Mittwoch, 18. März 2015

Einseitige Berichterstattung in den Medien

Wer sich von den Medien noch nicht vollkommen verblöden lassen hat, der wird sich zu den derzeitigen journalistischen Exzessen seine eigene Meinung machen und er wird sich solange auf die Suche nach objektiven Tatsachen begeben, bis er/sie fündig wird. Auf dem Weg dorthin kann man durchaus auch noch auf Journalisten treffen, die sich zu sagen trauen, worauf der Journalismus achten sollte, wenn er sich denn nicht vollkommen lächerlich machen will.
Der Begriff Lügenpresse ist nur ein Ergebnis von lächerlichem Journalismus, dem wir Tag für Tag ausgeliefert sind. Zumindest, solange man sich ihnen ausliefern läßt.

Der exorbitante Rückgang von Zeitungslesern ist nur die Spitze vom Eisberg, daß die Menschen sich nicht mehr länger für blöde erklären lassen wollen. Wenngleich es mir nach wie vor ein Rätsel ist, warum es noch viel zu Viele gibt, die sich diesen Dünnjournalismus noch freiwillig reinziehen und Monat für Monat Geld für Zeitungen ausgeben.

Daß es auch noch gute Journalisten gibt, die ihren Beruf ernst nehmen, zeigt Gabriele Krone-Schmalz z.Bsp. in ihrem Interview zur einseitigen Berichterstattung der Medien: 


Und wenn es gerade um Russland geht, dann darf doch russischer Humor nicht fehlen:


Am besten gefällt mir in diesem Video, wie die zwei älteren Mütterchen auf "Conchita Wurst" reagieren. Genauso sollte man es hierzulande machen...

Also bis bald
Eure Petra K.
Journalismus ist Berichterstattung. Manchmal auch Berichtbestattung.
(Erhard Blanck (*1942), deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler)

 

Dienstag, 17. März 2015

Paprika-Aufstrich mit Tomaten, Ingwer und Chillie

Irgendeine Abwechslung hat noch für mein Winter-Abendessen gefehlt. Ja, es ist kein Winter mehr, ich weiß. Doch manche Ideen müssen erst reifen und plötzlich macht es Klick und man weiß, was man noch gerne essen möchte.

Im Sommer gibt es ja bei mir abends grundsätzlich Wildkräuteraufstrich oder Wildkräutersalat. In diesem Winter hat mir aber irgendwie der innere Antrieb gefehlt, raus in die Natur zu gehen und mir meine Wildkräuter zusammenzusuchen und das, obwohl es durchaus die Temperaturen zugelassen hätten. Aber ich war faul, ich geb´s ja zu.

Wenn man sich erst einmal dazu entschlossen hat, keine Wurst und keinen Käse mehr essen zu wollen, weil man einfach gesünder leben will, dann macht man sich eben Gedanken, durch was man Wurst und Käse ersetzen könnte. Ich gebe auch ganz ehrlich zu, daß es auch in finanzieller Sicht erstrebenswert ist, teure Fleischerware zu ersetzen. Diese Posten schlagen auf dem Kassenbon bekanntlich stark ins Gewicht.

Kurzum, der Gedankenblitz hatte mir einen Paprika-Aufstrich vor´s innere Auge gebracht. Schön straff gewürzt, damit es so richtig durchwärmt und die schlechten Bakterien (sie sind nicht wirklich schlecht, sie haben nur ihre Arbeit zu machen, wenn der Körper falsch ernährt wird) von dannen ziehen.

Und das sind die Zutaten:

500 g Paprika
500 g passierte Tomaten
1 gr. Zwiebel
1-2 cm Ingwerwurzel (ca. 1 cm dick)
2 Knoblauchzehen
1-2 EL Himalaya-Salz
1 TL Pfeffer
1-2 EL Oregano (gerebelt)
1 EL Thymian
1 Prise Chilliflocken (es kann eine große Prise sein, wenn man Chillie mag)
1-2 EL Selleriekraut (gemahlen)
2 EL Basilikum (gemahlen)
1 TL Rosenpaprika (scharf)
1 Prise Estragon (gemahlen)
1 EL Korianderkörner (im Mörser zerstoßen)
1 TL Rosmarin
ca. 3 EL Keimöl

Und so hab ich den Aufstrich zubereitet:

Die Paprikas von den Kernen befreien und kleinschneiden, die Zwiebel, den geschälten Ingwer und auch den Knoblauch kleinschneiden.
Das Öl erhitzen und die Zwiebel darin anschwitzen. Paprika zugeben und auch etwas anschwitzen lassen. Dann den Ingwer und den Knoblauch zufügen. Mit den passierten Tomaten ablöschen, die restlichen Gewürze zugeben und ca. 40 Minuten ohne Topfdeckel leicht köcheln lassen, dabei immer etwas rühren, damit nichts anbrennt.
Die Masse muß einreduzieren, damit es nicht so dünnflüssig wird, es soll ja aufs Brot gebracht werden. Wenn die Konsistenz passt, pürrieren, nochmal nach persönlichem Gust abschmecken und kochend heiß in saubere, heiß ausgespülte Gläser geben, Deckel drauf und auf einem Brettchen auskühlen lassen.
Wenn die Gläser ausgekühlt sind, im Kühlschrank aufbewahren.

Die Paprikas haben in unserem Supermarkt 1,29 € gekostet. Was die Packung passierte Tomaten gekostet hat, weiß ich gar nicht mehr, war aber auch nur Centkram. Viele der Gewürze hab ich im Garten vorrätig, so daß sie mich nichts kosten. Alles in allem ein sehr preisgünstiger Aufstrich.

Ich habe aus dieser Masse 2 Gläser bekommen und kann eine ganze Weile davon essen. Wurst und Käse sind garantiert teurer und geschmacklich ist der Aufstrich eine Wucht, da lasse ich Wurst und Käse aber sowas von liegen...

Paprika-Aufstrich mit Tomaten, Ingwer und Chillie
lecker, lecker!
Und nun habe ich also neben dem Linsen-Aufstrich und dem Kürbis-Aufstrich auch noch einen Paprika-Aufstrich. Das sollte doch schonmal ansatzweise reichen, um vegetarisch und vorallem sehr preiswert über den Winter zu kommen, oder? Mal sehen, was mir da noch so einfällt.

Also bis bald
Eure Petra K.
Ein zu wenig gewürztes Essen ist kein gutes Essen
(aus Indien)

Nachtrag 11.04.2015:
Von diesen zwei Gläsern habe ich fast 4 Wochen zu Abend gegessen. Und wenn man sich nun mal überlegt, was im Supermarkt die kleinen Dosen vegetarischer Aufstrich kosten, dann weiß man, wieviel man spart, wenn man meinen Aufstrich macht. Die Butter kann man sich damit auch noch sparen, der Aufstrich braucht keine Butter auf einer Scheibe Brot. Also preiswerter kann es kaum gehen, finde ich.

Sonntag, 15. März 2015

Zukunftsaussichten!?

Da hab ich doch mal ein Video entdeckt, wo ein mögliches Zukunftsszenario angesprochen wird. Es ist zwar Sonntag, und damit nicht zwangsläufig eine Zeit, wo man sich über sowas Gedanken machen sollte, aber vielleicht hat ja jemand genauso Langeweile wie ich gerade und da kann man sich ja sowas mal anhören und darüber nachdenken, was die Botschaft dieses Videos ist oder sein soll.

Viel Spaß bei Tatjanas Fahrt in den wilden Westen:

https://www.youtube.com/watch?v=C6BJST-MyqM

Für mich ist die Botschaft: Alles wird genauso kommen, wie es vorgesehen ist...

