Samstag, 3. September 2016

Unser bester Pflaumenkuchen

Es ist Pflaumenzeit und was bietet sich da besseres an, als einen Kuchen zu backen. Ich hatte ihn für unseren Stammtisch gebacken und jetzt wollen alle immer wieder neuen Pflaumenkuchen nach diesem Rezept. Ich dachte, es kann ja nicht schaden, wenn ich hier mal etwas Appetit mache.

Das sind die Zutaten für ein ganzes Backblech:

Für den Teig:

250 g Magerquark
8 EL Rapsöl
8 EL Kondensmilch (4%)
160 g Zucker
1 Pckg. Backpulver (15 Gramm)
400 g Mehl (405-er)


Für den Belag:

1.400 g Pflaumen (entsteint)
ca. 5-6 EL Rapsöl
n. B. brauner Rohrzucker
n. B. Zimt

Für die Streusel:

250 g Mehl (405-er)
150 g Butter
150 g Zucker
1 Pckg. Vanillezucker
ca. ½ TL Zitronensäure


etwas Fett und Mehl für das Backblech

So hab ich den Kuchen zubereitet:

Die Pflaumen waschen, halbieren und entsteinen. Den Quark schön verrühren, den Zucker zugeben, dann das Öl und die Kondensmilch zufügen, zwischen diesen Schritten jeweils immer schön mit den Rührbesen des Rührgerätes gut vermischen. Zuletzt das mit Backpulver vermischte Mehl zugeben. Da es eine recht feste Masse wird, bietet es sich an, hier mit den Knethaken des Rührgerätes weiterzumachen.
Das Backblech einfetten, mit Mehl bestäuben. Den Quark-Öl-Teig auf die Mitte des Bleches geben und nach außen hin ausbreiten. Der Teig klebt etwas, daher ist das eine Geduldsprobe. Ich mach das immer mit Wasser angefeuchteten Händen.
Die Pflaumen schräg oder mit der Schale nach unten auf dem Teig anordnen. Etwas Öl in eine Schüssel geben, mit einem Backpinsel das Öl über die Pflaumen streichen, den Rohrzucker und den Zimt drauf verstreuen.
Die Streuselzutaten vermischen und über die Pflaumen verteilen.

Den Herd auf 175 Grad vorheizen und den Kuchen für ca. 30 Minuten auf mittlerer Schiene backen. (Evtl. nach ca. 20 Minuten mit Alufolie abdecken). Den Herd nach ca. 30 Minuten abschalten, die Restwärme reicht meist aus, um den Kuchen fertig zu backen. Dann den Kuchen aus dem Herd herausnehmen und abkühlen lassen.

Der Kuchen schmeckt auch einen Tag später noch sehr frisch (länger hat er bis jetzt nie gehalten-dann war alles ratzfatz alle), man kann ihn also wunderbar vorbereiten, wenn sich am nächsten Tag jemand zum Kaffee anmeldet. Ich stelle ihn nach dem Auskühlen immer gleich wieder in die Backröhre, so bleibt er schön locker und saftig.


Pflaumenkuchen mit Quark-Öl-Teig und Streuseln
Unser bestes Pflaumenkuchen-Rezept

Vorsicht-Suchtpotenzial!

Also bis bald
Eure Petra K.
Der Herbst zeigt sich am Baume,
mit blau bereiften Pflaumen.
Back einen köstlichen Kuchen,
Abnehmer mußt Du dafür nicht suchen.
Das ganze Jahr dabei auf der Zunge zergeht,
Du wirst noch dran denken
wenn der Schneesturm weht.
(Petra K.)



Donnerstag, 1. September 2016

Pflaumenlikör angesetzt

Wenn man bei uns derzeit zur Tür hereinkommt, hat man den Geruch gleich einer Destille in der Nase. Ich habe im Moment eindeutig eine Likörphase. Da wird alles ausprobiert, was sich da so anbietet. Jetzt sind die Pflaumen dran. Mein Mann hat ab und zu mal einen Pflümlischnaps getrunken. Für mich ist das ja nichts, viel zu scharf, ist eben gebrannter Schnaps, gekauft im Supermarkt. Da müßte doch auch eine light-Variante zu machen sein, so meine Theorie. Weniger scharf im Geschmack und alles in allem harmonischer, eben ein Frauenschnaps. Mal sehen, was draus wird und ob den auch die Männer trinken mögen.

Das waren die Zutaten für unseren Pflaumenlikör:

1,5 kg Pflaumen
300 g Kristallzucker
200 g brauner Rohrzucker
1 EL Zitronensäure
1 gr. Prise Muskat
15 Gewürznelken
4 Pimentkörner
1 Msp. gem. Ingwer
½ TL gem. Sternanis
¼ TL gem. Cardamom
1 Msp. gem. Koriander
5 Pckg. Vanillezucker
1 TL Zimt
2 Fl. Doppelkorn je 0,7 Liter (38%)

Die Pflaumen waschen, halbieren (die Steine können dran bleiben) und auf Unversehrtheit prüfen, damit man keine Fleischbeilage im Likör hat.
Die Zutaten alle in ein passendes, verschließbares Gefäß geben, mit dem Doppelkorn auffüllen und alles kräftig umrühren, das Gefäß verschließen.
Den Ansatz zwei Wochen stehen lassen und dabei jeden Tag einmal umrühren. Dann in einem Baumwolltuch den Likör in eine Schale oder Topf abtropfen lassen. Den fertigen Likör in schöne Flaschen abfüllen und noch ca. zwei Monate reifen lassen.


Pflaumenlikör-Ansatz

Und dann?

Zum Wohle!

Also bis bald
Eure Petra K.
Likör aus Pflaumen,
da freut sich der Feinschmeckergaumen
(Petra K.)

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Dienstag, 30. August 2016

Holunderbeeren-Likör angesetzt

Jetzt ist Holunderbeerenzeit und ich kann wiedermal nicht widerstehen. Sie lachen mich einfach so dermaßen an, da muß ich raus und sie pflücken. Saft hab ich noch vom letzten Jahr, weiß noch nicht, ob ich da schon wieder welchen machen müßte. Aber was kann man denn sonst alles noch mit Holunderbeeren machen?

Ein Bekannter machte mir den Vorschlag, Likör zu machen. Das hab ich erst verworfen, weil ich der Meinung war, daß Likör immer aus rohen Früchten gemacht wird. In den rohen Holunderbeeren ist ja aber dieses komische Gift, dessen Name ich nicht mal aussprechen kann und mit Gift werden wir schon dermaßen zugeballert, da muß man nicht noch zusätzlich welches essen oder trinken. Nein, das muß nicht sein.

Wie es allerdings der Zufall wollte, stolperte ich im Netz über ein Likör-Rezept, was aus Holunderbeersaft gemacht wurde. Na, das war doch genau die Ausgangsbasis, wonach ich gesucht hatte. Die giftfreie Alternative, denn beim Kochen wird dieses komische Gift zerstört. Da gab es für mich dann kein Halten mehr.

Ran an die Holunderbeeren, die Küche ist mein!

Ich hab erstmal eine kleine Menge gemacht, quasi zum Probieren. Wenn uns das gut schmeckt, und daran hege ich keinen Zweifel, dann kann ich ja nochmal welchen ansetzen.

Das waren die Zutaten für den Holunderbeeren-Likör:

750 ml Holunderbeerensaft (aus vollreifen Beeren und Wasser)
300 ml Doppelkorn (38%)
250 g Zucker
5 Pckg. Vanillezucker
¼ TL gem. Nelken
½ TL Zimt
2 Prisen Cardamom
½ EL Zitronensäure
1 Prise gem. Sternanis
1 Prise gem. Piment
1 Prise gem. Koriander
1 Prise ger. Muskat
10 Pflaumenkerne (gereinigt und getrocknet)

Ich hab die verwendete Menge Holunderbeeren leider vorher nicht gewogen, war aber in einem 10-Liter-Topf ca. 10 cm mit Beeren gefüllt. Die Stiele können dran bleiben. Die Beerenmenge zu zwei Drittel mit Wasser auffüllen, die Masse ca. 30 Minuten leicht köcheln lassen, dann ca. 12-24 Stunden ziehen lassen. Die Masse durch ein Sieb geben, den Sud auffangen, davon 750 ml für den Likör abnehmen. Falls ein Rest Sud übrig ist, kann der ja anderweitig verwendet werden.
Zu den 750 ml Sud die Gewürze, den Zucker und die ganzen Pflaumenkerne zugeben, ca. 15 Minuten köcheln lassen, immer mal umrühren. Den Saft abkühlen lassen, dann den Doppelkorn zugeben, umrühren und mit den Kernen in eine Literflasche füllen. Schraubverschluß drauf, zwei Monate durchziehen lassen, dabei jeden Tag schütteln. Dann den Likör durch ein feines Sieb in schöne Flaschen abfiltern und verschließen. Die lange Ziehzeit muß sein, damit sich das Mandelaroma aus den Pflaumenkernen entfalten kann.


Holunderbeeren-Likör-Ansatz

Noch zwei Monate
und dann?

Zum Wohl!

Also bis bald
Eure Petra K.
Vor dem Holunder zieh ich den Hut,
denn sein Likör schmeckt gar so gut.
(Petra K.)

