Samstag, 13. August 2016

Apfel,- Marillen,- und Amarettolikör angesetzt

Wir trinken ja ganz selten nur mal ein Schnäpschen und deshalb hab ich bis jetzt auch noch nie selbst Likör angesetzt. Doch jetzt hatten wir Äpfel und Marillen bekommen. Was stellt man damit an?

Wie wärs mit Likör ansetzen?

Ein bisschen gegockelt, was da so rein muß, festgestellt, daß es da wieder nur Rezepte gibt, die mir viel zu fad waren, also solange probiert, bis es geschmacklich paßte. Jetzt müssen die angesetzten Liköre ziehen.

Das waren die Zutaten:

Apfellikör:

500 g Äpfel
150 g brauner Rohrzucker
8 Gewürznelken
1 TL gem. Zimt
5 Pckg. Vanillezucker
2 Sternanis (Ø 2 cm - gemörsert)
ca. 15 Mandeln von geknackten Pflaumenkernen (gemörsert oder auch ganz verwenden)
0,7 L Doppelkorn

Die Äpfel waschen, abtrocknen lassen, klein schneiden, in ein großes verschließbares Gefäß geben. Die Gewürze zugeben, den Korn auffüllen. 2 Wochen ziehen lassen, während dieser Zeit jeden Tag umrühren. Dann in eine Flasche abfüllen und noch weitere 2 Monate reifen lassen.


Ansatz von Apfellikör


Marillenlikör:

1,5 kg Marillen
ca. 500 g brauner Rohrzucker
ca. 5 Pckg. Vanillezucker od. 1 Vanilleschote (halbiert zugeben - Menge je nach pers. Gusto)
14 Gewürznelken
1 TL gem. Zimt
3 Sternanis (gemörsert)
2 Prisen Cardamom
1,5 L Doppelkorn

Die Marillen/Mirabellen in ein verschließbares Gefäß geben, mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken, damit sich auch das Aroma der Kerne entfalten kann, die Gewürze zufügen, mit Doppelkorn auffüllen. 2 Wochen ziehen lassen, dabei jeden Tag umrühren. Dann in Flaschen abfüllen und noch weitere 2 Monate reifen lassen. Bei unseren Gästen immer ein Favorit!


Amarettolikör:

250 g Kerne von Marillen/Mirabellen
100 g Zucker
350 ml Doppelkorn

Die Kerne waschen, in ein verschließbares Gefäß geben, Zucker zugeben, den Doppelkorn aufgießen, umrühren. Das Gefäß schließen, an das Fenster stellen, täglich mal leicht schütteln. 3 Monate ziehen lassen, dann in eine Flasche abfüllen. Ein Genuß im Glühwein, Cappuccino & Co.


Ansatz von Amarettolikör

Jetzt heißt es Geduld haben,
schütteln und rühren

Und dann

Zum Wohl!

Ungefähr zu Weihnachten wird es spätestens soweit sein, daß man kosten kann. Dann werden wir wissen, ob wir den Likör selbst trinken oder evtl. auch verschenken. Wahrscheinlich Beides.
Vom Apfellikör schleckere ich schon jeden Tag den Umrührlöffel ab, das ist das reinste Suchtpotenzial! Hätte ich nicht für möglich gehalten.

Und falls wir doch den Likör nicht trinken, bliebe immer noch die Möglichkeit, ihn im Kuchen mit zu verarbeiten oder für evtl. schlechte Zeiten mal als Tauschmittel zu verwenden. Man sollte ja immer gut vorbereitet sein.

Also bis bald
Eure Petra K.
Alkohol,
des Einen Wohl, des Anderen Verdruß,
am besten aber nur zum Genuß
(Petra K.)


Ähnliche Beiträge:
Liköre für unsere Stammtisch-Weihnachtsfeier
Ananassaft aus Fruchtresten selbst gemacht
Zimtlikör und Zimt-Creme-Likör abgefüllt


Donnerstag, 11. August 2016

Der tägliche Rechtsbankrott

Jeder wird es kennen, wenn eine Abgabenforderung kommt, so kommt diese meist von der jeweiligen Stadtverwaltung. Diese Verwaltungen bestehen auf die Zahlung von Gewerbesteuer, Grundsteuer etc. und bekommen zusätzlich i.d.R. Amtshilfeersuchen von diversen Institutionen, die auch nichts dürfen und das auch wissen, und schon kommt ein Verwaltungsakt zum Nachteil des Bürgers in Gang. Ob das nun GEZ-Beiträge oder was auch immer sind, es geht ums Geld und das brauchen die Stadtverwaltungen oder sonstige Abzockvereine immer.

Und wenn ich hier von Vereinen spreche, dann meine ich das wissentlich wörtlich, denn die Stadtverwaltungen sind nichts anderes als Vereine. Und das versuchen wir heute mal etwas auseinander zu nehmen. Wer es versteht, kann damit jegliche finanzielle Forderungen von Stadtverwaltungen ad absurdum führen. Wer es nicht versteht, nicht verstehen will oder nicht verstehen darf, kann gerne den ewig Finanzhungrigen den Rachen füllen. Ich gehöre nicht dazu.

Wer nun aber weder die Zeit, noch den Nerv hat, diese ausführliche Betrachtung zu lesen, dem sei in der Kurzfassung vorab gesagt:

Alles steht und fällt mit dem Begriff Juristische Person. Wer auch immer davon etwas liest, der weiß, daß diese lt. Bundesverfassungsgericht weder rechts,- geschäfts,- noch prozeßfähig ist, nicht grundrechtfähig sind, nur schuldfähig. Juristische Person sind: Behörden, Körperschaften des öffentlichen Rechts, Landkreis, Gerichte etc.

Sie dürfen nichts, gar nichts! Und schon gar keine Forderungen stellen oder Geld eintreiben.

Nehmen wir z. Bsp. mal die Stadtverwaltung Spremberg, nur so als Beispiel. Diese Stadtverwaltung schickt monatlich ein sogenanntes Amtsblatt raus. Man schreibt der Form halber in schöner Frakturschrift darunter, daß dies der Spremberger Anzeiger sei. Wie will man denn auch sonst ein Amt relativieren? Wo soll denn das Amt herkommen?

Nun ist aber auch in einem dieser Amtsblätter vom 4. März 2016 die Satzung der Stadt Spremberg abgedruckt. Wie jetzt – Stadt, eine Satzung? Wie passt denn das zusammen, war meine erste Frage.
Ist die Stadt ein Geflügelzüchterverein oder ein Karnickelverein? Die haben bekanntlich Satzungen. Aber eine Stadt? Und so haben wir unsere geistigen Windungen in Gang gebracht und tiefer gegraben. Wenn eine Stadt, dank Satzung, ein Verein ist, dann schließen sich schon mal Staatsrecht und damit staatlich-hoheitliche Akte aus! Na sowas aber auch...

Was sagt denn das juristische Wörterbuch dazu? Dieses ist bekanntlich eine Fundgrube in juristischen Angelegenheiten und kann wohl kaum von Juristen widerlegt werden, denn es gehört zu deren Arbeitsgrundlagen.

