Samstag, 11. April 2015

Topinambur-Chips

Gestern Mittag hatten wir eine ganz einfache Suppe mit Gemüse drin und ein paar Suppennudeln. Und weil wir immer für zwei Tage kochen aber nach dem Essen mehr Brühe als "Dickes" drin war, hab ich heute einige Topinamburknollen geerntet, damit die noch mit an die Suppe ran konnten. Die Topis hab ich abgeschrubbt, und in Scheiben geschnitten, dann leicht angebraten und rein in die Suppe. Hat gut geschmeckt.

Aber meine Augen waren wohl beim Ernten doch größer als der Magen. Ich hatte viel zu viele geerntet. Und da hatte ich auch nur eine Spatenreihe von einem knappen Meter ausgegraben. Zum ersten Mal hatte ich so eine reichliche Ernte. Nicht auszudenken, was da noch in der Erde drin ist, denn ich habe ca. 1 Quadratmeter Topis.

Was also mit dem Rest der geernteten Topis machen? Die halten sich ja nicht so lange frisch.
Zeit, um ein Naschwerk zu probieren, was ich zwar schon oft gelesen aber noch nicht gemacht hatte. Topinambur-Chips.

Wenn man mal von den "durchschlagenden" und "windigen" Ergebnissen absieht, ist Topinambur ja sehr gesund. Hat das gute Inulin, es beeinflußt also nicht den Blutzuckerspiegel, daher eben auch besonders für Diabetiker interessant.
Mir ist der Aspekt um den Blutzucker eigentlich egal, denn ich habe super gesunde Werte. Mir geht es hauptsächlich darum, zu ernten, wenn es sonst kaum etwas zu ernten gibt. Und im Sommer hat man im Garten mit den Topis einen herrlichen Sichtschutz aus lauter riesigen Sonnenblumen.

Die Zubereitung ist einfach. Säubern, Scheiben schneiden (schälen muß man sie ja nicht), auf ein geöltes Backblech legen, mit Salz, Pfeffer, scharfem Paprika würzen und im Backofen bei 200 Grad ca. 25-35 min backen. Ich hab sie am Ende, weil es mir doch etwas zu lange gedauert hat, noch ein paar Minuten auf der obersten Schiene gegrillt. Da muß man aber aufpassen, denn die verbrennen dann leicht.

Das Ergebnis: Na ja, ist essbar aber nicht wirklich eine Delikatesse. Vielleicht hätte ich auch nur noch etwas mehr würzen müssen. Bei chefkoch.de hab ich mal gelesen, daß man die Chips in der Friteuse oder eben in der Pfanne mit viel Öl ausbacken kann. Vielleicht ist das ja doch besser. Da ich noch jede Menge Topis in der Erde habe, kann ich ja noch etwas probieren. Auf alle Fälle mal eine Reserve, wenn man nichts anderes hat und trotzdem etwas naschen möchte.

So schön blüht Topinambur


Und so sehen die Topinamburknollen aus


Ein Backblech mit rohen Topis


gebackene Topinambur-Chips
vom Ergebnis ausbaufähig
aber durchaus mal was Anderes


PS: Leckere und gesunde Chips kann man übrigens auch aus Radieschenblätter, Kohlrabiblätter, Grünkohlblätter oder allen möglichen essbaren Blättern machen, solange sie noch relativ jung sind. 😃

Also bis bald
Eure Petra K.
Gegen zu viel Nascherei
aus der Weihnachtsbäckerei
hilft es, seinen runden Ranzen
nach den Ferien abzutanzen.

So behält man – mit Bravour!
Trotz Naschen seine Traumfigur.
(Elena Seefried (*1958), med. Ordinationsassistentin)


Freitag, 10. April 2015

Fettflecken an der Tapete

Da hat es gekracht und rumms war die Geflügelkeule in der Pfanne zerruppt und richtig dolle Fettflecken an der Tapete rund um den Herd. Siehste, hab ich zu meinem Mann gesagt, es kommt nichts Gutes dabei raus, wenn man Fleisch essen will. Ich hatte mich ja für Brathering entschieden, den mag aber mein Mann nicht und deshalb hat er gestern für sich eine Kassler-Geflügelkeule zu Mittag gebraten. Mit dem unschönen Ergebnis an der Tapete. Und da mein Mann ein einsichtiger und lieber Mensch ist, hat er gegockelt, wie man Fettflecken an der Tapete wegkriegt. Ein Ergebnis sagte aus, daß man es mit Kreide einreiben soll, über Nacht einziehen lassen und dann sollte es weg sein.

Gesagt, getan mit dem Ergebnis, daß das NICHT stimmt. Bestimmt auch wiedermal von irgendwo abgeschrieben ohne es wirklich auszuprobieren. Die Fettflecken sind zwar nicht mehr ganz so heftig aber man sieht sie immer noch. Ich hab heute nochmal mit Natron draufgetupft. Mal sehen, ob das was nützt. Wenn nicht, müssen wir wohl malern. Das werden wir aber wohl nicht mehr machen, denn unser Vermieter hat für die Wohnung "Eigenbedarf" angemeldet. Na ja...

