Was
werden wir nicht ständig damit belatschert, daß wir uns positive
Gedanken machen sollen, und plötzlich, hoppla hopp, ist alles gut.
Alles
Quatsch, kann ich da nur sagen.
Ihr
seid der Meinung, das stimmt nicht, daß das alles Quatsch ist? Dann
geb´ ich Euch mal ein paar Beispiele. Da heißt es zum Beispiel:
* Ich
fühle mich gut –
Kann
ich ja mal behaupten, wenn wieder mal alles schief zu gehen scheint!
Wenn ich mal wieder Hexenschuß habe und nicht weiß, wie ich die
Socken anziehen oder das Klopapier zum Hintern bringen soll.
* Das
macht mir Spaß –
Natürlich,
alles um mich herum bricht grad auseinander aber mir macht es Spaß.
Hallo?
Bin ich im falschen Film?
* Ein
Abend mit Freunden macht Spaß –
Puh,
wenn der Abend bloß erst vorbei wäre, die Selbstdarstellungen, die
neuesten Errungenschaften, das Gepranze vom letzten Urlaub, nicht
auszuhalten!
* Ich
mag die Menschen –
Klar
doch, jeder geht mir nur noch auf den Geist, alle erwarten was von
mir, keinen interessiert´s, wie ich mein Pensum schaffe, für alle
soll ich da sein und wer ist für mich da?
Nee, es
fällt mir schwer, hier positiv zu denken.
* Ich
liebe mich –
Ja
doch, ein Blick in den Spiegel zeigt mir den Unterschied vom
Idealbild zu dem, was ich da sehe.
Und was
ich in der Vergangenheit alles so verbal vom Stapel gelassen habe,
war auch nicht immer nur liebenswert. Spielt keine Rolle, alles
schick, alles gut? Wohl kaum.
* Schau
immer nach vorn, niemals zurück –
Natürlich,
vor mir ist Stau, die Läden schließen in einer Stunde und der
Kühlschrank ist leer. Beste Voraussetzung, um positiv zu denken.
Sprüche
über Sprüche. Und immer schön positiv denken!
Kein
Wunder, daß es nicht funktioniert, weil es eben mit Sprüchen nicht
getan ist. Weil einem die Realität im Wege steht und wer kommt schon
an dieser Realität vorbei?
Und vor
allem: Wie kommt man an der Realität vorbei? Realitätsverweigerung
ist auch nicht gerade ein Kompliment. Vogel Strauß-Methode schon gar
nicht.
So
lange stelle ich mir diese Frage schon, wie das mit dem Positiv
Denken funktionieren soll. Die Antwort sieht eben anders aus.
Nicht
nur die Gedanken, sondern speziell das
Visualisieren ist des Rätsels Lösung.
Nicht
quatschen oder gedanklich erwarten, daß sich etwas ändert, Du mußt
Bilder malen. Nicht auf Papier, sondern in Deinem Kopf! Du mußt es
sehen, wie Du es haben willst!
Du
willst keine Chemtrails? - Dann gehe zu Deinem inneren Auge und
stelle Dir einen herrlich blauen Himmel mit weißen Wattebauschwolken
vor.
Du hast
es mal probiert und es gab danach immer noch Chemtrails am Himmel?
Was hast Du erwartet?
Stell
Dir ein kleines Kind vor. Wie sind dessen Versuche, das Laufen zu
lernen? Wie oft ist es hingefallen, auf den Hintern geplumpst, so
manche Schramme geholt. Und was hat dieses kleine Wesen gemacht?
Immer wieder aufgestanden ist es. Und plötzlich lief es ohne
Probleme.
Das
Kind hat immer wieder geübt. So, als ob ihm eine Stimme sagen
würde, daß es irgendwann klappen wird. Dieses Kind wurde mit einem
tiefsten Vertrauen geboren, es hätte keinen Grund haben können,
dieser Stimme nicht zu vertrauen. Und so hat es geübt, bis es
geklappt hat.
Hol Dir
dieses Bild vom blauen Himmel immer wieder in Erinnerung. Danke
dafür, wenn Du einen Tag mit blauem Himmel vorfindest. Sag es dann
immer wieder leise vor Dich hin: „So ein schöner blauer Himmel
heute“. Genieße diesen Himmel, saug das Blau in Dir auf wie ein
Schwamm.
Und
wenn er nicht so schön blau ist? Überall Streifen im
Schachbrettmuster, mit der Sonne bald vorbei? Dann arbeite Dich zu
Deinem inneren Auge und zu diesem wunderschönen blauen Himmel vor.
Übe es, diesen Himmel zu sehen, überlagere dieses Bild zu dem, was
Du draußen vorfindest.
Behördenpost,
wo wieder einmal alles anders dargelegt ist, als es in den Gesetzen,
also in deren eigenen vermeintlichen Arbeitsgrundlagen, drin steht?
Du weigerst Dich, deren Spielchen zur Abzocke mitzumachen, schreibst
unermüdlich, was sie alles falsch machen und erntest dafür nur die
Krallen des Systems? -
Gib es
auf, Du bekommst von dort kein Recht, weil Du absolut rechtlos
gestellt wurdest, weil Du zum Zahlvieh degradiert wurdest.
Wenn Du
andere Zeiten und Rechte willst, mußt Du die Zeiten, die Du willst,
in Bildern vor Dir sehen. Gestalte diese Bilder. Nur Du kannst sie
gestalten, denn Du weißt am besten, was Du willst.
Rufe
diese besseren Bilder immer und immer wieder in Dein Bewußtsein.
