Donnerstag, 21. Juli 2016

Felsenbirnen-Kompott - Eine Rarität mit tollem Geschmack

Manchmal werde ich gefragt, wie ich es eigentlich weggesteckt habe, daß ich nun keinen Garten mehr habe. Nun ja, mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Was nützt mir aber das Weinen, ich hab kein Wasser mehr im Garten und ohne Wasser, in dieser "Wüstengegend", aussichtslos. Was soll´s, das Leben geht weiter. Ich weiß ja, daß alles irgendwie seinen Sinn hat. Und wenn es einen Sinn hatte, keinen Garten mehr zu haben, dann war es der, daß die Natur selbst soviel zu bieten hat, wo ich mich überhaupt nicht drum kümmern muß. Weder gießen, noch Unkraut jäten, gar nichts. In der Natur wächst alles von allein, man muß nur noch ernten. Und ich hätte das nie so eindrücklich erkannt, wenn ich meine Zeit im Garten verbracht hätte. So hab ich nun meine Zeit damit verbracht, in die Natur zu gehen und zu schauen, was dort wächst. Und ich gebe zu, ich war überrascht. Wie oft geht man achtlos an der Natur vorbei, ohne sie zu sehen und dabei gibt sie uns soviel. Sie hat es verdient, mehr beachtet zu werden.

Ein Beispiel für meine Überraschtheit war das Finden der Felsenbirne. Ich kannte zwar das Wort, wußte aber weder, was das für ein Baum oder Strauch ist. Ich wußte auch nicht, was der für Früchte bringt und ob die essbar sind, geschweige denn, wie sie schmecken. Wer kennt schon eine Felsenbirne?

Schon im Frühling hatte ich sehr zeitig die Blüten gesehen und die sahen anders aus, als z.Bsp. die Blüten von Kirschen, wo man meinen könnte, daß sie zu den ersten Blüten im Jahr gehören. Auch die Blüten selbst sahen anders aus als Kirschblüten, graziler und ein irrer Duft. Bei meinen Spaziergängen bin ich immer wieder dorthin gegangen, um zu verfolgen, was daraus wächst, denn ich konnte auch im Internet die Blüten nicht eindeutig zuordnen. Also hieß es warten. Irgendwann hingen dann kleine Früchte dran und auch da mußte ich eine ganze Weile recherchieren, was das für Früchte waren. Irgendwann hatte ich es gefunden. Die Felsenbirne hatte ich entdeckt. Als sie Anfang Juli reif waren, hab ich geerntet. Viel war es nicht, was zusammengekommen war, weil ich es beinahe verpaßt hatte. Etliche Früchte waren schon halb vertrocknet, kein Wunder bei dem Wassermangel hier.

Für ein bisschen Kompott und einfach mal zu probieren, wie Felsenbirnen schmecken, hat es aber gereicht. Ich hab sie mit etwas Zucker, Vanillezucker und etwas Zitronensäure ca. 15 Minuten geköchelt. Als sie ausgekühlt waren, haben wir sie samt dem Saft über das Eis gegeben. Das hat einfach wunderbar geschmeckt. Sah aus wie Heidelbeeren, schmeckte auch so ähnlich, war nur etwas derber im Fruchtfleisch aber das stört ja nicht. Wir waren begeistert.

Und mit solchen Erfahrungen kann man auch damit leben, keinen Garten mehr zu haben. Und wenn es denn so sein soll, werden wir irgendwann wieder einen Garten haben. Aber dann kann ich sagen, was Felsenbirnen sind und wie sie schmecken. Wieder was dazu gelernt!


halbreife Felsenbirnen

Endlich gereift und ab in den Kochtopf,
die Felsenbirnen sehen aus wie Heidelbeeren


Felsenbirnenkompott auf Vanilleeis,
sehr lecker!

Hier gibt es auch noch Infos zur gewöhnlichen Felsenbirne:

Also bis bald
Eure Petra K.

Die Felsenbirne

Es war mal eine Felsenbirne
halb versteckt am Wegesrand,
die wollt so gern gesehen werden,
das bracht sie fast um den Verstand.
Sie blühte ach so wunderbar,
nur ihre Beeren war´n so klein.
Ich ging zum Strauch und pflückte sie,
ach, was war´n sie fein.
Ich lobte sie und sprach zu ihr,
vielleicht bist Du noch nicht entdeckt,
bin aber doch so froh darüber,
daß niemand es bisher gecheckt.
Hab Deine Früchte ganz für mich allein,
das Geheimnis uns verbindet.
Sei nicht traurig, kleine Felsenbirne,
daß man Dich nicht findet.
(Petra K.)

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Dienstag, 19. Juli 2016

Ein Song spiegelt das System

Eine Welt, der ich mich entsagt habe, wird hier in einem Song so herrlich aufgezeigt und Jeder kann, wenn er es denn will und sich nicht davor scheut, das System und vielleicht auch sich selbst darin wiederfinden. Aber ich gebe zu, es gehört Mut dazu, so ehrlich zu sich selbst zu sein:


Sarah Lesch - Testament (Protestsongcontest von FM4)


Bis bald
Eure Petra K.
Denken ist kopflastig
(Erhard Horst Bellermann)
(*1937), deutscher Bauingenieur, Dichter und Aphoristiker


Montag, 18. Juli 2016

Falscher Feta selbst gemacht und würzig eingelegt

Als wir das letzte Mal selbst Butter gemacht haben, war wieder jede Menge Magermilch übrig. Eigentlich wollte die ein Bekannter haben, um sie an die Tiere zu verfüttern. So eine Verschwendung, war mein Kommentar dazu. Bei mir kommt die "Menschenfütterung" vor der Tierfütterung. Das Problem löste sich aber, wie sollte es anders sein, wieder einmal ganz von selbst.

Draußen 30 Grad aufwärts, kein Keller, um die Milch kühl zu halten, der Kühlschrank viel zu klein, um 20 Liter Milch rein zu kriegen. Die Milch konnte auch aus Zeitgründen nicht gleich abgeholt werden. Was war die Folge? Die Milch fing an, sauer zu werden. Meine Reaktion: Hilfe, was nun?

Ich versuchte noch, die Milch zu retten, indem ich sie aufkochen wollte. Zu spät, die Milch trennte sich schon in weiße Masse und Molke. Ich brauchte da nicht mal mehr Essig, um die Milch zu klären, das hatte die Natur ganz von selbst geschafft. Auch gut! Aber was mach ich jetzt mit dieser frischkäseähnlichen Masse?
Erst mal raus aus der Molke. Mit einem großen Sieb die weiße Masse abgeschöpft und abtropfen lassen. Dauerte nicht lange, da hatte ich einen festen Klumpen. So ähnlich wie Paneer, der Käse, den es in indischen Restaurants immer gibt aber eben viel fester. Nicht gut! Und nun?

