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Sonntag, 21. Februar 2016

Trauermücken mit Migrationshintergrund?

Nein, ich bin kein Rassist. Und ich vertäufle auch nicht diejenigen, die gerne asiatisch, indisch, italienisch, türkischen Döner oder sonstwas essen, dann aber zu PEGIDA fahren. Sollen sie machen, muß jeder selbst wissen, was er tut und was er gerne ißt.

Nein, ich habe ein ganz anderes Problem - Trauermücken - und das in riesiger, schier endloser Population. Und genau das brachte mich auf den Titel dieses Beitrages. Meine Gedanken gingen dahin, daß die Geburtenfreudigkeit bei uns Deutschen ja bekanntermaßen nicht so toll ist, wenn ich auf dem richtigen Stand bin, ist es wohl so um die 1,5 Kinder, die eine deutsche Frau momentan so bekommt. Unsere Kulturbereicherer sind da ganz anders. Diese Frauen sind ständig schwanger und sie scheinen damit nicht mal ein Problem zu haben, die kommen damit klar, haben anscheinend mit den Kleinen Null Streß, die Männer lieben ihren Nachwuchs abgöttisch. Das fällt einfach auf, ohne, daß man es bewerten oder beurteilen muß.

Ich hatte im Spätherbst meine Amaryllisknolle in neue Blumenerde gesetzt. Die Knolle bekommt auch nicht übermäßig Wasser, eher manchmal zu wenig, als zu viel. Und seitdem haben wir jede Menge Trauermücken, die sich in diesem Blumentopf "sauwohl" fühlen und einfach nicht los zu kriegen sind. Und sie fühlen sich nicht nur sehr wohl, sie sorgen tausendfach für Nachwuchs. Und genau das war der Grund, warum ich auf den Gedanken kam, daß es sich nicht um deutsche Trauermücken handeln kann.

Ich hab viel recherchiert, überall gelesen: zu naß, kann aber nicht sein, denn es ist nicht zu naß. Die haben sich wahrscheinlich inzwischen so angepaßt, daß sie sich auch in trockener Erde wohl fühlen und ständig an Trauermückensex denken.

Irgendwann kam eine Nachricht, daß man mit Streichhölzern Abhilfe schaffen kann, weil wohl der Schwefel die Nachzucht stoppt. Jedem, der das probieren will, dem sei gesagt: Kannst es lassen, das interessiert die kleinen Aufdringlinge nicht die Bohne. Die poppen weiter, was das Zeug hält.

Ich bin nun doch wieder zu meinen Gelbstickern übergegangen, wo ich glaubte, daß die teurer sind, als Streichhölzer und deshalb nur die zweite Wahl in Bezug auf mein Haushaltbudget sind. Ich habe jetzt zum dritten Mal den Topf mit Streichhölzern ausgesteckt und trotzdem brauche ich zusätzlich die Gelbsticker, weil die kleinen Biester sonst schon früh zum Frühstück zur Stelle sind und gleich mal den Kaffee kosten. Daß sie dabei drauf gehen, spielt für die scheinbar keine Rolle. Na ja, sie haben ja auch im Vorfeld schon tausendfach für Nachwuchs gesorgt. Es wird zwar jetzt so langsam weniger aber sie sind immer noch da. Jede Woche einen vollen Gelbsticker. Das ist doch nicht normal. Ich hab mal gelesen, daß man sich die gleich mit der Erde mit kauft. Toll! Und wie krieg ich die nun endgültig wieder los? Hat jemand eine Ahnung oder einen guten Tipp, den er aber bitteschön nicht nur irgendwo gelesen, sondern erfolgreich ausprobiert hat? Ich bin mit meinem Latein am Ende.

 Gelbsticker gegen Trauermücken
Ein regelrechter Friedhof und trotzdem kein Ende in Sicht


Streichhölzer sollen angeblich helfen
Meine Erfahrung: Sie helfen nicht!

Und was hilft nun wirklich?

Eure Petra K.
Jede Hütte hat ihre Mücke
(lateinamerikanisches Sprichwort)




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