ÜBE! Übe, wie das kleine Kind, was Laufen lernt.
Erinnere
Dich an Peter Pan, der anfänglich nur einen leeren Tisch sah, obwohl
seine Tischgesellen genüßlich schlemmten. Ein Märchen? Vielleicht
ja. Aber steckt nicht in jedem Märchen ein Stückchen Wahrheit? Oder
dienten nicht die Märchen schon immer dazu, auf sanftem Weg zu
Erkenntnissen zu kommen? Habt den Mut, Euch auf solche Gedankenspiele
einzulassen!
Es ist
egal, ob es Kräfte gibt, die das Realitätsverweigerung nennen.
Schaffe Dir Deine eigene Realität, so, wie Du sie haben willst, so,
wie Du sie sehen willst.
Du bist
ein energetisches Wesen. Nicht mehr und nicht weniger. Schon in der
Bibel steht geschrieben: „Und Gott erschuf den Menschen nach seinem
Bild“, oder so ähnlich...
Du bist
der Schöpfer Deiner eigenen Realität. Kümmere Dich nicht um das
Geschwätz der Anderen. Du bist es, der all das schafft, was um Dich
herum passiert. All dem voraus gingen Deine Gedanken. Du hast viele
dieser Gedanken aus dem morphogenetischen Feld aufgenommen. Doch Du
hast auch die Macht, dieses morphogenetische Feld zu füllen. Fülle
es mit Gutem!
Es gibt
Kräfte, die Deine Gedanken in bestimmte Richtungen lenken. Und davon
„ernähren“ sich diese Kräfte. Je dunkler die Energie, um so
reichlicher ist deren Tisch gedeckt.
Je
schlechter Du Dich fühlst, um so mehr Energie wird Dir gerade
„abgesaugt“, sie haben Hunger, diese dunklen Kräfte und sie sind
schier unersättlich. Sieh Dich um, was in der Welt los ist. Diese
dunklen Kräfte haben einen reich gedeckten Tisch und jeden Tag tun
wir ihnen den Gefallen und füllen immer wieder kräftig auf, damit
sie ja nicht verhungern.
Ich
mach da nicht mehr mit!
Ich
werde dafür sorgen, daß sie verhungern mögen. Zumindest werde ich
nicht mehr den Tisch für sie decken. Und ich kann nur Jedem
empfehlen, es mir gleich zu tun. Zu lange schon besteht die Majorität
ihrer Regentschaft. Ich will bessere Zeiten! Also muß ich auch dafür
sorgen, daß sie kommen können. Doch dafür muß ich erstmal die
alte Regentschaft zur Seite schieben, denn von allein gehen die
nicht. Wozu hat mich die Schöpfung denn nach Gottes Vorbild
erschaffen, wenn ich meine Gaben nicht nutze?!
Ich
werde ÜBEN! Immer und immer wieder werde ich mir all das vorstellen,
in Bildern vorstellen, was ich haben will und jedes dieser Bilder
wird den Tisch der dunklen Kräfte schmaler werden lassen. Bald
werden auf diesem Tisch leere Stellen zu finden sein, die leeren
Stellen werden immer größer werden und irgendwann wird der Tisch
kahl und leer sein.
Ich
danke den dunklen Kräften. Du sagst, das wäre ein Widerspruch? Ich
sage, es ist kein Widerspruch. Die dunkeln Kräfte haben in meinem
tiefsten dunklen Tal, das ich durchschreiten mußte, dafür gesorgt,
daß ich zu diesem großartigen Wissen gekommen bin. Es war meine
Aufgabe, dieses Wissen zu finden. Ich bin am Ziel aber ich muß immer
wieder daran arbeiten, daß es auch so bleibt, wie ich es haben will,
denn ganz tief im Hinterstübchen höre ich das Magenknurren der
dunklen Kräfte, die nur darauf warten, wieder von uns gefüttert zu
werden. Es liegt an mir selbst, an jedem von uns, ob die Majorität
der dunklen Kräfte wieder erwacht oder ob sie in der Versenkung
bleibt. Wir leben schließlich in der Dualität.
Mit
unserer Geburt wurde uns als Mitgift eine große virtuelle Truhe
geschenkt, die alles beinhaltet, was es gibt. Wir können in dieser
Truhe stöbern und alles betrachten, was darin enthalten ist. Wir
sollten uns aber sehr genau überlegen, was wir aus der Truhe
herausnehmen und mit was wir spielen. So manches Glitzerwerk könnte
sich als tickende Zeitbombe entpuppen.
Also:
Seid vorsichtig beim Stöbern und entscheidet Euch für wahre Werte.
Werte,
die uns alle vorwärts bringen. Werte, die uns zusammen bringen und
uns nicht länger trennen. „Teile und Herrsche“ ist das leckerste
Gewürz der dunklen Kräfte. Entzieht ihnen dieses Gewürz! Zum Wohle
der gesamten Gemeinschaft.
Danke
an das Universum, das mir diese Gedanken geschenkt hat. Danke an die
Erde, die uns unermüdlich nährt. Danke auch an alle, die mich
jahrzehntelang an dieser Erkenntnis gehindert haben, sie haben mir
erlaubt, meine Erfahrungen zu machen und Stufe für Stufe an
Bewußtsein zu gelangen, mich für ein bewußtes Sein zu entscheiden.
Danke
an alle, die diese Zeilen als Botschaft verstanden haben.
Also bis bald
Eure Petra K.
Versäumt nicht zu üben
Die Kräfte des Guten