Also bis bald
Eure Petra K.
Gib der Seele einen Sonntag und dem Sonntag eine Seele
(Peter Rosegger (1843 - 1918), Pseudonym P. K., Petri Kettenfeier, österreichischer Volksschriftsteller und Erzähler, Autodidakt, begann als Wanderschneider)
 
 
 



Samstag, 14. März 2015

Zähne putzen mit Natron

Viele Jahre hatte ich meine Zähne mit Schlämmkreide und Heilerde geputzt. Das ging recht gut, es hatte nur einen Nachteil, es war doch noch etwas zu grobporig. Ich hatte immer ein wenig schlechtes Gewissen, daß ich damit an dem Zahnkörper doch zu sehr kratze. Das war zwar nicht der Fall, denn die Schlämmkreide löst sich ja beim Putzen durch das Wasser, womit ich die Kreide anfeuchte, auf. Und doch blieb immer ein Rest Bedenken.

Nun hab ich vor ein paar Tagen auf einem anderen Blog (ich weiß nicht mehr, wo das war) gelesen, daß die Blogbetreiberin die Zähne mit Natron putzt. Na, das ist doch mal eine Aussage, die interessant klingt, denn Natron ist bei uns eine ganz wichtige Größe. Ich hatte ja hier schon darüber berichtet.

Noch am selben Tag habe ich angefangen, meine Zähne mit Natron zu putzen. Dazu habe ich aus unserem großen Vorratsack eine kleine Menge in ein verschließbares Gefäß gegeben. Beim Zähneputzen braucht man nur mit der Zahnbürste etwas Pulver aufzunehmen und los gehts.

Es schmeckt etwas salzig, ist aber nicht unangenehm, auch wenn man sich erst dran gewöhnen muß. Daß auch kein Schaum entsteht, ist für mich nicht ungewöhnlich, war ja bei Schlämmkreide auch nicht der Fall. Was ich aber umgehend bemerkt habe, war, daß ich jetzt kein Zahnfleischbluten mehr feststellen muß, was ja doch ab und an mal passiert, wenn man zu unsensibel die Zähne putzt.
Die Zähne fühlen sich auch nach dem Putzen sehr glatt an und das ist ein gutes Gefühl.

An den Kostenfaktor muß ich da gar nicht erinnern. Wir haben vor langer Zeit mal eine Großpackung mit 25 Kilo für 25 Euro gekauft. Ihr könnt es mir glauben, mit 25 Kilo kommt man seeehr weit.
In den Drogerie-Discountern kosten 200 Gramm so um die 2 Euro, bei uns kosten sie 20 Cent. Wenn man das nun mal hochrechnet, was wir mit diesem Riesensack eingespart haben, da kann man mit der gesparten Menge vieles anfangen, was an festen Kosten nicht einzusparen geht.

Und nun freue ich mich, daß ich wieder eine Möglichkeit gefunden habe, wo ich gut, gesund und kostengünstig leben kann.

Nach dem Motto: Kleinvieh macht auch Mist...

Also bis bald
Eure Petra K.
Wer lächelt, zeigt auch Zähne
(Verfasser unbekannt)

Mittwoch, 11. März 2015

Warum die Medizin so ist, wie sie ist

Ich habe mich ja schon oft gefragt, warum man bei einem Arztbesuch auf die Bitte hin, mit natürlichen/pflanzlichen Mitteln behandelt werden zu wollen, stets mit gesenktem Kopf die Antwort bekommt: „Das ist in Ihrem Fall nicht ausreichend“.

Und da man ja als Nichtmediziner wohl kaum das Gegenteil beweisen kann, muß man es eben so hinnehmen und sich die chemische Keule verordnen lassen.

Beim Lesen meines neuesten Buches habe ich allerdings eine mögliche Antwort darauf erhalten.

Auszug aus: Der große Gesundheits-Konz

Zitat:

Welche Chancen besitzen denn heute junge Mediziner, ihre Sicht zu weiten, ihr Tun kritisch zu hinterfragen? Keine! Die haben zwar schon mal etwas über Naturmedizin gehört, aber, mein Gott, die Leute, die sie vertreten, haben doch meist nicht studiert - die kann doch keiner für voll nehmen!
Die Lehrprogramme von Schulen, Hochschulen, Universitäten und ärztlicher Pflichtfortbildung werden von den Kultusministerien bestimmt. Diese Minister sind führende Mitglieder politischer Parteien. Letztere werden von der Wirtschaft und Industrie mitfinanziert.
Nach wessen Interessen glaubst Du also, werden die Minister z.B. die medizinischen Lehrprogramme wohl ausrichten?

Wollen die Lehrer oder Professoren von diesem vorgegebenen Lehrplan für ihr Fach abweichen, werden sie mal kurz zur Ordnung gerufen. Nützt das nichts, wird es für sie schwer, Beruf und Lehramt zu behalten oder gutbezahlte Gutachten zu erstellen.

Freiheit der Lehre? Zu schön, um wahr zu sein! 9422, 9492

Die jungen Menschen, die gerne Ärzte werden möchten, werden somit nur auf die »anerkannte Medizin« indoktriniert und zu einer Medizin geführt, für die nicht die Ganzheit des Menschen Grundlage des Wissens und Therapierens ist, sondern die Zellularpathologie Virchows, die sich für die Ärzte als so lukrativ erwiesen hat, daß man trotz ihrer inzwischen erkannten Widersinnigkeit weiter daran festhält. Wonach die Patienten als Massenware nach der Methode der einarmigen Banditen in den Spielsalons minutenschnell abzufertigen sind: ein Ruck, ein Zug - und das Honorar im Kasten klingt. Denn nach Virchow besteht der Chipkarteninhaber nur aus zu inspizierenden Einzelteilen. Wie sagte er doch seinen Studenten: »Ich habe Tausende von Menschen seziert - aber nie eine Seele gefunden.«

So konzentriert sich denn der genehmigte Lehrplan nur auf technisch-pharmakologische Schemata. Und deshalb wird auch das Fach Ernährung nicht in die Lehrprogramme aufgenommen. 's wär' ja noch schöner, wenn da später ein Doktor Eier und Fleisch aus
deutschen Landen verunglimpfen würde!

Damit diese so programmierten Mediziner nicht auf Patienten stoßen, die naturgemäß leben und behandelt werden wollen, beginnt die Indoktrination zukünftiger Klienten schon im Kindergarten: täglich Fluorid-Tabletten!

Eltern, die sich dagegen stellen, werden sogleich verunglimpft, ihre Kinder innerhalb der Kindergärten und Grund- und Hauptschulen »sozial« auszugrenzen. Sind die Kleinen mal etwas unruhig, werden sie gleich mit Psychopharmakatabletten gefüttert. Chemie, Tabletten und Pillen werden so zur selbstverständlichen Einnehmens-Gewohnheit gemacht.

Im Krankenhaus wird der junge Arzt dann von den Chefs wie ein dummer Junge behandelt. Macht er sich schließlich selbständig, muß er mit den Kassenärztlichen Vereinigungen vorgedruckte Verträge abschließen, wo ihm verbindlich vorgeschrieben wird, 
we l c h e Behandlungen erlaubt sind. Und das sind nur »anerkannte« Heilweisen!

Ärzte, die versuchen, naturnahe oder naturheilkundliche Behandlungen anzuwenden, geraten unweigerlich in die fein ausgeklügelte Disziplinierungsmaschinerie: Prüf-, Regress-,Disziplinar-, Kassenentzugs- und Strafverfahren, Berufsverbot. Denn verheimlichen läßt sich eine »berufsfremde« Behandlung nicht - alles muß ja abgerechnet werden.