Definition Satzung:

Satzung ist die (gemeinsame) verbindliche Festsetzung. Im Privatrecht ist S. der als →Rechtsgeschäft zustande gekommene →Vertrag der Gründer eines →Vereins, der die Grundlage seiner Verfassung bildet (§ 25 BGB). Die S. muss mindestens den Zweck, den →Namen und den →Sitz des Vereins enthalten und ergeben, dass der Verein eingetragen werden soll (§ 57 BGB). Daneben soll sie verschiedene weitere Bestimmungen umfassen. Sie kann nachträglich durch →Beschluss abgeändert werden (§ 33 BGB).
Im →Verwaltungsrecht ist S. die – eventuell genehmigungsbedürftige – Rechtsvorschrift, die von in den Staat eingeordneten juristischen →Personen des öffentlichen Rechts (z. B. Gemeinde, Universität, Sozialversicherungsträger) im Rahmen der ihnen gesetzlich verliehenen →Autonomie (Satzungsrecht, Satzungsgewalt) erlassen wird. Die S. ist materiell →Gesetz. Sie ist im Gegensatz zur →Rechtsverordnung nicht Ausdruck einer dekonzentrierten, sondern Instrument einer dezentralisierten Rechtssetzung.

Was sagt uns diese Definition?

Die Satzung einer Stadt ist also eine genehmigungsbedürftige Rechtsvorschrift.

Wenn die Satzung von einer juristischen Person erlassen wurde, so ist diese Satzung hinfällig, da juristische Personen nicht grundrechtfähig sind, somit nicht vertrags,- und rechtsfähig und damit wiederum für den Menschen nicht bindend.

Frage dazu, die z.Bsp. in einer Feststellungsklage zur Abwendung von finanziellen Forderungen gestellt werden könnten:
1.) Wer erteilt einer Stadt irgendwelche Genehmigungen?
2.) Welche Legitimation hat dieser Jemand, einer Stadt Genehmigungen zu erteilen?
3.) Wie kann eine Forderung der Stadt aus einer Privatautonomie heraus für den Bürger, der mit dieser Verwaltung keinen Vertrag hat, bindend sein?

Definition Autonomie:

(Selbstgesetzgebung) ist das (vom Staat gewährte) Recht einer oder mehrerer Personen (z. B. Minderheiten, →Gemeinde, →Universität, →Kirche), bestimmte eigene →Angelegenheiten oder Rechtsverhältnisse selbst zu regeln (vgl. Art. 28 II 1 GG), insbesondere eigene →Rechtsnormen zu erlassen. Diese heißen (im innerstaatlichen Bereich) →Satzung.

Feststellung: Es handelt sich bei einer Stadt, die eine Satzung hat, um Personenrecht, nicht jedoch zwangsläufig um Verwaltungsrecht.

Weiter im Text:
Die Satzung im Verwaltungsrecht sagt aus, daß u.a. Gemeinden Juristische Personen des öffentlichen Rechts sind.

Holla, und hier wird’s knackig! Eine juristische Person des öffentlichen Rechts. Da nehmen wir doch geschwind mal das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes her, die unter nachfolgenden Aktenzeichen folgende Entscheidungen geurteilt haben:

Az:
- 1 BvR 1766/15 -
- 1 BvR 1783/15 -
- 1 BvR 1815/15 -
Allerdings dienen die Grundrechte vorrangig dem Schutz der Freiheitssphäre des einzelnen Menschen als natürlicher Person gegen Eingriffe der staatlichen Gewalt (vgl. BVerfGE 15, 256 <262>; 21, 362 <369>; 59, 231 <255>; 61, 82 <100 f.>; 65, 1 <43>). Die Grundrechtsfähigkeit einer juristischen Person des öffentlichen Rechts ist vor diesem Hintergrund grundsätzlich dann zu verneinen, wenn diese öffentliche Aufgaben wahrnimmt (vgl. BVerfGE 21, 362 <369 f.>; 45, 63 <78>; 61, 82 <101>; 68, 193 <206>; 70, 1 <15>; 75, 192 <197>; 85, 360 <385>; BVerfG, Beschluss des Ersten Senats vom 16. Dezember 2014 - 1 BvR 2142/11 -, NVwZ 2015, S. 510 <511 f.>).

Eine juristische Person ohne Grundrecht ist nicht grundbuch-, recht-, geschäft-, handlung-, delikt-, insolvenz-, vertrag- oder prozeßfähig, sondern nur schuldfähig.

Somit ist schon mal erwiesen, daß die Stadt nicht grundrechtsfähig ist.

Bei einem Menschen würde man da sagen, er ist unmündig. In übertragenem Sinne ist somit die Stadt unmündig. Ein Unmündiger ist nicht berechtigt, Verträge abzuschließen. Nichts anderes kommt von Stadtverwaltungen, nur Vertragsangebote. Geht man darauf ein, sitzt man fest, weil der „Unmündige“ Willkür walten läßt, um sich vermutlich einen persönlichen Vorteil zu schaffen, denn Städte arbeiten nach der doppischen Rechnungslegung und müssen sich ihre Gehälter unter dieser Maßgabe selbst erwirtschaften, ihnen bleibt somit gar nichts anderes übrig, als abzuzocken. Aber man muß es ja nicht mitmachen.

Doch schauen wir mal weiter in die Satzung der Stadt Spremberg.

§ 1 Satz (2) sagt aus:
Sie hat die Rechtsstellung einer kreisangehörigen amtsfreien Stadt.

Batsch! Und wieder ein Knaller. Eine amtsfreie Stadt. Ja wie kommt denn da ein Amtsblatt zustande, wenn es eine amtsfreie Stadt ist? Amtsfrei bedeutet doch auch, daß keine staatliche Hoheit beschieden ist, somit auch keine staatlich-hoheitlichen Akte ausgeführt werden können, weil amtsfrei! Wie hat mal jemand so schön gesagt: „Die dürfen Striche machen, nichts anderes“.
Verwaltungsakte sind bekanntlich keine Striche, da wird abgezockt.

Weiter im Text: Kreisangehörig

Wie wird im juristischen Wörterbuch das Wort „Kreis“ definiert, wenn man mal ganz davon absieht, daß ein Kreis eine mathematische oder geographische Komponente ist, genau wie das Wort „Landkreis“, unter dem neuerdings die früheren Landratsämter agieren. Aber man mußte sich ja umbenennen, weil es ja hier auf Grund der fehlenden Staatlichkeit bekanntlich keine Ämter gibt. Nun heißen sie eben Landkreis, da haben wir eben eine geographische Komponente als sog. Behörde, das spricht ja auch für sich. Aber sehen wir einmal ganz großzügig darüber hinweg. Wenn man im Juristischen Wörterbuch das Wort „Landkreis“ sucht, erfolgt der Verweis auf „Kreis“.

Definition Kreis:

Kreis ist die kleinere →Gebietskörperschaft, die eine Mehrzahl von →Gemeinden zur Erledigung gemeinsamer Aufgaben (z. B. öffentlicher Sicherheit und Ordnung, Bauaufsicht) in der Form der
→Selbstverwaltung zusammenfasst (, wobei das Verhältnis von Kreis und Gemeinden im Einzelnen umstritten ist).

Körperschaft = nicht rechtsfähig, weil nicht grundrechtfähig!
Das heißt: Auch die dürfen gar nichts.

Mal ganz davon abgesehen, daß das Grundgesetz keine Körperschaften des öffentlichen Rechts kennt und das Grundgesetz die höchste Rechtsnorm in diesem Land darstellt.