Unser Vermieter ist bekannt dafür, daß er sich einen finanziellen Rahmen steckt, wie die Betriebskostenabrechnung aussehen sollte, damit er seine Häuser, sein Boot, sein ... finanzieren kann, ohne selbst dafür aufkommen zu müssen. Dafür sind vermutlich in seiner Welt die Mieter zuständig. Und wenn sie denn dahinter kommen, wie sie besch...en werden, mobbt er sie aus der Wohnung und macht da auch vor Drohung, Nötigung, Erpressung oder körperlicher Gewalt nicht Halt. Ach ja, die Kaution hat er auch nicht angelegt, zumindest kann er das nicht nachweisen und es interessiert ihn auch nicht, ob er was falsch macht. Er macht, was er will (was ihm nützt) und was sein Wunschdenken so alles hergibt. Betriebskostenverordnung? Sowas hat er noch nie gelesen und wenn man sie ihm vorhält, interessiert ihn das nicht. Er ist der Meinung, er macht alles richtig.
Unsere Meinung: er verwechselt die Betriebskostenabrechnung mit einem türkischen Basar.
Unser Tipp: Sofern Sie im Stadtkanal Spremberg oder sonstwo ein Mietangebot für diese Wohnung sehen und sich von seiner, bei Besichtigung, netten Art beeindrucken lassen sollten, überlegen Sie es sich lieber dreimal, ob Sie in diese Wohnung ziehen. Der Ärger ist vorprogrammiert. Er ist sogar so dreist, daß er sogar damit prahlt, daß er mit allen bisherigen Mietern am Ende vor Gericht gestanden und jeden dieser Prozesse verloren hat aber er kann es einfach nicht lassen, immer wieder willfährige dumme Opfer für seine Finanzeskapaden zu suchen und leider findet er sie auch immer wieder. Seht uns an, wir waren leider auch so dumm und haben keine Info gefunden, die uns vor ihm gewarnt hätte. Das soll sich nun mit diesem Steckbrief für das world wide web ändern. Hoffentlich können wir Andere vor dem beschützen, was wir hier erlebt haben und immer noch erleben.  Und nun müssen wir auf Wohnungssuche gehen, obwohl wir uns dieses ganze Theater gar nicht leisten können und eigentlich hier auch gar nicht weg wollen. Aber nach dem Motto: Es kann der Frommste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt...

Aber zurück zu den Flecken an der Wand. Hat jemand eine andere Idee, wie man die wegbringt? Dann laßt es uns wissen.

Also bis bald
Eure Petra K.

Wo das Glück zuhause ist, dort wohnt auch der Nachbar Neid
(Almut Adler (*1951), Fotografin, Autorin, Lyrikerin und Aphoristikerin)

Donnerstag, 9. April 2015

Wahnsinn, der uns alle umbringt

Es gab mal einen DDR-Politiker, der sagte: Heute stehen wir am Rand eines Abgrundes, morgen sind wir einen Schritt weiter...

So, oder ähnlich. Ich weiß es nicht mehr genau. Geändert hat sich nichts am Faktum. Hier geschehen Dinge, die spotten jeder Beschreibung. Wir werden vom Wahnsinn regiert.

Meiner Meinung nach müßten alle Menschen sofort einen kompletten Streik durchführen, alle müßten auf die Straße gehen, nicht mehr arbeiten gehen, sich der gesundheitsvernichtenden Ernährung komplett verschließen, das System komplett an die Wand fahren. Kommt mir bitte jetzt nicht damit, daß das nicht geht. Es ist nämlich egal, woran wir zugrunde gehen. Auch wenn es die große Masse nicht hören will: Unsere Vernichtung ist schon längst beschlossene Sache.

Und die Welt schaut zu

Wer das folgende Video gesehen und vorallem verstanden hat, der weiß, wo wir stehen. Und ich behaupte, daß wir nicht mal mehr am Abgrund stehen, wir sind bereits im freien Fall...

Gentechnik, Freihandel und Co 
ein Interview zwischen Holger Strohm und Jo Conrad


Wer jetzt noch meint, hier wäre alles in Ordnung, dem ist nicht mehr zu helfen!
(dem Rest übrigens auch nicht!)
Na dann, guten Flug...


Also bis bald
Eure Petra K.
Schlechter Tod, gut verkauft
(Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller)
 

Dienstag, 7. April 2015

Manchmal wird die Wahrheit geschrieben

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Man hat sich ja so an die allgemeinen Lügen des Systems gewöhnt, daß man fast schon Freudentänze macht, wenn mal jemand die Wahrheit schreibt. Und mit dem "jemand" meine ich natürlich diejenigen, von denen man das eigentlich gar nicht erwartet hätte.

Krankenkassen stehen ja auch alle unter der Fuchtel der Pharmamafia und diese ist seeeehr mächtig und deshalb auch wirtschaftlich seeehr gesund. Umso mehr läßt es aufhorchen, wenn man dort mal was liest, was bis vor Kurzem noch in der Schublade der Verschwörungstheorien abgelegt wurde.

Aber wie sage ich immer so schön: "Verschwörungstheorien gibt es nur solange, bis man die Wahrheit nicht mehr verheimlichen kann."

Nun ist also der Zeitpunkt gekommen, wo man auch mal die Gesundheitslügen auffliegen läßt. Es wäre ja mal interessant, welcher Druck von welcher Seite dazu geführt hat, daß man nun doch mal Tacheles sprechen muß. Egal, mir solls recht sein. Hauptsache, es wird überhaupt mal erwähnt, mit welchem medialen Blödsinn wir täglich im Leben und gleichrecht in den Schulen gefüttert werden. Die armen Kinder können einem leid tun, wie sie geistig verstümmelt werden, nur weil die Lehrer keinen Ar... in der Hose haben, ihnen die Wahrheit zu lehren. Aber vielleicht kommt das ja auch noch. Zeit würde es allemal.

Wir bekommen von Zeit zu Zeit von unserer Krankenkasse eine Zeitung. Meist überfliege ich das nur, maximal werden die Überschriften gelesen, alles andere ist eh nur Verblödung. Aber diesmal hab ich gedacht, ich bin im falschen Film. Da wird doch tatsächlich davon geschrieben, daß Milch gar nicht gesund ist, daß Antibiotika mehr schadet, als es nützt und Kinder dürfen nun auch wieder im Dreck spielen und die Finger mal in den Mund stecken. HOLLA DIE WALDFEE! Daß ich das noch erleben darf...

