Donnerstag, 8. Januar 2015

Bratkartoffeln mit Sülze

Auch heute gibt es wieder ein deftiges Mittagessen bei uns. Bratkartoffeln mit Sülze. Auch da kann man gleich für 2 Tage vorkochen, damit der Stromverbrauch nicht so hoch ist. Die Sülze machen wir nicht selbst, die kaufen wir im Laden. So, wie sie gemacht ist, mit sauren Gurken drin, schmeckt sie uns sehr gut. Und obwohl ich eigentlich viel selbst mache, ziehe ich bei der Sülze doch die gekaufte vor. Ist vielleicht auch eine Frage von "Faulsein" aber man muß es ja auch nicht übertreiben. Um Sülze selbst zu machen, braucht man auch Zutaten, die gekauft werden müssen und viel viel Strom, also kann ich sie auch gleich fertig kaufen.

Wir kochen für unseren Bedarf ca. 1,5 kg Kartoffeln. Ich hab es nicht gewogen. Wir haben da so unser Maß, welchen Topf wir brauchen und der wird vollgemacht und gekocht. Die Kartoffeln werden am Vortag mit Pelle gekocht. 10 Minuten Kochzeit reichen aus, dann wird abgedreht, der Topf bleibt samt Kochwasser auf der Herdplatte. Die Restwärme des E-Herdes reicht aus, um sie genau so gar zu bekommen, wie man sie für Bratkartoffeln braucht, damit sie nicht matschig werden.

Dann wird etwas Speck ausgelassen, viel kleingeschnittene Zwiebel drin glasig angeschwitzt, die nun von der Pelle befreiten und klein geschnipselten Kartoffeln rein, mit Salz, Pfeffer, viel Majoran, Bohnenkraut und Rosmarin gewürzt. Nicht zu oft wenden, damit es etwas cross wird und dann einfach die in Scheiben geschnittene Sülze auf die Teller, etwas Kräuteressig drüber träufeln und schmecken lassen.

Das ist kein großer Aufwand, man wird satt und man hat sich vorallem die Geschmacksverstärker und sonstige E-Nummern gespart. Bei gekaufter Sülze kann man zwar nicht ganz ausschließen, daß da etwas chemisches drin ist aber ich gehe davon aus, daß unser Körper die Entgiftung davon schafft. Wir muten ihm ja diesbezüglich nicht viel Chemie zu. Ich denke, das kriegt er hin. Man kann aber auch Bratkartoffeln mit Spiegeleier machen, um sich eventuelle Chemie zu sparen. Aber der Abwechslung zuliebe, gibt es eben bei uns heute mal Sülze.

Bei der Hildegard von Bingen sind die Kartoffeln allerdings gar nicht so empfehlenswert. Wer mehr darüber erfahren will oder sich auch für das "Hildegardsche Leben" interessiert, dem sei folgende Seite empfohlen:
http://hildegardvonbingeniboneby.blogspot.de/p/galle.html

PS (Nachtrag 06.11.2018): Die Kochdämpfe und Gerüche beim Bratkartoffel machen, kann man übrigens sehr stark eingrenzen, wenn man die Zwiebel nicht gleich am Anfang in die Pfanne gibt, sondern erst am Schluß, so ca. 3-4 Minuten nur noch mitgaren. Haben wir jetzt erst mitbekommen, gefällt uns besser so und schmeckt auch besser.

Also bis bald
Eure Petra K.
Wir leben nicht, um zu essen, wir essen, um zu leben

Mittwoch, 7. Januar 2015

Erbseneintopf - gute alte Hausmannskost

Ich hab mir mal so überlegt, daß es ja gar nicht schlecht sein kann, darüber zu schreiben, was wir so zu Mittag essen. Und ich bin darauf gekommen, weil ich mal gelesen habe, daß Hartz IV-Leute angeblich zum großen Teil mittags nichts kochen, weil sie den Strom vom Jobcenter nicht bezahlt bekommen.
Das mit dem Strom mag wohl stimmen aber ich finde, das ist eine Milchmädchenrechnung, denn irgendwann kommt der Hunger und dann ist es natürlich einfach, Fastfood hineinzustopfen oder den Pizzaservice zu bemühen. Man muß nicht studiert haben oder überdurchschnittlich intelligent sein, um auszurechnen, daß dies um ein Viefaches teurer ist, als der Strom fürs Kochen. Es ist wohl eher die Gefahr des "zu faul sein", daß nicht gekocht wird. Ein bisschen Disziplin gehört eben auch dazu, wenn man zu Hause ist. 

Viele können auch gar nicht mehr kochen, weil sie es von den Eltern, die den ganzen Tag auf Arbeit sind, auch gar nicht mehr gelernt bekommen. Geschmacksverstärker & Co. tun ihr Übriges, daß herkömmliche Küche der Jugend und den sich daraus entwickelnden Erwachsenen nicht mehr schmeckt. Aber jeder hat einen Kopf zum Denken und muß seine eigenen Schlüsse aus dieser Entwicklung ziehen. Wir jedenfalls gehören zu denen, die mittags etwas Gutes essen wollen und die Stromkosten wachsen uns deshalb auch nicht über den Kopf. Ganz im Gegenteil. Das, was wir essen, ist um ein Vielfaches preisgünstiger, als Fastfood & Co.

In den letzten Tagen haben wir einen ganz leckeren Erbseneintopf verzehrt. Da wurde ein großer Topf angesetzt, abgekühlt wurde dieser auf den Balkon gestellt, mit einer Plane abgedeckt und jeden Tag eine für uns ausreichende Menge herausgenommen und aufgewärmt. Das kostet nicht viel Strom und in 10 Minuten ist das Essen fertig, jeder wird satt und es schmeckt um Längen besser als Geschmacksverstärkerware. Das ist nun mal unsere Überzeugung.