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Sonntag, 28. August 2016

Neuer feinster Apfelsirup selbst gemacht

Ich hatte ja schon einmal Apfelsirup aus Fallobst von August-Äpfeln gemacht. Der war nicht schlecht, hat uns auch gut geschmeckt aber das Rezept war "ausbaufähig", denn August-Äpfel haben nun mal keinen besonderen Eigengeschmack. Aber auch an den Gewürzen und der Abseihmethode hab ich etwas gefeilt. Und es hat sich gelohnt, der neue Apfelsirup schmeckt uns ganz klasse.

Das waren die Zutaten für den verbesserten Apfelsirup:

ca. 5 Kilo Bauernäpfel (möglichst rotschalig)
200 - 250 g Zucker (ich hatte halbe halbe Stevia und Kristallzucker)
2 handvoll Pfefferminzstengel
1 Stängel Estragon (ca. 30 cm lang und leicht verzweigt-kurz vor der Blüte)
3 Sternanis ( Ø je ca. 2 cm-grob gemörsert)
ca. 14 Gewürznelken (grob gemörsert)
3 Pimentkörner (grob gemörsert)
3 Prisen Cardamom
1 geh. TL Zimt
1 Prise Muskat
1 geh. EL Zitronensäure
7 Pckg. Vanillezucker (je 8 Gramm)
Wasser (ich hab fast bis zur Apfelmenge mit Wasser aufgefüllt)

Und so hab ich den neuen Apfelsirup zubereitet:

Die Äpfel waschen und etwas klein schneiden, dabei Kerngehäuse und Kerne mit in den Topf geben. Die Pfefferminze und den Estragon auch mit in den Topf geben, mit Wasser auffüllen, aufkochen und ca. 30 - 45 Minuten köcheln lassen, immer mal umrühren, damit am Topfboden nichts anbrennt. Dann von der Herdplatte nehmen und ca. 24 Std. ziehen lassen.
Durch ein großes Tuch (ich nehme da ein älteres Baumwoll-Kopfkissen) abseihen, dabei bitte nicht pressen, so daß der Sud schön klar wird. Das dauert viele Stunden, also Geduld!
Die Gewürze und den Zucker zum Sud geben, aufkochen und ca. 1 Std. leicht köcheln lassen, damit sich die Gewürze richtig entfalten können.
Die Flaschen vorbereiten und den Sirup noch leicht köchelnd durch ein kleines Sieb und einen Filter in die Flaschen gießen, mit Gummistopfen oder je nach Flaschenart mit Twist-Off-Deckel verschließen und auf einem Holzbrettchen auskühlen lassen. Nach dem Erkalten ein Etikett rankleben.

Fertig ist ein sehr guter Apfelsirup, zu dem man gerne auch ganz kleine oder nicht gleichmäßig gewachsene Äpfel verwenden kann, die unseren Vorstellungen vom appetitanregenden, gesunden Apfel vielleicht nicht soooo sehr entsprechen. Da macht es auch nichts, wenn man ein paar unschöne Stellen vom Apfel ausschneidet. Zu Apfelsirup kann man alles verwerten, was da im Garten an Äpfeln anfällt, hauptsache am Baum gereift und gute Gewürze verwendet.

Ich hab es wohl leider versäumt, ein Foto zu machen aber aus dieser Menge an Zutaten sind reichlich 8 Liter Sirup herausgekommen. Wir haben den Rest, der nicht mehr in die Flaschen reinpasste, gleich mal verkostet und für absolut köstlich befunden.


Also bis bald
Eure Petra K.

Der kleine Apfel



Ein kleiner Apfel hing am Baum,
ganz schrumpelig, man sah ihn kaum.
Hätt ich doch nur rote Bäckchen,
dann würd ich sogleich verspeist,
doch Jeder ging nur dran vorbei
und seine Lebensfreude war entzwei.
Einmal wollt er im Rampenlichte stehn,
gelobt ob seiner Schönheit
und von Jedem genußvoll betrachtet sehn.
Doch da kam der Bauer,
pflückt alle Äpfel, ob süß oder sauer.
Die schönen Äpfel landeten im Keller,
so dunkel und feucht,
manche wurden verkauft für ein paar Heller.
Der kleine Schrumpelapfel aber
wurd zu Saft und Sirup gemacht.
Und jeder, der ihn trank,
hat ihn durchs Glase angelacht.
Ihr Schönen und Runden, im Keller da unten,
ihr müsst nun harren, bis man an Euch denkt.
Mich kleinen Apfel aber
hat man sogleich im Kochtopf versenkt.
Jeder, der mich trank, war des Lobes voll.
Ich stand im Rampenlicht
und das war toll.
(Petra K.)

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Freitag, 26. August 2016

Reiswaffel-Tomaten-Brotaufstrich

Wiedermal viel zu heiß im Lande, das Unkraut verdorrt und das heißt wiederum für mich: Keine Wildkräuter. Inzwischen bin ich es ja fast gewohnt hier. Erst wenn es kühler wird und vielleicht auch endlich mal langanhaltend regent, kann ich mich an Giersch & Co. wieder laben. Was solls, ich kann es nicht ändern aber irgendwann ist der Punkt erreicht, wo mir der Sommer hier so richtig auf die Nerven geht. Wird Zeit, daß es Herbst wird und damit wieder alles wächst, was mir so lieb geworden ist.

Und was esse ich jetzt, wo es keine Wildkräuter hier gibt? Zeit, einen neuen Brotaufstrich zu testen.
Also ein Blick in den Vorratsschrank. Was war da zu finden, was an der Zeit war, verbraucht zu werden? Nun, z.Bsp. Reiswaffeln, die ich pur sowieso nicht esse. Aber für einen Aufstrich könnte man sie noch vertun.

Also: Ran an die Waffeln, die Küche ist mein!

Das waren die Zutaten für meinen Reiswaffel-Tomaten-Brotaufstrich:

450 g Reiswaffeln
900 g passierte Tomaten
500 g Zwiebeln (kleingeschnitten)
4-5 EL Tomatenmark
12 EL Öl (ich hatte Sonnenblumenöl)
3 Knoblauchzehen (sehr klein geschnitten)
1 gr. Lorbeerblatt (zerkrümelt)
1 EL Kümmel
3 Wacholderbeeren (grob gemörsert)
1,5 - 2 EL Himalaya-Salz (je nach persönl. Geschmack)
½ TL gem. schw. Pfeffer
½ TL Rosmarin
½ TL Koriander (grob gemörsert)
1 TL getr. Liebstöckel (frisches Kraut geht auch)
1 TL getr. Bohnenkraut (kann auch frisch sein)
1 TL Chilliflocken
1 EL getr. Selleriekraut (kann auch frisch sein)
1 EL scharfer Senf (Bautzner)
1 EL Branntweinessig
5 - 6 EL Gurkensud
2 EL scharfe Paprikacreme aus der Tube
3 EL ger. Majoran
ca. 300 g Currysoße
ca. 250 ml Wasser

Und so wurde der Aufstrich zubereitet:

Die Reiswaffeln grob zerkrümeln, dann mit einem Quirl o.ä. noch feiner zerkleinern. Das Öl in einem großen Topf erhitzen, die Zwiebelwürfelchen glasig anschwitzen, dann mit den passierten Tomaten ablöschen. Die Reiswaffeln, Gewürze und die Currysoße zugeben, wenn es zu fest erscheint, Wasser zugeben und alles unter Rühren ca. 30 Minuten leicht köcheln lassen, zum Schluß evtl pürrieren.

Ich habe den Aufstrich zur Sicherheit dann in Gläser gefüllt und noch 30 Minuten in einem großen Einkochtopf eingekocht.

Nach dem Auskühlen noch Etikett ran und fertig ist ein Jahresvorrat an Aufstrich dieser Art. Einmal Arbeit, langer Genuß. So muß es sein.


Brotaufstrich Reiswaffel-Tomate

Sehr preiswerte Zutaten und jede Menge Aufstrich draus bekommen.

Guten Appetit!

Also bis bald
Eure Petra K.
Reiswaffeln pur sind doch so fade,
schmecken mir nicht und das ist so schade.
Zerkrümel sie klein,
mach Tomaten und viele Gewürze rein,
oh wie schmeckt das auf dem Brot so fein
(Petra K.)

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Mittwoch, 24. August 2016

Beschlagnahmung von Volk, Immobilien, Autos und Lebensmitteln wird jetzt legalisiert

Die Ereignisse überschlagen sich, jeden Tag findet man jetzt Veröffentlichungen, wo man nur eine Reaktion dafür hat: "Das gibts doch gar nicht!"

Nix mehr mit Verschwörungstheorien, Meinungen von vermeintlichen Rechtsradikalen. Nix mehr mit dem Geplapper von ewig Gestrigen nach dem Motto: "Das kann ich mir nicht vorstellen".

Von nun an darf und sollte man sich alles vorstellen, was man sich niemals vorstellen wollte oder konnte. Jetzt wird der schlimmste Albtraum wahrgemacht und trotzdem haben die besten und stärksten Scheuklappen immer noch Hochkonjunktur. Ist mir aber inzwischen auch egal. Schon zu jeder Zeit sind Millionen über die Klinge gesprungen, weil sie sich vor der Wahrheit abgeschottet und auf ihrer kleinen Scholle heile Welt gespielt haben. Das muß aber jeder mit sich selbst abmachen. Ich kann hier nur jeweils einen kleinen Nadelstich setzen. Ob man mit der Nadel arbeitet, ist jedem selbst überlassen.

