Sonntag, 20. Oktober 2013

Allen Menschen Recht getan ist eine Kunst, die keiner kann

Lebensweisheiten in einer arabischen Geschichte:

Ein Vater reitet auf einem Esel und neben ihm läuft sein kleiner Sohn. Da sagt ein Passant empört: “Schaut euch den an. Der lässt seinen kleinen Jungen neben dem Esel herlaufen”. Der Vater steigt ab und setzt seinen Sohn auf den Esel.

Kaum sind sie ein paar Schritte gegangen ruft ein anderer: “Nun schaut euch die beiden an. Der Sohn sitzt wie ein Pascha auf dem Esel und der alte Mann muss laufen”.

Nun setzt sich der Vater zu seinem Sohn auf den Esel: Doch nach ein paar Schritten ruft ein anderer empört: “Jetzt schaut euch die Beiden an. So eine Tierquälerei”.

Also steigen beide herab und laufen neben dem Esel her. Doch sogleich sagt ein anderer belustigt: “Wie kann man nur so blöd sein. Wozu habt ihr einen Esel, wenn ihr ihn nicht nutzt.”

Die darin enthaltene Lebensweisheit: Wir können es nie allen Menschen Recht machen, gleichgültig wie sehr wir uns auch anstrengen. Deshalb macht es auch keinen Sinn, sich zu fragen, ob andere gut finden, was wir tun. Die anderen sind kein Maßstab. Wir müssen selbst entscheiden, was für uns richtig und falsch ist.

Quelle: http://www.mondfee.de/?page_id=40

Samstag, 19. Oktober 2013

Biologische Krebsbekämpfung und Vorsorge

Wie heißt es immer so schön: Gegen jedes Zipperlein ist ein Kraut gewachsen.

Und wie heißt es weiter: Die Dosis macht es...

Eine unserer Zivilisationskrankheiten ist der Krebs. Und mit einer solchen Diagnose geht der Horror los. Die Einen verzweifeln und ergeben sich in ihr Schicksal, die Anderen sagen sich: Nicht mit mir! Ich werde mich nicht zum Spielball der Pharmamafia machen lassen.

Und das ist gut so!

Die Neue Germanische Medizin hat nachgewiesen, daß Krebs im Kopf beginnt, seine Ursache also im mentalen Bereich oder auf Grund von schicksalhaften Erlebnissen zu suchen ist. Menschen, die ein schockierendes Erlebnis verkraften mußten oder über viele Jahre hartherzig leben oder sich ständig über andere Menschen ärgern oder aufregen und damit nicht in ihrer eigenen Mitte leben, sind also besonders gefährdet.

Für die Ärzte ist Krebs immer eine "gute" Diagnose, bedeutet es doch ein gut gefülltes Portmonee, wenn sie das perverse Spiel der Pharmamafia mitspielen. Chemotherapie kostet mehrere Hunderttausend Euro pro Patient. In nicht seltenen Fällen wurde nun schon nachgewiesen, daß sich die Ärzte, Krankenhäuser und Apotheker das Geld teilen und damit einen guten "Schnitt" machen, was die Rentabilität ihrer Praxen oder Apotheken bedeutet. Derjenige, der die Chemotherapie über sich ergehen lassen muß, weil er sich von den Ärzten "beschwatzen" lassen hat, der hat das Nachsehen.

Nicht der Krebs ansich ist die meiste Todesursache, sondern die Chemotherapie.Und das passt ganz genau zum sogenannten Morgenthau-Plan. Man sollte sich mit diesem Thema beschäftigen, wenn man die Vorgänge auf unserer Welt verstehen will. Dann kommt man auch dahinter, warum es den meisten Menschen verwehrt wird, die Neue Germanische Medizin nutzen zu dürfen, andere Volksstämme hingegen die Neue Germanische Medizin als Selbstverständlichkeit in ihrer Medikation betrachten. Man erfährt dann auch, warum ein Dr. Hamer  geächtet wird, dessen Verdienst die Neue Germanische Medizin ist, in anderen Gebieten dieser Welt wird Dr. Hamer hochgeschätzt. Wir leben eben in der Dualität. Es gibt Licht und eben auch Dunkelheit. Es liegt an uns selbst, welcher Seite wir uns hingeben, leichtgläubig oder auch nicht, und ob wir unsere Gesundheit aus der eigenen Verantwortung an Ärzte abgeben, wo wir nicht wissen, ob sie korrupt genug sind, der Dunkelheit zu dienen oder nicht.

Ob Sie das bisher Geschriebene verstehen oder nicht, das hängt nun ganz davon ab, auf welcher Bewußtseinsstufe Sie momentan stehen. Und das widerum geht etwas ins Spirituelle hinein. Ich nehme es niemandem übel, wenn er/sie mit diesem Thema nichts anzufangen weiß. Nur soviel sei gesagt: Wir haben in unserem Leben eine Aufgabe zu erfüllen. Schaffen wir das nicht, müssen wir, den Sitzenbleibern in der Schule gleich, noch eine Ehrenrunde drehen. Wird die Aufgabe wieder nicht erfüllt, machen wir solange weiter, bis wir es erreicht haben. Wir haben unendlich lange Zeit dafür, die Schöpfung ist mit uns wirklich sehr geduldig. Und immer, wenn wir dem Ziel etwas näher kommen, steigen wir eine Stufe auf der Bewußtseinsleiter nach oben, bis wir ganz oben sind.

Das Ziel: Das Leben uneingeschränkt mit den Augen der Liebe betrachten...

Doch bis wir an diesem Ziel angekommen sind, müssen wir mitunter viel ertragen und machen auch viel falsch. Wir dürfen diese Fehler auch alle machen, denn nur an den Fehlern "reifen" wir. Wenn es nur das Licht gäbe, würden wir das Licht nicht sehen, weil es selbstverständlich ist. Wer die Dunkelheit kennt, weiß das Licht zu schätzen und arbeitet darauf hin, daß sich das Licht mit all seinen Annehmlichkeiten durchsetzt, zum Wohle der gesamten Gemeinschaft.

Eine Station in der Dunkelheit ist der Krebs, verbunden mit Siechtum und Tod. Man muß es nicht soweit kommen lassen. Wir müssen selbst daran arbeiten, ob wir darüber zu befinden haben, wie andere Menschen sind und ob uns das in unseren Kram paßt oder auch nicht. Leben und Lebenlassen, das ist eine grundlegende Einstellung für ein Leben ohne Krebs.

Eine gesunde Ernährung schafft einen gesunden Körper und damit verbunden einen gesunden Geist. Und diese Grundvoraussetzungen und vorallem deren Verinnerlichung sind ein Zeichen dafür, daß man auf der Bewußtseinsleiter schon sehr weit oben angesiedelt ist.

Hippokrates hat einmal gesagt: Laßt die Nahrung Eure Medizin sein und die Medizin Eure Nahrung.

Was hält uns also davon ab, das zu essen, was uns gut tut und was uns gesund macht oder gesund erhält? Und dabei rede ich nicht vom "Supermarktfraß". Es sind die Wildkräuter, die gigantische Mengen an wertvollen Enzymen haben. Und diese Enzyme sorgen dafür, daß es uns gut geht und wir gesund sind oder gesund werden.

Wer den Krebs von sich fern halten will oder bilogisch bekämpfen will, dem sei folgendes Kraut ans Herz gelegt: Bhan Zhi Lian

Hier gibt es Informationen dazu: http://www.ololiuqui.org/heilpflanzen/pflanzen/102-ban-zhi-lian-baertiges-helmkraut

Hier kann man das Saatgut oder auch Pflanzen bestellen: http://www.kraeuter-und-duftpflanzen.de/Pflanzen-und-Saatgut/Babantsi-Bruchkraut/B-Einzelsorten/Ban-Zhi-Lian-Saatgut

Wer einen Garten hat mit einer Wasserquelle ist besonders gut dran, denn er/sie hat das Antikrebs-Kräutlein direkt vor der Haustür und kann es zur Vorbeugung oder zur Therapie in die Ernährung mit gesunden Wildkräutern einbauen. Hippokrates hat bestimmt nichts dagegen.

Und wer keinen Garten hat, der kann ja etwas Saatgut mal so nebenbei an einer feuchten Stelle, die nicht von den übereifrigen Stadtbrigaden ständig gemäht wird, "verlieren". Es ist winterhart und kann sich somit auch in unseren heimischen Gefilden gut verbreiten. Betrachten Sie es einfach als Gute Tat. Der finanzielle Einsatz ist nicht so hoch, daß es nicht machbar wäre. Und wenn wir damit der Volksgesundheit einen guten Dienst erwiesen haben und der Pharmamafia ein Schnippchen geschlagen haben, dann ist doch schon ein gutes Lichtlein in die Welt getragen worden, oder?

Mit Birkenrinde gegen Krebs
Betulinsäure, ein Naturstoff aus der Birkenrinde, ist möglicherweise in der Lage, bisher unverwundbare Krebszellen zerstörbar zu machen. Das hat die Kinderonkologin Dr. med. Simone Fulda aus der Ulmer Universitätskinderklinik herausgefunden. Für ihre Entdeckung –  nebst weiteren hoch qualifizierten Arbeiten in der Krebstherapie – wurde Dr. Fulda vor kurzem mit dem Kind-Philipp-Preis für pädiatrisch-onkologische Forschung ausgezeichnet.
Die meisten der heute gängigen Krebsmedikamente wirken, indem sie in den Krebszellen das natürliche zelleigene Selbstmordprogramm, den programmierten Zelltod (Apoptose), auslösen. In Krebszellen ist dieses Programm aber häufig genetisch außer Betrieb gesetzt – ein Defekt, der den Fortbestand des Tumors sichert. Mit Betulinsäure lässt sich nun, fand Dr. Fulda, das zelluläre Todesprogramm reparieren, die Resistenz der Tumorzelle also durchbrechen. Das funktioniert, den bisherigen Experimenten nach, besonders gut bei Tumoren des Nervensystems, einem Tumortyp, der normalerweise besonders schwer zu behandeln ist. Zwischen Dr. Fuldas Beobachtungen und der Entwicklung einer neuen, effektiveren Krebstherapie mag derzeit noch eine gute Strecke liegen - die Studie eröffnet jedenfalls eine viel versprechende Perspektive.
(Quelle: Universität Ulm)


Weitere Infos zu gesunder Antikrebskost finden Sie hier: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/krebs-ernaehrung-ia.html?utm_source=nl&utm_medium=newsletter&utm_campaign=NL13102&newsletter=NL13102

Germanische Heilkunde: http://www.germanische-heilkunde.at/

Nachtrag 12.10.2016:
Zur Krebsvorsorge gehört das Wissen, daß Krebs nur in einem sauren Milieu leben kann und dieses saure Milieu schaffen wir mit unserer ungesunden Ernährung, mit Ärger und Streß. Schaffen wir ein basisches Milieu, kann der Krebs nicht überleben. Ich nehme 3x täglich einen Teelöffel voll Natronpulver (inzwischen nur noch 1x täglich einen halben Teelöffel auf Grund gesünderer, basischer Ernährung - Stand 09.09.2017) in ein Glas Wasser mit BIO-Zuckerrohrmelasse, etwas Borax, Kalium, Magnesiumöl und Zitronensaft. Damit erreiche ich ein basisches Milieu. Und der Wildkräutersaft gehört auch unbedingt zur gesunden Ernährung dazu.