Zutaten:

2 Packungen getrocknete grüne Erbsen (je 500 g)
4-5 große Kartoffeln (geschält und klein geschnitten)
4 mittlere Zwiebeln
ca. 400 -500 g Speck
ca. 1 kg Bockwürste oder Kassler (od. 2/3 Cabanossi u. 1/3 Bockwurst)
2 Packungen Suppengemüse (mit Möhren, Sellerie, Porree, Petersilie)
ca. 2 EL Himalaya-Salz
ca. 1 TL gem. schw. Pfeffer
ca. 2 EL ger. Majoran
1-2 Msp. gem. Rosmarin
2 Msp. gem. Piment
1-2 Lorbeerblätter
1-2 EL ger. Bohnenkraut
1-2 EL gem. Selleriekraut
ca. 1 EL gem. Liebstöckelkraut
ca. 1 EL gem. Oregano
1 TL gem. scharfer Paprika
1 TL gem. edelsüßer Paprika
ca. ½ TL gem. Kümmel
ca. 2 EL mittelscharfer Senf (Bautzner)
4-5 L Wasser (ca. 3 Liter davon als Einweichwasser, Rest je nach gewünschter Dicke des Eintopfes)
evtl. einen Brühwürfel

Und so haben wir den Erbseneintopf gemacht:

Die Erbsen in einem großen Topf ca. 12 Std. einweichen. Nach der Einweichzeit in einem weiteren großen Topf (ca. 8-10 Liter) kleingeschnittenen Speck auslassen, die kleingeschnittene Zwiebel zugeben und glasig andünsten. Eine Packung Suppengemüse ebenfalls kleinschneiden und mit anköcheln lassen. Die eingeweichten Erbsen mit dem Einweichwasser dazugeben.
Gewürze zufügen. Nun kochen lassen, bis die Erbsen noch leicht bissfest sind (das hat bei uns ca. 2 Stunden gedauert).
Ca. eine halbe Stunde vor dem Garende die zweite Packung kleingeschnipseltes Suppengemüse und Kartoffeln zufügen und weiterkochen lassen. Fast zum Schluß der Garzeit die kleingeschnittenen Bockwürste o.ä. dazugeben.
Nochmal nach persönl. Gusto abschmecken, bei Bedarf Brühwürfel o.ä. zufügen.
Mit der Petersilie die Teller bestreuen.

Fertig ist ein großer Topf Hausmannskost, von dem wir 5 Tage gegessen haben. Man kann es natürlich auch portionsweise einfrosten. Es hat uns ganz hervorragend geschmeckt. Und nun soll uns jemand vorrechnen, daß 5 Tage Fastfood (für 2 Personen) preisgünstiger sind, als diese Zutaten und täglich 10 Minuten Stromverbrauch zum Aufwärmen der jeweiligen Menge.

Bei Eintopf hat man noch dazu den Vorteil, daß man nicht so viele Töpfe abwaschen muß und auch das Besteck hält sich in Grenzen. Da wir keinen Keller haben, muß der Topf auf den Balkon und das geht eben nur in der kalten Jahreszeit. Schon das allein ist ein Grund, warum ich mich auf die Eintopfsaison so freue. Jetzt ist sie da und es werden sicher noch einige Eintöpfe angerührt. Ich werde meine lieben Leser natürlich daran teilhaben lassen. In der Hoffnung, daß auch diejenigen, die "aus Kostengründen" z. Z. nicht kochen, doch mal wieder den Herd nutzen und sich ihr Essen wieder selbst kochen.




Und noch ein Tipp: Gemüseschnipseln ist die reinste Meditation.


Also bis bald
Eure Petra K.
Im Wandel der Zeiten: Speisen
Großeltern: Eintopf
Eltern: Hausmannskost
Enkel: Cuisine Nouvelle
(Willy Meurer (*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto)
 

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Dienstag, 6. Januar 2015

Nestbau im Januar?

Als ob ich es geahnt hätte, das neue Jahr geht genau so verrückt weiter, wie das alte Jahr aufgehört hat. Zum zweiten Mal in Folge kein richtiger Winter (wenn er denn nicht noch kommen sollte). Bis jetzt habe ich gerade 1 Mal Schnee geschippt. Und das, obwohl ich sooo gerne Schnee schippe. Was für Andere eine Plage ist, ist für mich die schönste Winterbeschäftigung. Ich liebe die frische Luft und den Flockenwirbel. Ich muß ja auch nicht mit dem Auto jeden Morgen auf Arbeit fahren und somit Eis und Schnee fürchten. Vielleicht hängt es ja damit zusammen.

Und wer baut nun, laut Überschrift, ein Nest? Unsere Elstern! Wir haben hier etliche Elstern, die das ganze Jahr hier rumschwirren. Den dazugehörenden Herrn Fuchs habe ich allerdings noch nicht gesehen. Aber die Elstern haben wohl im wahrsten Sinne des Wortes einen Vogel. Bauen die doch tatsächlich schon seit Ende Dezember in Nachbars Tannen Nester. Zwei Pärchen hab ich schon dabei beobachtet. Sie fliegen immer die selbe Stelle im Baum an und picken dort mit irgendwas herum. So, als ob sie kleine Ästchen zu einem Nest zusammenbauen. Dann fliegen sie wieder weg und das Spiel geht nach längerer oder kürzerer Zeit wieder von vorne los.

Hallo? Wir haben Anfang Januar! Was wollen die jetzt schon mit Nestern? Haben die denn jetzt schon Frühlingsgefühle? Ich war immer der Meinung, daß erst ab einem gewissen Lichtpegel bei den Vögeln der Bruttrieb einsetzt. Muß ich nun das gesamte Wissen darüber über Bord werfen? Ich sags ja, versteh einer die Natur. Ich werde das mal weiter beobachten. Vielleicht kann ich ja auch mal die voreiligen Elstern fotografieren, denn das glaubt mir sonst wieder kein Mensch. Bis jetzt ist mir das noch nicht gelungen, weil ich nicht ewig am Fenster stehen will, bis sie wieder eintrudeln. Mal sehen, wie das weitergeht.

