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Mittwoch, 27. März 2019

Bauerngulasch mit Sauerkraut, Bratwurst und Kartoffeln

Zum Stammtisch gab es mal wieder was zu feiern und da gehört auch immer ein gutes Essen dazu. Lamm mit Kräutern, Thüringer Bratwürste, Bratkartoffeln, Rosenkohl, der Bäcker brachte Brot und Kuchen mit, und wir hatten erzgebirgisches Sauerkraut beigesteuert. Das beherrscht hier auf dem Grützwurst- und Leinöläquator niemand so richtig. Ich hatte aber schon lange wieder mal Appetit darauf. Also hab ich mich durchgesetzt und einen großen Topf Sauerkraut, nach dem Rezept aus meiner alten Heimat gekocht.

Wir haben so eine richtige Schlemmerparty gemacht und trotzdem war noch viel Sauerkraut übrig. So gut es auch geschmeckt hat, es war einfach zu viel. Aber was für ein Gericht kann man denn aus Sauerkraut machen, um den großen Rest zu verarbeiten? Natürlich einen deftigen Bauerngulasch!

Das sind die Zutaten für unseren Bauerngulasch:

1,5 kg Sauerkraut
1 kg Bratwurst
1 kg Kartoffeln
2 Pckg. passierte Tomaten
3-4 große Zwiebeln (geschält und klein geschnitten)
300 g Speck
n.B. Wasser oder Brühe
etwas Fett zum Andünsten

n.B. Petersilie, Schnittlauch oder Wildkräuter zum Bestreuen

Gewürze:

1 TL - 1 EL scharfe Gulaschcreme aus der Tube (je nach gewünschter Schärfe)
1 EL gem. Kurkuma
1 EL getr. Oregano
1 EL getr. Basilikum
ca. 1 EL Himalaya-Salz
1-2 Knoblauchzehen (sehr klein geschnitten)
1 TL Currypulver
1 TL getr. Thymian
1 TL getr. Bohnenkraut
1 TL Kümmel ganz (oder entsprechende Menge gemahlenen Kümmel)
1 TL edelsüßer Paprika
1/2 TL Rosenpaprika (scharf)
1/2 TL gem. Koriander
1/4 TL getr. Rosmarin
1 winzige Msp. extrem scharfes Chili (600.000 Scoville) 🌶😲

In einem großen Topf etwas Fett erhitzen, den kleingeschnittenen Speck darin auslassen, die  Zwiebeln und den Knoblauch zufügen, dünsten bis die Zwiebeln leicht bräunlich sind, dabei immer mal umrühren.
In der Zwischenzeit die Bratwürste in mundgerechte Stücke schneiden und separat in einer Pfanne mit etwas Fett unter mehrmaligem Wenden richtig braun anbraten.
Die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Kartoffeln in den Topf geben, ca. 5 Minuten unter Rühren andünsten lassen, Bratwurst, Sauerkraut und Gewürze dazu, dann mit passierten Tomaten ablöschen, ggf. Wasser oder Brühe zugeben.
Unter gelegentlichem Umrühren hochkochen und ca. 5-8 Minuten leicht köcheln lassen. Herd abschalten und die Nachkochzeit zum restlichen Garen ausnutzen. Das Gemüse sollte bißfest sein. Nochmal abschmecken. Fertig!
Der Eintopf wird perfekt, wenn er noch ein paar Stunden durchziehen kann und auch in dieser Zeit gart das Gemüse noch etwas nach.


Bauerngulasch 
mit Bratwurst, Kartoffeln und Sauerkraut

Sooo lecker!

Da ich für die Stammtischfeier das Sauerkraut schon vorher gekocht hatte, war es natürlich für diesen Eintopf auch schon gar. Wer nur rohes Sauerkraut hat, sollte es also entweder vorher separat kochen oder in diesem Eintopf eine Garzeit von ca. 20 Minuten einplanen, bevor die anderen Zutaten dazu kommen, sonst wäre das Sauerkraut noch zu hart. 

Dieser Eintopf war dermaßen sättigend, daß wir jeweils nur einen Teller geschafft haben und somit konnten wir von dieser Menge an Zutaten 5 Tage lang zu zweit Mittag essen. Es hat uns sooo gut geschmeckt. Ist so ähnlich wie Szegediner Gulasch, wir ziehen aber diesen Bauerngulasch definitiv vor. Und Ihr kennt das ja, mit jedem Tag schmeckt Eintopf bekanntlich immer besser. Man nimmt dann immer nur die entsprechende Menge aus dem großen Topf und wärmt nur die kleinere Menge auf. So kann man viel Strom sparen und man muß vor allem nicht jeden Tag stundenlang am Herd stehen um zu kochen.

Kostenmäßig ist es natürlich auch eine spitzen Bilanz. Wir kommen hier in der Gegend noch recht preisgünstig an sehr gutes, frisches Sauerkraut heran. Das holen wir vom polnischen Feinkosthändler, denn das gute Schlichtinger Sauerkraut, was ich persönlich bevorzuge, ist hierzulande kaum noch erschwinglich. Früher war Sauerkraut mal spottbillig, 500 Gramm ca. 35 Cent. Jetzt kostet gutes, frisches Sauerkraut um die 3 Euro! Soviel zum Thema, daß wir hier doch gar keine Inflation haben.

Ich hab zwar auch schon selbst Sauerkraut gemacht aber uns fehlt definitiv ein kühler Keller. Die Wohnung ist für Fermente einfach zu warm, da hab ich vieles schon wegschmeißen müssen und das ist ja nun auch nicht Sinn und Zweck der Sache. Man muß eben seine Grenzen akzeptieren und ggf. einen Kompromiß suchen. Und deshalb muß ich das Sauerkraut leider kaufen. Aber unser Bauerngulasch macht alles wieder wett...

Ich danke dem Universum für die Fülle, in der wir leben...


Also bis bald
Eure Petra K.

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