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Dienstag, 11. Oktober 2016

Haare nur mit Wasser waschen

Haare werden nun mal fettig, das ist ganz normal und eine natürliche Körperfunktion von Talgdrüsen. Und wenn es nicht so vorgesehen wäre, dann hätte es die Natur anders gemacht.
Wenn man sich nun verstärkt an der Natur ausrichtet, dann muß man sich fragen, an welcher Stelle denn die Natur das Shampoo erfunden hat. Nein, hat sie nicht und man muß sich doch da fragen, wie sie denn die Entfernung des Talgs von der Kopfhaut oder aus dem Haar vorgesehen hat. Ganz einfach, die Natur hat dafür das Wasser vorgesehen.

In unserer "zivilisierten" Zeit scheint es völlig undenkbar, zur Haarpflege nur Wasser zu verwenden. Jeder würde sofort sagen, daß das ja gar nicht ohne Shampoo funktionieren kann, wenn man das Fett weg bekommen möchte. Aber man kann sich ja auch mal fragen, ob nicht ganz profane wirtschaftliche Interessen riesiger Konzerne der chemischen Industrie dahinter stecken, die natürlich Geld verdienen wollen und nur aus diesem Grund erst einmal grundsätzlich einen Bedarf an deren Produkte entwickeln mußten, um etwas verkaufen zu können. Massive Werbung, die sich die Firmen viel Geld kosten lassen, sind dann das erste Mittel der Wahl, um die Gehirne der Menschen so zu beeinflussen, daß sie glauben, daß es ohne diese Produkte gar nicht gehen kann. An dieser Stelle kann man sagen, daß die Konzerne ihr Ziel erreicht haben und sich in Selbstlauffunktion das Geld aus den Taschen der Leute ziehen läßt.

Das wäre wohl so, wenn es nicht so "Verrückte", wie mich geben würde, welche die heutige "Zivilisation" und deren Auswüchse grundlegend hinterfragen. Nämlich mit der Frage, ob und wie denn die Menschen früher, als es noch keine Supermärkte und keine chemische Industrie gab, gelebt haben und ob sie daran vielleicht gestorben sind, weil sie z. Bsp. kein Shampoo hatten. Ich kann mir auch in diesem Moment vorstellen, wie die "Zivilisierten" gerade die Bilder in ihrem Kopf abspulen, wie die Leute damals mit triefend fettigem Haar durchs Leben gezogen sind, völlig ungehobelte Klotze und schon von weitem an ihrem Gestank zu erkennen. Denen kann ich nur sagen: "Ihr seid die perfekten Werbeopfer".

Warum? Weil kaum einer sich daran zurück erinnert, daß man z. Bsp. einem Neugeborenen ganz selbstverständlich niemals die Haare mit einem Shampoo wäscht, sondern nur mit Wasser. Aber auch da gibt es ja inzwischen schon die tollsten Babyshampoos, die natürlich ganz besonders schonend sein sollen. Na und wenn das Baby auf der Verpackung so wunderbar glücklich lachend drein schaut, dann kann das ja auch gar nicht anders sein. Wieder: Ziel erreicht - Werbeopfer!

Nein, dieses Spiel spiele ich nicht mehr mit. Ich hinterfrage ALLES! Und wenn man hinterfragt, muß man ausprobieren, das bleibt einem dann nicht erspart. Ich habe es ausprobiert. Seit mehr als vier Wochen wasche ich nun meine Haare alle 2 bis 3 Tage nur mit Wasser, mit warmem Wasser. Und:

Es funktioniert!

Die ersten zwei Waschungen waren noch nicht so hundertprozentig, da fielen die Haare noch nach allen Richtungen aber dann hat alles geklappt. Ich habe keine fettigen Haare, kein Kopfhautjucken mehr, das Haar ist schön weich und ich muß auch nicht mehr fönen, um sie in Form zu bringen.

Wer sich nun gar nicht damit anfreunden kann, dem gebe ich die Ausrede in die Hand, daß ich über das Glück verfüge, zwar sehr viele aber auch recht dünne Haare zu haben, noch dazu in einem Kurzhaarschnitt. Es muß ja sowieso jeder für sich selbst entscheiden, wie er sich pflegt und wenn er das Shampoo für sein Glück braucht, dann kann er es auch nehmen. Irgendjemand muß ja schließlich die Abhängigkeiten von der Industrie finanzieren. Das heißt aber nicht, daß ich sie finanzieren muß.