Dann mach doch mal eingelegten Feta-Käse, dachte ich mir so. Der Käse ging gut in Würfel zu schneiden also gings los. 2 Gläser geholt und zusammen mit Gewürzen die Käsewürfel eingeschichtet. Olivenöl drauf, Deckel drauf, 1 Woche durchziehen lassen. Dann die Probe - Perfekt!

Ich kann Euch heute nicht mal so ganz genau die Mengenangaben mitteilen, weil ich das alles mehr nach Gefühl gemacht habe aber im großen und ganzen hab ich folgende Gewürze verwendet, die jeweils auf die Gläser und zwischen die Käsewürfel aufgeteilt wurden.

Die Zutaten:

ca. 400 g Hirtenkäsewürfel aus Kuhmilch
ca. 2 EL Himalaya-Salz (nur verwenden, wenn "Feta" ohne Salzlake selbst gemacht wird)
1 EL Senfkörner
4 kl. getr. scharfe Chillischoten
ca. 3 - 4 Knoblauchzehen (je nach persönl. Gusto)
1 EL getr. Rosmarin
1 EL getr. Thymian
ca. 1 TL Pfefferkörner (schwarz)
ca. 4 Pimentkörner
ca. 4 Wacholderbeeren
1 gr. Lorbeerblatt
1 EL getr. Basilikum
ca. 1 Msp. getr. Estragon
ca. 500 ml Olivenöl

Und so wurde der falsche Feta zubereitet:

Die Käsewürfel abwechselnd mit den Gewürzen in die Gläser schichten. Mit Olivenöl aufgießen bis die Käsewürfel überdeckt sind, Deckel drauf und ab in den Kühlschrank oder noch besser, an einen kühlen Ort, damit das Öl nicht so dicklich wird. Die Masse muß nun ca. 1 Woche durchziehen, wobei ich immer mal leicht durchgeschüttelt habe, damit sich die Gewürze verteilen. Man muß aber nach dem leichten Schütteln schauen, ob die Käsewürfel auch wieder unter Öl sind, damit nichts schlecht wird. Nach ca. 1 Woche kann gekostet werden. Uns hat es sehr gut geschmeckt.


Abgetropfter Frischkäse aus Kuhmilch in Würfel geschnitten


 Käsewürfel in würziger Marinade eingelegt

Köstlich!
Schmeckt wie aus dem Laden 

Wenn ich mir bei Preisvergleichen so ansehe, was die Originalprodukte kosten und ich das mit den Kosten vergleiche, die man hat, wenn man es selbst anrührt, dann muß man nicht mehr lange drüber reden. Das teuerste war wohl das Olivenöl aber alles andere sind nur Centbeträge. Im Geschmack steht es den Supermarktprodukten in nichts nach. Man muß es eben nur machen. 

Und so wurde aus der geplanten Tierfütterung guter, falscher Feta. Und die Menschleins, die ihn gekostet haben, haben ihn allesamt gelobt. Experiment gelungen! Auch das kann man eben selbst machen.

Probieren geht über studieren!

Also bis bald
Eure Petra K.
Feta, sprach die Greta.
Hab ich keene, sprach die Lene.
Selber machen geht ja auch, 
sagt der Ben mit leerem Bauch.
Gar nicht schwer, winkt ab der Peer.
Los gehts!
Und wenig später 
haben alle ihren Feta.
(Petra K.)

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Samstag, 16. Juli 2016

200.000 Zugriffe - Ich sage Danke

Heute nacht irgendwann war es soweit. 200.000 Zugriffe auf mein Blog. Nie hätte ich solche Zahlen erwartet und doch werden sie irgendwann erreicht. Zeit, um meinen lieben Lesern Danke zu sagen. Danke dafür, daß Ihr immer wieder mal vorbeischaut. Danke, daß Ihr so rege an meinen Themen und Interessen teil habt. Danke für die vielen lieben Kommentare. Danke auch für die Fairnes untereinander. Danke vorallem auch für die vielen konstruktiven Vorschläge und Anregungen. Es gäbe sicher noch so Vieles, wofür ich mich bedanken könnte. Ich sage dafür einfach mal so lapidar: Bleibt so wie Ihr seid und schaut auch zukünftig immer wieder mal hier vorbei. Ich freu mich darüber.


Die 200.000, das sind nur die Zugriffe. Wenn ich die Klicks anschaue, da sind wir schon bei 2.209.554. Ganz schön gewaltig.

Mein Blog hat 24 Mitglieder und 32 Blogfolger. Das freut mich sehr.

Der mit 8.046 Zugriffen meist aufgerufene Beitrag war:
Ankündigung Volksentscheid - Ende des Besatzungsrechts, Austritt aus der Nato,
mit 2.717 Zugriffen gefolgt von:
Polizei - alles Firma oder was?

Man kann also feststellen, daß die gesellschaftspolitischen Themen am meisten aufgerufen wurden und werden. Das hat mich überrascht, denn diese Themen sollten, als ich diesen Blog am 06.08.2013 eröffnet habe, nur als Randthemen gelten. Und trotzdem freue ich mich über das rege Interesse. Zeigt es mir doch, daß im Land noch nicht grundsätzlich Hopfen und Malz verloren ist, was mir manchmal so vorkommt. Das stimmt mich hoffnungsvoll, daß sich hier doch irgendwann etwas zum Positiven ändert, zum Wohle der gesamten Gesellschaft. Das liegt mir wirklich auch sehr am Herzen, denn so, wie es aktuell abgeht, kann es doch nicht weitergehen. Wo soll denn das noch hinführen, wenn nur noch abgezockt und das Volk willkürlich zur Schlachtbank geführt wird? Na ja, alles geschieht zur rechten Zeit. Darauf vertraue ich.

Aber schauen wir mal weiter in die Blogstatistik.

Gefunden wurde dieser Blog mit 22.212 Zugriffen über google.de. Es bestätigt sich also, daß google die meist genutzte Suchmaschine sein muß.

Der mit 290 Zugriffen am meisten benutzte Suchbegriff, über den mein Blog gefunden wurde, war: "spar"
Das zeugt davon, daß das Thema "sparen" in der Gesellschaft sehr präsent ist, was wohl auch wieder eine eigene Sprache spricht.

In der Länderstatistik liegt natürlich Deutschland mit 153.066 Zugriffen vorn. Gefolgt von Russland mit 9.685 Zugriffen. Na, da soll noch mal einer sagen, daß es die deutsch-sowjetische Freundschaft nur zu unseren Schulzeiten gegeben haben soll.

