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Schneeflocken

Dienstag, 20. August 2013

Knäckebrot-Plätzchen

Da ich in meinem Vorratslager noch jede Menge Knäckebrot hatte und die Vorräte ja immer mal vertan werden müssen, begab ich mich auf die Suche nach einem Rezept, wo man Knäckebrot verwenden kann. Es soll natürlich immer so kostengünstig wie möglich sein, damit ich mein Experiment zum Konsumboykott durchführen kann, denn ich will ja sehen, ob es möglich ist, mit so wenig Geld wie möglich oder im besten Fall kostenfrei zu leben.

Viel habe ich dazu auch nicht gefunden. Ein einziges Rezept und das war für meine Begriffe arg fad im Geschmack. Ich stelle aber schon den Anspruch, nicht nur weitestgehend ohne Geld auszukommen, sondern auch gesund zu leben, weitestgehend auf Chemie zu verzichten und trotzdem soll es gut schmecken und auch nicht viel Arbeit machen. Denn Arbeit hat man in meiner selbst gewählten Selbstversorgerabsicht sowieso mehr als genug. Seltsamerweise ist das für mich keine Belastung, sondern eine neu entdeckte Kreativität, die ich bisher an mir nicht festgestellt hatte.

Der Fernseher ist bei uns schon seit 4 Jahren nur noch ein Dekorationsgegenstand, den wir nur noch nutzen, wenn eine liebgewonnene DVD nicht am Laptop funktioniert. Seit wir aufs Land umgezogen sind, haben wir nicht einmal mehr einen Antennenanschluß. Wir betrachten die Fernsehsendungen prinzipiell als Landesverdummung, da wir uns ja in die Gesetze, in Gesellschaftswissenschaften und in die Geschichte sehr weit eingelesen haben und die dort verbreiteten Lügen natürlich sofort erkennen und wir uns diesen von den Fernsehsendern ausgehenden, geistigen Dünnpfiff wirklich nicht antun wollen. Anfänglich habe ich mich gefragt, was man denn den ganzen Tag machen soll, wenn man keinen Fernseher hat und ich war auch nicht wirklich bereit, auf die mir liebgewordenen Fernsehsendungen zu verzichten. So bin ich einen Kompromiß eingegangen. Ein paar Tage ohne Fernseher und dann schaut man wieder mal rein. Aus den paar Tagen wurden drei Wochen, dann hab ichs mal wieder probiert und war entsetzt, mit welcher geistigen Folter man gerade in der Werbung auf die Menschen losgeht. Ich hatte den Eindruck, es ist ein einziges Geschrei und Gezeter, Mord und Totschlag ohne Ende, dazwischen alle 15 Minuten für 10 Minuten Werbung. So zieht sich ein Film bis kurz vor Mitternacht hin. Herr im Himmel, hab ich mich da gefragt, wie hab ich das bloß vorher ausgehalten? Ist mir das nicht aufgefallen? War ich so abgebrüht, daß ich das gar nicht mehr aufgenommen habe, was man da mit den Menschen macht? Nein, das muß ich nicht haben. Der Fernsehboykott wurde also schon vor 3 Jahren abgeschlossen und mir fehlt daran überhaupt nichts. Ganz im Gegenteil, ohne diese Lügen in den Nachrichten und ohne diese ganze Verdummung und Verdrehung der Geschichte geht es mir tausendmal besser und ich fühle mich viel freier.

Der Konsumboykott ist also nach dem Fernsehboykott bereits die Stufe 2 und ich bin mir sicher, auch das wird mir gelingen und ich werde mich irgendwann fragen, warum ich eigentlich immer alles gekauft habe, was man mir vorgab, kaufen zu müssen. Ich muß gar nichts. Ich muß nur Alternativen finden. Natürlich gibt es Dinge, die man weder selbst herstellen kann und auch handwerklich nicht hinbekommt. Man kann sich aber überlegen, wo man sparen kann, um die Dinge, die man partout nicht selbst hinkriegt, bezahlen zu können. Also ganz auf Einkommen zu verzichten, wird nicht möglich sein. Man muß es sich aber nicht antun, für 5 Euro die Stunde zu arbeiten, weil es einem irgendein „Amt“ so auferlegt und sagt, das sei zumutbar. Und für diese 5 Euro die Stunde soll man dann auch noch täglich 100 Kilometer Fahrtweg auf sich nehmen. Na, da muß man eben Mittel und Wege finden, daß man von solchen „Arbeitgebern“, die eigentlich nur Sklaven wollen, nicht genommen wird. Es soll Menschen geben, die dies bis zur Perfektion beherrschen und ich kann es ihnen nicht verübeln, denn diese Sklavenarbeit ist Zeitverschwendung. Zeit, in denen ich mich in den Garten stellen und mein Gemüse selbst anbauen kann, von dem ich mich gesund ernähren kann.

Und damit sind wir wieder bei der Ernährung. Ich wollte Knäckebrot-Plätzchen machen, die gut schmecken, keine Geschmacksverstärker brauchen und auch keine Konservierungsstoffe etc.

Schauen Sie sich einmal die Latte der Inhaltsstoffe auf den Gebäckverpackungen an. Da kann einem übel werden. Das muß ich nicht haben!

Und deshalb habe ich solange probiert, bis ich schmackhafte Knäckebrot-Plätzchen hatte.

So geht’s:

1 Packung Knäckebrot
6 Eier
300 Gramm braunen Rohrzucker
3 Päckchen Vanillezucker oder Vanilleschote
½ Päckchen Backpulver
100 Gramm gemahlene Mandeln oder geraspeltes Kokos
etwas braunen Schnaps, wenn man das mag
200 bis 250 Gramm zerlassene Butter
1 Schälchen Zitronat (100 g)
1 Schälchen Orangeat (100 g)
ca. 20 Backoblaten (Durchmesser 55 mm)

Das Knäckebrot in ein Geschirrtuch geben und kräftig zerdrücken, bis es zerbröselt ist. Dann in eine Schale geben. Alle anderen Zutaten zugeben, gut durchmischen. Die zerlassene Butter kommt als letztes dazu.

Dann die Backoblaten auf das Backblech legen und darauf jeweils kleine Berge dieser Mischung geben. Bei mir werden es immer ca. 20 Plätzchen. Dann bei 175 Grad auf mittlerer Schiene im Backofen ca. 30 bis 35 Minuten backen. Wenn sie obendrauf schön braun sind, sind sie perfekt.

Wenn man günstig eingekauft hat, gibt man dafür ca. 4 Euro aus. Man hat aus der Menge Plätzchen für 20 Tage etwas leckeres zum Kaffee und man kann sie sicher auch einfrosten, hab ich noch nicht probiert, da mein Gefrierschrank ständig voll ist.

Wenn ich nun den Vergleich hernehme, daß ich für ca. 4 Euro für 20 Tage einen süchtigmachenden Snack habe, der aus gesunden Zutaten besteht und kaum Chemie hat (bei Zitronat und Orangeat ist da bestimmt etwas dran, weil die ja kandiert sind aber was solls...), da bin ich wieder zufrieden, daß ich mir das Geld für 20 Stück Kuchen, die inzwischen so ca. 1,50 Euro das Stück kosten, gespart habe und ich brauche mir 20 Tage lang keine Gedanken zu machen, was ich essen soll.

Fazit: Ich habe ein herrliches Leben!





Nachtrag: Ich mache inzwischen den Hüften zuliebe kleinere Plätzchen, so daß ich jetzt 30 Plätzchen pro Backblech erhalte. Die backen zwar dann gegenseitig an, weil die Masse beim Backen etwas auseinander läuft. Das macht aber nichts, man kann sie nach dem Erkalten abbrechen. Nun habe ich noch mehr Genuß von diesen leckeren Plätzchen.




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