Dienstag, 8. Oktober 2013

Grüne Tomaten? Machen Sie eine leckere Konfitüre daraus

Jedes Jahr ist es ein Kampf gegen die Zeit. Man kauft im Frühjahr die Tomatenpflanzen oder man sät selbst, dann dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis sie endlich Früchte ansetzen und diese groß genug sind, um zu reifen. Ich hab mal gelesen, daß Tomaten immer erst nach der Sommersonnenwende rot werden. Das ist der 21. Juni eines jeden Jahres. Der erste Frost kam dieses Jahr bereits Ende September. Nicht wirklich viel Zeit für die Tomatenernte. Und so kam, was kommen mußte, viele grüne Tomaten an den Pflanzen und keine Chance mehr, reif zu werden.

Jedes Jahr habe ich mich über diese Verschwendung geärgert. Hab so manches Rezept gefunden, wo man grüne Tomaten verarbeiten kann aber so richtig überzeugt hat mich kein Einziges. Am schlimmsten war das Rezept, wo man grüne Tomaten ähnlich wie saure Gurken einkochen kann. Das war einfach nur bitter und ich habe keine Verwendung für die vielen Gläser, die ich so eingekocht hatte. Für die Gläser schon, aber nicht für den Inhalt.

Nein, da mußte etwas Anderes her, etwas, was gut schmeckt. Und ich bin fündig geworden. Machen Sie doch einfach mal Marmelade oder Konfitüre aus grünen Tomaten. Sie werden staunen, wie lecker das sein kann. Natürlich braucht man dazu noch ein paar andere Früchte, weil grüne Tomaten ja nach nichts schmecken. Aber es ist eine gute Grundlage für einen leckeren Brotaufstrich. Das richtige für ein Frühstück mit einem fruchtigen Marmeladenaufstrich.

Sie brauchen dazu:

1 Kilo grüne Tomaten
1 Kilo Orangen
1 - 2 Zitronen je nach Geschmack
1 Vanilleschotenmark oder 6 Päckchen Vanillezucker
1 Kilo Gelierzucker 2:1
ca. 30 Gramm Zitronensäure
1/2 Teelöffel gemahlene Nelken
nach Geschmack evtl. etwas Zimt

Und so wird es zubereitet:

Tomaten schälen und den Stielansatz herausschneiden. Die Tomaten pürrieren. Die Orangenschalen und die Zitronenschale grob raspeln auf der Küchenreibe. Von der Zitrone den Saft auspressen und mit den geraspelten Schalen zur Tomatenmasse geben. Von den Orangen die noch übrig gebliebenen weißen Schalenreste abziehen, dann die Orangen in grobe Stücke schneiden und ebenfalls zur Tomatenmasse geben. Die Gewürze und den Gelierzucker dazugeben. Die Zitronensäure je nach individuellem Geschmack dazu geben.
Alles schön umrühren, kosten ist erlaubt. Aber Vorsicht, es besteht Suchtgefahr. Dann die Masse unter ständigem Rühren erhitzen, 4 Minuten kochen lassen und dann in heiße, saubere Gläser füllen (bitte kein Spülmittel für Gläser und Deckel verwenden). Den Gläserrand mit einem heißen Lappen schön sauber machen. Heiß gespülte Twist Off Deckel drauf, zuschrauben und auf Holzbrettchen die Gläser auskühlen lassen. Es kommen dabei ca. 8 Marmeladengläser heraus.

Es ist ein herrlich fruchtiger Geschmack und vor allem nicht so süß, wie übliche Marmeladen oder Konfitüren und durch die stückigen Orangen hat man auch den vollen Orangengeschmack. Für mich ist es momentan der absolute Renner bei meiner Auswahl zum Frühstücksbrötchen. Die Schalen von den Orangen und von der Zitrone bringen dann noch etwas herbes Aroma rein und das passt total gut. Die gemahlenen Nelken und/oder der Zimt bringen das I-Tüpfelchen. Ich habe jedoch keinen Zimt verwendet, die Nelken brachten schon den Geschmack, den ich mir erhofft hatte.

Die Tomaten haben mich außer etwas Arbeit nichts gekostet, wenn man von den 45 Cent absieht, die die Pflanzen pro Stück gekostet haben. Die Menge an Tomaten, die wir bis jetzt gegessen und als Tomatensoße verarbeitet haben, hat diesen Preis jedoch allemal wett gemacht und geschmacklich lassen Sie bei einer Gartentomate jede Supermarkttomate (die ich nur noch lästernd als rote Früchte bezeichne) links liegen. Aber wer sein Geld in geschmackloses Supermarktobst investieren will, der kann das ja tun. Ich habe höhere Ansprüche und da bin ich auch gern bereit, dafür straff zu arbeiten, damit es eine gute Ernte wird. Und das Ende der Mühen eines Gartenjahres ist ja nun absehbar. Bald wird es draußen kalt und schmuddelig, auch wenn es heute ein wunderschöner, strahlender Herbsttag ist, mit Laub in den herrlichsten bunten Farben, wie Indien Summer.

Bei den Orangen habe ich einen kleinen Beutel, wie man sie überall zu kaufen kriegt, genommen. Ich schau mir die immer genau an, denn es muß schon eine sehr gute Qualität sein, wenn ich mal Geld für Supermarktobst ausgebe. Aber es hat sich gelohnt, sie hatten die guten Navelapfelsinen, die nicht nur wie Apfelsinen aussehen, sondern auch so riechen und vorallem auch so schmecken. Und das für 1,59 Euro der Beutel (es war glaube ich 2 Kilo drin). Das ist in Ordnung und in meinem finanziellen Budget gerade noch so drin ;-)

Ich habe für die Konfitüre 4 Orangen verbraucht, drei sind noch übrig. Mal sehen, ob wir die einfach mal so vernaschen oder ob ich vielleicht nochmal was draus mache. Das wird ad hoc entschieden.

Die Zitronensäure kaufen wir immer gleich Kiloweise, da ich ja sehr viel Sirup mache und auch sonst Selbstversorgung betreibe, wo man immer mal eine säuerliche Note braucht. Die Zitronensäure hält sich, da geht kein Ungeziefer ran! Kann also bedenkenlos gelagert werden und ist dank der Großpackungen viel preiswerter als kleine 5 Gramm-Tütchen.

Die Ausgaben halten sich also für diese köstliche Konfitüre, die Sie garantiert nirgendwo im Laden bekommen, stark in Grenzen.

Fazit: Wenig Ausgaben, ein bisschen Arbeit und ein vortreffliches Ergebnis.

Probieren Sie es aus! Es lohnt sich.





Sonntag, 6. Oktober 2013

Brauen Sie Ihr eigenes Bier

Bier wird zwar auch weiterhin noch relativ günstig zu haben sein, weil das Volk damit ruhig gestellt werden soll, damit es nicht aufmuckt. Doch wenn man autark leben will oder aus Kostengründen dafür kaum Geld ausgeben will oder kann, dann kann man ja auch mal alte Zöpfe abschneiden und auch selbst Bier brauen.

Nun gut, Bier unterliegt dem Reinheitsgebot und darf nur bestimmte Zutaten enthalten, die in diesem Reinheitsgebot hinterlegt sind. Das ist auch gut und richtig. Aber was hält Sie davon ab, für den Heimgebrauch selbst ein bierähnliches Getränk zu brauen und dafür umgangssprachlich den Begriff Bier zu verwenden? Wenn Sie es nicht verkaufen, ist das in Ordnung.

Doch was braucht man dafür? Wenn man googelt, gibt es allerhand Ergebnisse, wo man unendlich viele Gerätschaften und Zutaten kaufen muß, um Bier herzustellen. Sparen Sie sich all diesen Zinnober. Es geht auch einfacher. Über eine Rundmail habe ich neulich ein Rezept für ein bierähnliches Getränk erhalten. Rein pflanzlich und ohne großen Aufwand. Ich habe es noch nicht ausprobiert, da zur Zeit noch nicht die angegebenen Zutaten wachsen, doch ich bringe es hier schon mal rein, damit Sie im Frühjahr, wenn alles dafür wächst, gleich anfangen können.

Wieder einmal spielt die Brennessel eine große Rolle. Wie sage ich immer so schön: Die Brennessel hält den Garten und den Gärtner gesund. Und wenn sie nicht so wehrhaft wäre mit ihren kleinen Nesselchen, dann hätten die Menschen die Brennessel schon längst ausgerottet, so wichtig und so gesund ist sie. Aus den Fasern wurden auch früher schon Seile hergestellt, so reißfest sind diese Fasern. Und die Blätter kann man in einen Eierkuchenteig tauchen und in Fett ausbacken, so hat man  herrliche und gesunde Chips. Und nun kann man auch noch Brennesselbier brauen. Ein dreifach Hoch der Brennessel!   

Die Zutaten für Brennesselbier:

1 Eimer junge Brennesselblätter
 3 bis 4 Handvoll Löwenzahn
 3 Handvoll Kletterlabkraut
 1 Stück Ingwer
 2 Tassen brauner Zucker
 30 g Brauereihefe
 1 Teelöffel Weinstein  

Zubereitung: Die Kräuter langsam, 45 Minuten lang, in 8 Litern Wasser kochen. Abkühlen lassen bis auf Zimmertemperatur.
Den Zucker und die Hefe hineinrühren. Sieben Stunden (z.B. über Nacht) an einem warmen Ort stehen lassen. Dann den Schaum abschöpfen. Weinstein einrühren, in Flaschen abfüllen und fest verschließen. 7 bis 8 Tage ruhen lassen.


Prosit!

Nachtrag 14.05.2014
Sie möchten wissen, was aus dem Experiment Brennessel-"Bier" geworden ist? Klicken Sie auf den Link: http://auf-dem-weg-in-die-freiheit.blogspot.de/2014/05/selbstversorgung-und-ruckschlage.html



Freitag, 27. September 2013

Holz zum Heizen und wenn es geht, kostenfrei!

Nun ist sie also da, die Jahreszeit, wo man schon mal heizen muß. 