Für meine neue Haarpflege brauche ich nur warmes Wasser und einen Waschlappen, mit dem ich die Kopfhaut schön rubbeln kann. Das bringt neben der Fettentfernung auch noch einen guten Massageeffekt. Solange das Haar naß ist, fühlt es sich auch irgendwie noch etwas "fettig" an, wenn man aber das Haar mit dem Handtuch dann trocken gerubbelt hat, ist es ein wunderbares Gefühl auf dem Kopf und ich kann, allen Unkenrufen zum Trotz, auch nicht sagen, daß ich damit das Handtuch öfters waschen müßte, weil vielleicht jemand der Meinung ist, daß nun das ganze Fett im Handtuch wäre. Nein, dem ist nicht so.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und mein Haar scheint sich damit ganz wohl zu fühlen.


Probieren geht über studieren!

Also bis bald
Eure Petra K.
Wasser ist das Shampoo des kleinen Mannes
(Petra K.)

Nachtrag 06.11.2016:
Inzwischen brauche ich zum Haare waschen nicht mal mehr einen Waschlappen. Es reicht, wenn ich unter der Dusche mit den Händen einfach in den Haaren rubble. Ich lasse dann die Haare nach dem Trockenrubbeln lufttrocknen, brauche also keinen Fön. Wenn sie trocken sind, noch mal mit der Bürste durchkämmen, fertig. Ich brauche auch kein Haarspray mehr, das Haar ist auf diese Weise wunderbar in Form. So einfach und ohne jegliche Chemie - immer wieder ein Aha-Effekt.


Kommentare:

  1. Hallo Petra,

    ich verwende schon seit etlichen Jahren kein gekauftes Shampoo mehr. Ich wasche meine Haare seit Jahren mit Seife, anfangs mit speziellen Haarseifen (auf Handwerkermärkten gekauft) und jetzt nur noch mit Alepposeife. Funktioniert toll. Ich habe auch einen Kurzhaarschnitt und sehr feines Haar. Seither habe ich keine Probleme mehr mit Schuppen und juckender Kopfhaut. Mein Haar ist gesund und fühlt sich toll an.
    Ganz ohne "Hilfswaschmittel", also nur mit Wasser, traue ich mich nicht. Aber dein Bericht macht mit Mut es einmal zu probieren.

    Liebe Grüße
    Silvia G. aus FN

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    1. Liebe Silvia, auch ich habe diesen Test, mein Haar nur mit Wasser zu waschen, sehr lang vor mir her geschoben, weil ich dem Frieden auch nicht getraut habe. Probier es einfach mal aus, vielleicht im Urlaub, denn ich hatte so das Gefühl, daß die Haare bei den ersten beiden Waschungen erstmal das ganze Silikonzeug, was ja angeblich in den Shampoos drin sein soll, los werden mußten aber jetzt funktioniert es tadellos. Muß nicht bei Jedem so sein, jeder hat anderes Haar, ich kann da nur meine Erfahrungen weitergeben.

      LG Petra K.

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  2. Hallo,

    natürlich reicht Wasser zur Haarpflege und tatsächlich fühlt es sich zu Anfang komisch an bis die Chemie rausgewaschen ist ;-)

    Wir nutzen seit Jahren die Rosskastanie als Shampoo. Einfach die Haare mit dem Sud waschen. Das macht sie weicher und glänzender als irgendein Fertigprodukt es kann.

    Mit dem Kastaniensud ersetzen wir sämtliche Körperpflegeprodukte, Wasch- und Putzmittel. Wer es duftend haben möchte, gibt Blüten, Kräuter oder Obstschalen zu den Kastanien. Es gibt viele Möglichkeiten und niemand braucht die teure und sowohl Menschen und Umwelt schädigende Chemie.

    Den Sud brühen wir jeden Abend frisch auf, lassen ihn über Nacht ziehen und filtern morgens ab. Fertig ist die "Seife" für einen Tag.

    LG

    Nicole - Mel

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  3. Ach ja, ganz vergessen:

    Birkenzucker ersetzt Zahnpasta. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, denn das Wasser läuft einem im wahrsten Sinne des Wortes im Mund zusammen. Außerdem fehlt die Schaumbildung und das cremige Gefühl. Zähne und Zahnfleisch danken es uns und der Zahnarzt ist ob der Veränderung ganz erstaunt. Probleme mit Zahnstein, Karies und Verfärbungen sind Vergangenheit!

    Mein Mann veerstärkt diesen Effekt noch mit täglichem ölziehen und hat damit ein besseres Ergebnis als ich, die mit Öl im Mund nix zu tun haben will.