Aber um was geht es eigentlich? Die Bundesregierung läßt nun die Katze aus dem Sack. Unter dem Slogan "Krisen-Plan für Deutschland" will sie nun alles legalisieren, was eigentlich schon immer legal war, nur wird es jetzt unters Volk gebracht. Schonungslos bekommt jetzt jeder seinen kleinen Albtraum frei Haus geliefert. Nach dem Motto: "Vogel friß oder stirb".

Warum heißt es Deutschland und nicht Bundesrepublik Deutschland? Weil die Beiden nicht identisch sind. Deutschland ist das Gebiet in den Grenzen von 1937 und damit Kriegsgebiet. Und genau da kann man weitermachen, wo man nie aufgehört hat.


Hier ist der Artikel, um den es geht:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/24/bundesregierung-spielt-wehrpflicht-und-rationierung-von-lebensmitteln-durch/


Wir sind im Krieg, wir waren schon immer im Krieg, jetzt kann und wird alles umgesetzt werden, was zu Kriegszeiten ganz normal ist und war.

Wieder mal eine Gelegenheit für mich, das auseinanderzunehmen, was da von oben kommt. Und in meiner üblichen Manier schreibe ich hier, was man da so liest und was das für uns heißt.

1.) ...Die Wehrpflicht wird wieder eingeführt für die Vertreidigung der Nato-Außengrenzen...

Russland wird als der Feind Deutschlands deklariert. Das ist vollkommen irre, interessiert die Obrigen aber nicht, man braucht ein Feindbild, weil man am Krieg so herrlich verdient und alles machen kann, was im Frieden nicht möglich ist. 
Mal ganz davon abgesehen, daß lt. Grundgesetz deutsche Einsätze in anderen Ländern grundweg verboten sind und nur die eigene Landes-Verteidigung abgesichert ist. Das interessiert das obrige Pack überhaupt nicht. Jetzt wirst Du geholt und z.Bsp. an die Grenze zu Russland verschafft, weil die Obrigen Krieg mit Russland wollen. Es wird Dein Krieg werden und Du wirst dabei vielleicht auch draufgehen, die Obrigen wird das nicht die Bohne interessieren, Du bist Sklave und hast das zu machen, was die wollen. Wir sind im Krieg!

2.) ...Unterstützungsbedarf der Bundeswehr...

Zivile Firmen werden am Bau und der Instandhaltung von Kasernen beteiligt. Nix mit Geld dafür bekommen, das ist Deine Beteiligung, Deine Bürgerpflicht. Du wirst per Ermächtigungsgesetz dazu verpflichtet, aufmucken ist nicht! Mit Notstandgesetzen kann man alles durchsetzen und das kleine ruhige Bürgerleben außer Kraft setzen. Und das geht deshalb so einfach, weil der Krieg niemals beendet wurde, sonst wäre das nämlich gar nicht möglich. Und kommt mir jetzt bitte nicht mit dem 2 + 4 Vertrag...Das war doch neben dem Märchen von der Wiedervereinigung der größte Putsch von oben, den es je gegeben hat.

3.) ...Verpflegung der Soldaten...über privatwirtschaftlich organisierte Lebensmittelwirtschaft ...Verfügungsbeschränkungen und Abgabepflichten...von Lebensmitteln...

Das heißt, daß Dir zu jeder Zeit die Lebenmittelversorgung rationiert werden kann. Du wirst verpflichtet, Lebensmittel abzugeben und hast nichts zu melden, wenn es nix mehr zu kaufen gibt. Beschäftige Dich damit, wie Du dann zu etwas kommst, was Du nicht hast oder abgeben mußtest. Wie Du damit klar kommst, interessiert das obrige Pack nicht die Bohne. Du bist Sklave und wir sind im Krieg!

4.) ...zivile Hilfe bei der Lenkung des zivilen und militärischen Straßenverkehrs...

Und das ist der absolute Knaller. 
Jetzt wissen wir auch, warum in jeder PKW-Zulassungsbescheinigung unter dem Punkt C4c der schöne Satz steht: 

"Der Inhaber dieser Zulassungsbescheinigung wird nicht als Eigentümer ausgewiesen".

Genau wie es im Krieg üblich war und ist, wenn man ein Fahrzeug gebraucht hat, dann hat man es sich vom kleinen dummen Bürger genommen, weil es ihm eben NICHT gehört. Du darfst es nur bezahlen, das ist alles! Für mehr wirst Du hier nicht geduldet, Du bist Zahlvieh. Wer aufmuckt, wird erschossen. Da wurde zu jeder Zeit schon kurzer Prozeß gemacht. Dein Auto gehört Dir nicht und Du hast mit der "behördlichen" Anmeldung Deines Autos die Abtretungserklärung bereits mit unterschrieben. Also wundere Dich nicht, daß die Obrigen bei Bedarf Dein Auto holen und Dir sagen, daß Du ja schließlich per eigener Unterschrift damit einverstanden warst. Muck nicht auf, wir sind im Krieg!

Und hier noch etwas "Schönes":
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/21/bundesregierung-buerger-sollen-lebensmittel-und-bargeld-bunkern/

5.) Bürger sollen Lebensmittel und Bargeld bunkern...

Wenn man das in der Vergangenheit der "Kleine heile Welt Fraktion" mal ansatzweise vorgeschlagen hat, wurde von diesen Leuten ganz schnell das Thema gewechselt oder man entfernte sich plötzlich, man wollte es nicht hören - es kann nicht sein, was nicht sein darf - 
Jetzt können die Obrigen sagen: "Es soll keiner sagen, daß wir es Euch nicht gesagt hätten"...

Für mich gibt es aber in diesem Artikel einen absoluten Lichtblick. Nämlich:
...daß sich die Bundesregierung um ihre eigene Sicherheit sorgt...

Na sowas aber auch. Haben die etwas aus dem Volk zu befürchten, wo doch lt. Umfragen immer alle mit der Bundesregierung oder mit der Kanzlerin zufrieden sind? Ist da etwa irgendwas nicht in Ordnung, daß man so eine Angst haben muß? Und wenn ja, was?

Da oben ist NICHTS legitim! Und nichts und niemand schert sich um die Sicherheit des Volkes. Das ist denen egal, obwohl sie ureigenst als vorgeblich legitim gewählte Volksvertreter dazu verpflichtet wären, die Sicherheit des Volkes zu garantieren, Voraussetzungen dafür zu schaffen, daß es keine Nahrungsengpässe gibt, indem im eigenen Land all das angebaut wird, was das Volk braucht um satt zu werden. Und kommt mir bitte nicht mit dem Satz, daß dies nicht möglich wäre, denn derjenige sollte sich evtl. mal mit dem beschäftigen, was alles erfunden wurde, damit NICHT genug wächst. Es ist gar nicht gewollt! Mit der Nahrung beherrscht man ein Volk! Willst Du satt werden, mußt Du das machen, was ich will...So funktioniert das.
Sie müßten Voraussetzungen schaffen, daß im eigenen Land der selbst benötigte Strom produziert wird, und nicht vor Stromausfällen warnen und daß sich im E-Fall jeder selbst darum kümmern muß.
 - Freie Energie -, deren Patente wohlwissentlich in Schubladen verschlossen gehalten werden, die es aber gibt, um ALLE mit kostenloser Energie aus dem Äther versorgen zu können.
ALLE Stromanbieter leben sehr gut davon, daß uns genau diese Versorgung, die bereits von Nikola Tesla entdeckt wurde, vorenthalten wird. Und was tut unsere Bundesregierung? Nichts! Und deshalb hat sie auch so eine Angst! Und was tut man da? Man schafft Kriegsrecht!

Es wird ernst!

Dir gehört NICHTS, GAR NICHTS!
Und alles kann und wird Dir genommen werden!

Und ob Ihr das glaubt, für möglich haltet oder nicht, ist dabei vollkommen unwesentlich

Also bis bald
Eure Petra K.
Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt und dem Volke zum Spott. 
Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten, dann richtet das Volk und es Gnade euch Gott.
(Carl Theodor Körner 1791-1813)
Deutscher Dichter,
der im Freiheitskrieg gegen Napoleon gefallen ist

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Dienstag, 23. August 2016

Butter selbst gemacht

Die "Königsdisziplin" der Milchverarbeitung ist sicherlich die Herstellung von Butter. Auch wir mußten das feststellen und wir sind keine Könige. Man man man, das hat Nerven gekostet bis wir soweit waren, daß es einigermaßen funktioniert hatte und wir das Endprodukt annähernd als Butter bezeichnen konnten. Aber bekanntlich ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen, alles eine Frage der Übung.