Also bis bald
Eure Petra K.
Warum Vögel den Menschen nie verstehen werden? 
Körner im Winter - Vogelscheuchen im Sommer.

Montag, 5. Januar 2015

Perfektes Timing und Winterblüten

Das Neue Jahr hat gerade erst begonnen, da hat man auch schon wieder die ersten Termine. Heute war mein Zahnarzttermin. Ich muß wohl beim Zähneputzen manchmal doch etwas unsensibel zu meinen Zähnen gewesen sein, denn an einem vorderen Schneidezahn war ein Stelle etwas abgenutzt. Nun ja, das ist nur ein Schönheitsmakel und nichts gravierendes aber ich wollte das eben doch wieder "gerichtet" bekommen. Meine Zahnärztin hat sich auch große Mühe gegeben und nun sieht es wieder top aus. Nach dem Motto: "Damit Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können".

Auf dem Nachhauseweg war es doch grad so, als ob aus dem Sprühregen etwas Größeres werden will, sprich Schneeflocken. Zu Hause angekommen und prompt ging es los, das Schneegestöber.


Gerade noch fast trockenen Fußes nach Hause gekommen. Die Tischdecke auf dem Balkontisch vom Sturm der letzten Tage verwedelt. Da fühlt man sich doch drinnen so richtig wohl.

Und was paßt zu diesem Wetter richtig dazu? Natürlich, herrliche Blüten. Die Amaryllis ist seit gestern am Aufblühen. Zwei Blüten sind fast vollständig aufgegangen, drei weitere kommen noch.
Ich hab diesmal etwas länger warten müssen, bis sie soweit war aber das Warten hat sich gelohnt.


 Die ersten Blüten meiner Amaryllis sind aufgeblüht
Die Pflanze ist jetzt bereits 70 cm groß



15 cm Durchmesser hat diese Blüte bis jetzt
Wenn sie vollständig aufgegangen ist, werden es sicher noch 1 bis 2 cm mehr



 
Hier ist schon der zweite Blütentrieb im Kommen
Ich kann mich also noch auf einige weitere Blüten freuen

So kann man doch den Winter aushalten, wenn man nicht unbedingt raus muß.
Ich habe mich für genau dieses Leben entschieden und hab es noch nie bereut

Also bis bald
Eure Petra K.
Sein Jahrhundert kann man nicht verändern, aber man kann sich dagegen stellen und glückliche Wirkungen vorbereiten
(Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann)


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Freitag, 2. Januar 2015

Inkarnationsvertrag

  Ø Es ist hilfreich, über jeden Satz einzeln nachzudenken.
    §1)Sie erhalten einen Körper. Dieser Körper ist neu und einmalig. Niemand sonst bekommt den gleichen.
    §2)Sie erhalten ein Gehirn. Es kann nützlich sein, es zu benutzen.
    §3)Sie erhalten ein Herz. Die besten Resultate erzielen Sie, wenn Hirn und Herz ausgewogen benutzt werden.
    §4)Sie erhalten Lektionen. Niemand bekommt exakt die selben Lektionen wie Sie oder kann sie Ihnen abnehmen.
    §5)Sie können tun, was Sie wollen. Alles, was Sie anderen antun, kommt zu Ihnen zurück.
    §6)Eine Lektion wird so lange wiederholt, bis sie begriffen wurde. (Auch inkarnationsübergreifend)
    §7)Dieser Vertrag ist für alle gleich. Es gibt keine Privilegien, auch wenn einige das behaupten. (Handschriftliche Änderungen haben keine Gültigkeit.)
    §8)Sie bekommen Spiegel, um zu lernen. Viele Spiegel sehen aus wie andere Körper. Sie sind dazu da, Ihnen etwas zu zeigen, das in Ihnen ist.
    §9)Wenn Ihr Körper zerstört wird oder aufhört, zu funktionieren, bekommen Sie einen neuen. (Es kann zu Wartezeiten kommen.)
    §10)Der Inkarnationsvertrag läuft erst aus, wenn alle Lektionen zu einem befriedigenden Ergebnis geführt haben.
    §11)Was befriedigend ist, bestimmen Sie!
ØNützliche Hinweise und Tips:
Ziel ist es nicht, beim Verlassen eines Körpers möglichst viel Geld zu haben.
Es gibt keinen Bonus für Berühmtheit oder Beliebtheit.
Sie müssen sich nicht an den Fehlern anderer orientieren.
Regeln sind dazu da, überprüft zu werden. 
Behauptungen anderer über das Ziel können Ablenkungen sein.
Sie können nichts falsch machen. Es kann höchstens länger dauern.
Zeit ist eine Illusion!
Sie haben Zugriff auf alle Antworten über eine spezielle Verbindung in Ihrem Herzen.
Alles innerhalb des Schulungsraums reagiert auf Herzensausstrahlung.
Versuche, den Schulungsraum zu beschädigen, führen zu Einschränkungen.
Niemand kann Ihnen die Verantwortung abnehmen.
Gewalt führt niemals zu einer Lösung.
Es kann nützlich sein, darauf zu achten, welche Situationen sich wiederholen.
Drogen (legale und illegale) können die Wahrnehmung der Lektionen verfälschen.
Nur, weil alle sich auf eine Weise verhalten, muß das nicht bedeuten, daß es richtig ist.
Es gibt selten nur eine richtige Lösung. 
Sie können einen Antrag auf Vergebung stellen.
Es gibt keine Extraklauseln, für niemanden.
Sie werden geliebt. (Auch wenn Sie in der Bronx oder Somalia sind.) Alles andere ist Täuschung.
Lektionen sind besondere Gelegenheiten, sich zu entwickeln und keine böse Absicht.
Es kann riskant sein, seinen Körper anderen anzuvertrauen.
Andere in der Entwicklung zu behindern, bringt keinen Vorteil.
Sie bekommen (vorzugsweise während der Nachtstunden) Gelegenheit, den Körper zu verlassen.
Erinnerungen an Erfahrungen außerhalb des Körpers werden nicht im Körper bzw. Gehirn gespeichert.
Herumspielen an Ihrem Körper ist Ihr gutes Recht. An den Körpern anderer erfordert deren Einwilligung.
Abgucken ist sinnlos!
Wer Ihnen eine Lebensversicherung anbietet, ist ein Betrüger.
Das mutwillige Beenden einer Inkarnation führt zu viel unnützem Papierkram.
Wissenschaftliche Gutachten und heilige Schriften dienen der Verwirrung.
Es geht nicht darum, Erster zu sein.
Es geht nicht darum, cool auszusehen.
Niemand macht in Ihrer Situation eine bessere Figur als Sie.
Sie sind nicht der Einzige, der am Sinn des Inkarnationsvertrages zweifelt.
Da Sie diesem Vertrag zugestimmt haben, ist es unnütz, sich darüber zu beschweren, daß Sie hier sind.