Dieses System ist so perfekt und gnadenlos, daß kein Arzt oder Zahnarzt es durchhält, andere als die vertraglich vereinbarten »anerkannten« Behandlungsmethoden anzuwenden. Es sei denn, er gibt seine Kassenzulassung ab und behandelt nur privat.

Aber wenn Du nun denkst, da hätte er endlich die große ärztliche Freiheit, dann irrst Du. Denn alle Ärzte und Zahnärzte müssen laut Gesetz den Kammern angehören. Dort sind sie an eine Berufsordnung gebunden. Diese wird zwar von den Kammerversammlungen verabschiedet - kann aber nur nach vorheriger Genehmigung durch den zuständigen Minister in Kraft gesetzt werden.

Klar, daß auch darin wiederum nur die (von uns als falsch erkannte) »anerkannte Lehre« festgeschrieben ist.

Daß außerhalb dieser einzig genehmigten Lehre »Allopathie« die wahre Heilkunde überhaupt erst anfängt, merkt keiner. So haben die Mediziner das alles wasserdicht bei sich abgeschottet. Damit nur kein Patient auf Dauer gesund bleiben kann und der Selbstbedienungsladen für alle Schulmediziner bestens am Laufen bleibt. Da ist es mit dem Idealismus eines ehrlichen Arztes, der sein Herz rein halten möchte, bald schnell vorbei...

So ist es schon für uns verständlich, daß wenig charakterstarke Mediziner nur von oben »genehmigte« Behandlungsmethoden für die einzig wirksame Heilbehandlung ansehen. Wer will sich schon gerne selbst unnötig Schwierigkeiten machen, wenn's nicht nötig ist? (Ich selbst bin wohl eine der wenigen Ausnahmen darin.)

Sie haben in ihren Lehrjahren und in ihren Fortbildungskursen zudem nie etwas anderes gehört. Und wenn, dann wurden diejenigen, die alternative Methoden vertreten, als Spinner, Fanatiker etc. abgestempelt und nötigenfalls mit allen Mitteln verfolgt. Das sieht man durchaus als rechtens an, weil ja die »anerkannte« Lehre Teil der Berufsordnung ist - also beachtet werden muß.

Will ein Mediziner eine akademische Karriere machen - was bedeutet, Einfluß zu erlangen -, kann er das nicht ohne Hochschullehrer-Verband, in den er eintreten muß. Keine Frage: Auch dieser ist fest auf »anerkannte« Methoden der Heilkunst eingeschworen. Wer davon abweicht, kann seine Laufbahn vergessen.

Erst im hohen Alter wagen es daher Lehrstuhlinhaber schon einmal, mit dem herauszukommen, was sie als Wahrheit erkannt haben. Nur: Das verändert nichts. Denn Lehrstühle haben sie dann nicht mehr. Die Fachzeitungen bleiben ihnen verschlossen. Und auf Kongressen kommen sie nicht mehr zu Wort.

Setzt sich nun trotzdem ein wissender Arzt über alles hinweg, behandelt er nach seinen mittlerweile gemachten Erfahrungen ohne Chemie und hilft den Kranken mit natürlichen Mitteln wirklich gesund zu werden, so muß er diesmal fürchten, von einem Patienten oder Kollegen wegen »nicht anerkannter« Behandlungsmethoden angezeigt zu werden.

Bei Gericht stößt er sodann auf Gutachter, die natürlich wiederum der »anerkannten« Lehre anhängen...

Junge - da hab' ich's als Schriftsteller doch besser und kann mit reinem Gewissen den Kranken ehrlich Rat geben. Doch wer weiß, welche Schwierigkeiten noch auf mich warten. Die ersten Schüsse vor den Bug sind ja bereits abgefeuert.9985

Zitatende

Mein Kommentar dazu: Dem ist nichts hinzuzufügen...

Fraglich ist u.a. nur, warum z.Bsp. kein Strophantin mehr von den Ärzten verschrieben wird, wo es doch zu den am meisten geprüften und auch in früheren Zeiten zu den gern verschriebenen Medikamenten gehörte. Dürfen sie es nicht mehr verschreiben, weil es zu gut ist, die Menschen womöglich auch noch gesund machen könnte?

Nach dem Motto: „Zwei Dinge bringen den Arzt um sein Brot. Das eine ist die Gesundheit, das andere der Tod. Drum hält er Dich, auf daß er lebe, beständig zwischen beidem in der Schwebe.“

Das sagt doch alles, oder?

Also bis bald und bleibt schön gesund
Eure Petra K.

Wo sich jeder in seine Realität einschliesst, wird das ganze irreal 
(Stefan Fleischer (*1938), Rentner, vorher Organisator einer Großbank)


Dienstag, 10. März 2015

Toilettenpapier als Taschentücher nutzen

Jetzt ist sie vollkommen durchgeknallt, wird da wohl so Mancher denken. Und trotzdem ist es eine Überlegung wert, zum Naseputzen Toilettenpapier anstelle von Papiertaschentüchern zu nutzen, zumindest aus finanzieller Sicht.

Natürlich könnte man auch aus ausgedienten Kleidungsstücken, wie z.Bsp. T-Shirts, Taschentücher machen, nichts leichter als ein Stück Stoff zuzuschneiden, eingesäumt und fertig. Aber Stofftaschentücher, so kenne ich es zumindest noch aus früherer Zeit, als es noch keine Papiertaschentücher gab, müssen dann doch schon bei 90 Grad gewaschen werden. Dann vielleicht noch bügeln. Ob die Energiebilanz dann besser ist, als Papiertaschentücher zu nutzen, ist fraglich.

Also bleiben wir doch vorerst mal bei Papiertaschentüchern. Wenn man so durch eine Drogerie oder durch die Supermärkte geht, kosten die auf den ersten Blick nicht wirklich viel. Vergleicht man es allein in der Menge mit Toilettenpapier ist jedoch die finanzielle Ersparnis immens.

Ich hab mir das mal genauer angeschaut.

Unsere Packung Papiertaschentücher hat 30x10 Blatt. Also insgesamt 300 Tücher.
Unsere Packung Toilettenpapier hat 8x200 Blatt. Also insgesamt 1.600 Tücher.

Wenn man einen ungefähren Durchschnittspreis zu den verschiedenen Anbietern nimmt, kommt man bei den 300 Blatt Taschentüchern auf einen Preis von ca. 3 Euro.
Die 1.600 Blatt Toilettenpapier kosten ebenfalls ca 3 Euro.

Ich kann also 1.300 mal mir zusätzlich die Nase putzen, wenn ich auf Papiertaschentücher verzichte und Toilettenpapier dafür nehme. Das ist schon eine stolze Größe. Und wer kein Problem damit hat, ein und denselben Grundstoff, nämlich Papier, zum Naseputzen zu verwenden, nur weil auf der einen Packung Taschentücher drauf steht und auf der anderen Packung Toilettenpapier, der wird diese Ersparnis gerne für sich nutzen.

Es ist eben alles eine Frage der Betrachtunsweise. 

Also bis bald
Eure Petra K.
Liebe ist das einzige Taschentuch, das die Tränen der Traurigen trocknet
(Charles Haddon Spurgeon (1834 - 1892), englischer Theologe, Baptistenprediger)


 

Montag, 9. März 2015

Sauerkraut selbst machen?