Aber nun genug der Statistik. Ich werde mich und mein Blog heute selbst ein kleines bisschen feiern. Man soll ja bekanntlich die Feste feiern wie sie fallen. Und das tue ich am besten mit einem guten Kuchen, den ich gebacken habe.


Kaffeesatzkuchen mit Apfelstückchen, Pudding und Streusel

Wie könnte es anders sein. Bei mir gibt es eben immer ganz verrückte Dinge, die nicht alltäglich sind.
Und genau das ist das Geheimnis meines Blogs.

Anders sein, anders denken, anders machen!

Und ich fühl mich sauwohl damit.

Also bis bald
Eure Petra K.
Besucht mich weiter,
das stimmt mich heiter
(Petra K.)

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Donnerstag, 14. Juli 2016

Quarkkeulchen ohne Kartoffeln

Wenn ich als Kind irgendein Lieblingsgericht gehabt habe, dann waren das wohl die Quarkkeulchen. Meine Mutter hat sie selbst gemacht. Nix mit schnell mal eine Packung aus dem Supermarkt und ab in die Pfanne. Nein, noch so richtige Handarbeit, mit Kartoffeln kochen, wenn sie kalt waren, wurden sie jede einzeln mit Hand gerieben und dann mit Quark und Gewürzen verarbeitet. Sie hat es mit Liebe gemacht und das schmeckte man auch. Ich konnte gar nicht genug davon bekommen.

Aber genau diese viele Arbeit hat mich später immer davon abgehalten, Quarkkeulchen selbst zu machen. Also doch die Packung aus dem Supermarkt und ab in die Pfanne. Geschmeckt haben sie nie wie bei Muttern.

Vor Kurzem hab ich im weiten Netz mal ein Rezept für Quarkkeulchen gefunden, die ohne Kartoffeln gemacht wurden. Na, das war doch interessant. Vielleicht schmeckt das ja auch, hab ich mir gesagt.
Quark hatten wir genug. Wir hatten ja aus 25 Litern Milch Butter hergestellt (ich werde davon noch berichten). Da blieb jede Menge Magermilch übrig, aus dem Rahm wurde ja die Butter gemacht.
Wer nun denkt, daß Magermilch ein Abfallprodukt ist und keinen Geschmack hat, der täuscht. Die Magermilch schmeckt genauso wie die 1,5 % ige H-Milch aus dem Supermarkt. Na wenn diese Supermarktmilch mal nicht in Wirklichkeit Magermilch ist...

Was ich aber nicht wußte, war, daß man aus diesem "Abfallprodukt Magermilch" sogar Quark machen kann. Ich hab es einfach mal getestet, ist ja keine großartige Arbeit, die Milch einfach in einem Topf sauer werden zu lassen und nach 3 Tagen die Molke ablaufen zu lassen.
Ich hab es mal mit 9 Litern Magermilch probiert. Da kam 1,5 Kilo Magerquark dabei heraus. Na, da kann man doch was damit anstellen, oder? Es ist kein Sahnequark aber zum Backen oder braten geht er allemal. Also wurden heute bei mir Quarkkeulchen gemacht.

Das waren die Zutaten:

1 kg Magerquark
ca. 15 - 20 EL Mehl (405-er)
4 Eier
6 - 8 EL Zucker (je nach persönlichem Gusto)
½ TL Himalaya-Salz
4 EL Grieß
ca. 50 ml Zitronensaft
½ Pckg. Backpulver
1 Msp. ger. Muskat
etwas Sonnenblumenöl zum Ausbacken

Und so wurden die Quarkkeulchen hergestellt:

Den Quark in eine Schüssel geben, die Eier zufügen und straff verrühren. Danach Zucker, Salz, Grieß, Muskat, Backpulver und Zitronensaft zugeben und alles miteinander verrühren. Der Teig sollte nicht zu dünn sein, bei Bedarf also evtl. noch etwas Mehl rein geben.
In einer beschichteten Pfanne das Öl erhitzen. Den Teig mit zwei Löffeln portionieren und jeweils in der Pfanne mit den zwei Löffeln den Teig in Form bringen und beidseitig goldbraun ausbacken.
Die Quarkkeulchen sollten nicht bei zu hoher Hitze gebacken werden. Ich hatte von 6 Stufen die Stufe 4 verwendet, sonst brennen sie nämlich außen an und sind innen noch nicht durchgebacken.
Wenn sie fertig gebacken sind, kann man noch mit Zucker bestreuen oder Apfelmus dazu reichen.

Man kann natürlich auch von der angegebenen Menge nur die Hälfte machen, wenn man nicht soviel essen will oder kann. Ich hab aber gleich so eine große Menge gemacht, weil auch ein paar Freunde die Dinger so gerne essen und keine Zeit für solche Küchenspielchen haben. Und da wir Zeit für sowas haben, können wir denen eine Freude bereiten.


 Ein Teil unserer selbst gemachten Quarkkeulchen
Zwar ohne Kartoffeln aber fast wie bei Muttern

Uns hat es sehr gut geschmeckt. Wenn ich darüber nachdenke, was im Supermarkt inzwischen eine Packung Quarkkeulchen kostet, da liege ich mit der selbstgemachten Variante nur im Centbereich auf die Menge gerechnet. Es lohnt sich also auf jeden Fall Quarkkeulchen selbst zu machen.

Guten Appetit!

Bis bald
Eure Petra K.
Meint da jemand, man sollt´ nur essen wie bei Muttern?
Nein, man kann auch Selbstgemachtes futtern!
(Petra K.)

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Dienstag, 12. Juli 2016

Was wächst denn da im Juli?

Es ist noch gar nicht so lange her, da blühten erst die Bäume und Sträucher. Jetzt, im Juli, ist die Natur in Hochform. Schaut doch nur, was man da alles entdecken kann:


Unsere stehende Geranie hat "Junge" bekommen
Ich hab von der Mutterpflanze Stecklinge abgeschnitten und einfach in die Erde gesteckt
Sie sind gut angewachsen und nun blühen sie auch schon


Das Kanadische Berufkraut ist essbar


Ein Meer in blau - Die Kornblumen


Das Wiesen-Labkraut ist auch essbar


Am Weißdorn sind schon die grünen Früchte zu sehen


Kräftig gelb blüht der Gewöhnliche Hornklee


Ein besonders schönes Exemplar der Wilden Möhre


Schon von weitem zu sehen - Die Königskerze


 Das wird meine diesjährige kulinarische Herausforderung
Noch sind sie grün und klein
Mal sehen, was ich draus machen kann, wenn sie reif sind


Die Graukresse ist auch essbar


Die Lindenblüten verströmen zur Zeit einen irren Duft
Wahnsinn!


