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Sonntag, 1. März 2015

Beifuß - Unkraut oder doch eher Heilkraut?

Manchmal macht man instinktiv alles richtig. Eines meiner ersten Wildkräuter, die ich kennenlernte, als ich anfing, mich mit Wildkräutern zu beschäftigen, war Beifuß. Seitdem vergeht kein Tag, wo der Beifuß nicht in meinem Frühstückstee verwendet wird. Daß er auch so tolle Heilkräfte inne hat, war mir damals nicht bekannt aber man lernt ja bekanntlich immer dazu, wenn man es denn lernen will.

Heute hab ich über einen E-Mailverteiler einen interessanten Beitrag erhalten, wo es um den medizinischen Einsatz von Beifuß geht. Demnach soll es wohl sehr gut in der Behandlung von Malaria, Krebs, Leukämie oder Darmwürmern (igitt!..) sein aber auch zur Geburtserleichterung Verwendung finden.

In der Filmindustrie hat es der Beifuß sogar bis zu Harry Potter geschafft.


Ich finde aber auch immer die alten Geschichten über die Wildkräuter sehr interessant. Zum Beifuß steht da geschrieben:

Beifußkraut ist dem heiligen Valentin (der vom Valentinstag) und der Artemis geweiht.
Angeblich soll man in der Antike einer Frau, die gerade ein Kind geboren hatte, einen Büschel Beifuß in die linke Hand gegeben haben, damit die Schutzgöttin der Mütter, Artemis, vor Unheil schützte.
Zudem soll man das Zimmer, in dem Frau und Kind schliefen, mit Beifuß ausgeräuchert haben. Und auch im Wochenbett selbst soll Beifuß gewesen sein.  Dazu trug man Beifußwurzeln auch als Amulett, um die Kraft zu verstärken.
Bei Wahrsagern galt der Beifuß als ein Hilfskraut, der das Weissagen erleichtern sollte. Überhaupt scheint der Beifuß bei Weissagern beliebt gewesen zu sein, denn sie reinigten auch ihre Glaskugeln damit.
Im alten Rom legte man sich Beifußblätter in die Sandalen, um die Füße vor Übermüdung zu schützen. Das brachte dem Beifuß wohl auch seinen deutschen Namen ein.
Früher befestigte man den Beifuß auf dem Hausdach, damit er vor Blitzen und auch vor Seuchen schützen sollte.
Am 15. August, dem Tag der Maria Himmelfahrt räucherte man die Ställe auf Bauernhöfen mit Beifuß aus, damit das Vieh das Jahr über gesund blieb.
Den alten Germanen war die Pflanze heilig, sie gaben Beifuß mit auf den Scheiterhaufen, wenn sie ihre Toten verbrannten. Dadurch sollte der Seele der Übergang ins Jenseits erleichtert werden.
Im Altertum band man sich Beifuß ans Bein, damit dieser vor Müdigkeit schützte.
Ein alter Brauch besagt, dass man sich einen aus Beifuß geflochtenen Gürtel umlegte, damit um das Sonnenwendfeuer tanzen soll und anschließend diesen Gürtel im Feuer verbrennen soll, damit man das ganze Jahr vor Krankheit geschützt ist.
Die Kelten verräucherten zu bestimmten Zeiten, etwa an Samhain, den Beifuß.
Er galt als Schutzpflanze, die böse Geister vertrieb.
Der Beifuß galt nicht nur als Schutz gegen Dämonen und böse Mächte, er sollte auch gegen Feuersbrünste und Blitzschläge helfen. Aber er sollte vor noch mehr Ungemach schützen – vor dem bösen Blick, vor Hexenwerk, vor Albträumen, gegen Hass, Neid und Intrigen, die der Seele schaden.
Die Kirche mochte den Beifuß früher aber gar nicht, man sah in ihm ein Hexenkraut, wahrscheinlich deshalb, weil sie den “ungläubigen” oder Hexen Schutz gewähren sollte.
Früher war es Aberglaube – heute findet man tatsächlich den Hintergrund dafür: Die ätherischen Öle im Beifuß sind antibakteriell und töten Pilze ab – also genau das, was man braucht, um junge Mütter mit ihren Kindern vor Erkrankungen zu schützen.
Der Beifuß war übrigens sowieso ein beliebtes mystisches Frauenkraut. So setzten sich Frauen in den Rauch des Beifußes, um ihre lebensschenkenden Geschlechtsorgane zu weihen, damit sie weiterhin fruchtbar blieben oder aber auch, um eine Geburt einzuleiten.
Ein volkstümlicher Name ist auch Frauenwurz, der auf die besondere Wirkung bei Frauenbeschwerden hinweist. Beifuß entspannt den Unterleib der Frau, er soll auch das Lustgefühl im weiblichen Körper verstärken.

Hier finden Sie den gesamten Artikel zum Thema Beifuß:
https://antilobby.wordpress.com/2015/02/27/beifuss-uraltes-wissen-gegen-krebs/

Ich finde das eine schöne Sonntagslektüre. 

Also bis bald
Eure Petra K.
Wenn Gefühle wie Kräuter am Wegesrand wachsen würden, gäbe es immer noch die Ignoraten, 
die darauf herumtrampeln würden, anstatt sie zu pflücken
(Ursula Schachschneider (*1957), Malerin, Buchillustratorin, Dozentin, Autorin und Aphoristikerin)

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