Ich gebe es zu, Sauerkraut kostet nicht die Welt. Aber als wir unseren Weißkrauteintopf gemacht hatten, blieb noch ein halber Kohlkopf übrig. Und da wir schon einen riesigen Topf Eintopf gemacht hatten, wollten wir dann nicht noch mehr Weißkraut essen, es sollte uns ja auch nicht zum Hals raus hängen. Was also mit einem halben Kohlkopf machen?

Schon lange vorher hatte ich hier von selbstgemachtem Sauerkraut gelesen. Die Kommentare klangen gut. Also wurde bei mir mit dem restlichen Kohlkopf Sauerkraut nach besagtem Rezept gemacht.

Das Weißkraut auf einer Küchenreibe klein geraspelt. Man hätte ja auch die Brotmaschine nutzen können, um das Kraut zu schneiden. Aber nein, die liebe Petra quält sich lieber. Mit dem Salz vermengt und das Kraut geknetet und geknetet und geknetet... Und wenn sie nicht gestorben ist, würde sie heute noch kneten.
Es kam etwas Kohlsaft heraus, aber es war nicht sehr viel und ich war nach diesem Knetakt fix und fertig.
Also wer mal richtig Ärger hat und diesen abbauen will, der sollte Kohl kneten. Das hilft garantiert, um sich abzureagieren.

Die Kohlschnipsel in die Gläser gefüllt, Plastiktüte drüber und Deckel draufgeschraubt. In eine Schüssel gesetzt und die vorgeschriebenen sechs Tage bei ca. 20 Grad stehen gelassen.
Da hat weder was geschäumt, von sprudeln ganz zu schweigen. Irgendwie erinnerte es mich an unseren Bierversuch. Da gärte auch nichts. Na gut, dachte ich mir, muß ja nicht immer gleich sein. Wer weiß. Weiter im Experiment.

Jetzt, zwei Wochen später, nachdem die Gläser zur weiteren "Reifung" in einem kühlen Raum gelagert wurden, wollte ich es wissen. Bratwurst mit Salzkartoffeln und Sauerkraut sollte es zum Mittagessen geben.

Die zwei Gläser geholt, aufgemacht, die Folie abgezogen und...Optisch nicht das Wahre, nicht so ganz weiß, wie man sich Sauerkraut vorstellt, eher etwas ins Graue gehend. Na ja.
Dann die ultimative Geruchs- und Geschmacksprobe... Auch wieder: Na ja.

Ich bin ehrlich, es hat mich nicht so besonders überzeugt. Sauer war das Sauerkraut nicht, viel zu trocken war es und nur mit viel Gewürzen zu einem guten Ergebnis gebracht, was man essen konnte.

Ich hab jetzt in dem Rezept nochmal intensiv gelesen. Da gab jemand den Tipp, daß man bei zu wenig Saft wohl noch mit abgekochtem, und sicherlich wieder abgekühltem Salzwasser auffüllen kann. Leider hab ich das damals nicht gelesen, sonst hätte ich mir den Kraftakt mit dem Kneten sparen können. Aber mit Wasser aufgießen macht Sinn, denn das Kraut muß ja luftdicht abgeschlossen sein, wenn es gären soll.

Fazit: Es war der erste Versuch, Sauerkraut selbst zu machen. Ist nicht überzeugend gelungen. Und trotzdem werd ich es nochmal versuchen, wenn wir wiedermal zu viel Weißkraut haben. Wenn es bei Anderen gelingt, muß es doch bei mir auch gelingen.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Kommt Zeit, kommt Rat...

Weißkraut geraspelt
 und dann kneten, kneten, kneten


 In Gäser füllen und reifen lassen


 
Selbstgemachtes Sauerkraut zum Mittagessen
Der nächste Versuch gelingt bestimmt besser
Aufgeben is nich!

Also bis bald
Eure Petra K.
 
Wer durch des Argwohns Brille schaut, sieht Raupen selbst im Sauerkraut 
(Wilhelm Busch (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller)

Hier gibts die Fortsetzung der Sauerkraut"produktion":
http://auf-dem-weg-in-die-freiheit.blogspot.de/2016/09/wieder-sauerkraut-selbst-gemacht.html
 

Sonntag, 8. März 2015

Alles Gute zum Frauentag


Laßt es Euch heute so richtig gut gehen
Das habt Ihr Euch verdient

Also bis bald
Eure Petra K.
Frauentag ist ein Tag, an dem Frauen, unbehelligt von Männern, ihre Lust am Leben wiedergewinnen
(Gudrun Kropp (*1955), Lyrikerin, Aphoristikerin, Kinder- und Sachbuchautorin)

Samstag, 7. März 2015

Totschlagargument Böses Saponin

Es ist doch immer wieder bezeichnend, was einem so aus den Kreisen der Medizinmafia entgegen geschleudert wird. Heute Morgen hab ich erst wieder auf einem Blog gelesen, daß man in den Niederlanden jetzt die Eibe zu einem Wirkstoff für Chemotherapie verarbeitet. Und die Menschen haben nichts besseres zu tun, als Hurra zu schreien und das auch in unserem Land verlangen umzusetzen.

Ausgerechnet die Eibe, wo stets und ständig davor gewarnt wird, bis auf die Fruchthülle ja nichts davon zu verzehren, weil die ja sooo giftig ist.
Und für den schon geschwächten Krebskörper soll es jetzt plötzlich gut sein? Was ist das doch nur für ein Schwachsinn?!

Aber am meisten ärgert mich, daß die Leute nichts mehr hinterfragen. Gift auf einen kranken Körper? Geht´s noch? Soviel Dummheit auf der einen Seite und noch mehr Frechheit seitens der Medizinmafia auf der anderen Seite ist einfach unglaublich.

Man, man man, wacht doch endlich mal auf und schaut hin, was hier passiert! Hier ist der größte Genozid der Geschichte am Laufen und die Leute schreien Hurra...

Aber um die Eibe soll es heute nicht gehen. Heute geht es um das Thema Saponin.

Während auf der einen Seite das Gift der Eibe den Menschen als Heilmittel verkauft wird, wird auf der anderen Seite natürliche Heilkraft, von beispielsweise Saponin, als Gift angeprangert. 

Beim Saponin wird einem sofort entgegengeschleudert, daß dies ja gaaanz schädlich ist, richtig toxisch. Man braucht nur ansatzweise zu erwähnen, daß man gerne Vogelmiere ißt, da kann man drauf warten, daß der erhobene Zeigefinger erscheint. ´Hallo Herr Lehrer, ich weiß was, ich hab ganz gut aufgepaßt, in der Vogelmiere ist Saponin drin und das ist schlecht´.

Herr, laß Hirn regen...

Nun hab ich heute mal wieder durch "Zufall" (es gibt keine Zufälle im Universum) eine Seite gefunden, wo erwähnt wird, daß ausgerechnet das Saponin dazu in der Lage ist, das böse Cholesterin zu binden.

Hallo? Aufgepaßt?

Wer hier noch so obrigkeitshörig ist und den "Göttern in Weiß", bzw. eher den dahinter stehenden Mächten, was glaubt, der wird natürlich niemals glauben, daß dies möglich ist. Weil: ´Saponin ist böse´. Gut kann ja nur die Medizin vom Arzt sein, welche das Cholesterin mit einer Tablette senkt.

Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Cui bono. Wem nützt es? Wem nützt es, wenn pflanzliche Cholesterinsenker, die in jedem Garten und auf jeder Wiese zu finden sind, in Verruf gebracht werden? Natürlich, es nützt denen, die Chemie verkaufen wollen und sich eine goldene Nase daran verdienen.

