
Frische Blüten kommen bei mir in den Salat, da kann aber auch das ganze Kraut mit rein


Hier wächst Einjähriges Berufkraut heran
Wenn es blüht, sieht es aus, wie große Gänseblümchen
Ich trockne es für den Tee
Frische Blätter schmecken mild und können auch mit zum Salat genommen werden


Auch das Acker-Hornkraut ist essbar
Da ich aber gar nicht soviel essen kann, wie ich an vorhandenem Grünzeug essen könnte, 
nehme ich nur die Blüten für den Salat


Vor einigen Jahren habe ich den Erdrauch entdeckt, auch er ist essbar
Bei mir wird er, wenn genügend da ist, getrocknet
Man kann aber auch die Blüten oder wenige Blättchen in den Salat geben
Aber man sollte es nicht übertreiben


Einst habe ich es vor dem Mähwahn der Stadtbrigade gerettet und eine Pflanze in den Garten gesetzt
Gedankt hat es meine Rettungsaktion damit, daß es sich rigoros ausbreitet
Ich mache aus den Blüten Rotöl
oder trockne die Blüten und das Kraut für den Tee


Hier ist das Ackerhellerkraut
Auch das wird bei mir getrocknet und kommt in den Tee
Roh schmeckt es leicht knoblauchartig


Und wie immer hören wir auch heute wieder mit etwas ganz Einfachem auf
Das sind Walderdbeeren
Man kann die Blätter trocknen und mit in den Tee geben
Aber am besten schmecken da natürlich die reifen Erdbeeren

Also bis bald zum nächsten Kräuter-Rundgang
Eure Petra K.
Wer glaubt alle Früchte werden mit den Erdbeeren reif, versteht nichts von den Trauben
(Philippus Theophrastus Paracelsus (1493 - 1541), eigentlich Philippus Aureolus Theophrast Bombastus von Hohenheim, deutscher Arzt und Reformator der Medizin) 


Montag, 4. Mai 2015

Der Spiegel spricht Tacheles?

Ja gibt´s denn sowas? Der Spiegel spricht Wahrheiten aus, die von den Gutmenschen nur als Verschwörungstheorien deklariert werden? Wofür die Menschen, die das schon immer gewußt haben, nur allzu gern in die "Klapse" gesteckt werden, weil sie "abwegige Meinungen" vertreten?

Gut, in der letzten Zeit hat sich ja viel getan, was die Menschen zum Aufwachen gebracht hat. Aber wie sage ich immer so schön: Solange die Leute noch den Kühlschrank vollmachen können, Brot und Spiele serviert bekommen, mit Unwesentlichem abgelenkt werden, um sich über Unwesentliches Gedanken zu machen, ihre Mitmenschen infolge dessen massakrieren, damit Teile und Herrsche füttern, damit sie ja nicht darüber nachdenken, was sie eigentlich tun müßten, damit es ihnen wirklich gut geht. Genau solange wird das bestehende System weiterhin funktionieren.

Ich sage immer: Die Menschen sollten mehr auf das hören, was nicht gesagt wird, worüber nicht gesprochen und nicht geschrieben wird. Dann sind sie genau an dem Punkt, der das System zum Einsturz bringt und den Menschen endlich Freiheit, Glück und Zufriedenheit bringt.

Warum zieht denn z. Bsp. niemand über die Banken her? Warum nicht? Es sind doch die Banken, die jegliches Absurdistan finanzieren. Und sie finanzieren wohlwissentlich immer beide Seiten, damit sie sich gegenseitig die Köpfe einschlagen und ja nicht auf die Idee kommen, gegen die Banken vorzugehen. Die Banken sind für die Perversen dieser Welt die "Heiligen Kühe".

Ihr müßt an die Banken ran!!! Dort ist das Elend der Welt, die gesamten Ungerechtigkeiten, das Leid und die Unzufriedenheit der Menschheit zu suchen, was die Menschen krank macht und ihre ganz persönlichen Stärken kaputt macht, weil sie in ein sogenanntes Leben gesteckt werden, was nicht ihrem Wesen entspricht.

Macht Euch also über die Banken und deren Macht Gedanken. Und vorallem, was Ihr tun könnt, um diese Macht zu beenden!

Aber bis dahin freuen wir uns, daß es die Medien immerhin schon mal schaffen, daß die Wahrheiten nicht mehr so einfach verheimlicht werden können. Macht weiter so, Leute! Macht es ihnen genauso schwer, wie sie uns das Leben schwer machen. Ihr seid es, die dieses System und die Banken füttern, mit Geld, mit Energie, mit Zustimmung, mit Resignation und nicht zuletzt mit Eurer Arbeitskraft.