Definition Behörde:

Behörde ist die organisatorisch – nicht jedoch auch rechtlich – selbständige Stelle, die Aufgaben öffentlicher Verwaltung wahrnimmt (§ 1 IV VwVfG, z. B. auch der beliehene Unternehmer, die
Privatschule, nicht die juristische Person selbst, nicht das Gericht, nicht die bloße Abteilung einer B.). Die B. ist ein Organ einer →Körperschaft des öffentlichen Rechts, nicht jedoch diese selbst. Sie kann nur ausnahmsweise als solche verklagt werden. Öffentliche B. ist im Zivilprozessrecht (§ 415 ZPO) eine Einrichtung, die auf dem am Ort der Ausstellung einer →Urkunde geltenden öffentlichen →Recht beruht und nach ihrer Organisation von einzelnen →Beamten unabhängig ist. Im Strafrecht (§ 11 I Nr. 7 StGB) ist B. auch ein →Gericht.

Was sagt uns das?

Eine Behörde ist eine selbstständige Stelle, nicht jedoch rechtlich selbständig. Das heißt:

4.) Eine Stadtverwaltung darf nicht rechtlich selbständig agieren, also keine sog. Amtshilfe zur Eintreibung von Geldern ausführen und schon gar nicht eine eigene Mahnabteilung beauftragen
5.) Wenn die Behörde, also die Stadtverwaltung, ein Organ der Körperschaft des öffentlichen Rechts ist, nicht jedoch die Körperschaft des öffentlichen Rechts selbst ist, dann kann die Stadt nicht damit argumentieren, daß sie abzocken darf, weil vorgegeben wird, daß man eine Körperschaft des öffentlichen Rechts sei, weil eben die Behörde nur ein Organ derer ist.


Definition Körperschaft des öffentlichen Rechts:

Körperschaft ist die mitgliedschaftlich verfasste, vom Wechsel der →Mitglieder unabhängige Personenvereinigung (z. B. Verein). Im Verwaltungsrecht ist K. der mitgliedschaftlich verfasste, vomWechsel der Mitglieder unabhängige, mit →Hoheitsgewalt ausgestattete Verwaltungsträger. Die öffentlich-rechtliche K. ist grundsätzlich juristische →Person des öffentlichen →Rechts. Je nach der Abgrenzung der Mitgliedschaft kann sie →Gebietskörperschaft (z. B. Gemeinde), sein.

Was bedeutet denn diese immer wieder erwähnte Mitgliedschaft? Wer sind die Mitglieder? Alle Personalausweisinhaber sind die Mitglieder dieser Vereine! Der Personalausweis ist der Mitgliedsausweis des Vereins, von jedem selbst beantragt, weil er unbedingt in diesem Abzockeverein Mitglied sein wollte. Zwangsmitgliedschaften sind bekanntlich verboten. Es stellt sich daher die Frage, warum gegen die Menschen Bußgelder erhoben werden, die seit Jahren scharenweise ihren Mitgliedsausweis (sprich Personalausweis) wieder abgeben, weil sie keine Mitglieder mehr in diesem Verein sein wollen. Und vorallem mit welcher Begründung werden Bußgelder erhoben, wo doch die Stadtverwaltungen rechtlich nicht selbständig sind und somit gar keinen Rechtsakt erlassen dürfen?

Somit schließt sich der Kreis des indoktrinierten Irreseins in der Form, daß alle Obrigen vorgeben, daß sie auf rechtlich fundierten Füßen stehen, was jedoch hiermit widerlegt wurde, da sie alle Körperschaften des öffentlichen Rechts angehören und damit weder grundbuch-, recht-, geschäft-, handlung-, delikt-, insolvenz-, vertrag- oder prozeßfähig, sondern nur schuldfähig sind.
Das wiederum heißt, daß auch Gerichte keine Prozesse führen dürfen, da nicht prozeßfähig.
Wiederum heißt dies, daß auch das Bundesverfassungsgericht gar nicht den Prozeß um die Juristische Person und Körperschaften des öffentlichen Rechts hätte führen können und dürfen.

Wir unterliegen also einem Rechtsbankrott.

Definition Rechtsbankrott:


Rechtsbankrott ist das Unvermögen einer Rechtsordnung, den Rechtsunterworfenen Recht zu verschaffen. Eine Rechtseinrichtung offenbart beispielsweise R., wenn sie Lügner an die Spitze gelangen lässt, Schmierer zu Schriftführern macht, Betrüger zu Kassierern, Fälscher zu Protokollanten, Hochstapler zu Beisitzern und Erpresser zur Rechtsaufsicht. Eine Besserung verspricht unter solchen Umständen allein die vollständige Rückkehr zu allgemein
anerkannten Werten (z. B. Wahrheit, Freiheit) und Rechtsgrundsätzen (z. B. pacta sunt servanda, Willkürverbot, Wettbewerb usw.).

Das ist doch der Hammer, oder?!

Die Obrigen sind nicht gewillt, ihre eigene Legitimität einzufordern, weil sie es nicht einsehen, sich über diese Rechtlosstellung ihrer eigenen Person Gedanken machen zu wollen, nur weil sie nicht zugeben wollen, daß sie jahre,- oder jahrzentelang nicht Manns genug waren, das zu erkennen oder ihnen diverse Abhängigkeiten und das monatliche Schweigegeld (sprich Gehalt) dieses verwehren.

Der kleine Bürger wird es wieder einmal sein, der dies ändern muß indem er jegliche Forderung abwiegelt, mit der Maßgabe, daß eine Juristische Person nichts auszurichten hat und schon gar nichts zu fordern hat.

Das juristische Wörterbuch ist hier einsehbar und zur Lektüre sehr zu empfehlen:


Also bis bald
Eure Petra K.
Man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.

(Johann Wolfgang Goethe)

Nachtrag 15.08.2016:
Wer den Unterschied von Juristischer Person und Mensch noch nicht vollständig verinnerlicht hat, dem sei gesagt, daß sich sogar das Bundesverfassungsgericht mit diesem Unterschied schon befasst hat:

Verboten ist daher auch, Menschen als Objekt, also als Person zu behandeln [BVerfGE 63, 332/337].

Quelle: http://creaplan.org/arne_hinkelbein/ubertragung_von_rechten.html

 
Ähnliche Beiträge:
Schach Matt den Behörden - abgenickt durch die Bundesregierung
Zur Sache Staatsanwalt
Alles Firma oder was?


Dienstag, 9. August 2016

Sind Schlingpflanzentriebe essbar?

Ich hab ja schon so oft gelesen, daß Menschen in Foren o.ä. nach Rat suchen, wie sie den Wildwuchs ihrer Schlingpflanzen eindämmen könnten. Nun ja, außer diese rigoros zu entfernen, hätte ich da keinen weiteren Rat. Man könnte sich aber auch auf einen Kompromiß einlassen, die Schönheit von Schlingknöterich & Co. zu genießen und trotzdem zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

Warum kommen die Menschen denn nicht drauf, daß man ja auch Pflanzenteile essen kann? Ein bisschen gegockelt und schon weiß man, daß man z. Bsp. die Triebe von Schlingenknöterich, von wildem Wein oder auch von Hopfenpflanzen essen kann. Schlingknöterich und wilder Wein schmecken herrlich säuerlich frisch, der Hopfen ist etwas herber aber nicht weniger köstlich, zumindest, wenn man bereits einen Naturgaumen entwickelt hat und das geht bekanntlich nicht von heute auf morgen. Aber wieso kaufen wir Obst oder Gurken,  wenn ich das gesunde Grünzeug auch vor der Haustür völlig kostenfrei und vorallem in Hülle und Fülle ernten kann, zumindest in der grünen Jahreszeit. Und wenn ich das tue, dann hab ich genügend gespart, um in der frostigen Jahreszeit die "gesunden" Sachen im Laden zu kaufen, zumindest, wenn man dran glaubt, daß es im Laden gesunde Sachen gibt. Ich hege da ja bekanntlich meine Zweifel aber das kann natürlich jeder so sehen, wie er will.