Das glaubt natürlich die obrigkeitshörige Masse niemals. Und ehrlich gesagt, ist mir das auch wurscht. Jeder hat einen Kopf zum Denken und wer etwas wirklich wissen will, der wird solange suchen, bis er die wirkliche Wahrheit gefunden hat. Wir leben schließlich im Zeitalter des Internet und da findet man alles. Sicher ist da nicht alles richtig, was man da lesen kann aber man kann ja weiterforschen und vorallem kann man seinen Kopf auch mal benutzen.

Für die, die nicht forschen wollen, hab ich eine Seite vom Bund gefunden. Und da kann ja wohl keiner behaupten, daß der Bund eine Gruppe von Verschwörungstheoretikern wäre. Verschwörungstheorien gibt es übrigens immer nur solange, bis man die Wahrheit nicht mehr verheimlichen kann. Man sollte also dieses Wort prinzipiell sehr in Zweifel ziehen.

Hier ist die Information zu Saponin: http://www.mri.bund.de/fileadmin/Institute/PBE/Sekundaere_Pflanzenstoffe/Saponine.pdf

Wenn nun auf dieser Bund-Seite ein Institut für Ernährungsphysiologie schwarz auf weiß schreibt, daß Saponin dazu in der Lage ist, Cholesterin und primäre Gallensäuren zu binden, daß sogar HI-Viren (was auch immer man von der Glaubwürdigkeit über HIV halten mag) gehemmt werden, Milz und Lymphknoten aktiviert werden, dann ist mir schon klar, warum die Medizinmafia, die ja nur von Kranken hervorragend lebt, das Saponin verteufelt. 

Es ist eben wie immer, die Dosis machts! Und ich glaube kaum, daß es jemanden gibt, der von früh bis spät sich ausschließlich kiloweise von Vogelmiere oder ähnlichen Wildkräutern, die Saponin enthalten, ernährt.

Mein Tipp: Laßt die ewig Gestrigen, die nicht willens oder nicht in der Lage sind, einfachste logische Zusammenhänge zu erkennen, einfach quatschen. Irgendjemand muß ja die nutzlose Medizin über sich ergehen lassen. Wenn die sie nehmen, werde ich nicht durch Zwangsimpfung & Co. dazu gezwungen, sie zu nehmen oder mir eine tödliche Chemotherapie aufschwatzen zu lassen. Solange der Markt an Dummgläubigen noch da ist, hab ich meine Ruhe. Ist zwar schade um diejenigen, die blind in ihr Verderben rennen aber sie haben es so gewollt und ich kann nicht mehr tun, als zu sagen, daß sie in ihr Verderben rennen. Verstehen müssen sie es selber.

Wer gerne verstehen möchte, dem lege ich ein absolut Augen öffnendes Buch ans Herz. Ein Buch, wessen Inhalt man nicht für möglich hält, was buchstäblich der Hammer ist. Ein Buch, wo der Autor 40 Jahre lang daran recherchiert hat, Fachzeitschriften und Co. studiert hat. Ein Buch, was nicht billig ist aber jeden Cent wert ist. Ein Buch, was ich zur Pflichtlektüre machen würde, um den Menschen die Augen zu öffnen und endlich ein Leben in Gesundheit zu gewährleisten.

 

Ich hätte mir dieses Buch niemals leisten können. Zum Glück habe ich mal über einen Mailverteiler die kostenfreie PDF bekommen. Auch wenn ich dabei ein schlechtes Gewissen habe, weil der Autor für diese jahrzehntelange hervorragende Arbeit jeden Euro daran verdient hätte.

Wenn man allerdings dazu bereit ist, für jedes Rezept die Rezeptgebühr zu bezahlen und dafür nur nichtsnutziges Zeug zu bekommen, dann wäre es besser angebracht, das Geld in dieses Buch zu investieren. Es ist mehr als sein Geld wert, es ist eine Offenbarung!

Und nun bleibt schön gesund.

Bis bald
Eure Petra K.

Mediziner kann nur derjenige genannt werden, der als den letzten Zweck seines Strebens das Heilen betrachtet
(Dr. Rudolf Virchow (1821 - 1902), deutscher Arzt, Begründer der Zellularpathologie, Verdienste um die öffentliche Gesundheitspflege)



Freitag, 6. März 2015

Zitronige Haferflocken-Schoko-Cookies

Ich hab mal wieder etwas herumexperimentiert. Preiswerte Kekse ohne Butter sollten es werden und zitronig ist sowieso mein Favorit. Da ich seit Jahren Kakao im Schrank habe, den wir sonst auch nicht nutzen, hab ich eben mal zitronige Kakao-Kekse gemacht.

Das sind die Zutaten:

180 g Mehl
150 g Zucker
1/2  TL Himalaya-Salz
1/2 TL Backpulver
150 g Haferflocken (kernige)
1 Ei (mittelgroß)
1/8 L Keimöl
1/8 L Milch (1,5 %-ige)
1 EL Zitronensäure
1 EL Kakao
1 Pck. Vanillezucker

Und so hab ich die Kekse zubereitet:

Alle Zutaten, bis auf Haferflocken und Kakao, in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Rührgerätes verrühren. Dann Kakao zufügen, nochmal verrühren. Am Schluß mit einem Löffel die Haferflocken unterrühren.
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Jeweils einen Teelöffel Teigmasse auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech geben. Nicht zu eng aneinander, da die Kekse noch etwas auseinander laufen.
20 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
Mit einem Schaber die Kekse vom Backpapier abheben und auf einer Kuchenplatte o.ä. auskühlen lassen.

Und schon hat man zitronige Schokokekse, die auch ohne Butter gut schmecken und von den Zutaten her sehr preisgünstig sind. Also genau das Richtige, wenn man naschen will aber eigentlich gar kein Geld dafür übrig hat. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

 

Guten Appetit!

Also bis bald
Eure Petra K.

Gäbe es Naschen auf Rezept, wären viele nicht so fett
(Erhard Horst Bellermann (*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker)

Nachtrag 15.04.2015: 
Kakao soll ja zur besseren Gedächtnisleistung beitragen. Das ist zumindest aus folgendem Artikel herauszulesen:

Na, da kann ich doch meine zitronigen Schokokekse guten Gewissens naschen...


Donnerstag, 5. März 2015

Backofen vorheizen oder nicht vorheizen?

Einmal pro Woche wird bei uns Brot gebacken, um sich das teure Bäckerbrot zu sparen. Seit jeher wird in den Rezepten, die man so liest, geschrieben, daß man das Backgut in den vorgeheizten Ofen geben soll. Doch in letzter Zeit wird immer mal wieder geschrieben, daß man für das Brot oder anderes Backwerk den Herd nicht vorheizen muß.

Nun klingt das erstmal interessant, weil man ja mit jeder Vorheizminute auch Strom verbraucht und Strom ist teuer. Und doch sollte man nicht immer alles glauben, was da so geschrieben wird, denn entscheidend ist das Resultat.

Ich habe daher den Test gemacht, ob mein Brot besser wird, wenn ich vorheize oder wenn ich nicht vorheize.

Die Stromsparmethode mit Nichtvorheizen des Backofens hat eindeutig verloren.

Ich habe einmal Brot gebacken, ohne vorzuheizen. Da ist der Teig im Herd so in sich zusammengefallen, daß die Brotscheiben im Endeffekt viel kleiner waren, als bei dem Brot, was ich im vorgeheizten Backofen gebacken habe. Ergo hat man bei vorgeheiztem Backofen mehr Brot zur Verfügung, als bei nicht vorgeheiztem Backofen. Aber eben nur gefühlt mehr, denn die Brotmasse ist die Gleiche.