Das wird auch noch eine kulinarische Herausforderung für mich
 Hoffentlich lassen mir die Vögelchen etwas übrig wenn die Früchte reif sind


Was macht einen Spaziergang so richtig rund?
Ein Zwischenstopp bei den wilden Himbeeren
Oh wie lecker!


Wild gewachsene Kirschen
Da komm ich nicht dran vorbei


Der Natternkopf ist auch essbar


Ein Fluch für den konventionellen Gärtner
Ein Segen für die Wildkräuterfans


Eine Wiese voller Skabiosen
Immer wieder wunderschön

Natur kann so herrlich sein, wenn man sie denn sieht und vorallem sehen will!

Also bis bald
Eure Petra K.

Farben sind das Lächeln der Natur und Blumen sind ihr Lachen
 (James Henry Leigh Hunt, 1784 - 1859, englischer Schriftsteller)

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Freitag, 8. Juli 2016

Johannisbeer-Sorbet selbst gemacht

Als in diesem Jahr die roten Johannisbeeren reif wurden, hab ich micht gefragt, was ich denn daraus machen werde. Sirup hatte ich noch aus dem letzten Jahr und auch Saft war noch da. Na ja, ein paar zusätzliche Flaschen Saft konnten ja nicht schaden, das wird bei uns gern getrunken.
Aber im Gegensatz zu anderen Jahren wollte ich diesmal auch noch etwas aus dem Trester machen, der von der Saftherstellung übrig war und andere Jahre immer auf dem Kompost landete. Viel zu schade, denn da steckt noch jede Menge Frucht drin.

Und so hatte ich die Idee, Eis daraus zu machen. Die geniale youtube-Vorlage zur Eisbereitung hatte natürlich nicht funktioniert, weil es bei mir zu viel Fruchtmasse war. Als mir die Finger schon halb abgefroren waren, hab ichs aufgegeben. Rein in eine Dose und ab in den Frost, auch auf die Gefahr hin, daß dann das Eis kristallisiert. Und so kam es denn auch. Das Eis war zwar nun durchgefrostet aber eben etwas kristallisiert. Aber der Geschmack - Einzigartig!

Ich hatte die Beerenreste vom Saftmachen nach dem Abkühlen durch ein Sieb gepreßt, nach unserem Geschmack mit Zucker und Vanillezucker gesüßt. Entstanden ist damit eine herrlich fruchtige Masse, die für Eis wie geschaffen ist. Kein Sahneeis aber ein sehr gutes Sorbet.

Wir verwenden es als Fruchthaube über einem einfachen Vanilleeis. Noch ein paar Früchte dazu, wir nehmen da manchmal Ananas oder Pfirsiche, fertig ist ein erfrischender Snack zum Nachmittagskaffee, wenn es so heiß ist wie in den letzten Tagen. Und das Sorbet peppt ein einfaches Vanilleeis absolut auf.

Fazit: Und immer wenn man glaubt, man hat alles ausgereizt, gibt es immer noch eine weitere Verwendung. Und so haben wir nicht nur unseren geschätzten Johannisbeersaft sondern auch noch aus den Resten ein fruchtiges Sorbet.


Johannisbeer-Sorbet
fruchtig und sehr lecker


Vanille-Eis mit Johannisbeer-Sorbet und Früchten

Guten Appetit!

Also bis bald
Eure Petra K.
Eis ist nicht immer weiß
(Petra K.)

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Mittwoch, 6. Juli 2016

Saure Sahne selbst gemacht

Unsere Milchverarbeitung treibt ja die tollsten Blüten. Als wir das letzte Mal Quark gemacht haben, kamen wir erst etwas verspätet dazu, den Quark zu "ernten". Er hatte also einen Tag länger in der Molke zugebracht, als in den vorangegangenen Quarkproduktionen, 5 Tage anstelle von sonst max. 4 Tagen.

Als ich die oberste Schicht auf dem Quark abgekratzt hatte, weil die immer irgendwie bitter schmeckt, kam eine weiße dicke Schicht zum Vorschein, die wir gar nicht so recht zuordnen konnten. Quark war das nicht, der war unter dieser dicken Schicht. Aber was ist das, haben wir uns gefragt. Oh man, wie weit sind wir davon entfernt, zu wissen, wie unsere Lebensmittel entstehen?

Ein vorsichtiger Versuch zur Kostung von dieser dicken Masse brachte nur einen Verdacht zustande. Konnte das saure Sahne sein? So richtig sauer schmeckte das ja nicht. Eher wie richtige Sahne. Ich hatte keine Ahnung, was wir da vor uns hatten aber es hat gut geschmeckt. Und jetzt gehe ich einfach mal davon aus, daß es eine Art saure Sahne war. Auf alle Fälle viel zu schade, um sie wegzuschmeißen, so wie ich die bittere Schicht auf der Quarkoberfläche wegschmeiße.

Es war eine nicht unwesentliche Menge. Aber was macht man denn damit? Vom Rumstehen wird sie auch nicht besser und einen Braten, wo man vielleicht saure Sahne zur Soßenbindung verwenden kann, hatten wir auch nicht. Einen Braten gibt es bei uns sowieso selten, weil ich doch eher das Vegetarische bevorzuge und ich bin grundsätzlich der Meinung, daß man nicht ständig Fleisch essen muß. Wenn, dann esse ich das meist nur aus Sympathie zu meinem Mann, weil er doch wenigstens am Wochenende mal ganz gerne Fleisch ißt. Aber selbst dann braucht man keine ganze Schale saure Sahne, wenn es denn überhaupt saure Sahne ist.

Meine Lösung: portionsweise einfrosten und hoffen, daß man es mal braucht. Vielleicht ist ja auch jemand schlauer als ich und kann mir sagen, ob bei der Quarkentstehung auch als Nebenprodukt saure Sahne entsteht. Und was macht man denn alles so aus saurer Sahne?

Man man man, ich hätte nicht gedacht, daß ich in meinem Alter noch so viel lernen muß. Aber genau das ist so herrlich spannend bei meinen Aktivitäten. Etwas machen und dann einfach mal schauen, was dabei rauskommt. Ich experimentiere eben gern und ich hab noch immer was dabei gelernt. Kann ja nicht schaden. Dümmer wird man dabei auf keinen Fall.


Saure Sahne als Produkt bei der Quarkherstellung
Viel zu viel, um es gleich verbrauchen zu können


 Die Lösung:
portionsweise im Eiswürfelbehälter einfrosten


Fertige Portionen von saurer Sahne
Bereit für den jeweiligen Bedarf zum Andicken von Bratensoßen

Man lernt ja nie aus!