Irgendwann haben wir am "Stammtisch" belustigt beschlossen, daß man ja auch noch die Butter selbst machen könnte. Aus Spaß wurde ernst und "Ernst" lernt jetzt laufen, so heißt ja ein alter Spruch. Bei uns müßte es heißen, daß jetzt die selbstgemachte Butter auf dem Tisch steht. Irgendwie sieht sie immer noch nicht so schön gelb aus, wie die gekaufte, vielleicht besteht ja aber auch die gekaufte Butter aus allerhand Farbstoffen, wundern würde es mich nicht. Aber vom Geschmack her ist unser Produkt schon sehr gut, schön rahmig. Nicht so penetrant nach Fett schmeckend. Das war ja auch der Grund, warum ich früher über Jahre keine Butter mehr essen wollte, war mir einfach zu fettig. Aber Margarine zu essen, da kann man ja auch gleich den Sargnagel schmieden, das ist ja noch schlimmer. Also reifte die Idee, selbst Butter zu machen und zu sehen, wie das schmeckt. Und sie schmeckt!


Um den Rahm für die Butterherstellung zu bekommen, mußte eine Zentrifuge angeschafft werden.
Nicht gerade billig!
Hier sieht man, wie der Rahm von der Milch getrennt wird.
Die Milch muß dabei eine Temperatur von ca. 38-40 Grad haben.
Hier erkennt man auch, warum die Butter so teuer ist,
wenig Rahm, viel Magermilch


Hat man den Rahm, muß wieder auf 75 Grad erhitzt werden, faktisch pasteurisiert, 
dann wieder schnell im Eiswasserbad herunterkühlen.
Nachdem der Rahm ca. 12 Stunden bei nicht zu hoher Zimmertemperatur gereift ist,
muß er auf ca. 15-17 Grad heruntergekühlt werden, um die Butter von der Buttermilch trennen zu können.
Ich hab den Rahm in den Mixer gegeben. Nachdem er es nicht mehr geschafft hat,
hab ich mit dem Rührgerät weitergemacht. Zwischendurch die Masse wieder runtergekühlt, 
daß sich die Buttermilch trennen ließ, denn zu warmer Rahm trennt sich nicht.
Eine nervliche Zerreißprobe, ob es denn irgendwann mal noch was wird.
Wir hatten einige Fehlversuche, trotz sehr guter youtube-Videos.
Dabei erkennt man, daß Videos anschauen und selber machen ein himmelweiter Unterschied ist.


Irgendwann der erleichternde Moment,
es wird Butter!
Die dabei entstandene Buttermilch ist köstlich,
niemals zu vergleichen mit gekaufter Buttermilch,
herrlich sahnig schmeckend und nicht so sauer wie die Supermarkt-Buttermilch.
Für mich ist diese Buttermilch das eigentlich Beste an der ganzen Sache.
Wenn die Buttermilch entnommen ist, muß die Butter nochmals kalt gespült werden, am besten mit den Knethaken des Rührgerätes, geht aber auch per Hand.
Dann die Butter per Hand noch etwas durchdrücken, die Schüssel dabei leicht schräg stellen, damit das restliche Wasser rausläuft.


Das ist ein Bild von unserer ersten selbstgemachten Butter.
Wir hatten geteilt in gesalzene und ungesalzene Butter.
Die Gesalzene schmeckt uns noch besser, als die Ungesalzene

Wir haben aus ca. 10 Liter Rohmilch ungefähr 1 Kilo Butter herausbekommen. Wenn man den Milchbauer mit 50-55 Cent pro Liter großzügig bezahlt, dann erkennt man, daß die selbst gemachte Butter etwas teurer ist, als die gekaufte, zumindest wenn man auf preiswerte Butter fixiert ist. 

Man muß bei all dem allerdings auch sehen, daß man die bei der Butterherstellung entstehende Magermilch durchaus für gut befinden und wie ganz normale 1,5 %-ige H-Milch trinken kann, daß man auch aus der Magermilch noch ca. 1,5 Kilo Magerquark zum Kuchenbacken oder für Quarkkeulchen herausbekommt. Man hat sehr gute Buttermilch, die herrlich erfrischend schmeckt und man hat das wunderbare Gefühl, daß man in "schlechten Zeiten" weiß, wie es geht oder nicht geht. Und das ist uns sehr wichtig. Man kann auch aus der Magermilch Frischkäse machen, der ist aber dann doch etwas zu trocken. Ich hab da nochmal Seelachs-Frischkäse gemacht, mußte dabei allerdings im Gegensatz zu fettreicherer Milch als Ausgangsprodukt eine ganze Menge Öl mit verwenden, um es einigermaßen homogen zu bekommen. Wenn man aber seine Frischkäse-Ansprüche etwas herunterschraubt, kann man allerdings auch das als guten Brotaufstrich verwenden.

Wenn man all das, was wir aus diesen 10 Litern Rohmilch produziert haben, zusammenrechnet, so hat sich das doch trotzdem absolut gelohnt. So viele Produkte und wieder was gelernt. Und die Quarktorte aus Magerquark kann sich doch sehen lassen, oder?


Aus der entstandenen Magermilch wurde u.a. Magerquark gemacht 
Und daraus eine köstliche Quarktorte

Guten Appetit!
Fazit: Man kann also auch selbst Butter machen. Man braucht eine teure Zentrifuge, etliche Schüsseln und Töpfe, Eimer, Platz im Kühlschrank, viel Arbeitsfläche, immer ein Blick auf die gerade gebrauchte perfekte Temperatur und jede Menge Geduld. Nicht die leichteste Übung für mich aber man ist ja lernfähig.


Also bis bald
Eure Petra K.
Bei unserem Job ist alles in Butter,
wir bekommen unser Fett
(Verfasser unbekannt)

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Sonntag, 21. August 2016

Die Malta-Masche sägt am Stuhlbein des Systems

Ein Bericht im RBB hat wiedermal für Unruhe im Volk gesorgt. Gut so! Man könnte auch sagen: Danke, daß Ihr uns sagt, wie man es machen muß, um das herrschende Unrecht in die Knie zu zwingen!

Da heißt es, daß  Richter & Co. sehr verunsichert wären, weil sie mit hohen Geldforderungen von sog. Reichsbürgern konfrontiert werden.

Na, das ist doch wiedermal was, was sich lohnt, auseinandergenommen zu werden.

Wieso werden denn eigentlich von den hiesigen Menschen Forderungen in Millionenhöhe gegen BRD-Bedienstete gestellt? Und warum macht man das über Malta? Ich versuche das mal in Kurzform aus meiner Sicht darzustellen.

Die Erfahrung zeigt immer wieder, daß derjenige, der in diesem Land Recht hat, noch lange kein Recht bekommt. Das ist schlimm genug und keine Besserung in Sicht.

* Nehmen wir die Gesetze mal her. Gemäß Art. 19 Abs. 1 Grundgesetz müssen Gesetze den Anforderungen des Zitiergebotes entsprechen. Auch die jeweiligen Landesverfassungen haben einen Artikel, der auf das Zitiergebot und deren Einhaltung verweist. Die meisten Gesetze verstoßen gegen das Zitiergebot. Somit kann man schon mal sagen, daß diese Gesetze gar nicht angewendet werden dürften. Das interessiert die Erfüllungsgehilfen des System aber herzlich wenig, auch nicht, wenn man sie mit Rechtsgrundlage darauf hinweist.
Hier gibt es ausführliche Infos dazu: http://grundrechteforum.de/243

* Die Richter im Lande werden durch den Justizminister ernannt, welcher Vertreter der Exekutive ist. Der Justizminister hat keine rechtsprechende Gewalt und kann diese somit auch nicht übertragen und Richter gehören zur rechtsprechenden Gewalt, können also niemals von einer vollziehenden Gewalt ernannt werden. Das interessiert das System auch in keinster Weise.
Die Staatsanwälte im Lande haben einen falschen Eid in Form des Richtereides geleistet, sind daher nicht befugt, als Staatsanwalt tätig zu werden. Auch das wird vom System grundlegend ignoriert.
Ich hatte bereits hier und hier von diesen Grundsätzen berichtet.

* Die Gerichtsvollzieher wurden durch Änderung der Gerichtsvollzieherordnung privatisiert. Diese Änderung wurde nicht vom Volk veranlaßt sondern vom System, man macht aber weiter wie gehabt. Es interessiert niemanden, daß dem Gerichtsvollzieher jegliche staatlich-hoheitliche Handhabe genommen wurde, die er nach rechtstaatlichen Grundsätzen für die Ausübung seiner Arbeit brauchen würde. Menschen, die ihn darauf ansprechen und sich gegen diese Willkür wehren, werden hinter Gitter gebracht.
Hier gibt es ausführliche Infos dazu: http://grundrechteforum.de/16109

Sowohl Richter, Staatsanwälte oder Gerichtsvollzieher haben auf Grund dessen keine rechtliche Legitimation, um gegen den Menschen tätig zu werden, geschweige denn kann man sich hier auf gültige Gesetze berufen. Dies haben immer mehr Menschen erkannt und wehren sich dagegen, daß Richter, Staatsanwälte und Gerichtsvollzieher etc. mit verbotener Willkür das umsetzen, was auf Grund des hiesigen Rechtsbankrotts nicht umzusetzen ist. Das ist dem System vollkommen egal.
Ich hatte hier zum Thema Rechtsbankrott bereits berichtet.