Hier sind die Ausschnitte aus der Krankenkassenzeitung der BKK (Ausgabe 01/2015):



 
Wir dürfen also hoffen, daß man vielleicht doch noch durch die Medien erfährt, wie man wirklich gesund leben kann.

Also bis bald
Eure Petra K.
Nichts ist so alt, wie die Zeitung von gestern
(Deutsches Sprichwort)

PS: Hier gibt es Infos von Christian Anders zur Gefährlichkeit der Milch:
https://www.youtube.com/watch?v=f_vnpXCMY_o&feature=youtu.be


Sonntag, 5. April 2015

Ein grüner Ostergruß

So sieht inzwischen unser Osterstrauß aus:



Ich hatte Bedenken, daß die Blätter zu schnell herauskommen und zu Ostern die ganze Pracht schon wieder vorbei ist, denn die Knospen fingen zwei Tage nach dem Schnitt schon an, aufzuplatzen. Aber wir hatten Glück, jetzt sieht der Strauß schön grün aus.

Also bis bald
Eure Petra K.
Es ist das Osterfest alljährlich für den Hasen recht beschwerlich
Wilhelm Busch
(1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller)


Freitag, 3. April 2015

Fröhliche Ostern

Heute beginnt das Osterfest. Na ja, das Wetter spielt nicht so ganz mit. Heute Nacht hat es nochmal Schnee bei uns gegeben, nicht viel, aber Osterfeeling stellt sich nicht so recht ein bei diesen kühlen Temperaturen. Was soll´s, lassen wir uns nicht die Laune verderben, auch wenn uns unser Vermieter am 1. April die Laune ganz gewaltig verdorben hat, und das war leider kein Aprilscherz. Aber das ist eine andere Geschichte. Jetzt ist Ostern! Und bald werden auch die Temperaturen wieder frühlingsmäßig werden.

Gestern wollten wir eigentlich die typische Gründonnerstagssuppe, also die Neun-Kräuter-Suppe machen. Im letzten Jahr hatten wir schon so viel Grünzeug, da war es nicht nur eine Neun-Kräuter-Suppe, es war sogar eine 11-Kräuter-Suppe. In diesem Jahr geht es in der Natur nur sehr spärlich vorwärts und da ich für so eine Wildkräutersuppe einen ganzen Korb Kräuter brauche, diese aber nur mit stundenlangem Suchen zusammenbekommen hätte, haben wir eben gestern einfach nur Eierkuchen zu Mittag gegessen. Dann gibt es eben die Kräutersuppe, wenn die Natur soweit ist.

Und nun wünsche ich allen
 



Also bis bald
Eure Petra K.
Zu Weihnachten getanzt im Schnee, zu Ostern Frost im Zeh
(Wilhelm Busch (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller
Quelle: Busch Aphorismen, Reime und Sinnsprüche)

  

Mittwoch, 1. April 2015

Körperwäsche mit Natron

Wenn es irgendeinen Akt der Gehirnwäsche gibt, dann ist es der, daß der Säureschutzmantel unserer Haut erhalten werden muß. Wer dieses Ammenmärchen noch glaubt und all die ach so tollen Duschgels, Haarwäschen, Lotionen, Sprays und was weiß ich noch für Hautpflegeprodukte konsumiert und dann auch noch genüßlich verbraucht, nur weil in der Werbung dem nackten Model dabei fast einer abgeht, der ist selbst dran schuld, wenn die Haut, oder der Körper allgemein, irgendwann allergisch reagiert. Der Körper spricht damit aus, daß er mit seiner Pflege und Versorgung nicht einverstanden ist, denn einen Brief schreiben kann er schließlich nicht, er tut es auf seine Weise aber auch die ist unmißverständlich, wenn man sie denn hören oder sehen will. Und da hapert es bekanntlich bei uns Menschen.

Das heißt aber nicht, daß wir ewiglich beibehalten müssen, was wir seit ewigen Zeiten schon so oder ähnlich machen, wie wir es aus der Werbung eingetrichtert bekommen. Wir können uns auch einfach mal der täglichen Gehirnwäsche verschließen, die ausschließlich ein paar wenigen Profiteuren mit den Einnahmen der Leute, die auf die Werbung reinfallen und nichts hinterfragen, ein herrliches Leben beschert. Wir können uns ja auch mal fragen, welche Alternativen wir denn haben.

Ich habe schon so oft gelesen, daß man mit Natron baden kann und somit die Haut in ein basisches, und damit in ein gesundes Millieu bringt. Und das ist auch logisch, denn die Haut ist unser größtes Organ. Über die Haut kann man aufnehmen und auch ausscheiden. Wird sie mit Chemie verkleistert, hindern wir sie daran, ihre Arbeit zu machen. Und genau damit habe ich nun Schluß gemacht.

Zur täglichen Körperpflege habe ich nun Duschbad & Co. verbannt und gegen Natron ausgetauscht.

Warum umständlich, wenn es auch einfach geht?

Ich hab mir gesagt, ich muß mich nicht für eine ganze Stunde in die Wanne legen, um ein Basenbad zu machen. Ich muß auch kein Fußbad mit Natron machen, um über die Füße zu entgiften. Ich muß auch nicht mit Natronpaste die Achselhöhlen betupfen, damit kein Körpergeruch entsteht. All das ist viel einfacher. Man braucht sich nur ein Mal täglich von Kopf bis Fuß zu waschen und in das Waschwasser einen Teelöffel Natron zu geben.

Damit schaffe ich ein basisches Millieu auf der Haut, sie kann das Natron aus dem Wasser aufnehmen, um im Körper säureausgleichend zu wirken und von innen die Entgiftung ankurbeln, denn nun hat der Körper den Weg frei dafür, weil er nicht mehr künstlich verkleistert wird. Es ist so einfach und doch hab ich das erst vor ein paar Monaten so erkannt. Es braucht eben alles seine Zeit.