(Jo Conrad, 15.3.2002)


Also bis bald
Eure Petra K.
Inkarnation: Nextlife Crisis
(KarlHeinz Karius (*1935), Urheber, Mensch und Werbeberater)
 
 
 

Donnerstag, 1. Januar 2015

Willkommen im Jahr 2015

Ich wünsche allen Lesern ein gutes und gesundes Neues Jahr. Auch in diesem Jahr freue ich mich, wenn Ihr mein Blog besucht und Kommentare hinterlaßt.

Der Sekt ist ausgetrunken. Bei uns ist es Sitte, daß wir die Sektflasche an Silvester bereits so gegen 22 Uhr entkorken. Mit dem ersten Glas verabschieden wir das alte Jahr und jeder bedankt sich beim Partner für das vergangene Jahr und die schönen Stunden, die man miteinander verbracht hat. Um Mitternacht wird dann mit dem zweiten Glas das Neue Jahr begrüßt. Gute Vorsätze werden bei uns nicht gefaßt, sie werden bei uns täglich in die Tat umgesetzt. Jeder macht das, was er tut, nach bestem Wissen und Gewissen. Mehr kann und sollte man sich nicht vornehmen, denn wir alle sind nur Menschen, denen die täglichen Dinge mal mehr und mal weniger gelingen. Perfekt zu sein, ist das Privileg der Engel und wir sind keine Engel. Oder doch?



Also bis bald
Eure Petra K.

Und was sagt die liebe Hildegard von Bingen?

Das Würzen

"...Wenn der Mensch ißt und trinkt, dann lenkt ein im Menschen angelegtes Leitungssystem den Geschmacksstoff und den Feinstoff und den Duftstoff davon dem Gehirn zu und fördert seine Durchwärmung, indem er dessen Gefäßwärme auffüllt..."


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Mittwoch, 31. Dezember 2014

Jahreswechsel 2014


Kaum zu glauben. Das Jahr ist schon wieder zu Ende. Und wenn ich so zurückdenke, war es wiedermal ein verrücktes Jahr. Viel zu trocken aber weniger Tage, wo man sich auf dem Balkon lümmeln konnte. Ich habe das ganze Jahr über eine Wetter-Statistik geführt. Hauptsächlich, um einen Überblick zu haben, wie oft oder wie wenig es bei uns regnet. Und hier ist das Ergebnis:

17 x wenige Tropfen
45 x kurzer Regenschauer
39 x leichter Regen
28 x kräftiger Regen
8 x Sprühregen
13 x Gewitter
7 x Hagelschauer
5 x leichter Schneefall

Nun klingt das erstmal gar nicht so wenig. In der Praxis sieht das aber so aus, daß wenige Regentropfen zwar in der Luft zu spüren sind aber nicht auf dem Boden auftreffen. Leichter Regen macht die Erdoberfläche feucht, kommt aber nicht an die Wurzeln der Pflanzen ran. Der Sprühregen fiel erst im Spätherbst und kommt so für das Gartenjahr nicht großartig in Betracht. Ausschließlich der kräftige Regen hat das Erdreich bis in nennenswerte Tiefen durchfeuchtet und somit den Pflanzen zum Wachstum verholfen. 365 Tage hat das Jahr und in dieser Zeit wurde 28 x die Gartenerde richtig naß. Eine ernüchternde Bilanz, die erkennbar macht, an wievielen Tagen ich Wasser schleppen mußte, um den Garten zu gießen. Jeder würde sich wahrscheinlich an diesem Punkt überlegen, ob sich das Gärtnern lohnt, wenn es so wenig regnet. Es kam dazu, daß in diesem Jahr die Erde ständig total hart war, egal wie oft man den Boden gelockert hatte, am nächsten Tag war es wieder steinhart. Ich habe keine Ahnung, was das in diesem Jahr war und nicht nur ich habe das bemerkt, auch Andere haben dies beobachtet. Wer weiß, was die von oben runter sprühen, damit niemand mehr sich selbst versorgen kann und damit gezwungen wird, die Supermarktware zu konsumieren. Es würde mich nicht wundern. Aber um das zu verstehen, muß man sich mit dem Thema Chemtrails befassen. Ich denke da lieber gar nicht drüber nach, es regt mich bloß auf. Ich sage nur: Genozid im großen Stil.

Aber genug geklagt, davon wird es auch nicht besser. Irgendwann bricht dieses menschenverachtende System zusammen und ich hoffe nur, daß es dazu keines Krieges bedarf.

In diesem Sinne wünsche ich allen Menschen einen fröhlichen Jahreswechsel und ein friedliches und gesundes Jahr 2015. 