Nun sind ja die Menschen unseres Landes, entgegen der medialen Volksverhetzung unserer sog. Volksvertreter, die dämlicherweise alle paar Jahre noch von irgendwelchen ideologisch verblendeten Gutmenschen gewählt werden, ein friedliebendes Volk, was immer bestrebt ist, einen Weg oder einen Kompromiß zu finden. Und dieser Kompromiß sieht u.a. so aus, daß die Menschen sagen: "ok, Ihr behauptet, daß die Gesetze alle gültig sind, dann haltet Euch auch dran!"

Sie fordern also nichts anderes, als die Einhaltung von Recht und Gesetz. Und das schließt schon mal solche dummen Sätze unter den vorgeblich behördlichen Schreiben, wie z.Bsp.: Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig, aus. Nichts ist ohne Unterschrift gültig. Auch das steht in den Gesetzen, z. Bsp. auch in der FAGO, was die Arbeitsanweisung für die Finanzämter ist, das wurde auch bis hoch zum Bundesverfassungsgericht geurteilt, daß bei Briefpost eine handschriftliche, lesbare Unterschrift zu leisten ist.

Das System wäre aber nicht das System, wenn es sich um diese Rechtsgrundlagen scheren würde. Es ist so derart dreist, daß es bei einer vergessenen Unterschrift eines Menschen, der diese sog. Behörden anschreibt, darauf hinweist, daß das Schreiben ohne seine Unterschrift nicht bearbeitet werden kann, aber selbst erfolgt unter diesen Hinweisschreiben der übliche Satz: ...ohne Unterschrift gültig.  In meinen Augen ist das einfach eine Frechheit. Aber die sind sich ihrer so sicher, daß sie glauben, sich alles rausnehmen können.

Doch wie heißt es immer so schön: "Der Krug geht solange zu Wasser, bis er bricht."

Jetzt hat der Krug arge und deutlich sichtbare Risse bekommen. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann er bricht. Und weil man das sogar in Systemkreisen kommen sieht und man es ob der Heftigkeit des Volkszornes auch nicht mehr ignorieren KANN, vielleicht will man es ja auch gar nicht mehr ignorieren, vielleicht gibt es ja aus Richtung Hintergrundmächte auch einen Auftrag, das alles nicht mehr zu ignorieren, schließlich wird NICHTS gesendet, was nicht abgesegnet wurde und die "Absegner" haben seeehr genaue Anweisungen, was sie absegnen dürfen und was nicht, deshalb kommt jetzt etwas in Gang, was die Rechtsbeuger arg ins Schwitzen bringt. Daß sie am Tag X vom System fallen gelassen werden, wie eine heiße Kartoffel, das wollen sie sich nicht vorstellen.

Die vermeintlich berufliche Sattelfestigkeit kommt auf Grund von konkludentem Verhalten der Systemler ins Wanken. Die Menschen stellen gegen die Unrechtsklientel Schadensersatzforderungen in Größenordnungen von mehreren Millionen Euro und erstreiten sich ihr zustehendes Recht auf internationalem Wege, weil sie hier im Land kein Recht mehr bekommen. Und das tun sie z.Bsp. mit der sog. Malta-Masche. 


Die Malta-Masche:

Was versteht man in der Kurzformel darunter?

Menschen, die sich vom System (sprich Behörden, Gerichte etc) diskriminiert fühlen, in ihrer Argumentation von den Erfüllungsgehilfen des Systems nicht ernst genommen und durch die Exekutive auftragsgemäß verfolgt werden, wehren sich seit bereits geraumer Zeit, indem sie immer öfter in akribischer Kleinarbeit die Wohnsitze von Behörlern, Richtern, Staatsanwälten, Bürgermeistern etc. ausfindig machen und dort ihre Schadensersatzforderungen auf Grund deren gesetzlosen Agierens persönlich oder mit Einschreiben zustellen lassen. Und da diese Empfänger sich ja bisher immer so derartig sicher waren, daß ihnen nichts geschehen kann, reagierten diese natürlich in keinster Weise darauf. Das wissen die vom System Verfolgten natürlich nur zu gut und haben irgendwann angefangen, den Systemlern Feuer unterm Hintern zu machen und das paßt den Systemlern nun aber überhaupt nicht.

Die vom System Verfolgten geben nach einer gewissen Frist ihre nicht unerheblichen finanziellen Forderungen an Inkasso-Unternehmen in Malta ab, um diese einzuklagen. Das hat den Vorteil, daß die deutsche Gerichtsbarkeit, von der man ja bekanntlich kein Recht mehr erwarten kann, weil sie sich alle gegenseitig schützen (Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus), nicht in Aktion tritt, sondern die Gerichtsbarkeit von Malta, also zuständiges Gericht ist in Malta. Nicht gerade um die Ecke, oder? Und Malta macht das auch, denn auch die wollen Geld verdienen. Die Abzocker der BRD-Diktatur werden jetzt also von Malta aus ganz privat in die Haftung genommen. Und das ist auch richtig so, denn die Erfüllungsgehilfen des Systems agieren hier als Privatpersonen, die Staatshaftung ist ja bekanntlich schon seit 1982 abgeschafft und schon aus dieser Sicht ist das ganze Gefasel von Beamten grundsätzlich ad absurdum zu führen. Alles Opium fürs Volk, nicht aber für die Aufgewachten, denn die schürfen bekanntlich tiefer, folgen dem unterirdischen Kaninchenbau und entdecken dabei Abgründe von Entsetzlichkeiten.

Das System wehrt sich natürlich, indem sie schon im ersten Satz der RBB-Reportage das Wort Reichsbürger in den Mund nehmen, was sonst...

Dem verdummschädelten Gutmenschen stellen sich bekanntlich bei diesem Wort die Nackenhaare auf und sie fröhnen pflichtschudigst diesem ach so tollen Staat ihre Bürgerpflicht und tuten in das vorbereitete Horn der medial eingepflanzten Ideologiegedanken, immer der Meinung, daß dies ihre eigenen Gedanken wären. Sobald sie das Wort Reichsbürger hören, schalten sie mental ab und kämpfen um die Wahrheit des Systems. Schade drum, denn in solchen Reportagen wird vieles gesagt, was sie dank ihrer Abschaltautomatik nicht mehr hören und auch nicht mehr hören sollen. Vorallem sollte man bei diesen Systemergüssen aber immer auf das hören, was gezeigt aber NICHT gesagt wird, also, was nur mit einem gewissen Abstand offensichtlich wird. Das Gute ist, es wird nicht mehr verheimlicht, weil es offensichtlich nicht mehr verheimlicht werden kann! Wenn etwas in den Systemmedien erscheint, dann kann man mit Sicherheit davon ausgehen, daß dies Größenordnungen erreicht hat, die das System so richtig ins Schwitzen bringen. Und dafür gibt es gute Gründe.

Um etwas von der eigentlichen Thematik abzulenken, findet man perfide Schubladen, die man aufzieht und damit glaubt, alles richtig zu machen, daß das System so weitermachen kann, wie es immer gemacht wurde. Es kommt also wiedermal die Nazikeule...Die bösen Reichsbürger...

Was wollen denn diese sog. Reichsbürger eigentlich? Wieso legen die sich mit dem System an? Nehmen wir es doch einmal etwas auseinander. Da heißt es z.Bsp in dieser Reportage.:

1.) "Die Reichsbürger erkennen den Staat Bundesrepublik nicht an, auch nicht seine Gesetze, demzufolge auch nicht seine Rechtsprechung"

Schon in der Proklamation Nr. 2  der Militärregierung Deutschland wurde schwarz auf weiß geschrieben, daß Verwaltungsgebiete gebildet werden, die von jetzt ab als Staaten bezeichnet werden.
Schon ein kleines Schulkind kann erkennen, daß die Wörter BEZEICHNUNG und IST grundsätzlich verschieden aussehen und damit nicht dasselbe sein können. Und schon Carlo Schmidt, seineszeichens Verantwortlicher des einstigen Parlamentarischen Rates, sagte: "... Wir haben keinen Staat zu errichten..."
Wer das nicht glaubt, kann im www sicher dazu fündig werden und sich seine Gedanken dazu machen.

2.) "...die Kolleginnen und Kollegen sind natürlich sehr angegriffen, was das angeht und verunsichert..." (Gemeint sind hier die finanziellen Forderungen gegen Richter, Staatsanwälte, Gerichtsvollzieher)

Wenn es da nichts gäbe, was sie verunsichern könnte und alles rechtlich korrekt wäre, was sie tun oder nicht tun, dann bestünde doch gar kein Grund, verunsichert zu sein, oder?

3.)  "...Reichsbürger erfinden Schulden in Deutschland und tragen sie in ein Online-Register in den USA ein..." (Gemeint ist hier z.Bsp. das Handels-Register UCC, wo u.a. Schulden eingetragen werden können)

Ein Eintrag in diesen Schuldenregistern hat u.a. zur Folge, daß die Schuldner vermutlich auch nicht mehr kreditwürdig sind und das scheint doch den Einen oder Anderen arg ins Schwitzen zu bringen wenn er sich z.Bsp. so einen kleinen Prunkbau setzen lassen will, um damit seinen gesellschaftlichen Status unter Beweis stellen zu wollen. Mit einem Eintrag im UCC ist es vermutlich schluß mit lustig!