Seit ich mich täglich mit Natron wasche, ist meine Haut schön zart. Ich bringe sie nun so langsam dazu, daß sie ihre rückfettenden Aufgaben wieder erlernt, nachdem sie jahrzentelang daran gehindert wurde, weil wir säurebildende Produkte verwendet haben. Nun darf sie wieder das tun, was von Natur aus ihre Aufgabe ist. Und wenn ich ihr doch noch zusätzlich etwas Gutes tun will, dann nehme ich etwas Olivenöl und öle mich damit ein, wo ich das Gefühl habe, daß es noch zarter sein könnte, denn von heute auf morgen kann die Haut auch nicht den Schalter umlegen.

Ich kann auf jeden Fall sagen, daß mir die Natronwäsche gut tut. Weiche Haut, keinen unangenehmen Körpergeruch, das sind doch schon mal angenehme Dinge. Und ich bin zusätzlich guter Dinge, daß ich auch meine Entgiftung damit ankurble.

Ich muß nicht die Drogerien oder Supermärkte stürmen, um nach dem "perfekten" Duschgel zu suchen. Ich kann mir das Geld dafür sparen, denn Natron bestellen wir sehr preisgünstig im Internet und es wird zu uns nach Hause geliefert.

Da wir gleich in Großpackung bestellen (die letzte Bestellung war 25 Kilo für 25 Euro und auf Grund des Preises auch noch ohne Versandkosten), muß ich mir sicher für sehr lange Zeit keine Gedanken machen, ob und welches Duschbad ich nehme.

Man kann sich durchaus auch mal am Waschbecken waschen und in dieses Wasser einen Löffel Natron geben. Damit kann ich täglich etwas zur Entgiftung tun und sauber bin ich auch.

Probieren geht über studieren! Und das ist garantiert kein Aprilscherz...

Hier gibt es ausführliche Infos zum Thema Basische Körperpflege:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/basische-koerperpflege-pi.html

Also bis bald
Eure Petra K.
Waschen macht die Welt nicht sauberer, aber verteilt immerhin den Schmutz anders
(Gregor Brand (*1957), deutscher Schriftsteller, Lyriker und Verleger)

   

Dienstag, 31. März 2015

Das Wetter

Da hat man in den letzten Tagen gedacht, daß es Frühling ist und schon wird man eines Besseren belehrt. Gestern etwas leichter Schneeregen, heute früh schon richtige dicke Schneeflocken und der Rasen war weiß. Hat sich nicht lange gehalten, jetzt, kurz vor Mittag, ist schon wieder alles weg.

Also mal ganz im Ernst, hat der Winter kaum Schnee gebracht, braucht er jetzt auch nicht erst noch anzufangen, als müßte er was nachholen. Ich hatte mich im Winter so drauf gefreut, Schnee schippen zu können, ja, ich mach das tatsächlich gerne. Wenn ich dreimal geschippt habe, war es viel und das hab ich auch nur gemacht, weil es mir Spaß gemacht hat, nötig wäre es wohl bei 4 oder 5 Centimeter Schnee kaum gewesen.

Aber das Wetter hat mich wieder mal dazu veranlasst, meine Wetterstatistik, die ich täglich führe, näher anzuschauen. Mit dem Ergebnis, daß es unverkennbar Frühling wird und da kann der Winternachzügler machen, was er will, er wird sich nicht mehr durchsetzen können.


Februar 2015 März 2015
Morgentemperatur Ø ºC 2,2 6,6
Höchsttemperatur Ø ºC 8,4 12,3
bedeckt 7 9
teils sonnig/ bedeckt 15 15
sonnig 6 5
leicht windig 3 4
stark windig 1 2
Sturm 0 0
Chemtrails 6 8
Rauhreif 13 4


Also bis bald
Eure Petra K.
Die Heiterkeit ist das gute Wetter des Herzens
(Samuel Smiles (1812 - 1904), englischer Arzt, Biograph und Sozialreformer)

































Montag, 30. März 2015

Fragen zu germanwings-Absturz

Kennen Sie das auch, daß man etwas hört oder sieht und plötzlich instinktiv das Gefühl hat, daß da etwas nicht so ganz logisch ist? Mir geht es manchmal so. Zuletzt beim Absturz des Flugzeuges von germanwings.

Nun kann man entweder nicht weiter darüber nachdenken, weil man es ja sowieso nicht ändern kann, so traurig, wie es ist, oder man zieht sich das alles rein, was da an Info´s so geboten wird und macht sich seine eigenen Gedanken darüber. Ich hab mich, wie man sich ja denken kann, für Letzteres entschieden und mir sind dabei etliche Fragen gekommen.

Kann ja sein, daß ich irgendwas übersehen oder überhört habe oder ich mir einfach die falschen Schlüsse ziehe, um es mal ganz platonisch auszudrücken.

Aber mein gesunder Menschenverstand sagt mir zum jetzigen Zeitpunkt eben: da stimmt was nicht...
Und irgendwie komme ich auch nicht umhin, Parallelen zu den medienpropagierten Abläufen bei dem Anschlag auf CharlieHebdo in Paris oder etwa auch zu 9/11 oder weiteren Anschlägen und Tragödien in der Welt zu ziehen. Das kann richtig oder auch falsch sein aber vielleicht gibt es ja jemanden, der mir meine Fragen für mich schlüssig beantworten kann.

Meine Fragen:

* Präsident Hollande hat 11 Minuten nach dem Absturz verkündet, daß es keine Überlebenden gäbe. Woher weiß er das, wenn zu diesem Zeitpunkt weder bereits Helfer vor Ort waren, noch ein Hubschrauber die Absturzstelle überflogen hatte?