Der Blick auf unsere Betriebskostenabrechnung hatte uns deutlich gemacht, daß man für die bequeme Heizung, wo man den Wärmeregler nur etwas höher stellen muß und schon wird es gemütlich warm, tief ins Portmonee greifen muß. Wir waren ja wirklich sparsam mit der Heizung und trotzdem war es für unsere Begriffe immens zu teuer. Wir hatten in der letzten Heizperiode nur noch morgens die Heizung aufgedreht und nach dem Frühstück schon wieder abgedreht, um es so kostengünstig wie nur möglich zu machen. Trotzdem war die Abrechnung sehr hoch.

Da muß man doch noch etwas mehr nachdenken, was man tun kann, um in Sachen Heizung zu sparen. Auch in diesem Bereich möchte ich meinen Konsumboykott durchziehen. Von mir bekommt hier keiner mehr Geld, was nicht zwingend notwendig ist. Aber frieren will man schließlich auch nicht, denn eine gemütliche und warme Wohnung ist ein wesentlicher Punkt, um zufrieden zu sein.

Wir sind ja, wie ich das bereits unter anderem hier erwähnt hatte, in eine Wohnung auf dem Land gezogen, zu der ein herkömmlicher Ofen gehört. Der Ofen war nicht wirklich teuer, 250 Euro, hat ein schönes Sichtfenster, so daß man ein bisschen Kaminfeeling verspürt, wenn man gemütlich auf der Couch sitzt. Genau das Richtige, wenn man ein ganzes Gartenjahr hart gearbeitet hat und nun die kalte Jahreszeit zum Ausruhen hat, denn wer arbeitet, muß auch ein Recht auf Entspannung haben.

Ich habe mir auch in diesem Jahr mal die Mühe gemacht und habe selbst Holz gesammelt und gesägt. Ja, so richtig manuell mit einer stinknormalen Baumarktsäge. Das sind zwar auch finanzielle Ausgaben aber langfristig gesehen lohnt sich das schon. Auch der Holzsägebock hat Geld gekostet. Sicherlich nicht die große Welt, ca. 20 Euro, aber man nutzt solche Dinge ja schließlich jedes Jahr und dann rentieren sich solche Ausgaben sehr wohl, wenn man das Holz zum Heizen dafür gratis hat. Die Arbeit und die Zeit kann man sowieso nicht zählen, denn dann wäre vieles unbezahlbar, würde man die Produkte verkaufen wollen. Nein, wir arbeiten nur für den Eigenbedarf und damit sind wir voll ausgelastet.

Wenn man sich beim Gang in die Natur einmal umschaut, liegt überall das Holz unbeachtet herum. Hier fällt mal ein großer Ast von den Bäumen, da stürzt mal ein Baum im Windbruch um, da liegen überall die kleinen Ästchen auf den Wegen oder im Gewerbegebiet wird die Schüttgutfläche vergrößert und der Einfachheit halber wird das gleich mit dem Bulldozer gemacht und die Bäume fallen dann um. Hier war das so und keiner hat sich in den letzten beiden Jahren darum gekümmert, was aus den Bäumen wird, die dem Bulldozer zum Opfer fielen. Würde es den Leuten nicht so gut gehen, hätten sie schon längst das Holz aus den Wäldern geholt. Aber noch sind die Menschen nicht zwangsläufig darauf angewiesen. Noch nicht!

Wir sind vielleicht bald darauf angewiesen oder sehen zumindest, daß hier eine Zeit kommen wird, wo man vorsorgen sollte, auch in Richtung Heizmaterial. Also habe ich bei meinem täglichen Spaziergang immer das mitgenommen, was mir an Holz vor die Füße gefallen ist oder was achtlos herumlag. Das Anfeuerholz, also die kleinen dünnen Holzscheite, sind das teuerste Holz, was es im Baumarkt zu kaufen gibt, reichlich 3 Euro der Beutel und da ist nicht wirklich viel drin. Auf der anderen Seite liegt überall das Kleinholz herum und keiner kümmert sich drum. Dann kümmere ich mich eben darum und verwerte es als Anfeuerholz.

So habe ich beachtliche Mengen gesammelt und im Frühjahr und Sommer gemütlich im Garten gesessen und meine „Schätze“ schön klein geschnipselt und in Säcke gefüllt und die größeren Stämme gesägt und im Schuppen aufgestapelt. Da ist mehr zusammengekommen, als ich gedacht hätte. Nun können wir dieses Holz nutzen und haben eine schöne warme Stube. Unser kleiner Ofen heizt die ganze Wohnung in wenigen Minuten. Immer wieder freue ich mich über diesen kleinen Gesellen, der es uns mit so wenig Heizmaterial so schön gemütlich macht. Aber das Beste ist, daß dieses Holz alles kostenfrei ist und mich nur etwas Mühe des Sammelns und der Verarbeitung gekostet hat. Niemand ist dadurch zu Schaden gekommen, denn es mußte nicht gestohlen werden oder sonst wie illegal beschafft werden. Es steckt nur der Fleiß und allerhand Zeit dahinter. Aber wie habe ich im Text unter der Überschrift meines Blogs so schön geschrieben: Sie haben Zeit...Nutzen Sie Ihre Zeit und Sie werden Ihre Freiheit gewinnen. Nur wer autark ist, ist auch frei. Frei von der Abzocke und Willkür des Systems...

Ich habe mir die Freiheit genommen und meine Zeit sinnvoll genutzt. Eine Sichtweise, an der viele Hartz IV-Bezieher noch straff dran arbeiten müssen, wenn nicht mit dem Ende des Geldes noch viel Monat übrig sein soll. Man kann nur das Geld ausgeben, was man hat. Für den Rest an Bedürfnissen muß man kreativ werden. Nur vor der Glotze sitzen und über den bösen „Staat“ schimpfen, das bringt niemanden weiter, davon wird keiner satt und man hat auch keine warme Stube. Aber wer, wie ich, seine Freizeit nutzt und sich nicht davor scheut, hart zu arbeiten und mindestens 8 bis 10 Stunden am Tag dafür sorgt, daß alles da ist, was man zum Leben braucht, der kommt gut über die Runden. Man muß nur wieder lernen, selbst die Verantwortung dafür zu übernehmen, daß man alles hat, was man braucht.

Wie heißt das gute alte Sprichwort: „Wenn Du in den Spiegel schaust, siehst Du denjenigen, der für Dein Leben verantwortlich ist“.

Oder: Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen die Tür zu finden.

Machen Sie etwas daraus!


Sonntag, 22. September 2013

Mistelpulver und Knopfkraut gegen zu hohen Blutdruck

Bei den Kelten hatte sie Symbolcharakter, war heilig und man sprach ihr zauberkräftige Wirkung zu. Die Mistel. Im Laufe der Zeit galt sie immer wieder als Allheilmittel und Mythen rankten sich um diese Pflanze. Im Volksglauben wurde sie verehrt und in der Neuzeit als Heilmittel wiederentdeckt.

Die wundertätige und heilkräftige Wirkung der Mistel scheint sich zu bestätigen. Vor allen Dingen in der alternativen Heilkunde hat sie in den letzten Jahren von sich reden gemacht.

Auch ich nutze das mystische Kraut, was die Einen nur verwenden, wenn sie sich zu Weihnachten unter diesem Strauch küssen wollen, die Anderen nutzen es in der Krebstherapie. Die Ärzte wollen davon meist nichts wissen, denn sie haben einen eindeutigen Auftrag der Pharmamafia, deren Produkte zu verkaufen. Tun sie das nicht, werden sie diffamiert, es wird ihnen Ärztepfusch unterstellt und sie werden durch die Medien fertig gemacht. Man sollte also immer hellhörig sein, wenn die Ärzte von etwas abraten, was die Homöopathie für gut und nützlich bewertet. Ärzte sind die Spielbälle der Pharmamafia und sie erhalten großzügige Löhne/Schweigegelder, damit sie auch zukünftig noch mitspielen. Wenn die Ärzte das irgendwann einmal verinnerlichen und dieses Spiel nicht mehr mitspielen, ist die Pharmamafia erledigt. Doch dabei sind auch die Menschen gefragt, sie müssen sich wehren und auf homöopathische Produkte bestehen, auch wenn ihnen damit gedroht wird, daß das die Kassen nicht bezahlen. Warum zahlen es die Kassen nicht? Weil sie genauso unter dem Druck dieser Mafia stehen!

Ich gehe seit Jahren zu keinem einzigen Arzt mehr und ich fühle mich „sauwohl“ dabei. Natürlich habe ich zu hohen Blutdruck, wie so viele Menschen in unserem Land. Ist ja auch kein Wunder. Der psychische Streß aus Existenzangst und Leistungsdruck, schlechtem Gewissen von Eltern, die den ganzen Tag arbeiten müssen, um die Familie finanziell durchzubringen, obwohl sie wissen, daß sie sich in dieser Zeit nicht mit ihren Kindern abgeben können und die Kinder unter diesem Defizit leiden, ist kollosal und er ist gemacht, um uns in die Arme dieser Mafia zu treiben.

Ich habe mich kundig gemacht, wie man hohen Blutdruck senken kann und ich bin fündig geworden. Mistelpulver. Ich nehme es täglich vor dem Essen, immer einen halben Teelöffel voll. Damit habe ich den Blutdruck im Griff. Zumindest in dem Bereich, wo man damit leben kann. Und ich brauche keine tödlichen Beta-Blocker. Ich grüße an dieser Stelle die Genozid-Mafia. Mich bekommt Ihr nicht...

Hier kann man das Mistelpulver besonders günstig erhalten: http://www.daskräuterhaus.de/
200 Gramm für 3,25 Euro zuzügl. Versandkosten 5 € (Stand 22.09.2013).

Mein Tipp: Bestellen Sie gleich mehrere Beutel Mistelpulver, das hält sich sehr lange, dann lohnen sich auch die Versandkosten.

Hier haben Sie nur 4,90 € Versandkosten, ansonsten ist der Preis gleich: http://www.kraeuterbazar.de/tee-shop/heilkräuter-wurzeln/mistelpulver/

Auch das kleine Knopfkraut hilft gegen zu hohen Blutdruck. Es soll zusätzlich blutreinigend wirken und gegen Vitamin-C-Mangel und Anämie helfen. In der Homöopathie wird es auch gegen grippale Effekte genutzt. Die traditionellen Heiler der Afrikanischen Zulu sollen den auch in Afrika verbreiteten Neuankömmling als Mittel gegen hohen Blutdruck entdeckt haben. Klinische Untersuchungen der Universität von Kwa-ZuluNatal in Südafrika bestätigten den blutdrucksenkenden Effekt.

