Auch heute gibt es wieder ein deftiges Mittagessen bei uns. Bratkartoffeln mit Sülze. Auch da kann man gleich für 2 Tage vorkochen, damit der Stromverbrauch nicht so hoch ist. Die Sülze machen wir nicht selbst, die kaufen wir im Laden. So, wie sie gemacht ist, mit sauren Gurken drin, schmeckt sie uns sehr gut. Und obwohl ich eigentlich viel selbst mache, ziehe ich bei der Sülze doch die gekaufte vor. Ist vielleicht auch eine Frage von "Faulsein" aber man muß es ja auch nicht übertreiben. Um Sülze selbst zu machen, braucht man auch Zutaten, die gekauft werden müssen und viel viel Strom, also kann ich sie auch gleich fertig kaufen.
Wir kochen für unseren Bedarf ca. 1,5 kg Kartoffeln. Ich hab es nicht gewogen. Wir haben da so unser Maß, welchen Topf wir brauchen und der wird vollgemacht und gekocht. Die Kartoffeln werden am Vortag mit Pelle gekocht. 10 Minuten Kochzeit reichen aus, dann wird abgedreht, der Topf bleibt samt Kochwasser auf der Herdplatte. Die Restwärme des E-Herdes reicht aus, um sie genau so gar zu bekommen, wie man sie für Bratkartoffeln braucht, damit sie nicht matschig werden.
Dann wird etwas Speck ausgelassen, viel kleingeschnittene Zwiebel drin glasig angeschwitzt, die nun von der Pelle befreiten und klein geschnipselten Kartoffeln rein, mit Salz, Pfeffer, viel Majoran, Bohnenkraut und Rosmarin gewürzt. Nicht zu oft wenden, damit es etwas cross wird und dann einfach die in Scheiben geschnittene Sülze auf die Teller, etwas Kräuteressig drüber träufeln und schmecken lassen.
Das ist kein großer Aufwand, man wird satt und man hat sich vorallem die Geschmacksverstärker und sonstige E-Nummern gespart. Bei gekaufter Sülze kann man zwar nicht ganz ausschließen, daß da etwas chemisches drin ist aber ich gehe davon aus, daß unser Körper die Entgiftung davon schafft. Wir muten ihm ja diesbezüglich nicht viel Chemie zu. Ich denke, das kriegt er hin. Man kann aber auch Bratkartoffeln mit Spiegeleier machen, um sich eventuelle Chemie zu sparen. Aber der Abwechslung zuliebe, gibt es eben bei uns heute mal Sülze.
Bei der Hildegard von Bingen sind die Kartoffeln allerdings gar nicht so empfehlenswert. Wer mehr darüber erfahren will oder sich auch für das "Hildegardsche Leben" interessiert, dem sei folgende Seite empfohlen:
http://hildegardvonbingeniboneby.blogspot.de/p/galle.html
PS (Nachtrag 06.11.2018): Die Kochdämpfe und Gerüche beim Bratkartoffel machen, kann man übrigens sehr stark eingrenzen, wenn man die Zwiebel nicht gleich am Anfang in die Pfanne gibt, sondern erst am Schluß, so ca. 3-4 Minuten nur noch mitgaren. Haben wir jetzt erst mitbekommen, gefällt uns besser so und schmeckt auch besser.
Also bis bald
Eure Petra K.
Wir kochen für unseren Bedarf ca. 1,5 kg Kartoffeln. Ich hab es nicht gewogen. Wir haben da so unser Maß, welchen Topf wir brauchen und der wird vollgemacht und gekocht. Die Kartoffeln werden am Vortag mit Pelle gekocht. 10 Minuten Kochzeit reichen aus, dann wird abgedreht, der Topf bleibt samt Kochwasser auf der Herdplatte. Die Restwärme des E-Herdes reicht aus, um sie genau so gar zu bekommen, wie man sie für Bratkartoffeln braucht, damit sie nicht matschig werden.
Dann wird etwas Speck ausgelassen, viel kleingeschnittene Zwiebel drin glasig angeschwitzt, die nun von der Pelle befreiten und klein geschnipselten Kartoffeln rein, mit Salz, Pfeffer, viel Majoran, Bohnenkraut und Rosmarin gewürzt. Nicht zu oft wenden, damit es etwas cross wird und dann einfach die in Scheiben geschnittene Sülze auf die Teller, etwas Kräuteressig drüber träufeln und schmecken lassen.
Das ist kein großer Aufwand, man wird satt und man hat sich vorallem die Geschmacksverstärker und sonstige E-Nummern gespart. Bei gekaufter Sülze kann man zwar nicht ganz ausschließen, daß da etwas chemisches drin ist aber ich gehe davon aus, daß unser Körper die Entgiftung davon schafft. Wir muten ihm ja diesbezüglich nicht viel Chemie zu. Ich denke, das kriegt er hin. Man kann aber auch Bratkartoffeln mit Spiegeleier machen, um sich eventuelle Chemie zu sparen. Aber der Abwechslung zuliebe, gibt es eben bei uns heute mal Sülze.
Bei der Hildegard von Bingen sind die Kartoffeln allerdings gar nicht so empfehlenswert. Wer mehr darüber erfahren will oder sich auch für das "Hildegardsche Leben" interessiert, dem sei folgende Seite empfohlen:
http://hildegardvonbingeniboneby.blogspot.de/p/galle.html
PS (Nachtrag 06.11.2018): Die Kochdämpfe und Gerüche beim Bratkartoffel machen, kann man übrigens sehr stark eingrenzen, wenn man die Zwiebel nicht gleich am Anfang in die Pfanne gibt, sondern erst am Schluß, so ca. 3-4 Minuten nur noch mitgaren. Haben wir jetzt erst mitbekommen, gefällt uns besser so und schmeckt auch besser.
Also bis bald
Eure Petra K.
Wir leben nicht, um zu essen, wir essen, um zu leben



