* warum hat man keinen oder kaum Rauch von brennenden Flugzeugteilen gesehen?

* warum gibt es keine verbrannten Wrackteile?

* Ein Foto zeigt, daß ein Wrackteil farblich gar nicht von Germanwings sein soll. Woher kommt dann dieses Wrackteil?

* Wo verbrannte der Treibstoff Kerosin, wenn es keine Brandstellen an der Absturzstelle gibt?

* Gibt es feste Zeugenaussagen, daß das Flugzeug überhaupt beim Absturz gesehen wurde? Es stellt sich somit die Frage: Ist das Flugzeug überhaupt abgestürzt oder wurden die Wrackteile dort nur abgelegt, oder sind die Bilder nur Fotomontagen aus Foto-Labors, oder die anwesenden Helfer nur Statisten?

* Was hat es mit dem vermeintlichen Zufall zu tun, daß ein Film genau das Szenario zeigt?

* Was hat es mit dem Datum 24.03. zu tun – gibt es einen Zusammenhang mit dem Fest des Tieres, wo 16-jährige Mädchen mit dem Satan verheiratet werden?

* Widersprüchliche Aussagen zum Voice-Recorder. Mal war er defekt, dann gab es Aussagen, daß doch etwas drauf war. Was stimmt denn nun?

* Ein üblicher Sinkflug wird bei 3 Grad Neigung durchgeführt. Der Sinkflug beim Absturz war 10 Grad. Es hätten auf der Voice-Box Schreie zu hören sein müssen, die bei einer solchen Neigung reflexartig von den Passagieren hätten ausgelöst werden müssen. Die veröffentlichten Stimmen entsprechen nicht diesem Reflex.

* Wieso spricht man von möglicherweise defekten Dichtungen, wenn alle Flugzeuge vor einem Start akribisch kontrolliert werden?

* Wieso wird auf der einen Seite dargestellt, daß der Flug 4U9525 auf flightradar 24 storniert wurde, auf der anderen Seite, daß er doch stattfand? Ist das Flugzeug überhaupt geflogen?

* Es gibt widersprüchliche Aussagen, ob ein Notsignal aus dem Cockpit abgegeben wurde. Wenn es eins gab, dann muß es doch nachweisbar sein, oder?

* Beim Flugschreiber fehlte die Speicherkarte. Wer hat sie wann entfernt?

* Wieso war der Co-Pilot Andreas L. für den Flug krank geschrieben und vermeintlich doch im Flugzeug? War er überhaupt im Flugzeug, oder doch nicht?

* Warum gab es keine Rettungswagen oder Leichenwagen zum Abtransport?

* Es soll einen Knall gegeben haben und Augenzeugen bestätigen, daß 3 Mirage-Kampfflugzeuge zu sehen waren, später wurde dies von den Medien auf 1 Mirage reduziert. Was haben die Mirage-Piloten gesehen?

* Gibt es Parallelen zum nachfolgenden Auftreten von Merkel & Co zum Vorfall Charlie Hebdo- Auftritt von Staatsmännern- u. Frauen?

Hier gibt es eine Einschätzung zum Vorfall germanwings 4U9525:
http://nuoviso.tv/praktisches-einzelschicksal-nach-stunden-kein-terror-nach-tagen-selbstmord-eine-polit-kriminologische-spurensuche-im-fall-germanwings/ 

Man kann von diesem Beitrag halten, was man will aber er ist interessant zu lesen, auch wenn man sich damit vielleicht nicht oder nur teilweise anfreunden kann.

Was auch immer in dieser Sache noch ans Licht kommen wird, es bleibt spannend und die Menschen nehmen nicht mehr einfach alles so hin, wie das noch vor Jahren vielleicht der Fall war. Am besten, jeder macht sich seine eigenen Gedanken und zieht sich seine eigenen Schlüsse daraus. Das ist zumindest meine Meinung.

Also bis bald
Eure Petra K.
Eine perfekte Tragödie ist die nobelste Produktion der menschlichen Natur
(Joseph Addison (1672 - 1719), englischer Diplomat, Gelehrter und Essayist)
 
PS (Nachtrag 04.04.2015):
Auch Sherlock Holmes und Dr. Watson machen sich Gedanken zum germanwings-Absturz:
http://bewusst.tv/logik-abgestuerzt/


Und hier noch ein Statement von Harald Kautz-Vella:
http://quer-denken.tv/index.php/1299-germanwings-flug-4u-9525-opfer-motiv-und-gelegenheit-deuten-auf-staatsterrorismus



Sonntag, 29. März 2015

Die Sommerzeit hat begonnen

Jedes Jahr auf´s Neue dieses Theater. Nichts ist so sinnlos, wie die Umstellung der Zeit. Wer hat wohl so einen Schwachsinn erfunden?  (Ich weiß, es war Benjamin Franklin)
Es ist ja schon längst erwiesen, daß es Null Vorteile bringt, die man uns einst als Vorteile angeprangert hat. Strom soll gespart werden...
Mal ganz ehrlich, wer ist denn hier wirklich daran interessiert, daß Strom gespart werden soll?
Wir sollen Strom abnehmen und kräftig dafür zahlen! Nur davon lebt die Strombranche. Und die Politiker sitzen in den Aufsichtsräten dieser Unternehmen. Wer will mir denn da erzählen, daß denen die "Hose näher als das Hemd wäre?!

Aber was soll´s. Da müssen wir durch. Vielleicht gibt es ja irgendwann mal eine Bewegung, die sich da nennt: Proletarische Europäer gegen die Abzockung des Abendlandes. Das wäre dann abgekürzt: PEGADA. Na, da würde ich doch sofort mit auf die Straße gehen. Aber nein, PEGADA gibt es ja schon. Also wird das mit meiner Bewegung wohl nichts, zumindest nicht mit diesem Namen.