4.) "..Diese Forderungen werden an, von Reichbürgern gegründeten Inkasso-Unternehmen auf Malta, abgegeben. Das bekommt dann von einem Gericht auf Malta ungeprüft die Berechtigung, die erfundenen Schulden in Deutschland einzutreiben..."

Also mal ehrlich, wer sind denn da die Reichsbürger, die eine Macht inne hätten, auf Malta Inkasso-Unternehmen zu gründen? Malta braucht da sicher keine Reichsbürger dazu, die haben Inkasso-Institute, wie jedes andere Land auch seine Inkasso-Institute hat. Und was Malta und Deutschland verbindet, ist, daß auch hier im Land kein Gericht eine Forderung prüft. Seine Unschuld muß der Schuldner dann vor Gericht beweisen. Ist der Gerichtsstand aber Malta, dann muß der Schuldner erstmal dorthin oder er muß einen maltesischen Anwalt kostenpflichtig beauftragen, der sich dort darum kümmert. Jeder Anwalt wird sich alle zehn Finger danach lecken, solche Aufträge zu bekommen, denn der Schuldner muß dort, wie auch hier, erstmal im Voraus die Gerichtskosten zahlen, die auf Grund des Streitwertes anfallen, dazu kommen noch die Kosten für den Anwalt. Jeder kann sich ja mal spaßenshalber die Gerichtskostennoten für Forderungen in Millionenhöhe anschauen. Das Schwitzen der deutschen Justizleute ist also wahrlich verständlich.

5.) "...diese Verwaltung unter Druck zu setzen, indem man Einzelpersonen der Verwaltung in ein Schuldenregister einträgt..."

Und da hat doch der gute Mann wieder das relevante Wort ausgesprochen: VERWALTUNG

Definition Verwaltung lt. Juristischem Wörterbuch:

Verwaltung ist die auf längere Dauer angelegte Besorgung einer Angelegenheit. Im öffentlichen Recht ist die V. die - öffentlich-rechtliche oder privatrechtliche - Staatstätigkeit, die nicht -> Gesetzgebung, -> Rechtssprechnung, -> oder Regierung ist...Sie besteht vorallem in der Ausführung der Gesetze...sind aber unmittelbare -> Staatsverwaltung und stehen als solche im Gegensatz zur -> Selbstverwaltung. 

is
Was sagt uns das? Ein Blick in die Satzung der jeweiligen Stadt sagt meist schwarz auf weiß aus, daß es sich um eine Stadt mit Selbstverwaltung handelt. Der Inhalt der Satzung ist das Gesetz, an das sich die Stadt halten muß. Die Definition sagt aus, daß die Selbstverwaltung einer Stadt im Gegensatz zur Staatsverwaltung steht.

Nun brat mir doch einer nen Storch. Nix mit Staat! Wieso wird also darauf herumgeritten, daß die sog. Reichsbürger die Bundesrepublik nicht als Staat anerkennen? Weil es da nichts anzuerkennen gibt! Wo die Gewaltentrennung außer Kraft gesetzt, die Parteien nicht rechtsfähige Vereine ohne Grundrechte sind, die nichts zu melden und schon gar nichts und niemanden zu regieren haben, die Mitarbeiter in sog. Behörden willfährige Erfüllungsgehilfen in Privathaftung stehend sind, die Städte dank ihrer Satzung unter Selbstverwaltung stehen, damit keine Handhabe haben, rechtlich gegen den Bürger vorzugehen, weil sie rechtlich eben NICHT selbständig sind, da kann sich jeder mit seinem Staatsgefasel gewisse Körperstellen abwischen, nicht mehr und nicht weniger und es wird langsam Zeit, daß dies auch der letzte Gutmensch begreift. Vorausgesetzt, er beschäftigt sich endlich mal mit Gesetzen und ob und wie diese von den Systembediensteten eingehalten oder umgesetzt werden. Selbst der Dümmste dürfte auf diese Weise dahinter kommen, daß hier im Land etwas grundlegend schief läuft. Es obliegt seiner Intelligenz, ob er sich weiterhin vom System belatschern und benutzen lassen will, ob er weiterhin das Reichsbürgergefasel ernst nehmen will oder ob er endlich mal aufhören will, sich selbst zu belügen, zu erkennen, was mit ihm gemacht wird, die Sache also endlich mal so zu betrachten, wie sie in Wirklichkeit ist und diese Sache auch endlich mal beim Namen zu nennen: Hier geschieht Unrecht! Und das gilt es zu beseitigen!

Mein Tipp: Hört endlich auf, Angst davor zu haben, daß man Euch hinter Gitter bringen könnte, wenn Ihr die unberechtigten Forderungen nicht zahlt. Hört auf damit, Euch einschüchtern zu lassen! Lieber zehnmal hinter Gittern gehen, als einmal Unrecht zu bezahlen. Wo ist Euer Gerechtigkeitssinn? Laßt sie doch kommen, den Knast übersteht man und es kostet das System ein Vielfaches, die Kosten dafür zu tragen. Es muß Euch egal sein, daß Ihr damit vielleicht im Hier und Jetzt persönliche Nachteile erfahrt, später werdet Ihr Helden sein! Hier geht es um das Prinzip! Aufgeräumt wird später, der Anfang vom Ende muß JETZT gemacht werden! Die Malta-Masche ist ein Anfang...

Und daß die Malta-Masche funktionieren muß, wird hier bestätigt:
https://www.youtube.com/watch?v=elM5szFAJjc&html5=1

Also bis bald
Eure Petra K.
Wo Unrecht zu Recht wird,
wird Widerstand zur Pflicht!
(Berthold Brecht)

Nachtrag 14.10.2016:
Die sog. Malta-Masche ist im Bundestag angekommen:
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/098/1809868.pdf
Mein Eindruck: Wenn das so ein Gewicht hat, daß man es im Bundestag behandeln soll, dann ist die "Kacke am Dampfen".


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Freitag, 19. August 2016

Marillen-Konfitüre und Marillen-Likör selbst gemacht

Ein Eimer Marillen (oder bei Manchen heißen sie auch Mirabellen) und der Spruch: "Mach doch da mal was Schönes draus."

Also, es ehrt mich ja, wenn mir jemand zutraut, daß da bestimmt etwas Gutes dabei rauskommt aber irgendwie bringt mich sowas auch immer etwas in Zugzwang. Das sehe ich nicht negativ sondern immer als Herausforderung. Gäbe es diesen Zugzwang nicht, könnte ich nichts dazu lernen.
Außer gelegentlich mal ein paar Marillen zu naschen, wurde bei mir noch nichts anderes damit angestellt. Also Zeit, über Marillen-Verwendung nachzudenken.

Da gab es als Erstes Marillen-Konfitüre als Möglichkeit. Hab ich noch nie gegessen. Also mal schnell etwas Konfitüre machen. Bloß gut, daß ich nicht wußte, wie mühselig es war, die Kerne auszupuhlen, sonst hätte ich wahrscheinlich gleich alles zu Marillen-Likör angesetzt. War aber wiederum gut so, denn der Geschmack dieser Konfitüre nach vollreifen Aprikosen macht jeden Aufwand wieder wett.

Das waren die Zutaten für unsere Marillen-Konfitüre:

2 kg Marillen/Mirabellen (entsteint)
1 EL Zitronensäure
½ TL gem. Nelken
1 TL gem. Zimt
1 Prise Cardamom
1 Prise Muskat
1 kg Gelierzucker 2:1
ca. 3 kleine unreife Äpfel  (gewaschen, entkernt und kleingeschnipselt, wird als zusätzliches Pektin benötigt)

Und so hab ich die Konfitüre zubereitet:

Die Marillen/Mirabellen waschen, etwas abtrocknen lassen, entsteinen. Mit den Äpfeln, den Gewürzen und dem Gelierzucker vermischen, schön durchrühren bis sich der Zucker fast aufgelöst hat, unter ständigem Rühren zum Kochen bringen, ca. 4 Minuten leicht köcheln lassen und dabei immer weiter rühren, damit nichts anbrennt. In der Zwischenzeit die Gläser vorbereiten. Die Apfelstücke beim Rühren immer mal etwas zerdrücken, denn die brauchen länger zum gar werden als die Marillen, wer mag, kann sie aber auch gleich grob reiben, dann geht es schneller. Die fertige Masse noch köchelnd in die Gläser geben, Deckel drauf, auf einem Holzbrettchen auskühlen lassen, Etikett ran und fertig ist eine sehr köstliche Konfitüre.

Marillen/Mirabellen-Konfitüre

Ein absolut genialer Geschmack!

Ich hab aus dieser Zutatenmenge 8 Gläser herausbekommen, wobei 3 Gläser ziemlich klein waren. Das hab ich aber bewußt so gemacht, denn ein kleines Mitbringsel ist immer gut, wenn man mal jemandem eine Freude machen möchte oder sich für eine Einladung bedanken möchte. 


Dann gab es noch die restlichen Marillen zu verwerten, weil ich keine Lust mehr hatte, noch weiter die Kerne auszupuhlen, das kann man ja als Strafarbeit betrachten. 
Einfachste Variante: Marillen-Likör ansetzen. Hab ich ja auch schon gelesen, daß der sehr gut schmecken soll. 