Geschmacklich war es kein Unterschied. Das Brot aus nicht vorgeheiztem Ofen hatte aber kleinere Poren, als das "vorgeheizte Brot".

Nun kommt es immer auf den Geschmack jedes Einzelnen an. Will man festeres Brot, also mit kleineren Poren, dann muß man den Herd nicht vorheizen.
Will man das Brot doch lieber etwas fluffiger (woher auch immer dieser Name kommt), also grobporiger, dann sollte man vorheizen.

Wie auch immer man das Brot backt, mir schmeckt selbst gebackenes Brot inzwischen um Längen besser, als Bäckerbrot. Beim Bäckerbrot hab ich immer das Gefühl, daß die Brotmasse immer mehr wird im Mund und der Sauerteiggeschmack ist auch nicht so mein Ding.

Man muß es eben ausprobieren.

Also bis bald
Eure Petra K.
s´fremde Brot is a sauers Brot
(Redensart aus den bayrischen Alpen, Altbayern und Tirol)

Mittwoch, 4. März 2015

Linseneintopf

Eine Eintopfvariante hat in der jetzigen Eintopfsaison bei uns noch gefehlt. Der Linseneintopf.

Mein Mann macht sich nicht soviel daraus, weil er andere Eintopfvarianten vorzieht. Doch wenn ich dann etwas bettle, gibts bei uns auch Linseneintopf. Und da ja nun damit zu rechnen ist, daß es langsam wieder wärmer wird und damit unsere Eintopfsaison leider beendet werden muß, wurde meinem Wunsch entsprochen und Linseneintopf gekocht. Natürlich in unserer üblichen Riesenversion, damit wir nicht jeden Tag neu kochen müssen, wir damit jede Menge Strom sparen und das Mittagessen in wenigen Minuten fertig ist, weil es nur portionsweise aufgewärmt werden muß. Einfacher geht es nicht.

Hier sind die Zutaten:

1 kg Linsen
ca. 500 g Kartoffeln
2 Pck. Suppengemüse
150 g Speck
2-3 Zwiebeln
ca. 800 g Schweinebauch (od. Cabanossi/Bockwürstchen, diese allerdings erst mit dem Gemüse zugeben)
ca. 2 Liter Brühe (oder Wasser und entsprechend Brühpulver)

Gewürze:

2-3 Lorbeerblätter
5 Pimentkörner
3 Nelken
1 EL Majoran
3-4 Stängel Liebstöckel (od. 2 EL getr. Liebstöckel)
2-3 EL Himalaya-Salz (Salzmenge bei Benutzung von Brühe nach Geschmack evtl. anpassen)
1 EL getr. Oregano
1 EL gem. Selleriekraut
1 TL gem. Bohnenkraut
1 TL getr. Thymian
1 TL schw. gem. Pfeffer
1 EL gem. Kurkuma
1 TL Currypulver
1/2 TL RAS EL HANOUT
2-3 Prisen gem. Koriandersamen
1 TL gem. Kümmel
1 Prise gem. Rosmarin
1 Prise gem. Kreuzkümmel
1 TL edelsüßer Paprika
1/2 TL Rosenparika (scharf)
1 winzige Msp. ganz scharfes Chillipulver
etwas braunes Mehl zum Binden der Brühe

etwas Petersilie, Wildkräuter oder Stängel von der Kapuzinerkresse zum Bestreuen

Und so haben wir es zubereitet:

Die kleingeschnittenen Zwiebeln in dem ausgelassenen Speck etwas anbraten. Den kleingeschnittenen Schweinebauch und die Gewürze dazugeben, mit Wasser auffüllen bis der Schweinebauch bedeckt ist und alles ca. 20 Minuten köcheln lassen. Dann die Linsen hinzugeben, nochmal ca. 8-10 Minuten köcheln lassen. Das kleingeschnittene Suppengemüse zufügen, hochköcheln und noch ca. 5-10 Minuten köcheln lassen. Dabei immer mal umrühren.
Herd abschalten und die Nachkochzeit nutzen. Das Gemüse und die Linsen sollten gar aber noch bißfest sein. Wenn es zu dick wird, jeweils etwas Wasser oder Brühe zufügen.
Nochmal abschmecken, die Brühe mit dem braunen Mehl etwas binden und fertig ist ein großer Topf Linseneintopf.

Auf den Linsenpackungen steht immer, daß man das Salz erst nach dem Kochen zugeben soll, weil die Linsen sonst nicht gar werden. Ich weiß nicht, woher die diese Logik nehmen. Bei uns kommt das Salz immer gleich beim Kochen mit in den Topf und es ist immer gar geworden. Und wie würde sich dann erklären, daß früher das Fleisch beim Einpökeln in Salz gelegt wurde? Da wurde es ja auch schon recht mürbe. Es erschließt sich mir überhaupt nicht und deshalb ignoriere ich so schlaue Sätze einfach mal. Bei uns wird definitiv mit Salz gekocht. Und zwar mit gesundem Himalaya-Salz. Ob es mit dem handelsüblichen Streusalz, äh Jodsalz, anders ist, kann ich nicht sagen. Unsere Innereien müssen nicht vom Eise befreit werden und deshalb nehmen wir auch kein krankmachendes Jodsalz.
Aber ich hab jetzt auch gar keine Lust, den Unterschied zu erklären. Es gibt ja genügend Lektüre zu diesem Thema.

Wir lassen uns nun für ein paar Tage den leckeren Linseneintopf schmecken und wer nicht soviel essen mag, der kann es ja portionsweise einfrosten, dann hat man immer ein gutes Essen parat, ohne daß man großartig kochen muß.


ein großer Topf für Linseneintopf angesetzt



Guten Appetit!

Also bis bald
Eure Petra K.
Zufriedenheit ist das Salz in der Suppe der Glücklichen
(Ernst Ferstl (*1955), österreichischer Lehrer, Dichter und Aphoristiker)

Dienstag, 3. März 2015

Posse des Tages 03.03.2015 - Melonenpolitiker und Falschparker

Melonenpolitiker - Ich gebe zu, daß dieser Begriff nicht von mir stammt, wohl eher von Menschen, die sich weitaus mehr mit Politik beschäftigen, als ich. Doch manchmal kommt auch bei mir aus der großen oder kleinen Politik etwas an, was dem Einen die Haare zum Aufstellen bringt, dem Anderen nur ein herzliches Lachen entfleucht, weil er schon längst erkannt hat, daß das Spiel der Politiker nicht das Papier wert ist, auf dem es abgedruckt wird.

Und was ist nun ein Melonenpolitiker? Antwort: Außen grün, innen rot, ein paar gelbe und ein paar schwarze Kerne drin. Im Geschmack zuerst süß, dann aber nur noch wässrig. Nicht umsonst sind Melonen so ein billiges Gemüse. Oder bezeichnet man es als Obst? Egal, immer gut für eine Diät. Oder ist jetzt das Wort Diät auch noch zweideutig? Auch egal. Melonenpolitik trifft wahrscheinlich all das, was da oben so abgeht. Groß, bunt aber nicht der Rede wert.

Und doch muß ich heute mal wieder eine Posse loswerden. Wieder mal PEGIDA & Co.

In der Zeitung "Frankfurter Allgemeine" ist heute folgendes zum Thema Flüchtlingscamp auf dem Dresdner Theaterplatz zu lesen:
Politiker von Grünen und Linken kritisieren das Vorgehen der Stadt und die Entscheidung der Verwaltungsrichter... "Daß man nicht nach Alternativen sucht, sondern immer mit Recht und Gesetz kommt, so nach dem Motto: Wir sind die Stärkeren, wir setzen uns durch".