In Brasilien soll der Tee aus Blättern und Blüten des “Picão Branco“ zur Linderung von Magenbeschwerden, Leberschmerzen und anderen Infektionen des Verdauungsapparats angewendet werden. Die Phytotherapie setzt Knopfkrauttinkturen gegen Krebsleiden ein.

Warum wird uns dieses Wissen durch die öffentlichen Medien unterschlagen? Weil die Pharmamittel zur Blutdrucksenkung ein riesiger Markt sind! Die Blutdruckgrenzen wurden peu a peu immer weiter gesenkt, damit man diesen Markt immer weiter ausdehnen kann und auch Gesunde zu Kranken machen kann. Nur ein „Kranker“ ist eine Umsatzquelle für die Pharmamafia!

Steigen Sie, wie ich, aus diesem Hamsterrad aus und ernten Sie das Unkraut im Garten. Ist eh die beste Methode, um mit dem „Unkraut“ fertig zu werden.

Vorausgesetzt, Sie lassen erst mal alles wachsen, was da an „Unkraut“ wachsen will. Sie werden sich wundern, was da alles zum Vorschein kommt und was alles pure Phytoenergie ist und somit die einzig wahren Lebensquellen sind. Wenn Sie das „Unkraut“ essen, müssen Sie es nicht mühevoll aushacken. Lassen Sie die Leute über ihren „unkrautigen“ Garten herziehen, sie wissen es nicht besser, weil sie so erzogen wurden, daß ein Garten „klinisch rein“ sein muß. Muß er nicht!

Lassen Sie die Leute reden und lassen Sie diese Leute zum Arzt rennen, weil ihnen trotz ständig wachsendem Medikamentenangebot und braven Vorsorgeuntersuchungen immer etwas fehlt. Denen fehlt nur Eines – Die Gesundheit, denn die wächst bei Ihnen und bei mir im Garten.

Heute schon „Unkraut“ gepflückt?

Hier finden Sie weitere Infos zum gesunden Nutzen von Wildkräutern:


Lassen Sie es sich gut schmecken!



Freitag, 20. September 2013

Pilze – Die Natur schenkt es kostenfrei

Seit wir vor 2 Jahren aufs Land gezogen sind, haben wir auch viel Wald um uns herum. Die Lausitz ist ja an sich schon herrlich aber wenn man den Wald direkt vor der Haustür hat, dann ist das natürlich umso besser und vor allem sehr einträglich was die Versorgung mit Pilzen & Co. betrifft.

Im letzten Jahr hatte es viel geregnet. Da haben wir die Pilze gefühlte tonnenweise aus dem Wald geholt. Sie standen zu Hauff und wollten nur noch geerntet werden. Und das haben wir dann ja auch getan. Ich habe noch nie in meinem Leben so viele Pilze verarbeitet, wie im letzten Jahr. Damit ich das alles unterbrachte, mußte ich extra noch zusätzliche Regale kaufen. Ich stehe zwar im Konsumboykott und möchte am liebsten gar kein Geld mehr in dieses perverse System stecken aber wenn man Selbstversorgung betreiben will, weil man eben so wenig wie nur möglich kaufen will, dann braucht man auch den nötigen Stauraum. Also macht es schon Sinn, an dieser Stelle nicht zu geizig zu sein, wenn man nicht den ganzen Fußboden zustellen will und irgendwann ist ja auch der Fußboden mal ausgereizt. Regale müssen also sein und es hat sich auch gelohnt, denn Stauraum braucht man jedes Jahr für die Ernte.

In diesem Jahr war es hier sehr trocken. Wenn es 4 bis 5 Mal richtig geregnet hat, war es viel. Das ganze bisherige Jahr war also ein Kampf um jeden Tropfen Wasser, damit man wenigstens den Garten mit kostenfreiem Regenwasser gießen konnte. Das hatte natürlich auch Auswirkungen auf die Pilze. Keine Pilze weit und breit, alles ausgedörrt. Doch nun hat es ein paar Mal geregnet. Gott sei Dank!

Der „normale“ Mensch, der den ganzen Tag auf Arbeit rennt und sich für ein Almosen täglich abschindet, der freut sich natürlich, wenn er den Feierabend mit schönem Wetter verbringen kann. Der Gärtner hingegen freut sich, wenn er mal nicht gießen muß. Für den Gärtner ist gutes Wetter, wenn es ca. 2 Mal in der Woche regnet. Dann wächst und gedeiht alles hervorragend, denn so viel man auch gießen mag, es ersetzt keinen warmen Sommerregen und es wachsen auch keine Pilze.

Gestern nun sind wir in die Pilze gegangen. Ich hatte nicht allzuviel erhofft, denn es war nicht wirklich so viel Regen, daß man eine überdurchschnittliche Pilzernte erwarten könnte aber es hat sich wider Erwarten gelohnt. Pilze ganz ohne Maden, noch schön klein und fest und vor allem in Massen. Dabei heraus gekommen sind nach dem Putzen zwei Wassereimer voll geschnipselter Pilze. Die wollen verarbeitet werden.

Da ich aus dem letzten Jahr noch einige Gläser eingekochter Pilze hatte, mußte ich dieses Jahr noch nicht für soviel Nachschub sorgen. Ich habe im letzten Jahr ganz einfach die Pilzschnipsel in die Gläser gefüllt, einen Teelöffel Himalaya-Salz drauf, kaltes Wasser drüber gießen, Twist-off-Deckel drauf, zudrehen und ab in den größten Kochtopf mit den Gläsern. Etwas Wasser in den Topf gießen (ca. ½ voll - auf die Größe der Gläser bezogen). Auf den Topf den Deckel drauf und eine Stunde inklusive Erwärmungsphase einkochen lassen, fertig. Da kann man später leckere Eintöpfe draus machen.

Was wir aber noch viel mehr lieben, sind sauer eingelegte Waldpilze. Da haben wir etliche Gläser verbraucht. Einfach zum Abendessen mal etwas dazu, so als Antipasti. Da braucht man sonst nicht viel mehr. Eine Schnitte selbst gebackenes Brot mit Butter und etwas Himalaya-Salz drauf. Da lassen Sie jede „Einheitsgeschmackswurst“ links liegen. Und es ist vegetarisch, so, wie ich es haben will.

Ich habe mich heute an die Verarbeitung der zwei Eimer Pilze gemacht. Das Rezept mit den sauer eingelegten Pilzen habe ich etwas abgewandelt, weil man es sich nicht schwieriger machen sollte, als es unbedingt notwendig ist. Ich mache den Sud mit etwas mehr Salz, lasse alles ca. 10 Minuten kochen damit die Zwiebeln etwas glasig werden und dann gebe ich in diesen Topf die Pilze rein. Die Zeit, bis die Pilze kochen, reicht aus, damit sie die Gewürze gut aufnehmen. Immer mal etwas mit dem Schaumlöffel nach unten drücken, damit alles gleichmäßig heiß wird. Wenn es kocht, ca. 5 Minuten kochen lassen und dann gleich mit dem Schaumlöffel die Pilze in die heißen Gläser wandern lassen. Es ist genug Brühe dabei, daß die Pilze mit dem leckeren Pilzsud eingedeckt sind. So können sie auch noch im Glas weiterhin gut durchziehen. Ich mache die Gläser fast randvoll, dann die Gläserränder mit einem sauberen heißen Spültuch noch abwischen (Vorsicht, kein Spülmittel darf dran sein), dann den heißen Twist-off-Deckel drauf und abkühlen lassen. Fertig sind die leckeren sauer eingelegten Waldpilze.

Ich habe aus den zwei Wassereimern immerhin 18 Gläser bekommen. Das reicht eine Weile. Aber wenn man bedenkt, daß das Jahr 52 Wochen hat, sind 18 Gläser nicht wirklich viel. Es ist unglaublich, was der Mensch während eines Jahres so alles verspeist. In unserem „Supermarktdenken“ plant man von einer Woche bis zur nächsten und was man braucht, wird aus dem Supermarkt geholt. Wenn man das aber alles nicht mehr will, weil man sich nicht mehr vergiften lassen will und man nur noch dem vertrauen kann, was man selbst produziert oder gesammelt hat, dann wird einem die Dimension der Selbstversorgung bewußt. Da muß man in ganz anderen Relationen denken. Früher war dieses Denken ganz normal und die Hausfrauen waren es gewohnt, in Jahresrelationen zu planen und zu wirtschaften. Wir sollten es wieder erlernen, denn ein Fehler ist es ganz gewiss nicht, selbst zu produzieren und Vorratslagerung zu betreiben. Mit einem Blick auf das Portmonee lohnt sich das auf jeden Fall.

Die Pilze haben mich nichts gekostet außer zwei Stunden Zeit zum Sammeln. Noch eine Stunde zum Putzen (da waren wir Gott sei Dank zu zweit) und heute zwei Stunden zum Verarbeiten. Die benötigten Gewürze liegen auf der Menge bezogen im Centbereich. Und genau so will ich es haben. Gesund, lecker, immer etwas verfügbar und ich weiß, was drin ist.

Also dann, Guten Appetit!


Donnerstag, 19. September 2013

Teure Feuchtigkeitscreme? - Ein Tropfen Olivenöl reicht!

Mal Hand aufs Herz, wie viele verschiedene Sorten von Hautcreme haben Sie im Schrank?
Ich habe meinen Kosmetikschrank entsorgt. Ich hatte keine Verwendung mehr dafür, er war seit langem immer leer.

Haben Sie mal zusammengerechnet, welche Werte in Ihrem Kosmetikschrank stehen? Und was ist dabei heraus gekommen? Haben Sie denn schöne feuchte Haut? In den seltensten Fällen kann man das wohl mit ja beantworten. Ob man feuchte und somit glatte und gesund aussehende Haut hat, das hat viele Gründe. Ein Grund ist, ob man der Haut von innen Feuchtigkeit zuführt, also viel trinkt.
Hier möchte ich aber auch gleich auf einen Irrglauben hinweisen, der, wie ich das schon oft gesagt habe, auf die Medienverblödung durch das Hartz IV-Fernsehen zurückzuführen ist.

MINERALWASSER IST NICHT SO GESUND, WIE MAN UNS DAS GLAUBHAFT MACHT!

Wasser ist gut, Quellwasser ist besser. Nehmen Sie aber bitte kein Quellwasser aus dem Supermarkt, was im 5-Liter Kanister so schön billig ist. Das ist so billig, weil es in Massen gekauft werden soll. Und es soll in Massen gekauft werden, weil das Rattengift Fluor drin ist. Ja, Fluor ist Rattengift! Und Sie sind die Ratten, die vergiftet werden sollen. Ich höre schon wieder die Kritiker tönen, die beauftragt sind, genau dieses Wissen vor den Menschen geheim zu halten. Sie sollen mir das auch gar nicht glauben, Sie brauchen es nur zu recherchieren, dann können Sie es glauben, weil Sie es selbst herausgefunden haben. 