Das waren die Zutaten für unseren Marillen-Likör:

1,5 kg Marillen/Mirabellen (mit Stein)
400 g brauner Rohrzucker
ca. 14 Gewürznelken (je nach Größe - ich hatte ein paar große und ein paar kleine)
2 TL gem. Zimt
1 Vanilleschote (halbiert zugeben oder je nach Geschmack Vanillezucker verwenden)
2 Sternanis ( Ø je ca. 2 cm - grob gemörsert)
1 Prise Cardamom
1 Prise Muskat
3 Flaschen Doppelkorn ( je 0,7 L - 38%)

Die Marillen mit den Gewürzen in ein verschließbares Gefäß geben, mit dem Korn auffüllen und jeden Tag einmal gut umrühren, zwei Wochen diesen Ansatz ziehen lassen, dann abseihen und in gut gesäuberte Flaschen abfüllen. Noch ca. 2 Monate in den Flaschen reifen lassen, dann darf probiert werden. 

Ich hab das Privileg, daß ich jetzt schon jeden Tag nach dem Umrühren den Löffel abschleckern darf. Man man man, es wird mir schwerfallen, noch so lange warten zu müssen, bis das Endergebnis fertig ist, denn er ist jetzt schon saulecker. Also, daß ich mal Gefallen an Schnaps finden würde, das hätte ich nie im Leben für möglich gehalten. Aber diese Liköre, die ich bis jetzt angesetzt habe, sind erstens nicht so alkohollastig und beißig, wie das gekaufte Zeug und zweitens unwahrscheinlich fruchtig.

Jetzt gibt es nur noch eine Steigerungsvariante, nämlich aus Früchten selbst Wein machen. Jetzt hält mich nichts mehr auf, auch da muß ich noch meine Erfahrungen sammeln aber noch ist es nicht soweit. Ich brauch da erst noch die passenden Gefäße, denn das soll alles möglichst einfach über die Bühne gehen. Man findet im Netz vieles, was mit viel Aufwand und teuren Gerätschaften gemacht wird, jedoch wenig Infos, wie man es ganz einfach machen kann. Ich bin aber grundsätzlich der Meinung, daß in der Natur alles ganz einfach abläuft, wir sind nur davon sehr weit abgeschnitten worden, weil wir ja konsumieren sollen. Ich will aber nicht mehr konsumieren, sondern einfache Lösungen finden und die werde ich auch noch finden. Alles zu seiner Zeit, dann ist es auch die richtige Zeit dafür.

Hier hab ich schon mal eine einfache Lösung gefunden:
Beerenwein selber machen - Johannisbeerwein selbst herstellen

Irgendwann probiere ich es aus!

Also bis bald
Eure Petra K.
Marillen sind die Aprikosen des kleinen Mannes,
sprach Luise zu ihrem Hannes.
Heut machen wir Likör daraus,
genug davon und wir sehen keinen Dreck mehr im Haus.
Dann mach doch lieber Marmelade,
damit ich im Dreck nicht bade. 
Und so schritt Luise zur Tat,
denn ein Kompromiß immer etwas für sich hat.
So gibts jetzt ein Likörchen für sie und für Hannes die Marmelade.
(Petra K.)
 
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Dienstag, 16. August 2016

Alles Nazi, oder was? - Posse des Tages bei der TAZ vom 16.08.2016

Manchmal glaubt man in diesen Tagen wirklich im falschen Film zu sein. Da kommt in einer Rundmail ein Bericht, der in der TAZ abgedruckt wurde, wo es einem förmlich vom Hocker haut. Wo man sich fragt, wo dieses indoktrinierte Irresein noch hinführen soll. Eigentlich sollte man solche Berichte mit Nichtbeachtung strafen und vorallem sofort ein eventuelles Abo bei dieser Zeitung kündigen, denn das geht meiner Meinung nach wirklich zu weit. Ein meiner Meinung nach ganz normales Leben wird hier unter Generalverdacht gestellt.

Hier gibt es den Beitrag zu lesen:
https://indexexpurgatorius.wordpress.com/2016/08/16/volksverhetzung-bei-der-taz/

Irgendwie klingt das alles genauso, wie man in den letzten DDR-Tagen argumentiert hat, man hat nur die Deichsel anders angestrichen, im Handwagen ist das selbe Gepäck, könnte man dazu sagen. Früher war es der böse Kapitalist aus dem Westen, jetzt sind es die Nazis, welche die Dreistigkeit haben, auf dem Land zu leben.

Nehmen wir es doch mal etwas auseinander und jeder kann, wenn er möchte, mal darüber nachdenken, wo wir mittlerweil gelandet sind.

Da heißt es zum Beispiel:

* „Ich sehe Menschen, die wie 1934 leben und die einen Kopf, zwei Beine und zwei Arme haben und ein freundliches Gesicht.. […]“

Auweija - das ist schon sehr verdächtig. Wenn Euch also ein freundlicher Mensch entgegentritt, dann kann das nur ein Nazi sein. Also unbedingte Vorsicht, nur bös dreinschauende Menschen können gute Menschen sein. Und noch dazu haben diese Menschen einen Kopf, zwei Arme und zwei Beine - noch verdächtiger!

Auf dem Land, so weiß man, haben es sich die Rechten gemütlich gemacht. Echte Rechte.

Auweija - die Landbevölkerung steht also unter Generalverdacht, alles echte Nazis, das weiß man doch schließlich, was sonst. Und gemütlich machen die es sich auch noch? Schämt Euch!

* ...betreiben Ackerbau und Viehzucht, einige verdienen als Biobauern gut an uns Städtern...

Auweija - Ackerbau und Viehzucht, Du meine Güte, und auch noch BIO-Bauern. Jetzt sind also die BIO-Bauern auch schon zu Nazis degradiert worden. Und die verdienen auch noch etwas, das geht ja gar nicht!

* Ich lebe in den linksalternativen Vierteln meiner Stadt

Auweija - links! War nicht einst die NSDAP eine linke Partei? Gott sei Dank weiß das keiner mehr, sonst würde ja die ganze rechte Ideologie zusammenbrechen. Nicht auszudenken, wenn diese Schublade wegfallen würde, eine andere Schublade ist ja nicht vorhanden. Wo würde man denn dann die Systemkritiker hineinpacken? Um Himmels willen, laßt denen die Naziecke! Aber wann wurde eigentlich aus links rechts, frage ich mich gerade?

* ...ob man im Dorf die Gesinnung erkennen würde, durch Bilder arischer Familien...

Auweija - womöglich sind die auch noch blond und blauäugig? Hilfe, die Nazis! Und jetzt schauen wir uns mal ein Foto der TAZ-Autorin an: http://www.compact-online.de/hallo-nazi-die-kleine-welt-der-silke-burmester/ Da sieht man doch, daß sie sich grundlegend von den arischen Familien unterscheidet, oder?

* Eine Frau sitzt auf den Stufen der Veranda, Kinder kurven mit ihren Rädern herum, ein Mann ist im Garten zugange.

Auweija - eine auf der Haustreppe sitzende Frau und Kinder, die spielen. Das können doch nur Nazis sein. Wie kann man denn zusehen, wenn Kinder spielen, die gehören doch hinter den Computer und zocken mit Horrospielen, so gehört sich das doch heute, oder? Und der Mann ist auch noch so derartig rechts, weil er im Garten arbeitet. Nicht zu fassen!

* ...solider Backstein und der Versuch, viel Licht ins Innere zu lassen – die Familienidylle bürgerlicher Grünen-Wähler.

Auweija - wer solide baut und auch noch helle Räume mag, der kann doch nur ein Nazi sein und der kann auch nur grundsätzlich Grün wählen, was sonst! Wohnen die Gutmenschen eigentlich in dunklen Höhlen um als Gutmenschen erkannt und für gut befunden zu werden?

* Unsere Gastgeber haben den Tisch gedeckt, sie haben Apfel- und Sandkuchen gebacken...dieser typisch deutsche Kuchen mit seinen deutschen Äpfeln..

Auweija - ich backe nie wieder einen Apfelkuchen mit deutschen Äpfeln, womöglich bin ich dann nämlich ein Nazi. Aber nun ist es raus, alle Apfelplantagen in deutschen Landen werden nun von Nazis betrieben. Weg damit, die große Apfelbaumverbrennung muß her, mit Büchern hatte man keinen Erfolg, jetzt sind die Apfelbäume dran.

* „Ja, man merkt, unsere Vermieter haben sich viel Mühe gegeben, dass es schön ist“, Die sind auch wahnsinnig nett und hilfsbereit“,

Auweija - wenn sich ein Vermieter auch noch Mühe gibt, daß es schön ist und dann sind die auch noch nett und hilfsbereit, Großer Gott, schütze uns vor solchen Leuten, die typische Nazimanier!

Dass die Kinder ihre Eltern mit „Mutter“ und „Vater“ anreden... und Namen tragen wie Hilmar und Dietlinde

Auweija - die Kinder reden ihre Eltern mit Mutter und Vater an. Das können nur Nazis sein! Um Gottes Willen, wie kann man denn seine Kinder Hilmar und Dietlinde nennen? Ich kennen sogar eine Familie, die haben ihrem Sohn den Vornamen Paul gegeben. Ich schwöre, ich werde nie wieder diese Familie besuchen, alles Nazis!

