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Donnerstag, 22. September 2016

Herbstanfang - Zeit für Farben satt

Heute ist Herbstanfang. Endlich! Man kann wieder spazieren gehen, ohne daß einem der Schweiß schon in den ersten zwei Minuten von der Stirn rinnt. Man kann nachts wieder durchschlafen, weil das Schlafzimmer gut runtergekühlt wird. Der Herbst ist wunderbar, inzwischen ist er meine liebste Jahreszeit. Und die Farben! Ich bin gestern mal losgezogen, um ein paar Herbstimpressionen einzufangen.


Topinamburblüten
Das gibt doch Hoffnung auf unseren leckeren Topiauflauf


Kleine lila Strahlenaster
Bei uns wurden sie immer Kirmesröschen genannt


 Hagebutten leuchten schon von Weitem
und stehen in friedlicher Gemeinschaft mit den schwarzen, leider giftigen, Ligusterbeeren


Auch der orange Feuerdorn bringt Farbe in den Herbst


Und weil Farbe so schön ist,
gibt es auch gleich noch den gelben Feuerdorn dazu


Die Eicheln sind reif,
sie sind in diesem Jahr besonders dick und fett geworden


Ein kleiner roter Wildapfel lugt aus einer Hecke


Farblich eine meiner Lieblingsblumen,
die Kanadische Goldrute,
unerläßlich in einem Wildblumenstrauß


Dunkelorange leuchten die Ebereschen am Straßenrand


Spätestens mit der Kürbisernte sieht man:
Es ist Herbst geworden


Rote Berberitzen,
sie schmecken köstlich säuerlich


Eine der kräftigsten Rot-Töne hat aber wohl der Wilde Wein
Hier wachsen noch tiefblaue Beeren dran,
ein schöner Kontrast


Nicht unbedingt ein Ausdruck von Herbst aber ein Seltenheitsbild,
die Tränenkiefer mit ihren sehr langen, herabhängenden und weichen Nadeln


 Das sind die Zapfen der Tränenkiefer,
viel viel größer als normale Zapfen
und Harz tropft wie Tränen an ihnen herunter,
was dem Baum wohl seinen Namen gab.
Und wer dem Sommer nachweint, weiß jetzt, warum sie hier mit rein gehört.


Und aus so vielen Farben mußte ich einfach einen Wildblumenstrauß binden

Ist der Herbst nicht schön?

Genießt ihn mit all seinen Farben,
grau wird es draußen noch früh genug!


Also bis bald
Eure Petra K.

Herbst

Es ist nun der Herbst gekommen,
Hat das schöne Sommerkleid
Von den Feldern weggenommen
Und die Blätter ausgestreut,
Vor dem bösen Winterwinde
Deckt er warm und sachte zu
mit dem bunten Laub die Gründe,
Die schon müde gehn zur Ruh.

Durch die Felder sieht man fahren
Eine wunderschöne Frau,
und von ihren langen Haaren
Goldne Fäden auf der Au
Spinnet sie und singt im Gehen:
Eia, meine Blümelein,
Nicht nach andern immer sehen,
Eia, schlafet, schlafet ein.

Und die Vöglein hoch in Lüften
Über blaue Berg und Seen
Ziehn zur Ferne nach den Klüften,
Wo die hohen Zedern stehn,
Wo mit ihren goldnen Schwingen
Auf des Benedeiten Gruft
Engel Hosiana singen
Nächtens durch die stille Luft.

(Joseph Freiherr von Eichendorff) 

Kommentare:

  1. Wie immer, liebe Petra zeigst du herrliche Bilder!

    Die Herbstfarben sind wunderschön, aber mich friert es ständig, seit es nicht mehr so warm ist. Selbst Heizung und warme Socken, dazu die Winterhausschuhe helfen mir grad nicht. Und nachts gehe ich bereits mit dem Körnerkissen schlafen.

    Es ist jedes Jahr das Gleiche. Die warme Jahreszeit ist mir viel zu kurz und wenn ich an die kalten Monate denke, die vor uns liegen...

    Ich soll mir warme Gedanken machen, sagt der elsiemann immer wieder zu mir. Wenn es nur helfen würde!

    Trotzdem ist natürlich der Herbst eine wunderbare Jahreszeit - ein Rausch für die Sinne!

    Liebe Grüße von elsie

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    1. Ach, liebe elsie, wie gut ich Dich verstehen kann. Ich hab früher auch immer gefroren und der Winter war eine Zeit, die man überstehen mußte. Lang lang ist´s her!

      Irgendwann bekam ich hohen Blutdruck und vorbei war´s mit dem Frieren, das war die gute Seite des hohen Blutdrucks. Als ich noch niedrigen Blutdruck hatte, hab ich auch immer gefroren, Sommer wie Winter kalte Hände und Füße. Gott sei Dank ist das vorbei. Die Hitzewellen, die man ab einem gewissen Alter hat, kamen mir auch immer sehr gelegen, ich hab sie freudig begrüßt, weil ich dann nicht gefroren habe. Inzwischen sind sie mir langsam lästig, könnte ja auch endlich mal wieder vorbei sein. Na ja, alles hat seine Zeit.

      Und die Männer mit ihren Sprüchen...

      Diesen viel zitierten Männerspruch mit den warmen Gedanken kennt wohl auch jede Frau. Ich werte den wohl eher als typisches Männerwunschdenken.

      Ich freu mich auf den Winter mit seiner klaren feuchten Luft. Endlich raus gehen können und Schnee schippen, eine meiner Lieblingsbeschäftigungen, das ist wirklich nicht ironisch gemeint, ich mach das wirklich sehr gerne. Wahrscheinlich, weil der Sommer hier so unendlich heiß und trocken ist.

      Man ist eben immer am falschen Fleck und will das, was man nicht hat. Hat man es dann, ist es auch wieder nicht richtig. Der Mensch ist schon eine sehr eigenartige Spezies, oder?

      LG Petra K.

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    2. Liebe Petra,
      ich habe auch hohen Blutdruck, aber deswegen friere ich nicht weniger. Und unter Hitzewellen leide ich fast gar nicht. Leider habe ich aber auch nicht so furchtbar viel Bügelwäsche - denn bei dieser Tätigkeit wird es mir IMMER warm. Und beim Essen kochen. Und damit beginne ich jetzt.

      Gruß elsie

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    3. Liebe elsie, mein Vater hätte jetzt an dieser Stelle den Spruch gebracht: Bein Assen schwitzen, bein Orbeiten frieren, dos sei de gesindsten Leit".

      LG Petra K.

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