Aber Wasser und der Genozid der Menschheit sind ein anderes Thema. Heute soll es um Kosmetik gehen, die Ihre Haut weich wie ein Kinderpopo werden läßt. 

Wenn man in die Jahre kommt und trotzdem noch etwas Gutes für die Haut tun will, dann Hände weg von Chemie. Die Chemie aus dem Drogeriemarkt ist dafür verantwortlich, daß unsere Haut überhaupt Cremes "braucht", um den Feuchtigkeitseffekt zu offerieren. Und weil das nicht gelingt, kaufen wir immer mehr Cremes in dem irrigen Glauben, daß wir unserer Haut damit etwas Gutes tun. Ein Teufelskreis, der von den Herstellern der Tausenden von Cremes genau so gewollt ist. Wir sind das Umsatzvieh, nicht mehr und nicht weniger. Nur dazu da, diesen Geldgeiern die Taschen zu füllen!

Aber nicht mit mir! Ich lebe schließlich im Konsumboykott, weil mir genau diese meschenverachtenden und raffgierigen Machenschaften zuwider sind. Und das ist mein Protest. Ich kaufe mir die Artikel dieser Blendwerker einfach nicht mehr. Und da kann die Werbung noch so toll sein. Gott sei Dank muß ich mir auch kein Verblödungsfernsehen mehr ansehen. Da bleibt mir die Aufdringlichkeit von Frauen, die so tun, als ob sie kurz vor dem Orgasmus stehen, wenn sie die eine oder andere Kosmetik benutzen, erspart. 

Wenn Sie Ihrer Haut etwas Gutes tun wollen, dann brauchen Sie nur eins:

Einen Tropfen Olivenöl!

Was schätzen Sie, wie viele Tropfen in einer Flasche Olivenöl drin sind? Zig-Tausende! Sie können also Ihre Haut zig-tausend Mal einölen. Was kostet eine Flasche Olivenöl? 3 Euro? 5 Euro? 

Was kostet im Gegenzug Ihre Hautcreme? 13 Euro? 15 Euro? Ja, es gibt auch preiswertere. Es gibt ja auch preiswerteres Olivenöl.

Und wie lange reichen Sie mit Ihrer Hautcreme? Bestimmt nicht so lange, wie mit einer Flasche Olivenöl. Zumindest, wenn Sie das Öl nur zum Eincremen Ihrer Haut verwenden würden. 

Es zieht herrlich schnell ein, ist rein natürlich, ohne Chemie und Ihre Haut wird es Ihnen danken!

Also dann, es gibt nichts Gutes, außer man tut es!




Samstag, 14. September 2013

Kalk für den Garten? - Eierschalen nutzen!

Viele Pflanzen brauchen Kalk zum wachsen. Nun kann man den Kalk kaufen und im Garten streuen, fertig.

Ich bin aber mit meinem Konsumboykott immer auf der Suche nach Alternativen, die nichts oder nur sehr wenig kosten. Und wenn der Garten nicht an totalem Kalkmangel leidet, braucht man ja auch nur geringe Mengen an Kalk.

Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, wie viele Eierschalen in Ihrem Haushalt während eines Jahres anfallen? Es sind Massen. Hier mal kochen, da mal braten, backen, Früchstücksei und so weiter.

Wir heben diese Eierschalen immer auf. Sie werden in einer Schale getrocknet, dann in einer Tüte gesammelt und wenn man eine ganze Menge zusammen hat, gebe ich sie in ein Geschirrtuch, zerdrücke sie mit dem Handrücken, so daß es nur noch ganz kleine Stückchen sind. Die gebe ich dann in eine Kaffeemühle und mahle sie noch kurz ganz fein zu Staub. Fertig ist der Kalkbedarf für den Garten.

Meine Devise: Die Eier haben einmal Geld gekostet, weil wir als Mieter leider keine eigenen Hühner halten können. Da ist es für uns doch mehr als selbstverständlich, daß wir alles, was einmal Geld gekostet hat, auch bis zum letzten Rest verwerten. Der Garten dankt es uns mit einer reichlichen Ernte.

Vor allem die Petersilie braucht Kalk. Seit ich ihr immer mal einen Kalkschwupps gebe, sieht sie schon viel besser aus als zu der Zeit, wo ich diese Idee mit den gemahlenen Eierschalen noch nicht hatte. Früher hat die Petersilie nur so vor sich hingedümpelt und ist irgendwann gelb geworden und dann auch immer eingegangen. Jetzt sieht sie schön grün aus und hält sich wacker. Ich werde das weiterhin machen, denn was ist die Küche ohne Petersilie?

Also, immer schön kreativ werden und gut überlegen, was man aus allem machen kann oder für was es noch genutzt werden kann. Nur so lernt man zu sparen und man kann sein Geld für andere Dinge ausgeben, die man nicht selbst herstellen oder erwirtschaften kann.

Hier kann man mal sehen, was wir sparen, wenn wir das Eierschalenmehl selbst herstellen. Pro Kilo Eierschalenmehl knapp 40 Euro. Dafür kann man viele Eier kaufen, Wahnsinn!

http://www.amazon.de/Bio-Nahrungserg%C3%A4nzung-Eierschalen-Pulver-600g/dp/B01149WJS6/ref=sr_1_2/276-2082335-3000207?ie=UTF8&qid=1451901466&sr=8-2&keywords=bio+eierschalenpulver

Bis bald
Eure Petra K.


Donnerstag, 5. September 2013

Zahncreme? Nein Danke – Nervengift brauche ich nicht!

Das ist schon eine sehr provozierende Überschrift, oder? Aber es trifft genau des „Pudels Kern“.
Zahncreme, wie man sie bis auf wenige Ausnahmen im Supermarkt kaufen kann und wie sie in der Werbung immer mit einem strahlenden Lächeln und blitzweißen Zähnen suggeriert wird, ist morgens unsere erste Dosis Nervengift und abends unsere letzte. Und jeder, der noch das Märchen vom ach so gesunden Fluor glaubt, ist selber dran schuld, wenn er sich wundert, warum sich in diesem Land nichts ändert, was unbedingt zum Positiven geändert werden müßte. Das Nervengift Fluor ist neben vielen anderen Nervengiften dafür verantwortlich, daß die Menschen trotz des Bewußtseins über die Ungeheuerlichkeiten in unserem Land so still halten, wo es in jedem anderen Land, in dem es kein Fluor im Wasser oder in der Zahncreme gibt, schon längst Revolten auf den Straßen gegeben hätte, weil die Menschen dort die Ungerechtigkeiten und die Ungesetzlichkeiten niemals in Kauf nehmen würden.

Und weil es den Machern, welche die Strippen auf dieser Welt ziehen, zu langsam geht, daß sie den Morgenthau-Plan umsetzen können, reicht ihnen das Fluor als Gift noch nicht aus. In der Kinderzahnpasta ist nun auch schon Strontium zu finden. Als ob man den Kindern mit Ritalin nicht genug zusetzt, jetzt müssen sie auch noch radioaktiv verstrahlt werden. Es ist zum Schreien aber keiner will es hören. Die Menschen glauben der Werbung alles, hinterfragen aus Bequemlichkeit nichts – wohl auch, um sich vor der Konsequenz der Erkenntnisse zu schützen, denn dann muß man sich entscheiden, wie man weitermacht und davor scheuen sich die Menschen, weil sie sich ihre bisherige kleine, heile Welt erhalten wollen. Doch jeder ist seines Glückes Schmied. Jeder hat das Recht, sich von den Mächtigen umbringen zu lassen!

Ich gehöre nicht zu diesen Menschen. Ich habe mich entschieden. Die kleine heile Welt gibt es schon lange nicht mehr und ich habe dies erkannt, weil ich aus dem „Hamsterrad“ ausgestiegen bin.

Nur ich selbst kann für meinen Körper und für meine Gesundheit die Verantwortung tragen, niemand sonst kann mich dazu zwingen, etwas zu konsumieren, was meinen Körper oder meine Seele krank macht. Und deshalb gibt es bei uns auch schon seit Jahren keine fluorhaltige oder mit allen möglichen Chemikalien verseuchte Zahncreme mehr.

Unsere Alternative – Schlämmkreide und Heilerde!

Ja, ich höre die Skeptiker schreien – kein Schaum beim Zähneputzen, kein Minzegeschmack, kein gesundes Fluor – das kann ja gar nicht gut sein.

Doch, es ist gut und es ist gesund. Es ist bei Schlämmkreide z. Bsp. bioverfügbares Calzium, also der Stoff, der unsere Zähne gesund zubeißen läßt. Und mit Heilerde kann man sich sehr viel Gutes tun, wenn man gesund leben will.
Ich finde auch, daß sich meine Zähne jetzt viel besser anfühlen, als zu den Zeiten, als ich noch die Zahncreme der "Menschheitsvernichter" benutzt habe. Es fühlt sich glatter an und der morgendliche, nicht gerade appetitliche Geruch ist auch weg.

Es ist aber nicht nur der gesundheitliche Aspekt für uns so wichtig. Auch der Preis ist für mich entscheidend. Bei Schlämmkreide und Heilerde braucht man nur geringste Mengen, um gesund Zähne putzen zu können. Der Preis ist jedoch viel zu gering, um damit so gute Geschäfte zu machen, wie mit fluorhaltiger Zahncreme aus dem Supermarkt und jeder Menge krankmachender Substanzen.

Schlämmkreide ist der Grundstoff einer jeden Zahncreme. Das, was die Zahncreme so teuer macht, ist die überflüssige und noch dazu schädliche Chemie. Ein Schelm, der Böses dabei denkt...

Man kann also getrost auf die Chemie und die krankmachenden Substanzen verzichten und den Grundstoff der Zahncreme pur verwenden. Billiger kann man die Zahnpflege nicht bekommen und das passt wiederum genau in meinen selbst gewählten Konsumboykott. Für mich kommen nur noch gesunde und bioverfügbare Dinge in Frage. Schlämmkreide und Heilerde gehören dazu.

Wenn mal keine Zahnpasta verfügbar ist, kann man durch das Kauen von frischem Salbei auch die Zähne reinigen. 

Hier noch ein Video zum Thema alternative Zahnpflege:



Nachtrag: 09.10.2016:
Inzwischen habe ich auch schon oft mit Kokosmilch meine Zähne geputzt, vorallem, wenn ich mal eine kleine entzündete Stelle am Zahnfleisch hatte, denn Kokosmilch wirkt antibakteriell und der Geschmack ist einfach herrlich.