Mein Tipp: Probiert doch einfach mal so im Vorbeigehen einen jungen Trieb von den Pflanzen, die ich hier erwähnt habe. Vielleicht gibt das ja einen Aha-Effekt, so wie ich es erlebt habe. Schmeckt gut und es ist ein Trieb weniger, der wuchern kann. Also: Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.


Ein schöner Anblick wenn der Schlingknöterich blüht


Junge Triebe vom Schlingknöterich schmecken herrlich


Auch die jungen Triebe vom Wilden Wein sind in Maßen genossen köstlich


 Der Hopfen hat auch zarte junge Triebe, die essabr sind

Mein Tipp: 
Immer mal naschen, statt über Wildwuchs meckern
Man muß es ja nicht übertreiben!


Hier gibt es weitere Infos:

Also bis bald
Eure Petra K.
Mit den Pflanzen ist es wie mit den Menschen,
sind sie noch klein, sind sie so süß,
sind sie dann groß, will man sie oft nur noch loswerden
(Petra K.)


Ähnliche Beiträge:
Wildkräutersaft
Wildkräuter-Wissen macht unabhängig
Gewöhnlicher Feldsalat - ein köstliches Unkraut


Sonntag, 7. August 2016

Akte X 2016 Enthüllt die Wahrheit ?

Wer in Filmen richtig zuhört und nicht nur nach Feierabend etwas Ablenkung sucht, erfährt so Manches, was im "offiziellen Medienkram" mindestens als Verschwörungstheorie verdonnert wird.




Originalvideo: https://www.youtube.com/watch?v=piPxee2KJAo&html5=1

Also bis bald
Eure Petra K.

Ähnliche Beiträge:
Zehn Jahre nach Kerner: Eva Herman packt aus.
Wahlbetrug in der BRD - Wahlhelferin Petra Kaiser berichtet | Bewusst.TV...
Einseitige Berichterstattung in den Medien


Samstag, 6. August 2016

Pflaumenmus selbst gemacht

Manchmal gibt es solche Tage. Ein Anruf: Wollt Ihr Pflaumen haben? Wir haben so viele.
Da sagt doch die Petra nicht Nein und in ihrem Kopf spult sie sofort ab, was sie daraus machen könnte.

Vor vielen Jahren hatte ich mal Pflaumenmus gemacht und der war göttlich. Leider hatten wir seitdem nie wieder so viele Pflaumen, also blieb es bei der Erinnerung daran. Jetzt dieser Anruf und sofort stand fest, daß ich Pflaumenmus machen werde.

Das waren die Zutaten für unseren Pflaumemmus:

5 kg Pflaumen
250 ml Wasser (es reicht auch oft schon die Feuchtigkeit vom Waschen der Pflaumen)
250 g brauner Rohrzucker
1 EL Zitronensäure
1 TL gem. Nelken
1 TL gem. Zimt
¼ TL geriebener Muskat
4 Pckg. Vanillezucker
10 - 15 geknackte und gemörserte Pflaumenkerne (das Innere der Kerne)
n.B. 1 Msp Cardamom od. etwas Ingwerpulver


Und so hab ich das Pflaumenmus zubereitet:

Die Pflaumen waschen, halbieren, die Steine entfernen. In einem hohen Topf die Pflaumen mit den übrigen Zutaten unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und ca. 1 ½ - 2 Stunden weiter unter ständigem Rühren einköcheln lassen. Die Gelierprobe auf einem im Gefrierschrank stark herunter gekühlten Teller machen. Noch leicht köchelnd in die vorbereiteten Twist-Off-Gläser geben, Deckel drauf, abkühlen lassen, Etikett beschriften. Fertig ist ein gutes Pflaumenmus.

Aus diesen 5 Kilo Pflaumen hab ich lediglich 3 Gläser Pflaumenmus und einen kleinen Rest, den wir gleich morgens zum Frühstück gekostet haben, heraus bekommen. Nicht wirklich viel, wenn man bedenkt, was man aus 5 Kilo Pflaumen für Marmelade hätte. Aber Mus ist eben keine Marmelade und der Geschmack ist wirklich eine ganz andere Nummer als Pflaumenmarmelade, viel intensiver. Aber vielleicht mach ich ja auch nochmal Marmelade, wenn wir wiedermal Pflaumen geschenkt bekommen.


Wer sich jetzt bei den Zutaten an den Pflaumenkernen stört, dem sei schon an dieser Stelle gesagt, er möge bitte nicht mit dem Totschlagargument Blausäure kommen. Der Zug ist bei mir abgefahren. Und wenn von der Systemseite kommt, daß etwas, was früher stets und ständig zum Backen genommen wurde, plötzlich tödlich giftig sein soll, dann sollte man doch sehr hellhörig werden. Es könnte nämlich sein, daß man damit etwas unterbinden will, was der Pharmamafia nicht in den Kram paßt, weil sie damit ihre Pillenabsatzmärkte davon schwimmen sehen und wir auch noch um Gottes Willen gesund sein oder werden könnten.
Um das zu verstehen, muß man aber ein grundsätzliches Verständnis haben, was hier von statten geht und längst die "Weißkittelhörigkeit" abgelegt haben.

Ihr kennt ja meinen Spruch: "Die Dosis machts. Alkohol ist auch tödlich giftig - warum wird der dann noch verkauft? Weil man damit Alkoholsteuer verdient?"
An Pflaumemkernen verdient natürlich niemand etwas, also weg damit. Ist ja alles nur zu unserer Sicherheit, wenn man davor warnt. Sarkasmus aus!
Es kriegt zwar niemand irgendwo eine genaue Information her, ab welcher Menge Blausäure schädlich ist und wieviele Mandelkerne man dafür essen müßte, spielt aber keine Rolle, man setzt es unter Generalverdacht und bekommt fortan die Mandelkerne (und nichts anderes ist auch der innere Kern von Pflaumen) nur noch in winzigen Mengen in der Apotheke. Natürlich zu gepfefferten Preisen.

Da machen wir natürlich nicht mit. Bei uns werden die Pflaumenkerne geknackt und schon haben wir unsere bitteren Mandeln, und das auch noch kostenfrei. Pures Vitamin B 17. Und wir wissen auch sehr gut, daß man es damit nicht übertreiben sollte. Aber mal ehrlich, wer will denn schon ein Pflaumenmus, das elendig bitter ist, nur weil man zu viele Kerne verwendet hat? Das hat man früher nicht gemacht und wir machen das auch bis heute nicht. Also: Tief ausatmen, wer hier ins vorbereitete Horn blasen wollte.

Hintergründe zu Vitamin B 17 (und das ist ja in den Mandelkernen drin) gibt es hier:
https://www.youtube.com/watch?v=ME81yvzRekM&html5=1

Also bis bald
Eure Petra K.