    Mel

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    1. Liebe Mel, das sind wirklich sehr gute Tipps, nun gibt es wirklich keine Ausreden mehr, wenn man Chemie vermeiden will. Mit dem Ölziehen hab ich allerdings auch meine Probleme, ich mag das auch nicht im Mund.
      Ich hatte übrigens neulich mal, weil ich eine entzündete Stelle am Zahnfleisch hatte, ein paar Tage lang nur mit Kokosmilch die Zähne geputzt, die Kokosmilch, wo ich das Kokosöl abgenommen hatte, also nicht so fettreich. Ich war überrascht, wie angenehm sich damit die Zähne putzen ließen und vorallem, wie schnell die Entzündung weg war. Also es gibt wirklich Alternativen, selbst wenn einem der Birkenzucker zu teuer ist, was bei uns der Fall ist. Man muß es eben abwägen. Wenn man sich die ganze Chemie spart, dann kommt bestimmt auch irgendwie der Preis für den Birkenzucker wieder heraus. Ich denke, es ist alles eine Frage der Selbstdisziplin und da liegt wohl meist der Hase im Pfeffer.

      LG Petra K.

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  4. Hi Petra,

    auf den ersten Blick ist Birkenzucker wirklich sehr teuer. Aber er ist sehr ergiebig und so kommt man lange Zeit damit hin. Eine Messerspitze reicht vollkommen aus. Mehr würde ohnehin zu einer Unmenge Wasser im Mund führen ;-)

    Allerdings sollte man nur den echten Birkenzucker aus Finnland verwenden. Der unwesentlich billigere aus Ersatzstoffen, wie z.B. Mais, hat geringere Wirkung.

    Kokosöl soll ebenfalls für die Zahnreinigung geeignet sein. Hab mal irgendwo ein Rezept gelesen, das aus Kokosöl, Birkenzucker und einer Prise Natron gerührt würde. (Öl wäre mir persönlich zu schmierig und Kokos mag ich schon gar nicht)

    Entzündungen / Hautverletzungen behandele ich mit Propolis oder Honig.

    Gruß

    Mel

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    1. Kokosöl nehme ich nicht zum Zähneputzen, nur die vom Kokosfett befreite Kokosmilch, die ist nicht fettig, es ist ja alles Kokosöl abgeschöpft (hatte ja in meinem Post über Kokosöl darüber berichtet). Kokosmilch hat auch einen sehr entzündungshemmenden Effekt, hab ich ja bei Zahnfleischentzündungen gemerkt. Geschmacklich hab ich kein Problem damit, ich mag den Kokosgeschmack. Wenn man, wie ich, etwas fettarme Kokosmilch in das Waschwasser gibt, bekommt man eine sehr schöne Haut. Die Hinterlassenschaften von z.Bsp. Mückenstichen heilen auch sehr schnell, hab ich festgestellt. Ich fühl mich wohl damit.

      LG Petra K.

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  5. Zitat: "Ich fühl mich wohl damit."

    Das ist die Hauptsache! Mensch soll sich wohlfühlen ;-)

    Damit es nicht zu Mückenstichen kommt:

    http://14qm.de/selbstgemachtes-anti-muecken-oel/

    Das Rezept habe ich im Frühling erstmals angesetzt und wir waren begeistert vom Ergebnis. So wenig wie dieses Jahr wurden wir noch nie belästigt bzw. die Belästigungen passierten an Tagen, an denen wir die Nutzung vergessen hatten.

    Gruß

    Mel

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  6. Liebe Petra
    Ich wasche meine Haare seit zwei Jahren überhaupt nicht mehr. Ich bürste sie aber mindestens jeden zweiten Tag kopfüber. Meine Haare riechen nicht: Ich habe am Anfang Familienangehörige zur Kontrolle schnüffeln lassen, da ich selber unsicher war!! Meine taillenlangen Haare wirken sehr gepflegt, niemand aus meiner Umgebung ahnt, dass ich meine Haare überhaupt nicht mehr wasche.
    Der Anfang war schwierig, ich musste meine Haare vier Mal mit Natron waschen, bis auch die letzten Shampoo-Reste ausgewaschen waren. Shampoo-Bestandteile werden durch Bakterien zersetzt und führen zu einer juckenden Kopfhaut und zur Geruchsbildung.
    Mein grosses Vorbild sind unsere Katzen, die niemals übel riechen.
    Ich habe sicher schon viele tausend Liter Wasser gespart! Darüber freue ich mich sehr.
    Deine Website finde ich einfach toll! Ein grosses Kompliment an Dich.
    Gruss

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