Mittwoch, 4. September 2013

Giersch – gesund und völlig kostenfrei

Wieder einmal habe ich mir Gedanken gemacht, was man essen kann und auch gerne essen möchte, wenn man kein Geld hat oder auch kein Geld ausgeben will. Trotzdem will man satt und zufrieden sein und für die Gesundheit und das Wohlbefinden soll es auch gut sein. Im Supermarkt wird man bei solchen Erwartungen sicher nicht fündig. Natürlich, das sieht alles sehr gesund aus, was da in den Gemüseregalen liegt. Wie es hochgezüchtet, alles Wichtige für eine gesunde Ernährung heraus gezüchtet, damit wir in den Fängen der Pharmamafia landen und wie es nach der Ernte noch weiter behandelt wurde, damit es sich lange hält, weil nur in diesem Zustand kann man es verkaufen, darüber will ich gar nicht nachdenken.

Ich bin prinzipiell der Meinung, daß an den Eingangstüren zu den Supermärkten das Totenkopfzeichen aufgeklebt werden sollte, damit man sieht, was einem in den Räumen erwartet. Viel Schein und wenig Sein. Viel Lüge auf den Verpackungen und wenig Wahrheit in den Verpackungen. So kann man es leider inzwischen auf den Punkt bringen.

Aber man muß es ja nicht kaufen. Und wenn man das erst einmal begriffen hat, sucht man nach Alternativen. Für bewußt lebende Menschen ist es eine Selbstverständlichkeit, in der Natur die Lebensmittel zu suchen und zu sammeln und selbst an die Natur stellen die Bewußten sehr hohe Ansprüche und diese Ansprüche kann man nahezu nur noch im eigenen Garten finden, wenn man mal von den täglich versprühten Chemtrails absieht, denn das fällt ja auch mal vom Himmel und leider eben auch in unsere Gärten. Die tägliche Dosis Nervengift ist uns also allemal sicher.

Ich kann nur hoffen, daß sich die Menschen bald einmal darüber im Klaren werden müssen, daß uns der Himmel über uns nicht gehört und daß es hier auch kein Hoheitsrecht für unseren Himmel gibt, weil wir hier unter den Besatzungsmächten keine Hoheitsrechte haben. Aber das ist eine andere Geschichte.

Auf diesem Blog soll es um kostenfreie oder sehr günstige Lebensmittel gehen, weil man an die eigene Ernährung ausschließlich die höchsten Ansprüche stellen sollte, dann wird man auch nicht krank, weil das Immunsystem immer in Hochform ist. Die Natur schenkt uns alles in Hülle und Fülle, zumindest von Frühjahr bis in den Herbst hinein.

Ein Geschenk der Natur ist der Giersch.

Für die Gärtner der älteren Generation ist er das meist gefürchtetste Unkraut, weil kaum beherrschbar. Für die Bewußten und die Goumets der neuen Generation ist es das ergiebigste Naturheil, das man sich vorstellen kann. Fast immer verfügbar, gesund ohne Ende, wächst in Massen und ist völlig kostenfrei. Bei uns im Garten wächst er leider nicht. Vielleicht verirrt er sich ja mal irgendwann zu uns. Dann werde ich ihm über alles danken, daß ich nun nicht mehr bei unserem Vermieter den Giersch ernten muß.

Heute habe ich mal wieder bei ihm geerntet. Ganz junge Triebe, weil die Mutter des Vermieters hinter dem Giersch her ist, und ihm jegliche Chance zum Leben nimmt und alles raus reißt, was auch nur ansatzweise wie Giersch aussieht. Mir tut das immer in der Seele weh aber sie kann es einfach nicht lassen. Und sie will auch gar nicht hören, wie gesund die Blättchen sind. Na ja, dafür ist sie ja auch Stammkunde bei der Pharmamafia. Wenn ich eines gelernt habe, dann ist es, kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn man jemandem zu seinem Glück verhelfen will aber der andere von diesem Angebot keinen Gebrauch machen will. Die mediale Gehirnwäsche hat eben ganze Arbeit geleistet.

Ich kann ja von diesem Gesundheitsangebot regen Gebrauch machen und ich bin schon seit Jahren bei keinem Arzt mehr gewesen. Heute abend habe ich die kleinen Giersch-Blättchen klein geschnitten und auf das Brot und in den Tomaten-Gurken-Salat mit Hirtenkäse gegeben. Auf das Brot kommt dann eben auch Schnittlauch, Kapuzinerkresse, Dill, Oregano, Thymian, Portulak, die Blüten von Borretsch, wilder Malve, Ringelblumen & Co. 
Abendbrot mit einer großen Dosis Gesundheit.

Hier gibt es weitere Informationen und Rezepte zum Giersch: http://www.iknews.de/2013/04/27/giersch-der-staendig-nachwachsende-wildspinat/

Hier noch zwei Videos zum Thema Giersch:







Und noch etwas habe ich heute in unserem Garten gefunden. Das Knopfkraut. Es ist so vieles essbar und unendlich gesund. Oft kennt man nur die Pflanzen nicht. Ich hatte also heute wieder ein ganz tolles Abendessen, mein Immunsystem wird es mir danken und das Knopfkraut wird meinen hohen Blutdruck senken. Genau so muß es sein.

Dann kann ich mir ja jetzt auch noch ein Glas Weinschorle gönnen. Genau das Richtige bei dem schönen Wetter.


Prost! Und immer schön die Augen aufhalten. Meist wächst alles vor Ihrer Haustür, was gut für Sie ist!






Samstag, 31. August 2013

Brot backen

Wenn man auf das Brot nicht verzichten möchte, weil man, wie ich, noch nicht auf dem veganen Trip ist, dann muß man inzwischen tief ins Portmonee greifen. Ein Brot kostet bei 750 Gramm fast 3 Euro. Und mit 750 Gramm kommt man nicht weit. Die Bäckereien backen aber, wie es mir so vorkommt, lieber 750 Gramm Brote als Kilobrote, weil sie daran mehr verdienen. Aber da haben sie die Rechnung ohne mich gemacht. Ich mache das nicht mehr mit, ich wurde in meinem bisherigen Leben zu oft abgezockt und ich habe beschlossen, auch an dieser Stelle einen Konsumboykott einzuführen.

Nun kann man schwer auf Brot verzichten, wenn man etwas essen und satt werden will. Welchen Kompromiß kann man also eingehen? Natürlich, man backt selbst das benötigte Brot.

Nun will ich nicht soweit gehen, daß ich die Brotmischung selbst zusammenstelle. Das kann man sicherlich machen und es ist auch eine Gewissheit, was man drin hat. Ich habe jedoch in meinem Vorratslager noch einige Packungen Brot-Backmischungen. Die haben auch einmal Geld gekostet und müssen verbraucht werden. Außerdem kostet eine Packung Backmischung ca. 90 Cent. Das Mehl ist auch nicht preiswerter und da bräuchte ich noch die Gewürze für die Backmischung, die kriegt man auch nicht umsonst. Also ist es für mich naheliegend, so eine Brot-Backmischung zu kaufen, noch etwas Himalaya-Salz dazugeben, denn die Backmischungen sind manchmal etwas fad im Geschmack. Wenn ich das Salz unter das Mehl gerührt habe, kommt 750 ml warmes Wasser dazu und mit dem Rührgerät wird alles verrührt. Erst langsame Stufe, dann, wenn alles schön verrührt ist, nochmal schnelle Stufe. Man kann da eigentlich gar nichts falsch machen. Auf das Rührgerät könnte man in Zeiten, wo es keinen Strom gibt oder weil man den Stromverbrauch sparen will, auch verzichten. Dann knetet man die Backmischung nach der Zugabe des warmen  Wassers durch. Das geht auch. Nur wenn man die Finger nicht so verkleckern will, bietet sich eben das Rührgerät eher an.

Dann gebe ich in eine weitere, geringfügig größere Schüssel heißes Wasser. Die Schüssel mit der zusammengerührten Backmischung gebe ich in die größere Schüssel, decke das mit einem Geschirrtuch ab und stelle diese beiden Schüsseln auf das Fensterbrett in die Sonne (vorausgesetzt, sie scheint, denn man braucht Wärme, damit der Teig gehen kann). Wenn die Sonne scheint oder unter dem Fenster ein Heizkörper an ist, kann man auch auf diese Prozedur verzichten, da stelle ich die Schüssel mit der angerührten Backmischung einfach so auf das Fensterbrett.

Wenn sich die Menge um mindestens das doppelte vergrößert hat, kommt meine große Backform zum Einsatz. Ca. 40 cm lang und auch so ca. 10 cm breit. Eine Kastenform. Da kann man ganz herrlich Brot darin backen, denn nur auf einem Blech läuft die Backmischung in alle Richtungen, das mag ich nicht. Ich will ein schönes hohes Brot. Bei Teflon braucht man auch nur ganz wenig Fett zum Ausfetten, dann noch etwas Gries oder Mehl an den Rändern und auf den Boden der Backform, daß man das Brot nach dem Backen einfach herausbekommt.

In diese Backform schütte ich dann die aufgegangene Brotmischung. Die Backform mit der Brotmischung stelle ich dann wieder auf das Fensterbrett, Geschirrtuch darüber und nochmal gehen lassen, bis die Backmischung den oberen Rand der Backform erreicht hat. Nun nur noch den Herd aufwärmen auf 220 Grad, steht ja auch alles in der Anleitung auf der Packung. Wenn der Herd die Temperatur erreicht hat, Brot hinein, nach 10 Minuten auf 200 Grad herunter drehen und insgesamt ca. 60 Minuten backen.

So ca. 15 Minuten vor Ende der Backzeit, kippe ich das Brot aus der Form aus und lasse es die restliche Zeit „kopfüber“ auf dem Backrost. So wird auch der Brotboden und die Seiten noch schön cross. Und das Brot schmeckt wie beim Bäcker, ist aber viel billiger.

Man braucht da auch keinen Brotbackautomat. Das war ja mal ganz modern und jeder mußte plötzlich so ein Ding haben. Ich fand, daß es eine Zumutung ist, Brot mit einem Loch in der Mitte zu essen. Das ist für mich kein richtiges Brot. Da will ich durchgängig die Butter drauf streichen können und auch den Belag darauf möchte ich nicht durch dieses Loch entschwinden sehen. Nein, nicht jede Mode muß man mitmachen. Ich liebe meine Backform und ich brauche auch keine 3 Stunden Stromverbrauch, um ein Brot zu backen.

Ich habe ein 1.000 Gramm-Brot für ca. 1 Euro und das Brot schmeckt sehr gut.



Also, Guten Appetit!

Hier gibt es noch weitere Tipps zum Thema Brot backen:
http://die-kluge-hausfrau.blogspot.de/2013/03/brot-backen-ist-ganz-einfach.html 



Mittwoch, 28. August 2013

Schmorgurken – schnell – einfach – fast kostenfrei

In meinem Experiment, weitestgehend ohne Geld auszukommen und trotzdem oder vielleicht auch gerade deshalb gut und gesund zu leben, muß man sich Gedanken machen, was man früh, mittags oder abends essen will, wenn der Magen sich bemerkbar macht.

Nun habe ich den Vorteil, daß ich weitestgehend vegetarisch lebe und deshalb kein teures Fleisch brauche, denn Fleisch und Wurst ist meiner Meinung nach einer der größten finanziellen Belastungen im monatlichen Budget.

Aber was ißt man, wenn man kaum Geld ausgeben will? Nun, das ist einfacher, als so mancher glauben mag. Vorausgesetzt, man hat einen Garten, wo man immer mal etwas ernten kann, was dann gleich in die Küche wandert. Dabei stellt man dann auch immer wieder fest, daß es so gut wie gar nichts gekostet hat und trotzdem ganz lecker und auch noch sehr gesund war. Man wird satt und hat kaum Geld dafür ausgegeben. So und nicht anders stelle ich mir das vor. Immer auch mit dem Wissen im Hinterkopf, daß auch einmal eine Zeit kommen kann, wo die Läden zu oder kahl geräumt sind.

Bei meinem täglichen Rundgang durch den Garten habe ich meine leider jämmerlichen Gurkenpflanzen inspiziert. Ich hatte noch Samen vom letzten Jahr und obwohl ich mich schon im letzten Jahr über die jämmerlichen Pflanzen und die spärliche Ernte geärgert habe, habe ich in diesem Jahr trotzdem noch den Samen gesteckt, auch um ihn einfach zu verbrauchen, weil er ja auch Geld gekostet hat. Ich war der irrigen Meinung, daß ich im letzten Jahr wohl irgendetwas falsch gemacht habe. Als Gartenneuling soll das ja vorkommen. Aber nein, es waren wieder nur kümmerliche Pflanzen, trotz Brennesseljauche als Öko-Dünger, der bei anderen Pflanzen hervorragende Ergebnisse gebracht hat. Und weil ich es nicht eingesehen habe, die Gurken immer wieder zu gießen und nichts kommt dabei raus, nur Gurkenkümmerlinge, da habe ich die paar Dinger geerntet und die Pflanzen kurzer Hand herausgerissen. Nächstes Jahr kümmere ich mich um besseren Samen und hoffe auf eine bessere Ernte.

Aber was macht man mit Krüppelgurken, die keinen Schönheitswettbewerb gewinnen können und auch nicht sonderlich gut schmecken, weil sie irgendwie nur hart sind? Mein Ehemann hatte da eine gute Idee. Schmorgurken! Ich kannte das gar nicht, in der Familie meines Ehemannes war das aber immer ein beliebtes Sommerrezept. Also gab es gestern bei uns zu Mittag Schmorgurken.

Das geht herzlich einfach und auch ganz schnell und preiswert ist es noch dazu. 

Wir nehmen meist folgende Zutaten für unsere Schmorgurken:

ca. 2 kg größere Bauerngurken/Landgurken
3 - 4 Zwiebeln (je nach Größe)
evtl. ein paar Tomaten oder Zucchini
etwas Butterschmalz zum Anbraten
etwas Speck
etwas Brühe
Dill
Himalaya-Salz
etwas Pfeffer
n.B. etwas Bohnenkraut, Rosen-Paprika (scharf), Chillykörner, Basilikum, Thymian, Estragon und viel frischen Dill  

Und so schnell ist es zubereitet:

Die Gurken werden in mundgerechte Stücke geschnitten. In einer Pfanne das Butterschmalz auslassen, den gewürfelten Speck zugeben und ebenfalls auslassen. Die kleingeschnittenen Zwiebeln darin glasig dünsten. Die Gurken zugeben und unter Rühren schön anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen, dann Brühe je nach persönlichem Gusto zugeben, nach Bedarf Bohnenkraut und/oder weitere Gewürze hinzufügen und bißfest garen. Bei uns dauert das meist ca. 20 Minuten. 
Dazu gibt es bei uns Salzkartoffen.


Die Gurken haben mich ein Samentütchen gekostet, zum Gießen wird hauptsächlich Regenwasser verwendet, auch das ist kostenfrei (vorausgesetzt, es regnet immer mal und füllt die ganzen Regentonnen). 

Wer mag, gibt zu den Gurken noch ein paar Tomaten oder Zucchini je nach Geschmack oder Verfügbarkeit. 

Ohne Garten würde man ohne Geld verhungern, dessen muß man sich klar sein und man muß dementsprechend vorsorgen. Und wenn man nie gegärtnert hat, so wie ich, da muß man auch erst seine Erfahrungen machen und probieren, was wo und wie wächst oder eben auch nicht. So ein Beispiel sind nun meine Gurkenpflanzen. Ich werde mir echt nächstes Jahr etwas anderes einfallen lassen müssen. Hab da schon einen großen Haufen mit Grasabfall angehäuft und werde dort im nächsten Frühjahr noch Erde drauf geben und da rein kommen dann die Gurkensamen. Mal sehen, was da kommt und ob ich dann mehr ernten kann.

Na dann, lasst Euch die Schmorgurken gut schmecken.



Guten Appetit! 

Also bis bald
Eure Petra K.




Montag, 26. August 2013

Holunderbeerensuppe – im Sommer erfrischend – im Winter gegen Erkältung

Als zu den diesjährigen Hitzerekorden mittags der kleine Hunger aufkam, hätte ich mir eine erfrischende Kaltschale gewünscht. Viel Hunger hat man im Hochsommer sowieso nicht. Doch aus was macht man sich eine Kaltschale, wenn die Hitze noch vor der Beerenreife kommt und man nicht auf gekauftes Obst zurückgreifen will, weil ich ja schließlich so oft wie nur möglich auf das Geldausgeben verzichten will. Ja, da hätte ich mir gewünscht, daß ich schon im letzten Jahr richtig vorgesorgt hätte. Doch da habe ich aus den Holunderbeeren nur Sirup und Gelee gemacht und der Gelee ist mir dann auch nicht gut gelungen, denn er ist nicht geliert, war einfach nur eine fast flüssige Brühe. Da bin ich im letzten Jahr beinahe darüber verzweifelt, weil ich zwei volle Tage von früh bis abends in der Küche gestanden habe und die Gläser immer wieder aufgemacht, den Inhalt wieder erhitzt habe, gefühlte tonnenweise Gelatine rein geworfen habe, weil ja schon jede Menge Zucker drin war, und es ist trotzdem nicht geliert. Im Internet habe ich dann gelesen, daß das wohl auch vielen Anderen so gegangen ist, weil eben Holunderbeeren nicht viel Säure haben. Da hätte ich eben mehr Zitronensäure ran machen sollen.

Aber wie das eben so ist, der Holundergelee, der kein Gelee geworden ist, hat hervorragend im Joghurt geschmeckt mit etwas Zitronenraspel aus der gefrosteten Zitronenschale. Nun ist der Gelee, der kein Gelee geworden ist, längst aufgefuttert und in diesem Jahr teile ich die Holunderbeeren besser auf. Außerdem habe ich in diesem Jahr auch viel mehr Erdbeer- und Johannisbeer-Marmelade und Gelee gemacht, so daß ich nicht ausschließlich auf die Holunderbeeren angewiesen bin. Die Marmelade dürfte also fast reichen, um schön frühstücken zu können.

Nun kann ich also die leckere Kaltschale für das nächste Jahr vorbereiten.

Schon von Weitem leuchten jetzt die Holunderbeeren in ihrem dunklen Aubergine, die Beeren glänzen und lassen einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Also bin ich in den letzten Tagen mit einem Wassereimer und einer Schere losgezogen und habe von einem Baum, der schön frei steht und den ganzen Tag die volle Sonne abbekommt, die Beeren gepflückt. Das geht recht schnell, einfach die Dolden abschneiden. Da war der Eimer umgehend voll, denn ich will ja immer eine Jahresproduktion machen, damit ich nicht so oft die Arbeit der Zubereitung habe.

Mit dem vollen Eimer wieder zu Hause angekommen, habe ich Wasser darüber laufen lassen um die Dolden zu waschen. Es soll ja Leute geben, die sich die Mühe machen und jede Beere von den Dolden mit einer Gabel abstriffeln. Ich kann da nur sagen, das ist Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Bei mir kommt das nicht in Frage. Ich weiß zwar, daß die Beeren und auch die Doldenstränge ein Gift haben, was in den rohen Beeren und den grünen rohen Strängen drin ist aber beim Kochen wird dieses Gift zerstört, also warum sollte ich mir die Arbeit machen, wenn ich die ganzen Dolden kochen und damit das Gift zerstören kann? Man muß sich ja nicht mehr Arbeit als unbedingt notwendig machen.

Ich habe also die Dolden in den größten Topf gegeben, den ich hatte. Das passen ca. 10 Liter rein. Solche Töpfe braucht man mindestens, wenn man Jahresproduktionen machen will. Den Topf, wenn er voll ist, maximal zur Hälfte mit frischem Wasser füllen und zum Kochen bringen. Ich schnipsele dann noch 2 bis 3 Äpfel rein, weil die etwas den herben Geschmack der Beeren harmonisieren. Auch 2 bis 3 gefrostete Zitronenhälften kommen mit rein. Die sammle ich ja das ganze Jahr über für solche Zwecke und froste sie ein.
Dann alles 15 bis 30 Minuten kochen. Wenn die Beeren sich so langsam auflösen, ist der Sud fertig. Mit dem Kartoffelstampfer zerdrücke ich den Trester noch mal kräftig, damit auch der ganze Saft aus den Beeren herauskommt. Dann lasse ich alles abkühlen und über Nacht stehen, damit es auch richtig durchziehen kann. Am nächsten Tag wird der Trester mit einer Kelle herausgefischt und in ein Sieb gegeben, damit ich den herauslaufenden Saft noch mit nutzen kann, denn er ist zu wertvoll und zu gesund, um auch nur einen einzigen Tropfen zu verschwenden. Der Sud wird dann durch ein Sieb in einen anderen großen Topf umgeschüttet, damit man sicher gehen kann, daß man keine Reste von den Dolden oder von den Beerenkernen mehr im Sud hat. Man sollte also immer mindestens zwei so große Töpfe im Haushalt haben.