Hört auf, es zu füttern, dann hört das System auf, Euch das Leben schwer zu machen!

 

Also bis bald
Eure Petra K.


Verrat lauert im Verborgenen
(alter Spruch)



 

Sonntag, 3. Mai 2015

Haare färben mit Efeu?

Gehört hatte ich ja schon oft, daß man mit Efeu die Haare in einen bräunlichen Ton färben kann. Jetzt habe ich es ausprobiert. Nun ja, ohne das Ergebnis vorweg nehmen zu wollen, mit Färben hat es wirklich sehr wenig zu tun.

Ich hatte ca. 45 große Efeublätter, die ich zunächst trocknen mußte. Das hat ewig gedauert. Wäre wohl besser gewesen, diese klein zu schneiden und dann zu trocknen. Ich hatte sie im ganzen getrocknet, da wurden die wie Leder, ich mußte also trotzdem noch schnipseln.
Getrocknet habe ich diese Blätter dann mit 1 Liter Wasser aufgekocht, den Herd wieder abgeschalten und die Brühe herunterkochen lassen. Dann gewartet, bis der Sud nur noch warm war.

Als es soweit war, die Haare wie üblich gewaschen, danach den durch ein Sieb aufgefangenen Sud über dem Waschbecken und der Schüssel, in dem sich der Sud befand, mit einem kleinen Becher immer wieder über das Haar gegossen und am Ende reichlich eingeknetet. Das soll man wohl so machen, hatte ich gelesen.

Das Bad sah aus wie ein "Saustall", alles vollgespritzt. War aber nicht so schlimm, ging ja gut wieder abzuwischen.

Und weil ich es ganz besonders gut hinkriegen wollte, kam dann eine Folientüte über das nasse Haar, damit es richtig einziehen kann. Ca. eine halbe Stunde hab ich die Tüte drauf gelassen, ein Handtuch über den Schultern, damit das Tropfwasser nicht die Kleidung durchnäßt.

Dann kam der große Moment. Tüte runter, Haare gefönt. Und tatdaa, kaum ein Unterschied festzustellen. Leicht bräunlich war es wohl geworden aber die grauen Haare hat es nicht so ganz abgedeckt.

Aber: Das Haar war noch nie so weich und seidig, wie nach dieser Efeukur. Einfach ein wunderschönes Gefühl. Schon das allein war die Sache wert. Aber vom Färbeergebnis her kann man sich durchaus bessere Ergebnisse vorstellen. Doch ich habs probiert und kann mitreden.

Graue Haare erzählen aus einem gelebten Leben, sagt man
Aber man könnte es ja mal mit Färben versuchen
Natürlich nur mit reinen Naturprodukten


Haare färben mit Efeubrühe
Deckel daruf und warten


Nun ja, es ist nicht viel weniger grau als vorher
Aber wunderbar weich und seidig
Man (Frau) hats probiert...

Mein Mann hat zwar gemeint, daß es doch dunkler aussieht als vorher, hier auf dem Balkon kam das wohl nicht so richtig zur Geltung. Aber trotzdem: Versprecht Euch nicht zuviel davon. 
Vielleicht müßte man ja auch den Sud länger kochen oder länger ziehen lassen und dann auch länger auf dem Haar einwirken lassen. 

Wenn ich Lust habe, probier ich´s nochmal. Aber eigentlich stehe ich ja auch zu meinen grauen Haaren, sie können so manche Geschichte erzählen. Gute und weniger Gute. So ist eben das Leben... 

Und hier gibts noch weitere Infos zum Efeu: http://heilkraeuter.de/lexikon/efeu.htm

Also bis bald
Eure Petra K.
Man muß graue Haare haben, um die Jugend zu verstehen
(Manfred Poisel (*1944), deutscher Werbetexter, »Sprach-Juan« und »Verbanova«)

Freitag, 1. Mai 2015

Auf in den Wonnemonat Mai


Ich wünsche Allen einen schönen Maifeiertag. Gibt es eigentlich noch Mai-Demonstrationen? Wenn ja, laßt die Volkszertreter ihre Parteiprogramme runterrasseln, das haben sie schon früher gemacht und es hat auch nichts gebracht, laßt sie einfach schwafeln, die kommen auch noch dahinter.



Macht Euch einen schönen Tag, verbringt ihn mit Euren Familien in aller Ruhe, geht hinaus in die Natur und genießt einen schönen Frühlingstag.

Bildquellen: http://www.dreamies.de/

Also bis bald
Eure Petra K.
Der Beyer gedenkt ganzjährig des schönsten Monats, in dem er sagt: "Jo Mai".
(Erhard Blanck (*1942), deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler)