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Donnerstag, 4. Dezember 2014

Kohlrabiernte und Film Nr. 5

Was ich in diesem Gartenjahr nicht mehr für möglich gehalten hätte, ist doch tatsächlich eingetroffen. Im Frühling hatte ich eine Menge Kohlrabisamen gesät und lange Zeit dümpelten diese kleinen Pflänzchen nur so vor sich hin, einige gingen ein, andere hielten sich wacker bei einer Pflanzengröße von ca. 10 cm. Ich konnte gießen, wie ich wollte, sie wuchsen einfach nicht. Irgendwann hatte ich es aufgegeben und hab sie einfach stehen lassen, wo sie standen und mich nicht mehr drum gekümmert. Regen hatten wir wieder mal das ganze Jahr so gut wie gar keinen und mein Gießwasser hat die Dingerchen nicht dazu gebracht, zu wachsen. Was solls, dachte ich mir, es hat halt nicht sein sollen.
Im September hatte Petrus dann doch ein Einsehen und hat es kräftig regnen lassen und plötzlich wollten auch meine Kohlrabipflanzen anfangen zu wachsen. Da sind doch tatsächlich noch einige schöne große Kohlrabis dabei rausgekommen, bestimmt auch, weil wir ja doch noch einen sehr schönen Herbst hatten, der erst vor wenigen Tagen mit etwas Kälte endete. Zeit für die Ernte. Ein paar große und auch ein paar kleine Knollen aber immerhin, der Mensch freut sich. Wir hatten für ein paar Tage köstliches Kohlrabigemüse. Man soll eben die Hoffnung auch in einem weniger guten Gartenjahr niemals aufgeben.

 
Ein großer Topf voll Kohlrabigemüse
Wir haben es uns gut schmecken lassen



Und auch heute wieder gibt es von mir einen Filmtipp für einen Weihnachtsfilm:

Und den Weihnachtsmann gibts doch!

Hier ist der Link zum Film:

Also bis bald
Eure Petra K.                                                         
 
Kalenderblicke

Zwölf Monde füllen den Kalender.
Vom Jänner her, hin zum Dezember,
trägt die Natur manch schrilles Kleid.
Der Anblick stets aufs Neu‘ erfreut.

Bei grimmig‘ Frost schläft die Natur,
Neuschnee bedeckt dicht Wald und Flur.
Im Eiskristall bricht Licht sich gar,
welch Winterwunder. Januar!

Noch hat die Sonne wenig Kraft,
doch eines hat sie schon vollbracht:
Mit Zauberstrahl, wie jedes Jahr,
Schneeglöckchenpracht im Februar.

Narzissenblüten recken sich,
in Gelb, in Weiß, schon österlich.
Der März weckt auf die Lebensgeister,
ist wahrer Held, mein Frühlingsmeister.

In allen Knospen ist nun Leben,
deutlich zu sehen, reges Streben,
weil jeder Trieb nur eines will:
Zur Sonne hin. Es ist April.

Hellgrün sprießt zart die Buchenhecke,
gemächlich kriecht vorbei die Schnecke.
Auf Feld und Wies weicht ‘s Einerlei.
Voll Wonne herrscht der lieblich Mai.

Tagtäglich wächst der Sonne Lauf,
mein Herz pocht sehnsüchtig hinauf,
bis uns die Himmelsscheibe lacht,
im Juni zur Mittsommernacht.

Das Korn schon hoch im Felde steht,
ein Wind seicht durch die Ähren weht.
Wohltuend seinen Hauch ich fühle,
erregend frisch zur Julischwüle.

Die Schmetterlinge im August,
dreh‘n lautlos Kurven, pure Lust.
Die Flügel sanft die Luft zerteilen,
Spätsommerfreuden zum Verweilen.

Kahl abgeerntet sind die Felder,
süß-modrig Duft zieht durch die Wälder.
Längst sind die Nächte nicht mehr lau.
Feucht glänzt September-Morgentau.

Am Rebstock prall die Trauben hängen.
Und zu vertrauten Herbstwaldklängen,
schau ich des Laubes Farbenpracht.
Mir güldener Oktober lacht.

Schön‘ Farbrausch der vergangenen Tage,
bist still gewichen, ach wie schade.
Hast Platz gemacht lautlos und edel.
Besinnlich wallt Novembernebel.

Das Baumgeäst ragt nackt und stolz,
aus Blattteppich und Unterholz.
Frostkälte deckt den Boden zu.
Dezember bringt nun Winterruh.
(Klaus-Gunther Häuseler (*1950), dt. Buchautor, Verfasser von Kurzgeschichten und Gedichten)



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