Also bis bald
Eure Petra K.
Ob im Quarktopf saure Sahne,
ja, das kann ich nur erahne.
Nix gelernt oder nix behalten
und so bleibt es stets beim Alten.
Nun muß ich halt ausprobieren,
denn probieren geht bekanntlich übers Studieren.
(Petra K.)

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Nachtrag 27.05.2019:
Ich habe nun die perfekte Verwendungsmöglichkeit für saure Sahne gefunden. Saure-Sahne-Eis mit Zitronensaft und Vanille. Mega lecker!
Die saure Sahne hab ich mit einem Schuß Kondensmilch etwas homogener gemacht, etwas Zitronensaft, Vanillezucker und etwas ganz normalem Zucker verrührt. Ab in den Gefrierschrank und alle 15-20 Minuten schön umrühren, damit nichts kristallisiert. Dauer: ca. 3-4 Stunden. Wer eine Eismaschine hat, ist natürlich sehr gut bedient.
Saure-Sahne-Eis - Das perfekte Sommer-Eis...




Montag, 4. Juli 2016

Regulierungswut beim Pilze sammeln

Manchmal hat man ja den Eindruck, daß die "Obrigen" aus "BRD-Behörden" oder auch in Brüssel jeglichen Blödsinn erfinden, nur um ihre Daseinsberechtigung zu unterstützen, damit man sagen kann, man ist wichtig und ohne ihn geht da gar nichts...

Ein Beispiel ist das Sammeln von Pilzen. Einst konnte jeder gehen und das mitnehmen, was er da grade fand. Heute geht das ja gar nicht mehr. Es gibt sogar eine "Bundesartenschutzverordnung".

In Wirklichkeit geht es um was ganz anderes. Man möchte mitreden, man möchte kontrollieren, den Bürger bevormunden, ihn klein und gefügig halten und man möchte natürlich Geld verdienen. Und wie macht man das? Indem man Gesetze und Verordnungen erläßt, in der Hoffnung, daß sie niemand kennt und man dann mit Strafgeldern so richtig absahnen kann. Der Trick ist nicht neu, bekommt aber immer wieder eine Steigerungsform.

Natürlich gibt es für den Otto-Normalo auch immer eine Erklärung dazu, warum das so sein muß und warum es angeblich gar nicht anders gehen kann. Ist ja bekanntlich immer alles zur Sicherheit oder zum Wohle des Bürgers oder eben zum Wohle der Natur. NATÜRLICH!

In Wirklichkeit scheren die sich einen feuchten Dreck um die Natur. Jeden Tag wird soviel Natur kaputt gemacht, daß es einem Angst und Bange werden kann. Und alles wird von oben abgesegnet. Und ob da irgendwo ein geschütztes Kräutlein wächst oder ein geschütztes Tier lebt, spielt keine Rolle, wenn noch ein weiterer Einkaufstempel gebaut werden soll. KAUFEN ist wichtiger, als jegliche Natur. Mit der Natur verdient schließlich die Obrigkeit kein Geld, mit der Mehrwertsteuer aus Konsumtempeln dagegen schon.
Es ist hierzulande verboten, mehr als ein oder zwei Kilo Pilze zu sammeln. Verstößt man dagegen, gibts Bußgelder bis zu 5.000 €. Na da lohnt es sich doch richtig für die immer klammen Stadtkassen. 

In Wirklichkeit geht es doch nicht darum, den Bestand der Pilze zu schützen. Es geht NUR darum, zu verdienen, denn die Städte müssen seit ein paar Jahren schon nach der doppischen Rechnungslegung arbeiten. Nix mit Gelder vom Staat, die müssen ihre Gehälter selbst erwirtschaften und dazu ist jedes Mittel recht, Hauptsache es fließt die Kohle. Otto-Normalo hat davon sowieso keine Ahnung, also wird es einfach so gemacht. Der kleine Bürger hat eh keine Chance, er bekommt ja sowieso von niemandem hier Recht, die stecken alle unter einer Decke. Aussichtslos, dagegen vor zu gehen! 

Nannte man nicht sowas früher Diktatur?!

Daß diese Regulierungswut ohne jegliche Notwendigkeit besteht und somit jeglicher Grundlage entbehrt, zeigt eine wissenschaftliche Studie, die über einen Zeitraum von 29 Jahren durchgeführt wurde. Ganz akurat, mit Vergleichsflächen etc.
Es wurde geforscht, ob es einen signifikanten Unterschied macht, ob Pilze gesammelt werden oder ob keine gesammelt werden, ob sie abgeschnitten oder herausgedreht werden etc.

Das Ergebnis: Es spielt im Hinblick auf die Pilzpopulation KEINE Rolle, ob gesammelt wird oder nicht, ob abgeschnitten oder herausgedreht wird. Der Natur ist das schlichtweg egal. Und das ist für mich auch nachvollziehbar, denn der wahre Pilz ist unter der Erde, über der Erde sind lediglich die Fruchtkörper und wenn die Bedingungen von Temperatur und Feuchtigkeit stimmen, gibt es Pilze.  Und der Pilz ist nun mal nicht gleichzusetzen mit dem Myzel.

Daran kann man sehen, daß die "Obrigen" Null Ahnung haben, der Sinn einer Maßnahme für sie auch absolut keine Rolle spielt, Hauptsache es besteht die Chance, daß Kohle fließt und der kleine Bürger gefälligst die Klappe hält und kuscht...

Hier kann man mehr zur wissenschaftlichen Studie lesen:

Und hier im Gegenzug zur wissenschaftlichen Studie die Drohgebärden wie man sie kennt:
http://www.t-online.de/ratgeber/freizeit/umwelt-natur/id_60848680/pilze-sammeln-was-erlaubt-und-was-verboten-ist.html

Also bis bald
Eure Petra K.

Jetzt stillt se,
scheiß Pilze
(Verfasser unbekannt)
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Samstag, 2. Juli 2016

Weinblätter-Limonade

Wenn es im Sommer so heiß ist, will man nur eines: trinken. Und obwohl ich sonst eigentlich das Süße bevorzuge, kann es im Sommer auch mal weniger süß sein. Warum das bei mir so ist, weiß ich auch nicht so genau aber meiner Gesundheit soll´s recht sein. Zucker ist ja nicht so gut, egal welchen Zucker man verwendet. Ob es nun raffinierter Zucker, brauner Rohrzucker, Traubenzucker, Vollrohrzucker oder Milchzucker ist, man findet immer irgendwo eine Info, daß jede Art etwas Negatives in sich trägt.