Was bringt den Doktor um sein Brot?
a) Die Gesundheit,
b) der Tod.
Drum hält der Arzt, auf daß er lebe, uns zwischen beiden in der Schwebe. 
(Eugen Roth (1895-1976), dt. Autor)

Ähnliche Beiträge:
Ebereschen-Apfel-Bananen-Marmelade
Konfitüre aus Roten Johannisbeeren
Keine Brötchen mehr zum Frühstück


Donnerstag, 4. August 2016

Wildblumenstrauß - Natur pur im Wohnzimmer

Wenn ich einmal Lust auf einen Blumenstrauß habe, gehe ich nicht in den Blumenladen sondern in die Natur. Dort finde ich alles genau nach meinem Geschmack und die Natur schenkt es mir völlig kostenfrei. Schaut doch einmal wie hübsch so ein Wildblumenstrauß sein kann.




In diesen Sträußen habe ich folgende Blumen und Beeren arrangiert:

Eichenzweig mit dicken grünen Eicheln
Wolliger Schneeball-Zweig mit roten und schwarzen Beeren
Ebereschenzweig mit orange-roten Beeren
Kanadische Goldrute - die macht sich in Bauernsträußen besonders gut
Einjähriges Berufkraut
Schafgarbe
Roter Klee
Lila Kornblumen
Wegwarte mit blauen Blüten
Johanniskraut
Wilde Möhre
Beifußblüte
Sauerampferblüte
Rainfarnblüten
Nachtkerzenblüten
Rosa Skabiose
Kanadisches Berufkraut
Schilfblüten


Jede Blüte einzeln macht vielleicht in der Natur gar nicht viel her und wird gern als Unkraut verschrien, z.Bsp. der Beifuß oder der Sauerampfer. Alles zusammen in einem riesigen Strauß wirkt aber wunderschön.

Also bis bald
Eure Petra K.
Wilde Blumen oft nur Unkraut sind.
Ein Strauß draus gebunden
ist wie Sommer und Wind
(Petra K.)

Ähnliche Beiträge:
Wildkräutersalat mit Topinambur und Wildblumen
Wildblumenstrauß - ein Sonntagsgruß an meine Leser
Wildblumenstrauß im Januar?
Mal wieder ein Wildblumenstrauß


Dienstag, 2. August 2016

Brombeer-Bananen-Marmelade ohne Gelierzucker

Wie hat die Marmelade eigentlich früher geschmeckt, also vor dem Gelierzuckerzeitalter? Das war wieder mal so ein Frage, die sich mir stellte, als ich neulich über das Marmelademachen nachgedacht habe. Aber wer stellt sich denn schon solche Fragen? Ich natürlich!
Ich gebe zu, daß der Gelierzucker eine feine Sache ist, ruckzuck hat man große Mengen fertig, ab in Twist-Off-Gläser, auch so eine feine und zeitsparende Erfindung, und fertig ist die Frühstücksmarmelade. Da gibt es nichts dran zu meckern, gegen diesen Fortschritt habe ich nichts einzuwenden.

Und doch hat mich interessiert, ob es eine Alternative zu Gelierzucker gibt. Ging doch früher auch. Und für den Fall, daß einmal wieder "schlechte Zeiten" kommen sollten, ist der Gedanke gar nicht so abwegig, denn da wird sich so manches ändern, auch der gewohnte Standard, der uns so vertraut, normal und liebgeworden ist.

Grund für meine Alternativsuche war, daß ein Bekannter von uns gerne für sich und seine Eltern Diabetiker-Marmelade haben wollte. Aber woher nehmen, wenn nicht stehlen? Gelierzucker für Diabetiker hab ich nicht und ich weiß auch gar nicht, ob es den überhaupt gibt.

Also: Zeit für ein Experiment ala Petra K.

Marmelade ohne Gelierzucker - Eine Herausforderung!

Es ist machbar! Und eigentlich gar nicht so schwer. Und das Ergebnis kann sich auch durchaus sehen (äh schmecken) lassen, es kann mit Gelierzucker-Marmelade durchaus mithalten.

Ich habe den Test in zwei Varianten gemacht. Eine Hälfte der Fruchtmenge hab ich, wie es wohl früher üblich war, durch langes Kochen und ständiges Rühren in die Konsistenz gebracht, die man auf dem Frühstücksbrötchen braucht.
Die andere Hälfte der Fruchtmasse hab ich mit ganz normalem Vanillepuddingpulver etwas angedickt und dann auch noch ein bisschen einkochen lassen aber ich hab da weitaus weniger Strom verbraucht, als mit der ersten Variante.
Die Gelierprobe hab ich auf einem im Gefrierschrank gekühlten Teller gemacht, bis es gepaßt hat.

Heute früh nun der Geschmackstest. Favorit ist für uns die mit Puddingpulver versehene Variante, die ist fruchtiger und saftiger als die langkochende Variante. Ich gebe zu, daß ich dieses Ergebnis nicht erwartet hätte.


Die Zutaten in der Übersicht:

5 kg Brombeeren
1 kg Bananen
300 g Stevia-Granulat (ich hatte das von borchers - 1:1 wie Zucker verwenden)
ca. 250 g Fruchtzucker
ca. 250 ml Wasser
3 Pckg. Vanillepuddingpulver (alternativ 120 g Speisestärke - Menge war für 2,5 L Fruchtmasse) 

Folgende Gewürze hab ich noch zugegeben:

1 EL gem. Nelken
1- 1 ½ TL Zimt
2 Msp. Cardamom
¼ TL Muskat
ca. 2 EL Zitronensäure (je nach gewünschtem Säuregrad)
4 Pckg. Vanillezucker (auf die Fruchtmenge gesehen geht das bestimmt auch für Diabetiker)

Die Brombeeren hab ich gewaschen, dann in einen großen Topf gegeben und das Wasser zugegeben. Die Früchte gaben dann aber sehr viel Saft ab, wäre vielleicht gar nicht notwenig gewesen aber was solls, besser als anbrennen lassen. Die Fruchtmasse hab ich unter gelegentlichem Rühren ca. 1 Stunde leicht köcheln lassen, dann 12 Stunden durchziehen lassen. Durch die Flotte Lotte gedreht, damit nicht so viele Kernleins drin sind, die mögen ja Viele nicht. Dann die in etwas Fruchtmasse gemixten Bananen und die Gewürze zugeben.

Wer sich für die Puddingpulver-Variante entscheidet, rührt das Pulver wie gewohnt mit etwas Wasser an und gibt es in die kochende Fruchtmasse (ich hatte dazu ca. 2,5 Liter Fruchtmasse), dann ständig rühren.
Ist die Gelierprobe gelungen, die Fruchtmasse in vorbereitete Twist-Off-Gläser geben, Deckel drauf und auskühlen lassen. Noch ein Etikett erstellt, fertig ist die Diabetiker-Marmelade, die auch Nichtdiabetiker essen können.

Die Zuckermenge ist bei diesen beiden Variante auf jeden Fall viel geringer, als bei der Gelierzucker-Methode, da ich ja viel Stevia verwendet habe. Das ist zwar kostenintensiver und man braucht auch etwas mehr Strom aber das war es uns wert. Weniger Zucker ist auf jeden Fall gesünder.
Wenn man sich für die Puddingpulver-Variante entscheidet, muß man auch gar nicht sooo viel Strom investieren, man sollte nur nicht zu viel Puddingpulver verwenden, damit es nicht zu fest wird und man Schnittmarmelade bekommt.

Ich weiß nicht genau, ob man dies so richtig als Marmelade bezeichnen kann, deshalb hab ich es mal als Fruchtmus bezeichnet. Dem Frühstücksbrötchen wird das wohl egal sein und geschmeckt hat es uns sehr gut.