Ich kann aber schon mal feststellen, daß ich mit der fehlenden Stunde heute Morgen keine Schwierigkeiten hatte. Ich war zur üblichen Zeit wach, obwohl es ja normalerweise eine Stunde zu früh gewesen wäre. Also haben wir unseren üblichen Zeitplan einhalten können und der Tagesplan kommt nicht ins Rutschen. Man hat eben so seine Gewohnheiten, feste Essenszeiten.

Und Ihr? Wie habt Ihr die Zeitumstellung bewältigt?

Laßt Euch nicht unterkriegen, wenn Ihr durcheinander gekommen seid, es wird sich alles wieder einpegeln. Und irgendwann, wenn vielleicht mal die auf ewige Zeiten abgeschlossenen Wartungsverträge mit den Firmen, die die Uhren umstellen, ausgelaufen sind, dann gönnt man uns vielleicht auch wieder ganz normale Zeiten. Und wir werden nicht daran zugrunde gehen, wenn es im Sommer nicht fast bis Mitternacht hell ist, oder?

Und daß ich mit meiner Meinung nicht ganz allein dastehe, beschreibt folgender Artikel:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Untersuchung-belegt-vermehrten-Energiebedarf-bei-Zeitumstellung-186523.html



Ja, zur Abschaffung der Zeitumstellung: http://www.zeitumstellung-abschaffen.de/

Also bis bald
Eure Petra K.

Und kommt im März die Sommerzeit, ist´s länger hell für Schwarzarbeit
(Verfasser unbekannt)

PS in eigener Sache: Ich bin gegen Schwarzarbeit und daß sie gar nicht erst nötig ist, dafür sollte sich die Politik einsetzen!
 

Samstag, 28. März 2015

Der Welleneffekt - oder - Was ich denke, geschieht

Wart Ihr auch schon manchmal an einem Ort, wo Ihr vorher noch nie wart und trotzdem wisst Ihr: "Hier war ich schon mal"? Ihr habt die Häuser schon mal gesehen und wißt genau, was im Umfeld steht oder wo der Weg hingeht, obwohl Ihr ihn noch nie wissentlich gegangen seid?
Mir ist das jedenfalls schon manchmal passiert und mir war immer schleierhaft, wie das sein kann.

Heute habe ich einen Artikel gelesen, der mich sehr beeindruckt hat und der dieses Phänomen gut erklärt.

Besonders gut gefällt mir folgendes Zitat:

"Wenn ich zum Strand gehe, dann versuche ich immer einen “Spaziergang der Dankbarkeit” zu machen. Ich danke dem Schöpfer, dem Universum, meinen geistigen Führern und Schutzengeln, den Freunden und der Familie auf beiden Seiten des Schleiers, unseren galaktischen Nachbarn und Freunden, Mutter Erde und meinem höheren Selbst. Ich drücke meine Liebe und Dankbarkeit aus und füge hinzu, dass ich weiterhin geleitet werden möchte und hinhören werde mit offenem Geist, Ohren und Herz. Ich bitte auch um Schutz und Sicherheit in allen Bereichen des Lebens. Ich stelle keine Forderungen oder Bitten nach etwas Materiellem, weil Materialismus etwas ist, was uns als Menschen trennt.

An einer bestimmten Stelle meines Spaziergangs, an dem ich meinen Dank ausspreche, stellen ich mir eine “Blase der Liebe” vor, die alles und jeden um mich herum umfasst. Ich sage lächelnd “guten Morgen” zu Leuten, mit denen ich Blickkontakt aufnehme und innerlich sage ich noch „ich liebe dich“."

Zitatende.

Hier könnt Ihr den gesamten Artikel lesen:
http://transinformation.net/wie-man-zeitlinien-aendert-gleich-jetzt-mittels-des-wellen-effekts/

Es ist eine schöne Wochenendlektüre.

Ich habe es mir schon seit geraumer Zeit angewöhnt, abends, wenn wir die Computer abgeschaltet haben, und es ganz still im Zimmer ist, einfach noch eine Weile da zu sitzen und still in mich zu gehen. Dann danke ich in genau der beschriebenen Form für den zu Ende gehenden Tag und alles, was darin passiert oder auch nicht passiert ist. Alles hat seinen Sinn. Wenn etwas Unschönes passiert ist, dann sage ich mir, ich durfte daraus lernen, es sollte mir eine Botschaft übermitteln, um es zukünftig vielleicht besser zu machen.
Geschah etwas sehr schönes, so lasse ich es nochmal Revue passieren und bedanke mich für die schönen Momente.

Ob Ihr es glaubt oder nicht, ich lebe seither viel ruhiger, bin mehr in meiner Mitte, wie man das so schön sagt. Ich kann freier atmen und lebe weniger in Angst, ob nun Existenzangst, Angst um die Geschehnisse in der Welt oder hier im Land. Ich lasse es nicht mehr so an mich ran, wissend um die Illusion, in der wir leben, projiziere meinen Fokus lieber auf das Gute, denn es fühlt sich einfach besser an und es passt besser zu mir. Und wenn ich damit das morphogenetische Feld auflade, dann soll es mir nur recht sein. Wir können doch alle etwas mehr Gutes gebrauchen, oder? Also erschaffen wir es doch ganz einfach selbst. Durch unsere eigenen Gedanken.

Also bis bald
Eure Petra K.
Gedanken sind Keime für Gedanken, die keimen
(Manfred Hinrich (1926 - 2015), Dr. phil., deutscher Philosoph, Philologe, Lehrer, Journalist, Kinderliederautor, Aphoristiker und Schriftsteller)
 


Freitag, 27. März 2015

Gibt es keine einfachen Osterkarten mehr?