So was aber auch, wie kann man denn hier Recht und Gesetz anwenden? 

Und dann auch noch die Äußerung des Ausländerbeauftragten Geert Mackenroth, welcher die, den Theaterplatz besetzenden Flüchtlinge, mit Falschparkern verglichen hat und diese auf die Konsequenzen ihres ordnungswidrigen Verhaltens aufmerksam machte.

Mackenroth wurde nun von der Politik gescholten, daß er seiner Rolle als Ausländerbeauftragtem nicht gerecht würde, weil die Besetzung doch lediglich ein "Luxusproblem" sei. Provozieren sei ja durchaus richtig, man dürfe aber die Schraube nicht überdrehen, so die Politiker.

Und sollte man nicht großzügig darüber hinwegschauen, daß die Flüchtlinge nicht zwangsläufig die bereitgestellten Dixi-Klo´s benutzen wollten oder konnten, stattdessen lieber ans Denkmal, die Oper und an Laternen gepinkelt haben sollen (Videomaterial liegt lt. PEGIDA Facebook-Seite vor)?
https://www.facebook.com/pages/PEGIDA/790669100971515
Sollte man den Flüchtlingen gegenüber nicht so tolerant sein, daß öffentliches Urinieren nur für unsereins eine Ordnungswidrigkeit ist?

Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man sich über solche Aussagen scheckig lachen. Da regt sich die Politik auf, daß man hier doch tatsächlich Recht und Gesetz anwendet, wo es doch um Flüchtlinge geht. Und sind es denn überhaupt wirkliche Flüchtlinge oder doch "nur" Wirtschaftsflüchtlinge, welche hier lediglich die Sozialsysteme zu nutzen wissen, ohne jemals in diese Sozialsysteme eingezahlt zu haben?

Verstehe ich da vielleicht was falsch? Gelten für Flüchtlinge, die sich in einem anderen Land aufhalten, nicht deren Gesetze? Müßte es nicht ganz normal sein, daß ich mich den Gesetzen des Landes unterzuordnen habe, wenn ich mich in diesem Land aufhalten will, ich mich gänzlich freiwillig dazu entschieden habe, in dieses Land zu gehen? Mit welchem Recht sollten Flüchtlinge über den Gesetzen dieses Landes stehen? Wir Landsleute werden doch auch wegen jeder Ordnungswidrigkeit zur Kasse gebeten.

Und überhaupt, wieso nimmt sich da die Stadt und das Verwaltungsgericht die Frechheit heraus, Recht und Gesetz auch nur annähernd anzuwenden, wo es doch um Flüchtlinge geht? Sind diese Richter etwa nicht vollkommen systemkonform zurechtgebogen, wenn sie sich erdreisten, Recht und Gesetz anzuwenden? Nein, sowas aber auch...

Man hätte doch den Richtern wenigstens als mildernde Umstände geltend machen können, daß sie Recht und Gesetz bei den Gegendemonstranten nicht angewenden und mindestens beide Augen zugedrückt haben, wenn von den Gegendemonstranten das Pflaster aus den Straßen rausgerissen wird, Feuerwehr und Polizeikräfte nicht durchgelassen werden, diese sich das Recht auf Demonstrationsfreiheit zwar selbst einfordern aber die Demonstranten, die zu PEGIDA wollen, nicht durchlassen? Und so weiter und so fort. Steht da nicht mindestens zu Buche: Eingriff in den Straßenverkehr, Widerstand gegen die Staatsgewalt, Eingriff in die Grundrechte ....?

Ach ja, ich vergaß, die Gegendemonstranten werden ja von den Behörden und von den Gewerkschaften gut bezahlt und gegen Gutbezahlte kann man doch nicht so einfach mit Ordnungswidrigkeiten vorgehen. Man, was bin ich aber auch heute wieder begriffsstutzig....

Also bitte, liebe Melonenpolitiker, man sollte doch die Schraube nicht überdrehen, irgendwann ist es mit der Provokation aber genug...Sprechen wir doch darüber.

Hier ist der Beitrag: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/fluechtlingslager-in-dresden-wird-abgebaut-13460911.html

Die nächste Posse kommt bestimmt.

Also bis bald
Eure Petra K.
Politik ist Wahnsinn mit Abhängigen
(Erhard Blanck (*1942), deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler)

 

Montag, 2. März 2015

Kürbiskerne zum Knabbern oder Backen

Als ich neulich einen unserer selbst angebauten und geernteten Butternut-Kürbisse verarbeitet habe, fielen auch viele Kerne an. Ich war überrascht, daß es so viele waren. Vor zwei Jahren hatte ich mal im Supermarkt einen Butternut-Kürbis gekauft, schon mit der Maßgabe, die Kerne zur weiteren Kürbiszucht zu verwenden. In dem damaligen Stück waren so etwa 10 Kerne drin und da war ich auch überrascht, aber weil es eben so wenige waren. Ich hab dann alle Kerne im letzten Jahr gesteckt, einige haben die Schnecken gefressen, ein paar Pflanzen konnte ich durch Umzug in ein Hochbeet retten. Da wurden herrliche große Pflanzen draus und es wuchsen auch etliche kleine Kürbisse daran. Aber irgendwann ging es einfach nicht weiter. Viele kleine Kürbisansätze wurden gelb und fielen ab. Das hat mich schon geärgert aber auch nicht wirklich gewundert. Hier bei uns ist es derartig trocken, so viel kann man gar nicht gießen, wie ein großer Garten brauchen würde, damit man ordentlich und dem Aufwand entsprechend ernten könnte. Ich muß mir echt überlegen, ob sich das alles hier lohnt. Ich mach es gern aber eigentlich sollte es in Richtung Selbstversorgung gehen. Aber ohne kostenfreies Wasser von oben wird da wohl nix werden. Na ja, mal sehen, was wir machen werden.

Von den letztendlich fünf geernteten Kürbissen hab ich einen schönen Großen an unsere lieben Nachbarn verschenkt. Zwei habe ich bereits zu MarmeladeEintopf und Brotaufstrich verarbeitet, zwei sind noch übrig. Ich werde sie auch bald verarbeiten müssen, denn leider mußte ich wegen dem Wassermangel die guten Stücke vorzeitig ernten und das mögen die nicht so sehr. Man soll sie wohl erst ernten, wenn die Strünke, wo die Kürbisse dran wachsen, richtig ausgetrocknet sind. Das wußte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht, sonst hätte ich sie dran hängen lassen, bis es soweit ist. Man lernt eben immer noch dazu. Aber auch im Hinblick auf die gefäßigen Schnecken, die sogar die Kübisse nicht verschmäht haben, hab ich sie dann rein geholt.

Und was macht man mit den Kürbiskernen? Es heißt ja immer, daß die so ungemein gesund sind. Und sie sind noch dazu äußerst lecker. Eine herrliche Knabberei. Beim ersten Kürbis, den ich verarbeitet habe, hab ich sie im Brot mit verbacken, das hat sehr gut geschmeckt. Doch da es jetzt in diesem Kürbis so viele Kerne waren, werde ich mir den Luxus gönnen und sie einfach verknabbern.

Ich hab sie zwei Tage trocknen lassen, dann mit einem spitzen Messer die Kernspitze abgeschnitten, dann mit dem Messer schön flach in den Kern rein, damit ich die Kernschale aufschneiden konnte. Dann kann man den Kern wie aus einer Tasche herausholen. Und schon hat man leckere Kürbiskerne.