In der Konsequenz heißt das, daß man Wege finden muß, ohne Zucker auszukommen. Schwer genug, aber der Weg ist das Ziel. Auf diesem Weg bin ich auf ein Getränk gestoßen, was man auch ganz gut ohne Zucker trinken kann:

Weinblätter-Limonade

Wer in seinem Garten oder am Haus Weinstöcke hat, der sollte einmal ein paar Blätter mit Stielen pflücken (ich hatte ca. eine Handvoll für eine Liter-Kanne Wasser), diese klein schneiden und mit Wasser ansetzen, 24 Stunden kühl stellen und dann trinken.
Am Anfang ist es vielleicht ungewohnt aber das Getränk hat was! Je länger es gekühlt steht, umso intensiver wird der frische Geschmack. Eine leicht säuerliche Note ist wohl für diesen angenehm frischen Geschmack verantwortlich. Den ihm nachgesagten leichten Bananengeschmack konnte ich nicht wirklich feststellen, zumindest nur mit sehr viel Phantasie.

Das entscheidendste Kriterium ist wohl eher für mich an diesem Getränk, daß man aus Weinblättern, die an den Weinstöcken in großer Anzahl wachsen, ein gutes Getränk machen kann. Sozusagen roh vegan, wenn man Wert darauf legt. Mir schmeckt es einfach, weil ich generell die säuerliche Note in Getränken mag.

In Weinblättern gegarter Reis ist ja in südlichen Ländern Gang und Gäbe, ich mag das nicht, ist mir zu fade. In Weinblättern gegrillter Fisch, das hab ich noch nicht ausprobiert. Könnte aber sinnvoll sein, weil dann der Fisch nicht so leicht verbrennt, die Weinblätter aber durch das Grillen intensiver und knuspriger sind. Vielleicht komme ich ja noch mal dazu, das auszuprobieren. Bis dahin bleibe ich bei meiner Weinblätter-Limonade.


Frische ungespritzte Weinblätter


Die kleingeschnittenen und mit Wasser angesetzten Weinblätter
Gut gekühlt ein schönes Sommergetränk

Zum Wohl!

Die Weinblätter kosten nichts, ergeben aber ein gutes Getränk. Probiert es aus!

Also bis bald
Eure Petra K.
Der Weinstock gute Reben bringt,
bis sie reifen, man aus Blättern Limonade trinkt.
(Petra K)

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Donnerstag, 30. Juni 2016

Die "Wetterkerzen"-Prognose

Habt Ihr schon mal auf youtube den Mann gesehen, der anhand der Königskerzenblüten erkennen kann, ob es im folgenden Winter schneit oder nicht? Ich hab das vor ca. 2 Jahren zum ersten Mal angeschaut. In diesem Jahr wage ich mal selbst eine Prognose. Ob es wirklich so kommt oder nicht, wird sich zeigen. Eine Gewähr dafür übernehme ich auf jeden Fall nicht, denn das Wetter macht bekanntlich sowieso was es will. Aber wie sagt der Herr Beckenbauer immer so schön: Schau mer mal, dann seh´ mer scho...

Diese "Wetterkerze" hab ich jetzt mal bei uns fotografiert:


Königskerze Ende Juni 2016

Wenn ich das heranziehe (und vorallem, wenn ich es richtig verstanden habe), was der "Wetterkerzenmann" so erzählt hat, dann müßte bei uns hier folgender Winter kommen:

Im Oktober kein Schnee
Im November kommt Schnee
Im Dezember kein Schnee
Anfang Januar etwas Schnee
Anfang Februar etwas Schnee

Und das wars dann auch schon mit dem Winter 2016/2017. 

Die Ameisenhaufen sehen bis jetzt auch noch sehr mager aus. Allesamt noch sehr niedrig bis jetzt, was auf einen leichten Winter hinweist. Mal sehen, was die Ameisen noch so machen, denn nur wenn die Ameisenhaufen sehr hoch gebaut werden, wird es ein starker Winter.


Ameisenhaufen Ende Juni 2016
Noch ist er nicht sehr hoch, was auf keinen starken Winter hinweist
Aber noch sind die Ameisen am Bauen

Auch die Menge der herabfallenden Eicheln soll ja ein Zeichen sein, ob es ein starker oder ein lauer Winter wird. Fallen viele, wird´s hart, sieht man kaum welche, wird´s lau. Aber da kann ich jetzt noch nichts dazu sagen, die Eicheln müssen ja erst mal wachsen. Spannend finde ich es auf jeden Fall und es ist immer ein Grund, sich in der Natur umzuschauen. Schön ist sie immer, egal welches Wetter es gibt. 
Alles hat seine Zeit. Gutes Wetter und auch schlechtes Wetter. Und vorallem: was ist denn gut oder schlecht? Wenn sich alle über sonniges Wetter freuen, ruf ich nach Regen, weil hier schon wieder alles vertrocknet ist. Für mich ist hier in diesem "Wüstengebiet" das schönste Wetter Regenwetter. Leider gibt es das hier nur all zu selten.
Egal wie das Wetter wird! Wenn der nächste Winter vorbei ist, sind wir auf jeden Fall schlauer...

Hier gibt es ausführlichere Infos zur Wetterkerzen-Prognose:
http://www.celticgarden.de/2018/01/wetterorakel-mit-der-koenigskerze/

Update (März 2019): Das mit den Eicheln kann ich nicht bestätigen, hab es jetzt zwei Jahre lang beobachtet. Es fielen sehr sehr viele Eicheln runter und wir hatten trotzdem jeweils keine nennenswerten Winter, maximal ein paar Tage mit starkem Frost aber das war´s dann auch gewesen.

Also bis bald
Eure Petra K.
Die kleinen fleißigen Ameisen
uns auf den nächsten Winter hinweisen
Drum achte sie, tritt sie nicht tot,
dann hat Deine Wetterprognose keine Not.
(Petra K.)

Nachtrag 16.08.2016:
Ich habe vor ca. einer Woche an einer Robinie eine Blüte gesehen und extra mitgenommen, damit man es mir auch glaubt. An einem Apfelbaum hing ebenfalls eine frische Blüte.
Es heißt immer, wenn spät im Jahr nochmal neue Blüten treiben, dann kommt kein Winter.
Das würde ja zu meiner Wetterprognose passen. Mal schauen, ob ich recht habe.

Update Oktober 2016:
Meine Prognose für Oktober hat schon mal gestimmt, es gab bis jetzt keinen Schnee. Nun ja, das ist hier auch wohl nicht anders zu erwarten, wir haben hier meist einen sehr schönen und auch recht langen goldenen Herbst. Übrigens habe ich in den letzten Tagen auch an fast allen Birken junge Samenstände gefunden, leider waren die Fotos, die ich davon gemacht hatte, alle verwackelt, weil ich die Hände voll Pilze hatte. Im Oktober junge Birkensamenstände, da kann kein wirklicher Winter kommen.