Fruchtmus Brombeere-Banane ohne Gelierzucker
Für Diabetiker und auch für Nichtdiabetiker geeignet
und sehr lecker!

Guten Appetit!

Ich hab aus dieser Masse von Früchten und Gewürzen 11 Gläser Fruchtmus heraus bekommen, und da waren auch drei ziemlich große Gläser dabei. Das reicht bestimmt, um ein Stück hin zu kommen. Auf jeden Fall hat es den Sommer in´s Glas gebracht und wenn der Sommer vorbei ist, können wir uns an das Brombeerpflücken erinnern, an Dornen, an´s Hängenbleiben im Brombeergestrüpp. 
Der Geschmack macht aber alles wieder wett!

Also bis bald
Eure Petra K.
Fruchtmus machen heißt
rühren, rühren, rühren.
Wer dies nicht scheut,
den wird man küren
(Petra K.)

Ähnliche Beiträge:
Brombeersaft für Diabetiker und Nichtdiabetiker
fruchtige Pfannkuchen mit Apfel und Banane
Gurken-Smoothie mit Wildkräutern und Banane


Sonntag, 31. Juli 2016

Bohneneintopf mit passierten Tomaten

Da meinte es jemand gut mit uns und brachte einen ganzen Korb voll Bohnen zu uns. Oh je, was mach ich denn mit soviel Bohnen? Die Temperaturen waren viel zu heiß, um sie in Gläser zu schnipseln und für den Winter einzukochen. Also hieß es, den großen Topf rauszuholen und einen Bohneneintopf zu kochen. Eigentlich ist sowas Winterzeit-Essen bei uns, aber jetzt mußte ich mal eine Ausnahme machen und ehrlich gesagt warte ich schon lange wieder auf die Eintopfzeit. War ja selbst im letzten Winter viel zu warm bei uns, um unserer Eintopfgelüste vollends zu fröhnen. Jetzt mußte es mal sein, ich hatte Eintopf-Appetit!

Das waren die Zutaten für unseren Bohneneintopf:

ca. 1,5 kg Bohnen
150 g Speck
2 EL Butterschmalz
4 Zwiebeln (mittelgroß)
2 Pck. passierte Tomaten (je 500 Gramm)
3 - 4 große Kartoffeln
2 EL Himalaya-Salz
½ - 1 EL gem. schwarzer Pfeffer (je nach gewünschter Schärfe)
1 geh. TL Kümmel ganz
3 - 4 Knoblauchzehen (je nach Größe)
1 EL scharfe Paprikacreme aus der Tube
1 Msp. Estragon
1 Msp. gem. Koriander
½ TL Rosmarin
1 EL Oregano
1 EL Liebstöckel
1 EL gem. Selleriekraut
1 Msp. Chillipulver
1 geh. TL Bohnenkraut
1 TL Thymian
1 EL Basilikum
1 EL Majoran

Und so wurde der Bohneneintopf zubereitet:

Die Bohnen waschen, evtl. die Fäden von den Bohnen abziehen, in mundgerechte Stücke schnipseln.
In einem großen Topf das Butterschmalz erhitzen, den kleingeschnittenen Speck darin auslassen, die kleingeschnittenen Zwiebeln zugeben und glasig andünsten. Die Bohnen und Gewürze zugeben, alles unter Rühren etwas andünsten, mit den passierten Tomaten ablöschen. Insgesamt ca. 1 Stunde leicht köcheln lassen, nach ca. 30 Minuten Kochzeit die geschälten und in Würfel geschnittenen Kartoffelstückchen zugeben, gelegentlich umrühren und bißfest garen.
Fertig ist ein köstlicher Bohneneintopf. Mit Salz und Pfeffer würzen kann Jeder, die Kräuter und Gewürze machen einen guten Eintopf draus, sie dürfen bei mir deshalb nie fehlen.


Bohneneintopf mit passierten Tomaten
Wer mag, kann auch noch etwas Petersilie drüber streuen


Guten Appetit!


Wir haben von dieser Menge zu zweit drei Tage davon gegessen und es war soooo lecker. 
Die Bohnen hatten wir gratis, sind aber auch jetzt in den Läden recht preisgünstig zu haben und die passierten Tomaten sind auch nur Peanuts. Alles in allem ein sehr preisgünstiges und leckeres Essen. Achtet aber bitte darauf, daß tiefgekühlte Bohnen aus dem Laden meist schon vorgegart sind und sich damit die Kochzeit erheblich verkürzt. Unsere Bohnen waren frisch aus dem Garten und dadurch viel fester.  

Also bis bald
Eure Petra K.
Jedes Böhnchen ein Tönchen?
Nimm Kümmel mein Söhnchen
(Petra K.)

Ähnliche Beiträge:
Bohnenschalen für Tee
Bohnenläuse? - mit Bohnenkraut mulchen
Zucchini-Kürbis-Bohnen-Eintopf
Kidneybohnen-Aufstrich mit Kapern der Kapuzinerkresse


Freitag, 29. Juli 2016

Friedliche Koexistenz

Da hab ich doch schon vor Wochen in der Tanne vor unserem Balkon eine merkwürdige Anomalie entdeckt, sah so aus, als ob ein Ast immer breiter wird. Jetzt hab ich mir das mal von unten angeschaut, weil ich von oben zu keinem Ergebnis gekommen bin. Und ich war absolut platt. Ein riesiges Wespennest war an einem Ast gebaut worden.

Also, ich hab ja schon so manches Wespennest gesehen. In Schuppen, Scheunen, unter Mauervorsprüngen aber noch nie in freier Natur an einem Baum hängend. Aber wahrscheinlich wissen die, daß es hier sowieso kaum mal regnet, also keine Gefahr für das Nest.

Das Kuriose daran ist, daß wir die Wespen überhaupt nicht spüren. Da geht alles ganz friedlich zu, mal fliegt eine raus, mal krabbelt eine rein. Das Nest ist ca. 2 Meter tiefer zum Balkon und etwa 3-4 Meter vom Balkon entfernt. Man könnte meinen, daß sie auftauchen, wenn wir nachmittags Kaffee trinken oder wenn, wie zur Zeit, die vollreifen Pflaumen auf dem Balkon gelagert werden.
Nein, das interessiert die gar nicht. Friedliche Koexistenz also. Alles schick, alles gut.


Schon mal so ein riesiges Wespennest gesehen?
Direkt vor unserem Balkon
und trotzdem friedliche Koexistenz

Hoffen wir mal, daß es so bleibt, wenn der quirlige Nachwuchs flügge wird.

Also bis bald
Eure Petra K.

Die Wespe

Vorm Balkon wohnte einst eine Wespe

ruhig zwischen Tannenästen.

Kam ein Wespenmann daher,

dem gefiel das Girlie sehr.

Hier bau ich mein Eigenheim,

wär so schön, hier daheim zu sein.

Hundert kleine Kinderlein

ach, wie wär das Leben fein.

Und so ging´s los,

das Haus wurd groß,

die Wespe schwanger

und ohne Hartz IV

wohnten sie hier.

Sie zogen ihre Kinder groß

und wir fragen uns,

wie machen die das bloß?

Ohne Bauantrag und Kindergeld,

so einfach funktioniert der Wespen Welt.

Keine Regierung und kein Ordnungsamt,

die habt Ihr alle mit Eurem Stachel verbannt.

Kein gelber Brief, keine Einkommenssteuer,

Null Inflation, nichts ist zu teuer.

Nur uns Menschen

ist die Wespe nicht geheuer.