Den Sud kann man nun während des Erhitzens ganz nach Geschmack würzen.
Ich tue da etwas Zimt, ein paar im Mörser zerstoßenen Nelken dazu, eine gehörige Portion brauner Rohrzucker darf natürlich nicht fehlen, denn das ist eine süße Suppe und ein Gaumenschmaus für Süßmäuler, wie ich es bin. Ich habe diesmal noch 4 Tütchen Zitronensäure dazu gegeben, damit es schön erfrischend schmeckt. Genau richtig für eine Kaltschale im nächsten Hitzerekord.
Damit es etwas sämig wird, habe ich in den heißen Sud noch 3 Päckchen in etwas Wasser angerührtes Vanillepuddingpulver gegeben und das dann nochmal aufkochen lassen. Man kann es auch mit Milch anrühren, so wie man normalerweise Pudding macht, das ist Geschmackssache. Auf alle Fälle macht die Milch die Suppe etwas harmonischer im Geschmack. Ich hatte aber keine Milch da, weil wir ja sonst keine Milch trinken, da mußte es eben auch mit Wasser gehen. Es kommt auch hauptsächlich nur auf die Stärke und den Vanillegeschmack an.

Wenn die Suppe so gut schmeckt, daß man am liebsten gleich einen Teller davon essen möchte, dann kann man das natürlich tun. Ich wollte aber erst mal die Vorräte schaffen. Den nächsten Eimer voll Holunderbeeren kann ich ja dann gleich genießen. Jetzt werden aber erst einmal die Einkochgläser vorbereitet. Ich habe mir zu genau diesem Zweck, nämlich große Mengen an Suppe oder ähnlichem Vorrat, große Einkochgläser gekauft. Müßten so schätzungsweise 3 Liter reinpassen. So richtig mit Einkochringen, so wie das früher bei meiner Mutter üblich war. Nun kann einer spötteln, daß das ja wie im Mittelalter ist, soll er doch. Ich bin der Meinung, daß früher nicht alles schlecht war, was man gemacht hat. Und Vorratslagerung war eine Grundvoraussetzung für eine gute Hausfrau, denn man hatte immer etwas da. Und da ich prinzipiell davon ausgehe, daß hier mal ein großer Stromausfall oder ähnliches kommt und keiner was zu essen hat, der keinen Vorrat angelegt hat, da will ich jedenfalls für Notzeiten was da haben, was man im E-Fall schnell mal auf dem Ofen warm machen kann, wenn der E-Herd keinen Mux mehr von sich gibt. Und eine schöne heiße Suppe tut auch der Seele gut. Das war schon immer so und das wird auch immer so bleiben.

Aus dem Grund war für uns auch bei unseren Umzugsplänen ein Herd das Kriterium, ob wir diese Wohnung nehmen oder nicht. Wir haben also ganz zielgemäß gesucht, um für Notzeiten ausgerüstet zu sein.

Die kochende Holunderbeerensuppe habe ich also mit einer Schöpfkelle in die heiß ausgespülten Gläser gegeben. Damit die Gläser nicht so verkleckern, habe ich mir im letzten Jahr bereits so einen Einfüllstutzen gekauft. Der ist etwas breiter als ein normaler Filter und auch das Loch in der Mitte ist etwas breiter. So kann man schön einfüllen. Dann noch die Glasränder mit einem feuchten Tuch abwischen, was allerdings, genau wie zum Ausspülen der Gläser, kein Geschirrspülmittel dran haben darf, sonst gehen die Gläser wieder auf und alles war für die „Katz“.

Ein großes Glas habe ich richtig eingekocht, da habe ich wieder einmal festgestellt, daß meine großen Töpfe noch nicht groß genug sind und vor allem nicht hoch genug, daß so große Gläser hineinpassen. Ich mußte also einen Kompromiß eingehen. In einem einzigen Topf hatte ich die Maße, daß wenigstens in der Mitte ein so großes Glas hineingepasst hat, weil der Deckel nicht glatt sondern in der Mitte nach oben gewölbt war. Also hab ich diesen Topf genommen, um wenigstens ein großes Glas einkochen zu können. Den Rest der Suppe habe ich in kleinere Twist-Off-Gläser versenkt. Die sind natürlich leichter zu handhaben, kochende Suppe rein, Deckel drauf und fertig. Nach einer Weile hat jedes Glas schön geknackt und das war das Zeichen, daß es richtig zu ist, denn dann besteht Vakuum. Nun muß man nur noch die Gläser in Ruhe lassen, bis sie kalt sind. Noch beschriften, daß man weiß, was drin ist, die Jahreszahl drauf schreiben und dann?

Ja dann kann man sich nur noch auf die Zeit freuen, wo man mal keine Lust hat, zu kochen oder es einfach zum Kochen zu heiß ist. Und dann gibt es süße fruchtig leckere Holunderbeerensuppe. Wer es mag, macht noch ein paar Croutons drauf, kann man auch aus älteren Brötchen selbst schneiden und in der Pfanne rösten. Ist absolut lecker und sooo gesund!

Guten Appetit!




Mittwoch, 21. August 2013

Zitronenschalen – nicht wegwerfen!

Wenn man wie ich viel und /oder gerne Tee trinkt, dann fallen auch jede Menge Zitronenschalen an. Vorausgesetzt, man liebt im Tee die Zitronennote. Ich mag es jedenfalls und so wird bei mir immer die Zitrone ausgepresst, damit ich den Saft in den Tee geben kann. Noch vor einem Jahr habe ich die Zitronenschalen nach dem Auspressen immer weggeworfen. In den Kompost wollte ich sie nicht geben, weil die so schwer verrotten und dann schnell Schimmel ansetzen, also hab ich sie immer in den Restmüll geworfen. Noch heute könnte ich mich dafür ohrfeigen. So eine Verschwendung aber ich habe es eben nicht besser gewußt.

Im letzten Jahr jedoch habe ich einmal mit einer Rundmail die Information erhalten, wie wertvoll die Zitronenschalen sind. Sie haben noch weitaus mehr wichtige und nützliche Inhaltsstoffe, als der Saft der Zitronen. Warum wird uns das durch die öffentlichen Medien vorenthalten? Warum dröhnt man die Menschen mit allen möglichen Infos zu, die die Welt nicht braucht und die sowieso erstunken und erlogen sind, nur um den Machterhalt von einigen Wenigen zu sichern. Brot und Spiele nenne ich das immer und kann mich nur angeekelt von den Nachrichten und Fernsehsendungen abwenden. Wie heißt der schöne Spruch, den Andreas Popp immer so schön sagt: „Nachrichten werden nachgerichtet, damit Sie sich danach richten“.
Ein herrlicher und so überaus zutreffender Spruch. Andreas Popp ist gut geeignet, um aufzuwachen und die Diskrepanzen unserer Gesellschaft zu erkennen.

Doch zurück zu den Zitronen. Wenn ich meinen Frühstückstee mache, brauche ich immer den Saft einer halben Zitrone. Also presse ich immer gleich eine ganze Zitrone aus, dann muß ich das nur alle zwei Tage machen.
Seit ich nun weiß, wie wertvoll Zitronenschalen sind, froste ich die Schalen ein oder ich mache mir gleich für den ganzen Tag eine größere zusätzliche Kanne Schwarztee (1 Liter). Da gebe ich 3 Teebeutel Assam Ceylon Teebeutel rein und auch gleich 3 Zitronenschalenhälften. Dazu 5 gehäufte Teelöffel braunen Rohrzucker, im Wasserfilter gefiltertes, gekochtes Wasser darüber und auskühlen lassen. Die Teebeutel lasse ich übrigens auch so lange drin, bis der Tee ausgekühlt ist, denn dann wirkt der Schwarztee beruhigend. Ich als Bluthochdruckler brauche das. Außerdem ist das Leben als Widerständler des BRD-Regimes weiß Gott aufregend genug, da kann man etwas Beruhigung durchaus gebrauchen.

Die gefrosteten Zitronenschalen kann man aber auch noch zu ganz vielen anderen Möglichkeiten einsetzen. Ich raspele z.Bsp. die gefrosteten Zitronenschalen und gebe sie in den Joghurt, noch etwas selbstgemachten Hollerblütensirup oder anderen Sirup dazu und fertig ist ein gesunder Nachtisch ohne Chemie. Man kann sich dann auch das Geld für den Joghurt in den verschiedensten Geschmacksrichtungen sparen. Der Naturjoghurt kostet ca. 60 Cent. Das sind die 4-er Packs. Wenn man also jeden Tag einen Joghurt essen möchte, der nicht viel kosten soll oder darf, dann sind diese 4-er Packs gerade richtig. Für die entsprechende Geschmacksrichtung sorgt man dann mit selbstgemachtem Sirup und eben diesen gefrosteten Zitronenschalen. Glauben Sie es mir, Sie werden nie wieder einen Joghurt mit „Industriegeschmack“ essen, wenn Sie das mal probiert haben.

Die Zitronenschalen nutze ich natürlich auch, wenn ich selbst Sirup ansetze. Wenn ich das Wasser für den Sirup koche, dann koche ich auch immer gleich eine größere Menge Zitronenschalen mit und ich lasse diese Zitronenschalen auch mit dem Sirupgemisch ziehen, bis er fertig ist. Es müssen natürlich auch BIO-Zitronen sein. Darauf lege ich Wert. Obwohl das wahrscheinlich bei solchen „Öko- und Selbstversorger-Freaks“, wie ich einer bin, selbstverständlich ist. Ich bin sowieso der Meinung, daß Nahrunsmittel, die nicht BIO sind, gar nicht als Nahrung deklariert werden dürften. Da bin ich knallhart, denn ein Lebensmittel kann nur BIO sein, sonst ist es kein Lebensmittel. Ganz nach dem Spruch: Lasst die Nahrung eure Medizin sein und die Medizin eure Nahrung (Hippocrates).

Die Zitronenschalen können Sie aber auch z.Bsp. über die Spagetti reiben oder über den Salat.
Überall, wo Sie sich eine leichte Zitronennote vorstellen können, reiben Sie etwas davon drüber. Und wo Sie es sich nicht vorstellen können, da können Sie es ja einfach mal probieren. Denn: Probieren geht über studieren. Und vielleicht entdecken Sie ja ein ganz neues Geschmackserlebnis, so wie mir das auch ergangen ist.

Auch in den selbst gebackenen Kuchen gebe ich die geraspelten Zitronen rein. Ich nehme immer gleich die grobe Raspelung, nicht die ganz feine, geht einfach schneller und die Finger frieren nicht so schnell. Da kann man einen ganz einfachen Rührkuchen damit aufpeppen und spart andere kostspielige Zutaten. Auf den Rührkuchen noch eine Zitronenglasur und fertig ist ein herrlicher Kuchen für den Nachmittagskaffee.

Hier können Sie noch mehr über Zitronenschalen erfahren:


Mein Fazit: Sauer macht lustig und hält gesund!