Update November 2016:
In diesem Monat sollte ja lt. meiner Wetterkerzen-Prognose Schnee kommen. Nun ja, wir hatten Anfang November mal für ein paar Tage Schnee. Er ist nicht lange liegen geblieben, der Boden war wohl noch etwas zu warm. Heute (30.11.2016) gabs auch Schnee, es war herrlich, gerade zum Nachmittagskaffee. Er wird sich wohl auch jetzt nicht lange halten aber immerhin, die Prognose hat gestimmt, wir hatten im November Schnee.

Update Dezember 2016:
Meine Prognose für Dezember lautete, daß kein Schnee kommen sollte. Nun, der Nikolaus hatte ein paar Flocken im Gepäck, es hat also nicht zu 100 % gestimmt. Der Nikolausschnee blieb aber auch nicht lange liegen. Ich hatte im Dezember ein paar ausladende Äste abgesägt, dabei tropfte es ganz stark aus dem Holz. Wäre ein richtiger Winter zu erwarten, gäbe es keinen Saft im Holz.

Update Januar 2017:
Auch der Januar hat fast gestimmt. Es hat nicht nur, wie in meiner Prognose, Anfang Januar geschneit, es gab auch bis Mitte Januar immer mal wieder ein paar Flocken. Der Schnee blieb dann bis Ende des Monats liegen, weil es doch recht kalt war.

Update Februar 2017:
Die Februar-Prognose hat auch wieder fast gestimmt. Anfang Februar gab es ein paar Krümel Schnee. Nur der Schnee Ende Februar war nicht in meiner Prognose enthalten. Na ja, damit kann ich leben.

Ich hatte auch prognostiziert, daß es nach dem Februar keinen Schnee mehr geben wird. Und auch das hat bis jetzt (Anfang April 2017) genau gestimmt.

Fazit: Man kann mithilfe der Königskerze annähernd genau sehen, wann im kommenden Winter Schnee runterkommt. Und wenn ich das kann, dann kann das jeder Andere auch. Probiert´s aus!


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Mittwoch, 29. Juni 2016

Zur Sache Staatsanwalt

Heute betrachten wir mal die Legalität eines BRD-Staatsanwaltes. Und ohne das Ergebnis vorweg nehmen zu wollen, kann man auch hier wieder feststellen, daß in diesem Land nichts, aber auch gar nichts auf legalen Füßen steht. Auch nicht der Staatsanwalt!

Ich zitiere dazu mal eben das juristische Wörterbuch:

Definition Grundrechtsfähigkeit:

Grundrechtsfähigkeit ist die Fähigkeit, Träger von →Grundrechten zu sein. Sie besteht beim Menschen grundsätzlich von der →Geburt an. Sie steht nicht dem Staatsorgan Staatsanwaltschaft als Strafverfolgungsorgan zu. 

Eine juristische Person ohne Grundrecht ist nicht grundbuch-, recht-, geschäft-, handlung-, delikt-, insolvenz-, vertrag- oder prozeßfähig, sondern nur schuldfähig. Wenn also der Staatsanwalt nicht grundrechtfähig ist, so kann er auch gar keinen Prozeß führen oder in einem Prozeß irgendetwas bewirken, äußern, ein Strafmaß bestimmen oder sonst irgendwas. Es gibt ihn dort nicht, weil er nicht prozeßfähig ist, er hat in einem Prozeß nichts zu suchen! Und dafür gibt es noch jede Menge weitere Aspekte, die einen Staatsanwalt ad absurdum führen.

Ein Bürger wird durch die Staatsanwaltschaft, sich ausgebend als Staatsanwalt, verfolgt und angeklagt.
Nach den hier aufgeführten Informationen ist ein in der jeweiligen Anklageschrift benannter Staatsanwalt kein verfassungskonform bestallter Staatsanwalt, siehe u.a. Expertise Grundrechtepartei.

Ein BRD-Staatsanwalt hat anstelle des Beamteneides fälschlich den Richtereid geleistet. Und dies hat JEDER Staatsanwalt so getan, so daß bereits an dieser Stelle gesagt werden kann, daß jede Anklage, die durch einen BRD-Staatsanwalt erhoben wurde, NULL und NICHTIG ist!

Und das ist die dazu gehörige Begründung:

Da ein Staatsanwalt Beamter i.S.d. Art. 33 GG und kein Richter i.S.d. Art. 92 i.V.m. Art. 97 GG ist, hat er den Beamteneid gemäß § 38 BeamtStG und nicht den Richtereid gemäß § 38 DRiG zu leisten. Die Eidesformeln in den beiden genannten Vorschriften sind nicht identisch, sondern entsprechend dem ihnen vom Bonner Grundgesetz übertragenen Amt wie folgt, verschieden geregelt:

§ 38 BeamtStG
Ich schwöre, das Grundgesetz und alle in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Gesetze zu wahren und meine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen.

Der Beamte ist demnach in seiner Amtsausübung verpflichtet, das Grundgesetz und alle in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Gesetze zu wahren und zu verteidigen. Er ist somit kein Richter im Sinne des § 38 DRiG.

§ 38 DRiG
Ich schwöre, das Richteramt getreu dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und getreu dem Gesetz auszuüben, nach bestem Wissen und Gewissen ohne Ansehen der Person zu urteilen und nur der Wahrheit und Gerechtigkeit zu dienen.

Der Richter ist dem entgegen in seiner Amtsausübung verpflichtet, das Richteramt getreu dem Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland und getreu dem Gesetz auszuüben. Er ist somit kein Beamter im Sinne des § 38 BeamtStG.

Bereits aus der Formulierung des § 38 BeamtStG vom 17.06.2008, vormals § 58 BBG, sowie der entsprechenden Vorschriften in den einzelnen Landesbeamtengesetzen ergibt sich, dass die Eidesleistung neben der Aushändigung der Ernennungsurkunde rechtsbegründende Wirkung hat. Das ergibt sich insbesondere auch aus der Vorschrift des § 23 Abs. 1 Ziff. 1 BeamtStG, die da heißt:

Beamtinnen und Beamte sind zu entlassen, wenn sie
1. den Diensteid oder ein an dessen Stelle vorgeschriebenes Gelöbnis verweigern.

Das Gleiche gilt für den Fall, dass sich herausstellt, dass der mit der Ernennungsurkunde ernannte Amtsträger keinen oder einen nicht dem Amt entsprechenden Eid geleistet hat (Kompatibilität von Ernennung und Eid / Fürsorgepflicht des Dienstherrn und Treuepflicht des Amtsträgers). Die Kompatibilität von Ernennung und Diensteid ergibt sich unverbrüchlich aus den grundgesetzlichen Vorschriften für den öffentlichen Dienst gemäß Art. 33 Abs. 4 GG, der da lautet:

„Die Ausübung hoheitsrechtlicher Befugnisse ist als ständige Aufgabe in der Regel Angehörigen des öffentlichen Dienstes zu übertragen, die in einem öffentlich-rechtlichen Dienst- und Treueverhältnis stehen.“

Das öffentlich-rechtliche Dienstverhältnis wird also durch die Ernennung und das Treueverhältnis durch den Treueeid des Beamten begründet.