Also bis bald
Eure Petra K.
Silvester: Schon zu Beginn des Jahres dominieren Schall und Rauch
(Prof. Dr. med. Gerhard Uhlenbruck (*1929), deutscher Immunbiologe und Aphoristiker)

Montag, 29. Dezember 2014

29.12.2014 - Posse des Tages - Zufriedenheit mit der Bundesregierung

Rums, da ist wieder eine Nachricht, die als Posse des Tages durchgeht. Man kann nur noch mit dem Kopf schütteln, wie wir hier durch die Medien verars..t werden. Da haben wir immer gedacht, die Lügen des "Neuen Deutschland", welches DIE Propagandazeitung des Ostens war, sind nicht mehr zu toppen. Falsch gedacht, es gibt immer noch eine Steigerungsvariante.

Wie zufrieden sind die Deutschen mit der Bundesregierung? Das war der Inhalt einer Umfrage. Das Ergebnis:

Die Deutschen sind mit der Regierung so zufrieden wie nie.

Die Umfrage wurde zwar bereits im August 2014 gemacht, doch man wußte wohl nicht, wie man den Bogen kriegt, um das gewünschte Ergebnis zu dem werden zu lassen, was man haben wollte. Und was macht man da? Man läßt es einfach eine Weile liegen, weil: Papier ist geduldig, nimmt dann eine schön klingende Überschrift, weil man weiß, daß sowieso kaum einer mehr als die Überschriften liest, wenn er denn überhaupt noch etwas liest, was die Propaganda-Institute so von sich geben.

Und so sieht das Ergebnis aus der Online-Umfrage aus:


Wenn mehr als 90 Prozent der Abstimmenden "nicht zufrieden" anklicken, dann kann man doch schon mal eine Überschrift kreieren, daß die Deutschen so zufrieden sind, wie nie, oder?

Aber wer weiß, vielleicht hat man ja schon Umfragen gemacht, wo die Unzufriedenheit der Deutschen den ehemaligen Wahlergebnissen der DDR gefährlich nahe gekommen sind. Dann würde das Ergebnis ja wieder stimmen. Wer weiß. Und vorallem, wen interessierts?

Die nächste Posse kommt bestimmt.

Also bis bald
Eure Petra K.
Zufriedenheit braucht Übung im Wegsehen
(Werner Hadulla (*1926), Journalist, Radio- und Fernsehautor.)

Ofenscheiben mit Asche putzen

Oh je, jetzt wird so Mancher denken, daß ich jetzt total durchgeknallt bin. Mit schmutziger Asche putzen. Aschenbrödel Update 2.0

Nein, ich bin nicht durchgeknallt, auch wenn ich das Märchen "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" abgöttisch liebe. Man kann wirklich mit Asche ganz hervorragend die Scheiben vom Kamin oder vom Ofen putzen. Diese Scheiben rußen ja immer sehr schnell zu. Früher bin ich da mit einem Topfkratzer rangegangen, immer mit einem schlechten Gewissen, weil es ja sicherlich die Scheiben verkratzen würde. Irgendwann habe ich mal gelesen, daß man das auch mit Asche machen kann.

Und siehe da, es funktioniert ganz phantastisch. Einfach einen feuchten Lappen in die kalte Holzasche tunken und damit die Scheiben abreiben. Wie von Zauberhand hat man im Handumdrehen saubere Ofenscheiben. Und schon ist der Durchblick wieder da und man kann den züngelnden Flammen, wie sie lustig um das Holz herumtanzen, wieder zuschauen. Der Platz vor dem Kamin ist eben der beste Platz zum Entspannen aber eben nur mit sauberen Scheiben.

Nun ja, zu einem Kamin hat es bei uns nicht ganz gereicht, doch der kleine Geselle hat enorme Heizkraft in sich und wärmt im Nu die gesamte Wohnung aus. Probiert es aus! Ofenwärme ist tausend Mal gemütlicher und auch viel wärmer und angenehmer, als Heizungswärme einer Öl-oder Gasheizung.

Saubere Ofenscheiben geputzt mit Asche

Also bis bald
Eure Petra K.
Der Kamin ist das Tulpenbeet eines Wintertages
(persisches Sprichwort)

Samstag, 27. Dezember 2014

Weiße Weihnacht

Nun hat es also doch noch geklappt. Petrus hatte ein Einsehen und hat uns gestern Nachmittag noch herrlichen Flockenwirbel geschickt. Ringsum ist eine weiße Märchenwelt. Der Weihnachtsfriede hat sich, so scheint es, auch inzwischen eingestellt, denn überall ist es ruhig und friedlich. Die Menschen haben die Besuche bei den Verwandten oder von den Verwandten hinter sich gebracht und lehnen sich nun entspannt zurück. Und nun fehlt nur noch ein Spaziergang durch die weiße Winterwelt. Der erste Schnee im Jahr ist doch immer sehr schön. Ich finde ihn faszinierend. Und so sieht es jetzt bei uns aus:



Schnee und herrlicher Sonnenschein
Herz, was willst Du mehr

Also bis bald
Eure Petra K.
Zu Weihnachten getanzt im Schnee, zu Ostern Frost im Zeh
(Wilhelm Busch (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller)


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Freitag, 26. Dezember 2014

Alternative Weihnachtsansprache - Was Gauck hätte sagen müssen

Es gibt sie noch, die Menschen, die den Mut haben, die Wahrheit auszusprechen und die vorallem den Mut haben, ihren Grips anzustrengen und die Augen nicht vor dem täglichen Wahnsinn zu verschließen oder sogar noch in das Horn der "Obrigen" hineinzustoßen, auf deren giftigem Schleim wohlwollend spazieren zu gehen und genüßlich in diesem vorgekauten Schleim zu baden.
Ein kluger Mensch, wohlsituiert, aus der Mitte der Gesellschaft, also weder ein Gescheiterter, noch ein Nazi, einfach ein Mensch, der Tacheles spricht. Dafür gebührt ihm mein größter Respekt. Gott schütze ihn!


Mögen noch viel mehr Menschen seinem Beispiel folgen.

