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Dienstag, 24. Juli 2018

Kohlrabi-Kartoffel-Auflauf

Die aktuelle Dürrekatastrophe hat weit und breit auch das letzte Erntegut dahingerafft, nachdem auf den Beeten im Garten schon alles eingegangen war. Und so habe ich vor ein paar Tagen noch schnell meine Kohlrabis geerntet, damit wir wenigstens noch was draus zaubern konnten und ich das tägliche Gießen nicht umsonst gemacht habe. Traurig aber wahr.

Ich glaube kaum, daß sich der Großteil überhaupt ansatzweise darüber Gedanken macht, was hier gerade passiert. Hier bricht gerade die gesamte Landwirtschaft zusammen, nicht nur hierzulande.
Es gibt NICHTS mehr zu ernten, kein Getreide, kein Gemüse, kein Gras, nicht mal eine Gründüngung keimt. Die Tiere können nicht mehr ernährt werden, die Schlachthöfe sind wegen der Notschlachtungen auf Monate hinaus ausgebucht. Wer seine Tiere nicht selbst schlachten kann, muß zusehen, wie sie elendig verhungern. Was für eine Katastrophe...

Hier gibt es einen Überblick, was grade, auch aus Sicht der Selbstversorgung, abgeht:
https://www.youtube.com/watch?v=YGMSnyEkkWQ&t=2s

Aber wen interessiert´s? Solange die Supermärkte noch voll sind...

Was soll´s, ich kann es nicht ändern und ich könnte auch eine menschgemachte Wettermanipulation, die dazu dient, höhere Lebensmittelpreise zu rechtfertigen, vor allem aber Abhängigkeiten zu schaffen bzw. zu erhalten, nicht beweisen. Was wissen wir denn schon wirklich? Nichts! Wollen wir es denn überhaupt wissen? Und selbst wenn ich es wüßte, ändern könnte ich es trotzdem nicht. Die Technik, die den Regen bringt, habe ich nicht. Und ja, es gibt diese Technik...

Also hab ich mich über meine Kohlrabis her gemacht und einen guten Kohlrabi-Kartoffel-Auflauf zusammengebastelt. Gab´s bei uns noch nie, nun war es an der Zeit und es hat wirklich sehr gut geschmeckt.

Das waren die Zutaten:

ca. 500-600 g Kohlrabi (geschält)
ca. 500-600 g Kartoffeln (geschält)
2 Zwiebeln (mittelgroß)
200 g Speck (oder Schinkenwürfel)
ca. 1 EL Himalaya-Salz
ca. 1 TL gem. schw. Pfeffer
1 EL getr. Majoran
1 EL getr. Oregano
1 TL edelsüßer Paprika
1 TL getr. Bohnenkraut
1 TL gem. Kümmel
½ TL Rosenpaprika (scharf)
½ TL Curry
½ TL getr. Thymian
½ TL gem. Kurkuma
½ TL gem. Selleriekraut
2-3 Prisen gem. Chilipulver
1-2 Prisen gem. Muskat
1 Prise gem. Rosmarin

2 EL Zitronensaft
3 EL Kräuteressig

etwas Kokosfett zum Anbraten
etwas Butter für die Auflaufform
Alufolie zum Abdecken

150 ml Milch (3,5 %)
1 Ei
200 g ger. Käse (Gouda mittelalt)

Kohlrabi und Kartoffeln in mundgerechte Stücke schneiden, mit Zitronensaft und Essig marinieren, damit sie schön hell bleiben. Die Gewürze zugeben, vermischen und ca. 2 Stunden in einem geschlossenen Gefäß durchziehen lassen, dabei immer mal umrühren.
Inzwischen die Zwiebeln schälen und kleinschneiden.
In einem Topf Kokosfett erhitzen, die Zwiebel glasig dünsten, den Speck auslassen.
Die durchgezogene Gemüsemasse in den Topf geben, ca. 8 - 10 Minuten anköcheln lassen, dabei öfters mal umrühren, dann in die ausgebutterte Auflaufform geben, den geriebenen Käse drüber verteilen.
Milch und Ei verquirlen, über den Käse geben, ein paar Butterflöckchen drauf. Mit Alufolie abdecken und in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen stellen (Ober/Unterhitze), den Rost auf mittlerer Höhe.
Nach ca. 30 Minuten die Alufolie abnehmen, noch ca. 10 Minuten auf Grillstufe stellen, damit der Käse Farbe annimmt. Aus dem Backofen holen und noch ca. 10 Minuten abkühlen lassen. Fertig!



die letzten Kohlrabis vor der Dürre gerettet 


und einen vorzüglichen Auflauf draus gemacht

Lecker!

Diesen Auflauf gibt es bei uns bestimmt mal wieder, allerdings werde ich dann wohl den Kohlrabi im Laden kaufen müssen oder auf das nächste Jahr warten, in der Hoffnung, daß es dann wieder Regen gibt.

Nur mal so ein Gedanke:
Wir haben von diesen Zutaten zu zweit zwei Tage Mittagessen gehabt. Für diese zwei Tage habe ich reichlich drei Monate Wasser geschleppt, Hochbeete gezimmert, Kompost angesetzt, umgesetzt, Mist geholt, Äste gesucht, Blätter des Vorjahres zusammengesucht, Erde ran geschafft etc.
Soll keiner sagen, man hätte keine Arbeit wenn man arbeitslos ist. Vor allem aber sollte man wieder den Wert, der hinter dem Lebensmittel steht, sehen. Und nun, im Anbetracht der Dürre, denke man mal weiter, wenn niemand mehr etwas produzieren kann, weil es einfach nicht regnen will oder darf... Wovon lebt dann Mensch und Tier?!

Man spricht wiedermal von einem Jahrhundertsommer. Der letzte Jahrhundertsommer war im Jahr 2003. Ich muß wohl die letzten Jahrzehnte verpennt haben, sind schon wieder 100 Jahre vorbei? Man, da seh´ ich doch noch richtig gut aus in diesem hohen Alter. Wie die Zeit vergeht...

Also bis bald
Eure Petra K.



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