Gerade sind wir wieder vom Einkaufen zurück. Wir wollten einige Osterkarten kaufen, um sie an diejenigen zu verschicken, die wir nicht per kostenfreier E-Card erreichen. Die älteren Leutchen freuen sich ja immer, wenn mal ein lieber Gruß im Briefkasten steckt, haben aber meist kein Internet und man höre und staune, sie kommen auch noch damit zurecht. Das Leben funktioniert für sie auch ohne Internet.

Nun sind wir von einem Laden zum anderen gelaufen, weil wir ganz einfache Osterkarten haben wollten. Die, die man mit einer 45 Cent-Marke verschicken kann. Schön bunt, so, wie man es von früher gewohnt ist. War doch immer schön, wenn aus dem Briefkasten eine bunte Karte entgegen geschaut kam.

Aber nix da. Nix mit schöner bunter Karte. Es gibt nur noch Grußkarten mit Umschlag. Und da muß man inzwischen auch alle paar Monate mit einer Portoerhöhung rechnen. Sicher, die sind auch schön bunt, stecken aber in einem nichtssagenden Umschlag drin. Nicht mit uns.

Und wie hätte da mein Vater immer gesagt: "Der Mensch kann dumm sein, er muß sich nur zu helfen wissen."

Also haben wir zwei hübsche, preiswerte Doppelkarten gekauft, die Kartenrückseite abgeschnitten, sodaß nur noch die bedruckte Seite übrig blieb. Auf der Rückseite ein Adreßfeld beschrieben, einen lieben Grußtext dazu und eine 45 Cent-Marke draufgeklebt.

Und nun wird bald bei den Empfängern eine hübsche bunte Osterkarte im Briefkasten liegen und sie werden sich freuen wie eh und je. Und die Karte kann schon auf dem Weg vom Briefkasten gelesen werden. Wie in der guten alten Zeit, schön war´s.

Schreibt Ihr auch noch bunte Karten? Versucht es mal wieder, es geht auch mit 45 Cent.

Also bis bald
Eure Petra K.
Ostern bringt für Huhn und Hasen
nichts als Stress vom Rennen, Rasen
und vom vielen Eierlegen
in die Büsche an den Wegen.
Ach, sie würden gern verzichten
auf die österlichen Pflichten,
wären da nicht all die Kinder
und die andern frohen Finder,
die ums Haus und rings im Garten
Überraschungen erwarten ...
 
(Brigitte Fuchs (*1951), Schweizer Autorin, Lyrikerin, Sprachspielerin)


 

Donnerstag, 26. März 2015

Was man beim Unkrautjäten alles so findet

In den letzten beiden Tagen war das Wetter ja doch herrlich frühlingsmäßig. Da zieht es mich hinaus und ich such mir etwas Arbeit, denn drin sitzen geht bei solch schönem Wetter nicht. Also hab ich mir die kleine Schaufel geschnappt und im Garten Unkraut ausgestochen. Löwenzahn, wo er mich stört. Stinkender Storchschnabel, Taubnesseln, wuchernde Jungfern, Brennesseln, wo ich befürchte, daß sie mich beim Ernten piesacken und so weiter und so fort.

Ich laß im Herbst immer alles wachsen. Bei mir gibt es keinen sterilen Garten, das bringt nur Erosion. Im Frühling ist es dann Zeit, aufzuräumen und das zu entfernen, was stört. Und da es jetzt doch noch nicht an der Zeit ist, zu säen oder zu pflanzen, war nun der Zeitpunkt gekommen, Ordnung zu schaffen.

Und wie ich da so buddele, kommen mir hier einige Topinamburknollen entgegen gepurzelt, dort ein paar vergessene Rote Beete-Knollen, auch ein paar Petersilienwurzelchen, hier und da ein paar Kartoffelchen, auch ein paar kleine Grünkohlstränge.
Möhren hab ich ja immer noch zur Genüge im Garten. Die haben den Winter auch dort verbracht. Die Arbeit, sie auszugraben und drinnen im feuchten Sand zu lagern, hab ich mir nicht gemacht. Gut, wir hatten ja auch wiedermal keinen Winter, da hat es nicht geschadet aber wenn man die Möhren einfrostet, ist es das Gleiche, als wenn ich sie draußen im Garten lasse. Die Rechnung ist aufgegangen, wir hatten den ganzen Winter frische Möhren.

Doch was macht man nun mit so einer unverhofften Gemüseausbeute, die gar nicht eingeplant war?
Mal kurz die Vorräte gecheckt und die restlichen zwei Butternut-Kürbisse erspäht. Und da tropfte mir schon wieder der Zahn. Das Ergebnis ließ nur ein Gericht zu. Kürbiseintopf. Und diesmal kommen da noch Rote Beete, Petersilienwurzel, Grünkohl und Topinambur mit rein.

Gesagt, getan. Heute morgen hab ich alles verarbeitet. Ist wiedermal ein großer Eintopf geworden, von dem wir bestimmt ein paar Tage essen können. Oh man, war das heute schon lecker. Und die scharfen Gewürze wärmen richtig durch, denn heute ist es schon wieder recht kalt und es regnet doch auch tatsächlich mal, wenns auch nur etwas Sprühregen war. Wurde ja auch Zeit, alles sturztrocken im Garten. Hoffentlich kommt mal einige Tage lang Regen, sonst kann ich das Gärtnern in unserer Wüstengegend vergessen. Ist schon erstaunlich, daß trotz der trockenen Gegend immer noch was zu finden ist im Garten. Mir solls recht sein.
Es schmeckt, es ist gesund, vegetarisch und bis auf einige Gewürze, die ich nicht im Garten habe, oder zumindest nicht in ausreichender Menge, fast kostenfrei. Das lassen wir uns doch gerne schmecken.