Wir werden Herrn Josef Wieder eine Dankeskarte senden. Wer dies ebenfalls tun möchte, findet hier die Adresse:

Kliniken Erlabrunn gGmbH
Am Märzenberg 1A
D-08359 Breitenbrunn OT Erlabrunn

Geschäftsführer: Dipl.-Ing. Josef Wieder
(Update 27.01.2019: Herr Wieder arbeitet nicht mehr in der Klinik Erlabrunn)

Also bis bald
Eure Petra K.
Es ist besser, ein kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen
(Konfuzius)
 
PS: Definition Gutmenschen (das sind diejenigen, welche diesen Beitrag verfluchen werden):
Gutmenschen: Ein sehr kleiner ideologischer Kern und dessen Vorhut, eine Minderheit von grenzenlos naiven, subjektiven, kurzsichtigen, allerdings immer sehr laut, wie empört, ja hysterisch schreienden und dadurch sehr mächtigen Idiotinnen und Idioten in Politik und Medien, die das Gift der politischen Korrektheit in alle Lebensbereiche geträufelt haben. Der von ihnen okkupierte Staat frisst sein eigenes Volk und treibt es in den psychosozialen Suizid. Quelle: Marc Moitami

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Donnerstag, 25. Dezember 2014

Weihnachtsgedicht zum Schmunzeln

Nun, wo der Weihnachtsmann wieder von dannen gezogen ist, können wir ja wieder unsere Scherze über ihn machen, schließlich soll es ja eine fröhliche Weihnacht sein. Ich habe da neulich im Netz mal ein lustiges Weihnachtsgedicht gefunden, mal ganz etwas Anderes.

Weihnacht juristisch

Lieber guter Weihnachtsmann,
jetzt ist's soweit, jetzt bist du dran.
Mein Chef ist nämlich Rechtsanwalt.
Der klagt dich an, der stellt dich kalt.
Schon seit vielen hundert Jahren,
bist du nun durch das Land gefahren,
ohne Nummernschild und Licht.
Auch TÜV und ASU gab es nicht.
Dein Schlitten eignet sich nur schwer,
zur Teilnahme am Luftverkehr.
Es wird vor Gericht zu klären sein:
Besitzt du 'nen Pilotenschein?
Durch den Kamin ins Haus zu kommen,
ist rein rechtlich strenggenommen
Hausfriedensbruch - Einbruch sogar.
Das gibt Gefängnis, das ist klar.
Und stiehlst du nicht bei den Besuchern,
von fremden Tellern Obst und Kuchen?
Das wird bestraft, das muß man ahnden.
Die Polizei lässt nach dir fahnden.
Es ist auch allgemein bekannt,
du kommst gar nicht aus diesem Land.
Wie man so hört, steht wohl dein Haus
am Nordpol, also sieht es aus,
als kämst du nicht aus der EU.
Das kommt zur Klageschrift dazu!
Hier kommt das Deutsche Recht zum Tragen.
Ein jeder Richter wird sich fragen,
ob deine Arbeit rechtens ist,
weil du ohne Erlaubnis bist.
Der Engel, der dich stets begleitet,
ist minderjährig und bereitet
uns daher wirklich Kopfzerbrechen.
Das Jugendamt will mit dir sprechen!
Jetzt kommen wir zu ernsten Sachen.
Wir finden es gar nicht zum Lachen,
daß Kindern du mit Schlägen drohst.
darüber ist mein Chef erbost.
Nötigung heißt das Vergehen
und wird bestraft, das wirst du sehen,
mit Freiheitsentzug von ein paar Jahren.
Aus ist's bald mit dem Schlittenfahren.
Das Handwerk ist dir bald gelegt,
es sei denn dieser Brief bewegt dich,
die Kanzlei reich zu beschenken.
Dann wird mein Chef es überdenken.


Ja, ja, so sind sie eben, die Rechtsverdreher...

Also bis bald
Eure Petra K.
Zwanzig Bäume sind ein Wald - zwei Anwälte sind ein Dschungel
(Billy (*1932), eigentlich Walter Fürst, Schweizer Aphoristiker)


Mittwoch, 24. Dezember 2014

Bräuche für Heilig Abend und Innere Nächte

Nun ist es also soweit. Heute ist Heilig Abend.

Während bei manchen Menschen die Weihnachtszeit erst am 25.12. beginnt, ist es im Erzgebirge, wo ich einst groß geworden bin, doch Brauch, auch den Heilig Abend schon zu zelebrieren. Der Weihnachtsbaum wurde stets erst den Abend vor Heilig Abend "angeputzt". Morgens kam man dann als Kind in das Wohnzimmer und sah den wunderschön geschmückten Baum, wie er glitzernd dastand. Das war immer der schönste Moment, damit fing Weihnachten an. Den ganzen Tag wurde schon gekocht und angebraten, um das Essen vorzubereiten.

Da gab es das typische "Neunerlei" zum Abendessen. Ein festliches Abendessen. Und jede Zutat hat ihre eigene Bedeutung mit den Wünschen für das kommende Jahr:

Bratwurst für das lange Leben
Sauerkraut für die Gesundheit
Rotkraut für das gute Blut
gekochte Klöße für das große Geld
Linsen für das kleine Geld
ausgelassene braune Butter
Wein
Brot
Salz
(bei den letzten vier Zutaten weiß ich gar nicht mehr, für was die jeweils gut sind. Wenn es jemand weiß, möge er mich bitte kontaktieren. Ich würde mich darüber freuen, das Wissen wieder aufzufrischen)

Und genau so, wie das Neunerlei unbedingt verzehrt werden mußte, um einen guten Start für das kommende Jahr hinzulegen, genau so mußte mit den an diesem Tag beginnenden Inneren Nächten vieles beachtet werden:

Keine Bettwäsche waschen, sonst gibt es Krankheiten oder Tod
Die Wäscheleinen mußten eingeholt werden, sonst verfängt sich der Heilige Geist darin
Nichts zerbrechen, sonst könnte derjenige, der etwas zerbricht, sterben
Keine Heidelbeeren essen, das bringt Unglück
Nichts Umräumen, Ausräumen oder putzen, sonst wird der Heilige Geist vertrieben
Kaputte Stellen in Socken oder Kleidung müssen repariert sein, sonst reißt es Löcher in´s Budget
Keine Haare schneiden
Keine Fußnägel schneiden
(bei den letzten beiden Bräuchen weiß ich auch nicht mehr, warum man das nicht machen sollte. Wer es also weiß, bitte melden)

Wenn das Neunerlei verspeist und der Tisch abgeräumt, das Geschirr gespült war, mußte unser Vater immer seltsamerweise mal schnell in der LPG nach dem Rechten sehen und wir Kinder waren darüber immer sehr traurig, denn so verpaßte er sicherlich das Eintreffen des Weihnachtsmannes.

Und prompt kam dann in dieser Zeit auch der Weihnachtsmann. Seltsam, daß er immer Vaters Gummistiefel anhatte und die Hände, sahen die nicht genauso aus, wie Vaters Hände? Aber die Stimme war natürlich die tiefe Stimme, die nur der Weihnachtsmann haben konnte. Und er hatte ja auch eine Rute in der Hand. Unser Vater hätte niemals eine Rute gegen uns erhoben, er war eine Seele von Mensch. Es mußt also doch der Weihnachtsmann sein, der vor uns stand und wir mußten ein Gedicht aufsagen, damit wir die Geschenke bekommen konnten. Die waren in einem großen Jutesack und der Weihnachtsmann hat sie mit großzügigen Gesten und den typischen Ermahnungen, was der oder diejenige zukünftig besser machen sollte, ausgeteilt.

Ach, es war eine schöne Zeit. Es waren nicht nur die Geschenke, es war das ganze Drumherum, die Gemütlichkeit in den Stuben, das Zusammensitzen und Zeit füreinander haben, das Glitzern am Weihnachtsbaum, was die Weihnachtszeit so schön gemacht hat. Und nicht selten wünscht man sich eben diese guten, alten Zeiten zurück.

In diesem Sinne wünsche ich Allen eine wunderschöne Weihnachtszeit


Und wer heute gerne wieder einen schönen Weihnachtsfilm schauen möchte, für den habe ich natürlich auch heute wieder einen Filmtipp. Wie wärs mit:

Obendrüber, da schneit es

Hier ist der Link zum Film:

Miriam (Diana Amft) hat Bammel vorm ersten Heiligabend ohne Julchens Vater. Nicht nur bei ihr kriselt es: Nachbarin Waldi (Gisela Schneeberger) streikt, weil ihr Gatte die Gans vergessen hat, der Alleinerziehende aus dem Stock darüber wirft den Christbaum raus, weil seine Tochter nicht mitzieht, und das Pärchen von oben hat sich wegen eines zerbrochenen Goldengels verkracht. Derweil bereitet sich "Ersatzpfarrer" Gregor (Wotan Wilke Möhring) auf seine erste Weihnachtspredigt vor… Mit leisem Humor, leiser Tragik, großem Ensemble und ganz vielen Emotionen stimmt Vivian Naefe gekonnt aufs Fest ein.

Hier hab ich noch ein paar schöne Weihnachtslieder gefunden:
https://www.youtube.com/watch?v=ERm8zpFuEaQ 

Wer es noch etwas festlicher mag, dem sei dies zu empfehlen:

Also bis bald
Eure Petra K.
 Schöne Lieder und manch warmes Wort,
tiefe Sehnsucht und ein ruhiger Ort.
Gedanken, die voll Liebe klingen,
Weihnachten möcht ich nur mit dir verbringen. 
(Verfasser unbekannt)


Dienstag, 23. Dezember 2014

Grünkohlernte und Filmtipp Nr. 24

Man möchte es vielleicht gar nicht glauben aber ich ernte immer noch kräftig in meinem Garten. Es sind noch etliche Möhren zu ernten, die auch immer noch fleißig weiterwachsen, weil das Wetter hier ja so mild ist. Am letzten Samstag hab ich noch einen großen Korb Grünkohl geerntet.

Grünkohl ist unser absolutes Winterlieblingsgemüse, nach dem ersten Frost ist er erntereif. In diesem Jahr ist zwar nicht soviel gewachsen wie in den Jahren zuvor, keine Ahnung, warum dieses Jahr alles irgendwie nicht wachsen wollte, obwohl ich immer gegossen habe aber es hat ausgereicht, daß wir wiedermal einen großen Topf ansetzen konnten und nun gibt es bei uns zum Mittagsessen ausgiebig Grünkohl. Die Zubereitung ist denkbar einfach und das Gemüse an sich sehr gesund.
Einfach ernten, waschen, klein schneiden (nicht zu klein), Zwiebel in etwas Fett anschwitzen, Grünkohl rein geben, etwas anköcheln lassen, ein paar Pimentkörner, etwas Muskat, Brühe drauf und dann köcheln lassen, bis es bißfest ist, nochmal abschmecken, fertig.

Wir haben am Wochenende etwas Kaßlerfleisch dazu gehabt und Salzkartoffeln. Man kann aber auch einfach ein paar Knackwürstchen dazugeben, die sollten ca. eine halbe Stunde mit kochen, damit das Gemüse den kräftigen Geschmack mit annimmt. Wir waren diesmal überrascht, daß das Gemüse schon nach einer Stunde gar war, sonst haben wir manchmal bis zu 2 Stunden kochen müssen, ehe es gar war. Vielleicht lag es ja dran, daß der Grünkohl in diesem Jahr nicht so groß geworden ist, da war er zarter. Lecker ist er in jedem Fall und als Gartenpflanzen sehr pflegeleicht, hat mich nur das berühmte Samentütchen gekostet und wir können nun mehrere Tage davon essen.

