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Mittwoch, 15. April 2015

Kleiner Kräuter-Rundgang gefällig?

Nun sprießen sie wieder, die Wildkräuter. Viele kann man essen und sie sind nicht nur lecker sondern auch vitamin- oder mineralstoffhaltiger als so manche Gemüsepflanze. Mir schmeckt es jedenfalls immer wieder gut. Jeden Abend freue ich mich auf meinen Wildkräutersalat.

Für all diejenigen, die so manches Kraut vielleicht noch nicht einmal wahrgenommen haben, geschweige denn, daß sie wissen, ob man es essen kann, werde ich ab und an mal einen Kräuterrundgang machen und Euch zeigen, was bei mir so auf den Tisch kommt.

Fangen wir mal mit etwas ganz Einfachem an
Den Löwenzahn kennt wohl jeder
Ich nehme davon immer die ganz jungen Blättchen, weil sie noch nicht so bitter sind
Vor dem Löwenzahn steht die rote Taubnessel, kann man auch essen
Ich nehme da nur die blühenden Spitzen


Vom Weißdorn kommen bei mir auch immer ein paar Blättchen mit in den Salat


Eine Giersch-Wiese
Ein Alptraum für den konventionellen Gärtner 
Ein Traum für den Wildkräuter- und Gesundheitsfan



Der junge Giersch ist definitiv für mich das leckerste Grünzeug überhaupt


 
Auch die Futter-Wicke ist essbar
In wenigen Wochen wird sie ihre wunderschönen lila Blüten bekommen
und sich überall hochangeln, wo sie was zum Ranken findet
Ich nehme sowohl die jungen Blattspitzen als auch später die Blüten


Auch die hübschen Veilchen sind essbar
Ich nehme auch hier die jungen Blättchen und auch die Blüten


Das ist das Barbarakraut
Man findet es fast das ganze Jahr aber junge Blättchen schmecken am besten


Auch den Rainkohl gibt es fast das ganze Jahr
Junge Blättchen schmecken sehr mild und sind eine Delikatesse im Salat


Das ist Ruprechtskraut
Da aber viele Doldenblütler sehr ähnlich aussehen, warte ich, bis die kleinen rosa Blüten wachsen
Ich verwende da zur Vorsicht immer nur die Blüten, denn da kann man nichts falsch machen


  
 Das ist der Efeu-Ehrenpreis
Auch dieses Wildkraut ist sehr lecker und angenehm mild
Ich hab mal gelesen, daß die Blüten wohl Haluzinationen hervorrufen sollen, ich hab allerdings noch nichts davon gemerkt und ich esse das Kraut täglich. Kommt sicher auf die Menge an.
Sammelt es jetzt, denn im Sommer ist er wieder verschwunden
Ehrenpreis wird in der Volksmedizin auch als das Allerweltsheil bezeichnet
Das sagt doch schon vieles, oder? 



 
Der Gamander-Ehrenpreis ist im Gegenzug zum Efeu-Ehrenpreis recht bitter
Ich nehme da nur die Blüten, die sind nicht so bitter


Das sind junge Schafgarbenblätter
Schafgarbe sollte im Wildkräutersalat niemals fehlen
Die Schafgarbe kann von Unwissenden mit dem Rainfarn verwechselt werden, da sind jedoch bereits im jungen Stadium die Blätter grobzahniger als die Schafgarbenblätter


Nicht wirklich ein Wildkraut, eher eine Gewürzpflanze aber bei mir darf sie nicht fehlen
Der Estragon
Ist auch als Teepflanze sehr zu empfehlen, weil sehr gesund
Vorsicht: Nichts für Schwangere!


Und so einfach, wie wir angefangen haben, so einfach hören wir auch für heute auf
Mit dem Schnittlauch kann man nicht wirklich viel falsch machen
Wer sich nicht so an die Wildkräuter herantraut, kann zumindest eine Schnitte mit Schnittlauch essen
Das ist schon mal ein guter Anfang

Also bis bald
Eure Petra K.
Auch das schönste Grün wird einmal Heu
(Deutsches Sprichwort)

Kommentare:

  1. Danke für den kleinen Rundgang. Ich muss mich da echt schrittweise rantasten...
    Liebe Grüße
    Uta

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    1. Das wird schon, liebe Uta. Ich hab auch mal bei fast Null angefangen und inzwischen weiß ich schon soviel und trotzdem lerne ich noch jeden Tag dazu, was man aus der Natur alles so essen kann. Hier kannst Du schon ein paar Pflanzen finden, die essbar sind: http://www.wildfind.com/pflanzen/essbare_wildpflanzen
      Es gibt aber jede Menge Seiten im Netz, und auch auf meinem Blog (unter der Rubrik "Interessante Seiten" - rechte Seite meines Blogs), wo Du anhand von Fotos und entsprechenden Erklärungen recherchieren kannst, ob und was alles so essbar ist.
      Ich denke mal, daß die Natur noch viel mehr bereit hält und man gar nicht zwangsläufig auf Gartengemüse & Co. angewiesen sein muß. Wäre natürlich gut, denn in der Natur muß man keine Gartenarbeit verrichten, das wächst auch ohne unser Zutun von ganz allein. Da steckt eine Kraft dahinter, und die ißt man eben auch mit diesen Pflanzen mit.
      Nur Mut, und wenn Du mal ein Pflänzlein findest, wo Du nicht weißt, was es ist, schick ein Foto rüber. Vielleicht weiß ich es ja. Ansonsten Unbekanntes einfach wachsen und blühen lassen. Anhand der Blütenfarben und Formen kann man im Netz auch schon vieles finden.

      LG Petra K.

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