Und was ist die Moral von der Geschicht?

Vergeßt das einfache Leben nicht.
(Petra K.)

Ähnliche Beiträge:
Hilfe - Wir sind verwanzt!
Kohlweißlinge? - Mit Kaffeesatz ablenken
Kaffeesatz gegen Wühlmäuse
Schnecken? - Mit Zapfen mulchen


Mittwoch, 27. Juli 2016

Molke-Essig selbst gemacht

Da hab ich doch vor etwas längerer Zeit mal den Tipp bekommen, daß es auch Milchessig gibt. Völliges Neuland für mich und ich gebe zu, daß ich selbst nach intensiver Recherche nicht so recht fündig geworden bin, wie das funktionieren soll. Ich konnte mir nur zurecht reimen, daß es möglicherweise Molke sein könnte, die man zu Essig vergärt.

Na, das ist doch ein Experiment wert. Mehr als schief gehen kann es nicht, so meine Devise. Apfelessig hab ich ja auch schon gemacht. Warum sollte das also nicht auch mit Molke etwas werden? Gesagt, getan! Molke in ein Gefäß gegeben, Geschirrtuch drüber, Gummiband drumrum, jeden Tag rühren. Jetzt, nach 3 Wochen, hab ich abgefüllt. Also wenn das kein hervorragender Essig ist, dann weiß ich nicht, was die Steigerungsform sein soll. Der ist megalecker. Nicht so beißig, wie so manch gekaufter Essig. Und es wundert mich da auch nicht, wenn früher die Leute diesen Essig mit Wasser gemischt und auf Reisen oder in Feldzügen mitgenommen haben, weil sie nicht immer sauberes Trinkwasser hatten. Soll wohl sehr erfrischend sein und bei Schweizern oder Franzosen bis heute eine Spezialität.

Mein Essig muß jetzt noch einige Wochen in der Flasche reifen aber schon jetzt hätte ich ihn auch so schon verwenden können. Aber Essigherstellung ist eben eine Geduldsprobe, vielleicht lerne ich ja dabei auch noch, Geduld aufzubringen. Dem Essig sei Dank.

Wie meine Informantin meinte, kann man diesen Essig gut für Tomatensalat oder Bohnensalat nutzen, kann ich mir geschmacklich auch gut vorstellen aber es gibt sicher noch etliche andere Einsatzmöglichkeiten. Ich werde das ausprobieren. Wichtig war erstmal für mich, daß es überhaupt funktioniert. Und da ich ja öfters mal Molke von der Quarkherstellung übrig habe, wäre es mengenmäßig durchaus möglich, meinen Jahresbedarf an Essig zu decken, ohne ihn kaufen zu müssen. Na, das ist doch mal eine Nummer, die ganz nach meinem konsumboykottmäßigen Geschmack ist!


Frische Molke


3 Wochen Gärungszeit,
abgedeckt und jeden Tag rühren


abgefüllter Molke-Essig,
jetzt muß er noch mindestens einen Monat reifen
Die Feinschmecker-Franzosen lassen ihn sogar ca. ein halbes Jahr reifen,
so viel Geduld habe ich bestimmt nicht


Der neue Molke-Ansatz ist schon wieder bereit
Ich hab zur Beschleunigung etwas Zucker und den Rest des fertigen Essigs dazu gegeben,
quasi als Starterkultur


Der Molke-Essig ist nach drei Wochen fertig und wird durch ein altes, aber sauberes Baumwollkopfkissen abgeseiht.
Noch in Flaschen füllen, damit steht ausreichend Essig für die Küche zur Verfügung
Ein Jahresvorrat ist damit schnell und kostengünstig hergestellt
Völlig BIO!

Guten Appetit!

Also bis bald
Eure Petra K.
Auf der Wiese steht ne Kuh
und die frißt das Gras im nu.
Gibt dann Milch,
aus Quark wird Molke,
daraus wird Essig,
und der schmeckt ne Wolke!
Vielleicht lehrt man daher bei den Indern,
daß die Kuh ist heilig,
für sich selbst und den Kindern.
(Petra K.)

Ähnliche Beiträge:
Essig gegen Chemtrails? - Der Test
Apfelessig selbst gemacht
Allesreiniger selbst gemacht
Wein? Nee, Essig rosé


Montag, 25. Juli 2016

Brombeersaft für Diabetiker und Nichtdiabetiker

Vor ein paar Tagen waren wir bei einem Bekannten zum Beeren pflücken. Er hat dazu keine Zeit und außerdem weiß er ja, daß ich gerne meine Küchenkreativität auslebe. Eigentlich wollte er ja Marmelade haben aber die sollte nicht so süß werden und außerdem auch für seine Eltern, die beide Diabetiker sind, geeignet sein. Dann kam es aber ganz anders. Er brachte keine Gläser herzu, ohne die ja nun mal die Marmelade schlecht zu transportieren geht und er hatte auch keine Zeit, die von mir vorgeschlagenen Bananen, die in die Marmelade als Zuckerersatz rein sollten, zu holen. Aber die Beeren waren gepflückt und mußten verarbeitet werden, sonst schimmeln die ja ganz schnell. Also, Plan B aus der Schublade geholt und Saft gemacht, denn ein paar leere Flaschen hatte ich noch.

Ich hab noch nie Diabetikerprodukte gemacht, es war eine Herausforderung für mich. Irgendwann hatten wir mal, um weniger Zucker zu essen, Stevia-Granulat gekauft. Also wer jetzt immer noch glaubt, daß dieses Stevia-Zeug, was es in Drogeriemärkten zu kaufen gibt, irgendwas mit Süßkraft zu tun hat, dem muß ich diesen Zahn ganz gewaltig ziehen. Diese Zeug ist ein Abklatsch von Süßkraft, in meinen Augen nur Geldschneiderei, nichts als Chemie soweit ich das lesen konnte, was in der Zutatenliste drin steht. Von Stevia selbst hab ich gar nichts gelesen, das steht nur vorne auf dem Etikett drauf. Für mich wieder mal ein Zeichen, wie wir hier an der Nase herumgeführt werden mit dem, was man uns in Geschäften so anbietet, was angeblich sooo gesund und sooo süßkräftig sein soll.
Aber was solls, der Bekannte wollte Stevia, also kriegt er "Stevia". Zeit, für einen Test, wieviel man dazu braucht, um Saft zu süßen, den Diabetiker trinken wollen. Und ohne das Ergebnis vorweg nehmen zu wollen, hätte ich wohl mindestens zwei Büchsen (also 150 Gramm Stevia-Granulat) gebraucht, um einen einigermaßen trinkbaren Saft herzustellen. Man sagt immer, Stevia hätte mindestens die zehnfache Süßkraft von Zucker. Das würde bedeuten, daß ich für die knapp 6 Liter Saft 1,5 Kilo Zucker ersetzt hätte. So viel Zucker würde ich niemals für so eine kleine Menge Saft nehmen. Aber egal, ist ja nichts Neues, daß man uns vergackeiert.