* Dass Frau und Tochter immer wadenlange Röcken tragen...und den weißen hochgeschlossenen Blusen

Auweija - diese Mode geht ja gar nicht. Heute trägt man arschkurze Röcke, wo die Backen rausgucken, damit sich die Transfertouristen richtig Appetit holen können, soviel Tourismuswerbung muß schon sein! Und auch noch weiße, hochgeschlossene Blusen, ja wo gibt es denn sowas? Jetzt sind auch noch die, die weiße Blusen verkaufen, blanke Nazis. Nie wieder weiße Blusen tragen!

* Webrahmen...das ist Deutschtum.“

Auweija - Der Aufstand der Weber entsprang doch auch deutschen Landen - Hilfe, schon damals gab es Nazis!

* hellgrün leuchten die Bäume vor dem Fenster, und was eben noch gut war, wird jetzt unangenehm. 

Auweija - auch noch grüne Bäume vor den Fenstern. Fällt sie, das ist ein Nazisymbol!

* Die Äpfel, die Sahne, das hübsche Bunzlauer Geschirr, dessen niederschlesische Geschichte mit einem Mal für die Ästhetik der Vorkriegszeit steht.

Auweija - jetzt wird die Vorkriegszeit zur Nazizeit erklärt! Die Geschichte wird auf den Kopf gestellt, macht doch nichts! Alles Nazi, sogar die Sahne - jeder Antiveganer ist ein Nazi!

* Das Bild, das sich ergibt, ist eines, das man nur aus dem Fernsehen kennt, aus der Zeitungsreportage. Von den anderen.

Auweija - was man da so im Fernsehen zu sehen bekommt...Und dann auch noch die Zeitungen! Ja wie kann man denn in Zeitungen, wie der TAZ so was bringen? Was sind das nur für Reporter? Aber nein, es sind ja nur die Anderen!

* „Aber guckt doch mal auf die Nummernschilder.“...Zwei Wagen parken im Hof, deutsches Fabrikat.
Einer hat die Ziffer „3333“ im Kennzeichen, der andere „8888“. Die 33 steht für die Machtergreifung, die 88 für den achten Buchstaben im Alphabet, H. Heil Hitler.

Auweija - deutsche Autos, das geht ja gar nicht! Nun sind also alle deutschen Autofirmen Nazis, kann ja nur so sein, wenn man sich erdreistet, deutsche Autos zu verkaufen. Bloß gut, daß ich ein anderes Modell fahre, womöglich wäre ich dann auch ein Nazi, wenn ich auch nur ansatzweise daran denke würde, mir einen Volkswagen o.ä. zuzulegen. Nein, das kann ich nicht machen, da wäre meine Gesinnung dann zu offensichtlich. Viermal die 3 und viermal die 8, das ist für eine Blondine dann doch zu schwer auszurechnen, das wird dann doch mal abgekürzt in zweimal die 3 und zweimal die 8, da läßt sich doch schon eher was andichten, oder? Du lieber Gott, mein ehemaliger Nachbar hatte auch die 88 im Kennzeichen, er hat mir erklärt, daß dies sein Geburtstag ist. Hilfe, er hat mich belogen, er ist ein Nazi!

„Manchmal kommt ein Freund, sie wollen einen Schuppen bauen...

Auweija - Schuppenbau, das ist eine typische Nazimanier, wie kann man nur einen Schuppen bauen! Das geht ja gar nicht, womöglich wird ein Führerbunker daraus?...

* Aber die Nazifamilie hat nicht nur Spielzeug, sie hat auch Tiere. Hühner und Bienen. Und „Deutsche Edelziegen.

Auweija - Spielzeug, Hühner, Bienen und auch noch deutsche Edelziegen. Ja, seid Ihr denn des Wahnsinns? Kinder, Bauern, Imker - Ihr müßt doch wissen, daß das alles auf eine Nazigesinnung hinweist! Ihr seid nun alle zu Nazis degradiert, das habt Ihr nun davon! Mit jedem Löffel Honig schlürft Ihr das Naziprodukt. Ich schwöre, ich kaufe nie wieder Honig!

* Stühle mit braunem Geflecht...

Auweija - meine Eltern haben auch einen Rattansessel auf der Terasse stehen. Ich distanziere mich sofort von meinen Eltern, denn mit Nazis will ich nichts zu tun haben! Alle Rattanmöbelproduzenten, schämt Euch, alles Nazis!

* Der Vermieter spricht uns an. Er sagt „Hallo“ und etwas über den Sommer. Oder das Wetter.

Auweija - er hat Hallo gesagt. Das ist nun also die typischste Nazibegrüßung. Ich schwöre, ich sage nie wieder Hallo zu jemandem, er könnte mich als Nazi bezeichnen. Und auch noch übers Wetter reden! Ja wie könnt Ihr denn nur, das ist Anstiftung zu Straftaten, nur in Nazikreisen üblich, die Terrorzelle vom Dorf! Ich rede nie wieder über das Wetter mit den Nachbarn, womöglich bin ich dann ein Nazi! Nein, das darf nicht sein.

* Alles hier, an diesem schönen Ort, macht ein schlechtes Gefühl. Die Leute, die hier wohnen, verehren Hitler. Ich will weg.

Auweija - ich bin ein Star, holt mich hier raus, der Hitler ist hinter mir her! Gärtner, Tierhalter, Imker, freundliche Menschen mit spielenden Kindern und weißen Blusen, deutschen Autos - alles Nazis!



Ja, so kann es gehen, wenn man eine Landtour macht. Das Leben auf dem Land ist die Gefährlichkeit pur. Hütet Euch also vor dem Landleben und vor Apfelkuchen mit deutschen Äpfeln und vorallem vor blonden Menschen mit blauen Augen, die als Reporter bei einer Zeitung arbeiten, dann klappts auch mit dem Nachbarn...

Sarkasmus aus! 



Also bis bald
Eure Petra K.
Es gibt immer so viel Neuigkeiten, wie die Zeitung Seiten hat.
Der Inhalt entscheidet über die Qualität vom Blatt.
Drum leg sie weg, wenn zu viel Blödsinn darin steht
und der Wind aus Richtung political correctness weht
(Petra K.)

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Montag, 15. August 2016

Kaffeesatz-Likör angesetzt

Ich hatte ja hier bereits berichtet, daß ich verschiedene Liköre angesetzt hatte. Und wie das manchmal so ist, kommt da ein Kommentar oder auch manchmal eine Mail, die einem sofort auf weitere Gedanken und Möglichkeiten bringt. Dafür möchte ich mich gleich mal an dieser Stelle ganz herzlich bedanken. Irgendwie sitzen wir ja doch alle in einem Boot und Jeder kann und sollte sich dabei das herausfischen, was ihn interessiert.

Die liebe Karin gab mir den Tipp, daß sie auch schon Kaffee-Likör angesetzt hat. Das klang für mich auf der Stelle hochinteressant, nur hab ich halt keine ganzen Kaffeebohnen. Aber ich habe Kaffeesatz! Theoretisch müßte das doch auch gehen, war mein erster Gedanke. UND ES GEHT!

Das waren die Zutaten für meinen Kaffeesatz-Likör:

50 g getr. Kaffeesatz (kann sicher auch mit frischem Kaffeepulver gemacht werden)
50 g brauner Rohrzucker
80 g weißer Zucker (hab ich nur genommen, weil mein Rohrzucker alle war)
80 g Vanillezucker
¼ TL gem. Zimt
3 Sternanis (Ø je ca. 1-2 Zentimeter, gemörsert, war insgesamt ca. 3 Gramm)
1 Prise Cardamom
350 ml Doppelkorn (38 %)

Alle Zutaten in ein verschließbares Glas geben (Gurkenglas), 2 Wochen ziehen lassen, dabei jeden Tag einmal umrühren. Dann durch ein Mulltuch abfiltern und in eine verschließbare Flasche umfüllen. Etikett ran gemacht und fertig ist ein köstlicher Likör, der nach Kaffee schmeckt.

Ich hab jetzt schon festgestellt, daß er garantiert köstlich wird, er hat jetzt schon "Suchtpotenzial".
Und wieder hab ich Dank eines guten Tipps eine Verwendung für Kaffeesatz gefunden.


Kaffeesatz-Likör Ansatz


links ist der fertige Kaffeesatz-Likör
rechts mit Kaffeesahne noch zu Kaffee-Creme-Likör verfeinert
Der Cremelikör ist absolut lecker und z.Z. mein Favorit

Zum Wohl!

Also bis bald
Eure Petra K.
Heute Kaffee
und aus dem Satz wird Likör
so wird alles verbraucht,
auf das Ergebnis ich schwör
(Petra K.)

Nachtrag 07.10.2018:
Um Kaffee-Creme-Likör zu bekommen, hab ich jetzt 0,5 Liter Kaffeelikör aus obigem Rezept gemacht und mit 50 ml Kaffeesahne (12 %) verfeinert. Da die Kaffeesahne dem Likör etwas die Süße nimmt, hab ich noch ca. 4 EL Zucker mit ganz wenig kaltem Wasser angerührt, bis sich der Zucker aufgelöst hatte, und dann zum Kaffee-Creme-Likör zugegeben und gut verrührt. Lecker!