Unverhoffte Gartenernte im März
Ein Kürbis dazu und es wurde ein leckerer Eintopf

Also bis bald
Eure Petra K.
Vorrat ist ungegessene Ernte
(Karin Janke (*1953), Realschullehrerin, leitet seit 1994 eine Kindertagesstätte des Deutschen Kinderschutzbundes in Schleswig – Holstein)
 

Mittwoch, 25. März 2015

Bald ist Ostern

Ostern war für mich früher immer das schönste Fest des Jahres. Es ist eben ein Frühlingsfest und Frühling ist immer schön, weil man es gar nicht erwarten kann, daß es wärmer wird und man im Garten sitzen kann. Bis jetzt ist es noch recht frisch bei uns. Nach fünf Minuten auf den kalten Gartenstühlen ist der Hintern auch kalt und es zieht mich wieder rein aber zumindest braucht man jetzt tagsüber schon keine Heizung mehr.

Um den Frühling etwas zu locken, haben wir gestern mal ein paar Birkenzweige geholt. Mal sehen, wie lange es dauert, daß die ersten grünen Spitzen sich sehen lassen. Noch ist nichts zu sehen. Im letzten Jahr hatten wir um diese Zeit schon vollständige grüne Blättchen dran.

Die kleinen bunten Ostereier hab ich aber trotzdem schon mal aufgehangen. Vielleicht hilft es ja.


Also bis bald
Eure Petra K.
Osterlied
Die Glocken läuten das Ostern ein
In allen Enden und Landen,
Und fromme Herzen jubeln darein:
Der Lenz ist wieder erstanden!

Es atmet der Wald, die Erde treibt
Und kleidet sich lachend in Moose,
Und aus den schönen Augen reibt
Den Schlaf sich erwachend die Rose.

Das schaffende Licht, es flammt und kreist
Und sprengt die fesselnde Hülle;
Und über den Wassern schwebt der Geist
Unendlicher Liebesfülle.

(Adolf Böttger (1815 - 1870), deutscher Lyriker und Dramatiker)

Nachtrag 27.03.2015:
Die ersten grünen Spitzen sind an den Knospen aufgegangen. Und das schon nach zwei Tagen. Ich hätte nicht gedacht, daß es so schnell geht. Hoffentlich hält sich, wenn es so rasant weiter geht, das Grün bis Ostern.


Dienstag, 24. März 2015

T-Shirt wird zum Sonnenschutz für Orchideen

Ich hatte ja hier schon mal über unsere Orchideen geschrieben. Mein Mann hat nun inzwischen beste Erfolge mit den Orchideen, sie wachsen, treiben neue Blüten, haben grüne und saftige Blätter. Und all das funktioniert, weil er das, was man ihm jemals von der Wassersparsamkeit bei Orchideen erzählte, über Bord geworfen und sich an den natürlichen Bedingungen der Orchideen orientiert hat.

Orchideen sind zum großen Teil Dschungelpflanzen, also leben sie in feucht-warmen Millieu ohne übermäßige Sonneneinstrahlung. Und genau das bekommen sie nun bei uns.

Es gibt nur ein Problem dabei. Wir haben hier zu viel Sonne am Fenster und das mögen die Luftwurzeln gar nicht, denn die brauchen Feuchtigkeit und wollen nicht austrocknen, sonst werden sie braun und sterben ab. Und das ist ungefähr so, als wenn man uns ein Bein amputiert. Nicht wirklich schön und die Orchideen brauchen ihre "Beine".

Doch was macht man, wenn zuviel Sonne auf die Pflanzen scheint und die Fensterscheiben wie Brenngläser die Luftwurzeln verbrennen? Natürlich, man muß sie abschatten.
Nun könnte man so kleine Dingerchen kaufen, die wie Spitze aussehen und zwischen Fensterscheibe und Pflanze gestellt werden. Ich gebe zu, die sehen hübsch aus aber sie kosten Geld. Und das will ich nicht mehr ausgeben. Und einfach Zeitungen an die Scheibe stellen, sieht ja doch irgendwie asozial aus. Da mußte eine andere Lösung her.

Meine Lösung war ein altes T-Shirt von meinem Mann, was er eh nicht mehr getragen hat.

Ich habe es unter den Ärmeln abgeschnitten und vorne mittig auseinander geschnitten, so daß es ein langer, gleichbreiter Stoffstreifen war. Na ja, so gleichbreit war er dann doch nicht. Da, wo ich die Shirts immer auf die Leine hänge, also am unteren Saum, da war der Stoff etwas ausgeleiert, also stellenweise etwas länger als an den übrigen Stellen. Ich hab erst überlegt, ob ich das überhaupt nehmen kann, doch da ich genau mittig den Stoff aufgeschnitten hatte, waren die längeren Stellen wiederum genau richtig, um kleine M-Bögen zu erreichen.

Nun hab ich nur noch an den Seiten eingenäht, einen Saum genäht, wo man oben eine Caffeehausstange durchschieben kann und schon habe ich aus einem alten T-Shirt eine kleine Scheibengardine mit hübschen M-Bögen bekommen. Die Sonne kann nun an den Orchideen keinen Schaden mehr anrichten und wenn an dieses Fenster keine Sonne mehr scheint, kann ich den Sonnenschutz wegnehmen.

Sieht ordentlich aus und hat kein Geld gekostet, nur etwas Zeit und ein bisschen Nähfaden. Ich bin mit dem Ergebnis absolut zufrieden. Zweck erfüllt.

Und so sieht mein Orchideen-Sonnenschutz aus:


Wie gut, daß ich es noch gelernt habe, mit einer Nähmaschine umzugehen.

Aus alt mach neu und gespart dabei. 

Also bis bald
Eure Petra K.
Wäre das Leben gerecht, dann kämen wir alt auf die Welt und könnten uns für die Jugend beizeiten das nötige Geld sparen, um sie richtig zu genießen
(Verfasser unbekannt)
Verlinkt mit Happy Recycling