So hab ich den Brombeersaft zubereitet:

Ich hatte einen 5-Liter-Eimer vollreifer Brombeeren. Die doppelte Menge Wasser hab ich im Topf zu den Beeren gegeben, die Menge hab ich vorsorglich auf zwei Töpfe aufgeteilt, damit ich alles in einem "Aufwasch" herstellen konnte. Die Beeren und das Wasser zum Kochen bringen, ca. eine Stunde köcheln lassen, dann mit einem Kartoffelstampfer die Beeren im eigenen Saft ausdrücken, 12 Stunden durchziehen lassen. Dann den Sud durch ein Tuch gießen und ohne auszupressen den Saft auffangen. Dabei kam 6 Liter Saft heraus. Um ihn zu süßen, mußte ich ca. 70 Gramm Stevia-Granulat zugeben. Noch ca. 1 EL Zitronensäure (je nachdem wie säuerlich man den Saft haben will), ca. 1 TL gemahlene Nelken, ca. 1 TL Zimt, für die restliche Süße hab ich Fruchtzucker und vier kleine Päckchen Vanillezucker verwendet. Beim Fruchtzucker hab ich aber nicht genau abgemessen, wieviel das war, weil ich ja immer wieder mal kosten mußte, ob es schon süß genug ist. Den fertigen Saft dann kurz aufkochen und in vorbereitete Flaschen füllen. Ich hoffe mal, daß die Diabetiker meinen Saft bedenkenlos trinken können.


Brombeersaft für Diabetiker

Aus einer zweiten Charge hab ich noch knapp 3 Liter ganz normal mit Zucker gesüßten Saft gemacht, damit auch die Nichtdiabetiker was davon haben. Auch mit Nelkenpulver, Zimt und Zitronensäure gewürzt und dabei schon einen Großteil genascht. 

Dieser Saft, ob Diabetiker oder normaler Saft, ist sowas von köstlich. Die Nelken haben den perfekten Geschmack gebracht, hätte ich gar nicht für möglich gehalten. Ich hab aber auch noch nie Brombeersaft gemacht. Für den ersten Versuch, denke ich, ist er mir vorzüglich gelungen. Ich werd mir gleich nochmal ein Glas gönnen, denn ich hab natürlich auch für uns etwas abgenommen, sozusagen als Arbeitslohn, der in Naturalien ausgezahlt wurde. Mir soll´s recht sein. Ich hab die Zeit dazu, einen sehr guten Saft bekommen und wieder was gelernt, wie man es machen könnte, falls mal die Läden geschlossen bleiben. Ich bin mir aber sicher, daß es so einen Saft niemals im Laden zu kaufen gäbe. Selbst gemacht schmeckt immer besser und vorallem weiß man, was drin ist.

Also bis bald
Eure Petra K.
 Was würd man nicht alles machen aus Brombeeren,
wenn da nicht die Dornen wären
(Petra K.)

Ähnliche Beiträge:
Wildbeerensaft selbst gemacht
Kürbis-Kokos-Saft selbst gemacht
Apfelsaft und Apfelmus selbst gemacht
Mahoniensaft selbst gemacht


Samstag, 23. Juli 2016

Gurkenmarmelade mit Kokos und Zitrone

Manchmal habe ich schon Bedenken, daß mich meine lieben Leser für absolut beknackt erklären aber meine Kreativität scheint in Sachen alternativ leben und alternativ essen schier unendlich zu sein. Ein Beispiel dafür ist wohl die Gurkenmarmelade. Es klingt sicher wie ein Paradoxon, Gurken als Marmelade. Und nach neuesten Vorschriften darf man das ja nicht mal mehr als Marmelade bezeichnen, nur noch als Konfitüre. Nur noch Brotaufstriche aus Zitrusfrüchten dürfen sich Marmelade nennen. Vollkommen irre! Hunderte von Jahre gab es Marmelade, wenn die Früchte richtig passiert waren, und Konfitüre, wenn noch Fruchtstückchen drin waren. Keiner hat sich dran gestört aber weil da irgendjemand der Meinung war, daß es nicht so heißen darf, sprangen alle auf diesen Zug auf. Man hätte ja auch sagen können: "Was Ihr in Brüssel oder in England so daher schwafelt, könnt Ihr ja daher schwafeln. Bei uns bleibt die Marmelade passiert und die Konfitüre mit Fruchtstückchen". Aber nein, es wird alles nachgemacht, was man uns vorschreibt. Kein Wunder, daß es hier nur noch bergab geht.

Bei mir bleibt die Marmelade eben Marmelade, auch die Gurkenmarmelade und wenn ich ein paar Fruchtstückchen drin finde, dann ist es eben bei mir Konfitüre. Zitrusfrüchtevorschrift hin, Zitrusfrüchtevorschrift her! Was gehen mich fremde Vorschriften an. Ich bin Ich.

Aber nun mal zur Sache. Wer einen Garten hat, der kennt das ja vielleicht. Man hat ein paar Gurkenpflanzen angebaut, erst wollen sie gar nicht recht aus dem Knick kommen und irgendwann hat man eine Gurkenschwemme. Schmorgurken sind da ein gutes Essen, um der Gurkenflut Herr zu werden aber irgendwann hat man auch das mal wieder satt und immer noch gibt es Gurken im Garten. Was tun damit?

Gurkenmarmelade!

Ich hab das jetzt mal probiert und ich war überrascht, daß man das essen kann. Und Gurken auf dem Frühstücksbrötchen zu haben, das kann doch auch nicht jeder von sich behaupten, oder? Aber man kann das durchaus essen. Die Nase riecht zwar die Gurken und der erste Bissen schmeckt auch etwas nach Gurke aber sie schmeckt schön frisch, so frisch wie ein Sommermorgen.

Das waren meine Zutaten:

345 g Gurken
1 EL Kokosraspel
1 TL Zitronensäure
1 Pck. Vanillezucker
2-3 EL Wasser
Gelierzucker 2:1 je nach entstandener Menge
Bei mir wog die gesamte Masse 400 Gramm, also hab ich 200 Gramm Gelierzucker gebraucht.

Und so habe ich die Gurkenmarmelade zubereitet:

Die Gurke schälen, halbieren oder vierteln, die Kerne ausschaben, die Gurken klein schneiden, mit dem Wasser in einen Mixer geben und je nach gewünschter Konsistenz mixen. 
Kokosraspel, den Vanillezucker und die Zitronensäure dazugeben und gut vermengen. Die Masse abwiegen und die jeweilige Menge Gelierzucker zugeben, unter Rühren zum Kochen bringen, 4 Minuten sprudelnd köcheln lassen und ab in das vorbereitete Glas, Deckel drauf und auskühlen lassen. 


 Gurkenschwemme?


Gurkenkonfitüre oder Gurkenmarmelade
Egal!

Es schmeckt und ist mal was Anderes.

Weil ich erstmal ganz vorsichtig rangehen wollte, ich wußte ja nicht, wie das schmeckt, hab ich zunächst nur eine kleine Menge gemacht. Inzwischen haben wir schon die Hälfte davon wieder aufgefuttert. Ja, man kann auch zum Frühstück Gurken essen und sei es drum, daß man sie in Form von Gurkenmarmelade ißt. Übrigens schmeckt sie mir auf Schwarzbrot besser als auf einem Brötchen.

Hier gibt es noch Infos zur Heilwirkung der Gurke:
http://www.heilkraeuter.de/lexikon/gurke.htm

http://www.elle.de/9-gruende-warum-gurke-gesund-ist-251512.html 

Also bis bald
Eure Petra K.
Gurkenmarmelade,
die ist so gar nicht fade
(Petra K.)

Ähnliche Beiträge:
Kürbis-Apfel-Konfitüre mit einer Spur Chilli
Grüne Tomaten? Machen Sie eine leckere Konfitüre daraus
Mahoniebeeren-Gelee
Gurken-Smoothie mit Wildkräutern und Banane