Da sich dieser Diensteid des Beamten in Deutschland in Inhalt und Ausrichtung von dem des Richters elementar unterscheidet, kann demnach der Richtereid nicht für den Beamten (der Staatsanwaltschaft) gelten.

Beamte stehen also zu ihrem Dienstherrn in einem öffentlich-rechtlichen Dienst- und Treueverhältnis, während der Richter gemäß Art. 97 Abs. 1 GG persönlich und sachlich unabhängig und nur dem Gesetz unterworfen ist.

(Anm. d. Redaktion: So sollte es zumindest vom Gesetz her sein. Daß es nicht so ist und es den Richtern herzlich egal ist, was in den Gesetzen steht, beweisen die Richter mit jeder Gerichtsverhandlung aufs Neue – zumindest ist das die persönliche Erfahrung der Redaktion)

Eine unzutreffende Eidesleistung des Staatsanwaltes hat zur Folge, dass er das ihm übertragene Amt als Staatsanwalt nicht ausüben darf, weil er nicht gemäß § 38 BeamtStG geschworen hat, das Grundgesetz und alle in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Gesetze zu wahren und seine Amtspflichten gewissenhaft zu erfüllen.

Die unzutreffende Eidesleistung des Staatsanwaltes hat zur weiteren Folge, dass die von ihm unter diesen beamtenrechtlich fehlerhaften Voraussetzungen getroffenen Entscheidungen nichtig sind, sie also nicht existieren (oder nur zum Schein) und keinerlei Rechtswirkungen erzeugen.

Da der für die Staatsanwaltschaft auftretende Staatsanwalt nicht den Beamteneid geleistet hat, besteht keine Kompatibilität zwischen der Ernennungsurkunde zum Staatsanwalt und dem von ihm fälschlich geleisteten Richtereid. Das hat zur Folge, dass er die Funktion des Staatsanwalts nicht ausüben darf mit der weiteren Folge, dass die von ihm unterzeichnete Anklageschriften u.a. rechtlich gar nicht existieren.

Dem erkennenden Gericht wird als Entscheidungshilfe die gemäß § 31 BVerfGG auch alle Gerichte unverbrüchlich bindende Entscheidung des BVerfG vom 6.5.2008 in 2 BvR 337/08 als ständige Rechtsprechung zur Kenntnis gebracht:

„Die Treuepflicht gebietet, den Staat und seine geltende Verfassungsordnung zu bejahen und dies nicht bloß verbal, sondern auch dadurch, dass der Beamte die bestehenden verfassungsrechtlichen und gesetzlichen Vorschriften beachtet und erfüllt.“

Zu diesen gesetzlichen Vorschriften zählt zuvörderst der Beamteneid.

Und nun soll mir doch einer mal erklären, was im Hinblick auf diese rechtlichen Grundlagen, die allesamt dem BRD-Recht entsprechen, tagtäglich an den BRD-Gerichten für eine Show abgezogen wird. Alles Opium für´s Volk! Und wenn einer kommt und dem Gericht genau diese Rechtsgrundlagen vorlegt, dann wird sofort die Reichsbürgerschublade aufgemacht. Was soll das?!

Das ist BRD-Recht, niemand hat sich das einfach so aus den Fingern gesogen, doch die Gerichte interessiert das einen feuchten Dreck!

Wovor haben Richter und Staatsanwälte soviel Angst, daß immer wieder diese dämliche Nazinummer abgezogen wird? Und wie lange läßt sich das Volk diese Nummer noch gefallen? Und vorallem, was passiert, wenn sie es sich mal nicht mehr gefallen lassen und einfach mal den Kanal voll haben von diesen wandelnden Großkotzen. Darüber sollte man sich Gedanken machen, denn darin steckt Bürgerkriegspotenzial. Wer provoziert dieses Potenzial? Und vorallem, wer profitiert von diesem Potenzial? Das Heraufbeschwören der „ewigen Schuld“ Update 2.0 ???

Also bis bald
Eure Petra K.
Der Staatsanwalt die Fäuste ballt,
wenn der Angeklagte die Fakten auf den Tische knallt
(Petra K.)

Montag, 27. Juni 2016

Nelkenwurz-Wurzel ist essbar

Schon vor längerer Zeit hatte ich ja vor, mal eine Wurzel der Nelkenwurzpflanze auszugraben, um herauszufinden, ob die Wurzel wirklich nach Nelken schmeckt und ich mir damit die gekauften Nelken sparen kann. Nelken verwenden wir recht oft, wenn wir z. Bsp. Eintöpfe machen. Sicher, so eine Packung Nelken kostet nicht die Welt. Wenn ich mir aber das Geld sparen kann, weil in unserer Umgebung das "Unkraut" mit dem Nelkenaroma en masse wächst, warum sollte ich das dann nicht tun?

Heute war es soweit. Ich habe den Test gemacht. Eine Nelkenwurzpflanze ausgegraben, die Wurzel etwas abgespült und einfach mal gekostet. Große Wurzeln sind da nicht wirklich dran, eher so kleine Fadenwurzeln. Viel konnte ich mir also davon nicht erwarten. Aber der Geschmackstest hat mich überrascht. Im ersten Moment schmeckte es nach gar nichts aber kurze Zeit später entfaltete sich der typische Nelkengeschmack mit diesem pelzigen Gefühl auf der Zunge. Eben wie Nelken!

Na, da hab ich doch wieder mal was gefunden, was man beim Kochen nutzen kann. Ziel erreicht!


Die Wurzel kann man wie Nelken als Gewürz benutzen


Nelkenwurz im jungen Stadium
das sammle ich, neben anderen Kräutern, gern für meinen Wildkräutersalat


Und diese schönen Karthäusernelken wachsen auch hier im Wald
Sicher hatte da mal jemand Gartenabfälle entsorgt, wo Samen davon drin war.
Diese Blumen haben aber mit der Nelkenwurz-Pflanze nichts zu tun.

Mir solls recht sein, wenn im Wald auch Blumen wachsen.
Ein schöner kleiner Strauß ziert nun unseren Tisch.

So schön und wertvoll kann die Natur sein

Also bis bald
Eure Petra K.

Der Eine geht gern raus in die Natur,
der Andere sieht auf sein Handy nur.
Und jeder ist mit sich zufrieden,
drum sei auch Dir Dein Liebstes beschieden.
(Petra K.)

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