Nun ja, es ist schon etwas Arbeit und auch ganz schönes Gefriemel aber die Kerne sind da und da werden sie eben auch von uns genutzt. Ich bin auch der Meinung, daß man auf diese Art und Weise die Lebensmittel viel mehr zu schätzen lernt. In den Supermarkt gehen kann schließlich Jeder. Und irgendwie hat es auch etwas, wenn man nicht zu jeder Zeit alles hat. Die Kürbiskerne gibt es eben nur, wenn Kürbisse da sind. Wenn man zu jeder Zeit immer alles hat, hat man keinen Grund mehr, sich auf etwas Besonderes zu freuen.

Nun mag so Mancher sagen, daß Kürbiskerne doch wahrlich nichts Besonderes sind. Doch, das sind sie, aber nur, wenn man sie nicht immer hat. Das macht den Reiz aus.

Ich erinnere mich noch an Zeiten, wo es die Pfannkuchen (Berliner) immer nur zur Faschingszeit gab. Mein Gott, was haben die dann gut geschmeckt, man hatte sich schon den ganzen Sommer auf den Beginn der Faschingszeit gefreut, weil es da Pfannkuchen und auch Hefezopf mit Zucker oben drauf gab (die hab ich nämlich ganz besonders gern gegessen). Und wenn die Zeit vorbei war, dann war es auch gut so. Man hatte wieder mal genug davon gegessen.
Jetzt gibt es immer alles zu jeder Zeit. Und damit ist auch nichts mehr etwas Besonderes. So ist das eben. Genau deshalb sorge ich dafür, daß es in unserem Leben wieder Besonderheiten gibt, wo man sich drauf freuen kann. Umso besser schmeckt es dann. Und deshalb gibt es bei uns jetzt Kürbiskerne und wenn die alle sind, ist es vorbei bis zur nächsten Ernte. Ich freu mich schon drauf.

Das war unsere Kürbisernte

Eine Schale mit Kürbiskernen eigener Ernte


Nun sind die Kerne von den Schalen befreit

Fertig ist eine kleine Knabbermenge
Nicht zu vergleichen mit dem Geschmack von gekauften Kürbiskernen, denen der Wert der eigenen Arbeit fehlt
Und ob Sie´s glauben oder nicht: Man schmeckt es!

Also bis bald
Eure Petra K.
Leben bedeutet genießen in Zeit
(Siegfried Wache (*1951), technischer Zeichner, Luftfahrzeugtechniker und Buchautor)




Sonntag, 1. März 2015

Beifuß - Unkraut oder doch eher Heilkraut?

Manchmal macht man instinktiv alles richtig. Eines meiner ersten Wildkräuter, die ich kennenlernte, als ich anfing, mich mit Wildkräutern zu beschäftigen, war Beifuß. Seitdem vergeht kein Tag, wo der Beifuß nicht in meinem Frühstückstee verwendet wird. Daß er auch so tolle Heilkräfte inne hat, war mir damals nicht bekannt aber man lernt ja bekanntlich immer dazu, wenn man es denn lernen will.

Heute hab ich über einen E-Mailverteiler einen interessanten Beitrag erhalten, wo es um den medizinischen Einsatz von Beifuß geht. Demnach soll es wohl sehr gut in der Behandlung von Malaria, Krebs, Leukämie oder Darmwürmern (igitt!..) sein aber auch zur Geburtserleichterung Verwendung finden.

In der Filmindustrie hat es der Beifuß sogar bis zu Harry Potter geschafft.


Ich finde aber auch immer die alten Geschichten über die Wildkräuter sehr interessant. Zum Beifuß steht da geschrieben:

Beifußkraut ist dem heiligen Valentin (der vom Valentinstag) und der Artemis geweiht.
Angeblich soll man in der Antike einer Frau, die gerade ein Kind geboren hatte, einen Büschel Beifuß in die linke Hand gegeben haben, damit die Schutzgöttin der Mütter, Artemis, vor Unheil schützte.
Zudem soll man das Zimmer, in dem Frau und Kind schliefen, mit Beifuß ausgeräuchert haben. Und auch im Wochenbett selbst soll Beifuß gewesen sein.  Dazu trug man Beifußwurzeln auch als Amulett, um die Kraft zu verstärken.
Bei Wahrsagern galt der Beifuß als ein Hilfskraut, der das Weissagen erleichtern sollte. Überhaupt scheint der Beifuß bei Weissagern beliebt gewesen zu sein, denn sie reinigten auch ihre Glaskugeln damit.
Im alten Rom legte man sich Beifußblätter in die Sandalen, um die Füße vor Übermüdung zu schützen. Das brachte dem Beifuß wohl auch seinen deutschen Namen ein.
Früher befestigte man den Beifuß auf dem Hausdach, damit er vor Blitzen und auch vor Seuchen schützen sollte.
Am 15. August, dem Tag der Maria Himmelfahrt räucherte man die Ställe auf Bauernhöfen mit Beifuß aus, damit das Vieh das Jahr über gesund blieb.
Den alten Germanen war die Pflanze heilig, sie gaben Beifuß mit auf den Scheiterhaufen, wenn sie ihre Toten verbrannten. Dadurch sollte der Seele der Übergang ins Jenseits erleichtert werden.
Im Altertum band man sich Beifuß ans Bein, damit dieser vor Müdigkeit schützte.
Ein alter Brauch besagt, dass man sich einen aus Beifuß geflochtenen Gürtel umlegte, damit um das Sonnenwendfeuer tanzen soll und anschließend diesen Gürtel im Feuer verbrennen soll, damit man das ganze Jahr vor Krankheit geschützt ist.
Die Kelten verräucherten zu bestimmten Zeiten, etwa an Samhain, den Beifuß.
Er galt als Schutzpflanze, die böse Geister vertrieb.
Der Beifuß galt nicht nur als Schutz gegen Dämonen und böse Mächte, er sollte auch gegen Feuersbrünste und Blitzschläge helfen. Aber er sollte vor noch mehr Ungemach schützen – vor dem bösen Blick, vor Hexenwerk, vor Albträumen, gegen Hass, Neid und Intrigen, die der Seele schaden.
Die Kirche mochte den Beifuß früher aber gar nicht, man sah in ihm ein Hexenkraut, wahrscheinlich deshalb, weil sie den “ungläubigen” oder Hexen Schutz gewähren sollte.
Früher war es Aberglaube – heute findet man tatsächlich den Hintergrund dafür: Die ätherischen Öle im Beifuß sind antibakteriell und töten Pilze ab – also genau das, was man braucht, um junge Mütter mit ihren Kindern vor Erkrankungen zu schützen.
Der Beifuß war übrigens sowieso ein beliebtes mystisches Frauenkraut. So setzten sich Frauen in den Rauch des Beifußes, um ihre lebensschenkenden Geschlechtsorgane zu weihen, damit sie weiterhin fruchtbar blieben oder aber auch, um eine Geburt einzuleiten.
Ein volkstümlicher Name ist auch Frauenwurz, der auf die besondere Wirkung bei Frauenbeschwerden hinweist. Beifuß entspannt den Unterleib der Frau, er soll auch das Lustgefühl im weiblichen Körper verstärken.

Hier finden Sie den gesamten Artikel zum Thema Beifuß:
https://antilobby.wordpress.com/2015/02/27/beifuss-uraltes-wissen-gegen-krebs/

Ich finde das eine schöne Sonntagslektüre. 

Also bis bald
Eure Petra K.
Wenn Gefühle wie Kräuter am Wegesrand wachsen würden, gäbe es immer noch die Ignoraten, 
die darauf herumtrampeln würden, anstatt sie zu pflücken
(Ursula Schachschneider (*1957), Malerin, Buchillustratorin, Dozentin, Autorin und Aphoristikerin)