Unsere Grünkohlernte, lecker und sehr gesund

Und wer möchte auch heute wieder einen Weihnachtsfilm anschauen?
Mein heutiger Tipp:

Weihnachten für Einsteiger

Hier ist der Link zum Film:

Die Trickbetrüger Katharina (Anna Fischer) und Rocko (Barnaby Metschurat) haben sich darauf spezialisiert, wohlhabende Männer auszunehmen. Kurz vor Weihnachten planen sie schließlich ihr letztes großes Ding. Doch verläuft dabei nicht alles nach Plan. Katharina gelingt es zwar, einen reichen Russen zu bestehlen, wird daraufhin aber von dessen Handlangern gejagt. Erst mit einer vorgetäuschten Liebelei zu dem zufällig in einem Zug ausgewählten Mitreisenden Matthias (Oliver Wnuk) kann sie ihren Verfolgern bei einem Zwischenstopp vorerst entkommen. Da Katharina bei der Flucht zu allem Überfluss den erbeuteten Geldkoffer verloren hat, gestaltet sich eine Rückreise jedoch recht kompliziert. Daher quartiert sie sich zunächst bei Matthias und seinem Bruder Kalle (Patrick Mölleken) ein, die eine Betten-Fabrik leiten. Um an Geld zu kommen, beschließt sie kurzerhand, die Firma zu bestehlen, sitzen ihr die russischen Ganoven und auch Rocko doch noch immer im Nacken. Die in der toughen Betrügerin aufkeimenden Gefühle für Matthias drohen ihr allerdings einen Strich durch die Rechnung zu machen...
Also bis bald
Eure Petra K.
Dem Kind sagt man: "Wenn du brav bist, bekommst du…
Der Erwachsene aber weiß: Wenn man nicht so brav ist, bekommt man meist mehr…
(Erhard Blanck (*1942), deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler)
 

Montag, 22. Dezember 2014

Wintersonnenwende und Filmtipp Nr. 23

Nun ist es also soweit. Letzte Nacht war die längste Nacht des Jahres und der gestrige Tag war der kürzeste Tag des Jahres. Ab heute geht es wieder aufwärts und das sage ich gern im wahrsten Sinne des Wortes. Viele haben ja in der dunklen Jahreszeit mit Depressionen zu tun. Die Ursache ist u.a. Lichtmangel. Ist ja auch kein Wunder. Wer früh im Dunkeln aus dem Haus geht, den Tag unter künstlichem Licht verbringt und dann im Dunkeln wieder nach Hause kommt, wo soll da die Energie des Tageslichtes herkommen? Wer, wie ich, den Tag unter natürlichem Licht verbringen kann, der hat wahrscheinlich, zumindest aus Gründen von Lichtmangel, keine Probleme mit Winterdepressionen. Früher habe ich diese Erscheinungen auch gekannt. Jetzt, wo ich keinen Lichtmangel mehr habe, weil ich zu jeder Zeit raus gehen kann, gibt es für mich keine Winterdepressionen mehr. Ganz im Gegenteil. Ich komme immer mehr zu dem Schluß, daß die dunkle Jahreszeit eine sehr schöne Zeit ist. Es ist die Zeit, wo man Zeit hat. Zeit für sich, Zeit zum Nachdenken, Zeit für die Partnerschaft, für die Familie etc. In dieser Zeit kann gar kein Streß aufkommen, weil man die wenigen Dinge, die man zu tun hat, über den Tag verteilen kann. Von Frühjahr bis Herbst, solange man im Garten oder mit der Verarbeitung von Obst und Gemüse zu tun hat, sieht das schon anders aus. Da habe ich einen 12 bis 14 Stunden-Tag. Und oftmals ist man richtig geschafft, wenn man abends rein kommt. Nicht so im Winter und dafür bin ich dankbar. Wer berufstätig ist, für den sieht die Sache natürlich ganz anders aus. Und wenn die Menschen das irgendwann einmal erkennen, daß es auch anders geht, wenn man es denn richtig angeht und vorbereitet, dann möchte ich nicht wissen, wie sklaventreiberische Arbeitgeber dann noch willfähriges Personal aquirieren wollen. Aber dazu müssen die Menschen noch etwas an ihrem Bewußtsein arbeiten.

Eine schöne Lektüre zum Thema Wintersonnenwende gibt es hier:
http://www.jahreskreis.info/files/wintersonnenwende.html

Und wer mehr über die nun bald beginnenden Rauhnächte herausfinden will, der wird hier fündig:
http://www.jahreskreis.info/files/rauhnaechte.html


All jenen, die nun mehr Zeit haben und gern entspannen wollen, für diejenigen habe ich auch heute wieder einen Filmtipp. Wie wärs mit:

Die Abstauber

Hier ist der Link zum Film:

Chris ist erfolgsverwöhnter Investment-Banker, der von seinem Chef Werner Wachter sogar zum Aushängeschild einer Werbekampagne gemacht wird. Am anderen Ende der Einkommenspyramide kämpft Putzfrau Carmen jeden Monat darum, sich und ihre beiden Kinder über die Runden zu bringen.

Wo Chris tagsüber Erfolge feiert, sorgt Carmen nachts für Sauberkeit. Als Chris der Unterschlagung beschuldigt wird, weil Millionen von Fondsgeldern verschwunden sind, will er sich im Büro aufhängen. Carmen hält ihn davon ab und versteckt ihn in ihrer Wohnung. In dem unorthodoxen Familienleben kommt der pingelige Chris nur mit Mühe zurecht. Aber in der kämpferischen Carmen hat er eine Mitstreiterin gefunden, die ihm hilft, bei der Bank zum Gegenangriff überzugehen.

 Also bis bald
Eure Petra K.
Nur durch den Winter wird der Lenz errungen
(Gottfried Keller (1819 - 1890), Schweizer Dichter und Romanautor)